Gott

Gottzitate: 232 Zitate über Gott

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  • Aber so ein Gott Jehova, der animi causa und de gaieté de coeur diese Welt der Noth und des Jammers hervorbringt und dann noch gar sich selber Beifall klatscht, mit ????? ???? ????, - Das ist nicht zu ertragen.
    Arthur Schopenhauer

  • D'rum ist der Oesterreicher froh und frank, // Trägt seinen Fehl, trägt offen seine Freuden, // Beneidet nicht, läßt lieber sich beneiden! // Und was er thut, ist frohen Muths gethan. // 'S ist möglich, daß in Sachsen und beim Rhein // Es Leute gibt, die mehr in Büchern lasen; // Allein, was Noth thut und was Gott gefällt, // Der klare Blick, der offne, richt'ge Sinn, // Da tritt der Oesterreicher hin vor Jeden, // Denkt sich sein Theil, und läßt die Andern reden!
    Franz Grillparzer

  • Gott hat weder Anfang noch Ende, er besitzt sein ganzes Sein auf einmal - worin der Begriff der Ewigkeit beruht.
    Thomas von Aquin

  • Denn wenn Gott zum Menschen wirklich spräche, so kann dieser doch niemals wissen, daß es Gott sei, der zu ihm spricht.
    Immanuel Kant

  • Natürlich, wenn ein Gott sich erst sechs Tage plagt, // Und selbst am Ende bravo sagt, // Da muss es was Gescheites werden.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Und hast doch Großes erlost: Gehst unter, gerühmt wie ein Gott schon lebend und künftig im Tod.
    Sophokles

  • Heimlich zugebend, daß die Bergpredigt für ihn nicht gelte, daß die vom Individuum geforderte Moral für ihn nicht gelte, daß die einfachsten altruistischen Gebote für ihn nicht gelten, will er [der Staat] Gott verdrängen und sich an seine Stelle setzen.
    Kurt Tucholsky

  • Will die Welt zu Scheitern geh'n, // Muth bleibt fest und ruhig steh'n; // Ja, fällt selbst der Himmel ein, // Muth wird Gott mit Göttern sein.
    Ernst Moritz Arndt

  • Zwar hat Gott über die Zeit der Unwissenheit hinweggesehen; nun aber gebietet er den Menschen, dass alle an allen Enden Buße tun.
    Paulus von Tarsus

  • Nicht Strenge legte Gott ins weiche Herz des Weibes.
    Friedrich Schiller

  • Was sind unsere Staaten und ihre Macht und Ehre vor Gott anders als Ameisenhaufen und Bienenstöcke, die der Huf eines Ochsen zertritt, oder das Geschick in Gestalt eines Honigbauern ereilt.
    Otto von Bismarck

  • Es existiert etwas schlechterdings notwendig. Dieses ist einig in seinem Wesen, einfach in seiner Substanz, ein Geist nach seiner Natur, ewig in seiner Dauer, unveränderlich in seiner Beschaffenheit, allgenugsam in Ansehung alles Möglichen und Wirklichen. Es ist ein Gott.
    Immanuel Kant

  • Gott bewahre mich davor, bloß die Sprache des gesunden Menschenverstandes zu sprechen: im Guten wie im Bösen ist es ratsam, ein wenig verrückt zu sein.
    Georges Bernanos

  • Ja, in unserer gegenwärtigen Zeit erweist Gott seine Gerechtigkeit, nämliche seine Treue zu sich selbst und zu den Menschen: Er verschafft selber die von den Menschen schuldig gebliebene Gerechtigkeit, und das für alle, die einzig und allein auf das vertrauen, was er durch Jesus getan hat.
    Paulus von Tarsus

  • Guter Gott von deinem Himmel, alte Kinder siehst du und junge Kinder, und nichts weiter; und an welchen du mehr Freude hast, das hat dein Sohn schon lange verkündet.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Gott grüß Euch, Alter! - Schmeckt das Pfeifchen?
    Gottlieb Konrad Pfeffel

  • Der betet gut, wer Liebe hegt // Für alle, groß und klein! // Gott, der uns schuf, der liebt uns all', // Will allen Vater sein.
    Samuel Taylor Coleridge

  • Gottes Schutz scheint uns leicht entbehrlich, solange wir ihn besitzen. Zu unserem eigenen Nutzen und Wohl entzieht ihn Gott zuweilen, damit wir erkennen, dass ohne Gottes Schutz der Mensch ein reines Nichts ist.
    Antonius von Padua

  • Der Mensch wurde am Ende der Wochenarbeit erschaffen, als Gott bereits müde war.
    Mark Twain

  • Friedliche Gesinnung. Wünsche: bescheidene Hütte, Strohdach, aber gutes Bett, gutes Essen, Milch und Butter, sehr frisch, vor dem Fenster Blumen, vor der Türe einige schöne Bäume, und wenn der liebe Gott mich ganz glücklich machen will, läßt er mir die Freude erleben, daß an diesen Bäumen etwa sechs bis sieben meiner Feinde aufgehängt werden - Mit gerührtem Herzen werde ich ihnen vor ihrem Tode alle Unbill verzeihen, die sie mir im Leben zugefügt - ja, man muß seinen Feinden verzeihen, aber nicht früher, als bis sie gehenkt worden. - Versöhnlichkeit, Liebe, Barmherzigkeit.
    Heinrich Heine

  • Gott verzeiht nicht, was die Menschen verzeihen. Die Menschen verzeihen nicht, was Gott verzeiht.
    Franz Werfel

  • Die Kirchengeschichte offenbart sich uns als ein Werk der Staatskunst, des Ehrgeizes und des Eigennutzes der Priester. Statt etwas Göttliches darin zu finden, trifft man nur auf lästerlichen Missbrauch mit dem höchsten Wesen. Ehrwürdige Betrüger benutzen Gott als Schleier zur Verhüllung ihrer verbrecherischen Leidenschaften.
    Friedrich II. (Preußen)

  • Denke nicht so viel darüber nach, wer für oder gegen dich ist, verwende lieber all deine Sorge darauf, dass Gott bei allem mit dir ist!
    Thomas von Kempen

  • Gott ist die Welt - und Gott und ich sind du!
    Otto Erich Hartleben

  • Gott und was in Gott ist, hat nicht ein Ziel, sondern ist das Ziel.
    Thomas von Aquin

  • In seiner unendlichen Güte wird Gott niemals jene verlassen, die ihn nicht verlassen wollen.
    Franz von Sales

  • Nach dem Sternenhimmel ist das Größte und Schönste, was Gott erschaffen hat, das Meer.
    Adalbert Stifter

  • Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand, - ist ein alter Scherz, den man wohl in unsern Zeiten nicht gar für Ernst wird behaupten wollen.
    Georg Wilhelm Friedrich Hegel

  • Der Teufel des einen ist anständiger als der Gott des andern.
    Emil Gött

  • Der Fußballwahn ist eine Krank- // Heit, aber selten, Gott sei Dank! .. // Ich warne euch, ihr Brüder Jahns, // vor dem Gebrauch des Fußballwahns!
    Joachim Ringelnatz

  • […] das Reden von den menschlichen Grenzen ist mir überhaupt fragwürdig geworden [...], es scheint mir immer, wir wollten dadurch nur ängstlich Raum aussparen für Gott; [...].
    Dietrich Bonhoeffer

  • Ohne Gedanken an Gott ist mir die ganze Natur, das ganze Geschlecht der Menschen und ich mir selbst ein ewig unauflösbares Rätsel.
    Johann Michael Sailer

  • Wir Gärtner leben in die Zukunft hinein; wenn unsere Rosen blühen, denken wir daran, daß sie im nächsten Jahr noch schöner blühen werden. Und in zehn Jahren wird aus diesem Fichtenbäumchen ein Baum – wenn nur diese zehn Jahre schon hinter mir wären! Ich möchte schon sehen, wie die Birken in fünfzig Jahren sein werden. Das Echte, das Beste ist vor uns. Jedes weitere Jahr gibt an Wuchs und Schönheit zu. Gott sei Dank, daß wir wieder um ein Jahr weiter sein werden.
    Karel Čapek

  • Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles in dem Namen des Herrn Jesu, und danket Gott und dem Vater durch ihn.
    Paulus von Tarsus

  • Die Ordnung der Glieder des Alls zueinander besteht kraft der Ordnung des ganzen Alls auf Gott hin.
    Thomas von Aquin

  • Jesus Christus empfehle ich meine Seele. Herr Jesus empfange meine Seele. Oh Gott, hab Erbarmen mit meiner Seele.
    Anne Boleyn

  • Reißt die Kreuze aus der Erden! // Alle sollen Schwerter werden, // Gott im Himmel wird's verzeih'n.
    Georg Herwegh

  • Es gibt keine besondere Pflichten gegen Gott in einer allgemeinen Religion; denn Gott kann von uns nichts empfangen; wir können auf und für ihn nicht wirken.
    Immanuel Kant

  • Um den Gedanken an Pflicht kräftig zu erhalten, sorge dafür, dass es eines sei oder werde mit dem Gedanken an Gott.
    Johann Michael Sailer

  • Für drei Dinge danke ich Gott - 1) Daß kein lebendes Wesen mir sein Dasein verdankt [...].
    Søren Kierkegaard

  • Gott hat mich gesandt, damit ich die gefährliche Lage bereinige und den Menschen den reinen Weg der Einheit Gottes zeige, so habe ich alles aufgezeigt. Zudem bin ich gesandt worden, um die Glaubenskraft zu stärken und die Existenz Gottes vor Augen zu führen, da der Zustand des Glaubens aller Völker sehr schwach geworden ist und das Jenseits nur als ein Märchen angesehen wird. Ebenfalls beweist jeder Mensch durch seine Handlungen, dass er niemals in dem Maße Vertrauen und Glauben für Gott und das jenseits aufbringt,in dem er an weltliche Dinge und Mittel glaubt und auf sie vertraut. Es sind allein lauter Lippenbekenntnisse, während im Herzen die Liebe für die Welt die Oberhand hat.
    Mirza Ghulam Ahmad

  • Gott erhalte uns die Freundschaft. Man möchte beinah glauben, man sei nicht allein.
    Kurt Tucholsky

  • Sowohl Gottes wie auch des Engels wie auch des Menschen letztes Glück und Glückseligkeit ist: Gott zu schauen.
    Thomas von Aquin

  • Es sind in Deutschland die Theologen, die dem lieben Gott ein Ende machen – on n'est jamais trahi que par les siens [verraten wird man nur von seinen Freunden.]
    Heinrich Heine

  • Dunkel ist die Kreatur, sofern sie aus dem Nichts stammt. Sofern sie aber von Gott ihren Ursprung hat, ist sie teilhaftig seines Bildes.
    Thomas von Aquin

  • Ich habe immer unter Jüdinnen die gesündesten Naturen gefunden, und ich kann es Gott Vater gar nicht verdenken, dass er der bethlehemitischen Maria die Cour und ein Kind gemacht.
    Heinrich Heine

  • Legt von euch ab den alten Menschen mit seinem früheren Wandel, der sich durch trügerische Begierden zugrunde richtet. Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.
    Paulus von Tarsus

  • Lieber Gott!
    Erasmus von Rotterdam

  • Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden.
    Jesaja

  • Um was der Mensch auch immer beten mag - er betet um ein Wunder. Jedes Gebet läuft schließlich darauf hinaus: »Großer Gott, gib, daß zwei mal zwei - nicht vier sei.«
    Iwan Sergejewitsch Turgenew

  • Gott wird mir verzeihen, das ist sein Beruf.
    Heinrich Heine

  • Je mehr das Sinnliche verneint wird, desto sinnlicher ist der Gott, dem das Sinnliche geopfert wird.
    Ludwig Feuerbach

  • Höret, der lebendige Gott ist nicht der, der nicht in der Lage ist sich zu manisfestieren.
    Mirza Ghulam Ahmad

  • Wer nicht Gott, sondern den Menschen gefallen will, dessen Tugend leidet an Knochenfraß und geht unter.
    Johann Geiler von Kaysersberg

  • Alles in der Gegenwart ist endlich. Und eben dies Endliche ist unendlich in seiner Fluggeschwindigkeit zum Tode. Aber in Gott ist nichts endlich. In Gott ist nichts vergänglich. In Gott kann nichts sein, das zum Tode neigt.
    Thomas De Quincey

  • Von Gott sich einen Begriff sich abstrahieren zu wollen ist ebenso, als ein ganzes Konzert sich als einen Ton denken.
    Wilhelm Heinse

  • Gott sage ich und meine den Geist, der die Natur durchströmt, dessen auch ich ein winziges Teilchen bin, den ich im großen Sturme fühle.
    Paula Modersohn-Becker

  • Niemand kann sich also herausreden. Die ganze Menschheit ist vor Gott schuldig!
    Paulus von Tarsus

  • Jedes Wesen liebt von Natur auf seine Weise Gott mehr als sich selbst.
    Thomas von Aquin

  • Der Mensch ist aber ein Gott, so bald er Mensch ist. Und ist er ein Gott, so ist er schön.
    Friedrich Hölderlin

  • Gott oder auch die Natur
    Baruch de Spinoza

  • Gott ist immer mit den stärkeren Bataillonen.
    Friedrich II. (Preußen)

  • So viel Geld lässt sich, weiß Gott, nicht mit etwas Gutem verdienen.
    Friedrich Schiller

  • Das Gewebe dieser Welt ist aus Notwendigkeit und Zufall gebildet; die Vernunft des Menschen stellt sich zwischen beide und weiß sie zu beherrschen; sie behandelt das Notwendige als den Grund ihres Daseins; das Zufällige weiß sie zu lenken, zu leiten und zu nutzen, und nur, indem sie fest und unerschütterlich steht, verdient der Mensch, ein Gott der Erde genannt zu werden.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Das Geld ist der Gott unserer Zeit und Rothschild ist sein Prophet.
    Heinrich Heine

  • Denn nicht Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, wie es in der Bibel heißt, sondern der Mensch schuf, wie ich im »Wesen des Christentums« zeigte, Gott nach seinem Bilde.
    Ludwig Feuerbach

