Leben Zitate

589 bekannte Zitate über Leben

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  • Mensch, genieße dein Leben, als müssest morgen du weggehn; Schone dein Leben, als ob ewig du weiletest hier.
    Johann Gottfried Herder

  • Der Tag ist nicht weit, an dem das ökonomische Problem in die hinteren Ränge verbannt werden wird, dort, wohin es gehört. Dann werden Herz und Kopf sich wieder mit unseren wirklichen Problemen befassen können - den Fragen nach dem Leben und den menschlichen Beziehungen, nach der Schöpfung, nach unserem Verhalten und nach der Religion.
    John Maynard Keynes

  • Der Kindergarten ergänzt das Familienleben durch seine gemeinsamen Spiele und Beschäftigungen und bereitet die Kinder durch harmonische Entwicklung all dieser Anlagen auf die spätere Schule des Lebens vor. Er muss jedoch in seinem Streben von der elterlichen Erziehung unterstützt und gefördert werden und macht dieselbe in keiner Weise überflüssig.
    Lina Morgenstern

  • Da aber der Deutsche keine Zeit so gern erlebt als Bedenkzeit - zu seinem größten Schritt, den er tat, nämlich ins Leben, nahm er sich gar eine Bedenkewigkeit -: so gibt er dem festen langsamen Schreiben den Preis vor dem leichten her- und wegrauschenden Sprechen; ungleich dem Süden ist er weniger ein redseliges als ein schreibseliges Volk, wie seine Registraturen und Bücherschränke ansagen.
    Jean Paul

  • Und Leben, was dich betrifft, denk' ich, du bist das übrig Gebliebene von vielem Sterben, // Ohne Zweifel bin ich schon früher zehntausendmal gestorben).
    Walt Whitman

  • Leben willst du? Kannst du das denn?
    Seneca d.J.

  • Der Leib kann ohne Herz nicht weiter leben, und wenn er es doch tut, so ist das ein Wunder, das noch keiner sah.
    Chrétien de Troyes

  • Du verehrst die Heiligen, du freust dich, ihre Reliquien zu berühren. Doch du verachtest das Beste, was sie überliefert haben: das Beispiel des reinen Lebens.
    Erasmus von Rotterdam

  • Doch so viel ist gewiss, dass sowohl das Leben an der Seite eines Weibes als auch ohne Weib trübselig ist, und dass, wenn sie auch noch so gut gerät, der süße Kelch viel Bitterkeit enthält.
    Johann Amos Comenius

  • Das Leben lebt nicht!
    Ferdinand Kürnberger

  • Die meisten Eltern und Erzieher [...] leben der Ansicht, daß die Sittlichkeit der Jugend beider Geschlechter am besten durch das Nichtwissen bewahrt werde.
    Fanny Lewald

  • Uns aber treibt das verworrene Streben blind und sinnlos durch's wüste Leben.
    Friedrich Schiller

  • Parallel mit der Gestaltung der Form geht die der Farbe. Es gibt wieder Licht noch Schatten. Einzig die Farben in ihrem Zusammenhang geben das Erlebnis. Alles ist Fläche. Rein spricht in dieser Fläche der geistige Wert der Farbe... ...Farbe und Form greifen organisch ineinander. Einfachheit, Ordnung und Klarheit bei allem Reichtum erzeugen eine neue Schönheit, die fähig ist alle Gestalten und Empfindungen des heutigen Lebens zu tragen.
    Ernst Ludwig Kirchner

  • Lasst uns dem Leben trauen, weil diese Nacht das Licht bringen musste. Laßt uns dem Leben trauen, weil wir es nicht allein zu leben haben, sondern Gott es mit uns lebt.
    Alfred Delp

  • Das Leben wird gegen Abend, wie die Träume gegen Morgen, immer klarer.
    Karl Julius Weber

  • Das Leben eines Geizhalses ist eine beständige Ausübung der Macht im Dienst der Person. Er verläßt sich nur auf zwei Gefühle: Eigenliebe und Eigennutz.
    Honoré de Balzac

  • Ich wollte tief leben, alles Mark des Lebens aussaugen, so hart und spartanisch leben, dass alles, was nicht Leben war, in die Flucht geschlagen wurde.
    Henry David Thoreau

  • Das einzige, was uns das ganze Leben hindurch aufrechterhält, ist die Überzeugung, dass uns alle anderen grenzenlos unterlegen sind.
    Oscar Wilde

  • Freiheit der individuellen Ueberzeugungen und ein Leben diesen gemäss - ist das erste der Rechte und die erste der Pflichten eines Menschen.
    Malwida von Meysenbug

  • Ich liebe dich, du Seele, die da irrt // im Thal des Lebens nach dem rechten Glücke.
    Christian Morgenstern

  • Jetzt muss der Geist von Weimar, der Geist der großen Philosophen und Dichter wieder unser Leben erfüllen.
    Friedrich Ebert

  • Seltsam, dass die Menschen so gern für ihre Religion fechten und so ungern nach ihren Vorschriften leben.
    Georg Christoph Lichtenberg

  • Wie anders tragen uns die Geistesfreuden, // Von Buch zu Buch, von Blatt zu Blatt! // Da werden Winternächte hold und schön, // Ein selig Leben wärmet alle Glieder, // Und ach! entrollst du gar ein würdig Pergamen
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Sein heißt, sich behaupten, sich bejahen, sich lieben; wer des Lebens überdrüssig, nimmt sich das Leben.
    Ludwig Feuerbach

  • Selbstsucht bedeutet nicht, so zu leben, wie man es wünscht, sondern dasselbe von anderen zu verlangen.
    Oscar Wilde

  • Man hat halt oft so eine Sehnsucht in sich - aber dann kehrt man zurück mit gebrochenen Flügeln und das Leben geht weiter, als wär man nie dabei gewesen -
    Ödön von Horváth

  • Freiheit gibt es auch nicht, wenn die richterliche Befugnis nicht von der legislativen und von der exekutiven Befugnis geschieden wird. Die Macht über Leben und Freiheit der Bürger würde unumschränkt sein, wenn jene mit der legislativen Befugnis gekoppelt wäre; denn der Richter wäre Gesetzgeber. Der Richter hätte die Zwangsgewalt eines Unterdrückers, wenn jene mit der exekutiven Gewalt gekoppelt wäre.
    Charles de Montesquieu

  • Wer die Menschen sterben lehrt, lehrt sie leben.
    Michel de Montaigne

  • Leben muss man ein Leben lang lernen, und, darüber wirst du dich vielleicht am meisten wundern: ein Leben lang muss man sterben lernen.
    Seneca d.J.

  • Ist das menschliche Leben etwas anders, als ein Schauspiel, in welchem Jeder in einer besondern Larve auftritt, und so lange seine Rolle wegspielt, bis sein Principal zu ihm spricht: Tritt ab!
    Erasmus von Rotterdam

  • Rasch tritt der Tod den Menschen an, // Es ist ihm keine Frist gegeben; // Es stürzt ihn mitten in der Bahn, // Es reißt ihn fort vom vollen Leben.
    Friedrich Schiller

  • Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Liebe und Güte, ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war, hat sein Leben einen Sinn gehabt.
    Alfred Delp

  • Denn das Leben ist die Liebe // Und des Lebens Leben Geist
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Madame Roland, auf dem Blutgerüste, verlangte Schreibzeug, um die ganz besondern Gedanken aufzuschreiben, die ihr auf dem letzten Wege vorgeschwebt. Schade, dass man ihr's versagte; denn am Ende des Lebens gehen dem gefassten Geiste Gedanken auf, bisher undenkbare; sie sind wie selige Dämonen, die sich auf den Gipfeln der Vergangenheit glänzend niederlassen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Das Leben mit seinen verschiedenen Epochen ist eine Schatzkammer. Wir werden reich in jedem Gewölbe beschenkt; wie reich, das erkennen wir erst bei Eintritt in das nächste Gewölbe.
    Friedrich Hebbel

  • Ein ewig Rätsel ist das Leben, // Und ein Geheimnis bleibt der Tod.
    Emanuel Geibel

  • In der Welt, wie sie nun einmal ist, ist es nicht genug, zu fühlen und zu lieben, man muss vor Allem denken und handeln, und jede Kraft, die für die grosse Arbeit des Lebens verloren ist, wird eine Sünde gegen das Gesetz des Fortschritts.
    Malwida von Meysenbug

  • Das Leben erzieht die großen Menschen und lässt die kleinen laufen.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Es ist nötig, daß wir den Schwerpunkt des Lebens in unser Inneres verlegen.
    Jakob Wassermann

  • De Weg der Entwicklung in diesen Dingen des äusseren Lebens, von der ersten applizierten Decke im ersten Dresdener Atelierzimmer (wo Kirchner anfang zu mahlen) bis zum vollendeten harmonischen Raum in der Berliner Ateliers der einzelnen, ist eine ununterbrochene logische Steigerung, die Hand in Hand ging mit der malerischen Entwicklung der Bilder und Grafik und Plastik.
    Ernst Ludwig Kirchner

  • Ricardo bietet uns die höchste geistige Leistung, unerreichbar für schwächere Geister, eine hypothetische Welt außerhalb der Wirklichkeit anzunehmen als ob sie die Welt der Wirklichkeit wäre, und dann beständig in ihr zu leben.
    John Maynard Keynes

  • Jedes volkstümliche Buch ist ein Theater, wenn es danach strebt ein gutes Buch zu sein. Es ist, wenn es ein gutes Buch ist, stets ein symbolisches Schauspiel von jenen Geheimnissen des Lebens und der Welt, die zu dunkel und zu schwer sind, als dass man sie so darstellen kann wie sie sind.
    Raoul Heinrich Francé

  • Wo fass ich dich, unendliche Natur? // Euch Brüste, wo? Ihr Quellen alles Lebens.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Schicksalsschläge lassen sich ertragen - sie kommen von außen, sind zufällig. Aber durch eigene Schuld leiden - darin liegt der Schmerz des Lebens.
    Oscar Wilde

  • Man muss in Paris und ausschließlich mit Leuten zusammenleben, die ein fröhliches Leben führen! Sie sind glücklich und daher weniger bösartig. Die Menschenseele ist wie ein verpesteter Sumpf; wenn man nicht rasch darüber hinweggleitet, versinkt man darin.
    Stendhal

  • Kultur ist Disziplinierung des eigenen inneren Ichs, Inbesitznahme der eigenen Persönlichkeit und die Erlangung eines höheren Bewusstseins, mit dem man dazu kommt, den eigenen historischen Wert zu verstehen, die eigene Funktion im Leben, die eigenen Rechte und Pflichten.
    Antonio Gramsci

  • [...] das Leben ist nicht der Arbeit werth, die man sich macht, es zu erhalten.
    Georg Büchner

  • Nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir.
    Seneca d.J.

  • Mir gefällt die Welt nicht so gut: // Ihre Annehmlichkeit ist große Mühsal, // ihre größte Freude ist Herzeleid, // ihr süßer Lohn eine bittere Not, // ihr langes Leben ein plötzlicher Tod.
    Hartmann von Aue

  • Das macht uns arm bei allem Reichtum, daß wir nicht allein seyn können, dass die Liebe in uns, so lange wir leben, nicht erstirbt.
    Friedrich Hölderlin

  • Kann man das Werden eines schlechten Buches vergeben, dann nur den Ärmsten, welche schreiben, um zu leben.
    Molière

  • Nicht der Mensch hat am meisten gelebt, welcher die höchsten Jahre zählt, sondern derjenige, welcher sein Leben am meisten empfunden hat.
    Jean-Jacques Rousseau

  • Der Kampf, den ein jeder moralisch wohlgesinnter Mensch, unter der Anführung des guten Prinzips gegen die Anfechtung des bösen, in diesem Leben bestehen muß, kann ihm, wie sehr er sich auch bemüht, doch keinen größern Vorteil verschaffen, als die Befreiung von der Herrschaft des letzteren.
    Immanuel Kant

  • Die unbändigen und stürmischen Genüsse des Lebens sind durch keinen Hauch von Sterblichkeit getrübt.
    Charles Lamb

  • Väter, Eltern! Was uns mangelt, auf, laßt es uns unsern Kindern geben, verschaffen.[...] Laßt uns von unsern Kindern lernen; laßt uns den leisen Mahnungen ihres Lebens, den stillen Forderungen ihres Gemütes Gehör geben! Kommt, lasst uns mit unseren Kindern leben!
    Friedrich Fröbel

  • Daß die Schmerzen mit einander abwechseln, macht das Leben erträglich.
    Friedrich Hebbel

  • Seefahrt tut not, Leben nicht.
    Gnaeus Pompeius Magnus

  • Zwischen Hochmut und Demut steht ein drittes, dem das Leben gehört, und das ist der Mut.
    Theodor Fontane

  • Ich überrasche mich immer selbst. Das ist das einzige, was das Leben lebenswert macht.
    Oscar Wilde

  • Ich weiß, ich werde nicht sehr lange leben. Aber ist das denn traurig? Ist ein Fest schöner, weil es länger ist?
    Paula Modersohn-Becker

  • Das Leben hat es nicht gern und ist einem nicht gnädig und günstig, wenn man es zu ernst nimmt.
    Frank Wedekind

  • Willst du friedlich leben? Verkehre mit den Menschen, lebe aber allein, unternimm nichts und bedauere gar nichts.
    Iwan Sergejewitsch Turgenew

  • Wie schade, dass wir hier im Leben nur solche Lektionen erteilt bekommen, wenn sie von gar keinem Nutzen sind!
    Oscar Wilde

  • Friedliche Gesinnung. Wünsche: bescheidene Hütte, Strohdach, aber gutes Bett, gutes Essen, Milch und Butter, sehr frisch, vor dem Fenster Blumen, vor der Türe einige schöne Bäume, und wenn der liebe Gott mich ganz glücklich machen will, läßt er mir die Freude erleben, daß an diesen Bäumen etwa sechs bis sieben meiner Feinde aufgehängt werden - Mit gerührtem Herzen werde ich ihnen vor ihrem Tode alle Unbill verzeihen, die sie mir im Leben zugefügt - ja, man muß seinen Feinden verzeihen, aber nicht früher, als bis sie gehenkt worden. - Versöhnlichkeit, Liebe, Barmherzigkeit.
    Heinrich Heine

  • Das Recht hat nämlich kein Daseyn für sich, sein Wesen ist vielmehr das Leben der Menschen selbst, von einer besonderen Seite angesehen.
    Friedrich Carl von Savigny

  • Unser Leben ist der Mord durch Arbeit; wir hängen sechzig Jahre lang am Strick und zapplen, aber wir werden uns losschneiden.
    Georg Büchner

  • Im eigentlichsten Sinne des Wortes gilt es: Kunst ist Liebe. // Kunst ist die zeugerische Naturkraft, - das Leben schaffende, das stets sich erneuernde Leben selbst.
    Julius Hart

  • Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, // Und neues Leben blüht aus den Ruinen.
    Friedrich Schiller

  • Eines zu seyn mit Allem, das ist Leben der Gottheit, das ist der Himmel des Menschen.
    Friedrich Hölderlin

  • Es kann der Frömmste nicht in Frieden bleiben (oft zitiert: leben), // Wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.
    Friedrich Schiller

  • Wenn man das Leben der meisten Menschen ansieht: so scheinet diese Kreatur geschaffen zu sein, um wie eine Pflanze Saft in sich zu ziehen und zu wachsen, sein Geschlecht fortzupflanzen, endlich alt zu werden, und zu sterben. Er erreicht unter allen Geschöpfen am wenigsten den Zweck seines Daseins, weil er seine vorzügliche Fähigkeiten zu solchen Absichten verbrauchet, die die übrigen Kreaturen mit weit minderen, und doch weit sicherer und anständiger, erreichen.
    Immanuel Kant

  • Die Demut selbst aber ist nichts als das sich stets mehr und stärker Kondensieren des Lebens in sich selbst, während der Hochmut ein stets lockereres Gestalten und sich ins Endloseste hin auseinander Zerstreuen und am Ende nahe gänzliches Verlieren des Lebens ist, was wir den zweiten oder geistigen Tod nennen wollen.
    Jakob Lorber

  • Nicht das Bewußtsein bestimmt das Leben, sondern das Leben bestimmt das Bewußtsein.
    Karl Marx

  • Von Jugend auf gepflegte Herzensbeziehungen sind doch das Schönste, was das Leben hat.
    Theodor Fontane

  • Warum ergreift uns alle Schönheit des Lebens, statt dass wir sie ergreifen?
    Walter Flex

  • Wo Liebe, wo Mitgefühl sich regen im Leben, vernimmt man den Zauberhauch des die Sinneswelt durchdringenden Geistes.
    Rudolf Steiner

  • Mich wird im Leben nie ein Weib regieren!
    Sophokles

  • Das reinste Licht, das dem Menschen gewährt worden ist, das heißt dem vollkommensten unter ihnen, wurde nicht von Engeln noch von Sternen geteilt; noch war es im Mond, noch in der Sonne, oder im Ozean oder in den Flüssen; es konnte nicht in Rubinen oder Smaragden gefunden werden, noch in Saphiren, noch in Perlen: Es befand sich nicht in irgendeinem irdischen oder himmlischen Ding. Nur der vollkommene Mensch besaß es. Er war auf vollendetste Weise in der Person unseres Herrn und Meisters, Mohammed (saw), dem Auserwählten, dem Führer aller Propheten, Leiter derjenigen, die (aus Sicht Allahs) leben, manifestiert.
    Mirza Ghulam Ahmad

  • Es ist für jemanden, der das Leben und den Charakter des großen Propheten Arabiens studiert, der seine Lehren kennt und weiß wie er gelebt hat, unmöglich, etwas anderes für diesen mächtigen Propheten, einen der großen erhabenen Gesandten, zu empfinden, als Ehrerbietung.
    Annie Besant

  • Wer nicht von dreitausend Jahren // Sich weiß Rechenschaft zu geben, // Bleib im Dunkeln unerfahren, // Mag von Tag zu Tage leben.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Wer unglücklich ist, sehr unglücklich sein Leben lang, kann kaum gut und rein sein.
    Karl Emil Franzos

  • Wie im Leben der Völker das einzelne Volk nur dann gedeihen kann, wenn es auch allen Nachbarvölkern gut geht, und wie das Interesse der Staaten es erheischt, dass nicht nur innerhalb jedes einzelnen Staates Ordnung herrsche, sondern auch die Beziehungen der Staaten unter sich gut geordnet werden müssen, so ist es auch im Leben der Wissenschaften.
    David Hilbert

  • Die Ruine schafft die gegenwärtige Form eines vergangenen Lebens, nicht nach seinen Inhalten oder Resten, sondern nach seiner Vergangenheit als solcher.
    Georg Simmel

  • Zu leben heißt zu kämpfen.
    Seneca d.J.

  • Die höchste Vollendung des menschlichen Lebens liegt darin, dass des Menschen Sinn ledig sei für Gott.
    Thomas von Aquin

  • Leben und Lebenserfahrung sind die immer frisch fließenden Quellen des Verständnisses der gesellschaftlich-geschichtlichen Welt; das Verständnis dringt vom Leben aus in immer neue Tiefen.
    Wilhelm Dilthey

  • Nie in meinem Leben, und wenn das Schicksal noch so sehr drängte, werde ich etwas tun, das meinen inneren Forderungen, sei es auch noch so leise, widerspräche.
    Heinrich von Kleist

  • Du bist ganz mein; und ich ganz Dein! Wer das mit voller Gewissheit und Wahrheit, mit Sittlichkeit und mit reinem Gemüte sagen kann, der hat das größte äußere Gut des Lebens errungen; der hat den Himmel auf Erden! Alle übrigen Güter, ohne diesen wahren Schatz unseres Daseins, sind gewöhnlich sehr unbedeutend.
    Nikolai Abramowitsch Putjatin

  • Das Leben wohnt in jedem Sterne: // Er wandelt mit den andern gerne // Die selbsterwählte, reine Bahn, // Im innern Erdenball pulsieren // Die Kräfte, die zur Nacht uns führen // Und wieder zu dem Tag heran.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Und nur Abwechslung gibt dem Leben Reiz und lässt uns seine Unerträglichkeit vergessen.
    Christian Dietrich Grabbe

  • Man lebt, wenn man das Glück hat, mehre Freunde zu besitzen, mit jedem Freunde ein eignes, abgesondertes Leben.
    Ludwig Tieck

  • Das Leben, mit seinen stündlichen, täglichen, wöchentlichen und jährlichen, kleinen, größern und großen Widerwärtigkeiten, mit seinen getäuschten Hoffnungen und seinen alle Berechnung vereitelnden Unfällen, trägt so deutlich das Gepräge von etwas, das uns verleidet werden soll, daß es schwer zu begreifen ist, wie man dies hat verkennen können und sich überreden lassen, es sei da, um dankbar genossen zu werden, und der Mensch, um glücklich zu seyn.
    Arthur Schopenhauer

  • Wein richtet die Schönheit zugrunde, durch Wein wird die Blüte des Lebens verdorben.
    Properz

  • Die Seele kommt alt zur Welt und wird jung. Das ist die Komödie des Lebens. Der Leib kommt jung zur Welt und wird alt. Das ist die Tragödie des Lebens.
    Oscar Wilde

  • Alles, was ich weiß, ist, dass man das Leben nicht verstehen kann ohne viel Güte, dass man es nicht leben kann ohne viel Güte.
    Oscar Wilde

  • Man weiß keinen Weg aus diesen Aussichtslosigkeiten. Gewiß, ich mache viel zuviel Aufhebens von mir und meinem kleinen Leid - aber das ist doch für mich alles: mein Leben!
    Wolfgang Borchert

  • So, in ewiger Dämmerung und Einsamkeit beharrend, sind die Mütter schaffende Wesen, sie sind das schaffende und erhaltende Prinzip, von dem alles ausgeht, was auf der Oberfläche der Erde Gestalt und Leben hat. Was zu atmen aufhört, geht als geistige Natur zu ihnen zurück, und sie bewahren es, bis es wieder Gelegenheit findet, in ein neues Dasein zu treten.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Wir glauben zu leben, aber in Wirklichkeit arbeiten wir nur, um nicht zu sterben.
    Sully Prudhomme

  • Das Höchste, wozu er sich erheben konnte, war, für etwas rühmlich zu sterben; jetzt erhebt er sich zu dem Größern, für etwas ruhmlos zu leben.
    Otto Ludwig

  • O mein Freund, wiederhole es Dir unaufhörlich, wie kurz das Leben ist, und daß nichts so wahrhaftig existirt als ein Kunstwerk - Kritik geht unter, leibliche Geschlechter verlöschen, Systeme wechseln, aber wenn die Welt einmal ausbrennt wie ein Papierschnitzel, so werden die Kunstwerke die lezten lebendigen Funken seyn, die in das Haus Gottes gehn - dann erst komt Finsterniß.
    Caroline Schelling

  • Was ist alles, was in Jahrtausenden die Menschen thaten und dachten, gegen Einen Augenblik der Liebe? Es ist aber auch das Gelungenste, Göttlichschönste in der Natur! dahin führen alle Stuffen auf der Schwelle des Lebens. Daher kommen wir, dahin gehn wir.
    Friedrich Hölderlin

  • Mein Leben ist ein Kampf.
    Voltaire

  • Der Mann muss hinaus // Ins feindliche Leben.
    Friedrich Schiller

  • Der Staat sichert uns unser Eigentum, unsre Ehre und unser Leben, wer sichert uns aber unser inneres Glück zu, wenn es die Vernunft nicht tut?
    Heinrich von Kleist

  • Die Idee der Menschheit, die Idee einer vollkommenen Republik, eines glückseligen Lebens u. dgl. m. fehlt den meisten Menschen. - Viele Menschen haben keine Idee von dem, was sie wollen, daher verfahren sie nach Instinkt und Autorität.
    Immanuel Kant

  • Wer mit dem Leben spielt, kommt nie zurecht; // wer sich nicht selbst befiehlt, bleibt immer Knecht.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Man sollte Anteil nehmen an der Freude, der Schönheit, der Farbigkeit des Lebens. Je weniger man von den Schattenseiten des Lebens spricht, desto besser.
    Oscar Wilde

  • Gesundheit erkennt man daran, dass das Leben seine Wurzeln gern in das irdische Element senkt und sich dort wohl fühlt.
    Sully Prudhomme

  • Das ist das Eigentümliche an Tagebuchblättern, wenn sie echt sind, dass sie keine Ereignisse enthalten. Sobald die Ereignisse ins Leben eingreifen, verlieren sich Freude, Interesse und Zeit für das Tagebuch, und der Mensch findet die spontane Naivität des Kindes oder des Tieres in seiner Wildnis wieder.
    Frank Wedekind

  • Leben in der Liebe zum Handeln und Lebenlassen im Verständnisse des fremden Wollens ist die Grundmaxime des freien Menschen.
    Rudolf Steiner

  • Unsere größte Angst als einen Zwischenfall ohne Bedeutung ansehen, nicht nur im Leben des Weltalls, sondern in dem unserer eigenen Seele, das ist der Anfang der Weisheit. Sie mitten in der Angst so ansehen ist die vollkommene Weisheit. In dem Augenblick, in dem wir leiden, scheint der menschliche Schmerz unendlich zu sein. Doch weder ist der menschliche Schmerz unendlich, noch ist unser Schmerz mehr wert als eben ein Schmerz, den wir ertragen müssen.
    Fernando Pessoa

  • Wir leben voller Trauer und Schmerz auf dieser Welt, mit mannigfachen Wunden wegen unserer Sünden.
    Otfrid von Weißenburg

  • Wir leben im Zeitpunkte der Disziplinierung, Kultur und Zivilisierung, aber noch lange nicht in dem Zeitpunkte der Moralisierung.
    Immanuel Kant

  • Was man von den Menschen behauptet, ob es wahr sein mag oder falsch, ist oft für ihr Leben und zumal ihr Geschick ebenso wichtig wie das, was sie tun.
    Victor Hugo

  • Was hat das Leben für einen Sinn wenn du Ihm nicht begegnest. Verflucht ist eine solches Leben wenn du nicht nahe stehst deinem Herren.
    Mirza Ghulam Ahmad

  • Ich glaube, dass es ein Segen wäre, wenn alle Kritiker des Theaters so unaufhörlich Forderungen stellten, wenn alle das Theater so wichtig nähmen wie ich. Denn ich nehme es ja nicht als Selbstzweck wichtig, sondern als Mittel zum Zweck. Ich weiß, dass es das Leben spiegelt, aber ich weiß auch, dass es ins Leben zurückwirkt.
    Siegfried Jacobsohn

  • Wir Gärtner leben in die Zukunft hinein; wenn unsere Rosen blühen, denken wir daran, daß sie im nächsten Jahr noch schöner blühen werden. Und in zehn Jahren wird aus diesem Fichtenbäumchen ein Baum – wenn nur diese zehn Jahre schon hinter mir wären! Ich möchte schon sehen, wie die Birken in fünfzig Jahren sein werden. Das Echte, das Beste ist vor uns. Jedes weitere Jahr gibt an Wuchs und Schönheit zu. Gott sei Dank, daß wir wieder um ein Jahr weiter sein werden.
    Karel Čapek

  • Du kannst t h u n was du w i l l s t: aber du kannst, in jedem gegebenen Augenblick deines Lebens, nur ein Bestimmtes w o l l e n und schlechterdings nicht Anderes, als dieses Eine." (Schopenhauer, Arthur. (1978). Preisschrift über die Freiheit des Willens. Hamburg: Felix Meiner, S. 58
    Arthur Schopenhauer

  • Nun aber bringt doch den allergrößten Verlust an Lebenszeit das Hinausschieben mit sich. Man lässt gerade den bestehenden Tag verstreichen und bestiehlt die Gegenwart, weil man sich auf das Späterkommende vertröstet. Das größte Hindernis des Lebens ist die Erwartung, die sich auf den nächsten Tag richtet und das Heute verliert.
    Seneca d.J.

  • Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christo Jesu, unserm Herrn.
    Paulus von Tarsus

  • Briefe: Es ist das Leben selbst, regt an, beschäftigt, nährt; bleiben sie aus, so schwindet man kraftlos dahin und kann die Umwelt nicht ertragen; kurz, ich stelle fest, dass es lebenswichtig ist, diese Mitteilungen eines so geliebten Menschen zu erhalten.
    Marie de Sévigné

  • Das Verhalten der Menschen, so lange ihre Natur, wie sie jetzt ist, bliebe, würde also in einem bloßen Mechanismus verwandelt werden, wo, wie im Marionettenspiel, alles gut gestikuliert, aber in den Figuren doch kein Leben anzutreffen sein würde.
    Immanuel Kant

  • Des Lebens ungemischte Freude // ward keinem Irdischen zuteil.
    Friedrich Schiller

  • Die große Kunst glücklich zu sein besteht nur darin, gut zu leben.
    Jean-François Ducis

  • Die Kunst ist lang! // Und kurz ist unser Leben.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Die meisten verarbeiten den größten Teil der Zeit, um zu leben, und das bisschen, das ihnen von Freiheit übrig bleibt, ängstigt sie so, dass sie alle Mittel aufsuchen, um es los zu werden.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Ich bin nur in Krieg gegangen, um mich in meiner Liebe zum Leben zu befestigen.
    Georg Büchner

  • Ohne den Tod wäre das Leben nichts Rechtes.
    Richard Rothe

  • Es ist wahr: Wir lieben das Leben, nicht, weil wir ans Leben, sondern ans Lieben gewöhnt sind. Es ist immer etwas Wahnsinn in der Liebe. Es ist aber auch immer etwas Vernunft im Wahnsinn.
    Friedrich Nietzsche

  • Jedes Alter kann einen guten Gebrauch vom Leben machen, aber man kennt die Möglichkeiten nur, wenn man dieses Alter durchlebt hat.
    Sully Prudhomme

  • Meine Muse scheint sich mit mir verkracht zu haben. Ich schreibe buchstäblich garnichts und befinde mich außerordentlich wohl dabei. Ich genieße zum ersten Mal in meinem Leben die ungeheure Annehmlichkeit, ein ganz gewöhnlicher Mensch zu sein. Damit möchte ich nicht etwa sagen, daß ich früher was Besseres war; im Gegentheil. Es plagt mich bei alledem nur die beständige Angst, daß es nicht lange dauert.
    Frank Wedekind

  • Kann man im Kampf ums Leben seinen Platz behaupten, ohne in erster Linie an sich selbst zu denken? Ist nicht Besitz Kraft?
    Houston Stewart Chamberlain

  • Man muss für immer Schluss machen mit dem Popen- und Quäkergeschwätz über den heiligen Wert des menschlichen Lebens.
    Leo Trotzki

  • So verschieden die äußere Bildung der Menschen ist, so verschieden ist auch ihre innere Natur, ihr Leben und ihre Wünsche.
    Karoline von Günderrode

  • Was Leben hat, das kennt die Zeit der Gnade, // Der Liebe Pforten sind ihm aufgetan. // Zum Himmel führen tausend lichte Pfade, // Ein jeder Stand hat sein eigne Bahn.
    Annette von Droste-Hülshoff

  • Wollt ihr die Unterschiede vernichten, hütet euch, dass ihr nicht das Leben tötet.
    Leopold von Ranke

  • Unser Zeitalter ist seinem Wesen nach tragisch, also weigern wir uns, es tragisch zu nehmen. Die Katastrophe ist hereingebrochen, wir stehen vor den Trümmern, wir fangen an, neue kleine Gewohnheiten zu bilden, neue kleine Hoffnungen zu hegen. Es ist ein hartes Stück Arbeit: Kein ebener Weg führt in die Zukunft; wir umgehen die Hindernisse jedoch oder klettern über sie hinweg. Wir müssen leben – einerlei, wie viele Himmel eingestürzt sind.
    D. H. Lawrence

  • Die Geburt bringt nur das Sein zur Welt; die Person wird im Leben erschaffen.
    Théodore Jouffroy

  • Das Wesen der sozialistischen Gesellschaft besteht darin, daß die große arbeitende Masse aufhört, eine regierte Masse zu sein, vielmehr das ganze politische und wirtschaftliche Leben selbst lebt und in bewußter freier Selbstbestimmung lenkt.
    Rosa Luxemburg

  • Nicht die Jahre in unserem Leben zählen, sondern das Leben in unseren Jahren.
    Adlai Ewing Stevenson

  • Es kann der Frömmste nicht im Frieden bleiben [oft zitiert: leben], // Wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.
    Friedrich Schiller

  • Man muss am Leben rütteln, sonst nagt es an uns.
    Stendhal

  • Es ist eine schwere Krankheit, ein Leben, das so kurz ist und nicht zweimal kommt, nicht zu genießen. Glücklich, die an Seelenwanderung glauben.
    Ferdinando Galiani

  • Voltaire sagte, der Himmel habe uns zum Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens zwei Dinge gegeben: die Hoffnung und den Schlaf. Er hätte noch das Lachen dazu rechnen können; [...].
    Immanuel Kant

  • Es gibt ein anderes, besseres Leben!
    August von Kotzebue

  • Die meisten Eltern und Erzieher leben der Ansicht, dass die Sittlichkeit der Jugend beider Geschlechter am besten durch Nichtwissen bewahrt werde.
    Fanny Lewald

  • Ist das Leben nicht hundert Mal zu kurz, sich in ihm — zu langweilen?
    Friedrich Nietzsche

  • Gott ist mein Leben.
    Mary Baker Eddy

  • Die blaue Kornblum wohnt versteckt, // So hab ich meinen Schatz entdeckt. // Sie kann nicht meinen Händen wehren, // Wiegt sie wie's Sommerfeld die Ähren. // Die Ähren sind jetzt körnerschwer, // Als läg schon Brot mannshoch umher, // […] Mein Schatz die Ähren streicheln tut. // »Nach Leben riechen sie so gut.«
    Max Dauthendey

  • Ich habe keine lebendige Empfindung eines Verkehrs mit Gott. Ich beneide die, die eine solche haben, da ich weiß, daß sie mir unendlich helfen würde. Das Gött­liche ist für mein aktives Leben auf abstrakte Begrif­fe beschränkt, die als Ideale mich interessieren und beeinflussen, aber sie tun es nur schwach im Ver­gleich mit dem Gottesgefühl, wenn ich ein solches hätte.
    William James

  • Auf den Gipfel ist das Ziel und das Ende unseres Lebens, auf ihn ist unsere Wallfahrt gerichtet.
    Francesco Petrarca

  • Alles wiederholt sich nur im Leben, // Ewig jung ist nur die Phantasie; // Was sich nie und nirgends hat begeben, // Das allein veraltet nie!
    Friedrich Schiller

  • Wer nicht im und durchs Leben die Bedeutung der Schule [...] gefunden hat, dem wird nie die Schule ins Leben übergehen, zum Leben werden. Denn wohl ist die Schule das Höchste, aber nur dann wenn sie Leben ist.
    Friedrich Fröbel

  • Alles, was man zum Leben braucht, ist Unwissenheit und Selbstvertrauen, dann ist der Erfolg sicher.
    Mark Twain

  • Kunst ist die zeugerische Naturkraft - das Leben Schaffende, das stets sich erneuernde Leben selbst.
    Julius Hart

  • Das Weib wirkt in der Familie, für die Familie; es bringt ihr sein Bestes ganz zum Opfer dar; es erzieht die Kinder, es lebt das Lebens des Mannes mit; die Gütergemeinschaft der Ehe erstreckt sich auch auf die geistigen Besitzthümer, aber vor der Welt kommen die eigensten Gedanken, die eigensten sittlichen Thaten des Weibes meist nur dem Manne zu gut; auf seinem Namen häufen sich die Ehren, während man gar bald die Gattin vergißt, die ihm diese Ehren hat mitgewinnen helfen.
    Wilhelm Heinrich Riehl

  • Der Kaiser [...] hielt immer an dem Grundsatze fest: im politischen Leben sind die Leiden zu heilen, niemals zu rächen
    Napoléon III.

  • Die Arbeit, die tüchtige, intensive Arbeit, die einen ganz in Anspruch nimmt mit Hirn und Nerven, ist doch der größte Genuß im Leben.
    Rosa Luxemburg

  • Das Herz ist der Schlüssel der Welt und des Lebens.
    Novalis

  • Ich kann weder mit dir noch ohne dich leben.
    Martial

  • Dem Armen ist nicht mehr gegeben, als gute Hoffnung, übles Leben.
    Freidank

  • Lass mein Leben nicht vergeblich gewesen sein.
    Tycho Brahe

  • Jeder möchte lange leben, aber keiner will alt werden.
    Jonathan Swift

  • Vom Wahrsagen läßt sich wohl leben, aber nicht vom Wahrheit sagen.
    Georg Christoph Lichtenberg

  • Die enge Pforte und der schmale Weg, der zum Leben führt, ist der des guten Lebenswandels; die weite Pforte und der breite Weg, den viele wandeln, ist die Kirche.
    Immanuel Kant

  • Nimm, bevor die Müde // Deckt das Leichentuch, // Nimm in's frische Leben // Meinen Segensspruch.
    Adelbert von Chamisso

  • Es gilt, eine Wahrheit zu finden, die Wahrheit für mich ist, die Idee zu entdecken, für die ich leben und sterben will.
    Søren Kierkegaard

  • Was ist unser Leben als eine Reihe von Präludien zu jenem unbekannten Lied, dessen erste feierliche Note der Tod anschlägt?
    Alphonse de Lamartine

  • Das Beste ist doch das Letzte im Leben, denn dafür wird alles gemacht. In Gottes Hand ist unsere Zeit.
    Robert Browning

  • Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.
    Friedrich Nietzsche

  • Das Leben ist nicht gerecht, und für die meisten von uns ist das gut so.
    Oscar Wilde

  • Im Unterschied zu anderen Krankheiten, ist das Leben immer tödlich.
    Italo Svevo

  • Das Leben ist sich wandeln, sich wandeln ist reifen, reifen ist ohne Ende schöpferisch an sich arbeiten.
    Henri Bergson

  • Wir leben auf der Welt, dass wir Gott und dem Nächsten dienen.
    Sophie Mereau

  • Welch ein Leben führen wir im Haß? Wir haben keine Sonne, die uns leuchtet, kein Feuer, der uns erwärmt; wir verlieren in einer todten Einsamkeit unsern eigenen Werth.
    Ludwig Tieck

  • Wer in der Wüste schmachtet, der lernt den Wert des Tropfens erkennen, der dem Dürstenden das Leben rettet. Und auf wem das Gewicht des Leides und der Sorge lastete, ohne daß eine Hand sich helfend ihm entgegenstreckte, der weiß, wie köstlich die Liebe ist, nach der er sich vergebens sehnte.
    Karl May

  • … der sich etwa wie eine unverhoffte Erbschaft verhält, welche den Erben veranlaßt, die Grundsätze einer dauerhaften Wirtschaft vorläufig aus den Augen zu setzen, und in den Tag hinein zu leben. ... Die dauerhafte Wirtschaft muß ausschließlich auf die regelmäßige Benutzung der jährlichen Strahlungsenergie begründet werden.
    Wilhelm Ostwald

  • Die Aufgabe des Künstlers ist es, zu erfinden, und nicht, zu registrieren. Es gibt keine solche Menschen. Wenn es deren gäbe, würde ich nicht über sie schreiben. Das Leben verdirbt durch seinen Realismus stets der Kunst ihren Gegenstand. Der höchste Genuß des Dichters ist es, das Nichtexistierende zu gestalten«.
    Oscar Wilde

  • Ein jeder scheidet aus dem Leben, als sei er gerade geboren.
    Epikur

  • Rasch tritt der Tod den Menschen an, // Es ist ihm keine Frist gegeben, // Es stürzt ihn mitten in der Bahn, // Es reißt ihn fort vom vollen Leben, [...]
    Friedrich Schiller

  • Genau genommen, leben sehr wenige Menschen in der Gegenwart. Die meisten bereiten sich vor, demnächst zu leben.
    Jonathan Swift

  • Von wem die Musen berichten werden, der wird leben.
    Tibull

  • Da nun ohne Glauben an ein künftiges Leben gar keine Religion gedacht werden kann, so enthält das Judentum als ein solches, in seiner Reinigkeit genommen, gar keinen Religionsglauben.
    Immanuel Kant

  • Das Leben bedeutet eine fast lückenlose Reihe persönlichster Entdeckungen.
    Gerhart Hauptmann

  • Jeder für sich in dieser Wüste des Egoismus, die man Leben nennt.
    Stendhal

  • Ich glaube, ich würde die Freiheit in allen Zeiten geliebt haben; in der Zeit aber, in der wir leben, fühle ich mich geneigt, sie anzubeten.
    Alexis de Tocqueville

  • Gesundheit ist die erste Pflicht im Leben.
    Oscar Wilde

  • Hat ein Mensch die Freude geopfert, heiß ich es kein Leben mehr, er ist lebendig tot. Füll meinetwegen dein Haus mit Schätzen, leb im Herrscherprunk - Ich gebe nicht den Schatten eines Rauchs für alles, wenn des Herzens Freude fehlt.
    Sophokles

  • Es ist eine der großen Schwierigkeiten des Lebens, zu erraten was eine Frau will.
    Italo Svevo

  • Frauen sind die Holzwolle der Glaskiste des Lebens.
    Kurt Tucholsky

  • Wir dürfen nie vergessen, dass wir nicht auf der Erde, sondern in der Hölle leben, und an der Aufgabe zu arbeiten haben, aus den Teufeln Menschen zu machen!
    Karl May

  • Sehnsucht ist die Nabelschnur des höheren Lebens.
    Søren Kierkegaard

  • Der Mensch ist ein politisches Geschöpf, das am liebsten zu Klumpen geballt sein Leben verbringt. Jeder Klumpen haßt die andern Klumpen, weil sie die andern sind, und haßt die eignen, weil sie die eignen sind. Den letzteren Haß nennt man Patriotismus.
    Kurt Tucholsky

  • Parallel mit der Gestaltung der Form geht die der Farbe. Es gibt wieder Licht noch Schatten. Einzig die Farben in ihrem Zusammenhang geben das Erlebnis. Alles ist Fläche. Rein spricht in dieser Fläche dwe gwiatife Wert der Farbe... ...Farbe und Form greifen greifen organisch ineinander. Einfachheit, Ordnung und Klarheit bei allem Reictum erzeugen eine neue Schönheit, die fähig ist alle Gestalten und Empfindungen des heutigen Lebens zu tragen.
    Ernst Ludwig Kirchner

  • Die Wahrheit kann warten: denn sie hat ein langes Leben vor sich.
    Arthur Schopenhauer

  • Diejenigen, die die Freundschaft aus ihrem Leben entfernen, scheinen nämlich die Sonne aus der Welt zu entfernen.
    Cicero

  • Der Anfang des rechten Lebens ist, wie wir glauben, das rechte Hören.
    Plutarch

  • So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.
    Paulus von Tarsus

  • Indes des Lebens dünner Zwirn verschleißt, // Der Erbe lauert, und die Gicht uns beißt.
    George Gordon Byron

  • Das musikalische Talent kann sich wohl am frühesten zeigen, indem die Musik ganz etwas Angeborenes, Inneres ist, das von Außen keiner großen Nahrung und keiner aus dem Leben gezogenen Erfahrung bedarf.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • In einem Nu von der Dauer eines Wimpernschlages lebte jedes Muster ihres vergangenen Lebens wieder auf, aber nicht im zeitlichen Nacheinander, sondern als Teil eines großen Synchronismus.
    Thomas De Quincey

  • Man sollte wirklich nur die zusammen leben lassen, die ohne einander sterben würden.
    Ludwig Anzengruber

  • Selbständig wirken ist Leben; mechanisch tun müssen Tod.
    Wilhelm Heinse

  • Es gibt zwei Situationen im menschlichen Leben, in denen man nicht spekulieren sollte: Wenn man es sich nicht leisten kann, und wenn man es kann.
    Mark Twain

  • Wer volle Einsicht besitzt, beherrscht sich selbst, wer sich selbst beherrscht, bleibt sich gleich, wer sich gleich bleibt, ist ungestört, wer ungestört ist, ist frei von Betrübnis, wer frei von Betrübnis ist, ist glücklich: also ist der Einsichtige glücklich und die Einsicht genügt zum glücklichen Leben.
    Seneca d.J.

  • Anders seyn, und anders scheinen; // Anders reden, anders meynen; // Alles loben, alles tragen; // Allen heucheln, stets behagen; // Allem Winde Segel geben; // Bösen, Guten dienstbar leben; // Alles Thun und alles Dichten // Bloß auf eignen Nutzen richten; // Wer sich dessen will befleißen; // Kann politisch heuer heißen.
    Friedrich von Logau

  • Wenn dem innigsten heiligen Leben Verderben droht, soll man es sicherstellen um jeden Preis.
    Karoline von Günderrode

  • Weiß ich doch selber, so scheint mir' s oft, wenig oder nichts von meinem wirklichen Leben;// Nur ein paar Fingerzeige, einige zerstreute schwache Anhaltspunkte auf weiten Umwegen// Suche ich hier für mich selbst zu entdecken.
    Walt Whitman

  • Mit der Zahl der Leistungen eines Tieres wächst auch die Anzahl der Gegenstände, die seine Umwelt bevölkern. Sie erhöht sich im Lauf des individuellen Lebens eines jeden Tieres, das Erfahrungen zu sammeln vermag. Denn jede neue Erfahrung bedingt die Neueinstellung gegenüber neuen Eindrücken. Dabei werden neue Merkbilder mit neuen Wirktönen geschaffen.
    Jakob Johann von Uexküll

  • Die Masse der Menschen führt ein Leben in stummer Verzweiflung.
    Henry David Thoreau

  • Nicht so sehr jenen Patriotismus liebe ich, der unsere Söhne auf das Schlachtfeld jagt und sie dort sterben heißt, sondern jenen, der für das Vaterland leben lehrt.
    Peter Rosegger

  • Ohne Freundschaft ist das Leben nichts.
    Cicero

  • Der Mann muss hinaus // In's feindliche Leben.
    Friedrich Schiller

  • Denn ich habe Mannheim all mein Leben lieb gehabt.
    Liselotte von der Pfalz

  • Das höchste Leben ist Mathematik.
    Novalis

  • Lass sich doch keine Seele vom Glauben an Gott in ihrer Lebens-Geschichte etwa dadurch abneigen, daß sie zu klein dafür sei in der Menge der Geister und Sonnen.
    Jean Paul

  • Den anscheinenden Geringfügigkeiten des Wilhelm Meister liegt immer etwas Höheres zum Grunde, und es kommt bloß darauf an, dass man Augen, Weltkenntnis und Übersicht genug besitze, um im Kleinen das Größere wahrzunehmen. Andern mag das gezeichnete Leben als Leben genügen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Da habe ich nun in meinem Leben viele Verse gemacht, darunter sind ein paar gute und viele mittelmäßige, da macht der Eyck ein solches Bild, das mehr wert ist als alles, was ich gemacht habe.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Der einzige Zweck alles Lebens: Gott fassen lernen!
    Bettina von Arnim

  • In der Sprache, mit der man geboren, welche die Väter gesprochen, denkt man sein ganzes Leben lang, so fertig man eine andere spricht; und dies anders zu wünschen, die Sprache, in der man sein Geheimstes denkt, vergessen zu wollen, zeigt, wie tief man getroffen ist und wie sehr man gerade diese Sprache liebt.
    Gottfried Keller

  • Gib deine Illusionen nicht auf. Wenn du sie verloren hast, existierst du wohl noch, aber du hast aufgehört zu leben.
    Mark Twain

  • So ist das Leben und so muss man es nehmen, tapfer, unverzagt und lächelnd – trotz alledem.
    Rosa Luxemburg

  • Die Freude zu leben wird aus der Natur geboren und muss im Geiste gerettet werden.
    Ferdinand Ebner

  • Diese Kämpfer- und Siegernatur, die wir Beethoven nennen, ist eine Quelle, aus der man das ewige Leben trinken kann.
    Richard Wetz

  • Ich fordere die Freiheit für unser deutsches Volk zurück. Wir wollen nicht in Sklavenketten unser kurzes Leben dahinfristen, und wären es goldene Ketten eines materiellen Überflusses.
    Kurt Huber

  • Wir begnügen uns nicht mit dem Leben, das wir aus unserem eigenen Sein haben; wir wollen in der Vorstellung der anderen ein imaginäres Leben führen, und darum strengen wir uns an, in Erscheinung zu treten.
    Blaise Pascal

  • Warum leben wir in solcher Eile, solcher Lebensverschwendung? Wir sind entschlossen zu verhungern, ehe wir hungrig sind.
    Henry David Thoreau

  • Das Kennzeichen des unreifen Menschen ist, daß er für eine Sache nobel sterben will, während der reife Mensch bescheiden für eine Sache leben möchte.
    Wilhelm Stekel

  • Unternehmen, deren Existenz lediglich davon abhängt, ihren Beschäftigten weniger als einen zum Leben ausreichenden Lohn zu zahlen, sollen in diesem Land kein Recht mehr haben, weiter ihre Geschäfte zu betreiben. (…) Mit einem zum Leben ausreichenden Lohn meine ich mehr als das bloße Existenzminimum – ich meine Löhne, die ein anständiges Leben ermöglichen.
    Franklin D. Roosevelt

  • Hat man sein warum? des Lebens, so verträgt man sich fast mit jedem wie? - Der Mensch strebt nicht nach Glück; nur der Engländer tut das.
    Friedrich Nietzsche

  • Hüte Dich Felice das Leben für banal zu halten, wenn banal einförmig, einfach kleinsinnig heißen soll, das Leben ist bloß schrecklich, das empfinde ich, wie kaum ein anderer. Oft - und im Innersten vielleicht ununterbrochen - zweifle ich daran ein Mensch zu sein.
    Franz Kafka

  • Kurz scheint das Leben dem Glücklichen, doch wer im Elend, dem scheint selbst eine Nacht unendlich lange zu währen.
    Lukian von Samosata

  • Was Leben hat, das kennt die Zeit der Gnade, // Der Liebe Pforten sind ihm aufgehtan; // Zum Himmel führen tausend lichte Pfade, // Ein jeder Stand hat sein eigne Bahn.
    Annette von Droste-Hülshoff

  • Je mehr man lernt, nicht mehr in Augenblicken, sondern in Jahren zu leben, desto edler wird man.
    Novalis

  • Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst.
    Friedrich Schiller

  • Unser ganzes Leben ist Gottesdienst.
    Novalis

  • Es ist nicht gut, wenn in die Geschichte eines Mannes – und heckte er täglich die neuen Einfälle zu Schocken – das Schicksal selber ein Wortspiel wie ein Nestei gelegt hat; auf diesem Ei sitzt und brütet er sein Leben lang und will etwas herausbringen.
    Jean Paul

  • Das ist der Weisheit letzter Schluss: // Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, // Der täglich sie erobern muss.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Liebe Seele, trachte nicht nach dem ewigen Leben, sondern schöpfe das Mögliche aus.
    Pindar

  • Gescheit gedacht und dumm gehandelt, // so bin ich meine Tage durchs Leben gewandelt.
    Franz Grillparzer

  • Nur vor der Staffelei beim Malen fühle ich ein wenig Leben.
    Vincent van Gogh

  • Das wirkliche Leben war Chaos, aber es lag eine schreckliche Logik in der Phantasie.
    Oscar Wilde

  • Das Lesen liegt an der Schwelle des geistigen Lebens; es kann uns darin einführen, aber es ist nicht dieses Leben.
    Marcel Proust

  • Ich habe mich im Sinne von Kants kategorischem Imperativ gefragt, was geschähe, wenn diese subjektive Maxime meines Handelns ein allgemeines Gesetz würde. Darauf kann es nur eine Antwort geben! Dann würde Ordnung, Sicher­heit, Vertrauen in unser Staatswesen, in unser politisches Leben zurückkehren.
    Kurt Huber

  • So leben und bewegen wir uns wie Blinde, nicht wissend, wohin wir gehen, halten Schlechtes für gut und Gutes für schlecht, schweben in völliger Ungewissheit.
    Marie de Sévigné

  • Alles was die Übung des Lebens nach aussen stört, heist Schmerz.
    Gotthilf Heinrich von Schubert

  • Was wäre das Leben ohne Liebesverhältnisse? Verstumpft, öde, langweilig.
    Theodor Fontane

  • Wie töricht ist es, über sein Leben verfügen zu wollen; wir sind nicht einmal Herr über den morgigen Tag! Oh, wie unsinnig ist die Hoffnung jener, die langwierige Dinge unternehmen […]! Alles, glaube mir, ist auch dem Glücklichen ungewiß; niemand darf sich von der Zukunft das Geringste versprechen.
    Seneca d.J.

  • Die Welt wurde von Narren gemacht, damit Weise darin leben.
    Oscar Wilde

  • Alle Pädagogen sind sich darin einig: man muß vor allem tüchtig Mathematik treiben, weil ihre Kenntnis fürs praktische Leben den größten direkten Nutzen gewährt.
    Felix Klein

  • Das Leben bildet eine Oberfläche, die so tut, als ob sie so sein müßte, wie sie ist, aber unter ihrer Haut treiben und drängen die Dinge.
    Robert Musil

  • Die Dichter wollen entweder nützen oder erfreuen oder zugleich Erfreuliches und für das Leben Nützliches sagen.
    Horaz

  • Und stündlich mit den schnellen Schwingen // Berühr' im Fluge sie [Anm: die Glocke] die Zeit, // Dem Schicksal leihe sie die Zunge, // Selbst herzlos, ohne Mitgefühl, // Begleite sie mit ihrem Schwunge // Des Lebens wechselvolles Spiel. // Und wie der Klang im Ohr vergehet, // Der mächtig tönend ihr entschallt, // So lehre sie, daß nichts bestehet // Daß alles Irdische verhallt.
    Friedrich Schiller

  • Ich habe für alles Vorsorge getroffen im Laufe meines Lebens, nur nicht für den Tod, und jetzt muss ich völlig unvorbereitet sterben.
    Cesare Borgia

  • Die Liebe zu verlieren ist der einzige Verlust, den wir in diesem Leben fürchten müssen.
    Franz von Sales

  • Die Steine wachsen, die Pflanzen wachsen und leben, die Tiere wachsen, leben und empfinden.
    Carl von Linné

  • Und setzet ihr nicht das Leben ein, // nie wird euch das Leben gewonnen sein.
    Friedrich Schiller

  • Die Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens.
    Jean Paul

  • Aufmerksamkeit ist das Leben!
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Noch immer leben wir niedrig wie Ameisen, obgleich die Sage erzählt, wir seien schon vor langer Zeit in Menschen verwandelt worden.
    Henry David Thoreau

  • Interesse hat für mich nur eine Schrift, in der ich etwas Leben ihres Verfassers miterhalte, in der ich seinen Pulsschlag fühle, selbst wenn er nicht in meiner Weise schlägt. Ich bedarf Leben zur Erfrischung meines Lebens, nicht nur gedruckte Buchstaben.
    Karl Friedrich Wilhelm Wander

  • Vergnügen ist das einzige, wofür man leben sollte. Nichts macht so alt wie das Glück.
    Oscar Wilde

  • Ich wundere mich manchmal, wie ich das alles überleben konnte. Ich glaube wirklich, daß ich, dank meinem langen Umgang mit Katzen, inzwischen neun Leben habe wie sie.
    Eleanor Marx

  • Und die wichtigste Frage ist diejenige nach dem Wesen des Menschen selber: Den Menschen erkennen, den Menschen verstehen, mit den Menschen auskommen, mit den Menschen gemeinsam leben können. Das ist schließlich dasjenige, wohin im Grunde alles menschliche Denken doch tendieren muss, wenn der Mensch nicht den Boden unter den Füßen verlieren will.
    Rudolf Steiner

  • Denn Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn.
    Paulus von Tarsus

  • Wahrlich, der Sonne gleich liebe ich das Leben und alle tiefen Meere. Und dies heißt mir Erkenntnis: alles Tiefe soll hinauf - zu meiner Höhe!
    Friedrich Nietzsche

  • Als Mensch habe ich gedacht, gehandelt und geirrt. Maßgebend in meinem Leben und Tun war für mich nicht der Beifall der Welt, sondern die eigene Überzeugung, die Pflicht und das Gewissen.
    Paul von Hindenburg

  • Das Leben bedeutet eine fast lückenlose Reihe gemeinsamer Entdeckungen.
    Gerhart Hauptmann

  • Was muss nicht die eine Hälfte der Menschheit leiden, damit die andere in Wollust leben kann!
    Johann Kaspar Riesbeck

  • Wer je gelebt in Liebesarmen, // Der kann im Leben nie verarmen;
    Theodor Storm

  • Voltaire sagte, der Himmel habe uns zum Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens zwei Dinge gegeben: die Hoffnung und den Schlaf. Er hätte noch das Lachen dazu rechnen können; […].
    Immanuel Kant

  • Es leben mit der Mühsal, die des Heimatlands entbehren.
    Otfrid von Weißenburg

  • Nun aber ist es Zeit fortzugehen, für mich um zu sterben, für euch um zu leben: Wer aber von uns dem besseren Los entgegengeht, das ist allen verborgen, außer Gott.
    Sokrates

  • Der Staat ist die große Fiktion, mittelst deren alle Welt leben will auf Kosten von aller Welt.
    Frédéric Bastiat

  • Es gibt für den Menschen nur drei Ereignisse: Geburt, Leben und Tod. Der Geburt ist er sich nicht bewusst, der Tod ist ihm ein Schmerz, und er vergisst zu leben.
    Jean de La Bruyère

  • Verstellung ist für edle Seelen unerträglicher Zwang; ihr Element, worin sie leben, ist Wahrheit.
    Johann Jakob Engel

  • Der Weg der Entwicklung in diesen Dingen des äusseren Lebens, von der ersten applizierten Decke im ersten Dresdener Atelierzimmer (wo Kirchner anfang zu mahlen) bis zum vollendeten harmonischen Raum in der Berliner Ateliers der einzelnen, ist eine ununterbrochene logische Steigerung, die Hand in Hand ging mit der malerischen Entwicklung der Bilder und Grafik und Plastik.
    Ernst Ludwig Kirchner

  • Eine neue Rolle des Lebens spielt der Mensch am wärmsten und am besten; über unsern Antrittspredigten schwebt der Heilige Geist brütend mit Taubenflügeln – nur später liegen die Eier kalt.
    Jean Paul

  • Einer der Vorzüge der guten Stadt Paris besteht darin, daß man hier geboren werden, leben und sterben kann, ohne daß sich jemand auch nur im mindesten darum kümmert.
    Honoré de Balzac

  • Es erkennt der Mensch in dem Daseyn der Gestirne dasselbe Gesetz und dieselben Wechsel an, welche in seinem kurzen Leben die Zeit des Schlummerns und Wachens, endlich die des Lebens und des Todes bestimmen.
    Gotthilf Heinrich von Schubert

  • Das Leben ahmt die Kunst weit mehr nach als die Kunst das Leben.
    Oscar Wilde

  • Aber ich achte mein Leben nicht der Rede wert, wenn ich nur meinen Lauf vollende und das Amt ausrichte, das ich von dem Herrn Jesus empfangen habe, zu bezeugen das Evangelium von der Gnade Gottes.
    Paulus von Tarsus

  • Das menschliche Leben ist ein Kampf von Anfang bis Ende. Wir alle werden unter Umständen voll Kummer und Schmerzen in dieses elende Leben geboren.
    August Strindberg

  • Das Leben ist viel zu wichtig, um ernsthaft darüber zu reden.
    Oscar Wilde

  • Das Vollendete, das Perfekte, ist der Tod, und das Leben kann nicht sterben.
    Miguel de Unamuno

  • Weißt du nichts von der ewigen Jugend des Todes? Das alternde Leben soll sich nach Gottes Willen an der ewigen Jugend des Todes verjüngen. Das ist der Sinn und das Rätsel des Todes. Weißt du das nicht?
    Walter Flex

  • Sobald du dir vertraust, sobald weißt du zu leben.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Oft habe ich gehört - man sagt, das sei von Demokrit und Plato in ihren Schriften hinterlassen worden -, kein guter Dichter könne leben, ohne dass seine Leidenschaft entflammt sei und ohne einen gewissen Anflug von Wahnsinn.
    Cicero

  • Wenn aber Nero sich dem öffentlichen Gespötte aussetzt, indem er von einer Bühne elende Verse abliest, um den Dichterpreis zu erlangen, und noch am Ende seines Lebens sagt: quantus artifex morior! [welch großer Künstler stirbt in mir!], so sehe ich an diesem gefürchteten und ausgelachten Beherrscher von Rom nichts Besseres, als einen Narren.
    Immanuel Kant

  • Der Mensch wird nicht einmal geboren, sondern vielemal, und er stirbt nicht nur einmal, sondern vielemal.(...) Wenn Leben Bindung ist, wäre Freiheit gerichtet auf den Tod, weil aber Tod die Bindung nicht löst, ist Leben nur ein kurzer Aufenthalt zwischen Freiheit und Freiheit.
    Kurt Kluge

  • Drei Pfade hat der Mensch in sich, in denen sich sein Leben tätigt: die Seele, den Leib und die Sinne.
    Hildegard von Bingen

  • Oh Jahrhundert! Oh Wissenschaften: Es ist eine Lust, zu leben.
    Ulrich von Hutten

  • In der natürlichen Ordnung, in der die Menschen alle gleich sind, ist ihr gemeinsamer Beruf, zuerst und vor allem Mensch zu sein [...]. Bevor die Eltern ihn für einen Beruf bestimmen, beruft die Natur ihn zum menschlichen Leben.
    Jean-Jacques Rousseau

  • Das Leben ist der Güter höchstes nicht, // Der Übel größtes aber ist die Schuld.
    Friedrich Schiller

  • Der Mensch ist also eine künstliche Maschine, zwar mit genetischer Disposition und einer Fülle von Leben begabt; aber die Maschine spielet sich nicht selbst, und auch der fähigste Mensch muß lernen, wie er sie spiele.
    Johann Gottfried Herder

  • Es sollen einmal andere besser und glücklicher leben dürfen, weil wir gestorben sind.
    Alfred Delp

  • Das ist der glücklichste Mensch, der das Ende seines Lebens mit dem Anfang in Verbindung setzen kann.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Nicht bloß die Proletarier bilden den vierten Stand, die Besitzlosen, die von der Hand zum Mund leben, die Heloten des Capitals, die beseelten Werkzeuge, welche als Rad, Walze, Kurbel von Fleisch und Blut neben den eisernen Rädern, Walzen und Kurbeln unlösbar und unerlösbar in den Mechanismus unserer märchenhaften Maschinenwelt eingekeilt sind: sie alle machen nur Ein Glied, und gerade das bewußtlosere des vierten Standes aus.
    Wilhelm Heinrich Riehl

  • Der größte Nutzen der Einführung des Sozialismus läge ohne Zweifel darin, uns von der schmutzigen Notwendigkeit zu befreien, für andere zu leben, die momentan so schwer auf fast allen lastet.
    Oscar Wilde

  • Aller Fortschritt beruht auf dem allgemeinen inneren Wunsch eines jeden Organismus, über sein Einkommen hinaus zu leben.
    Samuel Butler d.J.

  • Blödem Volke unverständlich // treiben wir des Lebens Spiel.
    Christian Morgenstern

  • Es ist sehr gut denkbar, daß die Herrlichkeit des Lebens um jeden und immer in ihrer ganzen Fülle bereit liegt, aber verhängt, in der Tiefe, unsichtbar, sehr weit. Aber sie liegt dort, nicht feindselig, nicht widerwillig, nicht taub. Ruft man sie mit dem richtigen Wort, beim richtigen Namen, dann kommt sie. Das ist das Wesen der Zauberei, die nicht schafft, sondern ruft.
    Franz Kafka

  • Das ist ein Symbol für das Leben.// Immer aufwärts, himmelan streben!// Feste zieh! Nicht nachgeben!
    Joachim Ringelnatz

  • Ich habe als Gouverneur über zehn Jahre mit und unter den Eingeborenen der Samoa-Inseln gelebt und habe Jahre meines Lebens dem Studium der Eingeborenen gewidmet. Bei dem selbstverständlichen Wunsch unserer Regierung, für unser deutsches Vaterland Vorteile aus den Kolonien zu ziehen, habe ich nie vergessen, dass unsere Kolonien die Heimat sind von Menschen, denen wir unseren Schutz versprochen haben, für die wir sorgen müssen.
    Wilhelm Solf

  • Wenn dieser Paragraph, der ein werdendes Leben seiner eigenen Mutter gegenüber schützen soll, fällt, erst dann, wenn jeder Zwang behoben ist, wenn jede Schwangerschafts-Unterbrechung in Freiheit und unter eigener Verantwortlichkeit geschieht, erst dann kann sich das mütterliche Verantwortlichkeitsgefühl ganz entwickeln.
    Helene Stöcker

  • Ach wenn in unsrer engen Zelle // Die Lampe freundlich wieder brennt, // Dann wird's in unserm Busen helle, // Im Herzen, das sich selber kennt. // Vernunft fängt wieder an zu sprechen // Und Hoffnung wieder an zu blühn; // Man sehnt sich nach des Lebens Bächen, // Ach! nach des Lebens Quelle hin.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Selbst gebildete Frauen vertragen nicht immer andauernd gleichmäßiges Glück und fühlen einen unbegreiflichen Antrieb zu Teufeleien und Narrheiten, durch die Abwechslung ins Leben kommt.
    Bogumil Goltz

  • So hinterbringe man denn dem Herzog von Friedland, daß ich ohne Hoffnung zum Leben darnieder liege, aber fröhlich dahin scheide, da ich weiß, daß dieser unversöhnliche Feind meines Glaubens [Gustav Adolf] an Einem Tage mit mir gefallen ist.
    Gottfried Heinrich zu Pappenheim

  • Für das Leben der Menschen und ihr Glück zu sorgen, und nicht es zu zerstören, ist das erste und einzig legitime Ziel einer guten Regierung.
    Thomas Jefferson

  • Das ist das Ende. Für mich der Beginn des Lebens.
    Dietrich Bonhoeffer

  • Für Sorgen sorgt das liebe Leben // Und Sorgenbrecher sind die Reben.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • In der gesellschaftlichen Produktion ihres Lebens gehen die Menschen bestimmte, notwendige, von ihrem Willen unabhängige Verhältnisse ein, Produktionsverhältnisse, die einer bestimmten Entwicklungsstufe ihrer materiellen Produktivkräfte entsprechen. Die Gesamtheit dieser Produktionsverhältnisse bildet die ökonomische Struktur der Gesellschaft, die reale Basis, worauf sich ein juristischer und politischer Überbau erhebt und welcher bestimmte gesellschaftliche Bewußtseinsformen entsprechen.
    Karl Marx

  • ch beschwöre euch, meine Brüder, bleibt der Erde treu und glaubt Denen nicht, welche euch von überirdischen Hoffnungen reden! Giftmischer sind es, ob sie es wissen oder nicht. Verächter des Lebens sind es, Absterbende und selber Vergiftete, deren die Erde müde ist: so mögen sie dahinfahren!
    Friedrich Nietzsche

  • Kein Volk will den Krieg, aber jedes hält sich einen Stand, dessen Angehörige den Krieg brauchen, wenn für ihr Gefühl nicht ihr ganzes Leben vergeudet sein soll.
    Hermann Bahr

  • Stets glücklich zu sein und ohne Schmerz durch das Leben zu gehen heißt, nur eine Seite der Natur zu kennen.
    Seneca d.J.

  • Mein Leben! Immer wieder komme ich in eine unbekannte Stadt und bin fremd. Auch im Jenseits werde ich nur ein Zugereister oder Refugie sein!
    Franz Werfel

  • Es gibt schlechterdings gewisse Kenntnisse, die allgemein sein müssen, und noch mehr eine gewisse Bildung der Gesinnungen und des Charakters, die keinem fehlen darf. Jeder ist offenbar nur dann ein guter Handwerker, Kaufmann, Soldat und Geschäftsmann, wenn er an sich und ohne Hinsicht auf seinen besonderen Beruf ein guter, anständiger, seinem Stande nach aufgeklärter Mensch und Bürger ist. Gibt ihm der Schulunterricht, was hierfür erforderlich ist, so erwirbt er die besondere Fähigkeit seines Berufs nachher so leicht und behält immer die Freiheit, wie im Leben so oft geschieht, von einem zum andern überzugehen.
    Wilhelm von Humboldt

  • Man geht aus Nacht in Sonne, // Man geht aus Graus in Wonne, // Aus Tod in Leben ein.
    Friedrich de la Motte Fouqué

  • Der Mensch ist von Natur aus nicht böse. Was auch ein Mensch an Verfehlungen begangen haben mag, verführt durch seine irrtümliche Meinung vom Leben, es braucht ihn nicht zu bedrücken; er kann sich ändern. Er ist frei, glücklich zu sein und andere zu erfreuen." - Alfred Adler zitiert von
    – Alfred Adler

  • In Ordnung leben heißt hungern und geschunden werden. // Wer sind denn die, welche diese Ordnung gemacht haben, und die wachen, diese Ordnung zu erhalten?
    Georg Büchner

  • Wie fangen wir's an? // Das sage mir Einer! // Lang leben will Jedermann, // Alt werden Keiner.
    Eduard von Bauernfeld

  • Wenn ein Mensch dahin ist, nimmt er ein Geheimnis mit sich: wie es ihm, gerade ihm - im geistigen Sinn zu leben möglich gewesen sei.
    Hugo von Hofmannsthal

  • Das Leben ist ein beständiges Abschiednehmen. Jeden Abend nimmt man von einem Tage Abschied, oft mit einem Seufzer der Erleichterung, aber oft auch mit Schmerz.
    Ricarda Huch

  • Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt – die meisten Menschen existieren nur.
    Oscar Wilde

  • Diejenigen gehen sorglos mit ihrem Leben um, die aus Liebe werder Vernunft noch Maß kennen; derart aber ist die Maßgabe der Liebe, dass niemand dabei seinen Verstand bewahren kann.
    Marie de France

  • Man isst um zu leben und lebt nicht, um zu essen.
    Molière

  • Das, was wir den Tod nennen, ist in Wahrheit der Anfang des Lebens.
    Thomas Carlyle

  • Wer nicht an Christus glauben will, der muß sehen, wie er ohne ihn rathen kann. Ich und du können das nicht. Wir brauchen Jemand, der uns hebe und halte, weil wir leben, und uns die Hand unter den Kopf lege, wenn wir sterben sollen; und das kann er überschwänglich.
    Matthias Claudius

  • Mein Leben gähnt mich an wie ein großer weißer Bogen Papier, den ich vollschreiben soll, aber ich bringe keinen Buchstaben heraus.
    Georg Büchner

  • es kommt immer nur drauf an, daß, wie und wo man auch marschirt, man allerorten die Musik des Lebens hört. Die meisten hören nur die Dissonanzen.
    Theodor Fontane

  • Leben - es gibt nichts Selteneres auf der Welt. Die meisten Menschen existieren lediglich.
    Oscar Wilde

  • Es gibt im menschlichen Leben nichts anderes, was sozial richtig gedacht sein kann, als dasjenige, welches mit Mutterliebe sozial gedacht ist.
    Rudolf Steiner

  • Wenn wir den Stand gewählt, in dem wir am meisten für die Menschheit wirken können, dann können uns Lasten nicht niederbeugen, weil sie nur Opfer für alle sind; dann genießen wir keine arme, eingeschränkte, egoistische Freude, sondern unser Glück gehört Millionen, unsere Taten leben still, aber ewig wirkend fort, und unsere Asche wird benetzt von der glühenden Träne edler Menschen.
    Karl Marx

  • Alles, was hier erreicht werden kann, ist das: einmal sich zu erleben als das Ganze. Um dich hat es gelebt, lebt es, wird es leben: und du warst in einer Gottesstunde - sie alle. Das kann dir keiner verleihen oder bestätigen. Das kannst nur du wissen und in dir haben. Und das ist deine Ewigkeit.
    Kurt Kluge

  • Was wird geschehen? Was wird die Zukunft bringen? Ich weiß nicht; ich ahne nichts. Wenn eine Spinne sich von einem festen Punkte aus in ihre Konsequenzen hinabstürzt, da sieht sie vor sich beständig einen leeren Raum, in welchem sie nirgends Fuß findet, wie sehr sie auch zappeln mag. Geradeso geht es mir. Vorn immer ein leerer Raum; was mich vorwärts treibt, ist eine Konsequenz, deren erster Anstoß hinter mir liegt. Dieses Leben ist ein verkehrtes und schreckliches, nicht zum Aushalten.
    Søren Kierkegaard

  • Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
    Karl Lagerfeld

  • Tätigkeit ist der wahre Genuß des Lebens, ja das Leben selbst.
    August Wilhelm Schlegel

  • Haut doch die Polen, daß sie am Leben verzagen; ich habe alles Mitgefühl für ihre Lage, aber wir können, wenn wir bestehn wollen, nichts andres tun, als sie ausrotten; der Wolf kann auch nicht dafür, daß er von Gott geschaffen ist, wie er ist, und man schießt ihn doch dafür totd, wenn man kann.
    Otto von Bismarck

  • Dies ist die Lehre des Lebens, die // erste und letzte und tiefste, // Daß es uns löset vom Bann, den die // Begriffe geknüpft.
    Hugo von Hofmannsthal

  • Wer rückwärts sieht, gibt sich verloren, [...] wer lebt und leben will, muß vorwärts sehen
    Ricarda Huch

  • Gegenüber der Fähigkeit, die Arbeit eines einzigen Tages sinnvoll zu ordnen, ist alles andere im Leben ein Kinderspiel.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Mit vollen Segeln lief ich in das Meer // Des Lebens.
    Friedrich Schiller

  • Nun sah ich zurück auf die schöne Gegend, (sc. Meißen) die schon Melanchthon so lieblich fand, dass er dort zu leben wünschte, und überlief in Gedanken schnell alle glücklichen Tage, die ich derselben genossen hatte.
    Johann Gottfried Seume

  • Rasch schlägt der Puls des jugendlichen Lebens, // Rasch schießt der Pflanze Trieb zum schlanken Kiel, // Die Jugend freut sich nur des Vorwärtsstrebens, // Versucht sich weit umher, versucht sich viel. // Der Kräfte Spielen ist drum nicht vergebens, // So kennt sie bald sich Umfang, Maß und Ziel: // Der Most, der gärend sich vom Schaum geläutert, // Er wird zum Trank, der Geist und Sinn erheitert.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Närrisch, dass jeder in seinem Falle // Seine besondere Meinung preist! // Wenn Islam »Gott ergeben« heißt, // In Islam leben und sterben wir alle.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Leben in der Liebe zum Handeln und Lebenlassen im Verständnis des fremden Wollens ist die Grundmaxime des freien Menschen.
    Rudolf Steiner

  • Überall ist Wunderland. // Überall ist Leben!
    Joachim Ringelnatz

  • Es steht geschrieben, daß es nicht gut ist, daß der Mensch allein sei. Also leben wir zusammen.
    Joseph Roth

  • Achte auf das Ende bei einem langen Leben.
    Ausonius

  • Arm an Reizen ist unser Leben und dürftig an Freuden, wenn wir die Sorgen nicht reißen aus unserer Brust. Graue Haare pflanzen sie auf, dem grünenden Scheitel; zehren der Menschen Gemüth wütend und wütender aus, [...]
    Johann Gottfried Herder

  • Man lobt im Tode manchen Mann, der Lob im Leben nie gewann.
    Freidank

  • Wir haben keine inneren Stimmen mehr, wir wissen heute zu viel, der Verstand tyrannisiert unser Leben.
    Robert Musil

  • Und so, nachdem ich mir den Scherz erlaubt, dem eine Stelle zu gönnen, in diesem durchweg zweideutigen Leben kaum irgend ein Blatt zu ernsthaft seyn kann, gebe ich mit innigem Ernst das Buch hin, in der Zuversicht, daß es früh oder spät diejenigen erreichen wird, an welche es allein gerichtet seyn kann, und übrigens gelassen darin ergeben, daß auch ihm in vollem Maaße das Schicksal werde, welches in jeder Erkenntniß, also um so mehr in der wichtigsten, allezeit der Wahrheit zu Theil ward, der nur ein kurzes Siegesfest beschieden ist, zwischen den beiden langen Zeiträumen, wo sie als paradox verdammt und als trivial geringgeschätzt wird. Auch pflegt das erstere Schicksal ihren Urheber mitzutreffen.— Aber das Leben ist kurz und die Wahrheit wirkt ferne und lebt lange: sagen wir die Wahrheit.
    Arthur Schopenhauer

  • Das Ziel ist, möglichst vielen Leuten das Leben zu retten, dabei aber nur eine Person, die Wurzel des Übels, zu töten.
    Yagyū Munenori

  • DER GLEICHE Strom des Lebens, // der Tag und Nacht durch meine Adern // fließt, fließt durch die Welt und tanzt in // rhythmischen Maßen.
    Rabindranath Tagore

  • Alle Lebewesen außer dem Menschen wissen, dass der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu genießen.
    Samuel Butler d.J.