  • Zuerst schuf Gott die Idioten. Das war zur Übung. Dann schuf er die Schulverwaltung.
    Mark Twain

  • Was mir Gott gibt, ist mir immer lieb.
    Benvenuto Cellini

  • Wenn Gott in seiner Rechten alle Wahrheit und in seiner Linken den einzigen immer regen Trieb nach Wahrheit, obschon mit dem Zusatze, mich immer und ewig zu irren, verschlossen hielte und spräche zu mir: wähle! Ich fiele ihm mit Demut in seine Linke und sagte: Vater gib! die reine Wahrheit ist ja doch nur für dich allein!
    Gotthold Ephraim Lessing

  • Gott ähneln, aber dem gekreuzigten Gott.
    Simone Weil

  • Das ist das Äußerste menschlichen Gotterkennens: zu wissen, dass wir Gott nicht wissen.
    Thomas von Aquin

  • O ein Gott ist der Mensch, wenn er träumt, ein Bettler, wenn er nachdenkt, und wenn die Begeisterung hin ist, steht er da, wie ein mißratener Sohn, den der Vater aus dem Hause stieß, und betrachtet die ärmlichen Pfennige, die ihm das Mitleid auf den Weg gab.
    Friedrich Hölderlin

  • Prophetie oder Offenbarung ist die von Gott den Menschen offenbarte sichere Erkenntnis einer Sache.
    Baruch de Spinoza

  • Gott hilft denen, die sich selber helfen.
    Benjamin Franklin

  • Närrisch, dass jeder in seinem Falle // Seine besondere Meinung preist! // Wenn Islam »Gott ergeben« heißt, // In Islam leben und sterben wir alle.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Gott und die Menschheit haben ihre Sache auf Nichts gestellt, auf nichts als auf Sich. Stelle Ich denn meine Sache gleichfalls auf Mich, der Ich so gut wie Gott das Nichts von allem Andern, der Ich mein Alles, der Ich der Einzige bin.
    Max Stirner

  • Daß Gott auf den Gedanken kam, die Welt zu schaffen, bewundert man; aber wie wenige sind mit der Art und Weise, wie er seinen hübschen Gedanken ausführte, zufrieden!
    Karl Gutzkow

  • Zuerst schuf Gott die Idioten. Das war zur Übung. Dann schuf er die Verlags-Lektoren.
    Mark Twain

  • Du stolperst auf den langen Beinen - // da stehst du nun, Karl Valentin […] // Da fragt man sich, // ja gibt es dich? // Wir werden wohl vor Lachen weinen - // Grüß Gott! // Willkommen in Berlin -!
    Kurt Tucholsky

  • Sobald der Mensch ein wenig an Gott denkt, fühlt sein Herz eine gewisse beglückende Erregung, die Zeugnis gibt, dass Gott der Gott des menschlichen Herzens ist.
    Franz von Sales

  • Ich sage dir, Lucilius: in uns wohnt ein heiliger Geist, ein Beobachter und Wächter alles Guten und Bösen an uns. Dieser behandelt uns so, wie wir ihn behandelt haben. Niemand aber ist ein guter Mensch ohne Gott.
    Seneca d.J.

  • Damit den Heiligen die Seligkeit besser gefalle und sie Gott noch mehr dafür danken, dürfen sie die Strafen der Gottlosen vollkommen schauen.
    Thomas von Aquin

  • Für gewöhnlich ist Gott mit den großen Bataillonen gegen die kleinen.
    Roger de Bussy-Rabutin

  • Allmächtiger Gott, und Ihr Zeugen meines Todes, ich habe als Philosoph gelebt und sterbe als Christ.
    Giacomo Casanova

  • Der eine Schluß ist ganz richtig: Wenn in der Verfassung der Welt Ordnung und Schönheit hervorleuchten: so ist ein Gott.
    Immanuel Kant

  • Man sagt von Gott: »Namen nennen Dich nicht«. Das gilt von Mir: kein Begriff drückt Mich aus, nichts, was man als mein Wesen angibt, erschöpft Mich; es sind nur Namen. Gleichfalls sagt man von Gott, er sei vollkommen und habe keinen Beruf, nach Vollkommenheit zu streben. Auch das gilt allein von Mir.
    Max Stirner

  • Trau nicht, was die Zukunft bringt — // Was vergangen ist, sei todt — // Im lebend'gen Heute ringe, // In dir Muth und ob dir Gott!
    Henry Wadsworth Longfellow

  • Für viele ist Gott kaum mehr als eine Berufungsinstanz gegen das Verdammungsurteil der Welt über ihr eigenes Versagen.
    William James

  • Das Volk glaubt nämlich nicht an sich selbst. Und Gott schweigt. Hierin liegt der Grund der universellen Tragödie: Gott schweigt. Und er schweigt, weil er Atheist ist.
    Miguel de Unamuno

  • Wir machen die Calender/ aber Gott machet das Wetter.
    Julius Wilhelm Zincgref

  • Wir Deutsche fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt [-lebhaftes Bravo-] und die Gottesfurcht ist es schon, die uns den Frieden lieben und pflegen läßt
    Otto von Bismarck

  • Ich bin von armen, aber frommen Eltern geboren, habe die Hälfte der Zeit in meiner Kindheit bald in einem einsamen Dorf, bald in den vornehmen Häusern einer berühmten Stadt [Basel] zugebracht. Da habe ich frühe gelernt, arm seyn und reich seyn. Wiewohl ich bin nie reich gewesen; ich habe gelernt, nichts haben und alles haben, mit den Fröhlichen froh seyn und mit den Weinenden traurig. Diese Vorbedeutung von dem Schicksal meiner künftigen Tage hat mir mein Gott in meiner Kindheit gegeben.
    Johann Peter Hebel

  • Sich Gott zu ergeben ist das wahre Ziel.
    Mirza Ghulam Ahmad

  • Nicht Strenge legte Gott in's weiche Herz // Des Weibes.
    Friedrich Schiller

  • Es ist ein Schnitter, der heißt Tod, // Er mäht das Korn, wenn's Gott gebot; // Schon wetzt er die Sense, // Daß schneidend sie glänze, // Bald wird er dich schneiden, // Du mußt es nur leiden; // Mußt in den Erntekranz hinein, // Hüte dich, schönes Blümelein!
    Clemens Brentano

  • Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. Den hat Gott für den Glauben hingestellt als Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden vergibt, die früher begangen wurden in der Zeit seiner Geduld, um nun in dieser Zeit seine Gerechtigkeit zu erweisen, dass er selbst gerecht ist und gerecht macht den, der da ist aus dem Glauben an Jesus.
    Paulus von Tarsus

  • Lieb' ist ein Siechtum, von Gott geschickt, // Das keine Arznei je bessert; // Ein Blümlein, das aufblüht, wenn mans knickt, // Und abstirbt, wenn mans wässert.
    Samuel Daniel

  • Großer Gott, und ihr übrigen Zeugen meines Todes, ich habe als Philosoph gelebt und sterbe als Christ.
    Giacomo Casanova

  • Gott steh' ihr bei - der Klerikei - die Laien lernen lesen.
    Karl Julius Weber

  • Der Irrthum der Kirchenväter, Gott sei die Weisheit, hat gar manchen Anstoß gegeben; denn Gott ist die Leidenschaft.
    Bettina von Arnim

  • Der Glaube an einen lenkenden, strafenden Gott ist die letzte große Illusion der Menschheit, und was, wenn auch diese verloren ist? Dann ist sie klüger geworden - aber reicher, glücklicher?
    Jens Peter Jacobsen

  • Forscht und sehnt euch nicht nach letzten Worten! Wer mit Gott spricht, redet nicht mehr zu Menschen.
    Walter Flex

  • »Ich hab' mal Gott gefragt, was er mit mir vorhat.« - »Er hat es mir aber nicht gesagt, sonst wär ich nämlich nicht mehr da.« - »Er hat mir überhaupt nichts gesagt.« - »Er hat mich überraschen wollen.«
    Ödön von Horváth

  • Wer will vergnüglich alten, // soll mit Niemand Feindschaft, // mit Jedermann Freundschaft, // mit Wenigen Gemeinschaft, // mit Vielen Kundschaft halten // und lassen Gott dann walten.
    Georg Rodolf Weckherlin

  • Wenn es Götter gäbe, wie hielte ich's aus, kein Gott zu sein! Also gibt es keine Götter.
    Friedrich Nietzsche

  • Die Metaphysik hat zum eigentlichen Zwecke ihrer Nachforschung nur drei Ideen: Gott, Freiheit und Unsterblichkeit.
    Immanuel Kant

  • [...] dem Muthigen hilft Gott!
    Friedrich Schiller

  • Gott weiß, wer unrecht hat und wer gesündigt hat, und bald wird Unglück über die hereinbrechen, die uns fälschlich verurteilen. Gott wird unseren Tod rächen. Herr wisse, daß in Wahrheit alle, die gegen uns sind, von uns zu leiden haben werden.
    Jacques de Molay

  • Gott befohlen, Monsieur! ich habe besser von Euch gesprochen, als Ihr`s um mich verdient habt oder verdienen werdet; aber man soll Böses mit Gutem vergelten.
    William Shakespeare

  • Die Extreme sind verderblich und gehen von Menschen aus; jeder Ausgleich ist gerecht und kommt von Gott.
    Jean de La Bruyère

  • Man spricht viel von Aufklärung, und wünscht mehr Licht. Mein Gott was hilft aber alles Licht, wenn die Leute entweder keine Augen haben, oder die, die sie haben, vorsätzlich verschließen?
    Georg Christoph Lichtenberg

  • Aber Liebe zu Gott als Neigung (pathologische Liebe) ist unmöglich; denn er ist kein Gegenstand der Sinne. Eben dieselbe gegen Menschen ist zwar möglich, kann aber nicht geboten werden; denn es steht in keines Menschen Vermögen, jemanden bloß auf Befehl zu lieben.
    Immanuel Kant

  • Gott! Inbrünstig möcht ich beten // Doch der Erde Bilder treten // Immer zwischen dich und mich.
    Joseph von Eichendorff

  • Gott machte nur das Wasser, doch der Mensch den Wein.
    Victor Hugo

  • Im Gebete sollen wir nicht mit Gott, Gott soll mit uns kämpfen.
    Walter Flex

  • Ich habe keine lebendige Empfindung eines Verkehrs mit Gott. Ich beneide die, die eine solche haben, da ich weiß, daß sie mir unendlich helfen würde. Das Gött­liche ist für mein aktives Leben auf abstrakte Begrif­fe beschränkt, die als Ideale mich interessieren und beeinflussen, aber sie tun es nur schwach im Ver­gleich mit dem Gottesgefühl, wenn ich ein solches hätte.
    William James

  • Wenn es einen Gott gibt, […] muss er notwendigerweise gerecht sein; denn andernfalls wäre er das schlechteste und unvollkommenste von allen Wesen.
    Charles de Montesquieu

  • Wer ihn als einen Gott der Liebe preist, denkt nicht hoch genug von der Liebe selber.
    Friedrich Nietzsche

  • Daher denn auch der Mathematiker seine Formelsprache so hoch steigert, uns, insofern es möglich, in der meßbaren und zählbaren Welt die unmeßbare mitzubegreifen. Nun erscheint ihm alles greifbar, faßlich und mechanisch, und er kommt in den Verdacht eines heimlichen Atheismus, indem er ja das Unmeßbarste, welches wir Gott nennen, zugleich mitzuerfassen glaubt und daher dessen besonderes oder vorzügliches Dasein aufzugeben scheint.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Der brave Mann denkt an sich selbst zulezt, // Vertrau auf Gott und rette den Bedrängten.
    Friedrich Schiller

  • Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht; denn Gott der HERR ist meine Stärke und mein Psalm und ist mein Heil
    Jesaja

  • O Gott, ich könnte in eine Nussschale eingesperrt sein und mich für einen König von unermesslichem Gebiete halten, wenn nur meine bösen Träume nicht wären.
    William Shakespeare

  • Ich gehe viel spazieren, einmal einfach, weil strahlendes Wetter ist, dann auch, weil ich die kommenden Herbststürmme vorausahne. So nütze ich wie ein Geizhals aus, was Gott mir schenkt.
    Marie de Sévigné

  • Jede Wissenschaft hat ihren Gott, der zugleich ihr Ziel ist.
    Novalis

  • Lass sich doch keine Seele vom Glauben an Gott in ihrer Lebens-Geschichte etwa dadurch abneigen, daß sie zu klein dafür sei in der Menge der Geister und Sonnen.
    Jean Paul

  • Ob der Koran von Ewigkeit sei? // Darnach frag ich nicht! // Ob der Koran geschaffen sei? // Das weiß ich nicht! // Daß er das Buch der Bücher sei // Glaub ich aus Mosleminen-Pflicht. // Daß aber der Wein von Ewigkeit sei // Daran zweifl ich nicht; // Oder daß er vor den Engeln geschaffen sei // Ist vielleicht auch kein Gedicht. // Der Trinkende, wie es auch immer sei // Blickt Gott frischer ins Angesicht.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Ein unpersönlicher Gott ist gar kein Gott, sondern bloß ein missbrauchtes Wort, ein Unbegriff, eine contradictio in adjecto, ein Schiboleth für Philosophieprofessoren, welche, nachdem sie die Sache haben aufgeben müssen, mit dem Worte durchzuschleichen bemüht sind.
    Arthur Schopenhauer

  • Behüet' dich Gott, es wär' zu schön gewesen, // Behüet dich Gott! es hat nicht sollen sein!
    Joseph Victor von Scheffel

  • Die Menschen haben sich bisher stets falsche Vorstellungen über sich selbst gemacht, von dem, was sie sind oder sein sollen. Nach ihren Vorstellungen von Gott, von dem Normalmenschen usw. haben sie ihre Verhältnisse eingerichtet. Die Ausgeburten ihres Kopfes sind ihnen über den Kopf gewachsen. Vor ihren Geschöpfen haben sie, die Schöpfer, sich gebeugt. Befreien wir sie von den Hirngespinsten, den Ideen, den Dogmen, den eingebildeten Wesen, unter deren Joch sie verkümmern. Rebellieren wir gegen diese Herrschaft der Gedanken.
    Friedrich Engels

  • Wer Gott aufgibt, der löscht die Sonne aus, um mit einer Laterne weiterzuwandeln.
    Christian Morgenstern

  • Wenn es Gott nicht gäbe, so müsste man ihn erfinden.
    Voltaire

  • Wie? ist der Mensch nur ein Fehlgriff Gottes? Oder Gott nur ein Fehlgriff des Menschen?
    Friedrich Nietzsche

  • Beim wunderbaren Gott - das Weib ist schön.
    Friedrich Schiller

  • Es lebt ein Gott zu strafen und zu rächen.
    Friedrich Schiller

  • Von Weisheit kündet ein berühmtes Wort: Wem Gott verführt das Herz zum Unheil, der meint das Gute und gerät in Schuld, nur eine Spanne treib er's frei von Unheil.
    Sophokles

  • Mein Gott, wie zerbrechlich ist alles auf dieser Welt!
    Marie de Sévigné

  • Gott will Götter.
    Novalis

  • Ein verdrießlicher Gott ist ein Widerspruch oder der Teufel.
    Jean Paul

  • Hätte die Natur so viele Gesetze, als der Staat, Gott selbst könnte sie nicht regieren.
    Ludwig Börne

  • Der einzige Zweck alles Lebens: Gott fassen lernen!
    Bettina von Arnim

  • Jede Epoche ist unmittelbar zu Gott, und ihr Wert beruht gar nicht auf dem, was aus ihr hervorgeht, sondern in ihrer Existenz selbst, in ihrem Eigenen selbst
    Leopold von Ranke

  • Wen Gott lieb hat, den lässt er fallen in dieses Land
    Ludwig Ganghofer

  • Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandskraft geben will, wie wir sie brauchen. Aber er gibt sie nicht im voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen.
    Dietrich Bonhoeffer

  • Wohlan nun, laß es sein, daß unter den 50 Wörtern, die der Araber für den Löwen, unter den 200, die er für die Schlange, unter den 80, die er für den Honig, und mehr als 1000, die er fürs Schwert hat, sich feine Unterschiede finden oder gefunden hätten, die aber verlorengegangen wären - warum waren sie da, wenn sie verlorengehen mußten? Warum erfand Gott einen unnötigen Wortschatz, den nur, wie die Araber sagen, ein göttlicher Prophet in seinem ganzen Umfange fassen konnte?
    Johann Gottfried Herder

  • Denn eine bekümmerte Seele ist Gott nahe, und Not führt zu dem, der geben und helfen kann, der aber wohl verachtet würde, wenn er immer und uneingeschränkt hülfe.
    Gregor von Nazianz

  • Der Bau der Welt ist daher so, als hätte sie überall ihr Zentrum und nirgends eine Peripherie, denn Umkreis und Zentrum ist Gott, der überall und nirgends ist.
    Nikolaus von Kues

  • Gott ist sein Sein selbst. Das kann von keinem anderen Wesen ausgesagt werden.
    Thomas von Aquin

  • Aber Gott lacht über die Gebete, die man an ihn richtet um die öffentlichen Übel abzuwenden, wenn man sich nicht dem widersetzt, was geschieht um sie anzuziehen.
    Jacques Bénigne Bossuet

  • Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass man den lieben Gott nicht nach unserer Welt beurteilen darf, denn das ist eine Studie, die ihm misslungen ist. [...] unsere Welt ist offenbar in Eile hingesudelt in einer jener schlechten Stunden, wo der Schaffende nicht mehr wusste, was er machte, oder den Kopf verloren hatte. [...] Nur Meister können sich derart täuschen, das ist vielleicht der beste Trost, denn man darf ja hoffen zu sehen, wie er mit derselben schöpferischen Hand die Scharte auswetzt.
    Vincent van Gogh

  • Hinter einem voranziehenden Gott würden alle Menschen Götter. Tilgt ihr aber das Ideal aus der Brust, so verschwindet damit Tempel, Opferaltar und alles.
    Jean Paul

  • Es ist ein Schnitter, der heißt Tod, // Er mäht das Korn, wenn's Gott gebot; // Schon wetzt er die Sense, // Daß schneidend sie glänze, // Bald wird er dich schneiden, // Du mußt es nur leiden; // Mußt in den Erntekranz hinein, // Hüte dich schöns Blümelein!
    Clemens Brentano

  • Gott versteckt sich hinter das, was wir lieben.
    Friedrich Hebbel

  • Kein Volk hat Gott verlassen, das sich nicht selbst verließ.
    Heinrich von Treitschke

  • Das Unsterbliche kehrt zu Gott zurück.
    Paul Busson

  • Was tadelt Gott denn also die Sünder wegen der Handlungen, da doch schon vom ersten Ursprung der Welt an vorgesehen war, daß sie sie ausführen müßten?
    Immanuel Kant

  • Alltagsmenschen suchen den Himmel; Sonntagskinder, die tiefen Herzen und auserwählten Geister suchen Gott.
    Peter Rosegger

  • Jesus Christus aber, unser Herr, und Gott, unser Vater, der uns seine Liebe zugewandt und uns in seiner Gnade ewigen Trost und sichere Hoffnung geschenkt hat, tröste euch und gebe euch Kraft zu jedem guten Werk und Wort.
    Paulus von Tarsus

  • Sorgt immer für den Augenblick, // Und Gott laßt für die Zukunft sorgen.
    Christoph Martin Wieland

  • Der Ackermann: Gott, der mein gewaltig ist und Euer, Ihm vertrau ich, daß er mich beschirme, Die verruchte Untat, die mich hinwirft, An euch streng und unerbittlich räche!
    Johannes von Tepl

  • Wenn der Naturforscher in Betrachtung der Dinge versunken steht, ist's nicht die höchste Andacht in seinem Treiben, wenn er ihren Zusammenhang mit Gott in reinem Sinne immer vor Augen hält? Ist nicht des Dichters Weihe eine Priesterweihe, wenn seine Begeisterung ihm aus dem ewigen Urbehälter aller Beseligung zugeflossen, und seine Ideale im überirdischen Heiligenscheine leuchten?
    Joseph Görres

  • Meine Absicht ist es, die Menschen von den falschen Vorstellungen zu befreien, die ihnen Gott als einen absoluten Herrscher darstellen, despotisch Macht ausübend, wenig geeignet und wenig wert, geliebt zu werden.
    Gottfried Wilhelm Leibniz

  • Der Mensch sprach: lasst uns Gott machen, nach unserem Bilde! Es ward Gott, und der Schöpfer verehrte sein Werk.
    Sylvain Maréchal

  • Die Geburtsstunde der menschlichen Freiheit ist die Stunde der Begegnung mit Gott.
    Alfred Delp

  • Die höchste Schönheit, die der Mensch erreichen kann, ist, dass er alle Leidenschaften in sich zu einem Kunstwerk verarbeitet, dass er wie ein Gott über allen steht und sie regiert, so dass sie nur immer von der Kraft der Seele zeigen, aber nie in widrige Verzerrung ausarten.
    Sophie Tieck

  • Ich gehöre Gott, für immer.
    Lucrezia Borgia

  • Ja, Gott ist treu, er hält, was er verheißt! // Dank, liebes Weib, du wecktest mein Vertraun, // Auf Gottes Hilfe will ich freudig baun, // Und zag' ich jemals wieder in der Not, // Dann frag' mich nur: "Ist denn der Herrgott tot?«
    Julius Sturm

  • Die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme // Die Moscheen unsere Kasernen, die Gläubigen unsere Soldaten // Diese göttliche Armee ist bereit // […] // Gott ist groß, Gott ist groß.
    Ziya Gökalp

  • Eine Weltkatastrophe kann zu manchem dienen. Auch dazu, ein Alibi zu finden vor Gott. Wo warst du, Adam? »Ich war im Weltkrieg.«
    Theodor Haecker

  • Wir leben auf der Welt, dass wir Gott und dem Nächsten dienen.
    Sophie Mereau

  • Was Gott dem Menschen, ist der Mensch dem Hunde.
    Frank Wedekind

  • O Gott, ich habe nichts für das Paradies getan und bin nicht stark genug, die Hölle zu erdulden - alles ist Deiner Gnade anheimgestellt!
    Yahya ibn Mu'adh ar-Razi

  • Eine Folgerung aus dem Bisherigen ist, daß jedes Geschöpf als solches vollkommen ist, wenn es auch im Verhältnis zu einem andern weniger vollkommen zu sein scheint; denn der gütige Gott teilt das Sein allen in der Weise mit, in der er aufgefaßt werden kann.
    Nikolaus von Kues

  • Bei einer andächtigen Musik ist allezeit Gott mit seiner Gnaden Gegenwart.
    Johann Sebastian Bach

  • Die ganzen Zahlen hat der liebe Gott gemacht, alles andere ist Menschenwerk.
    Leopold Kronecker

  • Gott ist nahe, wo die Menschen einander Liebe zeigen.
    Johann Heinrich Pestalozzi

  • Gott mag den allerdurchlauchigsten und gesalbten Schafsköpfen gnädig sein; auf der Erde werden sie hoffentlich keine Gnade mehr finden.
    Georg Büchner

  • Mutter ist das Wort für Gott auf den Lippen und in den Herzen von kleinen Kindern.
    William Makepeace Thackeray

  • Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet. Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder?
    Friedrich Nietzsche

  • … Gott war guter Laune. Geizen // ist doch wohl nicht seine Art; // und er lächelte: da ward // Böhmen, reich an tausend Reizen.
    Rainer Maria Rilke

  • Verantwortung ist doch nicht nur ein Wort, eine chemische Formel, nach der helles Menschenfleisch in dunkle Erde verwandelt wird. Man kann doch Menschen nicht für ein leeres Wort sterben lassen. Irgendwo müssen wir doch hin mit unserer Verantwortung. Die Toten – antworten nicht. Gott – antwortet nicht. Aber die Lebenden, die fragen.
    Wolfgang Borchert

  • Was frag ich viel nach Geld und Gut, // Wenn ich zufrieden bin! // Gibt Gott mir nur gesundes Blut, // So hab ich frohen Sinn.
    Johann Martin Miller

  • Sollen gehört von Hause aus der Theologie an, bedeutet eine Verpflichtung oder Verschuldung des Menschen gegen Gott; »du schuldest, nicht zu töten«, hätte das soundsovielte Gebot im Geiste der althochdeutschen Sprache heißen können; und wieder bei anderer Entwicklung der Sprache hätte Schiller vielleicht seinen Satz so geformt, »der Übel größtes aber ist das Sollen«.
    Fritz Mauthner

  • Ich habe keine so hohe Meinung von dem Nutzen einer Bemühung wie die gegenwärtige ist, als wenn die wichtigste aller unserer Erkenntnisse: Es ist ein Gott, ohne Beihülfe tiefer metaphysischer Untersuchungen wanke und in Gefahr sei.
    Immanuel Kant

  • Ich bin bereit für meinen Gott zu sterben, damit durch mein Blut die Kirche Freiheit und Frieden erlangen möge.
    Thomas Becket

  • Gott ist durch Alles in Allem, und Alles ist durch Alles in Gott.
    Nikolaus von Kues

  • Gott sieht nicht so sehr darauf, was geschieht, sondern auf die Art, wie es geschieht.
    Franz von Sales

  • Natur, Naturgesetze im Dunkeln sah man nicht; // Gott sprach: Es werde Newton! Und es ward Licht.
    Alexander Pope

  • Lasst uns dem Leben trauen, weil diese Nacht das Licht bringen musste. Laßt uns dem Leben trauen, weil wir es nicht allein zu leben haben, sondern Gott es mit uns lebt.
    Alfred Delp

  • Hüten Sie sich, einen Dummkopf zu heiraten, suchen Sie sorgfältig den Gefährten, den Gott Ihnen bestimmt hat. Es gibt, glauben Sie mir, viele Männer von Geist, die fähig sind, Sie zu schätzen, Sie glücklich zu machen.
    Honoré de Balzac

  • Es werden im Himmel sich die Engel über einen büßenden Sünder neunundneunzigmal mehr freuen als über ebenso viele Gerechte, die da meinen, durch Mein Vollwort gerechtfertigt zu sein. - Denn das sage Ich wahrlich: Luther, Calvin, Melanchthon u.a. mehr wiegen nicht einen Johannes vom Kreuz, noch einen Johannes von Gott, noch einen Franziskus, noch einen Thomas von Kempen, noch einen Taulerus, noch eine Theresia und noch viele tausend andere auf.
    Jakob Lorber

  • Und alle Götter lachten damals und wackelten auf ihren Stühlen und riefen: »Ist das nicht eben Göttlichkeit, dass es Götter, aber keinen Gott giebt?« Wer Ohren hat, der höre.
    Friedrich Nietzsche

  • Lieber Herr Professor, zuletzt wäre ich sehr viel lieber Basler Professor als Gott; aber ich habe es nicht gewagt, meinen Privat-Egoismus so weit zu treiben, um seinetwegen die Schaffung der Welt zu unterlassen. Sie sehen, man muß Opfer bringen, wie und wo man lebt.
    Friedrich Nietzsche

  • Es ist der stetig fortgesetzte, nie erlahmende Kampf gegen Skeptizismus und Dogmatismus, gegen Unglaube und gegen Aberglaube, den Religion und Naturwissenschaft gemeinsam führen, und das richtungsweisende Losungswort in diesem Kampf lautet von jeher und in alle Zukunft: Hin zu Gott!
    Max Planck

  • Wem Gott Verstand gibt, dem gibt er auch ein Amt.
    Kurt Tucholsky

  • Die Überzeugung von der großen Wahrheit, es ist ein Gott, wenn sie den höchsten Grad mathematischer Gewißheit haben soll, hat dieses Eigne: daß sie nur durch einen einzigen Weg kann erlangt werden, und gibt dieser Betrachtung den Vorzug, daß die philosophische Bemühung sich bei einem einzigen Beweisgrunde vereinigen müssen, um die Fehler, die in der Ausführung desselben möchten eingelaufen sein, vielmehr zu verbessern, als ihn zu verwerfen, so bald man überzeugt ist, daß keine Wahl unter mehr dergleichen möglich sei.
    Immanuel Kant