  • DER GLEICHE Strom des Lebens, // der Tag und Nacht durch meine Adern // fließt, fließt durch die Welt und tanzt in // rhythmischen Maßen." [MLG]
    Rabindranath Tagore

  • Es gibt zwei Arten, sein Leben zu leben: entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles ein Wunder.
    Albert Einstein

  • Ich finde und habe immer gefunden, daß sich ein Buch gerade vorzugsweise zu einem freundschaftlichen Geschenk eignet. Man liest es oft, man kehrt oft dazu zurück, man nahet sich ihm aber nur in ausgewählten Momenten, braucht es nicht wie eine Tasse, ein Glas, einen Hausrath, so in jedem gleichgültigen Augenblick des Lebens, und erinnert sich so immer des Freundes im Augenblick eines würdigen Genusses.
    Wilhelm von Humboldt

  • Niemand kann begehren glücklich zu sein, gut zu handeln und gut zu leben, ohne dass er zugleich begehrt, zu sein, zu handeln und zu leben, das heißt wirklich zu existieren.
    Baruch de Spinoza

  • Man müsste das Leben so einrichten, daß jeder Augenblick eine Bedeutung hätte [...].
    Iwan Sergejewitsch Turgenew

  • Die Urzelle der geschichtlichen Welt ist das Erlebnis, in dem das Subjekt im Wirkungszusammenhang des Lebens zu seinem Milieu sich befindet.
    Wilhelm Dilthey

  • Daure aus, mein Bester, und warte die Erfolge Deiner wohlüberdachten Bestrebungen ruhig ab. Geduld, Überlegung und Mut, das sind die besten Waffen im Kampfe des Lebens.
    Nikolai Abramowitsch Putjatin

  • Das Leben ist ein grundloses und ein uferloses Meer; ja, es hat wohl auch ein Ufer und geschützte Häfen, aber lebend gelangt man dahin nicht. Leben ist nur auf dem bewegten Meere, und wo das Meer aufhört, hört auch das Leben auf.
    Ricarda Huch

  • Er [der Arzt] soll und darf nichts anderes thun, als Leben erhalten; ob es ein Glück oder Unglück sei, ob es Werth habe oder nicht, dies geht ihn nichts an, und maaßt er sich einmal an, diese Rücksicht mit in sein Geschäft aufzunehmen, so sind die Folgen unabsehbar, und der Arzt wird der gefährlichste Mensch im Staate.
    Christoph Wilhelm Hufeland

  • Ich habe beschlossen, bis zum Ende das Leben eines Gentlemans zu führen. Das ist mir immer gelungen und gelingt mir auch jetzt.
    Thomas Griffiths Wainewright

  • Die Frau ist die geistige Gefährtin des Mannes, im öffenlichen wie im privaten Leben. Ohne sie würden wir die wahren Ideale vergessen.
    Oscar Wilde

  • Durch das Zuviel-Arbeiten sündigt man am Leben und an der Arbeit selber.
    Paula Modersohn-Becker

  • Wenn denn nun gefragt wird: Leben wir jetzt in einem aufgeklärten Zeitalter? so ist die Antwort: Nein, aber wohl in einem Zeitalter der Aufklärung.
    Immanuel Kant

  • Der Tod ist Leben, wenn er sich im Angesicht Gottes vollzieht.
    Franz von Sales

  • Du kannst t h u n was du w i l l s t: aber du kannst, in jedem gegebenen Augenblick deines Lebens, nur ein Bestimmtes w o l l e n und schlechterdings nicht Anderes, als dieses Eine.
    Arthur Schopenhauer

  • Das Leben lebt erst jenseits des Grabes.
    Edward Young

  • Die Leute leben und wirtschaften, als ob sie das wirkliche Christentum mit seinem ewigen Leben wenig oder gar nichts kümmerte.
    Adolph Kolping

  • Der Mensch ist dazu berufen, in seinem Innersten zu leben und sich selbst so in die Hand zu nehmen, wie es nur von hier aus möglich ist; nur von hier aus ist auch die rechte Auseinandersetzung mit der Welt möglich; nur von hier aus kann er den Platz in der Welt finden, der ihm zugedacht ist.
    Edith Stein

  • Mein Leben gähnt mich an, wie ein großer weißer Bogen Papier, den ich vollschreiben soll, aber ich bringe keinen Buchstaben heraus.
    Georg Büchner

  • Damits Dir Spaß noch macht, // mußt Du Dich schon bequemen, // das Leben immerhin // ein bischen ernst zu nehmen.
    Otto Erich Hartleben

  • [...] der sich etwa wie eine unverhoffte Erbschaft verhält, welche den Erben veranlaßt, die Grundsätze einer dauerhaften Wirtschaft vorläufig aus den Augen zu setzen, und in den Tag hinein zu leben. [...] Die dauerhafte Wirtschaft muß ausschließlich auf die regelmäßige Benutzung der jährlichen Strahlungsenergie begründet werden.
    Wilhelm Ostwald

  • [...] ich würde, wenn ich ganz mein eigner Herr wäre, und außerdem in einer anständigen und angenehmen Lage leben könte, weit lieber gar nicht heyrathen, und auf andre Art der Welt zu nuzen suchen.
    Caroline Schelling

  • Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt.
    Albert Einstein

  • Was wäre das Leben ohne Hoffnung? Ein Funke, der aus der Kohle springt und verlischt.
    Friedrich Hölderlin

  • In die Hölle des Lebens kommt nur der hohe Adel der Menschheit; die Andern stehen davor und wärmen sich.
    Friedrich Hebbel

  • Zwei Dinge bedeuten mir Leben: die Freiheit und das Objekt meiner Liebe.
    Voltaire

  • [...] der sich etwa wie eine unverhoffte Erbschaft verhält, welche den Erben veranlaßt, die Grundsätze einer dauerhaften Wirtschaft vorläufig aus den Augen zu setzen, und in den Tag hinein zu leben. [...] Die dauerhafte Wirtschaft muß ausschließlich auf die regelmäßige Benutzung der jährlichen Strahlungsenergie begründet werden.
    Wilhelm Ostwald

  • Es kann die Ehre dieser Welt // dir keine Ehre geben. // Was dich in Wahrheit hebt und hält, // muss in dir selber leben.
    Theodor Fontane

  • Es ist merkwürdig, dass das, was man für gewöhnlich Erlebnisse nennt, in meinem Leben so wenig Rolle spielt. Ich habe, glaube ich, auch welche. Aber sie scheinen mir gar nicht das Hauptsächlichste im Leben, sondern das, was zwischen ihnen liegt, der tägliche Kreislauf der Tage, das ist für mich das Beglückende.
    Paula Modersohn-Becker

  • Die Liebe und das Leben ehren – // Das möchten wir Euch eben lehren.
    Erich Mühsam

  • Frei ist der Mensch, insofern er in jedem Augenblick seines Lebens sich selbst zu folgen in der Lage ist.
    Rudolf Steiner

  • Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht.
    Otto Wels

  • Was das Leben für uns für einen Wert habe, wenn dieser bloß nach dem geschätzt wird, was man genießt (dem natürlichen Zweck der Summe aller Neigungen, der Glückseligkeit), ist zu entscheiden. Er sinkt unter Null; denn wer wollte wohl das Leben unter denselben Bedingungen, oder auch nach einem neuen, selbst entworfenen (doch dem Naturlaufe gemäßen) Plane, der aber auch bloß auf Genuß gestellt wäre, aufs neue antreten?
    Immanuel Kant

  • Wie viel ich Täuschung auch erfuhr // Im Leben und im Lieben, // Du bist mir allezeit, Natur, // Du bist mir treu geblieben.
    Emanuel Geibel

  • Im normalen Leben wird einem oft gar nicht bewußt, daß der Mensch überhaupt unendlich mehr viel mehr empfängt, als er gibt, und daß Dankbarkeit das Leben erst reich macht.
    Dietrich Bonhoeffer

  • Sie sind so jung, so vor allem Anfang, und ich möchte Sie, so gut ich es kann, bitten, lieber Herr, Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in Ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst liebzuhaben wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten. Und es handelt sich darum, alles zu leben. Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein.
    Rainer Maria Rilke

  • Unser Leben vergeht mit der Suche nach Gott, denn es vergeht mit der Suche nach dem, was uns fehlt.
    Théodore Jouffroy

  • Es ist eine beliebte Manier der herrschenden Zeitungsschreiberei, solche Tatsachen oder Erscheinungen im öffentlichen, sozialen oder kirchlichen Leben, die gewissen Parteien nicht in den Kram passen, entweder möglichst kurz und oberflächlich abzutun oder gar sie so schief zu drehen und zu zerren, daß jedenfalls die Sache dadurch aus ihrem wahren und natürlichen Lichte hinausgerückt wird, oder auch sie völlig zu ignorieren, was man die Manier des „Totschweigens“ nennt.
    Adolph Kolping

  • «Ich habe jetzt kein eigenes Leben mehr», sagte ich mir. «Meine ganze Kraft gehört dem großen Geschehen. Wenn der Krieg vorbei ist und wenn ich dann noch lebe, dann darf ich wieder an meine privaten Angelegenheiten denken.»
    Edith Stein

  • Die dogmatischen Ansichten der vorigen Jahrhunderte leben dann nur fort in den Vorurtheilen des Volks und in gewissen Disciplinen, die, in dem Bewußtsein ihrer Schwäche, sich gern in Dunkelheit hüllen.
    Alexander von Humboldt

  • das menschliche Leben zerfällt in zwei Hälften, in der ersten wünscht man sich die zweite herbei, und in der zweiten wünscht man sich die erste zurück.
    Kuno Fischer

  • Das in ihr Tuende tut die allheit bald // Und was ihr heut nicht leben könnt wird nie.
    Stefan George

  • Nichts bringt uns in größere Übel als wenn wir uns nach dem Gerede der Leute richten die für das beste halten was »allgemein angenommen« ist, nicht nach Vernunftgründen, sondern nach Beispielen leben.
    Seneca d.J.

  • Die Taufe ist der Anbeginn des geistlichen Lebens und das Tor zu den Sakramenten.
    Thomas von Aquin

  • Oft lässt man die Liebe, um den Ehrgeiz zu leben, selten aber den Ehrgeiz um der Liebe willen.
    François de La Rochefoucauld

  • Leben heißt träumen; weise sein, Lomellin, heißt angenehm träumen.
    Friedrich Schiller

  • In Ordnung leben heißt hungern und geschunden werden. Wer sind denn die, welche diese Ordnung gemacht haben, und die wachen, diese Ordnung zu erhalten?
    Georg Büchner

  • Und dann, das Leben eines deutschen Gelehrten, was ist es? Was in meinem Fall daran etwa Gutes sein möchte, ist nicht mitzuteilen, und das Mitteilbare ist nicht der Mühe wert. Und wo sind denn die Zuhörer, denen man mit einigem Behagen erzählen möchte?
    Johann Peter Eckermann

  • Es gibt Menschen, die nur leben, was Andre ihnen vom Leben übrig lassen.
    Richard Rothe

  • Zu leben, das ist Kraft, die voll sich genügt. Ganz ohne sonstigen Sinn, allmächtig genug.
    Emily Dickinson

  • Realismus ist die künstlerische Wiedergabe (nicht das bloße Abschreiben) des Lebens.
    Theodor Fontane

  • Der durch die Realität des Lebens gebundene und bestimmte Mensch wird nicht nur durch die Kunst - was öfter entwickelt ist -, sondern auch durch das Verstehen des Geschichtlichen in Freiheit versetzt.
    Wilhelm Dilthey

  • Alle Widersprüche im Leben und im Menschen sind nur scheinbar, und könnten wir wie ein Gott auf alle heruntersehen und sie alle verstehen, so würden wir unsere Augen von keinem mit Widerwillen wenden.
    Sophie Tieck

  • Macht euch vertraut mit Natur, erkennt sie als euere Mutter; / Ruhig sinket ihr dann einst in die Erde hinab. / Gottgeist, dann der Naturgeist und der geschichtliche Weltgeist, – / Diese heilige Drei, wißt, ist die Wurzel des Seins. / Vom Brennglase der Zeit zusammengedränget auf die Erde, / Wird das himmlische Licht Feuer des Lebens allein. / Menschen, die nicht viel leben im Freien, bekommen daher leicht / Hier auch den Sonnenstich, wie dies die Mystik beweist.
    Ludwig Feuerbach

  • Ein Tag genügt, um festzustellen, dass ein Mensch böse ist; man braucht ein Leben, um festzustellen, dass er gut ist.
    Théodore Jouffroy

  • In demselben Maße, als die Bedürfnisse sich vermehren und das Leben kostspieliger wird, jeder viel haben will und haben muß, um in seiner Weise zu existieren, in demselben Maße sinkt der öffentliche Kredit, das große Vertrauen, überschlagen sich die Spekulanten und greift Unredlichkeit und Betrug um sich.
    Adolph Kolping

  • Mein Leben beginnt jeden Morgen neu und endet jeden Abend; Pläne und Absichten darüber hinaus habe ich keine [...].
    Edith Stein

  • Himmelhoch schlagen die Wogen der Ereignisse - wir sind es gewohnt, vom Gipfel in die Tiefe geschleudert zu werden. Aber unser Schiff zieht seinen geraden Kurs fest und stolz dahin bis zum Ziel. // Und ob wir dann noch leben werden, wenn es erreicht wird - leben wird unser Programm, es wird die Welt der erlösten Menschheit beherrschen. Trotz alledem!
    Karl Liebknecht

  • Die Wissenschaft ist ein Kirchhof abgestorbener Ideen, wenn sie auch Leben spendet.
    Miguel de Unamuno

  • Der Mensch äußert sein Leben in Formen. Jede Kunstform ist Aeußerung seines innern Lebens. Das Aeußere der Kunstform ist ihr Inneres.
    August Macke

  • Wer das Leben nicht schätzt, hat es nicht verdient.
    Leonardo da Vinci

  • Nur wer in allem Maß hält und sich Bewegung macht, fühlt sich wohl, und die Kunst, ausschweifend zu leben und dabei gesund zu bleiben, existiert ebenso wenig wie der Stein der Weisen, die Sterndeuterei und die Theologie der Magier.
    Voltaire

  • Die Sorge ist das Verhältnis zum Leben.
    Søren Kierkegaard

  • Ein Punkt nur ist es, kaum ein Schmerz, // nur ein Gefühl empfunden eben; // und dennoch spricht es stets darein // und dennoch stört es dich zu leben.
    Theodor Storm

  • Mit der Gesellschaft zu leben - welche Qual! Aber außerhalb der Gesellschaft zu leben - welche Katastrophe.
    Oscar Wilde

  • Das große Los des Lebens fällt nur denen zu, die es auf gut Glück kaufen.
    Fernando Pessoa

  • Wehrt euch, wenn euch das Leben lieb ist.
    Hartmann von Aue

  • Wir müssen im Gedanken vollkommene Vorbilder formen und ständig auf sie schauen oder wir werden sie niemals zu einem großartigen und edlen Leben ausgestalten.
    Mary Baker Eddy

  • In einer höheren Phase der kommunistischen Gesellschaft, nachdem die knechtende Unterordnung der Individuen unter die Teilung der Arbeit, damit auch der Gegensatz geistiger und körperlicher Arbeit verschwunden ist; nachdem die Arbeit nicht nur Mittel zum Leben, sondern selbst das erste Lebensbedürfnis geworden; nachdem mit der allseitigen Entwicklung der Individuen auch ihre Produktivkräfte gewachsen und alle Springquellen des genossenschaftlichen Reichtums voller fließen - erst dann kann der enge bürgerliche Rechtshorizont ganz überschritten werden und die Gesellschaft auf ihre Fahne schreiben: Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen!
    Karl Marx

  • Zunächst sind wir geneigt, den Wert des Kriteriums der Bewußtheit [...] recht herabzusetzen. Aber wir täten unrecht daran. Es ist damit wie mit unserem Leben; es ist nicht viel wert, aber es ist alles, was wir haben.
    Sigmund Freud

  • Ein Mensch lebt, um den Massen nützlich zu sein. Und der Wert eines Menschen wird bestimmt durch den Nutzen, den er seinen Mitmenschen bringt. Geboren werden, leben, essen, trinken und schließlich sterben - das kann auch ein Insekt.
    Giuseppe Garibaldi

  • Ich habe mein ganzes Leben lang, schon in der Schule, gegen einen Geist der Enge und der Gewalt, der Unfreiheit, der Überheblichkeit und der mangelnden Ehrfurcht vor Anderen, der Intoleranz und des Absoluten, erbarmungslos Konsequenten angekämpft, der in den Deutschen steckt und der seinen Ausdruck in dem nationalsozialistischen Staat gefunden hat.
    Helmuth James Graf von Moltke

  • Ungelogene Begeisterung ist die tiefste Lebens-Poesie, die unmittelbarste, reellste Glückseligkeit, die es giebt.
    Bogumil Goltz

  • Der Krieg ist der Schöpfer aller großen Dinge. Alles Bedeutende im Strom des Lebens ist durch Sieg und Niederlage entstanden.
    Oswald Spengler

  • Freiem Leben, freiem Lieben, // Bin ich immer treu geblieben!
    Louise Aston

  • Die Natur ist die beste Führerin des Lebens.
    Cicero

  • Es war ein flüchtiger Blick weit zurück in das arkadische Leben, oder noch weiter zurück in das Goldene Zeitalter, bevor die Menschheit mit Sünde und Kummer beladen und das Vergnügen von jenen Schatten verdunkelt war, die es überhaupt erst plastisch und zum Glück machen.
    Nathaniel Hawthorne

  • Zurück! du rettest den Freund nicht mehr, // So rette das eigene Leben!
    Friedrich Schiller

  • Der Tod ist die mildeste Form des Lebens: der ewigen Liebe Meisterstück.
    Gerhart Hauptmann

  • Das ist Italien das ich verließ. [...] Deutsche Redlichkeit suchst du in allen Winkeln vergebens;//Leben und Weben ist hier, aber nicht Ordnung und Zucht; // Jeder sorgt nur fuer sich, misstraut dem Andern, ist eitel, // Und die Meister des Staats sorgen nur wieder fuer sich.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Der Betrug ist sozusagen die Seele des gesellschaftlichen Lebens und eine Kunst, ohne die in Wahrheit keine Kunst und kein Talent wenn man nur ihre Wirkung auf die Menschen im Auge hat, vollkommen ist.
    Giacomo Leopardi

  • Es ist ganz wahr, was die Philosophie sagt, daß das Leben rückwärts verstanden werden muß. Aber darüber vergißt man den andern Satz, daß vorwärts gelebt werden muß.
    Søren Kierkegaard

  • Ich fühle, dass Kleinigkeiten die Summe des Lebens ausmachen.
    Charles Dickens

  • Nichts geht über die Jugend. Die in den mittleren Jahren sind dem Leben verpfändet, die Alten sind in der Rumpelkammer des Lebens, aber die Jugend ist die Herrin des Lebens.
    Oscar Wilde

  • Komm, komm, stell dich ein, schönste der Stunden, bring mir des Lebens letztes Ziel!
    Sophokles

  • Da wir dem Leben keine Schönheit abzuringen vermögen, sollten wir zumindest versuchen, unserem Unvermögen Schönheit abzuringen.
    Fernando Pessoa

  • Sie ahnen nicht, wie zart und rein das Leben eines jungen Mädchens ist bis zur Zeit der ersten Liebe.
    Jens Peter Jacobsen

  • Ja, lang leben will halt alles, aber alt werden will kein Mensch.
    Johann Nepomuk Nestroy

  • Der Staat ist die große Fiktion, mittelst deren alle Welt leben will auf Kosten von aller Welt".
    Frédéric Bastiat

  • Hast du, habe ich nur so lange das Recht zu leben, solange wir produktiv sind, solange wir von anderen als produktiv anerkannt werden? Wenn man den Grundsatz aufstellt und anwendet, daß man den »unproduktiven« Mitmenschen töten darf, dann wehe uns allen, wenn wir alt und altersschwach werden!
    Clemens August Graf von Galen

  • Leben ist Tun und Leiden. Je wissender ein Mensch, desto tiefer sein seelisches Leid.
    Oswald Spengler

  • Wohl Dem, der sagen kann: Ich fühle mein Leben in Uebereinstimmung mit der Bewegung des Weltalls oder, was dasselbe ist: ich fühle, daß mein Wille in den göttlichen Willen geflossen ist. Es ist der Weisheit letzter Schluß und die Vollendung aller Moral.
    Philipp Mainländer

  • Ehret die Frauen! sie flechten und weben // Himmlische Rosen ins irdische Leben.
    Friedrich Schiller

  • Noch ist Polen nicht verloren, solange wir leben.
    Józef Wybicki

  • Grau, teurer Freund, ist alle Theorie // Und grün des Lebens goldner Baum.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Achte auf das Ende bei einem langen Leben.
    Solon

  • Wenn die Auswanderer [...] alles verlieren, die Liebe zu ihrem Vaterlande, selbst den geläufigen Ausdruck ihrer Muttersprache - die Melodien der Heimat leben unter ihnen länger als alles andere.
    Gustav Freytag

  • Erwarte nichts. Heute: das ist dein Leben.
    Kurt Tucholsky

  • Wir sind aus solchem Stoff wie Träume sind, und unser kleines Leben ist von einem Schlaf umringt.
    William Shakespeare

  • Wer nicht den tiefsten Sinn des Lebens // Im Herzen sucht, der forscht vergebens.
    Friedrich von Bodenstedt

  • Die Hoffnung hilft uns leben.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Gefangenschaft ist eine Art Schlaf. Das Leben geht unbemerkt weiter, denn richtig lebendig fühlen wir uns nur, wenn wir alle unsere Fähigkeiten auch nutzen können.
    Napoléon III.

  • Leben heißt sich wandeln und vollkommen sein heißt, sich oft gewandelt zu haben.
    John Henry Newman

  • Der Anklage gegenüber habe ich ein reines Gewissen. Mein ganzes Leben war Dienst an Volk und Vaterland. Ihnen habe ich meine beste Kraft in treuester Pflichterfüllung gewidmet. Ich bin überzeugt, dass kein patriotischer Amerikaner oder Angehöriger eines anderen Landes in gleicher Lage seines Landes an meiner Stelle anders gehandelt hätte. Denn jede andere Handlungsweise wäre Bruch meines Treueides, Hoch- und Landesverrat gewesen
    Wilhelm Frick

  • Einzeln bin ich geboren, einzeln will ich leben und werde auch einzeln sterben. Darunter mein' ich nicht allein sein. Aber nicht Mengegefühl will ich pflegen.
    Alexander von Villers

  • Nur durch strenge Spezialisierung kann der wissenschaftliche Arbeiter tatsächlich das Vollgefühl, einmal und vielleicht nie wieder im Leben, sich zu eigen machen: hier habe ich etwas geleistet, was
    Max Weber

  • Was nützen Denkmäler des unbekannten Soldaten den Gefallenen? Erst muß der Mensch leben, dann kann seine Ehre geschützt werden!
    Carl von Ossietzky

  • Ich habe ein schändliches Leben geführt. Was menschlich leben heißt, weiß ich nicht.
    Dazai Osamu

  • Das Leben so kurz, das Handwerk so lang zu lernen.
    Geoffrey Chaucer

  • Wir sterben, um zu leben.
    Friedrich Hölderlin

  • Und stündlich mit den schnellen Schwingen // Berühr' im Fluge sie (die Glocke) die Zeit, // Dem Schicksal leihe sie die Zunge, // Selbst herzlos, ohne Mitgefühl, // Begleite sie mit ihrem Schwunge // Des Lebens wechselvolles Spiel. // Und wie der Klang im Ohr vergehet, // Der mächtig tönend ihr entschallt, // So lehre sie, dass nichts bestehet // Dass alles Irdische verhallt.
    Friedrich Schiller

  • Mit einer Kindheit voll Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten.
    Jean Paul

  • Zwischen der Wieg und dem Sarg wir schwanken und schweben // Auf dem großen Kanal sorglos durchs Leben dahin.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • In diesem Leben haben wir nichts als Tatsachen nötig, mein Herr: nichts als Tatsachen.
    Charles Dickens

  • Lass das lange Vorbereiten, // Fang dein Leben an beizeiten.
    Eduard von Bauernfeld

  • Im politischen Leben muss man früher oder später einen Kompromiss schließen.
    Oscar Wilde

  • Bewahre deine Illusionen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber nicht weiter leben.
    Mark Twain

  • Leben ist nur ein wandelnd Schattenbild, // Ein armer Komödiant, der spreizt und knirscht // Sein Stündchen auf der Bühn und dann nicht mehr // Vernommen wird; ein Märchen ist's, erzählt // Von einem Blöden, voller Klang und Wut, // Das nichts bedeutet.
    William Shakespeare

  • So lenkt ein Irrwisch unsre Schritte, // Und erst in unsers Lebens Mitte // Steckt die Vernunft ihr Lämpchen an.
    Gottlieb Konrad Pfeffel

  • Was ist Leben? Es ist das Aufleuchten eines Glühwurms in der Nacht. Es ist der Atem eines Büffels im Winter. Es ist der kleine Schatten, der übers Gras huscht und sich im Sonnenuntergang verliert.
    Crowfoot

  • Wer vom Ziel nicht weiß, // kann den Weg nicht haben, // wird im selben Kreis // all sein Leben traben.
    Christian Morgenstern

  • Man verbringt die eine Hälfte des Lebens damit, sich das Glück zu erhoffen, und die andere, eine Hoffnung zu vermissen.
    Théodore Jouffroy

  • Wachstum ist der einzige Beweis für Leben.
    John Henry Newman

  • Das Studium und allgemein das Streben nach Wahrheit und Schönheit ist ein Gebiet, auf dem wir das ganze Leben lang Kinder bleiben dürfen.
    Albert Einstein

  • Malen ist eine Kunst, Dichten auch, und gar Musik; die größte Kunst aber ist leben. Am eigenen Leben ein Künstler werden ist allein werth, Zahnschmerzen zu dulden und Geld zu entbehren.
    Alexander von Villers

  • Der Mensch kann nicht leben ohne ein dauerndes Vertrauen zu etwas Unzerstörbarem in sich, wobei sowohl das Unzerstörbare als auch das Vertrauen ihm dauernd verborgen bleiben können. Eine der Ausdrucksmöglichkeiten dieses Verborgenbleibens ist der Glaube an einen persönlichen Gott.
    Franz Kafka

  • Parallel mit der Gestaltung der Form geht die der Farbe. Es gibt wieder Licht noch Schatten. Einzig die Farben in ihrem Zusammenhang geben das Erlebnis. Alles ist Fläche. Rein spricht in dieser Fläche der geistige Wert der Farbe... ...Farbe und Form greifen organisch ineinander. Einfachheit, Ordnung und Klarheit bei allem Reichtum erzeugen eine neue Schönheit, die fähig ist alle Gestalten und Empfindungen des heutigen Lebens zu tragen.
    Ernst Ludwig Kirchner

  • Das schwere Leben ist am leichtesten zu ertragen, wenn man sich schwere Aufgaben stellt.
    Peter Rosegger

  • Der Tod: Der Lust folgt Unlust, Abscheu dem Begehren. // Das ist des Lebens Lauf und Ende. Willst du // Vor Klugheit gackern, lerne das begreifen.
    Johannes von Tepl

  • Nur die Gesundheit ist das Leben.
    Friedrich von Hagedorn

  • Das Denken ist nur ein Traum des Fühlens, ein erstorbenes Fühlen, ein blassgraues, schwaches Leben.
    Novalis

  • Jetzt muss der Geist von Weimar, der Geist der großen Philosophen und Dichter, wieder unser Leben erfüllen.
    Friedrich Ebert

  • Philosophen verderben die Sprache, Poeten die Logik, und mit dem Menschenverstand kommt man durchs Leben nicht mehr.
    Friedrich Schiller

  • Unsre Taten selbst, so gut als unsre Leiden, // Sie hemmen unsres Lebens Gang.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Ueberall nemlich sehen wir das Leben aus der Tiefe emporsteigen, ein Niedrigeres, dem Ansehen nach Schlechteres, weil selbst Unscheinbares dem Höhern, Edleren aus ihm Hervorkommenden vorgehen.
    Franz von Baader

  • Kunst ist das Höchste und Edelste im Leben, denn es ist Schaffen zum Nutzen der Menschheit.
    Hermann von Pückler-Muskau

  • Dieser junge Dandy versuchte etwas zu sein, statt etwas zu machen. Er erkannte, daß das Leben selbst eine Kunst ist.
    Oscar Wilde

  • Zeus wollte nämlich, dass der Mensch, auch noch so sehr durch die anderen Übel gequält, doch das Leben nicht wegwerfe, sondern fortfahre, sich immer von Neuem quälen zu lassen. Dazu gibt er dem Menschen die Hoffnung: sie ist in Wahrheit das übelste der Übel, weil sie die Qual der Menschen verlängert.
    Friedrich Nietzsche

  • Deutschland muß leben, und wenn wir sterben müssen!
    Heinrich Lersch

  • Im Leben werden die Partien nie so unstrittig gewonnen wie im Spiel; das Spiel gibt uns Genugtuungen, die uns das Leben versagt.
    Emanuel Lasker

  • Alles im Leben giebt kund, daß das irdische Glück bestimmt ist, vereitelt oder als eine Illusion erkannt zu werden.
    Arthur Schopenhauer

  • [...] Hüte Dich Felice das Leben für banal zu halten, wenn banal einförmig, einfach kleinsinnig heißen soll, das Leben ist bloß schrecklich, das empfinde ich, wie kaum ein anderer. Oft - und im Innersten vielleicht ununterbrochen - zweifle ich daran ein Mensch zu sein.
    Franz Kafka

  • Daß sie dem jugendlichen Menschen verheimlicht, welche Rolle die Sexualität in seinem Leben spielen wird, ist nicht der einzige Vorwurf, den man gegen die heutige Erziehung erheben muß. Sie sündigt außerdem darin, daß sie ihn nicht auf die Aggression vorbereitet, deren Objekt er zu werden bestimmt ist. Indem sie die Jugend mit so unrichtiger psychologischer Orientierung ins Leben entläßt, benimmt sich die Erziehung nicht anders, als wenn man Leute, die auf eine Polarexpedition gehen, mit Sommerkleidern und Karten der oberitalischen Seen ausrüsten würde.
    Sigmund Freud

  • In einem kleinen Vorrat an Redewendungen und Gemeinplätzen, die wir in der Jugend erlernten, besitzen wir alles Nötige, um ohne die ermüdende Notwendigkeit, denken zu müssen, durchs Leben zu gehen.
    Gustave Le Bon

  • Wenn du Gott nicht im Sommer deines Lebens einlädst, wird Er auch im Winter nicht dein Gast sein
    Lahiri Mahasaya

  • Hierin liegt die Schönheit der Literatur: Sie sinkt nicht herab zur Materie, taucht den Geist nicht in die niedrigsten Mächte, sondern sie gibt Kraft, sich in kürzester Zeit wieder aufzurichten und zum Seienden hinaufzueilen. In einem solchen Leben ist auch das Unten ein Oben.
    Synesios von Kyrene

  • Setze den Menschen als Menschen und sein Verhältnis zur Welt als ein menschliches voraus, so kannst du Liebe nur gegen Liebe austauschen, Vertrauen nur gegen Vertrauen etc. Wenn du die Kunst genießen willst, mußt du ein künstlerisch gebildeter Mensch sein; wenn du Einfluß auf andre Menschen ausüben willst, mußt du ein wirklich anregend und fördernd auf andere Menschen wirkender Mensch sein. Jedes deiner Verhältnisse zum Menschen – und zu der Natur – muß eine bestimmte, dem Gegenstand deines Willens entsprechende Äußrung deines wirklichen individuellen Lebens sein. Wenn du liebst, ohne Gegenliebe hervorzurufen, d.h., wenn dein Lieben als Lieben nicht die Gegenliebe produziert, wenn du durch deine Lebensäußrung als liebender Mensch dich nicht zum geliebten Menschen machst, so ist deine Liebe ohnmächtig, ein Unglück." Ökonomisch
    Karl Marx

  • Es ist sehr gut denkbar, daß die Herrlichkeit des Lebens um jeden und immer in ihrer ganzen Fülle bereitliegt, aber verhängt, in der Tiefe, unsichtbar, sehr weit. Aber sie liegt dort, nicht feindselig, nicht widerwillig, nicht taub. Ruft man sie mit dem richtigen Wort, beim richtigen Namen, dann kommt sie. Das ist das Wesen der Zauberei, die nicht schafft, sondern ruft.
    Franz Kafka

  • Das Antlitzt der Zeit ist zernichtet. Das Leben ist zerlebt. // Häßlich ist sie, die Zeit. Aber wahr. Sie läßt sich nicht malen, sondern photographieren. Ob sie wahr ist
    Joseph Roth

  • Der Ackermann: Erlischt uns Menschen das Lebenslicht, Und scheidet dahin alles irdische Leben, Wie soll´s dann Tod noch und Sterben geben? Wohin, Herr Tod, sollt Ihr dann kommen?
    Johannes von Tepl

  • Der Tod ist das Ende aller Dinge des menschlichen Lebens, nur des Aberglaubens nicht.
    Plutarch

  • Und was // Ist Zufall anders, als der rohe Stein, // Der Leben annimmt unter Bildners Hand? // Den Zufall gibt die Vorsehung - zum Zwecke // Muß ihn der Mensch gestalten.
    Friedrich Schiller

  • Wenn ich mein Leben betrachte, ist es ein Gefühl das alles, alles beherrscht hat: Angst. Angst vor der Zukunft, Angst vor Verwandten, Angst vor Menschen, vor Schlaf, vor Behörden, v. Gewitter, v. Krieg, Angst, Angst.
    Oswald Spengler

  • Des Lebens Pulse schlagen frisch lebendig, // Ätherische Dämmerung milde zu begrüßen; // Du, Erde, warst auch diese Nacht beständig // Und atmest neu erquickt zu meinen Füßen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Jedes Mysterium erscheint absurd, und doch ist nichts Tieferes, weder Leben noch Kunst noch Staat, ohne Mysterium.
    David Friedrich Strauß

  • Das ist eines der Geheimnisse des Lebens: Die Seele mit den Mitteln der Sinne und die Sinne mit den Mitteln der Seele zu heilen.
    Oscar Wilde

  • Im heutigen Leben bedeutet Spielraum alles.
    Oscar Wilde

  • Wer den Tod fürchtet, hat das Leben verloren.
    Johann Gottfried Seume

  • Wer aus seiner Heimath scheidet, ist sich selten bewußt, was er alles aufgiebt; er merkt es vielleicht erst dann, wenn die Erinnerung daran eine Freude seines späteren Lebens wird.
    Gustav Freytag

  • Ach, besser wär's, ihr alten Knaben, ein Rückgrat überhaupt zu haben im Leben und daheim im Laden und nicht bei völkischen Paraden.
    Klabund

  • Vermögen dient zur Bequemlichkeit des Lebens, nicht das Leben zur Anhäufung des Vermögens.
    Saadi

  • Spiele, lächle, denke an mich, bete für mich. [..] Das Leben bedeutet all das, was es bisher bedeutete. Es ist das gleiche wie es immer war. Da ist eine absolute und ununterbrochene Kontinuität. [..] Alles ist gut. Nichts ist beschädigt, nichts ist verloren. Ein kurzer Moment und alles wird so sein wie es vorher war.
    Henry Scott Holland

  • Das Leben ist nur der Umweg eines Sonnenstrahles auf dem Weg ins Universum.
    Maarten 't Hart

  • [...] wir haben über Irrtum und Wahrheit schlechthin nicht zu urteilen. Es erhebt sich uns Gestalt um Gestalt, Leben um Leben, Wirkung und Gegenwirkung. Unsere Aufgabe ist, sie bis auf den Grund ihrer Existenz zu durchdringen und mit völliger Objektivität darzustellen.
    Leopold von Ranke

  • Beim Ekel vor Tieren ist die beherrschende Empfindung die Angst, in der Berührung von ihnen erkannt zu werden. Was sich tief im Menschen entsetzt, ist das dunkle Bewußtsein, in ihm sei etwas am Leben, was dem ekelerregenden Tiere so wenig fremd sei, daß es von ihm erkannt werden könne. – Aller Ekel ist ursprünglich Ekel vor dem Berühren.
    Walter Benjamin

  • Wenn das Volk auf einmal anfinge zu sparen, es wäre eine wahre Kalamität für die Reichen und Mächtigen, das wirtschaftliche Leben würde sich total ändern, und mit ihm das gesellschaftliche, und die Politik!
    Peter Rosegger