  • Das Vorauswissen Gottes macht alles Kommende gewiss und bestimmt; ja seine Voraussicht und seine Vorausbestimmung, auf welche das Vorauswissen gegründet erscheint, thut noch mehr, da Gott nicht gleich dem Menschen die Ereignisse mit Gleichgültigkeit betrachten und sein Urtheil anhalten kann, weil alles nur durch die Beschlüsse seines Willens und die Wirksamkeit seiner Macht zum Dasein gelangt.
    Gottfried Wilhelm Leibniz

  • Ihr hättet Mitleid zeigen müssen // mit ihm, den Gott gezeichnet hat, // ihn nach den Leiden fragen müssen!
    Wolfram von Eschenbach

  • Nun aber ist es Zeit fortzugehen, für mich um zu sterben, für euch um zu leben: Wer aber von uns dem besseren Los entgegengeht, das ist allen verborgen, außer Gott.
    Sokrates

  • Gott ist der Gott der Freude.
    Franz von Sales

  • Gott hilft uns nicht immer am Leiden vorbei, aber er hilft uns hindurch.
    Johann Albrecht Bengel

  • Es lebt ein Gott, zu strafen und zu rächen.
    Friedrich Schiller

  • Die Quelle des Ideals ist der heiße Durst nach Ewigkeit, die Sehnsucht nach Gott, also das Edelste unsrer Natur.
    Friedrich Schlegel

  • Der Süden! Der arme Süden! Nur Gott weiß, was aus ihm wird.
    John C. Calhoun

  • Ich habe bei Tag und Nacht über den Büchern gesessen, ganze Bibliotheken durchgelesen, auch Philosophie und fremde Sprachen getrieben, und die Bücher sind leider mein Gott gewesen.
    Ludwig Harms

  • Ich fürchte, wir werden Gott nicht los, weil wir noch an die Grammatik glauben […].
    Friedrich Nietzsche

  • Konservative Revolution nennen wir die Wiederinachtsetzung all jener elementaren Gesetze und Werte, ohne welche der Mensch den Zusammenhang mit der Natur und mit Gott verliert und keine wahre Ordnung aufbauen kann.
    Edgar Julius Jung

  • Oh, wir haben dich gesucht, Gott, in jeder Ruine, in jedem Granattrichter, in jeder Nacht. Wir haben dich gerufen. Gott! Wir haben nach dir gebrüllt, geweint, geflucht! Wo warst du da, lieber Gott?
    Wolfgang Borchert

  • Wollte, Gott hätte mich zum Gärtner oder zum Laboranten gemacht! Ich könnte glücklich sein.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Wissen Sie, als Atheist bin ich in das Konzentrationslager gekommen, und nach dem, was ich dort erlebt habe, verließ ich es als gläubiger Christ. Es ist mir klar geworden, daß ein Volk ohne metaphysische Bindung, ohne Bindung an Gott, weder regiert werden noch blühen kann auf die Dauer.
    Carlo Mierendorff

  • Bei Hofe ist der Unglaube verpönt, weil er den Interessen der Fürsten als schädlich gilt, Unglaube ist auch in Gegenwart junger Mädchen verpönt, wie leicht könnte er sie abhalten zu heiraten. Man wird zugeben, wenn es einen Gott gibt, muss es ihm sehr wohlgefällig sein, aus solchen Beweggründen verehrt zu werden.
    Stendhal

  • Mein Zweck ist, bei den Menschen die falschen Vorstellungen zu beseitigen, wonach Gott ein unbeschränkter Herrscher ist, welcher von seiner Macht einen despotischen Gebrauch macht und welcher wenig geeignet und wenig werth ist, geliebt zu werden.
    Gottfried Wilhelm Leibniz

  • Kommt der Geist eines Menschen vor zeitlichen Sorgen nicht zur Ruhe, so kann er Gott nicht näher kommen.
    Antonius von Padua

  • Der ist ein Narr, der dem verfällt: // wolln dienen Gott sowie der Welt; // denn wo zwei Herren hat ein Knecht, // kann dieser keinem dienen recht.
    Sebastian Brant

  • Doch scheint es geratener: am Ufer derjenigen Erkenntnisse entlangzusegeln, die uns durch die Mittelmäßigkeit unseres Verstandes vergönnt sind, als sich auf die hohe See derart mystischer Nachforschungen hinauszuwagen, wie es Malebranche getan hat, dessen Meinung von der hier erörterten nicht weit entfernt ist: nämlich daß wir alles in Gott schauen.
    Immanuel Kant

  • Gott gönnt nur denen die Freiheit, die sie lieben und jederzeit bereit sind, sie zu schützen und zu verteidigen.
    Daniel Webster

  • Ich habe Gott überall erblickt aber niemals begriffen.
    Alphonse de Lamartine

  • Wenn er aber, wie gesagt, die ganze Welt als eine Einheit vor sich sah, wo wurden nicht Himmel und Erde eng, sondern die Seele des Schauenden weit; in Gott entrückt, konnte er ohne Schwierigkeit alles schauen, was geringer ist als Gott.
    Gregor I.

  • Alle Widersprüche im Leben und im Menschen sind nur scheinbar, und könnten wir wie ein Gott auf alle heruntersehen und sie alle verstehen, so würden wir unsere Augen von keinem mit Widerwillen wenden.
    Sophie Tieck

  • Man muß Gott nicht versuchen, aber auch die Menschen nicht.
    Johann Peter Hebel

  • Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
    Paulus von Tarsus

  • Die höchste Vollendung des menschlichen Lebens liegt darin, dass des Menschen Sinn ledig sei für Gott.
    Thomas von Aquin

  • Mönchlein, Mönchlein, du gehst jetzt einen Gang, dergleichen ich und mancher Obrist auch in der allerersten Schlachtordnung nicht getan haben. Bist Du aber der rechtlichen Meinung und deiner Sache gewiss, so fahre in Gottes Namen fort und sei getrost, Gott wird dich nicht verlassen. Mut, Mönchlein, Mut!
    Georg von Frundsberg

  • Wem Gott will rechte Gunst erweisen, // Den schickt er in die weite Welt, // Dem will er seine Wunder weisen // In Feld und Wald und Strom und Feld.
    Joseph von Eichendorff

  • Der wahre Ruhm ist Ruhm bei Gott // Und nicht bei Menschenkindern!
    Christian Fürchtegott Gellert

  • Zu allen Zeiten haben sich die Menschen vorgestellt, daß Gott die Flüche der Sterbenden erhört, besonders der Priester. Ein nützlicher und achtbarer Irrtum, wenn er das Verbrechen eindämmt.
    Voltaire

  • Gott hat uns den Tabak gegeben, um unsere Leidenschaften und unsere Schmerzen einzuschläfern.
    Honoré de Balzac

  • Begrenzt in seinem Wesen, unbegrenzt in seinen Wünschen, ist der Mensch ein gefallener Gott, der sich an den Himmel erinnert.
    Alphonse de Lamartine

  • Gott ist mein Leben.
    Mary Baker Eddy

  • Der liebe Gott hilft nur bei nicht tödlichen Erkrankungen.
    Julius Levin

  • Wohl können wir Gott unser Herz öffnen, aber nicht ohne göttliche Hilfe.
    Thomas von Aquin

  • Aber Gott will auch, daß der Mensch betrachte die vergangenen Zeiten; nicht als Eintagsfliege ohne Zukunft hat Gott den Menschen geschaffen, und wer die ihm geordnete Zukunft genießen will, muß sich dazu stärken an der Vergangenheit.
    Jeremias Gotthelf

  • Wir dürfen diese unsere Zeit nur nicht als Übergangszeit empfinden. Wir sind wir und haben unsere Pflicht zu tun. Und diese Pflicht ist, in der Relativität die Verkettung mit dem Absoluten nicht zu vergessen. Gott lebt, auch wenn er schläft und träumt. Die nächste Zukunft der Erde hängt von den großen Völkern ab, in denen Gottes Traum am lebendigsten geträumt wird: von Rußland und Deutschland.
    Klabund



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Das Vorauswissen Gottes macht alles Kommende gewiss und bestimmt; ja sei
Das Vorauswissen Gottes macht alles Kommende gewiss und bestimmt; ja seine Voraussicht und seine Vorausbestimmung, auf welche das Vorauswissen gegründet erscheint, thut noch mehr, da Gott nicht gleich dem Menschen die Ereignisse mit Gleichgültigkeit betrachten und sein Urtheil anhalten kann, weil alles nur durch die Beschlüsse seines Willens und die Wirksamkeit seiner Macht zum Dasein gelangt.
– Gottfried Wilhelm Leibniz
Mein Zweck ist, bei den Menschen die falschen Vorstellungen zu beseitige
Mein Zweck ist, bei den Menschen die falschen Vorstellungen zu beseitigen, wonach Gott ein unbeschränkter Herrscher ist, welcher von seiner Macht einen despotischen Gebrauch macht und welcher wenig geeignet und wenig werth ist, geliebt zu werden.
– Gottfried Wilhelm Leibniz
Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestor
Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
– Paulus von Tarsus
Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles in dem
Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles in dem Namen des Herrn Jesu, und danket Gott und dem Vater durch ihn.
– Paulus von Tarsus
Legt von euch ab den alten Menschen mit seinem früheren Wandel, der sich
Legt von euch ab den alten Menschen mit seinem früheren Wandel, der sich durch trügerische Begierden zugrunde richtet. Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.
– Paulus von Tarsus
Niemand kann sich also herausreden. Die ganze Menschheit ist vor Gott sc
Niemand kann sich also herausreden. Die ganze Menschheit ist vor Gott schuldig!
– Paulus von Tarsus
Zwar hat Gott über die Zeit der Unwissenheit hinweggesehen; nun aber geb
Zwar hat Gott über die Zeit der Unwissenheit hinweggesehen; nun aber gebietet er den Menschen, dass alle an allen Enden Buße tun.
– Paulus von Tarsus
Ich sage dir, Lucilius: in uns wohnt ein heiliger Geist, ein Beobachter
Ich sage dir, Lucilius: in uns wohnt ein heiliger Geist, ein Beobachter und Wächter alles Guten und Bösen an uns. Dieser behandelt uns so, wie wir ihn behandelt haben. Niemand aber ist ein guter Mensch ohne Gott.
– Seneca d.J.
Nicht Strenge legte Gott in's weiche Herz // Des Weibes. – Friedrich Sch
Nicht Strenge legte Gott in's weiche Herz // Des Weibes.
– Friedrich Schiller
[...] dem Muthigen hilft Gott! – Friedrich Schiller
[...] dem Muthigen hilft Gott!
– Friedrich Schiller
Der brave Mann denkt an sich selbst zulezt, // Vertrau auf Gott und rett
Der brave Mann denkt an sich selbst zulezt, // Vertrau auf Gott und rette den Bedrängten.
– Friedrich Schiller
Es lebt ein Gott zu strafen und zu rächen. – Friedrich Schiller
Es lebt ein Gott zu strafen und zu rächen.
– Friedrich Schiller
Denn eine bekümmerte Seele ist Gott nahe, und Not führt zu dem, der gebe
Denn eine bekümmerte Seele ist Gott nahe, und Not führt zu dem, der geben und helfen kann, der aber wohl verachtet würde, wenn er immer und uneingeschränkt hülfe.
– Gregor von Nazianz
Sorgt immer für den Augenblick, // Und Gott laßt für die Zukunft sorgen.
Sorgt immer für den Augenblick, // Und Gott laßt für die Zukunft sorgen.
– Christoph Martin Wieland
O Gott, ich habe nichts für das Paradies getan und bin nicht stark genug
O Gott, ich habe nichts für das Paradies getan und bin nicht stark genug, die Hölle zu erdulden - alles ist Deiner Gnade anheimgestellt!
– Yahya ibn Mu'adh ar-Razi
Ich bin bereit für meinen Gott zu sterben, damit durch mein Blut die Kir
Ich bin bereit für meinen Gott zu sterben, damit durch mein Blut die Kirche Freiheit und Frieden erlangen möge.
– Thomas Becket
Ihr hättet Mitleid zeigen müssen // mit ihm, den Gott gezeichnet hat, //
Ihr hättet Mitleid zeigen müssen // mit ihm, den Gott gezeichnet hat, // ihn nach den Leiden fragen müssen!
– Wolfram von Eschenbach
Kommt der Geist eines Menschen vor zeitlichen Sorgen nicht zur Ruhe, so
Kommt der Geist eines Menschen vor zeitlichen Sorgen nicht zur Ruhe, so kann er Gott nicht näher kommen.
– Antonius von Padua
Die höchste Vollendung des menschlichen Lebens liegt darin, dass des Men
Die höchste Vollendung des menschlichen Lebens liegt darin, dass des Menschen Sinn ledig sei für Gott.
– Thomas von Aquin
Die Ordnung der Glieder des Alls zueinander besteht kraft der Ordnung de
Die Ordnung der Glieder des Alls zueinander besteht kraft der Ordnung des ganzen Alls auf Gott hin.
– Thomas von Aquin
Gott hat weder Anfang noch Ende, er besitzt sein ganzes Sein auf einmal
Gott hat weder Anfang noch Ende, er besitzt sein ganzes Sein auf einmal - worin der Begriff der Ewigkeit beruht.
– Thomas von Aquin
Jedes Wesen liebt von Natur auf seine Weise Gott mehr als sich selbst. –
Jedes Wesen liebt von Natur auf seine Weise Gott mehr als sich selbst.
– Thomas von Aquin
Das ist das Äußerste menschlichen Gotterkennens: zu wissen, dass wir Got
Das ist das Äußerste menschlichen Gotterkennens: zu wissen, dass wir Gott nicht wissen.
– Thomas von Aquin
Damit den Heiligen die Seligkeit besser gefalle und sie Gott noch mehr d
Damit den Heiligen die Seligkeit besser gefalle und sie Gott noch mehr dafür danken, dürfen sie die Strafen der Gottlosen vollkommen schauen.
– Thomas von Aquin
Es ist ein Schnitter, der heißt Tod, // Er mäht das Korn, wenn's Gott ge
Es ist ein Schnitter, der heißt Tod, // Er mäht das Korn, wenn's Gott gebot; // Schon wetzt er die Sense, // Daß schneidend sie glänze, // Bald wird er dich schneiden, // Du mußt es nur leiden; // Mußt in den Erntekranz hinein, // Hüte dich, schönes Blümelein!
– Clemens Brentano
Gott weiß, wer unrecht hat und wer gesündigt hat, und bald wird Unglück
Gott weiß, wer unrecht hat und wer gesündigt hat, und bald wird Unglück über die hereinbrechen, die uns fälschlich verurteilen. Gott wird unseren Tod rächen. Herr wisse, daß in Wahrheit alle, die gegen uns sind, von uns zu leiden haben werden.
– Jacques de Molay
Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht; denn G
Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht; denn Gott der HERR ist meine Stärke und mein Psalm und ist mein Heil
– Jesaja
Von Weisheit kündet ein berühmtes Wort: Wem Gott verführt das Herz zum U
Von Weisheit kündet ein berühmtes Wort: Wem Gott verführt das Herz zum Unheil, der meint das Gute und gerät in Schuld, nur eine Spanne treib er's frei von Unheil.
– Sophokles
Der Bau der Welt ist daher so, als hätte sie überall ihr Zentrum und nir
Der Bau der Welt ist daher so, als hätte sie überall ihr Zentrum und nirgends eine Peripherie, denn Umkreis und Zentrum ist Gott, der überall und nirgends ist.
– Nikolaus von Kues
Der Ackermann: Gott, der mein gewaltig ist und Euer, Ihm vertrau ich, da
Der Ackermann: Gott, der mein gewaltig ist und Euer, Ihm vertrau ich, daß er mich beschirme, Die verruchte Untat, die mich hinwirft, An euch streng und unerbittlich räche!
– Johannes von Tepl
Denke nicht so viel darüber nach, wer für oder gegen dich ist, verwende
Denke nicht so viel darüber nach, wer für oder gegen dich ist, verwende lieber all deine Sorge darauf, dass Gott bei allem mit dir ist!
– Thomas von Kempen
Gott ist durch Alles in Allem, und Alles ist durch Alles in Gott. – Niko
Gott ist durch Alles in Allem, und Alles ist durch Alles in Gott.
– Nikolaus von Kues
Nun aber ist es Zeit fortzugehen, für mich um zu sterben, für euch um zu
Nun aber ist es Zeit fortzugehen, für mich um zu sterben, für euch um zu leben: Wer aber von uns dem besseren Los entgegengeht, das ist allen verborgen, außer Gott.
– Sokrates
Der ist ein Narr, der dem verfällt: // wolln dienen Gott sowie der Welt;
Der ist ein Narr, der dem verfällt: // wolln dienen Gott sowie der Welt; // denn wo zwei Herren hat ein Knecht, // kann dieser keinem dienen recht.
– Sebastian Brant
Mönchlein, Mönchlein, du gehst jetzt einen Gang, dergleichen ich und man
Mönchlein, Mönchlein, du gehst jetzt einen Gang, dergleichen ich und mancher Obrist auch in der allerersten Schlachtordnung nicht getan haben. Bist Du aber der rechtlichen Meinung und deiner Sache gewiss, so fahre in Gottes Namen fort und sei getrost, Gott wird dich nicht verlassen. Mut, Mönchlein, Mut!
– Georg von Frundsberg
Jesus Christus empfehle ich meine Seele. Herr Jesus empfange meine Seele
Jesus Christus empfehle ich meine Seele. Herr Jesus empfange meine Seele. Oh Gott, hab Erbarmen mit meiner Seele.
– Anne Boleyn
Lieber Gott! – Erasmus von Rotterdam
Lieber Gott!
– Erasmus von Rotterdam
Der Mensch ist aber ein Gott, so bald er Mensch ist. Und ist er ein Gott
Der Mensch ist aber ein Gott, so bald er Mensch ist. Und ist er ein Gott, so ist er schön.
– Friedrich Hölderlin
O ein Gott ist der Mensch, wenn er träumt, ein Bettler, wenn er nachdenk
O ein Gott ist der Mensch, wenn er träumt, ein Bettler, wenn er nachdenkt, und wenn die Begeisterung hin ist, steht er da, wie ein mißratener Sohn, den der Vater aus dem Hause stieß, und betrachtet die ärmlichen Pfennige, die ihm das Mitleid auf den Weg gab.
– Friedrich Hölderlin
Ja, in unserer gegenwärtigen Zeit erweist Gott seine Gerechtigkeit, näml
Ja, in unserer gegenwärtigen Zeit erweist Gott seine Gerechtigkeit, nämliche seine Treue zu sich selbst und zu den Menschen: Er verschafft selber die von den Menschen schuldig gebliebene Gerechtigkeit, und das für alle, die einzig und allein auf das vertrauen, was er durch Jesus getan hat.
– Paulus von Tarsus
Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott habe
Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. Den hat Gott für den Glauben hingestellt als Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden vergibt, die früher begangen wurden in der Zeit seiner Geduld, um nun in dieser Zeit seine Gerechtigkeit zu erweisen, dass er selbst gerecht ist und gerecht macht den, der da ist aus d...
Gott befohlen, Monsieur! ich habe besser von Euch gesprochen, als Ihr`s
Gott befohlen, Monsieur! ich habe besser von Euch gesprochen, als Ihr`s um mich verdient habt oder verdienen werdet; aber man soll Böses mit Gutem vergelten.
– William Shakespeare
O Gott, ich könnte in eine Nussschale eingesperrt sein und mich für eine
O Gott, ich könnte in eine Nussschale eingesperrt sein und mich für einen König von unermesslichem Gebiete halten, wenn nur meine bösen Träume nicht wären.
– William Shakespeare
Gottes Schutz scheint uns leicht entbehrlich, solange wir ihn besitzen.
Gottes Schutz scheint uns leicht entbehrlich, solange wir ihn besitzen. Zu unserem eigenen Nutzen und Wohl entzieht ihn Gott zuweilen, damit wir erkennen, dass ohne Gottes Schutz der Mensch ein reines Nichts ist.
– Antonius von Padua
Gott ist sein Sein selbst. Das kann von keinem anderen Wesen ausgesagt w
Gott ist sein Sein selbst. Das kann von keinem anderen Wesen ausgesagt werden.
– Thomas von Aquin
Wenn der Naturforscher in Betrachtung der Dinge versunken steht, ist's n
Wenn der Naturforscher in Betrachtung der Dinge versunken steht, ist's nicht die höchste Andacht in seinem Treiben, wenn er ihren Zusammenhang mit Gott in reinem Sinne immer vor Augen hält? Ist nicht des Dichters Weihe eine Priesterweihe, wenn seine Begeisterung ihm aus dem ewigen Urbehälter aller Beseligung zugeflossen, und seine Ideale im überirdischen Heiligenscheine leuchten?
– Joseph Görres
Eine Folgerung aus dem Bisherigen ist, daß jedes Geschöpf als solches vo
Eine Folgerung aus dem Bisherigen ist, daß jedes Geschöpf als solches vollkommen ist, wenn es auch im Verhältnis zu einem andern weniger vollkommen zu sein scheint; denn der gütige Gott teilt das Sein allen in der Weise mit, in der er aufgefaßt werden kann.
– Nikolaus von Kues
Gott sieht nicht so sehr darauf, was geschieht, sondern auf die Art, wie
Gott sieht nicht so sehr darauf, was geschieht, sondern auf die Art, wie es geschieht.
– Franz von Sales
Gott ist der Gott der Freude. – Franz von Sales
Gott ist der Gott der Freude.
– Franz von Sales
In seiner unendlichen Güte wird Gott niemals jene verlassen, die ihn nic
In seiner unendlichen Güte wird Gott niemals jene verlassen, die ihn nicht verlassen wollen.
– Franz von Sales
Wem Gott will rechte Gunst erweisen, // Den schickt er in die weite Welt
Wem Gott will rechte Gunst erweisen, // Den schickt er in die weite Welt, // Dem will er seine Wunder weisen // In Feld und Wald und Strom und Feld.
– Joseph von Eichendorff
Aber so ein Gott Jehova, der animi causa und de gaieté de coeur diese We
Aber so ein Gott Jehova, der animi causa und de gaieté de coeur diese Welt der Noth und des Jammers hervorbringt und dann noch gar sich selber Beifall klatscht, mit ????? ???? ????, - Das ist nicht zu ertragen.
– Arthur Schopenhauer
Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich
Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden.
– Jesaja
Gott oder auch die Natur – Baruch de Spinoza
Gott oder auch die Natur
– Baruch de Spinoza
Prophetie oder Offenbarung ist die von Gott den Menschen offenbarte sich
Prophetie oder Offenbarung ist die von Gott den Menschen offenbarte sichere Erkenntnis einer Sache.
– Baruch de Spinoza