  • Gedichte von Wassertrinkern können nicht gefallen und lange leben.
    Horaz

  • Die angenehme Zeit fordert uns alle auf, // traurige Gedanken und unnützen Kummer zu vergessen: // solange dieses kurze Leben dauert, // soll jeder froh sein, jeder sich verlieben.
    Lorenzo de' Medici

  • Doch noch leuchtet uns die Hoffnung für unsere geliebte Liebe, lass uns sie pflegen und erhalten, solange wir nur können. Eine Stunde, voll Seligkeit des Wiedersehens und Hoffnung in der Brust, sind genug, ihr Leben auf Monate zu erhalten.
    Susette Gontard

  • Da fing mein Leben an, als ich dich liebte.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Das Leben ist eine mißliche Sache: ich habe mir vorgesetzt, es damit hinzubringen, über dasselbe nachzudenken.
    Arthur Schopenhauer

  • Die erste Pflicht im Leben besteht darin, so künstlich zu sein wie möglich. Was die zweite Pflicht ist, hat bis jetzt noch niemand herausgefunden.
    Oscar Wilde

  • Der wesentliche Unterschied zwischen einer Katze und einer Lüge besteht darin, dass eine Katze nur neun Leben hat.
    Mark Twain

  • an nennt das Christenthum die Religion des Mitleidens. - Das Mitleiden steht im Gegensatz zu den tonischen Affekten, welche die Energie des Lebensgefühls erhöhn: es wirkt depressiv. Man verliert Kraft, wenn man mitleidet […] Das Mitleiden kreuzt im Ganzen Großen das Gesetz der Entwicklung, welches das Gesetz der Selektion ist. Es hält, was zum Untergange reif ist, es wehrt sich zu Gunsten der Enterbten und Verurteilten des Lebens, es gibt durch die Fülle des Missratnen aller Art, das es im Leben festhält, dem Leben selbst einen düsteren und fragwürdigen Aspekt.
    Friedrich Nietzsche

  • Ich bin in meinem Leben nie so heiter gewesen, als jetzt, da ich an der 'Totenmesse' schreibe.
    Richard Wetz

  • Ach! wohin bist du geflohen, // Meiner Jugend Heiterkeit? // Ach! wie schnell bist du entschwunden, // Meines Lebens Rosenzeit?
    Christian August Vulpius

  • Wer sein Leben zu einer Sache des Genusses macht, entwertet es zum bloßen Dasein.
    Ferdinand Ebner

  • Jesus ruft nicht zu einer neuen Religion auf, sondern zum Leben.
    Dietrich Bonhoeffer

  • Nimm des innern Menschen wahr; daran liegt äußeres und inneres Leben.
    Heinrich Seuse

  • O Jahrhundert! O Wissenschaften: Es ist eine Lust, zu leben.
    Ulrich von Hutten

  • Halte fest: du hast vom Leben // Doch am Ende nur dich selber.
    Theodor Storm

  • Leben in der Liebe zum Handeln und Lebenlassen im Verständnisse des fremden Wollens ist die Grundmaxime des freien Menschen.
    Rudolf Steiner

  • Das Dasein ist köstlich, man muß nur den Mut haben, sein eigenes Leben zu führen.
    Peter Rosegger

  • Das Denken giebt uns ein so reines und so lebhaftes Vergnügen, daß, wer es nur einmal in seinem Leben gekostet hat, es nie wieder entbehren kann.
    Johann Jakob Engel

  • Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren // Sind Schlüssel aller Kreaturen, // Wenn die so singen, oder küssen // Mehr als die Tiefgelehrten wissen // Wenn sich die Welt ins freie Leben, // Und in die Welt wird zurückbegeben, // Wenn dann sich wieder Licht und Schatten // Zu echter Klarheit wieder gatten // Und man in Märchen und Gedichten // Erkennt die wahren Weltgeschichten, // Dann fliegt vor Einem geheimen Wort // Das ganze verkehrte Wesen fort.
    Novalis

  • Denn der Fall kommt öfter vor, als man denkt, dass eine Nation Saft und Kraft aus einem Werke aussaugt und in ihr eigenes inneres Leben dergestalt aufnimmt, dass sie daran keine weitere Freude haben, sich daraus keine Nahrung weiter zueignen kann.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Einem Kind das Leben zu schenken, hieß ja die Hoffnungen der Selbstsucht, die Freuden des Ehrgeizes zu töten.
    Honoré de Balzac

  • Schlimm ist der Zwang, doch es gibt keinen Zwang, unter Zwang zu leben.
    Epikur

  • Die meisten Menschen leben für die Liebe und die Bewunderung, doch wir sollten durch die Liebe und die Bewunderung leben.
    Oscar Wilde

  • Je mehr ihm das Leben entglitt, desto mehr wurde er Dichter.
    Wilhelm Raabe

  • Das Leben war zu kurz, dass man die Fehler eines anderen auf seine Schultern laden konnte. Jeder lebte sein eigenes Leben und zahlte seinen eigenen Preis dafür. Das Schlimme war nur, dass man für einen einzigen Fehler so oft bezahlen musste.
    Oscar Wilde

  • Dem Bedürfnis nach Einsamkeit genügt es nicht, daß man an einem Tisch allein sitzt. Es müssen auch leere Sessel herumstehen. Wenn mir der Kellner so einen Sessel wegzieht, auf dem kein Mensch sitzt, verspüre ich eine Leere und es erwacht meine gesellige Natur. Ich kann ohne freie Sessel nicht leben.
    Karl Kraus

  • Wenn die Philosophie ihr Grau in Grau malt, dann ist eine Gestalt des Lebens alt geworden, und mit Grau in Grau lässt sie sich nicht verjüngen, sondern nur erkennen; die Eule der Minerva beginnt erst mit der einbrechenden Dämmerung ihren Flug.
    Georg Wilhelm Friedrich Hegel

  • Wir glauben an ein inneres Leben der Seele und an eine höhere Anschauung des Geistes, welche beide im gewöhnlichen Zustand verschlossen bleiben, in außerordentlichen Fällen sich aber aufschließen und wie der Silberblick der ganz im Feuer durchläuterten edlen Metalle auf Momente sich offenbaren, um dann auf lange Zeit wieder zu verschwinden.
    Justinus Kerner

  • Wenn also Geist, Seele, Leben sich in allen Dingen vorfindet und in gewissen Abstufungen die ganze Materie erfüllt, so ist der Geist offenbar die wahre Wirklichkeit und die wahre Form aller Dinge. Die Weltseele ist also das constituierende Formalprincip des Universums und dessen, was es enthält; d.h. wenn das Leben sich in allen Dingen findet, so ist die Seele Form aller Dinge; sie ist überall die ordnende Macht für die Materie und herrscht in dem Zusammengesetzten; sie bewirkt die Zusammensetzung und den Zusammenhalt der Theile.
    Giordano Bruno

  • Den Künstler hemmen ist ein Verbrechen, es heißt keimendes Leben morden!
    Egon Schiele

  • Das, was wir den Tod nennen, ist in Wahrheit der Anfang des Lebens."

    Original, engl.: "... and Death, what mortals call Death, properly the beginning of Life.
    Thomas Carlyle

  • Und was // ist Zufall anders, als der rohe Stein, // der Leben annimmt unter Bildners Hand? // Den Zufall gibt die Vorsehung - Zum Zwecke // muß ihn der Mensch gestalten -
    Friedrich Schiller

  • Das Erz hat Heimweh. Und verlassen // will es die Münzen und die Räder, // die es ein kleines Leben lehren. // Und aus Fabriken und aus Kassen // wird es zurück in das Geäder // der aufgetanen Berge kehren, // die sich verschließen hinter ihm.
    Rainer Maria Rilke

  • wir haben keine inneren Stimmen mehr; wir wissen heute zuviel, der Verstand tyrannisiert unser Leben.
    Robert Musil

  • Überall im Leben ist ein steter Wechsel von Schatten und Licht, und jedes Übel bringt uns neue Anwartschaft auf Gutes; wer diesem Guten entgegenkommt, der genießt schon im vorhinein die Zinsen eines noch nicht fälligen Kapitals.
    Peter Rosegger

  • Nicht an die Güter hänge dein Herz, // Die das Leben vergänglich zieren! // Wer besitzt, der lerne verlieren, // Wer im Glück ist, der lerne den Schmerz!
    Friedrich Schiller

  • Die wahre Geschichte der ersten zehn Jahre meines weimarischen Lebens könnte ich nur im Gewande der Fabel oder eines Märchens darstellen, als wirkliche Tatsache würde die Welt es nimmermehr glauben.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Man müsste das Leben so einrichten, dass jeder Augenblick bedeutungsvoll ist.
    Iwan Sergejewitsch Turgenew

  • Die Logik ist zwar unerschütterlich, aber einem Menschen, der leben will, widersteht sie nicht.
    Franz Kafka

  • Wenn jemand Londons überdrüssig ist, ist er des Lebens überdrüssig; denn in London hat man alles, was das Leben bieten kann.
    Samuel Johnson

  • Singe, wem Gesang gegeben, // In dem deutschen Dichterwald! // Das ist Freude, das ist Leben // Wenn's von allen Zweigen schallt.
    Ludwig Uhland

  • Schopenhauer, der letzte Deutsche, der in Betracht kommt (der ein europäisches Ereigniss gleich Goethe, gleich Hegel, gleich Heinrich Heine ist, und nicht bloß ein lokales, ein "nationales"), ist für einen Psychologen ein Fall ersten Ranges: nämlich als bösartig genialer Versuch, zu Gunsten einer nihilistischen Gesammt-Abwerthung des Lebens gerade die Gegen-Instanzen, die grossen Selbstbejahungen des "Willens zum Leben", die Exuberanz-Formen des Lebens in's Feld zu führen.
    Friedrich Nietzsche

  • Schlaf, dass das Leben ein Nichts ist! // Schlaf, dass alles vergeblich ist!
    Fernando Pessoa

  • Freude preßt uns Wehmuth aus über die Kürze des Lebens - Traurigkeit macht, daß seine Länge uns überdrüßig wird. Mühe und Arbeit allein macht uns das Leben - erträglich.
    Karl Philipp Moritz

  • Nicht das Lippenbekentnis, nur das Leben und Handeln adelt und erhebt.
    Clara Zetkin

  • Vom Vater hab ich die Statur, // Des Lebens ernstes Führen, // Von Mütterchen die Frohnatur // Und Lust zu fabulieren.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Laß das lange Vorbereiten, // Fang' dein Leben an bei Zeiten.
    Eduard von Bauernfeld

  • O Herr, gib jedem seinen eignen Tod, // das Sterben, das aus jenem Leben geht, // darin er Liebe hatte, Sinn und Not.
    Rainer Maria Rilke

  • Wie im Leben der Völker das einzelne Volk nur dann gedeihen kann wenn es auch allen Nachbarvölkern gut geht, und wie das Interesse der Staaten es erheischt, daß nicht nur innerhalb jedes einzelnen Staates Ordnung herrsche, sondern auch die Beziehungen der Staaten unter sich gut geordnet werden müssen, so ist es auch im Leben der Wissenschaften.
    David Hilbert

  • Nach innen leben, nach außen weben, nach unten schauen, nach oben streben.
    Peter Rosegger

  • Ich weiß, daß niemand glücklich oder auch nur erträglich leben kann, ohne Studium der Weisheit.
    Seneca d.J.

  • Das Leben ist ein Meer, der Fährmann ist das Geld: // Wer diesen nicht besitzt, schifft übel durch die Welt.
    Georg Rodolf Weckherlin

  • Fühlte ich nicht mehr, wäre die Liebe aus mir verschwunden, und was wäre mir das Leben ohne Liebe, ich würde in Nacht und Tod hinabsinken.
    Susette Gontard

  • Und der Parteigeist, der meistens Kollegen trennt, macht dem Friedfertigsten das Leben am sauersten und füllt die Lustörter der Wissenschaften mit Hader und Zank.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Der Mensch muß bestimmte Leidenschaften empfinden, um jene Eigenschaften zu entwickeln, die sein Leben adeln, indem er seinen Kreis erweitert und die allen Wesen natürliche Selbstsucht mildert.
    Honoré de Balzac

  • Die Hauptsache ist, dass jeder seine Pflicht erfülle, dass Leben schön geniesse - und wenn er ein Poet von Gottes Gnaden ist, erfreue und nütze.
    Ludwig Bechstein

  • Erst wenn der wirkliche individuelle Mensch den abstrakten Staatsbürger in sich zurücknimmt und als individueller Mensch in seinem empirischen Leben, in seiner individuellen Arbeit, in seinen individuellen Verhältnissen, Gattungswesen geworden ist, erst wenn der Mensch seine »forces propres« [Anm.:»eigene Kräfte«] als gesellschaftliche Kräfte erkannt und organisiert hat und daher die gesellschaftliche Kraft nicht mehr in der Gestalt der politischen Kraft von sich trennt, erst dann ist die menschliche Emanzipation vollbracht.
    Karl Marx

  • Es gibt erfülltes Leben trotz vieler unerfüllter Wünsche.
    Dietrich Bonhoeffer

  • Wir leben im Zeitalter der Überarbeiteten und Untergebildeten: dem Zeitalter, in dem die Menschen so betriebsam sind, dass sie völlig verdummen.
    Oscar Wilde

  • Wir leben in einer Gesellschaft, die Monogamie mit Einheirat übersetzt.
    Karl Kraus

  • Der Künstler ist einmal zum Märtirer des geselligen Lebens erkohren, und wohl dem der seine Bestimmung erfüllt.
    Carl Maria von Weber

  • Ein Freund besuchte mich an einem Abend der letzten Woche; er glaubt, es war am Montag, den 3. August [1914]. Wir standen an einem Fenster meines Zimmers im Foreign Office. Die Dämmerung brach herein und die Lampen wurden auf der Straße angezündet. Mein Freund erinnert sich, wie ich damals bemerkte: Die Lampen gehen in ganz Europa aus, wir werden sie in unserem Leben nie wieder leuchten sehen.
    Edward Grey

  • Das Leben der Vornehmen ist ein langer Sonntag, [...]. Das Leben des Bauern ist ein langer Werktag;
    Georg Büchner

  • So geh' es Tag für Tag: doch eben // Aus Tagen, Freund, besteht das Leben. // Gar Viele sind, die das vergessen: // Man muß es nicht nach Jahren messen.
    Eduard von Bauernfeld

  • Das ganze Leben ist ein ewiges Wiederanfangen.
    Hugo von Hofmannsthal

  • Und wir sehen jetzt, dass der Abgrund der Geschichte Raum hat für alle. Wir fühlen, dass eine Kultur genau so hinfällig ist wie ein einzelnes Leben.
    Paul Valéry

  • Als ich klein war, dachte ich, Geld sei das Wichtigste im Leben. Heute, da ich alt bin, weiß ich: es stimmt.
    Oscar Wilde