Für gewöhnlich ist Gott mit den großen Bataillonen gegen die kleinen. –
Für gewöhnlich ist Gott mit den großen Bataillonen gegen die kleinen.
– Roger de Bussy-Rabutin
Lieb' ist ein Siechtum, von Gott geschickt, // Das keine Arznei je besse
Lieb' ist ein Siechtum, von Gott geschickt, // Das keine Arznei je bessert; // Ein Blümlein, das aufblüht, wenn mans knickt, // Und abstirbt, wenn mans wässert.
– Samuel Daniel
Die Extreme sind verderblich und gehen von Menschen aus; jeder Ausgleich
Die Extreme sind verderblich und gehen von Menschen aus; jeder Ausgleich ist gerecht und kommt von Gott.
– Jean de La Bruyère
Ich gehe viel spazieren, einmal einfach, weil strahlendes Wetter ist, da
Ich gehe viel spazieren, einmal einfach, weil strahlendes Wetter ist, dann auch, weil ich die kommenden Herbststürmme vorausahne. So nütze ich wie ein Geizhals aus, was Gott mir schenkt.
– Marie de Sévigné
Mein Gott, wie zerbrechlich ist alles auf dieser Welt! – Marie de Sévign
Mein Gott, wie zerbrechlich ist alles auf dieser Welt!
– Marie de Sévigné
Aber Gott lacht über die Gebete, die man an ihn richtet um die öffentlic
Aber Gott lacht über die Gebete, die man an ihn richtet um die öffentlichen Übel abzuwenden, wenn man sich nicht dem widersetzt, was geschieht um sie anzuziehen.
– Jacques Bénigne Bossuet
Meine Absicht ist es, die Menschen von den falschen Vorstellungen zu bef
Meine Absicht ist es, die Menschen von den falschen Vorstellungen zu befreien, die ihnen Gott als einen absoluten Herrscher darstellen, despotisch Macht ausübend, wenig geeignet und wenig wert, geliebt zu werden.
– Gottfried Wilhelm Leibniz
Bei einer andächtigen Musik ist allezeit Gott mit seiner Gnaden Gegenwar
Bei einer andächtigen Musik ist allezeit Gott mit seiner Gnaden Gegenwart.
– Johann Sebastian Bach
Natur, Naturgesetze im Dunkeln sah man nicht; // Gott sprach: Es werde N
Natur, Naturgesetze im Dunkeln sah man nicht; // Gott sprach: Es werde Newton! Und es ward Licht.
– Alexander Pope
Gott hilft uns nicht immer am Leiden vorbei, aber er hilft uns hindurch.
Gott hilft uns nicht immer am Leiden vorbei, aber er hilft uns hindurch.
– Johann Albrecht Bengel
Nach dem Sternenhimmel ist das Größte und Schönste, was Gott erschaffen
Nach dem Sternenhimmel ist das Größte und Schönste, was Gott erschaffen hat, das Meer.
– Adalbert Stifter
Der wahre Ruhm ist Ruhm bei Gott // Und nicht bei Menschenkindern! – Chr
Der wahre Ruhm ist Ruhm bei Gott // Und nicht bei Menschenkindern!
– Christian Fürchtegott Gellert
Reißt die Kreuze aus der Erden! // Alle sollen Schwerter werden, // Gott
Reißt die Kreuze aus der Erden! // Alle sollen Schwerter werden, // Gott im Himmel wird's verzeih'n.
– Georg Herwegh
Um was der Mensch auch immer beten mag - er betet um ein Wunder. Jedes G
Um was der Mensch auch immer beten mag - er betet um ein Wunder. Jedes Gebet läuft schließlich darauf hinaus: »Großer Gott, gib, daß zwei mal zwei - nicht vier sei.«
– Iwan Sergejewitsch Turgenew
Gott ist immer mit den stärkeren Bataillonen. – Friedrich II. (Preußen)
Gott ist immer mit den stärkeren Bataillonen.
– Friedrich II. (Preußen)
Gott hilft denen, die sich selber helfen. – Benjamin Franklin
Gott hilft denen, die sich selber helfen.
– Benjamin Franklin
Allmächtiger Gott, und Ihr Zeugen meines Todes, ich habe als Philosoph g
Allmächtiger Gott, und Ihr Zeugen meines Todes, ich habe als Philosoph gelebt und sterbe als Christ.
– Giacomo Casanova
Großer Gott, und ihr übrigen Zeugen meines Todes, ich habe als Philosoph
Großer Gott, und ihr übrigen Zeugen meines Todes, ich habe als Philosoph gelebt und sterbe als Christ.
– Giacomo Casanova
Man spricht viel von Aufklärung, und wünscht mehr Licht. Mein Gott was h
Man spricht viel von Aufklärung, und wünscht mehr Licht. Mein Gott was hilft aber alles Licht, wenn die Leute entweder keine Augen haben, oder die, die sie haben, vorsätzlich verschließen?
– Georg Christoph Lichtenberg
Jede Wissenschaft hat ihren Gott, der zugleich ihr Ziel ist. – Novalis
Jede Wissenschaft hat ihren Gott, der zugleich ihr Ziel ist.
– Novalis
Gott will Götter. – Novalis
Gott will Götter.
– Novalis
Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass man den lieben Gott nicht
Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass man den lieben Gott nicht nach unserer Welt beurteilen darf, denn das ist eine Studie, die ihm misslungen ist. [...] unsere Welt ist offenbar in Eile hingesudelt in einer jener schlechten Stunden, wo der Schaffende nicht mehr wusste, was er machte, oder den Kopf verloren hatte. [...] Nur Meister können sich derart täuschen, das ist vielleicht der beste Trost, denn man darf ja hoffen zu sehen, wie er mit derselben schöpferischen Hand die Scharte au...
Der Mensch sprach: lasst uns Gott machen, nach unserem Bilde! Es ward Go
Der Mensch sprach: lasst uns Gott machen, nach unserem Bilde! Es ward Gott, und der Schöpfer verehrte sein Werk.
– Sylvain Maréchal
Die ganzen Zahlen hat der liebe Gott gemacht, alles andere ist Menschenw
Die ganzen Zahlen hat der liebe Gott gemacht, alles andere ist Menschenwerk.
– Leopold Kronecker
Gott ist die Welt - und Gott und ich sind du! – Otto Erich Hartleben
Gott ist die Welt - und Gott und ich sind du!
– Otto Erich Hartleben
Es lebt ein Gott, zu strafen und zu rächen. – Friedrich Schiller
Es lebt ein Gott, zu strafen und zu rächen.
– Friedrich Schiller
Doch scheint es geratener: am Ufer derjenigen Erkenntnisse entlangzusege
Doch scheint es geratener: am Ufer derjenigen Erkenntnisse entlangzusegeln, die uns durch die Mittelmäßigkeit unseres Verstandes vergönnt sind, als sich auf die hohe See derart mystischer Nachforschungen hinauszuwagen, wie es Malebranche getan hat, dessen Meinung von der hier erörterten nicht weit entfernt ist: nämlich daß wir alles in Gott schauen.
– Immanuel Kant
Zu allen Zeiten haben sich die Menschen vorgestellt, daß Gott die Flüche
Zu allen Zeiten haben sich die Menschen vorgestellt, daß Gott die Flüche der Sterbenden erhört, besonders der Priester. Ein nützlicher und achtbarer Irrtum, wenn er das Verbrechen eindämmt.
– Voltaire
Es gibt keine besondere Pflichten gegen Gott in einer allgemeinen Religi
Es gibt keine besondere Pflichten gegen Gott in einer allgemeinen Religion; denn Gott kann von uns nichts empfangen; wir können auf und für ihn nicht wirken.
– Immanuel Kant
Denn wenn Gott zum Menschen wirklich spräche, so kann dieser doch niemal
Denn wenn Gott zum Menschen wirklich spräche, so kann dieser doch niemals wissen, daß es Gott sei, der zu ihm spricht.
– Immanuel Kant
So viel Geld lässt sich, weiß Gott, nicht mit etwas Gutem verdienen. – F
So viel Geld lässt sich, weiß Gott, nicht mit etwas Gutem verdienen.
– Friedrich Schiller
Nicht Strenge legte Gott ins weiche Herz des Weibes. – Friedrich Schille
Nicht Strenge legte Gott ins weiche Herz des Weibes.
– Friedrich Schiller
Der eine Schluß ist ganz richtig: Wenn in der Verfassung der Welt Ordnun
Der eine Schluß ist ganz richtig: Wenn in der Verfassung der Welt Ordnung und Schönheit hervorleuchten: so ist ein Gott.
– Immanuel Kant
Gott grüß Euch, Alter! - Schmeckt das Pfeifchen? – Gottlieb Konrad Pfeff
Gott grüß Euch, Alter! - Schmeckt das Pfeifchen?
– Gottlieb Konrad Pfeffel
Aber Liebe zu Gott als Neigung (pathologische Liebe) ist unmöglich; denn
Aber Liebe zu Gott als Neigung (pathologische Liebe) ist unmöglich; denn er ist kein Gegenstand der Sinne. Eben dieselbe gegen Menschen ist zwar möglich, kann aber nicht geboten werden; denn es steht in keines Menschen Vermögen, jemanden bloß auf Befehl zu lieben.
– Immanuel Kant
Lass sich doch keine Seele vom Glauben an Gott in ihrer Lebens-Geschicht
Lass sich doch keine Seele vom Glauben an Gott in ihrer Lebens-Geschichte etwa dadurch abneigen, daß sie zu klein dafür sei in der Menge der Geister und Sonnen.
– Jean Paul
Ein verdrießlicher Gott ist ein Widerspruch oder der Teufel. – Jean Paul
Ein verdrießlicher Gott ist ein Widerspruch oder der Teufel.
– Jean Paul
Hinter einem voranziehenden Gott würden alle Menschen Götter. Tilgt ihr
Hinter einem voranziehenden Gott würden alle Menschen Götter. Tilgt ihr aber das Ideal aus der Brust, so verschwindet damit Tempel, Opferaltar und alles.
– Jean Paul
Die Geburtsstunde der menschlichen Freiheit ist die Stunde der Begegnung
Die Geburtsstunde der menschlichen Freiheit ist die Stunde der Begegnung mit Gott.
– Alfred Delp
Gott ist nahe, wo die Menschen einander Liebe zeigen. – Johann Heinrich
Gott ist nahe, wo die Menschen einander Liebe zeigen.
– Johann Heinrich Pestalozzi
Lasst uns dem Leben trauen, weil diese Nacht das Licht bringen musste. L
Lasst uns dem Leben trauen, weil diese Nacht das Licht bringen musste. Laßt uns dem Leben trauen, weil wir es nicht allein zu leben haben, sondern Gott es mit uns lebt.
– Alfred Delp
Die Quelle des Ideals ist der heiße Durst nach Ewigkeit, die Sehnsucht n
Die Quelle des Ideals ist der heiße Durst nach Ewigkeit, die Sehnsucht nach Gott, also das Edelste unsrer Natur.
– Friedrich Schlegel
Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand, - ist ein alter Scherz
Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand, - ist ein alter Scherz, den man wohl in unsern Zeiten nicht gar für Ernst wird behaupten wollen.
– Georg Wilhelm Friedrich Hegel
Ohne Gedanken an Gott ist mir die ganze Natur, das ganze Geschlecht der
Ohne Gedanken an Gott ist mir die ganze Natur, das ganze Geschlecht der Menschen und ich mir selbst ein ewig unauflösbares Rätsel.
– Johann Michael Sailer
Um den Gedanken an Pflicht kräftig zu erhalten, sorge dafür, dass es ein
Um den Gedanken an Pflicht kräftig zu erhalten, sorge dafür, dass es eines sei oder werde mit dem Gedanken an Gott.
– Johann Michael Sailer
Natürlich, wenn ein Gott sich erst sechs Tage plagt, // Und selbst am En
Natürlich, wenn ein Gott sich erst sechs Tage plagt, // Und selbst am Ende bravo sagt, // Da muss es was Gescheites werden.
– Johann Wolfgang von Goethe
Das Gewebe dieser Welt ist aus Notwendigkeit und Zufall gebildet; die Ve
Das Gewebe dieser Welt ist aus Notwendigkeit und Zufall gebildet; die Vernunft des Menschen stellt sich zwischen beide und weiß sie zu beherrschen; sie behandelt das Notwendige als den Grund ihres Daseins; das Zufällige weiß sie zu lenken, zu leiten und zu nutzen, und nur, indem sie fest und unerschütterlich steht, verdient der Mensch, ein Gott der Erde genannt zu werden.
– Johann Wolfgang von Goethe
Närrisch, dass jeder in seinem Falle // Seine besondere Meinung preist!
Närrisch, dass jeder in seinem Falle // Seine besondere Meinung preist! // Wenn Islam »Gott ergeben« heißt, // In Islam leben und sterben wir alle.
– Johann Wolfgang von Goethe
Guter Gott von deinem Himmel, alte Kinder siehst du und junge Kinder, un
Guter Gott von deinem Himmel, alte Kinder siehst du und junge Kinder, und nichts weiter; und an welchen du mehr Freude hast, das hat dein Sohn schon lange verkündet.
– Johann Wolfgang von Goethe
Gott steh' ihr bei - der Klerikei - die Laien lernen lesen. – Karl Juliu
Gott steh' ihr bei - der Klerikei - die Laien lernen lesen.
– Karl Julius Weber
Der betet gut, wer Liebe hegt // Für alle, groß und klein! // Gott, der
Der betet gut, wer Liebe hegt // Für alle, groß und klein! // Gott, der uns schuf, der liebt uns all', // Will allen Vater sein.
– Samuel Taylor Coleridge
Ob der Koran von Ewigkeit sei? // Darnach frag ich nicht! // Ob der Kora
Ob der Koran von Ewigkeit sei? // Darnach frag ich nicht! // Ob der Koran geschaffen sei? // Das weiß ich nicht! // Daß er das Buch der Bücher sei // Glaub ich aus Mosleminen-Pflicht. // Daß aber der Wein von Ewigkeit sei // Daran zweifl ich nicht; // Oder daß er vor den Engeln geschaffen sei // Ist vielleicht auch kein Gedicht. // Der Trinkende, wie es auch immer sei // Blickt Gott frischer ins Angesicht.
– Johann Wolfgang von Goethe
Hätte die Natur so viele Gesetze, als der Staat, Gott selbst könnte sie
Hätte die Natur so viele Gesetze, als der Staat, Gott selbst könnte sie nicht regieren.
– Ludwig Börne
Es ist ein Schnitter, der heißt Tod, // Er mäht das Korn, wenn's Gott ge
Es ist ein Schnitter, der heißt Tod, // Er mäht das Korn, wenn's Gott gebot; // Schon wetzt er die Sense, // Daß schneidend sie glänze, // Bald wird er dich schneiden, // Du mußt es nur leiden; // Mußt in den Erntekranz hinein, // Hüte dich schöns Blümelein!
– Clemens Brentano
Die höchste Schönheit, die der Mensch erreichen kann, ist, dass er alle
Die höchste Schönheit, die der Mensch erreichen kann, ist, dass er alle Leidenschaften in sich zu einem Kunstwerk verarbeitet, dass er wie ein Gott über allen steht und sie regiert, so dass sie nur immer von der Kraft der Seele zeigen, aber nie in widrige Verzerrung ausarten.
– Sophie Tieck
Gott mag den allerdurchlauchigsten und gesalbten Schafsköpfen gnädig sei
Gott mag den allerdurchlauchigsten und gesalbten Schafsköpfen gnädig sein; auf der Erde werden sie hoffentlich keine Gnade mehr finden.
– Georg Büchner
Hüten Sie sich, einen Dummkopf zu heiraten, suchen Sie sorgfältig den Ge
Hüten Sie sich, einen Dummkopf zu heiraten, suchen Sie sorgfältig den Gefährten, den Gott Ihnen bestimmt hat. Es gibt, glauben Sie mir, viele Männer von Geist, die fähig sind, Sie zu schätzen, Sie glücklich zu machen.
– Honoré de Balzac
Der Süden! Der arme Süden! Nur Gott weiß, was aus ihm wird. – John C. Ca
Der Süden! Der arme Süden! Nur Gott weiß, was aus ihm wird.
– John C. Calhoun
Gott gönnt nur denen die Freiheit, die sie lieben und jederzeit bereit s
Gott gönnt nur denen die Freiheit, die sie lieben und jederzeit bereit sind, sie zu schützen und zu verteidigen.
– Daniel Webster
Gott hat uns den Tabak gegeben, um unsere Leidenschaften und unsere Schm
Gott hat uns den Tabak gegeben, um unsere Leidenschaften und unsere Schmerzen einzuschläfern.
– Honoré de Balzac
Für drei Dinge danke ich Gott - 1) Daß kein lebendes Wesen mir sein Dase
Für drei Dinge danke ich Gott - 1) Daß kein lebendes Wesen mir sein Dasein verdankt [...].
– Søren Kierkegaard
Gott wird mir verzeihen, das ist sein Beruf. – Heinrich Heine
Gott wird mir verzeihen, das ist sein Beruf.
– Heinrich Heine
Das Geld ist der Gott unserer Zeit und Rothschild ist sein Prophet. – He
Das Geld ist der Gott unserer Zeit und Rothschild ist sein Prophet.
– Heinrich Heine
Gott und die Menschheit haben ihre Sache auf Nichts gestellt, auf nichts
Gott und die Menschheit haben ihre Sache auf Nichts gestellt, auf nichts als auf Sich. Stelle Ich denn meine Sache gleichfalls auf Mich, der Ich so gut wie Gott das Nichts von allem Andern, der Ich mein Alles, der Ich der Einzige bin.
– Max Stirner
Man sagt von Gott: »Namen nennen Dich nicht«. Das gilt von Mir: kein Beg
Man sagt von Gott: »Namen nennen Dich nicht«. Das gilt von Mir: kein Begriff drückt Mich aus, nichts, was man als mein Wesen angibt, erschöpft Mich; es sind nur Namen. Gleichfalls sagt man von Gott, er sei vollkommen und habe keinen Beruf, nach Vollkommenheit zu streben. Auch das gilt allein von Mir.
– Max Stirner
Der Irrthum der Kirchenväter, Gott sei die Weisheit, hat gar manchen Ans
Der Irrthum der Kirchenväter, Gott sei die Weisheit, hat gar manchen Anstoß gegeben; denn Gott ist die Leidenschaft.
– Bettina von Arnim
Gott! Inbrünstig möcht ich beten // Doch der Erde Bilder treten // Immer
Gott! Inbrünstig möcht ich beten // Doch der Erde Bilder treten // Immer zwischen dich und mich.
– Joseph von Eichendorff
Ein unpersönlicher Gott ist gar kein Gott, sondern bloß ein missbrauchte
Ein unpersönlicher Gott ist gar kein Gott, sondern bloß ein missbrauchtes Wort, ein Unbegriff, eine contradictio in adjecto, ein Schiboleth für Philosophieprofessoren, welche, nachdem sie die Sache haben aufgeben müssen, mit dem Worte durchzuschleichen bemüht sind.
– Arthur Schopenhauer
Der einzige Zweck alles Lebens: Gott fassen lernen! – Bettina von Arnim
Der einzige Zweck alles Lebens: Gott fassen lernen!
– Bettina von Arnim
Gott versteckt sich hinter das, was wir lieben. – Friedrich Hebbel
Gott versteckt sich hinter das, was wir lieben.
– Friedrich Hebbel
Ich gehöre Gott, für immer. – Lucrezia Borgia
Ich gehöre Gott, für immer.
– Lucrezia Borgia
Mutter ist das Wort für Gott auf den Lippen und in den Herzen von kleine
Mutter ist das Wort für Gott auf den Lippen und in den Herzen von kleinen Kindern.
– William Makepeace Thackeray
Es werden im Himmel sich die Engel über einen büßenden Sünder neunundneu
Es werden im Himmel sich die Engel über einen büßenden Sünder neunundneunzigmal mehr freuen als über ebenso viele Gerechte, die da meinen, durch Mein Vollwort gerechtfertigt zu sein. - Denn das sage Ich wahrlich: Luther, Calvin, Melanchthon u.a. mehr wiegen nicht einen Johannes vom Kreuz, noch einen Johannes von Gott, noch einen Franziskus, noch einen Thomas von Kempen, noch einen Taulerus, noch eine Theresia und noch viele tausend andere auf.
– Jakob Lorber
Ich habe bei Tag und Nacht über den Büchern gesessen, ganze Bibliotheken
Ich habe bei Tag und Nacht über den Büchern gesessen, ganze Bibliotheken durchgelesen, auch Philosophie und fremde Sprachen getrieben, und die Bücher sind leider mein Gott gewesen.
– Ludwig Harms
Ich habe Gott überall erblickt aber niemals begriffen. – Alphonse de Lam
Ich habe Gott überall erblickt aber niemals begriffen.
– Alphonse de Lamartine
Begrenzt in seinem Wesen, unbegrenzt in seinen Wünschen, ist der Mensch
Begrenzt in seinem Wesen, unbegrenzt in seinen Wünschen, ist der Mensch ein gefallener Gott, der sich an den Himmel erinnert.
– Alphonse de Lamartine
D'rum ist der Oesterreicher froh und frank, // Trägt seinen Fehl, trägt
D'rum ist der Oesterreicher froh und frank, // Trägt seinen Fehl, trägt offen seine Freuden, // Beneidet nicht, läßt lieber sich beneiden! // Und was er thut, ist frohen Muths gethan. // 'S ist möglich, daß in Sachsen und beim Rhein // Es Leute gibt, die mehr in Büchern lasen; // Allein, was Noth thut und was Gott gefällt, // Der klare Blick, der offne, richt'ge Sinn, // Da tritt der Oesterreicher hin vor Jeden, // Denkt sich sein Theil, und läßt die Andern reden!
– Franz Grillparzer
...
Je mehr das Sinnliche verneint wird, desto sinnlicher ist der Gott, dem
Je mehr das Sinnliche verneint wird, desto sinnlicher ist der Gott, dem das Sinnliche geopfert wird.
– Ludwig Feuerbach
Denn nicht Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, wie es in der Bibe
Denn nicht Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, wie es in der Bibel heißt, sondern der Mensch schuf, wie ich im »Wesen des Christentums« zeigte, Gott nach seinem Bilde.
– Ludwig Feuerbach
Daß Gott auf den Gedanken kam, die Welt zu schaffen, bewundert man; aber
Daß Gott auf den Gedanken kam, die Welt zu schaffen, bewundert man; aber wie wenige sind mit der Art und Weise, wie er seinen hübschen Gedanken ausführte, zufrieden!
– Karl Gutzkow
Trau nicht, was die Zukunft bringt — // Was vergangen ist, sei todt — //
Trau nicht, was die Zukunft bringt — // Was vergangen ist, sei todt — // Im lebend'gen Heute ringe, // In dir Muth und ob dir Gott!
– Henry Wadsworth Longfellow
Der Glaube an einen lenkenden, strafenden Gott ist die letzte große Illu
Der Glaube an einen lenkenden, strafenden Gott ist die letzte große Illusion der Menschheit, und was, wenn auch diese verloren ist? Dann ist sie klüger geworden - aber reicher, glücklicher?
– Jens Peter Jacobsen
Gott machte nur das Wasser, doch der Mensch den Wein. – Victor Hugo
Gott machte nur das Wasser, doch der Mensch den Wein.
– Victor Hugo
Behüet' dich Gott, es wär' zu schön gewesen, // Behüet dich Gott! es hat
Behüet' dich Gott, es wär' zu schön gewesen, // Behüet dich Gott! es hat nicht sollen sein!
– Joseph Victor von Scheffel
Jede Epoche ist unmittelbar zu Gott, und ihr Wert beruht gar nicht auf d
Jede Epoche ist unmittelbar zu Gott, und ihr Wert beruht gar nicht auf dem, was aus ihr hervorgeht, sondern in ihrer Existenz selbst, in ihrem Eigenen selbst
– Leopold von Ranke
Kein Volk hat Gott verlassen, das sich nicht selbst verließ. – Heinrich
Kein Volk hat Gott verlassen, das sich nicht selbst verließ.
– Heinrich von Treitschke
Ja, Gott ist treu, er hält, was er verheißt! // Dank, liebes Weib, du we
Ja, Gott ist treu, er hält, was er verheißt! // Dank, liebes Weib, du wecktest mein Vertraun, // Auf Gottes Hilfe will ich freudig baun, // Und zag' ich jemals wieder in der Not, // Dann frag' mich nur: "Ist denn der Herrgott tot?«
– Julius Sturm
Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet. Wie trösten wi
Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet. Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder?
– Friedrich Nietzsche
Und alle Götter lachten damals und wackelten auf ihren Stühlen und riefe
Und alle Götter lachten damals und wackelten auf ihren Stühlen und riefen: »Ist das nicht eben Göttlichkeit, dass es Götter, aber keinen Gott giebt?« Wer Ohren hat, der höre.
– Friedrich Nietzsche
Ich fürchte, wir werden Gott nicht los, weil wir noch an die Grammatik g
Ich fürchte, wir werden Gott nicht los, weil wir noch an die Grammatik glauben […].
– Friedrich Nietzsche
Der Teufel des einen ist anständiger als der Gott des andern. – Emil Göt
Der Teufel des einen ist anständiger als der Gott des andern.
– Emil Gött
Gott ist mein Leben. – Mary Baker Eddy
Gott ist mein Leben.
– Mary Baker Eddy
Gott hat mich gesandt, damit ich die gefährliche Lage bereinige und den
Gott hat mich gesandt, damit ich die gefährliche Lage bereinige und den Menschen den reinen Weg der Einheit Gottes zeige, so habe ich alles aufgezeigt. Zudem bin ich gesandt worden, um die Glaubenskraft zu stärken und die Existenz Gottes vor Augen zu führen, da der Zustand des Glaubens aller Völker sehr schwach geworden ist und das Jenseits nur als ein Märchen angesehen wird. Ebenfalls beweist jeder Mensch durch seine Handlungen, dass er niemals in dem Maße Vertrauen und Glauben für Gott und ...
Höret, der lebendige Gott ist nicht der, der nicht in der Lage ist sich
Höret, der lebendige Gott ist nicht der, der nicht in der Lage ist sich zu manisfestieren.
– Mirza Ghulam Ahmad
Zuerst schuf Gott die Idioten. Das war zur Übung. Dann schuf er die Schu
Zuerst schuf Gott die Idioten. Das war zur Übung. Dann schuf er die Schulverwaltung.
– Mark Twain
Zuerst schuf Gott die Idioten. Das war zur Übung. Dann schuf er die Verl
Zuerst schuf Gott die Idioten. Das war zur Übung. Dann schuf er die Verlags-Lektoren.
– Mark Twain
Für viele ist Gott kaum mehr als eine Berufungsinstanz gegen das Verdamm
Für viele ist Gott kaum mehr als eine Berufungsinstanz gegen das Verdammungsurteil der Welt über ihr eigenes Versagen.
– William James
Forscht und sehnt euch nicht nach letzten Worten! Wer mit Gott spricht,
Forscht und sehnt euch nicht nach letzten Worten! Wer mit Gott spricht, redet nicht mehr zu Menschen.
– Walter Flex
Im Gebete sollen wir nicht mit Gott, Gott soll mit uns kämpfen. – Walter
Im Gebete sollen wir nicht mit Gott, Gott soll mit uns kämpfen.
– Walter Flex
Die Menschen haben sich bisher stets falsche Vorstellungen über sich sel
Die Menschen haben sich bisher stets falsche Vorstellungen über sich selbst gemacht, von dem, was sie sind oder sein sollen. Nach ihren Vorstellungen von Gott, von dem Normalmenschen usw. haben sie ihre Verhältnisse eingerichtet. Die Ausgeburten ihres Kopfes sind ihnen über den Kopf gewachsen. Vor ihren Geschöpfen haben sie, die Schöpfer, sich gebeugt. Befreien wir sie von den Hirngespinsten, den Ideen, den Dogmen, den eingebildeten Wesen, unter deren Joch sie verkümmern. Rebellieren wir gege...
Wen Gott lieb hat, den lässt er fallen in dieses Land – Ludwig Ganghofer
Wen Gott lieb hat, den lässt er fallen in dieses Land
– Ludwig Ganghofer
Das Unsterbliche kehrt zu Gott zurück. – Paul Busson
Das Unsterbliche kehrt zu Gott zurück.
– Paul Busson
Die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme // Die Moscheen
Die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme // Die Moscheen unsere Kasernen, die Gläubigen unsere Soldaten // Diese göttliche Armee ist bereit // […] // Gott ist groß, Gott ist groß.
– Ziya Gökalp
… Gott war guter Laune. Geizen // ist doch wohl nicht seine Art; // und
… Gott war guter Laune. Geizen // ist doch wohl nicht seine Art; // und er lächelte: da ward // Böhmen, reich an tausend Reizen.
– Rainer Maria Rilke
Lieber Herr Professor, zuletzt wäre ich sehr viel lieber Basler Professo
Lieber Herr Professor, zuletzt wäre ich sehr viel lieber Basler Professor als Gott; aber ich habe es nicht gewagt, meinen Privat-Egoismus so weit zu treiben, um seinetwegen die Schaffung der Welt zu unterlassen. Sie sehen, man muß Opfer bringen, wie und wo man lebt.
– Friedrich Nietzsche
Konservative Revolution nennen wir die Wiederinachtsetzung all jener ele
Konservative Revolution nennen wir die Wiederinachtsetzung all jener elementaren Gesetze und Werte, ohne welche der Mensch den Zusammenhang mit der Natur und mit Gott verliert und keine wahre Ordnung aufbauen kann.
– Edgar Julius Jung
Der Fußballwahn ist eine Krank- // Heit, aber selten, Gott sei Dank! ..
Der Fußballwahn ist eine Krank- // Heit, aber selten, Gott sei Dank! .. // Ich warne euch, ihr Brüder Jahns, // vor dem Gebrauch des Fußballwahns!
– Joachim Ringelnatz
Der liebe Gott hilft nur bei nicht tödlichen Erkrankungen. – Julius Levi
Der liebe Gott hilft nur bei nicht tödlichen Erkrankungen.
– Julius Levin
Gott erhalte uns die Freundschaft. Man möchte beinah glauben, man sei ni
Gott erhalte uns die Freundschaft. Man möchte beinah glauben, man sei nicht allein.
– Kurt Tucholsky
Und hast doch Großes erlost: Gehst unter, gerühmt wie ein Gott schon leb
Und hast doch Großes erlost: Gehst unter, gerühmt wie ein Gott schon lebend und künftig im Tod.
– Sophokles
Heimlich zugebend, daß die Bergpredigt für ihn nicht gelte, daß die vom
Heimlich zugebend, daß die Bergpredigt für ihn nicht gelte, daß die vom Individuum geforderte Moral für ihn nicht gelte, daß die einfachsten altruistischen Gebote für ihn nicht gelten, will er [der Staat] Gott verdrängen und sich an seine Stelle setzen.
– Kurt Tucholsky
Du stolperst auf den langen Beinen - // da stehst du nun, Karl Valentin