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Nicht die Jahre in unserem Leben zählen, sondern das Leben in unseren Ja
Nicht die Jahre in unserem Leben zählen, sondern das Leben in unseren Jahren.
– Adlai Ewing Stevenson
Das Herz ist der Schlüssel der Welt und des Lebens. – Novalis
Das Herz ist der Schlüssel der Welt und des Lebens.
– Novalis
Ein jeder scheidet aus dem Leben, als sei er gerade geboren. – Epikur
Ein jeder scheidet aus dem Leben, als sei er gerade geboren.
– Epikur
Diejenigen, die die Freundschaft aus ihrem Leben entfernen, scheinen näm
Diejenigen, die die Freundschaft aus ihrem Leben entfernen, scheinen nämlich die Sonne aus der Welt zu entfernen.
– Cicero
Ohne Freundschaft ist das Leben nichts. – Cicero
Ohne Freundschaft ist das Leben nichts.
– Cicero
Gedichte von Wassertrinkern können nicht gefallen und lange leben. – Hor
Gedichte von Wassertrinkern können nicht gefallen und lange leben.
– Horaz
Die Dichter wollen entweder nützen oder erfreuen oder zugleich Erfreulic
Die Dichter wollen entweder nützen oder erfreuen oder zugleich Erfreuliches und für das Leben Nützliches sagen.
– Horaz
Voltaire sagte, der Himmel habe uns zum Gegengewicht gegen die vielen Mü
Voltaire sagte, der Himmel habe uns zum Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens zwei Dinge gegeben: die Hoffnung und den Schlaf. Er hätte noch das Lachen dazu rechnen können; […].
– Immanuel Kant
Ich weiß, daß niemand glücklich oder auch nur erträglich leben kann, ohn
Ich weiß, daß niemand glücklich oder auch nur erträglich leben kann, ohne Studium der Weisheit.
– Seneca d.J.
Leben willst du? Kannst du das denn? – Seneca d.J.
Leben willst du? Kannst du das denn?
– Seneca d.J.
Leben muss man ein Leben lang lernen, und, darüber wirst du dich viellei
Leben muss man ein Leben lang lernen, und, darüber wirst du dich vielleicht am meisten wundern: ein Leben lang muss man sterben lernen.
– Seneca d.J.
Nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir. – Seneca d.J.
Nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir.
– Seneca d.J.
Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, // Und neues Leben blüht aus d
Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, // Und neues Leben blüht aus den Ruinen.
– Friedrich Schiller
Zu leben heißt zu kämpfen. – Seneca d.J.
Zu leben heißt zu kämpfen.
– Seneca d.J.
Nichts bringt uns in größere Übel als wenn wir uns nach dem Gerede der L
Nichts bringt uns in größere Übel als wenn wir uns nach dem Gerede der Leute richten die für das beste halten was »allgemein angenommen« ist, nicht nach Vernunftgründen, sondern nach Beispielen leben.
– Seneca d.J.
Nun aber bringt doch den allergrößten Verlust an Lebenszeit das Hinaussc
Nun aber bringt doch den allergrößten Verlust an Lebenszeit das Hinausschieben mit sich. Man lässt gerade den bestehenden Tag verstreichen und bestiehlt die Gegenwart, weil man sich auf das Späterkommende vertröstet. Das größte Hindernis des Lebens ist die Erwartung, die sich auf den nächsten Tag richtet und das Heute verliert.
– Seneca d.J.
Es kann der Frömmste nicht im Frieden bleiben [oft zitiert: leben], // W
Es kann der Frömmste nicht im Frieden bleiben [oft zitiert: leben], // Wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.
– Friedrich Schiller
Ich kann weder mit dir noch ohne dich leben. – Martial
Ich kann weder mit dir noch ohne dich leben.
– Martial
Rasch tritt der Tod den Menschen an, // Es ist ihm keine Frist gegeben,
Rasch tritt der Tod den Menschen an, // Es ist ihm keine Frist gegeben, // Es stürzt ihn mitten in der Bahn, // Es reißt ihn fort vom vollen Leben, [...]
– Friedrich Schiller
Der Anfang des rechten Lebens ist, wie wir glauben, das rechte Hören. –
Der Anfang des rechten Lebens ist, wie wir glauben, das rechte Hören.
– Plutarch
Der Mann muss hinaus // In's feindliche Leben. – Friedrich Schiller
Der Mann muss hinaus // In's feindliche Leben.
– Friedrich Schiller
Kurz scheint das Leben dem Glücklichen, doch wer im Elend, dem scheint s
Kurz scheint das Leben dem Glücklichen, doch wer im Elend, dem scheint selbst eine Nacht unendlich lange zu währen.
– Lukian von Samosata
Und stündlich mit den schnellen Schwingen // Berühr' im Fluge sie [Anm:
Und stündlich mit den schnellen Schwingen // Berühr' im Fluge sie [Anm: die Glocke] die Zeit, // Dem Schicksal leihe sie die Zunge, // Selbst herzlos, ohne Mitgefühl, // Begleite sie mit ihrem Schwunge // Des Lebens wechselvolles Spiel. // Und wie der Klang im Ohr vergehet, // Der mächtig tönend ihr entschallt, // So lehre sie, daß nichts bestehet // Daß alles Irdische verhallt.
– Friedrich Schiller
Es leben mit der Mühsal, die des Heimatlands entbehren. – Otfrid von Wei
Es leben mit der Mühsal, die des Heimatlands entbehren.
– Otfrid von Weißenburg
Drei Pfade hat der Mensch in sich, in denen sich sein Leben tätigt: die
Drei Pfade hat der Mensch in sich, in denen sich sein Leben tätigt: die Seele, den Leib und die Sinne.
– Hildegard von Bingen
Der Leib kann ohne Herz nicht weiter leben, und wenn er es doch tut, so
Der Leib kann ohne Herz nicht weiter leben, und wenn er es doch tut, so ist das ein Wunder, das noch keiner sah.
– Chrétien de Troyes
Diejenigen gehen sorglos mit ihrem Leben um, die aus Liebe werder Vernun
Diejenigen gehen sorglos mit ihrem Leben um, die aus Liebe werder Vernunft noch Maß kennen; derart aber ist die Maßgabe der Liebe, dass niemand dabei seinen Verstand bewahren kann.
– Marie de France
Mir gefällt die Welt nicht so gut: // Ihre Annehmlichkeit ist große Mühs
Mir gefällt die Welt nicht so gut: // Ihre Annehmlichkeit ist große Mühsal, // ihre größte Freude ist Herzeleid, // ihr süßer Lohn eine bittere Not, // ihr langes Leben ein plötzlicher Tod.
– Hartmann von Aue
Ich finde und habe immer gefunden, daß sich ein Buch gerade vorzugsweise
Ich finde und habe immer gefunden, daß sich ein Buch gerade vorzugsweise zu einem freundschaftlichen Geschenk eignet. Man liest es oft, man kehrt oft dazu zurück, man nahet sich ihm aber nur in ausgewählten Momenten, braucht es nicht wie eine Tasse, ein Glas, einen Hausrath, so in jedem gleichgültigen Augenblick des Lebens, und erinnert sich so immer des Freundes im Augenblick eines würdigen Genusses.
– Wilhelm von Humboldt
Die höchste Vollendung des menschlichen Lebens liegt darin, dass des Men
Die höchste Vollendung des menschlichen Lebens liegt darin, dass des Menschen Sinn ledig sei für Gott.
– Thomas von Aquin
Die Taufe ist der Anbeginn des geistlichen Lebens und das Tor zu den Sak
Die Taufe ist der Anbeginn des geistlichen Lebens und das Tor zu den Sakramenten.
– Thomas von Aquin
Wer das Leben nicht schätzt, hat es nicht verdient. – Leonardo da Vinci
Wer das Leben nicht schätzt, hat es nicht verdient.
– Leonardo da Vinci
Man muss am Leben rütteln, sonst nagt es an uns. – Stendhal
Man muss am Leben rütteln, sonst nagt es an uns.
– Stendhal
Dem Armen ist nicht mehr gegeben, als gute Hoffnung, übles Leben. – Frei
Dem Armen ist nicht mehr gegeben, als gute Hoffnung, übles Leben.
– Freidank
Das Leben so kurz, das Handwerk so lang zu lernen. – Geoffrey Chaucer
Das Leben so kurz, das Handwerk so lang zu lernen.
– Geoffrey Chaucer
Der Tod: Der Lust folgt Unlust, Abscheu dem Begehren. // Das ist des Leb
Der Tod: Der Lust folgt Unlust, Abscheu dem Begehren. // Das ist des Lebens Lauf und Ende. Willst du // Vor Klugheit gackern, lerne das begreifen.
– Johannes von Tepl
Der Ackermann: Erlischt uns Menschen das Lebenslicht, Und scheidet dahin
Der Ackermann: Erlischt uns Menschen das Lebenslicht, Und scheidet dahin alles irdische Leben, Wie soll´s dann Tod noch und Sterben geben? Wohin, Herr Tod, sollt Ihr dann kommen?
– Johannes von Tepl
Die angenehme Zeit fordert uns alle auf, // traurige Gedanken und unnütz
Die angenehme Zeit fordert uns alle auf, // traurige Gedanken und unnützen Kummer zu vergessen: // solange dieses kurze Leben dauert, // soll jeder froh sein, jeder sich verlieben.
– Lorenzo de' Medici
Ich habe für alles Vorsorge getroffen im Laufe meines Lebens, nur nicht
Ich habe für alles Vorsorge getroffen im Laufe meines Lebens, nur nicht für den Tod, und jetzt muss ich völlig unvorbereitet sterben.
– Cesare Borgia
Nun aber ist es Zeit fortzugehen, für mich um zu sterben, für euch um zu
Nun aber ist es Zeit fortzugehen, für mich um zu sterben, für euch um zu leben: Wer aber von uns dem besseren Los entgegengeht, das ist allen verborgen, außer Gott.
– Sokrates
Oh Jahrhundert! Oh Wissenschaften: Es ist eine Lust, zu leben. – Ulrich
Oh Jahrhundert! Oh Wissenschaften: Es ist eine Lust, zu leben.
– Ulrich von Hutten
Du verehrst die Heiligen, du freust dich, ihre Reliquien zu berühren. Do
Du verehrst die Heiligen, du freust dich, ihre Reliquien zu berühren. Doch du verachtest das Beste, was sie überliefert haben: das Beispiel des reinen Lebens.
– Erasmus von Rotterdam
Ist das menschliche Leben etwas anders, als ein Schauspiel, in welchem J
Ist das menschliche Leben etwas anders, als ein Schauspiel, in welchem Jeder in einer besondern Larve auftritt, und so lange seine Rolle wegspielt, bis sein Principal zu ihm spricht: Tritt ab!
– Erasmus von Rotterdam
Das macht uns arm bei allem Reichtum, daß wir nicht allein seyn können,
Das macht uns arm bei allem Reichtum, daß wir nicht allein seyn können, dass die Liebe in uns, so lange wir leben, nicht erstirbt.
– Friedrich Hölderlin
Eines zu seyn mit Allem, das ist Leben der Gottheit, das ist der Himmel
Eines zu seyn mit Allem, das ist Leben der Gottheit, das ist der Himmel des Menschen.
– Friedrich Hölderlin
Was wäre das Leben ohne Hoffnung? Ein Funke, der aus der Kohle springt u
Was wäre das Leben ohne Hoffnung? Ein Funke, der aus der Kohle springt und verlischt.
– Friedrich Hölderlin
Was ist alles, was in Jahrtausenden die Menschen thaten und dachten, geg
Was ist alles, was in Jahrtausenden die Menschen thaten und dachten, gegen Einen Augenblik der Liebe? Es ist aber auch das Gelungenste, Göttlichschönste in der Natur! dahin führen alle Stuffen auf der Schwelle des Lebens. Daher kommen wir, dahin gehn wir.
– Friedrich Hölderlin
Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Lebe
Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christo Jesu, unserm Herrn.
– Paulus von Tarsus
Die Natur ist die beste Führerin des Lebens. – Cicero
Die Natur ist die beste Führerin des Lebens.
– Cicero
Lass mein Leben nicht vergeblich gewesen sein. – Tycho Brahe
Lass mein Leben nicht vergeblich gewesen sein.
– Tycho Brahe
Wir sterben, um zu leben. – Friedrich Hölderlin
Wir sterben, um zu leben.
– Friedrich Hölderlin
So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie C
So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.
– Paulus von Tarsus
Der Tod ist das Ende aller Dinge des menschlichen Lebens, nur des Abergl
Der Tod ist das Ende aller Dinge des menschlichen Lebens, nur des Aberglaubens nicht.
– Plutarch
Was Leben hat, das kennt die Zeit der Gnade, // Der Liebe Pforten sind i
Was Leben hat, das kennt die Zeit der Gnade, // Der Liebe Pforten sind ihm aufgehtan; // Zum Himmel führen tausend lichte Pfade, // Ein jeder Stand hat sein eigne Bahn.
– Annette von Droste-Hülshoff
Die Liebe zu verlieren ist der einzige Verlust, den wir in diesem Leben
Die Liebe zu verlieren ist der einzige Verlust, den wir in diesem Leben fürchten müssen.
– Franz von Sales
Der Staat ist die große Fiktion, mittelst deren alle Welt leben will auf
Der Staat ist die große Fiktion, mittelst deren alle Welt leben will auf Kosten von aller Welt.
– Frédéric Bastiat
Das Leben ist ein Meer, der Fährmann ist das Geld: // Wer diesen nicht b
Das Leben ist ein Meer, der Fährmann ist das Geld: // Wer diesen nicht besitzt, schifft übel durch die Welt.
– Georg Rodolf Weckherlin
Doch so viel ist gewiss, dass sowohl das Leben an der Seite eines Weibes
Doch so viel ist gewiss, dass sowohl das Leben an der Seite eines Weibes als auch ohne Weib trübselig ist, und dass, wenn sie auch noch so gut gerät, der süße Kelch viel Bitterkeit enthält.
– Johann Amos Comenius
Man isst um zu leben und lebt nicht, um zu essen. – Molière
Man isst um zu leben und lebt nicht, um zu essen.
– Molière
Kann man das Werden eines schlechten Buches vergeben, dann nur den Ärmst
Kann man das Werden eines schlechten Buches vergeben, dann nur den Ärmsten, welche schreiben, um zu leben.
– Molière
Niemand kann begehren glücklich zu sein, gut zu handeln und gut zu leben
Niemand kann begehren glücklich zu sein, gut zu handeln und gut zu leben, ohne dass er zugleich begehrt, zu sein, zu handeln und zu leben, das heißt wirklich zu existieren.
– Baruch de Spinoza
In die Hölle des Lebens kommt nur der hohe Adel der Menschheit; die Ande
In die Hölle des Lebens kommt nur der hohe Adel der Menschheit; die Andern stehen davor und wärmen sich.
– Friedrich Hebbel
Oft lässt man die Liebe, um den Ehrgeiz zu leben, selten aber den Ehrgei
Oft lässt man die Liebe, um den Ehrgeiz zu leben, selten aber den Ehrgeiz um der Liebe willen.
– François de La Rochefoucauld
Briefe: Es ist das Leben selbst, regt an, beschäftigt, nährt; bleiben si
Briefe: Es ist das Leben selbst, regt an, beschäftigt, nährt; bleiben sie aus, so schwindet man kraftlos dahin und kann die Umwelt nicht ertragen; kurz, ich stelle fest, dass es lebenswichtig ist, diese Mitteilungen eines so geliebten Menschen zu erhalten.
– Marie de Sévigné
Es war ein flüchtiger Blick weit zurück in das arkadische Leben, oder no
Es war ein flüchtiger Blick weit zurück in das arkadische Leben, oder noch weiter zurück in das Goldene Zeitalter, bevor die Menschheit mit Sünde und Kummer beladen und das Vergnügen von jenen Schatten verdunkelt war, die es überhaupt erst plastisch und zum Glück machen.
– Nathaniel Hawthorne
Jeder möchte lange leben, aber keiner will alt werden. – Jonathan Swift
Jeder möchte lange leben, aber keiner will alt werden.
– Jonathan Swift
Genau genommen, leben sehr wenige Menschen in der Gegenwart. Die meisten
Genau genommen, leben sehr wenige Menschen in der Gegenwart. Die meisten bereiten sich vor, demnächst zu leben.
– Jonathan Swift
Nur die Gesundheit ist das Leben. – Friedrich von Hagedorn
Nur die Gesundheit ist das Leben.
– Friedrich von Hagedorn
Denn ich habe Mannheim all mein Leben lieb gehabt. – Liselotte von der P
Denn ich habe Mannheim all mein Leben lieb gehabt.
– Liselotte von der Pfalz
Doch noch leuchtet uns die Hoffnung für unsere geliebte Liebe, lass uns
Doch noch leuchtet uns die Hoffnung für unsere geliebte Liebe, lass uns sie pflegen und erhalten, solange wir nur können. Eine Stunde, voll Seligkeit des Wiedersehens und Hoffnung in der Brust, sind genug, ihr Leben auf Monate zu erhalten.
– Susette Gontard
Die Steine wachsen, die Pflanzen wachsen und leben, die Tiere wachsen, l
Die Steine wachsen, die Pflanzen wachsen und leben, die Tiere wachsen, leben und empfinden.
– Carl von Linné
Es gibt für den Menschen nur drei Ereignisse: Geburt, Leben und Tod. Der
Es gibt für den Menschen nur drei Ereignisse: Geburt, Leben und Tod. Der Geburt ist er sich nicht bewusst, der Tod ist ihm ein Schmerz, und er vergisst zu leben.
– Jean de La Bruyère
In der natürlichen Ordnung, in der die Menschen alle gleich sind, ist ih
In der natürlichen Ordnung, in der die Menschen alle gleich sind, ist ihr gemeinsamer Beruf, zuerst und vor allem Mensch zu sein [...]. Bevor die Eltern ihn für einen Beruf bestimmen, beruft die Natur ihn zum menschlichen Leben.
– Jean-Jacques Rousseau
Das Leben lebt nicht! – Ferdinand Kürnberger
Das Leben lebt nicht!
– Ferdinand Kürnberger
Das, was wir den Tod nennen, ist in Wahrheit der Anfang des Lebens. – Th
Das, was wir den Tod nennen, ist in Wahrheit der Anfang des Lebens.
– Thomas Carlyle
Nicht der Mensch hat am meisten gelebt, welcher die höchsten Jahre zählt
Nicht der Mensch hat am meisten gelebt, welcher die höchsten Jahre zählt, sondern derjenige, welcher sein Leben am meisten empfunden hat.
– Jean-Jacques Rousseau
Man müsste das Leben so einrichten, daß jeder Augenblick eine Bedeutung
Man müsste das Leben so einrichten, daß jeder Augenblick eine Bedeutung hätte [...].
– Iwan Sergejewitsch Turgenew
Zwei Dinge bedeuten mir Leben: die Freiheit und das Objekt meiner Liebe.
Zwei Dinge bedeuten mir Leben: die Freiheit und das Objekt meiner Liebe.
– Voltaire
Mein Leben ist ein Kampf. – Voltaire
Mein Leben ist ein Kampf.
– Voltaire
Nur wer in allem Maß hält und sich Bewegung macht, fühlt sich wohl, und
Nur wer in allem Maß hält und sich Bewegung macht, fühlt sich wohl, und die Kunst, ausschweifend zu leben und dabei gesund zu bleiben, existiert ebenso wenig wie der Stein der Weisen, die Sterndeuterei und die Theologie der Magier.
– Voltaire
Es ist eine schwere Krankheit, ein Leben, das so kurz ist und nicht zwei
Es ist eine schwere Krankheit, ein Leben, das so kurz ist und nicht zweimal kommt, nicht zu genießen. Glücklich, die an Seelenwanderung glauben.
– Ferdinando Galiani
Vom Wahrsagen läßt sich wohl leben, aber nicht vom Wahrheit sagen. – Geo
Vom Wahrsagen läßt sich wohl leben, aber nicht vom Wahrheit sagen.
– Georg Christoph Lichtenberg
Von wem die Musen berichten werden, der wird leben. – Tibull
Von wem die Musen berichten werden, der wird leben.
– Tibull
Das Denken ist nur ein Traum des Fühlens, ein erstorbenes Fühlen, ein bl
Das Denken ist nur ein Traum des Fühlens, ein erstorbenes Fühlen, ein blassgraues, schwaches Leben.
– Novalis
Das höchste Leben ist Mathematik. – Novalis
Das höchste Leben ist Mathematik.
– Novalis
Je mehr man lernt, nicht mehr in Augenblicken, sondern in Jahren zu lebe
Je mehr man lernt, nicht mehr in Augenblicken, sondern in Jahren zu leben, desto edler wird man.
– Novalis
Das Denken giebt uns ein so reines und so lebhaftes Vergnügen, daß, wer
Das Denken giebt uns ein so reines und so lebhaftes Vergnügen, daß, wer es nur einmal in seinem Leben gekostet hat, es nie wieder entbehren kann.
– Johann Jakob Engel
Verstellung ist für edle Seelen unerträglicher Zwang; ihr Element, worin
Verstellung ist für edle Seelen unerträglicher Zwang; ihr Element, worin sie leben, ist Wahrheit.
– Johann Jakob Engel
Fühlte ich nicht mehr, wäre die Liebe aus mir verschwunden, und was wäre
Fühlte ich nicht mehr, wäre die Liebe aus mir verschwunden, und was wäre mir das Leben ohne Liebe, ich würde in Nacht und Tod hinabsinken.
– Susette Gontard
Die meisten Eltern und Erzieher [...] leben der Ansicht, daß die Sittlic
Die meisten Eltern und Erzieher [...] leben der Ansicht, daß die Sittlichkeit der Jugend beider Geschlechter am besten durch das Nichtwissen bewahrt werde.
– Fanny Lewald
Mensch, genieße dein Leben, als müssest morgen du weggehn; Schone dein L
Mensch, genieße dein Leben, als müssest morgen du weggehn; Schone dein Leben, als ob ewig du weiletest hier.
– Johann Gottfried Herder
Der Kampf, den ein jeder moralisch wohlgesinnter Mensch, unter der Anfüh
Der Kampf, den ein jeder moralisch wohlgesinnter Mensch, unter der Anführung des guten Prinzips gegen die Anfechtung des bösen, in diesem Leben bestehen muß, kann ihm, wie sehr er sich auch bemüht, doch keinen größern Vorteil verschaffen, als die Befreiung von der Herrschaft des letzteren.
– Immanuel Kant
Die Urzelle der geschichtlichen Welt ist das Erlebnis, in dem das Subjek
Die Urzelle der geschichtlichen Welt ist das Erlebnis, in dem das Subjekt im Wirkungszusammenhang des Lebens zu seinem Milieu sich befindet.
– Wilhelm Dilthey
Leben und Lebenserfahrung sind die immer frisch fließenden Quellen des V
Leben und Lebenserfahrung sind die immer frisch fließenden Quellen des Verständnisses der gesellschaftlich-geschichtlichen Welt; das Verständnis dringt vom Leben aus in immer neue Tiefen.
– Wilhelm Dilthey
Leben heißt träumen; weise sein, Lomellin, heißt angenehm träumen. – Fri
Leben heißt träumen; weise sein, Lomellin, heißt angenehm träumen.
– Friedrich Schiller
Das Verhalten der Menschen, so lange ihre Natur, wie sie jetzt ist, blie
Das Verhalten der Menschen, so lange ihre Natur, wie sie jetzt ist, bliebe, würde also in einem bloßen Mechanismus verwandelt werden, wo, wie im Marionettenspiel, alles gut gestikuliert, aber in den Figuren doch kein Leben anzutreffen sein würde.
– Immanuel Kant
Voltaire sagte, der Himmel habe uns zum Gegengewicht gegen die vielen Mü
Voltaire sagte, der Himmel habe uns zum Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens zwei Dinge gegeben: die Hoffnung und den Schlaf. Er hätte noch das Lachen dazu rechnen können; [...].
– Immanuel Kant
Die enge Pforte und der schmale Weg, der zum Leben führt, ist der des gu
Die enge Pforte und der schmale Weg, der zum Leben führt, ist der des guten Lebenswandels; die weite Pforte und der breite Weg, den viele wandeln, ist die Kirche.
– Immanuel Kant
Da nun ohne Glauben an ein künftiges Leben gar keine Religion gedacht we
Da nun ohne Glauben an ein künftiges Leben gar keine Religion gedacht werden kann, so enthält das Judentum als ein solches, in seiner Reinigkeit genommen, gar keinen Religionsglauben.
– Immanuel Kant
Jetzt muss der Geist von Weimar, der Geist der großen Philosophen und Di
Jetzt muss der Geist von Weimar, der Geist der großen Philosophen und Dichter, wieder unser Leben erfüllen.
– Friedrich Ebert
Und was // Ist Zufall anders, als der rohe Stein, // Der Leben annimmt u
Und was // Ist Zufall anders, als der rohe Stein, // Der Leben annimmt unter Bildners Hand? // Den Zufall gibt die Vorsehung - zum Zwecke // Muß ihn der Mensch gestalten.
– Friedrich Schiller
Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst. – Friedrich Schiller
Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst.
– Friedrich Schiller
Und setzet ihr nicht das Leben ein, // nie wird euch das Leben gewonnen
Und setzet ihr nicht das Leben ein, // nie wird euch das Leben gewonnen sein.
– Friedrich Schiller
Nicht an die Güter hänge dein Herz, // Die das Leben vergänglich zieren!
Nicht an die Güter hänge dein Herz, // Die das Leben vergänglich zieren! // Wer besitzt, der lerne verlieren, // Wer im Glück ist, der lerne den Schmerz!
– Friedrich Schiller
Das Leben ist der Güter höchstes nicht, // Der Übel größtes aber ist die
Das Leben ist der Güter höchstes nicht, // Der Übel größtes aber ist die Schuld.
– Friedrich Schiller
Uns aber treibt das verworrene Streben blind und sinnlos durch's wüste L
Uns aber treibt das verworrene Streben blind und sinnlos durch's wüste Leben.
– Friedrich Schiller
Rasch tritt der Tod den Menschen an, // Es ist ihm keine Frist gegeben;
Rasch tritt der Tod den Menschen an, // Es ist ihm keine Frist gegeben; // Es stürzt ihn mitten in der Bahn, // Es reißt ihn fort vom vollen Leben.
– Friedrich Schiller
Mit vollen Segeln lief ich in das Meer // Des Lebens. – Friedrich Schill
Mit vollen Segeln lief ich in das Meer // Des Lebens.
– Friedrich Schiller
Es kann der Frömmste nicht in Frieden bleiben (oft zitiert: leben), // W
Es kann der Frömmste nicht in Frieden bleiben (oft zitiert: leben), // Wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.
– Friedrich Schiller
[...] der sich etwa wie eine unverhoffte Erbschaft verhält, welche den E
[...] der sich etwa wie eine unverhoffte Erbschaft verhält, welche den Erben veranlaßt, die Grundsätze einer dauerhaften Wirtschaft vorläufig aus den Augen zu setzen, und in den Tag hinein zu leben. [...] Die dauerhafte Wirtschaft muß ausschließlich auf die regelmäßige Benutzung der jährlichen Strahlungsenergie begründet werden.
– Wilhelm Ostwald
Der Mann muss hinaus // Ins feindliche Leben. – Friedrich Schiller
Der Mann muss hinaus // Ins feindliche Leben.
– Friedrich Schiller
Des Lebens ungemischte Freude // ward keinem Irdischen zuteil. – Friedri
Des Lebens ungemischte Freude // ward keinem Irdischen zuteil.
– Friedrich Schiller
Zurück! du rettest den Freund nicht mehr, // So rette das eigene Leben!
Zurück! du rettest den Freund nicht mehr, // So rette das eigene Leben!
– Friedrich Schiller
Ehret die Frauen! sie flechten und weben // Himmlische Rosen ins irdisch
Ehret die Frauen! sie flechten und weben // Himmlische Rosen ins irdische Leben.
– Friedrich Schiller
Und stündlich mit den schnellen Schwingen // Berühr' im Fluge sie (die G
Und stündlich mit den schnellen Schwingen // Berühr' im Fluge sie (die Glocke) die Zeit, // Dem Schicksal leihe sie die Zunge, // Selbst herzlos, ohne Mitgefühl, // Begleite sie mit ihrem Schwunge // Des Lebens wechselvolles Spiel. // Und wie der Klang im Ohr vergehet, // Der mächtig tönend ihr entschallt, // So lehre sie, dass nichts bestehet // Dass alles Irdische verhallt.
– Friedrich Schiller
Philosophen verderben die Sprache, Poeten die Logik, und mit dem Mensche
Philosophen verderben die Sprache, Poeten die Logik, und mit dem Menschenverstand kommt man durchs Leben nicht mehr.
– Friedrich Schiller
Wenn ich mein Leben betrachte, ist es ein Gefühl das alles, alles beherr
Wenn ich mein Leben betrachte, ist es ein Gefühl das alles, alles beherrscht hat: Angst. Angst vor der Zukunft, Angst vor Verwandten, Angst vor Menschen, vor Schlaf, vor Behörden, v. Gewitter, v. Krieg, Angst, Angst.
– Oswald Spengler
Unser ganzes Leben ist Gottesdienst. – Novalis
Unser ganzes Leben ist Gottesdienst.
– Novalis
Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren // Sind Schlüssel aller Kreaturen, //
Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren // Sind Schlüssel aller Kreaturen, // Wenn die so singen, oder küssen // Mehr als die Tiefgelehrten wissen // Wenn sich die Welt ins freie Leben, // Und in die Welt wird zurückbegeben, // Wenn dann sich wieder Licht und Schatten // Zu echter Klarheit wieder gatten // Und man in Märchen und Gedichten // Erkennt die wahren Weltgeschichten, // Dann fliegt vor Einem geheimen Wort // Das ganze verkehrte Wesen fort.
– Novalis
Der Weg der Entwicklung in diesen Dingen des äusseren Lebens, von der er
Der Weg der Entwicklung in diesen Dingen des äusseren Lebens, von der ersten applizierten Decke im ersten Dresdener Atelierzimmer (wo Kirchner anfang zu mahlen) bis zum vollendeten harmonischen Raum in der Berliner Ateliers der einzelnen, ist eine ununterbrochene logische Steigerung, die Hand in Hand ging mit der malerischen Entwicklung der Bilder und Grafik und Plastik.
– Ernst Ludwig Kirchner
Der Mensch ist also eine künstliche Maschine, zwar mit genetischer Dispo
Der Mensch ist also eine künstliche Maschine, zwar mit genetischer Disposition und einer Fülle von Leben begabt; aber die Maschine spielet sich nicht selbst, und auch der fähigste Mensch muß lernen, wie er sie spiele.
– Johann Gottfried Herder
Parallel mit der Gestaltung der Form geht die der Farbe. Es gibt wieder
Parallel mit der Gestaltung der Form geht die der Farbe. Es gibt wieder Licht noch Schatten. Einzig die Farben in ihrem Zusammenhang geben das Erlebnis. Alles ist Fläche. Rein spricht in dieser Fläche der geistige Wert der Farbe... ...Farbe und Form greifen organisch ineinander. Einfachheit, Ordnung und Klarheit bei allem Reichtum erzeugen eine neue Schönheit, die fähig ist alle Gestalten und Empfindungen des heutigen Lebens zu tragen.
– Ernst Ludwig Kirchner
Wer nicht an Christus glauben will, der muß sehen, wie er ohne ihn rathe
Wer nicht an Christus glauben will, der muß sehen, wie er ohne ihn rathen kann. Ich und du können das nicht. Wir brauchen Jemand, der uns hebe und halte, weil wir leben, und uns die Hand unter den Kopf lege, wenn wir sterben sollen; und das kann er überschwänglich.
– Matthias Claudius
Nun sah ich zurück auf die schöne Gegend, (sc. Meißen) die schon Melanch
Nun sah ich zurück auf die schöne Gegend, (sc. Meißen) die schon Melanchthon so lieblich fand, dass er dort zu leben wünschte, und überlief in Gedanken schnell alle glücklichen Tage, die ich derselben genossen hatte.
– Johann Gottfried Seume
Wenn man das Leben der meisten Menschen ansieht: so scheinet diese Kreat
Wenn man das Leben der meisten Menschen ansieht: so scheinet diese Kreatur geschaffen zu sein, um wie eine Pflanze Saft in sich zu ziehen und zu wachsen, sein Geschlecht fortzupflanzen, endlich alt zu werden, und zu sterben. Er erreicht unter allen Geschöpfen am wenigsten den Zweck seines Daseins, weil er seine vorzügliche Fähigkeiten zu solchen Absichten verbrauchet, die die übrigen Kreaturen mit weit minderen, und doch weit sicherer und anständiger, erreichen.
– Immanuel Kant
Nie in meinem Leben, und wenn das Schicksal noch so sehr drängte, werde
Nie in meinem Leben, und wenn das Schicksal noch so sehr drängte, werde ich etwas tun, das meinen inneren Forderungen, sei es auch noch so leise, widerspräche.
– Heinrich von Kleist
Der Staat sichert uns unser Eigentum, unsre Ehre und unser Leben, wer si
Der Staat sichert uns unser Eigentum, unsre Ehre und unser Leben, wer sichert uns aber unser inneres Glück zu, wenn es die Vernunft nicht tut?
– Heinrich von Kleist
Die große Kunst glücklich zu sein besteht nur darin, gut zu leben. – Jea
Die große Kunst glücklich zu sein besteht nur darin, gut zu leben.
– Jean-François Ducis
Es gibt ein anderes, besseres Leben! – August von Kotzebue
Es gibt ein anderes, besseres Leben!
– August von Kotzebue
Noch ist Polen nicht verloren, solange wir leben. – Józef Wybicki
Noch ist Polen nicht verloren, solange wir leben.
– Józef Wybicki
Mit einer Kindheit voll Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch fü
Mit einer Kindheit voll Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten.
– Jean Paul
Indes des Lebens dünner Zwirn verschleißt, // Der Erbe lauert, und die G
Indes des Lebens dünner Zwirn verschleißt, // Der Erbe lauert, und die Gicht uns beißt.
– George Gordon Byron
Lass sich doch keine Seele vom Glauben an Gott in ihrer Lebens-Geschicht
Lass sich doch keine Seele vom Glauben an Gott in ihrer Lebens-Geschichte etwa dadurch abneigen, daß sie zu klein dafür sei in der Menge der Geister und Sonnen.
– Jean Paul
Es ist nicht gut, wenn in die Geschichte eines Mannes – und heckte er tä
Es ist nicht gut, wenn in die Geschichte eines Mannes – und heckte er täglich die neuen Einfälle zu Schocken – das Schicksal selber ein Wortspiel wie ein Nestei gelegt hat; auf diesem Ei sitzt und brütet er sein Leben lang und will etwas herausbringen.
– Jean Paul
Die Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens. – Jean Paul
Die Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens.
– Jean Paul
Eine neue Rolle des Lebens spielt der Mensch am wärmsten und am besten;
Eine neue Rolle des Lebens spielt der Mensch am wärmsten und am besten; über unsern Antrittspredigten schwebt der Heilige Geist brütend mit Taubenflügeln – nur später liegen die Eier kalt.
– Jean Paul
Es sollen einmal andere besser und glücklicher leben dürfen, weil wir ge
Es sollen einmal andere besser und glücklicher leben dürfen, weil wir gestorben sind.
– Alfred Delp
Lasst uns dem Leben trauen, weil diese Nacht das Licht bringen musste. L
Lasst uns dem Leben trauen, weil diese Nacht das Licht bringen musste. Laßt uns dem Leben trauen, weil wir es nicht allein zu leben haben, sondern Gott es mit uns lebt.
– Alfred Delp
Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Liebe und Güte, ein wenig mehr
Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Liebe und Güte, ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war, hat sein Leben einen Sinn gehabt.
– Alfred Delp
Rasch schlägt der Puls des jugendlichen Lebens, // Rasch schießt der Pfl
Rasch schlägt der Puls des jugendlichen Lebens, // Rasch schießt der Pflanze Trieb zum schlanken Kiel, // Die Jugend freut sich nur des Vorwärtsstrebens, // Versucht sich weit umher, versucht sich viel. // Der Kräfte Spielen ist drum nicht vergebens, // So kennt sie bald sich Umfang, Maß und Ziel: // Der Most, der gärend sich vom Schaum geläutert, // Er wird zum Trank, der Geist und Sinn erheitert.
– Johann Wolfgang von Goethe
Daure aus, mein Bester, und warte die Erfolge Deiner wohlüberdachten Bes
Daure aus, mein Bester, und warte die Erfolge Deiner wohlüberdachten Bestrebungen ruhig ab. Geduld, Überlegung und Mut, das sind die besten Waffen im Kampfe des Lebens.
– Nikolai Abramowitsch Putjatin
Du bist ganz mein; und ich ganz Dein! Wer das mit voller Gewissheit und
Du bist ganz mein; und ich ganz Dein! Wer das mit voller Gewissheit und Wahrheit, mit Sittlichkeit und mit reinem Gemüte sagen kann, der hat das größte äußere Gut des Lebens errungen; der hat den Himmel auf Erden! Alle übrigen Güter, ohne diesen wahren Schatz unseres Daseins, sind gewöhnlich sehr unbedeutend.
– Nikolai Abramowitsch Putjatin
Die Idee der Menschheit, die Idee einer vollkommenen Republik, eines glü
Die Idee der Menschheit, die Idee einer vollkommenen Republik, eines glückseligen Lebens u. dgl. m. fehlt den meisten Menschen. - Viele Menschen haben keine Idee von dem, was sie wollen, daher verfahren sie nach Instinkt und Autorität.
– Immanuel Kant
Die Kunst ist lang! // Und kurz ist unser Leben. – Johann Wolfgang von G
Die Kunst ist lang! // Und kurz ist unser Leben.
– Johann Wolfgang von Goethe
Der Tod ist die mildeste Form des Lebens: der ewigen Liebe Meisterstück.
Der Tod ist die mildeste Form des Lebens: der ewigen Liebe Meisterstück.
– Gerhart Hauptmann
Grau, teurer Freund, ist alle Theorie // Und grün des Lebens goldner Bau
Grau, teurer Freund, ist alle Theorie // Und grün des Lebens goldner Baum.
– Johann Wolfgang von Goethe
Das Leben bedeutet eine fast lückenlose Reihe persönlichster Entdeckunge
Das Leben bedeutet eine fast lückenlose Reihe persönlichster Entdeckungen.
– Gerhart Hauptmann
Unsre Taten selbst, so gut als unsre Leiden, // Sie hemmen unsres Lebens
Unsre Taten selbst, so gut als unsre Leiden, // Sie hemmen unsres Lebens Gang.
– Johann Wolfgang von Goethe
Des Lebens Pulse schlagen frisch lebendig, // Ätherische Dämmerung milde
Des Lebens Pulse schlagen frisch lebendig, // Ätherische Dämmerung milde zu begrüßen; // Du, Erde, warst auch diese Nacht beständig // Und atmest neu erquickt zu meinen Füßen.
– Johann Wolfgang von Goethe
Das ist der Weisheit letzter Schluss: // Nur der verdient sich Freiheit
Das ist der Weisheit letzter Schluss: // Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, // Der täglich sie erobern muss.
– Johann Wolfgang von Goethe
Aufmerksamkeit ist das Leben! – Johann Wolfgang von Goethe
Aufmerksamkeit ist das Leben!
– Johann Wolfgang von Goethe
Da aber der Deutsche keine Zeit so gern erlebt als Bedenkzeit - zu seine
Da aber der Deutsche keine Zeit so gern erlebt als Bedenkzeit - zu seinem größten Schritt, den er tat, nämlich ins Leben, nahm er sich gar eine Bedenkewigkeit -: so gibt er dem festen langsamen Schreiben den Preis vor dem leichten her- und wegrauschenden Sprechen; ungleich dem Süden ist er weniger ein redseliges als ein schreibseliges Volk, wie seine Registraturen und Bücherschränke ansagen.
– Jean Paul
Das ist der glücklichste Mensch, der das Ende seines Lebens mit dem Anfa
Das ist der glücklichste Mensch, der das Ende seines Lebens mit dem Anfang in Verbindung setzen kann.
– Johann Wolfgang von Goethe
Für Sorgen sorgt das liebe Leben // Und Sorgenbrecher sind die Reben. –
Für Sorgen sorgt das liebe Leben // Und Sorgenbrecher sind die Reben.
– Johann Wolfgang von Goethe
Denn das Leben ist die Liebe // Und des Lebens Leben Geist – Johann Wolf
Denn das Leben ist die Liebe // Und des Lebens Leben Geist
– Johann Wolfgang von Goethe
Närrisch, dass jeder in seinem Falle // Seine besondere Meinung preist!
Närrisch, dass jeder in seinem Falle // Seine besondere Meinung preist! // Wenn Islam »Gott ergeben« heißt, // In Islam leben und sterben wir alle.
– Johann Wolfgang von Goethe
Das Leben ist ein grundloses und ein uferloses Meer; ja, es hat wohl auc
Das Leben ist ein grundloses und ein uferloses Meer; ja, es hat wohl auch ein Ufer und geschützte Häfen, aber lebend gelangt man dahin nicht. Leben ist nur auf dem bewegten Meere, und wo das Meer aufhört, hört auch das Leben auf.
– Ricarda Huch
Das Leben wohnt in jedem Sterne: // Er wandelt mit den andern gerne // D
Das Leben wohnt in jedem Sterne: // Er wandelt mit den andern gerne // Die selbsterwählte, reine Bahn, // Im innern Erdenball pulsieren // Die Kräfte, die zur Nacht uns führen // Und wieder zu dem Tag heran.
– Johann Wolfgang von Goethe
Wer mit dem Leben spielt, kommt nie zurecht; // wer sich nicht selbst be
Wer mit dem Leben spielt, kommt nie zurecht; // wer sich nicht selbst befiehlt, bleibt immer Knecht.
– Johann Wolfgang von Goethe
Die meisten verarbeiten den größten Teil der Zeit, um zu leben, und das
Die meisten verarbeiten den größten Teil der Zeit, um zu leben, und das bisschen, das ihnen von Freiheit übrig bleibt, ängstigt sie so, dass sie alle Mittel aufsuchen, um es los zu werden.
– Johann Wolfgang von Goethe
Das ist Italien das ich verließ. [...] Deutsche Redlichkeit suchst du in
Das ist Italien das ich verließ. [...] Deutsche Redlichkeit suchst du in allen Winkeln vergebens;//Leben und Weben ist hier, aber nicht Ordnung und Zucht; // Jeder sorgt nur fuer sich, misstraut dem Andern, ist eitel, // Und die Meister des Staats sorgen nur wieder fuer sich.
– Johann Wolfgang von Goethe
Achte auf das Ende bei einem langen Leben. – Solon
Achte auf das Ende bei einem langen Leben.
– Solon
Zwischen der Wieg und dem Sarg wir schwanken und schweben // Auf dem gro
Zwischen der Wieg und dem Sarg wir schwanken und schweben // Auf dem großen Kanal sorglos durchs Leben dahin.
– Johann Wolfgang von Goethe
Das musikalische Talent kann sich wohl am frühesten zeigen, indem die Mu
Das musikalische Talent kann sich wohl am frühesten zeigen, indem die Musik ganz etwas Angeborenes, Inneres ist, das von Außen keiner großen Nahrung und keiner aus dem Leben gezogenen Erfahrung bedarf.
– Johann Wolfgang von Goethe
Den anscheinenden Geringfügigkeiten des Wilhelm Meister liegt immer etwa
Den anscheinenden Geringfügigkeiten des Wilhelm Meister liegt immer etwas Höheres zum Grunde, und es kommt bloß darauf an, dass man Augen, Weltkenntnis und Übersicht genug besitze, um im Kleinen das Größere wahrzunehmen. Andern mag das gezeichnete Leben als Leben genügen.
– Johann Wolfgang von Goethe
Da fing mein Leben an, als ich dich liebte. – Johann Wolfgang von Goethe
Da fing mein Leben an, als ich dich liebte.
– Johann Wolfgang von Goethe
Denn der Fall kommt öfter vor, als man denkt, dass eine Nation Saft und
Denn der Fall kommt öfter vor, als man denkt, dass eine Nation Saft und Kraft aus einem Werke aussaugt und in ihr eigenes inneres Leben dergestalt aufnimmt, dass sie daran keine weitere Freude haben, sich daraus keine Nahrung weiter zueignen kann.
– Johann Wolfgang von Goethe
Die wahre Geschichte der ersten zehn Jahre meines weimarischen Lebens kö
Die wahre Geschichte der ersten zehn Jahre meines weimarischen Lebens könnte ich nur im Gewande der Fabel oder eines Märchens darstellen, als wirkliche Tatsache würde die Welt es nimmermehr glauben.
– Johann Wolfgang von Goethe
Und der Parteigeist, der meistens Kollegen trennt, macht dem Friedfertig
Und der Parteigeist, der meistens Kollegen trennt, macht dem Friedfertigsten das Leben am sauersten und füllt die Lustörter der Wissenschaften mit Hader und Zank.
– Johann Wolfgang von Goethe
Das Leben wird gegen Abend, wie die Träume gegen Morgen, immer klarer. –
Das Leben wird gegen Abend, wie die Träume gegen Morgen, immer klarer.
– Karl Julius Weber
Madame Roland, auf dem Blutgerüste, verlangte Schreibzeug, um die ganz b
Madame Roland, auf dem Blutgerüste, verlangte Schreibzeug, um die ganz besondern Gedanken aufzuschreiben, die ihr auf dem letzten Wege vorgeschwebt. Schade, dass man ihr's versagte; denn am Ende des Lebens gehen dem gefassten Geiste Gedanken auf, bisher undenkbare; sie sind wie selige Dämonen, die sich auf den Gipfeln der Vergangenheit glänzend niederlassen.
– Johann Wolfgang von Goethe
Die unbändigen und stürmischen Genüsse des Lebens sind durch keinen Hauc
Die unbändigen und stürmischen Genüsse des Lebens sind durch keinen Hauch von Sterblichkeit getrübt.
– Charles Lamb
Er [der Arzt] soll und darf nichts anderes thun, als Leben erhalten; ob
Er [der Arzt] soll und darf nichts anderes thun, als Leben erhalten; ob es ein Glück oder Unglück sei, ob es Werth habe oder nicht, dies geht ihn nichts an, und maaßt er sich einmal an, diese Rücksicht mit in sein Geschäft aufzunehmen, so sind die Folgen unabsehbar, und der Arzt wird der gefährlichste Mensch im Staate.
– Christoph Wilhelm Hufeland
Und nur Abwechslung gibt dem Leben Reiz und lässt uns seine Unerträglich
Und nur Abwechslung gibt dem Leben Reiz und lässt uns seine Unerträglichkeit vergessen.
– Christian Dietrich Grabbe
In Ordnung leben heißt hungern und geschunden werden. Wer sind denn die,
In Ordnung leben heißt hungern und geschunden werden. Wer sind denn die, welche diese Ordnung gemacht haben, und die wachen, diese Ordnung zu erhalten?
– Georg Büchner
Ich bin nur in Krieg gegangen, um mich in meiner Liebe zum Leben zu befe
Ich bin nur in Krieg gegangen, um mich in meiner Liebe zum Leben zu befestigen.
– Georg Büchner
Der Betrug ist sozusagen die Seele des gesellschaftlichen Lebens und ein
Der Betrug ist sozusagen die Seele des gesellschaftlichen Lebens und eine Kunst, ohne die in Wahrheit keine Kunst und kein Talent wenn man nur ihre Wirkung auf die Menschen im Auge hat, vollkommen ist.
– Giacomo Leopardi
Nimm, bevor die Müde // Deckt das Leichentuch, // Nimm in's frische Lebe
Nimm, bevor die Müde // Deckt das Leichentuch, // Nimm in's frische Leben // Meinen Segensspruch.
– Adelbert von Chamisso
Jeder für sich in dieser Wüste des Egoismus, die man Leben nennt. – Sten
Jeder für sich in dieser Wüste des Egoismus, die man Leben nennt.
– Stendhal
Ueberall nemlich sehen wir das Leben aus der Tiefe emporsteigen, ein Nie
Ueberall nemlich sehen wir das Leben aus der Tiefe emporsteigen, ein Niedrigeres, dem Ansehen nach Schlechteres, weil selbst Unscheinbares dem Höhern, Edleren aus ihm Hervorkommenden vorgehen.
– Franz von Baader
Da habe ich nun in meinem Leben viele Verse gemacht, darunter sind ein p
Da habe ich nun in meinem Leben viele Verse gemacht, darunter sind ein paar gute und viele mittelmäßige, da macht der Eyck ein solches Bild, das mehr wert ist als alles, was ich gemacht habe.
– Johann Wolfgang von Goethe
Liebe Seele, trachte nicht nach dem ewigen Leben, sondern schöpfe das Mö
Liebe Seele, trachte nicht nach dem ewigen Leben, sondern schöpfe das Mögliche aus.
– Pindar
Einem Kind das Leben zu schenken, hieß ja die Hoffnungen der Selbstsucht
Einem Kind das Leben zu schenken, hieß ja die Hoffnungen der Selbstsucht, die Freuden des Ehrgeizes zu töten.
– Honoré de Balzac
Einer der Vorzüge der guten Stadt Paris besteht darin, daß man hier gebo
Einer der Vorzüge der guten Stadt Paris besteht darin, daß man hier geboren werden, leben und sterben kann, ohne daß sich jemand auch nur im mindesten darum kümmert.
– Honoré de Balzac
Der Mensch muß bestimmte Leidenschaften empfinden, um jene Eigenschaften
Der Mensch muß bestimmte Leidenschaften empfinden, um jene Eigenschaften zu entwickeln, die sein Leben adeln, indem er seinen Kreis erweitert und die allen Wesen natürliche Selbstsucht mildert.
– Honoré de Balzac
Das Leben eines Geizhalses ist eine beständige Ausübung der Macht im Die
Das Leben eines Geizhalses ist eine beständige Ausübung der Macht im Dienst der Person. Er verläßt sich nur auf zwei Gefühle: Eigenliebe und Eigennutz.
– Honoré de Balzac
Mein Leben gähnt mich an wie ein großer weißer Bogen Papier, den ich vol
Mein Leben gähnt mich an wie ein großer weißer Bogen Papier, den ich vollschreiben soll, aber ich bringe keinen Buchstaben heraus.
– Georg Büchner
Väter, Eltern! Was uns mangelt, auf, laßt es uns unsern Kindern geben, v
Väter, Eltern! Was uns mangelt, auf, laßt es uns unsern Kindern geben, verschaffen.[...] Laßt uns von unsern Kindern lernen; laßt uns den leisen Mahnungen ihres Lebens, den stillen Forderungen ihres Gemütes Gehör geben! Kommt, lasst uns mit unseren Kindern leben!
– Friedrich Fröbel
Ich habe beschlossen, bis zum Ende das Leben eines Gentlemans zu führen.
Ich habe beschlossen, bis zum Ende das Leben eines Gentlemans zu führen. Das ist mir immer gelungen und gelingt mir auch jetzt.
– Thomas Griffiths Wainewright
Man lebt, wenn man das Glück hat, mehre Freunde zu besitzen, mit jedem F
Man lebt, wenn man das Glück hat, mehre Freunde zu besitzen, mit jedem Freunde ein eignes, abgesondertes Leben.
– Ludwig Tieck
Und dann, das Leben eines deutschen Gelehrten, was ist es? Was in meinem
Und dann, das Leben eines deutschen Gelehrten, was ist es? Was in meinem Fall daran etwa Gutes sein möchte, ist nicht mitzuteilen, und das Mitteilbare ist nicht der Mühe wert. Und wo sind denn die Zuhörer, denen man mit einigem Behagen erzählen möchte?
– Johann Peter Eckermann
Die Sorge ist das Verhältnis zum Leben. – Søren Kierkegaard
Die Sorge ist das Verhältnis zum Leben.
– Søren Kierkegaard
Es ist ganz wahr, was die Philosophie sagt, daß das Leben rückwärts vers
Es ist ganz wahr, was die Philosophie sagt, daß das Leben rückwärts verstanden werden muß. Aber darüber vergißt man den andern Satz, daß vorwärts gelebt werden muß.
– Søren Kierkegaard
Es gilt, eine Wahrheit zu finden, die Wahrheit für mich ist, die Idee zu
Es gilt, eine Wahrheit zu finden, die Wahrheit für mich ist, die Idee zu entdecken, für die ich leben und sterben will.
– Søren Kierkegaard
Ich glaube, ich würde die Freiheit in allen Zeiten geliebt haben; in der
Ich glaube, ich würde die Freiheit in allen Zeiten geliebt haben; in der Zeit aber, in der wir leben, fühle ich mich geneigt, sie anzubeten.
– Alexis de Tocqueville
In einem Nu von der Dauer eines Wimpernschlages lebte jedes Muster ihres
In einem Nu von der Dauer eines Wimpernschlages lebte jedes Muster ihres vergangenen Lebens wieder auf, aber nicht im zeitlichen Nacheinander, sondern als Teil eines großen Synchronismus.
– Thomas De Quincey
Der einzige Zweck alles Lebens: Gott fassen lernen! – Bettina von Arnim
Der einzige Zweck alles Lebens: Gott fassen lernen!
– Bettina von Arnim
Das Leben ist eine mißliche Sache: ich habe mir vorgesetzt, es damit hin
Das Leben ist eine mißliche Sache: ich habe mir vorgesetzt, es damit hinzubringen, über dasselbe nachzudenken.
– Arthur Schopenhauer
Noch immer leben wir niedrig wie Ameisen, obgleich die Sage erzählt, wir
Noch immer leben wir niedrig wie Ameisen, obgleich die Sage erzählt, wir seien schon vor langer Zeit in Menschen verwandelt worden.
– Henry David Thoreau
Es erkennt der Mensch in dem Daseyn der Gestirne dasselbe Gesetz und die
Es erkennt der Mensch in dem Daseyn der Gestirne dasselbe Gesetz und dieselben Wechsel an, welche in seinem kurzen Leben die Zeit des Schlummerns und Wachens, endlich die des Lebens und des Todes bestimmen.
– Gotthilf Heinrich von Schubert
Die Hauptsache ist, dass jeder seine Pflicht erfülle, dass Leben schön g
Die Hauptsache ist, dass jeder seine Pflicht erfülle, dass Leben schön geniesse - und wenn er ein Poet von Gottes Gnaden ist, erfreue und nütze.
– Ludwig Bechstein
Ich wollte tief leben, alles Mark des Lebens aussaugen, so hart und spar
Ich wollte tief leben, alles Mark des Lebens aussaugen, so hart und spartanisch leben, dass alles, was nicht Leben war, in die Flucht geschlagen wurde.
– Henry David Thoreau
Das Leben mit seinen verschiedenen Epochen ist eine Schatzkammer. Wir we
Das Leben mit seinen verschiedenen Epochen ist eine Schatzkammer. Wir werden reich in jedem Gewölbe beschenkt; wie reich, das erkennen wir erst bei Eintritt in das nächste Gewölbe.
– Friedrich Hebbel
Daß die Schmerzen mit einander abwechseln, macht das Leben erträglich. –
Daß die Schmerzen mit einander abwechseln, macht das Leben erträglich.
– Friedrich Hebbel
Die Demut selbst aber ist nichts als das sich stets mehr und stärker Kon
Die Demut selbst aber ist nichts als das sich stets mehr und stärker Kondensieren des Lebens in sich selbst, während der Hochmut ein stets lockereres Gestalten und sich ins Endloseste hin auseinander Zerstreuen und am Ende nahe gänzliches Verlieren des Lebens ist, was wir den zweiten oder geistigen Tod nennen wollen.
– Jakob Lorber
Das Leben, mit seinen stündlichen, täglichen, wöchentlichen und jährlich
Das Leben, mit seinen stündlichen, täglichen, wöchentlichen und jährlichen, kleinen, größern und großen Widerwärtigkeiten, mit seinen getäuschten Hoffnungen und seinen alle Berechnung vereitelnden Unfällen, trägt so deutlich das Gepräge von etwas, das uns verleidet werden soll, daß es schwer zu begreifen ist, wie man dies hat verkennen können und sich überreden lassen, es sei da, um dankbar genossen zu werden, und der Mensch, um glücklich zu seyn.
– Arthur Schopenhauer
Es gibt Menschen, die nur leben, was Andre ihnen vom Leben übrig lassen.
Es gibt Menschen, die nur leben, was Andre ihnen vom Leben übrig lassen.
– Richard Rothe
Ohne den Tod wäre das Leben nichts Rechtes. – Richard Rothe
Ohne den Tod wäre das Leben nichts Rechtes.
– Richard Rothe
Ich fühle, dass Kleinigkeiten die Summe des Lebens ausmachen. – Charles
Ich fühle, dass Kleinigkeiten die Summe des Lebens ausmachen.
– Charles Dickens
Was ist unser Leben als eine Reihe von Präludien zu jenem unbekannten Li
Was ist unser Leben als eine Reihe von Präludien zu jenem unbekannten Lied, dessen erste feierliche Note der Tod anschlägt?
– Alphonse de Lamartine
In diesem Leben haben wir nichts als Tatsachen nötig, mein Herr: nichts
In diesem Leben haben wir nichts als Tatsachen nötig, mein Herr: nichts als Tatsachen.
– Charles Dickens
Kunst ist das Höchste und Edelste im Leben, denn es ist Schaffen zum Nut
Kunst ist das Höchste und Edelste im Leben, denn es ist Schaffen zum Nutzen der Menschheit.
– Hermann von Pückler-Muskau
Jedes Mysterium erscheint absurd, und doch ist nichts Tieferes, weder Le
Jedes Mysterium erscheint absurd, und doch ist nichts Tieferes, weder Leben noch Kunst noch Staat, ohne Mysterium.
– David Friedrich Strauß
Gescheit gedacht und dumm gehandelt, // so bin ich meine Tage durchs Leb
Gescheit gedacht und dumm gehandelt, // so bin ich meine Tage durchs Leben gewandelt.
– Franz Grillparzer
Interesse hat für mich nur eine Schrift, in der ich etwas Leben ihres Ve
Interesse hat für mich nur eine Schrift, in der ich etwas Leben ihres Verfassers miterhalte, in der ich seinen Pulsschlag fühle, selbst wenn er nicht in meiner Weise schlägt. Ich bedarf Leben zur Erfrischung meines Lebens, nicht nur gedruckte Buchstaben.
– Karl Friedrich Wilhelm Wander
Man müsste das Leben so einrichten, dass jeder Augenblick bedeutungsvoll
Man müsste das Leben so einrichten, dass jeder Augenblick bedeutungsvoll ist.
– Iwan Sergejewitsch Turgenew
Erst wenn der wirkliche individuelle Mensch den abstrakten Staatsbürger
Erst wenn der wirkliche individuelle Mensch den abstrakten Staatsbürger in sich zurücknimmt und als individueller Mensch in seinem empirischen Leben, in seiner individuellen Arbeit, in seinen individuellen Verhältnissen, Gattungswesen geworden ist, erst wenn der Mensch seine »forces propres« [Anm.:»eigene Kräfte«] als gesellschaftliche Kräfte erkannt und organisiert hat und daher die gesellschaftliche Kraft nicht mehr in der Gestalt der politischen Kraft von sich trennt, erst dann ist die men...
In der gesellschaftlichen Produktion ihres Lebens gehen die Menschen bes
In der gesellschaftlichen Produktion ihres Lebens gehen die Menschen bestimmte, notwendige, von ihrem Willen unabhängige Verhältnisse ein, Produktionsverhältnisse, die einer bestimmten Entwicklungsstufe ihrer materiellen Produktivkräfte entsprechen. Die Gesamtheit dieser Produktionsverhältnisse bildet die ökonomische Struktur der Gesellschaft, die reale Basis, worauf sich ein juristischer und politischer Überbau erhebt und welcher bestimmte gesellschaftliche Bewußtseinsformen entsprechen.
– K...
Ein ewig Rätsel ist das Leben, // Und ein Geheimnis bleibt der Tod. – Em
Ein ewig Rätsel ist das Leben, // Und ein Geheimnis bleibt der Tod.
– Emanuel Geibel
Seefahrt tut not, Leben nicht. – Gnaeus Pompeius Magnus
Seefahrt tut not, Leben nicht.
– Gnaeus Pompeius Magnus
Nicht das Bewußtsein bestimmt das Leben, sondern das Leben bestimmt das
Nicht das Bewußtsein bestimmt das Leben, sondern das Leben bestimmt das Bewußtsein.
– Karl Marx
Wein richtet die Schönheit zugrunde, durch Wein wird die Blüte des Leben
Wein richtet die Schönheit zugrunde, durch Wein wird die Blüte des Lebens verdorben.
– Properz
Zu leben, das ist Kraft, die voll sich genügt. Ganz ohne sonstigen Sinn,
Zu leben, das ist Kraft, die voll sich genügt. Ganz ohne sonstigen Sinn, allmächtig genug.
– Emily Dickinson
Ein Punkt nur ist es, kaum ein Schmerz, // nur ein Gefühl empfunden eben
Ein Punkt nur ist es, kaum ein Schmerz, // nur ein Gefühl empfunden eben; // und dennoch spricht es stets darein // und dennoch stört es dich zu leben.
– Theodor Storm
Die meisten Eltern und Erzieher leben der Ansicht, dass die Sittlichkeit
Die meisten Eltern und Erzieher leben der Ansicht, dass die Sittlichkeit der Jugend beider Geschlechter am besten durch Nichtwissen bewahrt werde.
– Fanny Lewald
Das Beste ist doch das Letzte im Leben, denn dafür wird alles gemacht. I
Das Beste ist doch das Letzte im Leben, denn dafür wird alles gemacht. In Gottes Hand ist unsere Zeit.
– Robert Browning
Lass das lange Vorbereiten, // Fang dein Leben an beizeiten. – Eduard vo
Lass das lange Vorbereiten, // Fang dein Leben an beizeiten.
– Eduard von Bauernfeld
Man sollte wirklich nur die zusammen leben lassen, die ohne einander ste
Man sollte wirklich nur die zusammen leben lassen, die ohne einander sterben würden.
– Ludwig Anzengruber
In der Sprache, mit der man geboren, welche die Väter gesprochen, denkt
In der Sprache, mit der man geboren, welche die Väter gesprochen, denkt man sein ganzes Leben lang, so fertig man eine andere spricht; und dies anders zu wünschen, die Sprache, in der man sein Geheimstes denkt, vergessen zu wollen, zeigt, wie tief man getroffen ist und wie sehr man gerade diese Sprache liebt.
– Gottfried Keller
Nur vor der Staffelei beim Malen fühle ich ein wenig Leben. – Vincent va
Nur vor der Staffelei beim Malen fühle ich ein wenig Leben.
– Vincent van Gogh
Schlimm ist der Zwang, doch es gibt keinen Zwang, unter Zwang zu leben.
Schlimm ist der Zwang, doch es gibt keinen Zwang, unter Zwang zu leben.
– Epikur
Und Leben, was dich betrifft, denk' ich, du bist das übrig Gebliebene vo
Und Leben, was dich betrifft, denk' ich, du bist das übrig Gebliebene von vielem Sterben, // Ohne Zweifel bin ich schon früher zehntausendmal gestorben).
– Walt Whitman
Nicht bloß die Proletarier bilden den vierten Stand, die Besitzlosen, di
Nicht bloß die Proletarier bilden den vierten Stand, die Besitzlosen, die von der Hand zum Mund leben, die Heloten des Capitals, die beseelten Werkzeuge, welche als Rad, Walze, Kurbel von Fleisch und Blut neben den eisernen Rädern, Walzen und Kurbeln unlösbar und unerlösbar in den Mechanismus unserer märchenhaften Maschinenwelt eingekeilt sind: sie alle machen nur Ein Glied, und gerade das bewußtlosere des vierten Standes aus.
– Wilhelm Heinrich Riehl
ch beschwöre euch, meine Brüder, bleibt der Erde treu und glaubt Denen n
ch beschwöre euch, meine Brüder, bleibt der Erde treu und glaubt Denen nicht, welche euch von überirdischen Hoffnungen reden! Giftmischer sind es, ob sie es wissen oder nicht. Verächter des Lebens sind es, Absterbende und selber Vergiftete, deren die Erde müde ist: so mögen sie dahinfahren!
– Friedrich Nietzsche
es kommt immer nur drauf an, daß, wie und wo man auch marschirt, man all
es kommt immer nur drauf an, daß, wie und wo man auch marschirt, man allerorten die Musik des Lebens hört. Die meisten hören nur die Dissonanzen.
– Theodor Fontane
Zwischen Hochmut und Demut steht ein drittes, dem das Leben gehört, und
Zwischen Hochmut und Demut steht ein drittes, dem das Leben gehört, und das ist der Mut.
– Theodor Fontane
Von Jugend auf gepflegte Herzensbeziehungen sind doch das Schönste, was
Von Jugend auf gepflegte Herzensbeziehungen sind doch das Schönste, was das Leben hat.
– Theodor Fontane
Es kann die Ehre dieser Welt // dir keine Ehre geben. // Was dich in Wah
Es kann die Ehre dieser Welt // dir keine Ehre geben. // Was dich in Wahrheit hebt und hält, // muss in dir selber leben.
– Theodor Fontane
Realismus ist die künstlerische Wiedergabe (nicht das bloße Abschreiben)
Realismus ist die künstlerische Wiedergabe (nicht das bloße Abschreiben) des Lebens.
– Theodor Fontane
Es ist wahr: Wir lieben das Leben, nicht, weil wir ans Leben, sondern an
Es ist wahr: Wir lieben das Leben, nicht, weil wir ans Leben, sondern ans Lieben gewöhnt sind. Es ist immer etwas Wahnsinn in der Liebe. Es ist aber auch immer etwas Vernunft im Wahnsinn.
– Friedrich Nietzsche
Ist das Leben nicht hundert Mal zu kurz, sich in ihm — zu langweilen? –
Ist das Leben nicht hundert Mal zu kurz, sich in ihm — zu langweilen?
– Friedrich Nietzsche
Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum. – Friedrich Nietzsche
Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.
– Friedrich Nietzsche
Gesundheit ist die erste Pflicht im Leben. – Oscar Wilde
Gesundheit ist die erste Pflicht im Leben.
– Oscar Wilde
Selbständig wirken ist Leben; mechanisch tun müssen Tod. – Wilhelm Heins
Selbständig wirken ist Leben; mechanisch tun müssen Tod.
– Wilhelm Heinse
Das ist eines der Geheimnisse des Lebens: Die Seele mit den Mitteln der
Das ist eines der Geheimnisse des Lebens: Die Seele mit den Mitteln der Sinne und die Sinne mit den Mitteln der Seele zu heilen.
– Oscar Wilde
Das wirkliche Leben war Chaos, aber es lag eine schreckliche Logik in de
Das wirkliche Leben war Chaos, aber es lag eine schreckliche Logik in der Phantasie.
– Oscar Wilde
Die meisten Menschen leben für die Liebe und die Bewunderung, doch wir s
Die meisten Menschen leben für die Liebe und die Bewunderung, doch wir sollten durch die Liebe und die Bewunderung leben.
– Oscar Wilde
Das Leben ahmt die Kunst weit mehr nach als die Kunst das Leben. – Oscar
Das Leben ahmt die Kunst weit mehr nach als die Kunst das Leben.
– Oscar Wilde
Der größte Nutzen der Einführung des Sozialismus läge ohne Zweifel darin
Der größte Nutzen der Einführung des Sozialismus läge ohne Zweifel darin, uns von der schmutzigen Notwendigkeit zu befreien, für andere zu leben, die momentan so schwer auf fast allen lastet.
– Oscar Wilde
Das einzige, was uns das ganze Leben hindurch aufrechterhält, ist die Üb
Das einzige, was uns das ganze Leben hindurch aufrechterhält, ist die Überzeugung, dass uns alle anderen grenzenlos unterlegen sind.
– Oscar Wilde
Leben - es gibt nichts Selteneres auf der Welt. Die meisten Menschen exi
Leben - es gibt nichts Selteneres auf der Welt. Die meisten Menschen existieren lediglich.
– Oscar Wilde
Ich überrasche mich immer selbst. Das ist das einzige, was das Leben leb
Ich überrasche mich immer selbst. Das ist das einzige, was das Leben lebenswert macht.
– Oscar Wilde
Die Frau ist die geistige Gefährtin des Mannes, im öffenlichen wie im pr
Die Frau ist die geistige Gefährtin des Mannes, im öffenlichen wie im privaten Leben. Ohne sie würden wir die wahren Ideale vergessen.
– Oscar Wilde
Die Seele kommt alt zur Welt und wird jung. Das ist die Komödie des Lebe
Die Seele kommt alt zur Welt und wird jung. Das ist die Komödie des Lebens. Der Leib kommt jung zur Welt und wird alt. Das ist die Tragödie des Lebens.
– Oscar Wilde
Man sollte Anteil nehmen an der Freude, der Schönheit, der Farbigkeit de
Man sollte Anteil nehmen an der Freude, der Schönheit, der Farbigkeit des Lebens. Je weniger man von den Schattenseiten des Lebens spricht, desto besser.
– Oscar Wilde
Mit der Gesellschaft zu leben - welche Qual! Aber außerhalb der Gesellsc
Mit der Gesellschaft zu leben - welche Qual! Aber außerhalb der Gesellschaft zu leben - welche Katastrophe.
– Oscar Wilde
Nichts geht über die Jugend. Die in den mittleren Jahren sind dem Leben
Nichts geht über die Jugend. Die in den mittleren Jahren sind dem Leben verpfändet, die Alten sind in der Rumpelkammer des Lebens, aber die Jugend ist die Herrin des Lebens.
– Oscar Wilde
Das Leben ist nicht gerecht, und für die meisten von uns ist das gut so.
Das Leben ist nicht gerecht, und für die meisten von uns ist das gut so.
– Oscar Wilde
Im politischen Leben muss man früher oder später einen Kompromiss schlie
Im politischen Leben muss man früher oder später einen Kompromiss schließen.
– Oscar Wilde
Dieser junge Dandy versuchte etwas zu sein, statt etwas zu machen. Er er
Dieser junge Dandy versuchte etwas zu sein, statt etwas zu machen. Er erkannte, daß das Leben selbst eine Kunst ist.
– Oscar Wilde
Im heutigen Leben bedeutet Spielraum alles. – Oscar Wilde
Im heutigen Leben bedeutet Spielraum alles.
– Oscar Wilde
Die erste Pflicht im Leben besteht darin, so künstlich zu sein wie mögli
Die erste Pflicht im Leben besteht darin, so künstlich zu sein wie möglich. Was die zweite Pflicht ist, hat bis jetzt noch niemand herausgefunden.
– Oscar Wilde
Vergnügen ist das einzige, wofür man leben sollte. Nichts macht so alt w
Vergnügen ist das einzige, wofür man leben sollte. Nichts macht so alt wie das Glück.
– Oscar Wilde
Aber ich achte mein Leben nicht der Rede wert, wenn ich nur meinen Lauf
Aber ich achte mein Leben nicht der Rede wert, wenn ich nur meinen Lauf vollende und das Amt ausrichte, das ich von dem Herrn Jesus empfangen habe, zu bezeugen das Evangelium von der Gnade Gottes.
– Paulus von Tarsus
Aller Fortschritt beruht auf dem allgemeinen inneren Wunsch eines jeden
Aller Fortschritt beruht auf dem allgemeinen inneren Wunsch eines jeden Organismus, über sein Einkommen hinaus zu leben.
– Samuel Butler d.J.
Freiheit der individuellen Ueberzeugungen und ein Leben diesen gemäss -
Freiheit der individuellen Ueberzeugungen und ein Leben diesen gemäss - ist das erste der Rechte und die erste der Pflichten eines Menschen.
– Malwida von Meysenbug
In der Welt, wie sie nun einmal ist, ist es nicht genug, zu fühlen und z
In der Welt, wie sie nun einmal ist, ist es nicht genug, zu fühlen und zu lieben, man muss vor Allem denken und handeln, und jede Kraft, die für die grosse Arbeit des Lebens verloren ist, wird eine Sünde gegen das Gesetz des Fortschritts.
– Malwida von Meysenbug
Ich weiß, ich werde nicht sehr lange leben. Aber ist das denn traurig? I
Ich weiß, ich werde nicht sehr lange leben. Aber ist das denn traurig? Ist ein Fest schöner, weil es länger ist?
– Paula Modersohn-Becker
Durch das Zuviel-Arbeiten sündigt man am Leben und an der Arbeit selber.
Durch das Zuviel-Arbeiten sündigt man am Leben und an der Arbeit selber.
– Paula Modersohn-Becker
Es ist merkwürdig, dass das, was man für gewöhnlich Erlebnisse nennt, in
Es ist merkwürdig, dass das, was man für gewöhnlich Erlebnisse nennt, in meinem Leben so wenig Rolle spielt. Ich habe, glaube ich, auch welche. Aber sie scheinen mir gar nicht das Hauptsächlichste im Leben, sondern das, was zwischen ihnen liegt, der tägliche Kreislauf der Tage, das ist für mich das Beglückende.
– Paula Modersohn-Becker
Gesundheit erkennt man daran, dass das Leben seine Wurzeln gern in das i
Gesundheit erkennt man daran, dass das Leben seine Wurzeln gern in das irdische Element senkt und sich dort wohl fühlt.
– Sully Prudhomme
Jedes Alter kann einen guten Gebrauch vom Leben machen, aber man kennt d
Jedes Alter kann einen guten Gebrauch vom Leben machen, aber man kennt die Möglichkeiten nur, wenn man dieses Alter durchlebt hat.
– Sully Prudhomme
Gott ist mein Leben. – Mary Baker Eddy
Gott ist mein Leben.
– Mary Baker Eddy
Der Kindergarten ergänzt das Familienleben durch seine gemeinsamen Spiel
Der Kindergarten ergänzt das Familienleben durch seine gemeinsamen Spiele und Beschäftigungen und bereitet die Kinder durch harmonische Entwicklung all dieser Anlagen auf die spätere Schule des Lebens vor. Er muss jedoch in seinem Streben von der elterlichen Erziehung unterstützt und gefördert werden und macht dieselbe in keiner Weise überflüssig.
– Lina Morgenstern
Bewahre deine Illusionen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter ex
Bewahre deine Illusionen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber nicht weiter leben.
– Mark Twain
Es gibt zwei Situationen im menschlichen Leben, in denen man nicht speku
Es gibt zwei Situationen im menschlichen Leben, in denen man nicht spekulieren sollte: Wenn man es sich nicht leisten kann, und wenn man es kann.
– Mark Twain
Gib deine Illusionen nicht auf. Wenn du sie verloren hast, existierst du
Gib deine Illusionen nicht auf. Wenn du sie verloren hast, existierst du wohl noch, aber du hast aufgehört zu leben.
– Mark Twain
Der wesentliche Unterschied zwischen einer Katze und einer Lüge besteht
Der wesentliche Unterschied zwischen einer Katze und einer Lüge besteht darin, dass eine Katze nur neun Leben hat.
– Mark Twain
Je mehr ihm das Leben entglitt, desto mehr wurde er Dichter. – Wilhelm R
Je mehr ihm das Leben entglitt, desto mehr wurde er Dichter.
– Wilhelm Raabe
Das menschliche Leben ist ein Kampf von Anfang bis Ende. Wir alle werden
Das menschliche Leben ist ein Kampf von Anfang bis Ende. Wir alle werden unter Umständen voll Kummer und Schmerzen in dieses elende Leben geboren.
– August Strindberg
Blödem Volke unverständlich // treiben wir des Lebens Spiel. – Christian
Blödem Volke unverständlich // treiben wir des Lebens Spiel.
– Christian Morgenstern
Ich liebe dich, du Seele, die da irrt // im Thal des Lebens nach dem rec
Ich liebe dich, du Seele, die da irrt // im Thal des Lebens nach dem rechten Glücke.
– Christian Morgenstern
Das Leben erzieht die großen Menschen und lässt die kleinen laufen. – Ma
Das Leben erzieht die großen Menschen und lässt die kleinen laufen.
– Marie von Ebner-Eschenbach
Das Leben hat es nicht gern und ist einem nicht gnädig und günstig, wenn
Das Leben hat es nicht gern und ist einem nicht gnädig und günstig, wenn man es zu ernst nimmt.
– Frank Wedekind
Warum ergreift uns alle Schönheit des Lebens, statt dass wir sie ergreif
Warum ergreift uns alle Schönheit des Lebens, statt dass wir sie ergreifen?
– Walter Flex
Die Liebe und das Leben ehren – // Das möchten wir Euch eben lehren. – E
Die Liebe und das Leben ehren – // Das möchten wir Euch eben lehren.
– Erich Mühsam
Das ist das Eigentümliche an Tagebuchblättern, wenn sie echt sind, dass
Das ist das Eigentümliche an Tagebuchblättern, wenn sie echt sind, dass sie keine Ereignisse enthalten. Sobald die Ereignisse ins Leben eingreifen, verlieren sich Freude, Interesse und Zeit für das Tagebuch, und der Mensch findet die spontane Naivität des Kindes oder des Tieres in seiner Wildnis wieder.
– Frank Wedekind
Meine Muse scheint sich mit mir verkracht zu haben. Ich schreibe buchstä
Meine Muse scheint sich mit mir verkracht zu haben. Ich schreibe buchstäblich garnichts und befinde mich außerordentlich wohl dabei. Ich genieße zum ersten Mal in meinem Leben die ungeheure Annehmlichkeit, ein ganz gewöhnlicher Mensch zu sein. Damit möchte ich nicht etwa sagen, daß ich früher was Besseres war; im Gegentheil. Es plagt mich bei alledem nur die beständige Angst, daß es nicht lange dauert.
– Frank Wedekind
Die blaue Kornblum wohnt versteckt, // So hab ich meinen Schatz entdeckt
Die blaue Kornblum wohnt versteckt, // So hab ich meinen Schatz entdeckt. // Sie kann nicht meinen Händen wehren, // Wiegt sie wie's Sommerfeld die Ähren. // Die Ähren sind jetzt körnerschwer, // Als läg schon Brot mannshoch umher, // […] Mein Schatz die Ähren streicheln tut. // »Nach Leben riechen sie so gut.«
– Max Dauthendey
Wenn die Auswanderer [...] alles verlieren, die Liebe zu ihrem Vaterland
Wenn die Auswanderer [...] alles verlieren, die Liebe zu ihrem Vaterlande, selbst den geläufigen Ausdruck ihrer Muttersprache - die Melodien der Heimat leben unter ihnen länger als alles andere.
– Gustav Freytag
Hat ein Mensch die Freude geopfert, heiß ich es kein Leben mehr, er ist
Hat ein Mensch die Freude geopfert, heiß ich es kein Leben mehr, er ist lebendig tot. Füll meinetwegen dein Haus mit Schätzen, leb im Herrscherprunk - Ich gebe nicht den Schatten eines Rauchs für alles, wenn des Herzens Freude fehlt.
– Sophokles
Wer volle Einsicht besitzt, beherrscht sich selbst, wer sich selbst behe
Wer volle Einsicht besitzt, beherrscht sich selbst, wer sich selbst beherrscht, bleibt sich gleich, wer sich gleich bleibt, ist ungestört, wer ungestört ist, ist frei von Betrübnis, wer frei von Betrübnis ist, ist glücklich: also ist der Einsichtige glücklich und die Einsicht genügt zum glücklichen Leben.
– Seneca d.J.
So ist das Leben und so muss man es nehmen, tapfer, unverzagt und lächel
So ist das Leben und so muss man es nehmen, tapfer, unverzagt und lächelnd – trotz alledem.
– Rosa Luxemburg
Das Lesen liegt an der Schwelle des geistigen Lebens; es kann uns darin
Das Lesen liegt an der Schwelle des geistigen Lebens; es kann uns darin einführen, aber es ist nicht dieses Leben.
– Marcel Proust
Ich wundere mich manchmal, wie ich das alles überleben konnte. Ich glaub
Ich wundere mich manchmal, wie ich das alles überleben konnte. Ich glaube wirklich, daß ich, dank meinem langen Umgang mit Katzen, inzwischen neun Leben habe wie sie.
– Eleanor Marx
Die Logik ist zwar unerschütterlich, aber einem Menschen, der leben will
Die Logik ist zwar unerschütterlich, aber einem Menschen, der leben will, widersteht sie nicht.
– Franz Kafka
Es ist sehr gut denkbar, daß die Herrlichkeit des Lebens um jeden und im
Es ist sehr gut denkbar, daß die Herrlichkeit des Lebens um jeden und immer in ihrer ganzen Fülle bereit liegt, aber verhängt, in der Tiefe, unsichtbar, sehr weit. Aber sie liegt dort, nicht feindselig, nicht widerwillig, nicht taub. Ruft man sie mit dem richtigen Wort, beim richtigen Namen, dann kommt sie. Das ist das Wesen der Zauberei, die nicht schafft, sondern ruft.
– Franz Kafka
Jetzt muss der Geist von Weimar, der Geist der großen Philosophen und Di
Jetzt muss der Geist von Weimar, der Geist der großen Philosophen und Dichter wieder unser Leben erfüllen.
– Friedrich Ebert
Es gibt im menschlichen Leben nichts anderes, was sozial richtig gedacht
Es gibt im menschlichen Leben nichts anderes, was sozial richtig gedacht sein kann, als dasjenige, welches mit Mutterliebe sozial gedacht ist.
– Rudolf Steiner
Leben in der Liebe zum Handeln und Lebenlassen im Verständnis des fremde
Leben in der Liebe zum Handeln und Lebenlassen im Verständnis des fremden Wollens ist die Grundmaxime des freien Menschen.
– Rudolf Steiner
Wo Liebe, wo Mitgefühl sich regen im Leben, vernimmt man den Zauberhauch
Wo Liebe, wo Mitgefühl sich regen im Leben, vernimmt man den Zauberhauch des die Sinneswelt durchdringenden Geistes.
– Rudolf Steiner
Frei ist der Mensch, insofern er in jedem Augenblick seines Lebens sich
Frei ist der Mensch, insofern er in jedem Augenblick seines Lebens sich selbst zu folgen in der Lage ist.
– Rudolf Steiner
Leben in der Liebe zum Handeln und Lebenlassen im Verständnisse des frem
Leben in der Liebe zum Handeln und Lebenlassen im Verständnisse des fremden Wollens ist die Grundmaxime des freien Menschen.
– Rudolf Steiner
Kann man im Kampf ums Leben seinen Platz behaupten, ohne in erster Linie
Kann man im Kampf ums Leben seinen Platz behaupten, ohne in erster Linie an sich selbst zu denken? Ist nicht Besitz Kraft?
– Houston Stewart Chamberlain
Komm, komm, stell dich ein, schönste der Stunden, bring mir des Lebens l
Komm, komm, stell dich ein, schönste der Stunden, bring mir des Lebens letztes Ziel!
– Sophokles
Im Unterschied zu anderen Krankheiten, ist das Leben immer tödlich. – It
Im Unterschied zu anderen Krankheiten, ist das Leben immer tödlich.
– Italo Svevo
Es ist eine der großen Schwierigkeiten des Lebens, zu erraten was eine F
Es ist eine der großen Schwierigkeiten des Lebens, zu erraten was eine Frau will.
– Italo Svevo
Zeus wollte nämlich, dass der Mensch, auch noch so sehr durch die andere
Zeus wollte nämlich, dass der Mensch, auch noch so sehr durch die anderen Übel gequält, doch das Leben nicht wegwerfe, sondern fortfahre, sich immer von Neuem quälen zu lassen. Dazu gibt er dem Menschen die Hoffnung: sie ist in Wahrheit das übelste der Übel, weil sie die Qual der Menschen verlängert.
– Friedrich Nietzsche
Die Freude zu leben wird aus der Natur geboren und muss im Geiste gerett
Die Freude zu leben wird aus der Natur geboren und muss im Geiste gerettet werden.
– Ferdinand Ebner
an nennt das Christenthum die Religion des Mitleidens. - Das Mitleiden s
an nennt das Christenthum die Religion des Mitleidens. - Das Mitleiden steht im Gegensatz zu den tonischen Affekten, welche die Energie des Lebensgefühls erhöhn: es wirkt depressiv. Man verliert Kraft, wenn man mitleidet […] Das Mitleiden kreuzt im Ganzen Großen das Gesetz der Entwicklung, welches das Gesetz der Selektion ist. Es hält, was zum Untergange reif ist, es wehrt sich zu Gunsten der Enterbten und Verurteilten des Lebens, es gibt durch die Fülle des Missratnen aller Art, das es im Le...
Das Leben war zu kurz, dass man die Fehler eines anderen auf seine Schul
Das Leben war zu kurz, dass man die Fehler eines anderen auf seine Schultern laden konnte. Jeder lebte sein eigenes Leben und zahlte seinen eigenen Preis dafür. Das Schlimme war nur, dass man für einen einzigen Fehler so oft bezahlen musste.
– Oscar Wilde
Das Leben ist viel zu wichtig, um ernsthaft darüber zu reden. – Oscar Wi
Das Leben ist viel zu wichtig, um ernsthaft darüber zu reden.
– Oscar Wilde
Das ist ein Symbol für das Leben.// Immer aufwärts, himmelan streben!//
Das ist ein Symbol für das Leben.// Immer aufwärts, himmelan streben!// Feste zieh! Nicht nachgeben!
– Joachim Ringelnatz
Kein Volk will den Krieg, aber jedes hält sich einen Stand, dessen Angeh
Kein Volk will den Krieg, aber jedes hält sich einen Stand, dessen Angehörige den Krieg brauchen, wenn für ihr Gefühl nicht ihr ganzes Leben vergeudet sein soll.
– Hermann Bahr
Es ist nötig, daß wir den Schwerpunkt des Lebens in unser Inneres verleg
Es ist nötig, daß wir den Schwerpunkt des Lebens in unser Inneres verlegen.
– Jakob Wassermann
Überall ist Wunderland. // Überall ist Leben! – Joachim Ringelnatz
Überall ist Wunderland. // Überall ist Leben!
– Joachim Ringelnatz
Mich wird im Leben nie ein Weib regieren! – Sophokles
Mich wird im Leben nie ein Weib regieren!
– Sophokles
Alles, was ich weiß, ist, dass man das Leben nicht verstehen kann ohne v
Alles, was ich weiß, ist, dass man das Leben nicht verstehen kann ohne viel Güte, dass man es nicht leben kann ohne viel Güte.
– Oscar Wilde
Unsere größte Angst als einen Zwischenfall ohne Bedeutung ansehen, nicht
Unsere größte Angst als einen Zwischenfall ohne Bedeutung ansehen, nicht nur im Leben des Weltalls, sondern in dem unserer eigenen Seele, das ist der Anfang der Weisheit. Sie mitten in der Angst so ansehen ist die vollkommene Weisheit. In dem Augenblick, in dem wir leiden, scheint der menschliche Schmerz unendlich zu sein. Doch weder ist der menschliche Schmerz unendlich, noch ist unser Schmerz mehr wert als eben ein Schmerz, den wir ertragen müssen.
– Fernando Pessoa
Das große Los des Lebens fällt nur denen zu, die es auf gut Glück kaufen
Das große Los des Lebens fällt nur denen zu, die es auf gut Glück kaufen.
– Fernando Pessoa
Da wir dem Leben keine Schönheit abzuringen vermögen, sollten wir zumind
Da wir dem Leben keine Schönheit abzuringen vermögen, sollten wir zumindest versuchen, unserem Unvermögen Schönheit abzuringen.
– Fernando Pessoa
Erwarte nichts. Heute: das ist dein Leben. – Kurt Tucholsky
Erwarte nichts. Heute: das ist dein Leben.
– Kurt Tucholsky
Frauen sind die Holzwolle der Glaskiste des Lebens. – Kurt Tucholsky
Frauen sind die Holzwolle der Glaskiste des Lebens.
– Kurt Tucholsky
Deutschland muß leben, und wenn wir sterben müssen! – Heinrich Lersch
Deutschland muß leben, und wenn wir sterben müssen!
– Heinrich Lersch
Diese Kämpfer- und Siegernatur, die wir Beethoven nennen, ist eine Quell
Diese Kämpfer- und Siegernatur, die wir Beethoven nennen, ist eine Quelle, aus der man das ewige Leben trinken kann.
– Richard Wetz
Ich bin in meinem Leben nie so heiter gewesen, als jetzt, da ich an der
Ich bin in meinem Leben nie so heiter gewesen, als jetzt, da ich an der 'Totenmesse' schreibe.
– Richard Wetz
Dem Bedürfnis nach Einsamkeit genügt es nicht, daß man an einem Tisch al
Dem Bedürfnis nach Einsamkeit genügt es nicht, daß man an einem Tisch allein sitzt. Es müssen auch leere Sessel herumstehen. Wenn mir der Kellner so einen Sessel wegzieht, auf dem kein Mensch sitzt, verspüre ich eine Leere und es erwacht meine gesellige Natur. Ich kann ohne freie Sessel nicht leben.
– Karl Kraus
Das Vollendete, das Perfekte, ist der Tod, und das Leben kann nicht ster
Das Vollendete, das Perfekte, ist der Tod, und das Leben kann nicht sterben.
– Miguel de Unamuno
Ich habe als Gouverneur über zehn Jahre mit und unter den Eingeborenen d
Ich habe als Gouverneur über zehn Jahre mit und unter den Eingeborenen der Samoa-Inseln gelebt und habe Jahre meines Lebens dem Studium der Eingeborenen gewidmet. Bei dem selbstverständlichen Wunsch unserer Regierung, für unser deutsches Vaterland Vorteile aus den Kolonien zu ziehen, habe ich nie vergessen, dass unsere Kolonien die Heimat sind von Menschen, denen wir unseren Schutz versprochen haben, für die wir sorgen müssen.
– Wilhelm Solf
Stets glücklich zu sein und ohne Schmerz durch das Leben zu gehen heißt,
Stets glücklich zu sein und ohne Schmerz durch das Leben zu gehen heißt, nur eine Seite der Natur zu kennen.
– Seneca d.J.
De Weg der Entwicklung in diesen Dingen des äusseren Lebens, von der ers
De Weg der Entwicklung in diesen Dingen des äusseren Lebens, von der ersten applizierten Decke im ersten Dresdener Atelierzimmer (wo Kirchner anfang zu mahlen) bis zum vollendeten harmonischen Raum in der Berliner Ateliers der einzelnen, ist eine ununterbrochene logische Steigerung, die Hand in Hand ging mit der malerischen Entwicklung der Bilder und Grafik und Plastik.
– Ernst Ludwig Kirchner
Es steht geschrieben, daß es nicht gut ist, daß der Mensch allein sei. A
Es steht geschrieben, daß es nicht gut ist, daß der Mensch allein sei. Also leben wir zusammen.
– Joseph Roth
Das reinste Licht, das dem Menschen gewährt worden ist, das heißt dem vo
Das reinste Licht, das dem Menschen gewährt worden ist, das heißt dem vollkommensten unter ihnen, wurde nicht von Engeln noch von Sternen geteilt; noch war es im Mond, noch in der Sonne, oder im Ozean oder in den Flüssen; es konnte nicht in Rubinen oder Smaragden gefunden werden, noch in Saphiren, noch in Perlen: Es befand sich nicht in irgendeinem irdischen oder himmlischen Ding. Nur der vollkommene Mensch besaß es. Er war auf vollendetste Weise in der Person unseres Herrn und Meisters, Moha...
Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht. – Otto Wels
Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht.
– Otto Wels
Der durch die Realität des Lebens gebundene und bestimmte Mensch wird ni
Der durch die Realität des Lebens gebundene und bestimmte Mensch wird nicht nur durch die Kunst - was öfter entwickelt ist -, sondern auch durch das Verstehen des Geschichtlichen in Freiheit versetzt.
– Wilhelm Dilthey
Man muss für immer Schluss machen mit dem Popen- und Quäkergeschwätz übe
Man muss für immer Schluss machen mit dem Popen- und Quäkergeschwätz über den heiligen Wert des menschlichen Lebens.
– Leo Trotzki
Ich habe keine lebendige Empfindung eines Verkehrs mit Gott. Ich beneide
Ich habe keine lebendige Empfindung eines Verkehrs mit Gott. Ich beneide die, die eine solche haben, da ich weiß, daß sie mir unendlich helfen würde. Das Gött­liche ist für mein aktives Leben auf abstrakte Begrif­fe beschränkt, die als Ideale mich interessieren und beeinflussen, aber sie tun es nur schwach im Ver­gleich mit dem Gottesgefühl, wenn ich ein solches hätte.
– William James
Das Leben ist sich wandeln, sich wandeln ist reifen, reifen ist ohne End
Das Leben ist sich wandeln, sich wandeln ist reifen, reifen ist ohne Ende schöpferisch an sich arbeiten.
– Henri Bergson
Wir dürfen nie vergessen, dass wir nicht auf der Erde, sondern in der Hö
Wir dürfen nie vergessen, dass wir nicht auf der Erde, sondern in der Hölle leben, und an der Aufgabe zu arbeiten haben, aus den Teufeln Menschen zu machen!
– Karl May
Im Leben werden die Partien nie so unstrittig gewonnen wie im Spiel; das
Im Leben werden die Partien nie so unstrittig gewonnen wie im Spiel; das Spiel gibt uns Genugtuungen, die uns das Leben versagt.
– Emanuel Lasker
Ich fordere die Freiheit für unser deutsches Volk zurück. Wir wollen nic
Ich fordere die Freiheit für unser deutsches Volk zurück. Wir wollen nicht in Sklavenketten unser kurzes Leben dahinfristen, und wären es goldene Ketten eines materiellen Überflusses.
– Kurt Huber
Ich habe mich im Sinne von Kants kategorischem Imperativ gefragt, was ge
Ich habe mich im Sinne von Kants kategorischem Imperativ gefragt, was geschähe, wenn diese subjektive Maxime meines Handelns ein allgemeines Gesetz würde. Darauf kann es nur eine Antwort geben! Dann würde Ordnung, Sicher­heit, Vertrauen in unser Staatswesen, in unser politisches Leben zurückkehren.
– Kurt Huber
Und die wichtigste Frage ist diejenige nach dem Wesen des Menschen selbe
Und die wichtigste Frage ist diejenige nach dem Wesen des Menschen selber: Den Menschen erkennen, den Menschen verstehen, mit den Menschen auskommen, mit den Menschen gemeinsam leben können. Das ist schließlich dasjenige, wohin im Grunde alles menschliche Denken doch tendieren muss, wenn der Mensch nicht den Boden unter den Füßen verlieren will.
– Rudolf Steiner
Weißt du nichts von der ewigen Jugend des Todes? Das alternde Leben soll
Weißt du nichts von der ewigen Jugend des Todes? Das alternde Leben soll sich nach Gottes Willen an der ewigen Jugend des Todes verjüngen. Das ist der Sinn und das Rätsel des Todes. Weißt du das nicht?
– Walter Flex
Es gibt erfülltes Leben trotz vieler unerfüllter Wünsche. – Dietrich Bon
Es gibt erfülltes Leben trotz vieler unerfüllter Wünsche.
– Dietrich Bonhoeffer
Mein Leben! Immer wieder komme ich in eine unbekannte Stadt und bin frem
Mein Leben! Immer wieder komme ich in eine unbekannte Stadt und bin fremd. Auch im Jenseits werde ich nur ein Zugereister oder Refugie sein!
– Franz Werfel
Ricardo bietet uns die höchste geistige Leistung, unerreichbar für schwä
Ricardo bietet uns die höchste geistige Leistung, unerreichbar für schwächere Geister, eine hypothetische Welt außerhalb der Wirklichkeit anzunehmen als ob sie die Welt der Wirklichkeit wäre, und dann beständig in ihr zu leben.
– John Maynard Keynes
Achte auf das Ende bei einem langen Leben. – Ausonius
Achte auf das Ende bei einem langen Leben.
– Ausonius
Es ist für jemanden, der das Leben und den Charakter des großen Prophete
Es ist für jemanden, der das Leben und den Charakter des großen Propheten Arabiens studiert, der seine Lehren kennt und weiß wie er gelebt hat, unmöglich, etwas anderes für diesen mächtigen Propheten, einen der großen erhabenen Gesandten, zu empfinden, als Ehrerbietung.
– Annie Besant
Man weiß keinen Weg aus diesen Aussichtslosigkeiten. Gewiß, ich mache vi
Man weiß keinen Weg aus diesen Aussichtslosigkeiten. Gewiß, ich mache viel zuviel Aufhebens von mir und meinem kleinen Leid - aber das ist doch für mich alles: mein Leben!
– Wolfgang Borchert
Wir leben voller Trauer und Schmerz auf dieser Welt, mit mannigfachen Wu
Wir leben voller Trauer und Schmerz auf dieser Welt, mit mannigfachen Wunden wegen unserer Sünden.
– Otfrid von Weißenburg
Wehrt euch, wenn euch das Leben lieb ist. – Hartmann von Aue
Wehrt euch, wenn euch das Leben lieb ist.
– Hartmann von Aue
Auf den Gipfel ist das Ziel und das Ende unseres Lebens, auf ihn ist uns
Auf den Gipfel ist das Ziel und das Ende unseres Lebens, auf ihn ist unsere Wallfahrt gerichtet.
– Francesco Petrarca
Wir sind aus solchem Stoff wie Träume sind, und unser kleines Leben ist
Wir sind aus solchem Stoff wie Träume sind, und unser kleines Leben ist von einem Schlaf umringt.
– William Shakespeare
Leben ist nur ein wandelnd Schattenbild, // Ein armer Komödiant, der spr
Leben ist nur ein wandelnd Schattenbild, // Ein armer Komödiant, der spreizt und knirscht // Sein Stündchen auf der Bühn und dann nicht mehr // Vernommen wird; ein Märchen ist's, erzählt // Von einem Blöden, voller Klang und Wut, // Das nichts bedeutet.
– William Shakespeare
Anders seyn, und anders scheinen; // Anders reden, anders meynen; // All
Anders seyn, und anders scheinen; // Anders reden, anders meynen; // Alles loben, alles tragen; // Allen heucheln, stets behagen; // Allem Winde Segel geben; // Bösen, Guten dienstbar leben; // Alles Thun und alles Dichten // Bloß auf eignen Nutzen richten; // Wer sich dessen will befleißen; // Kann politisch heuer heißen.
– Friedrich von Logau
Wir begnügen uns nicht mit dem Leben, das wir aus unserem eigenen Sein h
Wir begnügen uns nicht mit dem Leben, das wir aus unserem eigenen Sein haben; wir wollen in der Vorstellung der anderen ein imaginäres Leben führen, und darum strengen wir uns an, in Erscheinung zu treten.
– Blaise Pascal
So leben und bewegen wir uns wie Blinde, nicht wissend, wohin wir gehen,
So leben und bewegen wir uns wie Blinde, nicht wissend, wohin wir gehen, halten Schlechtes für gut und Gutes für schlecht, schweben in völliger Ungewissheit.
– Marie de Sévigné
Denn Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn. – Paulus von T
Denn Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn.
– Paulus von Tarsus
Wenn jemand Londons überdrüssig ist, ist er des Lebens überdrüssig; denn
Wenn jemand Londons überdrüssig ist, ist er des Lebens überdrüssig; denn in London hat man alles, was das Leben bieten kann.
– Samuel Johnson
Wenn dieser Paragraph, der ein werdendes Leben seiner eigenen Mutter geg
Wenn dieser Paragraph, der ein werdendes Leben seiner eigenen Mutter gegenüber schützen soll, fällt, erst dann, wenn jeder Zwang behoben ist, wenn jede Schwangerschafts-Unterbrechung in Freiheit und unter eigener Verantwortlichkeit geschieht, erst dann kann sich das mütterliche Verantwortlichkeitsgefühl ganz entwickeln.
– Helene Stöcker
Seltsam, dass die Menschen so gern für ihre Religion fechten und so unge
Seltsam, dass die Menschen so gern für ihre Religion fechten und so ungern nach ihren Vorschriften leben.
– Georg Christoph Lichtenberg
Jedes volkstümliche Buch ist ein Theater, wenn es danach strebt ein gute
Jedes volkstümliche Buch ist ein Theater, wenn es danach strebt ein gutes Buch zu sein. Es ist, wenn es ein gutes Buch ist, stets ein symbolisches Schauspiel von jenen Geheimnissen des Lebens und der Welt, die zu dunkel und zu schwer sind, als dass man sie so darstellen kann wie sie sind.
– Raoul Heinrich Francé
Arm an Reizen ist unser Leben und dürftig an Freuden, wenn wir die Sorge
Arm an Reizen ist unser Leben und dürftig an Freuden, wenn wir die Sorgen nicht reißen aus unserer Brust. Graue Haare pflanzen sie auf, dem grünenden Scheitel; zehren der Menschen Gemüth wütend und wütender aus, [...]
– Johann Gottfried Herder
Wenn denn nun gefragt wird: Leben wir jetzt in einem aufgeklärten Zeital
Wenn denn nun gefragt wird: Leben wir jetzt in einem aufgeklärten Zeitalter? so ist die Antwort: Nein, aber wohl in einem Zeitalter der Aufklärung.
– Immanuel Kant
Was das Leben für uns für einen Wert habe, wenn dieser bloß nach dem ges
Was das Leben für uns für einen Wert habe, wenn dieser bloß nach dem geschätzt wird, was man genießt (dem natürlichen Zweck der Summe aller Neigungen, der Glückseligkeit), ist zu entscheiden. Er sinkt unter Null; denn wer wollte wohl das Leben unter denselben Bedingungen, oder auch nach einem neuen, selbst entworfenen (doch dem Naturlaufe gemäßen) Plane, der aber auch bloß auf Genuß gestellt wäre, aufs neue antreten?
– Immanuel Kant
Wir leben im Zeitpunkte der Disziplinierung, Kultur und Zivilisierung, a
Wir leben im Zeitpunkte der Disziplinierung, Kultur und Zivilisierung, aber noch lange nicht in dem Zeitpunkte der Moralisierung.
– Immanuel Kant
So verschieden die äußere Bildung der Menschen ist, so verschieden ist a
So verschieden die äußere Bildung der Menschen ist, so verschieden ist auch ihre innere Natur, ihr Leben und ihre Wünsche.
– Karoline von Günderrode
Alles wiederholt sich nur im Leben, // Ewig jung ist nur die Phantasie;
Alles wiederholt sich nur im Leben, // Ewig jung ist nur die Phantasie; // Was sich nie und nirgends hat begeben, // Das allein veraltet nie!
– Friedrich Schiller
Wir leben auf der Welt, dass wir Gott und dem Nächsten dienen. – Sophie
Wir leben auf der Welt, dass wir Gott und dem Nächsten dienen.
– Sophie Mereau
So lenkt ein Irrwisch unsre Schritte, // Und erst in unsers Lebens Mitte
So lenkt ein Irrwisch unsre Schritte, // Und erst in unsers Lebens Mitte // Steckt die Vernunft ihr Lämpchen an.
– Gottlieb Konrad Pfeffel
Wenn dem innigsten heiligen Leben Verderben droht, soll man es sicherste
Wenn dem innigsten heiligen Leben Verderben droht, soll man es sicherstellen um jeden Preis.
– Karoline von Günderrode
Wer den Tod fürchtet, hat das Leben verloren. – Johann Gottfried Seume
Wer den Tod fürchtet, hat das Leben verloren.
– Johann Gottfried Seume
Ach! wohin bist du geflohen, // Meiner Jugend Heiterkeit? // Ach! wie sc
Ach! wohin bist du geflohen, // Meiner Jugend Heiterkeit? // Ach! wie schnell bist du entschwunden, // Meines Lebens Rosenzeit?
– Christian August Vulpius
Wenn die Philosophie ihr Grau in Grau malt, dann ist eine Gestalt des Le
Wenn die Philosophie ihr Grau in Grau malt, dann ist eine Gestalt des Lebens alt geworden, und mit Grau in Grau lässt sie sich nicht verjüngen, sondern nur erkennen; die Eule der Minerva beginnt erst mit der einbrechenden Dämmerung ihren Flug.
– Georg Wilhelm Friedrich Hegel
Sobald du dir vertraust, sobald weißt du zu leben. – Johann Wolfgang von
Sobald du dir vertraust, sobald weißt du zu leben.
– Johann Wolfgang von Goethe
Ach wenn in unsrer engen Zelle // Die Lampe freundlich wieder brennt, //
Ach wenn in unsrer engen Zelle // Die Lampe freundlich wieder brennt, // Dann wird's in unserm Busen helle, // Im Herzen, das sich selber kennt. // Vernunft fängt wieder an zu sprechen // Und Hoffnung wieder an zu blühn; // Man sehnt sich nach des Lebens Bächen, // Ach! nach des Lebens Quelle hin.
– Johann Wolfgang von Goethe
Wie anders tragen uns die Geistesfreuden, // Von Buch zu Buch, von Blatt
Wie anders tragen uns die Geistesfreuden, // Von Buch zu Buch, von Blatt zu Blatt! // Da werden Winternächte hold und schön, // Ein selig Leben wärmet alle Glieder, // Und ach! entrollst du gar ein würdig Pergamen
– Johann Wolfgang von Goethe
Wo fass ich dich, unendliche Natur? // Euch Brüste, wo? Ihr Quellen alle
Wo fass ich dich, unendliche Natur? // Euch Brüste, wo? Ihr Quellen alles Lebens.
– Johann Wolfgang von Goethe
Man lobt im Tode manchen Mann, der Lob im Leben nie gewann. – Freidank
Man lobt im Tode manchen Mann, der Lob im Leben nie gewann.
– Freidank
Wer nicht von dreitausend Jahren // Sich weiß Rechenschaft zu geben, //
Wer nicht von dreitausend Jahren // Sich weiß Rechenschaft zu geben, // Bleib im Dunkeln unerfahren, // Mag von Tag zu Tage leben.
– Johann Wolfgang von Goethe
So, in ewiger Dämmerung und Einsamkeit beharrend, sind die Mütter schaff
So, in ewiger Dämmerung und Einsamkeit beharrend, sind die Mütter schaffende Wesen, sie sind das schaffende und erhaltende Prinzip, von dem alles ausgeht, was auf der Oberfläche der Erde Gestalt und Leben hat. Was zu atmen aufhört, geht als geistige Natur zu ihnen zurück, und sie bewahren es, bis es wieder Gelegenheit findet, in ein neues Dasein zu treten.
– Johann Wolfgang von Goethe
Alle Widersprüche im Leben und im Menschen sind nur scheinbar, und könnt
Alle Widersprüche im Leben und im Menschen sind nur scheinbar, und könnten wir wie ein Gott auf alle heruntersehen und sie alle verstehen, so würden wir unsere Augen von keinem mit Widerwillen wenden.
– Sophie Tieck
Was Leben hat, das kennt die Zeit der Gnade, // Der Liebe Pforten sind i
Was Leben hat, das kennt die Zeit der Gnade, // Der Liebe Pforten sind ihm aufgetan. // Zum Himmel führen tausend lichte Pfade, // Ein jeder Stand hat sein eigne Bahn.
– Annette von Droste-Hülshoff
Wer nicht im und durchs Leben die Bedeutung der Schule [...] gefunden ha
Wer nicht im und durchs Leben die Bedeutung der Schule [...] gefunden hat, dem wird nie die Schule ins Leben übergehen, zum Leben werden. Denn wohl ist die Schule das Höchste, aber nur dann wenn sie Leben ist.
– Friedrich Fröbel
Welch ein Leben führen wir im Haß? Wir haben keine Sonne, die uns leucht
Welch ein Leben führen wir im Haß? Wir haben keine Sonne, die uns leuchtet, kein Feuer, der uns erwärmt; wir verlieren in einer todten Einsamkeit unsern eigenen Werth.
– Ludwig Tieck
Sehnsucht ist die Nabelschnur des höheren Lebens. – Søren Kierkegaard
Sehnsucht ist die Nabelschnur des höheren Lebens.
– Søren Kierkegaard
Alles im Leben giebt kund, daß das irdische Glück bestimmt ist, vereitel
Alles im Leben giebt kund, daß das irdische Glück bestimmt ist, vereitelt oder als eine Illusion erkannt zu werden.
– Arthur Schopenhauer
Warum leben wir in solcher Eile, solcher Lebensverschwendung? Wir sind e
Warum leben wir in solcher Eile, solcher Lebensverschwendung? Wir sind entschlossen zu verhungern, ehe wir hungrig sind.
– Henry David Thoreau
Alles was die Übung des Lebens nach aussen stört, heist Schmerz. – Gotth
Alles was die Übung des Lebens nach aussen stört, heist Schmerz.
– Gotthilf Heinrich von Schubert
Wir glauben an ein inneres Leben der Seele und an eine höhere Anschauung
Wir glauben an ein inneres Leben der Seele und an eine höhere Anschauung des Geistes, welche beide im gewöhnlichen Zustand verschlossen bleiben, in außerordentlichen Fällen sich aber aufschließen und wie der Silberblick der ganz im Feuer durchläuterten edlen Metalle auf Momente sich offenbaren, um dann auf lange Zeit wieder zu verschwinden.
– Justinus Kerner
Singe, wem Gesang gegeben, // In dem deutschen Dichterwald! // Das ist F
Singe, wem Gesang gegeben, // In dem deutschen Dichterwald! // Das ist Freude, das ist Leben // Wenn's von allen Zweigen schallt.
– Ludwig Uhland
Selbst gebildete Frauen vertragen nicht immer andauernd gleichmäßiges Gl
Selbst gebildete Frauen vertragen nicht immer andauernd gleichmäßiges Glück und fühlen einen unbegreiflichen Antrieb zu Teufeleien und Narrheiten, durch die Abwechslung ins Leben kommt.
– Bogumil Goltz
Sein heißt, sich behaupten, sich bejahen, sich lieben; wer des Lebens üb
Sein heißt, sich behaupten, sich bejahen, sich lieben; wer des Lebens überdrüssig, nimmt sich das Leben.
– Ludwig Feuerbach
Wenn wir den Stand gewählt, in dem wir am meisten für die Menschheit wir
Wenn wir den Stand gewählt, in dem wir am meisten für die Menschheit wirken können, dann können uns Lasten nicht niederbeugen, weil sie nur Opfer für alle sind; dann genießen wir keine arme, eingeschränkte, egoistische Freude, sondern unser Glück gehört Millionen, unsere Taten leben still, aber ewig wirkend fort, und unsere Asche wird benetzt von der glühenden Träne edler Menschen.
– Karl Marx
Willst du friedlich leben? Verkehre mit den Menschen, lebe aber allein,
Willst du friedlich leben? Verkehre mit den Menschen, lebe aber allein, unternimm nichts und bedauere gar nichts.
– Iwan Sergejewitsch Turgenew
Der Tod ist Leben, wenn er sich im Angesicht Gottes vollzieht. – Franz v
Der Tod ist Leben, wenn er sich im Angesicht Gottes vollzieht.
– Franz von Sales
Wie viel ich Täuschung auch erfuhr // Im Leben und im Lieben, // Du bist
Wie viel ich Täuschung auch erfuhr // Im Leben und im Lieben, // Du bist mir allezeit, Natur, // Du bist mir treu geblieben.
– Emanuel Geibel
Was man von den Menschen behauptet, ob es wahr sein mag oder falsch, ist
Was man von den Menschen behauptet, ob es wahr sein mag oder falsch, ist oft für ihr Leben und zumal ihr Geschick ebenso wichtig wie das, was sie tun.
– Victor Hugo
Wollt ihr die Unterschiede vernichten, hütet euch, dass ihr nicht das Le
Wollt ihr die Unterschiede vernichten, hütet euch, dass ihr nicht das Leben tötet.
– Leopold von Ranke
Sie ahnen nicht, wie zart und rein das Leben eines jungen Mädchens ist b
Sie ahnen nicht, wie zart und rein das Leben eines jungen Mädchens ist bis zur Zeit der ersten Liebe.
– Jens Peter Jacobsen
Wer nicht den tiefsten Sinn des Lebens // Im Herzen sucht, der forscht v
Wer nicht den tiefsten Sinn des Lebens // Im Herzen sucht, der forscht vergebens.
– Friedrich von Bodenstedt
Was ist Leben? Es ist das Aufleuchten eines Glühwurms in der Nacht. Es i
Was ist Leben? Es ist das Aufleuchten eines Glühwurms in der Nacht. Es ist der Atem eines Büffels im Winter. Es ist der kleine Schatten, der übers Gras huscht und sich im Sonnenuntergang verliert.
– Crowfoot
Weiß ich doch selber, so scheint mir' s oft, wenig oder nichts von meine
Weiß ich doch selber, so scheint mir' s oft, wenig oder nichts von meinem wirklichen Leben;// Nur ein paar Fingerzeige, einige zerstreute schwache Anhaltspunkte auf weiten Umwegen// Suche ich hier für mich selbst zu entdecken.
– Walt Whitman
Wer aus seiner Heimath scheidet, ist sich selten bewußt, was er alles au
Wer aus seiner Heimath scheidet, ist sich selten bewußt, was er alles aufgiebt; er merkt es vielleicht erst dann, wenn die Erinnerung daran eine Freude seines späteren Lebens wird.
– Gustav Freytag
Was wäre das Leben ohne Liebesverhältnisse? Verstumpft, öde, langweilig.
Was wäre das Leben ohne Liebesverhältnisse? Verstumpft, öde, langweilig.
– Theodor Fontane
Wahrlich, der Sonne gleich liebe ich das Leben und alle tiefen Meere. Un
Wahrlich, der Sonne gleich liebe ich das Leben und alle tiefen Meere. Und dies heißt mir Erkenntnis: alles Tiefe soll hinauf - zu meiner Höhe!
– Friedrich Nietzsche
Schopenhauer, der letzte Deutsche, der in Betracht kommt (der ein europä
Schopenhauer, der letzte Deutsche, der in Betracht kommt (der ein europäisches Ereigniss gleich Goethe, gleich Hegel, gleich Heinrich Heine ist, und nicht bloß ein lokales, ein "nationales"), ist für einen Psychologen ein Fall ersten Ranges: nämlich als bösartig genialer Versuch, zu Gunsten einer nihilistischen Gesammt-Abwerthung des Lebens gerade die Gegen-Instanzen, die grossen Selbstbejahungen des "Willens zum Leben", die Exuberanz-Formen des Lebens in's Feld zu führen.
– Friedrich Nietzsc...
Wir leben im Zeitalter der Überarbeiteten und Untergebildeten: dem Zeita
Wir leben im Zeitalter der Überarbeiteten und Untergebildeten: dem Zeitalter, in dem die Menschen so betriebsam sind, dass sie völlig verdummen.
– Oscar Wilde
Selbstsucht bedeutet nicht, so zu leben, wie man es wünscht, sondern das
Selbstsucht bedeutet nicht, so zu leben, wie man es wünscht, sondern dasselbe von anderen zu verlangen.
– Oscar Wilde
Schicksalsschläge lassen sich ertragen - sie kommen von außen, sind zufä
Schicksalsschläge lassen sich ertragen - sie kommen von außen, sind zufällig. Aber durch eigene Schuld leiden - darin liegt der Schmerz des Lebens.
– Oscar Wilde
Wie schade, dass wir hier im Leben nur solche Lektionen erteilt bekommen
Wie schade, dass wir hier im Leben nur solche Lektionen erteilt bekommen, wenn sie von gar keinem Nutzen sind!
– Oscar Wilde
Wer unglücklich ist, sehr unglücklich sein Leben lang, kann kaum gut und
Wer unglücklich ist, sehr unglücklich sein Leben lang, kann kaum gut und rein sein.
– Karl Emil Franzos
Wir glauben zu leben, aber in Wirklichkeit arbeiten wir nur, um nicht zu
Wir glauben zu leben, aber in Wirklichkeit arbeiten wir nur, um nicht zu sterben.
– Sully Prudhomme
Was hat das Leben für einen Sinn wenn du Ihm nicht begegnest. Verflucht
Was hat das Leben für einen Sinn wenn du Ihm nicht begegnest. Verflucht ist eine solches Leben wenn du nicht nahe stehst deinem Herren.
– Mirza Ghulam Ahmad
Wir müssen im Gedanken vollkommene Vorbilder formen und ständig auf sie
Wir müssen im Gedanken vollkommene Vorbilder formen und ständig auf sie schauen oder wir werden sie niemals zu einem großartigen und edlen Leben ausgestalten.
– Mary Baker Eddy
Alles, was man zum Leben braucht, ist Unwissenheit und Selbstvertrauen,
Alles, was man zum Leben braucht, ist Unwissenheit und Selbstvertrauen, dann ist der Erfolg sicher.
– Mark Twain
Wer in der Wüste schmachtet, der lernt den Wert des Tropfens erkennen, d
Wer in der Wüste schmachtet, der lernt den Wert des Tropfens erkennen, der dem Dürstenden das Leben rettet. Und auf wem das Gewicht des Leides und der Sorge lastete, ohne daß eine Hand sich helfend ihm entgegenstreckte, der weiß, wie köstlich die Liebe ist, nach der er sich vergebens sehnte.
– Karl May
Wer vom Ziel nicht weiß, // kann den Weg nicht haben, // wird im selben
Wer vom Ziel nicht weiß, // kann den Weg nicht haben, // wird im selben Kreis // all sein Leben traben.
– Christian Morgenstern
[...] Hüte Dich Felice das Leben für banal zu halten, wenn banal einförm
[...] Hüte Dich Felice das Leben für banal zu halten, wenn banal einförmig, einfach kleinsinnig heißen soll, das Leben ist bloß schrecklich, das empfinde ich, wie kaum ein anderer. Oft - und im Innersten vielleicht ununterbrochen - zweifle ich daran ein Mensch zu sein.
– Franz Kafka
Ach, besser wär's, ihr alten Knaben, ein Rückgrat überhaupt zu haben im
Ach, besser wär's, ihr alten Knaben, ein Rückgrat überhaupt zu haben im Leben und daheim im Laden und nicht bei völkischen Paraden.
– Klabund
Wer sein Leben zu einer Sache des Genusses macht, entwertet es zum bloße
Wer sein Leben zu einer Sache des Genusses macht, entwertet es zum bloßen Dasein.
– Ferdinand Ebner
Als Mensch habe ich gedacht, gehandelt und geirrt. Maßgebend in meinem L
Als Mensch habe ich gedacht, gehandelt und geirrt. Maßgebend in meinem Leben und Tun war für mich nicht der Beifall der Welt, sondern die eigene Überzeugung, die Pflicht und das Gewissen.
– Paul von Hindenburg
Schlaf, dass das Leben ein Nichts ist! // Schlaf, dass alles vergeblich
Schlaf, dass das Leben ein Nichts ist! // Schlaf, dass alles vergeblich ist!
– Fernando Pessoa
Wir leben in einer Gesellschaft, die Monogamie mit Einheirat übersetzt.
Wir leben in einer Gesellschaft, die Monogamie mit Einheirat übersetzt.
– Karl Kraus
Man hat halt oft so eine Sehnsucht in sich - aber dann kehrt man zurück
Man hat halt oft so eine Sehnsucht in sich - aber dann kehrt man zurück mit gebrochenen Flügeln und das Leben geht weiter, als wär man nie dabei gewesen -
– Ödön von Horváth
Alles, was hier erreicht werden kann, ist das: einmal sich zu erleben al
Alles, was hier erreicht werden kann, ist das: einmal sich zu erleben als das Ganze. Um dich hat es gelebt, lebt es, wird es leben: und du warst in einer Gottesstunde - sie alle. Das kann dir keiner verleihen oder bestätigen. Das kannst nur du wissen und in dir haben. Und das ist deine Ewigkeit.
– Kurt Kluge
Wir haben keine inneren Stimmen mehr, wir wissen heute zu viel, der Vers
Wir haben keine inneren Stimmen mehr, wir wissen heute zu viel, der Verstand tyrannisiert unser Leben.
– Robert Musil
Wie im Leben der Völker das einzelne Volk nur dann gedeihen kann, wenn e
Wie im Leben der Völker das einzelne Volk nur dann gedeihen kann, wenn es auch allen Nachbarvölkern gut geht, und wie das Interesse der Staaten es erheischt, dass nicht nur innerhalb jedes einzelnen Staates Ordnung herrsche, sondern auch die Beziehungen der Staaten unter sich gut geordnet werden müssen, so ist es auch im Leben der Wissenschaften.
– David Hilbert
Im normalen Leben wird einem oft gar nicht bewußt, daß der Mensch überha
Im normalen Leben wird einem oft gar nicht bewußt, daß der Mensch überhaupt unendlich mehr viel mehr empfängt, als er gibt, und daß Dankbarkeit das Leben erst reich macht.
– Dietrich Bonhoeffer
Ich glaube, dass es ein Segen wäre, wenn alle Kritiker des Theaters so u
Ich glaube, dass es ein Segen wäre, wenn alle Kritiker des Theaters so unaufhörlich Forderungen stellten, wenn alle das Theater so wichtig nähmen wie ich. Denn ich nehme es ja nicht als Selbstzweck wichtig, sondern als Mittel zum Zweck. Ich weiß, dass es das Leben spiegelt, aber ich weiß auch, dass es ins Leben zurückwirkt.
– Siegfried Jacobsohn
Unser Zeitalter ist seinem Wesen nach tragisch, also weigern wir uns, es
Unser Zeitalter ist seinem Wesen nach tragisch, also weigern wir uns, es tragisch zu nehmen. Die Katastrophe ist hereingebrochen, wir stehen vor den Trümmern, wir fangen an, neue kleine Gewohnheiten zu bilden, neue kleine Hoffnungen zu hegen. Es ist ein hartes Stück Arbeit: Kein ebener Weg führt in die Zukunft; wir umgehen die Hindernisse jedoch oder klettern über sie hinweg. Wir müssen leben – einerlei, wie viele Himmel eingestürzt sind.
– D. H. Lawrence
Kunst ist die zeugerische Naturkraft - das Leben Schaffende, das stets s
Kunst ist die zeugerische Naturkraft - das Leben Schaffende, das stets sich erneuernde Leben selbst.
– Julius Hart
… der sich etwa wie eine unverhoffte Erbschaft verhält, welche den Erben
… der sich etwa wie eine unverhoffte Erbschaft verhält, welche den Erben veranlaßt, die Grundsätze einer dauerhaften Wirtschaft vorläufig aus den Augen zu setzen, und in den Tag hinein zu leben. ... Die dauerhafte Wirtschaft muß ausschließlich auf die regelmäßige Benutzung der jährlichen Strahlungsenergie begründet werden.
– Wilhelm Ostwald
Der Mensch ist ein politisches Geschöpf, das am liebsten zu Klumpen geba
Der Mensch ist ein politisches Geschöpf, das am liebsten zu Klumpen geballt sein Leben verbringt. Jeder Klumpen haßt die andern Klumpen, weil sie die andern sind, und haßt die eignen, weil sie die eignen sind. Den letzteren Haß nennt man Patriotismus.
– Kurt Tucholsky
Daß sie dem jugendlichen Menschen verheimlicht, welche Rolle die Sexuali
Daß sie dem jugendlichen Menschen verheimlicht, welche Rolle die Sexualität in seinem Leben spielen wird, ist nicht der einzige Vorwurf, den man gegen die heutige Erziehung erheben muß. Sie sündigt außerdem darin, daß sie ihn nicht auf die Aggression vorbereitet, deren Objekt er zu werden bestimmt ist. Indem sie die Jugend mit so unrichtiger psychologischer Orientierung ins Leben entläßt, benimmt sich die Erziehung nicht anders, als wenn man Leute, die auf eine Polarexpedition gehen, mit Somm...
Das Kennzeichen des unreifen Menschen ist, daß er für eine Sache nobel s
Das Kennzeichen des unreifen Menschen ist, daß er für eine Sache nobel sterben will, während der reife Mensch bescheiden für eine Sache leben möchte.
– Wilhelm Stekel
Jesus ruft nicht zu einer neuen Religion auf, sondern zum Leben. – Dietr
Jesus ruft nicht zu einer neuen Religion auf, sondern zum Leben.
– Dietrich Bonhoeffer
Das Leben bedeutet eine fast lückenlose Reihe gemeinsamer Entdeckungen.
Das Leben bedeutet eine fast lückenlose Reihe gemeinsamer Entdeckungen.
– Gerhart Hauptmann
Oft habe ich gehört - man sagt, das sei von Demokrit und Plato in ihren
Oft habe ich gehört - man sagt, das sei von Demokrit und Plato in ihren Schriften hinterlassen worden -, kein guter Dichter könne leben, ohne dass seine Leidenschaft entflammt sei und ohne einen gewissen Anflug von Wahnsinn.
– Cicero
So hinterbringe man denn dem Herzog von Friedland, daß ich ohne Hoffnung
So hinterbringe man denn dem Herzog von Friedland, daß ich ohne Hoffnung zum Leben darnieder liege, aber fröhlich dahin scheide, da ich weiß, daß dieser unversöhnliche Feind meines Glaubens [Gustav Adolf] an Einem Tage mit mir gefallen ist.
– Gottfried Heinrich zu Pappenheim
Freiheit gibt es auch nicht, wenn die richterliche Befugnis nicht von de
Freiheit gibt es auch nicht, wenn die richterliche Befugnis nicht von der legislativen und von der exekutiven Befugnis geschieden wird. Die Macht über Leben und Freiheit der Bürger würde unumschränkt sein, wenn jene mit der legislativen Befugnis gekoppelt wäre; denn der Richter wäre Gesetzgeber. Der Richter hätte die Zwangsgewalt eines Unterdrückers, wenn jene mit der exekutiven Gewalt gekoppelt wäre.
– Charles de Montesquieu
Was wird geschehen? Was wird die Zukunft bringen? Ich weiß nicht; ich ah
Was wird geschehen? Was wird die Zukunft bringen? Ich weiß nicht; ich ahne nichts. Wenn eine Spinne sich von einem festen Punkte aus in ihre Konsequenzen hinabstürzt, da sieht sie vor sich beständig einen leeren Raum, in welchem sie nirgends Fuß findet, wie sehr sie auch zappeln mag. Geradeso geht es mir. Vorn immer ein leerer Raum; was mich vorwärts treibt, ist eine Konsequenz, deren erster Anstoß hinter mir liegt. Dieses Leben ist ein verkehrtes und schreckliches, nicht zum Aushalten.
– Sør...
Friedliche Gesinnung. Wünsche: bescheidene Hütte, Strohdach, aber gutes
Friedliche Gesinnung. Wünsche: bescheidene Hütte, Strohdach, aber gutes Bett, gutes Essen, Milch und Butter, sehr frisch, vor dem Fenster Blumen, vor der Türe einige schöne Bäume, und wenn der liebe Gott mich ganz glücklich machen will, läßt er mir die Freude erleben, daß an diesen Bäumen etwa sechs bis sieben meiner Feinde aufgehängt werden - Mit gerührtem Herzen werde ich ihnen vor ihrem Tode alle Unbill verzeihen, die sie mir im Leben zugefügt - ja, man muß seinen Feinden verzeihen, aber n...
Du kannst t h u n was du w i l l s t: aber du kannst, in jedem gegebenen
Du kannst t h u n was du w i l l s t: aber du kannst, in jedem gegebenen Augenblick deines Lebens, nur ein Bestimmtes w o l l e n und schlechterdings nicht Anderes, als dieses Eine.
– Arthur Schopenhauer
Das Höchste, wozu er sich erheben konnte, war, für etwas rühmlich zu ste
Das Höchste, wozu er sich erheben konnte, war, für etwas rühmlich zu sterben; jetzt erhebt er sich zu dem Größern, für etwas ruhmlos zu leben.
– Otto Ludwig
Macht euch vertraut mit Natur, erkennt sie als euere Mutter; / Ruhig sin
Macht euch vertraut mit Natur, erkennt sie als euere Mutter; / Ruhig sinket ihr dann einst in die Erde hinab. / Gottgeist, dann der Naturgeist und der geschichtliche Weltgeist, – / Diese heilige Drei, wißt, ist die Wurzel des Seins. / Vom Brennglase der Zeit zusammengedränget auf die Erde, / Wird das himmlische Licht Feuer des Lebens allein. / Menschen, die nicht viel leben im Freien, bekommen daher leicht / Hier auch den Sonnenstich, wie dies die Mystik beweist.
– Ludwig Feuerbach
In einer höheren Phase der kommunistischen Gesellschaft, nachdem die kne
In einer höheren Phase der kommunistischen Gesellschaft, nachdem die knechtende Unterordnung der Individuen unter die Teilung der Arbeit, damit auch der Gegensatz geistiger und körperlicher Arbeit verschwunden ist; nachdem die Arbeit nicht nur Mittel zum Leben, sondern selbst das erste Lebensbedürfnis geworden; nachdem mit der allseitigen Entwicklung der Individuen auch ihre Produktivkräfte gewachsen und alle Springquellen des genossenschaftlichen Reichtums voller fließen - erst dann kann der...
Das Weib wirkt in der Familie, für die Familie; es bringt ihr sein Beste
Das Weib wirkt in der Familie, für die Familie; es bringt ihr sein Bestes ganz zum Opfer dar; es erzieht die Kinder, es lebt das Lebens des Mannes mit; die Gütergemeinschaft der Ehe erstreckt sich auch auf die geistigen Besitzthümer, aber vor der Welt kommen die eigensten Gedanken, die eigensten sittlichen Thaten des Weibes meist nur dem Manne zu gut; auf seinem Namen häufen sich die Ehren, während man gar bald die Gattin vergißt, die ihm diese Ehren hat mitgewinnen helfen.
– Wilhelm Heinrich...
Die Aufgabe des Künstlers ist es, zu erfinden, und nicht, zu registriere
Die Aufgabe des Künstlers ist es, zu erfinden, und nicht, zu registrieren. Es gibt keine solche Menschen. Wenn es deren gäbe, würde ich nicht über sie schreiben. Das Leben verdirbt durch seinen Realismus stets der Kunst ihren Gegenstand. Der höchste Genuß des Dichters ist es, das Nichtexistierende zu gestalten«.
– Oscar Wilde
Parallel mit der Gestaltung der Form geht die der Farbe. Es gibt wieder
Parallel mit der Gestaltung der Form geht die der Farbe. Es gibt wieder Licht noch Schatten. Einzig die Farben in ihrem Zusammenhang geben das Erlebnis. Alles ist Fläche. Rein spricht in dieser Fläche dwe gwiatife Wert der Farbe... ...Farbe und Form greifen greifen organisch ineinander. Einfachheit, Ordnung und Klarheit bei allem Reictum erzeugen eine neue Schönheit, die fähig ist alle Gestalten und Empfindungen des heutigen Lebens zu tragen.
– Ernst Ludwig Kirchner
Mit der Zahl der Leistungen eines Tieres wächst auch die Anzahl der Gege
Mit der Zahl der Leistungen eines Tieres wächst auch die Anzahl der Gegenstände, die seine Umwelt bevölkern. Sie erhöht sich im Lauf des individuellen Lebens eines jeden Tieres, das Erfahrungen zu sammeln vermag. Denn jede neue Erfahrung bedingt die Neueinstellung gegenüber neuen Eindrücken. Dabei werden neue Merkbilder mit neuen Wirktönen geschaffen.
– Jakob Johann von Uexküll
Unternehmen, deren Existenz lediglich davon abhängt, ihren Beschäftigten
Unternehmen, deren Existenz lediglich davon abhängt, ihren Beschäftigten weniger als einen zum Leben ausreichenden Lohn zu zahlen, sollen in diesem Land kein Recht mehr haben, weiter ihre Geschäfte zu betreiben. (…) Mit einem zum Leben ausreichenden Lohn meine ich mehr als das bloße Existenzminimum – ich meine Löhne, die ein anständiges Leben ermöglichen.
– Franklin D. Roosevelt
Wie töricht ist es, über sein Leben verfügen zu wollen; wir sind nicht e
Wie töricht ist es, über sein Leben verfügen zu wollen; wir sind nicht einmal Herr über den morgigen Tag! Oh, wie unsinnig ist die Hoffnung jener, die langwierige Dinge unternehmen […]! Alles, glaube mir, ist auch dem Glücklichen ungewiß; niemand darf sich von der Zukunft das Geringste versprechen.
– Seneca d.J.
Wenn also Geist, Seele, Leben sich in allen Dingen vorfindet und in gewi
Wenn also Geist, Seele, Leben sich in allen Dingen vorfindet und in gewissen Abstufungen die ganze Materie erfüllt, so ist der Geist offenbar die wahre Wirklichkeit und die wahre Form aller Dinge. Die Weltseele ist also das constituierende Formalprincip des Universums und dessen, was es enthält; d.h. wenn das Leben sich in allen Dingen findet, so ist die Seele Form aller Dinge; sie ist überall die ordnende Macht für die Materie und herrscht in dem Zusammengesetzten; sie bewirkt die Zusammense...
Wenn aber Nero sich dem öffentlichen Gespötte aussetzt, indem er von ein
Wenn aber Nero sich dem öffentlichen Gespötte aussetzt, indem er von einer Bühne elende Verse abliest, um den Dichterpreis zu erlangen, und noch am Ende seines Lebens sagt: quantus artifex morior! [welch großer Künstler stirbt in mir!], so sehe ich an diesem gefürchteten und ausgelachten Beherrscher von Rom nichts Besseres, als einen Narren.
– Immanuel Kant
Für das Leben der Menschen und ihr Glück zu sorgen, und nicht es zu zers
Für das Leben der Menschen und ihr Glück zu sorgen, und nicht es zu zerstören, ist das erste und einzig legitime Ziel einer guten Regierung.
– Thomas Jefferson
Es gibt schlechterdings gewisse Kenntnisse, die allgemein sein müssen, u
Es gibt schlechterdings gewisse Kenntnisse, die allgemein sein müssen, und noch mehr eine gewisse Bildung der Gesinnungen und des Charakters, die keinem fehlen darf. Jeder ist offenbar nur dann ein guter Handwerker, Kaufmann, Soldat und Geschäftsmann, wenn er an sich und ohne Hinsicht auf seinen besonderen Beruf ein guter, anständiger, seinem Stande nach aufgeklärter Mensch und Bürger ist. Gibt ihm der Schulunterricht, was hierfür erforderlich ist, so erwirbt er die besondere Fähigkeit seines...
Man muss in Paris und ausschließlich mit Leuten zusammenleben, die ein f
Man muss in Paris und ausschließlich mit Leuten zusammenleben, die ein fröhliches Leben führen! Sie sind glücklich und daher weniger bösartig. Die Menschenseele ist wie ein verpesteter Sumpf; wenn man nicht rasch darüber hinweggleitet, versinkt man darin.
– Stendhal
Und so, nachdem ich mir den Scherz erlaubt, dem eine Stelle zu gönnen, i
Und so, nachdem ich mir den Scherz erlaubt, dem eine Stelle zu gönnen, in diesem durchweg zweideutigen Leben kaum irgend ein Blatt zu ernsthaft seyn kann, gebe ich mit innigem Ernst das Buch hin, in der Zuversicht, daß es früh oder spät diejenigen erreichen wird, an welche es allein gerichtet seyn kann, und übrigens gelassen darin ergeben, daß auch ihm in vollem Maaße das Schicksal werde, welches in jeder Erkenntniß, also um so mehr in der wichtigsten, allezeit der Wahrheit zu Theil ward, der...
Die Ruine schafft die gegenwärtige Form eines vergangenen Lebens, nicht
Die Ruine schafft die gegenwärtige Form eines vergangenen Lebens, nicht nach seinen Inhalten oder Resten, sondern nach seiner Vergangenheit als solcher.
– Georg Simmel
Sie sind so jung, so vor allem Anfang, und ich möchte Sie, so gut ich es
Sie sind so jung, so vor allem Anfang, und ich möchte Sie, so gut ich es kann, bitten, lieber Herr, Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in Ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst liebzuhaben wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten. Und es handelt sich darum, alles zu leben. Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht le...
Wir Gärtner leben in die Zukunft hinein; wenn unsere Rosen blühen, denke
Wir Gärtner leben in die Zukunft hinein; wenn unsere Rosen blühen, denken wir daran, daß sie im nächsten Jahr noch schöner blühen werden. Und in zehn Jahren wird aus diesem Fichtenbäumchen ein Baum – wenn nur diese zehn Jahre schon hinter mir wären! Ich möchte schon sehen, wie die Birken in fünfzig Jahren sein werden. Das Echte, das Beste ist vor uns. Jedes weitere Jahr gibt an Wuchs und Schönheit zu. Gott sei Dank, daß wir wieder um ein Jahr weiter sein werden.
– Karel Čapek
Zunächst sind wir geneigt, den Wert des Kriteriums der Bewußtheit [...]
Zunächst sind wir geneigt, den Wert des Kriteriums der Bewußtheit [...] recht herabzusetzen. Aber wir täten unrecht daran. Es ist damit wie mit unserem Leben; es ist nicht viel wert, aber es ist alles, was wir haben.
– Sigmund Freud
Der Tag ist nicht weit, an dem das ökonomische Problem in die hinteren R
Der Tag ist nicht weit, an dem das ökonomische Problem in die hinteren Ränge verbannt werden wird, dort, wohin es gehört. Dann werden Herz und Kopf sich wieder mit unseren wirklichen Problemen befassen können - den Fragen nach dem Leben und den menschlichen Beziehungen, nach der Schöpfung, nach unserem Verhalten und nach der Religion.
– John Maynard Keynes
Die Hoffnung hilft uns leben. – Johann Wolfgang von Goethe
Die Hoffnung hilft uns leben.
– Johann Wolfgang von Goethe
Die Wahrheit kann warten: denn sie hat ein langes Leben vor sich. – Arth
Die Wahrheit kann warten: denn sie hat ein langes Leben vor sich.
– Arthur Schopenhauer
Die Masse der Menschen führt ein Leben in stummer Verzweiflung. – Henry
Die Masse der Menschen führt ein Leben in stummer Verzweiflung.
– Henry David Thoreau
Hat man sein warum? des Lebens, so verträgt man sich fast mit jedem wie?
Hat man sein warum? des Lebens, so verträgt man sich fast mit jedem wie? - Der Mensch strebt nicht nach Glück; nur der Engländer tut das.
– Friedrich Nietzsche
Die Welt wurde von Narren gemacht, damit Weise darin leben. – Oscar Wild
Die Welt wurde von Narren gemacht, damit Weise darin leben.
– Oscar Wilde
Den Künstler hemmen ist ein Verbrechen, es heißt keimendes Leben morden!
Den Künstler hemmen ist ein Verbrechen, es heißt keimendes Leben morden!
– Egon Schiele
Der Mensch wird nicht einmal geboren, sondern vielemal, und er stirbt ni
Der Mensch wird nicht einmal geboren, sondern vielemal, und er stirbt nicht nur einmal, sondern vielemal.(...) Wenn Leben Bindung ist, wäre Freiheit gerichtet auf den Tod, weil aber Tod die Bindung nicht löst, ist Leben nur ein kurzer Aufenthalt zwischen Freiheit und Freiheit.
– Kurt Kluge
Das ist das Ende. Für mich der Beginn des Lebens. – Dietrich Bonhoeffer
Das ist das Ende. Für mich der Beginn des Lebens.
– Dietrich Bonhoeffer
Wer die Menschen sterben lehrt, lehrt sie leben. – Michel de Montaigne
Wer die Menschen sterben lehrt, lehrt sie leben.
– Michel de Montaigne
Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
– Karl Lagerfeld
Das Ziel ist, möglichst vielen Leuten das Leben zu retten, dabei aber nu
Das Ziel ist, möglichst vielen Leuten das Leben zu retten, dabei aber nur eine Person, die Wurzel des Übels, zu töten.
– Yagyū Munenori
Das Leben lebt erst jenseits des Grabes. – Edward Young
Das Leben lebt erst jenseits des Grabes.
– Edward Young
Unser Leben vergeht mit der Suche nach Gott, denn es vergeht mit der Suc
Unser Leben vergeht mit der Suche nach Gott, denn es vergeht mit der Suche nach dem, was uns fehlt.
– Théodore Jouffroy
Ein Tag genügt, um festzustellen, dass ein Mensch böse ist; man braucht
Ein Tag genügt, um festzustellen, dass ein Mensch böse ist; man braucht ein Leben, um festzustellen, dass er gut ist.
– Théodore Jouffroy
Die Geburt bringt nur das Sein zur Welt; die Person wird im Leben erscha
Die Geburt bringt nur das Sein zur Welt; die Person wird im Leben erschaffen.
– Théodore Jouffroy
Ja, lang leben will halt alles, aber alt werden will kein Mensch. – Joha
Ja, lang leben will halt alles, aber alt werden will kein Mensch.
– Johann Nepomuk Nestroy
Gefangenschaft ist eine Art Schlaf. Das Leben geht unbemerkt weiter, den
Gefangenschaft ist eine Art Schlaf. Das Leben geht unbemerkt weiter, denn richtig lebendig fühlen wir uns nur, wenn wir alle unsere Fähigkeiten auch nutzen können.
– Napoléon III.
Man verbringt die eine Hälfte des Lebens damit, sich das Glück zu erhoff
Man verbringt die eine Hälfte des Lebens damit, sich das Glück zu erhoffen, und die andere, eine Hoffnung zu vermissen.
– Théodore Jouffroy
In einem kleinen Vorrat an Redewendungen und Gemeinplätzen, die wir in d
In einem kleinen Vorrat an Redewendungen und Gemeinplätzen, die wir in der Jugend erlernten, besitzen wir alles Nötige, um ohne die ermüdende Notwendigkeit, denken zu müssen, durchs Leben zu gehen.
– Gustave Le Bon
Vermögen dient zur Bequemlichkeit des Lebens, nicht das Leben zur Anhäuf
Vermögen dient zur Bequemlichkeit des Lebens, nicht das Leben zur Anhäufung des Vermögens.
– Saadi
Nimm des innern Menschen wahr; daran liegt äußeres und inneres Leben. –
Nimm des innern Menschen wahr; daran liegt äußeres und inneres Leben.
– Heinrich Seuse
Was muss nicht die eine Hälfte der Menschheit leiden, damit die andere i
Was muss nicht die eine Hälfte der Menschheit leiden, damit die andere in Wollust leben kann!
– Johann Kaspar Riesbeck
Freude preßt uns Wehmuth aus über die Kürze des Lebens - Traurigkeit mac
Freude preßt uns Wehmuth aus über die Kürze des Lebens - Traurigkeit macht, daß seine Länge uns überdrüßig wird. Mühe und Arbeit allein macht uns das Leben - erträglich.
– Karl Philipp Moritz
Der Künstler ist einmal zum Märtirer des geselligen Lebens erkohren, und
Der Künstler ist einmal zum Märtirer des geselligen Lebens erkohren, und wohl dem der seine Bestimmung erfüllt.
– Carl Maria von Weber
Man geht aus Nacht in Sonne, // Man geht aus Graus in Wonne, // Aus Tod
Man geht aus Nacht in Sonne, // Man geht aus Graus in Wonne, // Aus Tod in Leben ein.
– Friedrich de la Motte Fouqué
Tätigkeit ist der wahre Genuß des Lebens, ja das Leben selbst. – August
Tätigkeit ist der wahre Genuß des Lebens, ja das Leben selbst.
– August Wilhelm Schlegel
Das Recht hat nämlich kein Daseyn für sich, sein Wesen ist vielmehr das
Das Recht hat nämlich kein Daseyn für sich, sein Wesen ist vielmehr das Leben der Menschen selbst, von einer besonderen Seite angesehen.
– Friedrich Carl von Savigny
Die Leute leben und wirtschaften, als ob sie das wirkliche Christentum m
Die Leute leben und wirtschaften, als ob sie das wirkliche Christentum mit seinem ewigen Leben wenig oder gar nichts kümmerte.
– Adolph Kolping
Es ist eine beliebte Manier der herrschenden Zeitungsschreiberei, solche
Es ist eine beliebte Manier der herrschenden Zeitungsschreiberei, solche Tatsachen oder Erscheinungen im öffentlichen, sozialen oder kirchlichen Leben, die gewissen Parteien nicht in den Kram passen, entweder möglichst kurz und oberflächlich abzutun oder gar sie so schief zu drehen und zu zerren, daß jedenfalls die Sache dadurch aus ihrem wahren und natürlichen Lichte hinausgerückt wird, oder auch sie völlig zu ignorieren, was man die Manier des „Totschweigens“ nennt.
– Adolph Kolping
...
In demselben Maße, als die Bedürfnisse sich vermehren und das Leben kost
In demselben Maße, als die Bedürfnisse sich vermehren und das Leben kostspieliger wird, jeder viel haben will und haben muß, um in seiner Weise zu existieren, in demselben Maße sinkt der öffentliche Kredit, das große Vertrauen, überschlagen sich die Spekulanten und greift Unredlichkeit und Betrug um sich.
– Adolph Kolping
Ein Mensch lebt, um den Massen nützlich zu sein. Und der Wert eines Mens
Ein Mensch lebt, um den Massen nützlich zu sein. Und der Wert eines Menschen wird bestimmt durch den Nutzen, den er seinen Mitmenschen bringt. Geboren werden, leben, essen, trinken und schließlich sterben - das kann auch ein Insekt.
– Giuseppe Garibaldi
Der Staat ist die große Fiktion, mittelst deren alle Welt leben will auf
Der Staat ist die große Fiktion, mittelst deren alle Welt leben will auf Kosten von aller Welt".
– Frédéric Bastiat
Leben heißt sich wandeln und vollkommen sein heißt, sich oft gewandelt z
Leben heißt sich wandeln und vollkommen sein heißt, sich oft gewandelt zu haben.
– John Henry Newman
Wachstum ist der einzige Beweis für Leben. – John Henry Newman
Wachstum ist der einzige Beweis für Leben.
– John Henry Newman
Wenn du Gott nicht im Sommer deines Lebens einlädst, wird Er auch im Win
Wenn du Gott nicht im Sommer deines Lebens einlädst, wird Er auch im Winter nicht dein Gast sein
– Lahiri Mahasaya
Spiele, lächle, denke an mich, bete für mich. [..] Das Leben bedeutet al
Spiele, lächle, denke an mich, bete für mich. [..] Das Leben bedeutet all das, was es bisher bedeutete. Es ist das gleiche wie es immer war. Da ist eine absolute und ununterbrochene Kontinuität. [..] Alles ist gut. Nichts ist beschädigt, nichts ist verloren. Ein kurzer Moment und alles wird so sein wie es vorher war.
– Henry Scott Holland
Alle Pädagogen sind sich darin einig: man muß vor allem tüchtig Mathemat
Alle Pädagogen sind sich darin einig: man muß vor allem tüchtig Mathematik treiben, weil ihre Kenntnis fürs praktische Leben den größten direkten Nutzen gewährt.
– Felix Klein
Das, was wir den Tod nennen, ist in Wahrheit der Anfang des Lebens." Ori
Das, was wir den Tod nennen, ist in Wahrheit der Anfang des Lebens."
Original, engl.: "... and Death, what mortals call Death, properly the beginning of Life.
– Thomas Carlyle
Nicht das Lippenbekentnis, nur das Leben und Handeln adelt und erhebt. –
Nicht das Lippenbekentnis, nur das Leben und Handeln adelt und erhebt.
– Clara Zetkin
Ein Freund besuchte mich an einem Abend der letzten Woche; er glaubt, es
Ein Freund besuchte mich an einem Abend der letzten Woche; er glaubt, es war am Montag, den 3. August [1914]. Wir standen an einem Fenster meines Zimmers im Foreign Office. Die Dämmerung brach herein und die Lampen wurden auf der Straße angezündet. Mein Freund erinnert sich, wie ich damals bemerkte: Die Lampen gehen in ganz Europa aus, wir werden sie in unserem Leben nie wieder leuchten sehen.
– Edward Grey
Der Mensch ist von Natur aus nicht böse. Was auch ein Mensch an Verfehlu
Der Mensch ist von Natur aus nicht böse. Was auch ein Mensch an Verfehlungen begangen haben mag, verführt durch seine irrtümliche Meinung vom Leben, es braucht ihn nicht zu bedrücken; er kann sich ändern. Er ist frei, glücklich zu sein und andere zu erfreuen." - Alfred Adler zitiert von
– Alfred Adler
Kultur ist Disziplinierung des eigenen inneren Ichs, Inbesitznahme der e
Kultur ist Disziplinierung des eigenen inneren Ichs, Inbesitznahme der eigenen Persönlichkeit und die Erlangung eines höheren Bewusstseins, mit dem man dazu kommt, den eigenen historischen Wert zu verstehen, die eigene Funktion im Leben, die eigenen Rechte und Pflichten.
– Antonio Gramsci
DER GLEICHE Strom des Lebens, // der Tag und Nacht durch meine Adern //
DER GLEICHE Strom des Lebens, // der Tag und Nacht durch meine Adern // fließt, fließt durch die Welt und tanzt in // rhythmischen Maßen.
– Rabindranath Tagore
Der Mensch ist dazu berufen, in seinem Innersten zu leben und sich selbs
Der Mensch ist dazu berufen, in seinem Innersten zu leben und sich selbst so in die Hand zu nehmen, wie es nur von hier aus möglich ist; nur von hier aus ist auch die rechte Auseinandersetzung mit der Welt möglich; nur von hier aus kann er den Platz in der Welt finden, der ihm zugedacht ist.
– Edith Stein
«Ich habe jetzt kein eigenes Leben mehr», sagte ich mir. «Meine ganze Kr
«Ich habe jetzt kein eigenes Leben mehr», sagte ich mir. «Meine ganze Kraft gehört dem großen Geschehen. Wenn der Krieg vorbei ist und wenn ich dann noch lebe, dann darf ich wieder an meine privaten Angelegenheiten denken.»
– Edith Stein
Mein Leben beginnt jeden Morgen neu und endet jeden Abend; Pläne und Abs
Mein Leben beginnt jeden Morgen neu und endet jeden Abend; Pläne und Absichten darüber hinaus habe ich keine [...].
– Edith Stein
Ich habe mein ganzes Leben lang, schon in der Schule, gegen einen Geist
Ich habe mein ganzes Leben lang, schon in der Schule, gegen einen Geist der Enge und der Gewalt, der Unfreiheit, der Überheblichkeit und der mangelnden Ehrfurcht vor Anderen, der Intoleranz und des Absoluten, erbarmungslos Konsequenten angekämpft, der in den Deutschen steckt und der seinen Ausdruck in dem nationalsozialistischen Staat gefunden hat.
– Helmuth James Graf von Moltke
Hast du, habe ich nur so lange das Recht zu leben, solange wir produktiv
Hast du, habe ich nur so lange das Recht zu leben, solange wir produktiv sind, solange wir von anderen als produktiv anerkannt werden? Wenn man den Grundsatz aufstellt und anwendet, daß man den »unproduktiven« Mitmenschen töten darf, dann wehe uns allen, wenn wir alt und altersschwach werden!
– Clemens August Graf von Galen
Der Anklage gegenüber habe ich ein reines Gewissen. Mein ganzes Leben wa
Der Anklage gegenüber habe ich ein reines Gewissen. Mein ganzes Leben war Dienst an Volk und Vaterland. Ihnen habe ich meine beste Kraft in treuester Pflichterfüllung gewidmet. Ich bin überzeugt, dass kein patriotischer Amerikaner oder Angehöriger eines anderen Landes in gleicher Lage seines Landes an meiner Stelle anders gehandelt hätte. Denn jede andere Handlungsweise wäre Bruch meines Treueides, Hoch- und Landesverrat gewesen
– Wilhelm Frick
Das Studium und allgemein das Streben nach Wahrheit und Schönheit ist ei
Das Studium und allgemein das Streben nach Wahrheit und Schönheit ist ein Gebiet, auf dem wir das ganze Leben lang Kinder bleiben dürfen.
– Albert Einstein
Hierin liegt die Schönheit der Literatur: Sie sinkt nicht herab zur Mate
Hierin liegt die Schönheit der Literatur: Sie sinkt nicht herab zur Materie, taucht den Geist nicht in die niedrigsten Mächte, sondern sie gibt Kraft, sich in kürzester Zeit wieder aufzurichten und zum Seienden hinaufzueilen. In einem solchen Leben ist auch das Unten ein Oben.
– Synesios von Kyrene
Das Leben ist nur der Umweg eines Sonnenstrahles auf dem Weg ins Univers
Das Leben ist nur der Umweg eines Sonnenstrahles auf dem Weg ins Universum.
– Maarten 't Hart
O Jahrhundert! O Wissenschaften: Es ist eine Lust, zu leben. – Ulrich vo
O Jahrhundert! O Wissenschaften: Es ist eine Lust, zu leben.
– Ulrich von Hutten
Und was // ist Zufall anders, als der rohe Stein, // der Leben annimmt u
Und was // ist Zufall anders, als der rohe Stein, // der Leben annimmt unter Bildners Hand? // Den Zufall gibt die Vorsehung - Zum Zwecke // muß ihn der Mensch gestalten -
– Friedrich Schiller
Vom Vater hab ich die Statur, // Des Lebens ernstes Führen, // Von Mütte
Vom Vater hab ich die Statur, // Des Lebens ernstes Führen, // Von Mütterchen die Frohnatur // Und Lust zu fabulieren.
– Johann Wolfgang von Goethe
Das Leben der Vornehmen ist ein langer Sonntag, [...]. Das Leben des Bau
Das Leben der Vornehmen ist ein langer Sonntag, [...]. Das Leben des Bauern ist ein langer Werktag;
– Georg Büchner
In Ordnung leben heißt hungern und geschunden werden. // Wer sind denn d
In Ordnung leben heißt hungern und geschunden werden. // Wer sind denn die, welche diese Ordnung gemacht haben, und die wachen, diese Ordnung zu erhalten?
– Georg Büchner
[...] das Leben ist nicht der Arbeit werth, die man sich macht, es zu er
[...] das Leben ist nicht der Arbeit werth, die man sich macht, es zu erhalten.
– Georg Büchner
Unser Leben ist der Mord durch Arbeit; wir hängen sechzig Jahre lang am
Unser Leben ist der Mord durch Arbeit; wir hängen sechzig Jahre lang am Strick und zapplen, aber wir werden uns losschneiden.
– Georg Büchner
Mein Leben gähnt mich an, wie ein großer weißer Bogen Papier, den ich vo
Mein Leben gähnt mich an, wie ein großer weißer Bogen Papier, den ich vollschreiben soll, aber ich bringe keinen Buchstaben heraus.
– Georg Büchner
Die dogmatischen Ansichten der vorigen Jahrhunderte leben dann nur fort
Die dogmatischen Ansichten der vorigen Jahrhunderte leben dann nur fort in den Vorurtheilen des Volks und in gewissen Disciplinen, die, in dem Bewußtsein ihrer Schwäche, sich gern in Dunkelheit hüllen.
– Alexander von Humboldt
Du kannst t h u n was du w i l l s t: aber du kannst, in jedem gegebenen
Du kannst t h u n was du w i l l s t: aber du kannst, in jedem gegebenen Augenblick deines Lebens, nur ein Bestimmtes w o l l e n und schlechterdings nicht Anderes, als dieses Eine." (Schopenhauer, Arthur. (1978). Preisschrift über die Freiheit des Willens. Hamburg: Felix Meiner, S. 58
– Arthur Schopenhauer
Ungelogene Begeisterung ist die tiefste Lebens-Poesie, die unmittelbarst
Ungelogene Begeisterung ist die tiefste Lebens-Poesie, die unmittelbarste, reellste Glückseligkeit, die es giebt.
– Bogumil Goltz
Der Kaiser [...] hielt immer an dem Grundsatze fest: im politischen Lebe
Der Kaiser [...] hielt immer an dem Grundsatze fest: im politischen Leben sind die Leiden zu heilen, niemals zu rächen
– Napoléon III.
Einzeln bin ich geboren, einzeln will ich leben und werde auch einzeln s
Einzeln bin ich geboren, einzeln will ich leben und werde auch einzeln sterben. Darunter mein' ich nicht allein sein. Aber nicht Mengegefühl will ich pflegen.
– Alexander von Villers
Malen ist eine Kunst, Dichten auch, und gar Musik; die größte Kunst aber
Malen ist eine Kunst, Dichten auch, und gar Musik; die größte Kunst aber ist leben. Am eigenen Leben ein Künstler werden ist allein werth, Zahnschmerzen zu dulden und Geld zu entbehren.
– Alexander von Villers
Setze den Menschen als Menschen und sein Verhältnis zur Welt als ein men
Setze den Menschen als Menschen und sein Verhältnis zur Welt als ein menschliches voraus, so kannst du Liebe nur gegen Liebe austauschen, Vertrauen nur gegen Vertrauen etc. Wenn du die Kunst genießen willst, mußt du ein künstlerisch gebildeter Mensch sein; wenn du Einfluß auf andre Menschen ausüben willst, mußt du ein wirklich anregend und fördernd auf andere Menschen wirkender Mensch sein. Jedes deiner Verhältnisse zum Menschen – und zu der Natur – muß eine bestimmte, dem Gegenstand deines W...
[...] wir haben über Irrtum und Wahrheit schlechthin nicht zu urteilen.
[...] wir haben über Irrtum und Wahrheit schlechthin nicht zu urteilen. Es erhebt sich uns Gestalt um Gestalt, Leben um Leben, Wirkung und Gegenwirkung. Unsere Aufgabe ist, sie bis auf den Grund ihrer Existenz zu durchdringen und mit völliger Objektivität darzustellen.
– Leopold von Ranke
Halte fest: du hast vom Leben // Doch am Ende nur dich selber. – Theodor
Halte fest: du hast vom Leben // Doch am Ende nur dich selber.
– Theodor Storm
Wer je gelebt in Liebesarmen, // Der kann im Leben nie verarmen; – Theod
Wer je gelebt in Liebesarmen, // Der kann im Leben nie verarmen;
– Theodor Storm
Laß das lange Vorbereiten, // Fang' dein Leben an bei Zeiten. – Eduard v
Laß das lange Vorbereiten, // Fang' dein Leben an bei Zeiten.
– Eduard von Bauernfeld
So geh' es Tag für Tag: doch eben // Aus Tagen, Freund, besteht das Lebe
So geh' es Tag für Tag: doch eben // Aus Tagen, Freund, besteht das Leben. // Gar Viele sind, die das vergessen: // Man muß es nicht nach Jahren messen.
– Eduard von Bauernfeld
Wie fangen wir's an? // Das sage mir Einer! // Lang leben will Jedermann
Wie fangen wir's an? // Das sage mir Einer! // Lang leben will Jedermann, // Alt werden Keiner.
– Eduard von Bauernfeld
Haut doch die Polen, daß sie am Leben verzagen; ich habe alles Mitgefühl
Haut doch die Polen, daß sie am Leben verzagen; ich habe alles Mitgefühl für ihre Lage, aber wir können, wenn wir bestehn wollen, nichts andres tun, als sie ausrotten; der Wolf kann auch nicht dafür, daß er von Gott geschaffen ist, wie er ist, und man schießt ihn doch dafür totd, wenn man kann.
– Otto von Bismarck
Alle Lebewesen außer dem Menschen wissen, dass der Hauptzweck des Lebens
Alle Lebewesen außer dem Menschen wissen, dass der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu genießen.
– Samuel Butler d.J.
Damits Dir Spaß noch macht, // mußt Du Dich schon bequemen, // das Leben
Damits Dir Spaß noch macht, // mußt Du Dich schon bequemen, // das Leben immerhin // ein bischen ernst zu nehmen.
– Otto Erich Hartleben
das menschliche Leben zerfällt in zwei Hälften, in der ersten wünscht ma
das menschliche Leben zerfällt in zwei Hälften, in der ersten wünscht man sich die zweite herbei, und in der zweiten wünscht man sich die erste zurück.
– Kuno Fischer
Himmelhoch schlagen die Wogen der Ereignisse - wir sind es gewohnt, vom
Himmelhoch schlagen die Wogen der Ereignisse - wir sind es gewohnt, vom Gipfel in die Tiefe geschleudert zu werden. Aber unser Schiff zieht seinen geraden Kurs fest und stolz dahin bis zum Ziel. // Und ob wir dann noch leben werden, wenn es erreicht wird - leben wird unser Programm, es wird die Welt der erlösten Menschheit beherrschen. Trotz alledem!
– Karl Liebknecht
Das Wesen der sozialistischen Gesellschaft besteht darin, daß die große
Das Wesen der sozialistischen Gesellschaft besteht darin, daß die große arbeitende Masse aufhört, eine regierte Masse zu sein, vielmehr das ganze politische und wirtschaftliche Leben selbst lebt und in bewußter freier Selbstbestimmung lenkt.
– Rosa Luxemburg
Die Arbeit, die tüchtige, intensive Arbeit, die einen ganz in Anspruch n
Die Arbeit, die tüchtige, intensive Arbeit, die einen ganz in Anspruch nimmt mit Hirn und Nerven, ist doch der größte Genuß im Leben.
– Rosa Luxemburg
Nur durch strenge Spezialisierung kann der wissenschaftliche Arbeiter ta
Nur durch strenge Spezialisierung kann der wissenschaftliche Arbeiter tatsächlich das Vollgefühl, einmal und vielleicht nie wieder im Leben, sich zu eigen machen: hier habe ich etwas geleistet, was
– Max Weber
Der Mensch kann nicht leben ohne ein dauerndes Vertrauen zu etwas Unzers
Der Mensch kann nicht leben ohne ein dauerndes Vertrauen zu etwas Unzerstörbarem in sich, wobei sowohl das Unzerstörbare als auch das Vertrauen ihm dauernd verborgen bleiben können. Eine der Ausdrucksmöglichkeiten dieses Verborgenbleibens ist der Glaube an einen persönlichen Gott.
– Franz Kafka
Es ist sehr gut denkbar, daß die Herrlichkeit des Lebens um jeden und im
Es ist sehr gut denkbar, daß die Herrlichkeit des Lebens um jeden und immer in ihrer ganzen Fülle bereitliegt, aber verhängt, in der Tiefe, unsichtbar, sehr weit. Aber sie liegt dort, nicht feindselig, nicht widerwillig, nicht taub. Ruft man sie mit dem richtigen Wort, beim richtigen Namen, dann kommt sie. Das ist das Wesen der Zauberei, die nicht schafft, sondern ruft.
– Franz Kafka
Hüte Dich Felice das Leben für banal zu halten, wenn banal einförmig, ei
Hüte Dich Felice das Leben für banal zu halten, wenn banal einförmig, einfach kleinsinnig heißen soll, das Leben ist bloß schrecklich, das empfinde ich, wie kaum ein anderer. Oft - und im Innersten vielleicht ununterbrochen - zweifle ich daran ein Mensch zu sein.
– Franz Kafka
Leben in der Liebe zum Handeln und Lebenlassen im Verständnisse des frem
Leben in der Liebe zum Handeln und Lebenlassen im Verständnisse des fremden Wollens ist die Grundmaxime des  freien Menschen.
– Rudolf Steiner
Das Erz hat Heimweh. Und verlassen // will es die Münzen und die Räder,
Das Erz hat Heimweh. Und verlassen // will es die Münzen und die Räder, // die es ein kleines Leben lehren. // Und aus Fabriken und aus Kassen // wird es zurück in das Geäder // der aufgetanen Berge kehren, // die sich verschließen hinter ihm.
– Rainer Maria Rilke
O Herr, gib jedem seinen eignen Tod, // das Sterben, das aus jenem Leben
O Herr, gib jedem seinen eignen Tod, // das Sterben, das aus jenem Leben geht, // darin er Liebe hatte, Sinn und Not.
– Rainer Maria Rilke
Das ganze Leben ist ein ewiges Wiederanfangen. – Hugo von Hofmannsthal
Das ganze Leben ist ein ewiges Wiederanfangen.
– Hugo von Hofmannsthal
Wenn ein Mensch dahin ist, nimmt er ein Geheimnis mit sich: wie es ihm,
Wenn ein Mensch dahin ist, nimmt er ein Geheimnis mit sich: wie es ihm, gerade ihm - im geistigen Sinn zu leben möglich gewesen sei.
– Hugo von Hofmannsthal
Dies ist die Lehre des Lebens, die // erste und letzte und tiefste, // D
Dies ist die Lehre des Lebens, die // erste und letzte und tiefste, // Daß es uns löset vom Bann, den die // Begriffe geknüpft.
– Hugo von Hofmannsthal
Im eigentlichsten Sinne des Wortes gilt es: Kunst ist Liebe. // Kunst is
Im eigentlichsten Sinne des Wortes gilt es: Kunst ist Liebe. // Kunst ist die zeugerische Naturkraft, - das Leben schaffende, das stets sich erneuernde Leben selbst.
– Julius Hart
[...] der sich etwa wie eine unverhoffte Erbschaft verhält, welche den E
[...] der sich etwa wie eine unverhoffte Erbschaft verhält, welche den Erben veranlaßt, die Grundsätze einer dauerhaften Wirtschaft vorläufig aus den Augen zu setzen, und in den Tag hinein zu leben.  [...]  Die dauerhafte Wirtschaft muß ausschließlich auf die regelmäßige Benutzung der jährlichen Strahlungsenergie begründet werden.
– Wilhelm Ostwald
Das in ihr Tuende tut die allheit bald // Und was ihr heut nicht leben k
Das in ihr Tuende tut die allheit bald // Und was ihr heut nicht leben könnt wird nie.
– Stefan George
Die Wissenschaft ist ein Kirchhof abgestorbener Ideen, wenn sie auch Leb
Die Wissenschaft ist ein Kirchhof abgestorbener Ideen, wenn sie auch Leben spendet.
– Miguel de Unamuno
Der Krieg ist der Schöpfer aller großen Dinge. Alles Bedeutende im Strom
Der Krieg ist der Schöpfer aller großen Dinge. Alles Bedeutende im Strom des Lebens ist durch Sieg und Niederlage entstanden.
– Oswald Spengler
Leben ist Tun und Leiden. Je wissender ein Mensch, desto tiefer sein see
Leben ist Tun und Leiden. Je wissender ein Mensch, desto tiefer sein seelisches Leid.
– Oswald Spengler
Was nützen Denkmäler des unbekannten Soldaten den Gefallenen? Erst muß d
Was nützen Denkmäler des unbekannten Soldaten den Gefallenen? Erst muß der Mensch leben, dann kann seine Ehre geschützt werden!
– Carl von Ossietzky
Parallel mit der Gestaltung der Form geht die der Farbe. Es gibt wieder
Parallel mit der Gestaltung der Form geht die der Farbe. Es gibt wieder Licht noch Schatten. Einzig die Farben in ihrem Zusammenhang geben das Erlebnis. Alles ist Fläche. Rein spricht in dieser Fläche der geistige Wert der Farbe...   ...Farbe und Form greifen organisch ineinander. Einfachheit, Ordnung und Klarheit bei allem Reichtum erzeugen eine neue Schönheit, die fähig ist alle Gestalten und Empfindungen des heutigen Lebens zu tragen.
– Ernst Ludwig Kirchner
Das Antlitzt der Zeit ist zernichtet. Das Leben ist zerlebt. // Häßlich
Das Antlitzt der Zeit ist zernichtet. Das Leben ist zerlebt. // Häßlich ist sie, die Zeit. Aber wahr. Sie läßt sich nicht malen, sondern photographieren. Ob sie wahr ist
– Joseph Roth
Beim Ekel vor Tieren ist die beherrschende Empfindung die Angst, in der
Beim Ekel vor Tieren ist die beherrschende Empfindung die Angst, in der Berührung von ihnen erkannt zu werden. Was sich tief im Menschen entsetzt, ist das dunkle Bewußtsein, in ihm sei etwas am Leben, was dem ekelerregenden Tiere so wenig fremd sei, daß es von ihm erkannt werden könne. – Aller Ekel ist ursprünglich Ekel vor dem Berühren.
– Walter Benjamin
Das Leben bildet eine Oberfläche, die so tut, als ob sie so sein müßte,
Das Leben bildet eine Oberfläche, die so tut, als ob sie so sein müßte, wie sie ist, aber unter ihrer Haut treiben und drängen die Dinge.
– Robert Musil
wir haben keine inneren Stimmen mehr; wir wissen heute zuviel, der Verst
wir haben keine inneren Stimmen mehr; wir wissen heute zuviel, der Verstand tyrannisiert unser Leben.
– Robert Musil
Wie im Leben der Völker das einzelne Volk nur dann gedeihen kann wenn es
Wie im Leben der Völker das einzelne Volk nur dann gedeihen kann wenn es auch allen Nachbarvölkern gut geht, und wie das Interesse der Staaten es erheischt, daß nicht nur innerhalb jedes einzelnen Staates Ordnung herrsche, sondern auch die Beziehungen der Staaten unter sich gut geordnet werden müssen, so ist es auch im Leben der Wissenschaften.
– David Hilbert
Und wir sehen jetzt, dass der Abgrund der Geschichte Raum hat für alle.
Und wir sehen jetzt, dass der Abgrund der Geschichte Raum hat für alle. Wir fühlen, dass eine Kultur genau so hinfällig ist wie ein einzelnes Leben.
– Paul Valéry
Das Leben ist ein beständiges Abschiednehmen. Jeden Abend nimmt man von
Das Leben ist ein beständiges Abschiednehmen. Jeden Abend nimmt man von einem Tage Abschied, oft mit einem Seufzer der Erleichterung, aber oft auch mit Schmerz.
– Ricarda Huch
Wer rückwärts sieht, gibt sich verloren, [...] wer lebt und leben will,
Wer rückwärts sieht, gibt sich verloren, [...] wer lebt und leben will, muß vorwärts sehen
– Ricarda Huch
DER GLEICHE Strom des Lebens, // der Tag und Nacht durch meine Adern //
DER GLEICHE Strom des Lebens, // der Tag und Nacht durch meine Adern // fließt, fließt durch die Welt und tanzt in // rhythmischen Maßen." [MLG]
– Rabindranath Tagore
[...] ich würde, wenn ich ganz mein eigner Herr wäre, und außerdem in ei
[...] ich würde, wenn ich ganz mein eigner Herr wäre, und außerdem in einer anständigen und angenehmen Lage leben könte, weit lieber gar nicht heyrathen, und auf andre Art der Welt zu nuzen suchen.
– Caroline Schelling
O mein Freund, wiederhole es Dir unaufhörlich, wie kurz das Leben ist, u
O mein Freund, wiederhole es Dir unaufhörlich, wie kurz das Leben ist, und daß nichts so wahrhaftig existirt als ein Kunstwerk - Kritik geht unter, leibliche Geschlechter verlöschen, Systeme wechseln, aber wenn die Welt einmal ausbrennt wie ein Papierschnitzel, so werden die Kunstwerke die lezten lebendigen Funken seyn, die in das Haus Gottes gehn - dann erst komt Finsterniß.
– Caroline Schelling
Der Mensch äußert sein Leben in Formen. Jede Kunstform ist Aeußerung sei
Der Mensch äußert sein Leben in Formen. Jede Kunstform ist Aeußerung seines innern Lebens. Das Aeußere der Kunstform ist ihr Inneres.
– August Macke
Freiem Leben, freiem Lieben, // Bin ich immer treu geblieben! – Louise A
Freiem Leben, freiem Lieben, // Bin ich immer treu geblieben!
– Louise Aston
Wohl Dem, der sagen kann: Ich fühle mein Leben in Uebereinstimmung mit d
Wohl Dem, der sagen kann: Ich fühle mein Leben in Uebereinstimmung mit der Bewegung des Weltalls oder, was dasselbe ist: ich fühle, daß mein Wille in den göttlichen Willen geflossen ist. Es ist der Weisheit letzter Schluß und die Vollendung aller Moral.
– Philipp Mainländer
Ich habe ein schändliches Leben geführt. Was menschlich leben heißt, wei
Ich habe ein schändliches Leben geführt. Was menschlich leben heißt, weiß ich nicht.
– Dazai Osamu
Das schwere Leben ist am leichtesten zu ertragen, wenn man sich schwere
Das schwere Leben ist am leichtesten zu ertragen, wenn man sich schwere Aufgaben stellt.
– Peter Rosegger
Nicht so sehr jenen Patriotismus liebe ich, der unsere Söhne auf das Sch
Nicht so sehr jenen Patriotismus liebe ich, der unsere Söhne auf das Schlachtfeld jagt und sie dort sterben heißt, sondern jenen, der für das Vaterland leben lehrt.
– Peter Rosegger
Wenn das Volk auf einmal anfinge zu sparen, es wäre eine wahre Kalamität
Wenn das Volk auf einmal anfinge zu sparen, es wäre eine wahre Kalamität für die Reichen und Mächtigen, das wirtschaftliche Leben würde sich total ändern, und mit ihm das gesellschaftliche, und die Politik!
– Peter Rosegger
Das Dasein ist köstlich, man muß nur den Mut haben, sein eigenes Leben z
Das Dasein ist köstlich, man muß nur den Mut haben, sein eigenes Leben zu führen.
– Peter Rosegger
Überall im Leben ist ein steter Wechsel von Schatten und Licht, und jede
Überall im Leben ist ein steter Wechsel von Schatten und Licht, und jedes Übel bringt uns neue Anwartschaft auf Gutes; wer diesem Guten entgegenkommt, der genießt schon im vorhinein die Zinsen eines noch nicht fälligen Kapitals.
– Peter Rosegger
Nach innen leben, nach außen weben, nach unten schauen, nach oben strebe
Nach innen leben, nach außen weben, nach unten schauen, nach oben streben.
– Peter Rosegger
Als ich klein war, dachte ich, Geld sei das Wichtigste im Leben. Heute,
Als ich klein war, dachte ich, Geld sei das Wichtigste im Leben. Heute, da ich alt bin, weiß ich: es stimmt.
– Oscar Wilde
Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt – die meisten Menschen exi
Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt – die meisten Menschen existieren nur.
– Oscar Wilde
Gegenüber der Fähigkeit, die Arbeit eines einzigen Tages sinnvoll zu ord
Gegenüber der Fähigkeit, die Arbeit eines einzigen Tages sinnvoll zu ordnen, ist alles andere im Leben ein Kinderspiel.
– Johann Wolfgang von Goethe
Es gibt zwei Arten, sein Leben zu leben: entweder so, als wäre nichts ei
Es gibt zwei Arten, sein Leben zu leben: entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles ein Wunder.
– Albert Einstein
Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt. – Al
Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt.
– Albert Einstein
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