Du stolperst auf den langen Beinen - // da stehst du nun, Karl Valentin […] // Da fragt man sich, // ja gibt es dich? // Wir werden wohl vor Lachen weinen - // Grüß Gott! // Willkommen in Berlin -!
– Kurt Tucholsky
Das Volk glaubt nämlich nicht an sich selbst. Und Gott schweigt. Hierin
Das Volk glaubt nämlich nicht an sich selbst. Und Gott schweigt. Hierin liegt der Grund der universellen Tragödie: Gott schweigt. Und er schweigt, weil er Atheist ist.
– Miguel de Unamuno
»Ich hab' mal Gott gefragt, was er mit mir vorhat.« - »Er hat es mir abe
»Ich hab' mal Gott gefragt, was er mit mir vorhat.« - »Er hat es mir aber nicht gesagt, sonst wär ich nämlich nicht mehr da.« - »Er hat mir überhaupt nichts gesagt.« - »Er hat mich überraschen wollen.«
– Ödön von Horváth
Ich habe keine lebendige Empfindung eines Verkehrs mit Gott. Ich beneide
Ich habe keine lebendige Empfindung eines Verkehrs mit Gott. Ich beneide die, die eine solche haben, da ich weiß, daß sie mir unendlich helfen würde. Das Gött­liche ist für mein aktives Leben auf abstrakte Begrif­fe beschränkt, die als Ideale mich interessieren und beeinflussen, aber sie tun es nur schwach im Ver­gleich mit dem Gottesgefühl, wenn ich ein solches hätte.
– William James
Wer Gott aufgibt, der löscht die Sonne aus, um mit einer Laterne weiterz
Wer Gott aufgibt, der löscht die Sonne aus, um mit einer Laterne weiterzuwandeln.
– Christian Morgenstern
Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandskraft geben
Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandskraft geben will, wie wir sie brauchen. Aber er gibt sie nicht im voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen.
– Dietrich Bonhoeffer
Gott verzeiht nicht, was die Menschen verzeihen. Die Menschen verzeihen
Gott verzeiht nicht, was die Menschen verzeihen. Die Menschen verzeihen nicht, was Gott verzeiht.
– Franz Werfel
Eine Weltkatastrophe kann zu manchem dienen. Auch dazu, ein Alibi zu fin
Eine Weltkatastrophe kann zu manchem dienen. Auch dazu, ein Alibi zu finden vor Gott. Wo warst du, Adam? »Ich war im Weltkrieg.«
– Theodor Haecker
Verantwortung ist doch nicht nur ein Wort, eine chemische Formel, nach d
Verantwortung ist doch nicht nur ein Wort, eine chemische Formel, nach der helles Menschenfleisch in dunkle Erde verwandelt wird. Man kann doch Menschen nicht für ein leeres Wort sterben lassen. Irgendwo müssen wir doch hin mit unserer Verantwortung. Die Toten – antworten nicht. Gott – antwortet nicht. Aber die Lebenden, die fragen.
– Wolfgang Borchert
Es ist der stetig fortgesetzte, nie erlahmende Kampf gegen Skeptizismus
Es ist der stetig fortgesetzte, nie erlahmende Kampf gegen Skeptizismus und Dogmatismus, gegen Unglaube und gegen Aberglaube, den Religion und Naturwissenschaft gemeinsam führen, und das richtungsweisende Losungswort in diesem Kampf lautet von jeher und in alle Zukunft: Hin zu Gott!
– Max Planck
Oh, wir haben dich gesucht, Gott, in jeder Ruine, in jedem Granattrichte
Oh, wir haben dich gesucht, Gott, in jeder Ruine, in jedem Granattrichter, in jeder Nacht. Wir haben dich gerufen. Gott! Wir haben nach dir gebrüllt, geweint, geflucht! Wo warst du da, lieber Gott?
– Wolfgang Borchert
Wenn er aber, wie gesagt, die ganze Welt als eine Einheit vor sich sah,
Wenn er aber, wie gesagt, die ganze Welt als eine Einheit vor sich sah, wo wurden nicht Himmel und Erde eng, sondern die Seele des Schauenden weit; in Gott entrückt, konnte er ohne Schwierigkeit alles schauen, was geringer ist als Gott.
– Gregor I.
Wohl können wir Gott unser Herz öffnen, aber nicht ohne göttliche Hilfe.
Wohl können wir Gott unser Herz öffnen, aber nicht ohne göttliche Hilfe.
– Thomas von Aquin
Sowohl Gottes wie auch des Engels wie auch des Menschen letztes Glück un
Sowohl Gottes wie auch des Engels wie auch des Menschen letztes Glück und Glückseligkeit ist: Gott zu schauen.
– Thomas von Aquin
Wer nicht Gott, sondern den Menschen gefallen will, dessen Tugend leidet
Wer nicht Gott, sondern den Menschen gefallen will, dessen Tugend leidet an Knochenfraß und geht unter.
– Johann Geiler von Kaysersberg
Was mir Gott gibt, ist mir immer lieb. – Benvenuto Cellini
Was mir Gott gibt, ist mir immer lieb.
– Benvenuto Cellini
Sobald der Mensch ein wenig an Gott denkt, fühlt sein Herz eine gewisse
Sobald der Mensch ein wenig an Gott denkt, fühlt sein Herz eine gewisse beglückende Erregung, die Zeugnis gibt, dass Gott der Gott des menschlichen Herzens ist.
– Franz von Sales
Wir machen die Calender/ aber Gott machet das Wetter. – Julius Wilhelm Z
Wir machen die Calender/ aber Gott machet das Wetter.
– Julius Wilhelm Zincgref
Wer will vergnüglich alten, // soll mit Niemand Feindschaft, // mit Jede
Wer will vergnüglich alten, // soll mit Niemand Feindschaft, // mit Jedermann Freundschaft, // mit Wenigen Gemeinschaft, // mit Vielen Kundschaft halten // und lassen Gott dann walten.
– Georg Rodolf Weckherlin
Wenn es einen Gott gibt, […] muss er notwendigerweise gerecht sein; denn
Wenn es einen Gott gibt, […] muss er notwendigerweise gerecht sein; denn andernfalls wäre er das schlechteste und unvollkommenste von allen Wesen.
– Charles de Montesquieu
Wenn es Gott nicht gäbe, so müsste man ihn erfinden. – Voltaire
Wenn es Gott nicht gäbe, so müsste man ihn erfinden.
– Voltaire
Wohlan nun, laß es sein, daß unter den 50 Wörtern, die der Araber für de
Wohlan nun, laß es sein, daß unter den 50 Wörtern, die der Araber für den Löwen, unter den 200, die er für die Schlange, unter den 80, die er für den Honig, und mehr als 1000, die er fürs Schwert hat, sich feine Unterschiede finden oder gefunden hätten, die aber verlorengegangen wären - warum waren sie da, wenn sie verlorengehen mußten? Warum erfand Gott einen unnötigen Wortschatz, den nur, wie die Araber sagen, ein göttlicher Prophet in seinem ganzen Umfange fassen konnte?
– Johann Gottfried...
Was tadelt Gott denn also die Sünder wegen der Handlungen, da doch schon
Was tadelt Gott denn also die Sünder wegen der Handlungen, da doch schon vom ersten Ursprung der Welt an vorgesehen war, daß sie sie ausführen müßten?
– Immanuel Kant
Wir leben auf der Welt, dass wir Gott und dem Nächsten dienen. – Sophie
Wir leben auf der Welt, dass wir Gott und dem Nächsten dienen.
– Sophie Mereau
Was frag ich viel nach Geld und Gut, // Wenn ich zufrieden bin! // Gibt
Was frag ich viel nach Geld und Gut, // Wenn ich zufrieden bin! // Gibt Gott mir nur gesundes Blut, // So hab ich frohen Sinn.
– Johann Martin Miller
Gott und was in Gott ist, hat nicht ein Ziel, sondern ist das Ziel. – Th
Gott und was in Gott ist, hat nicht ein Ziel, sondern ist das Ziel.
– Thomas von Aquin
Wollte, Gott hätte mich zum Gärtner oder zum Laboranten gemacht! Ich kön
Wollte, Gott hätte mich zum Gärtner oder zum Laboranten gemacht! Ich könnte glücklich sein.
– Johann Wolfgang von Goethe
Alle Widersprüche im Leben und im Menschen sind nur scheinbar, und könnt
Alle Widersprüche im Leben und im Menschen sind nur scheinbar, und könnten wir wie ein Gott auf alle heruntersehen und sie alle verstehen, so würden wir unsere Augen von keinem mit Widerwillen wenden.
– Sophie Tieck
Aber Gott will auch, daß der Mensch betrachte die vergangenen Zeiten; ni
Aber Gott will auch, daß der Mensch betrachte die vergangenen Zeiten; nicht als Eintagsfliege ohne Zukunft hat Gott den Menschen geschaffen, und wer die ihm geordnete Zukunft genießen will, muß sich dazu stärken an der Vergangenheit.
– Jeremias Gotthelf
Es sind in Deutschland die Theologen, die dem lieben Gott ein Ende mache
Es sind in Deutschland die Theologen, die dem lieben Gott ein Ende machen – on n'est jamais trahi que par les siens [verraten wird man nur von seinen Freunden.]
– Heinrich Heine
Alles in der Gegenwart ist endlich. Und eben dies Endliche ist unendlich
Alles in der Gegenwart ist endlich. Und eben dies Endliche ist unendlich in seiner Fluggeschwindigkeit zum Tode. Aber in Gott ist nichts endlich. In Gott ist nichts vergänglich. In Gott kann nichts sein, das zum Tode neigt.
– Thomas De Quincey
Will die Welt zu Scheitern geh'n, // Muth bleibt fest und ruhig steh'n;
Will die Welt zu Scheitern geh'n, // Muth bleibt fest und ruhig steh'n; // Ja, fällt selbst der Himmel ein, // Muth wird Gott mit Göttern sein.
– Ernst Moritz Arndt
Was sind unsere Staaten und ihre Macht und Ehre vor Gott anders als Amei
Was sind unsere Staaten und ihre Macht und Ehre vor Gott anders als Ameisenhaufen und Bienenstöcke, die der Huf eines Ochsen zertritt, oder das Geschick in Gestalt eines Honigbauern ereilt.
– Otto von Bismarck
Wir Deutsche fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt [-lebhaftes Br
Wir Deutsche fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt [-lebhaftes Bravo-] und die Gottesfurcht ist es schon, die uns den Frieden lieben und pflegen läßt
– Otto von Bismarck
Wenn es Götter gäbe, wie hielte ich's aus, kein Gott zu sein! Also gibt
Wenn es Götter gäbe, wie hielte ich's aus, kein Gott zu sein! Also gibt es keine Götter.
– Friedrich Nietzsche
Wer ihn als einen Gott der Liebe preist, denkt nicht hoch genug von der
Wer ihn als einen Gott der Liebe preist, denkt nicht hoch genug von der Liebe selber.
– Friedrich Nietzsche
Wie? ist der Mensch nur ein Fehlgriff Gottes? Oder Gott nur ein Fehlgrif
Wie? ist der Mensch nur ein Fehlgriff Gottes? Oder Gott nur ein Fehlgriff des Menschen?
– Friedrich Nietzsche
Der Mensch wurde am Ende der Wochenarbeit erschaffen, als Gott bereits m
Der Mensch wurde am Ende der Wochenarbeit erschaffen, als Gott bereits müde war.
– Mark Twain
Alltagsmenschen suchen den Himmel; Sonntagskinder, die tiefen Herzen und
Alltagsmenschen suchen den Himmel; Sonntagskinder, die tiefen Herzen und auserwählten Geister suchen Gott.
– Peter Rosegger
Was Gott dem Menschen, ist der Mensch dem Hunde. – Frank Wedekind
Was Gott dem Menschen, ist der Mensch dem Hunde.
– Frank Wedekind
Sollen gehört von Hause aus der Theologie an, bedeutet eine Verpflichtun
Sollen gehört von Hause aus der Theologie an, bedeutet eine Verpflichtung oder Verschuldung des Menschen gegen Gott; »du schuldest, nicht zu töten«, hätte das soundsovielte Gebot im Geiste der althochdeutschen Sprache heißen können; und wieder bei anderer Entwicklung der Sprache hätte Schiller vielleicht seinen Satz so geformt, »der Übel größtes aber ist das Sollen«.
– Fritz Mauthner
Wem Gott Verstand gibt, dem gibt er auch ein Amt. – Kurt Tucholsky
Wem Gott Verstand gibt, dem gibt er auch ein Amt.
– Kurt Tucholsky
Wissen Sie, als Atheist bin ich in das Konzentrationslager gekommen, und
Wissen Sie, als Atheist bin ich in das Konzentrationslager gekommen, und nach dem, was ich dort erlebt habe, verließ ich es als gläubiger Christ. Es ist mir klar geworden, daß ein Volk ohne metaphysische Bindung, ohne Bindung an Gott, weder regiert werden noch blühen kann auf die Dauer.
– Carlo Mierendorff
[…] das Reden von den menschlichen Grenzen ist mir überhaupt fragwürdig
[…] das Reden von den menschlichen Grenzen ist mir überhaupt fragwürdig geworden [...], es scheint mir immer, wir wollten dadurch nur ängstlich Raum aussparen für Gott; [...].
– Dietrich Bonhoeffer
Wir dürfen diese unsere Zeit nur nicht als Übergangszeit empfinden. Wir
Wir dürfen diese unsere Zeit nur nicht als Übergangszeit empfinden. Wir sind wir und haben unsere Pflicht zu tun. Und diese Pflicht ist, in der Relativität die Verkettung mit dem Absoluten nicht zu vergessen. Gott lebt, auch wenn er schläft und träumt. Die nächste Zukunft der Erde hängt von den großen Völkern ab, in denen Gottes Traum am lebendigsten geträumt wird: von Rußland und Deutschland.
– Klabund
Dunkel ist die Kreatur, sofern sie aus dem Nichts stammt. Sofern sie abe
Dunkel ist die Kreatur, sofern sie aus dem Nichts stammt. Sofern sie aber von Gott ihren Ursprung hat, ist sie teilhaftig seines Bildes.
– Thomas von Aquin
Von Gott sich einen Begriff sich abstrahieren zu wollen ist ebenso, als
Von Gott sich einen Begriff sich abstrahieren zu wollen ist ebenso, als ein ganzes Konzert sich als einen Ton denken.
– Wilhelm Heinse
Wenn Gott in seiner Rechten alle Wahrheit und in seiner Linken den einzi
Wenn Gott in seiner Rechten alle Wahrheit und in seiner Linken den einzigen immer regen Trieb nach Wahrheit, obschon mit dem Zusatze, mich immer und ewig zu irren, verschlossen hielte und spräche zu mir: wähle! Ich fiele ihm mit Demut in seine Linke und sagte: Vater gib! die reine Wahrheit ist ja doch nur für dich allein!
– Gotthold Ephraim Lessing
Es existiert etwas schlechterdings notwendig. Dieses ist einig in seinem
Es existiert etwas schlechterdings notwendig. Dieses ist einig in seinem Wesen, einfach in seiner Substanz, ein Geist nach seiner Natur, ewig in seiner Dauer, unveränderlich in seiner Beschaffenheit, allgenugsam in Ansehung alles Möglichen und Wirklichen. Es ist ein Gott.
– Immanuel Kant
Ich bin von armen, aber frommen Eltern geboren, habe die Hälfte der Zeit
Ich bin von armen, aber frommen Eltern geboren, habe die Hälfte der Zeit in meiner Kindheit bald in einem einsamen Dorf, bald in den vornehmen Häusern einer berühmten Stadt [Basel] zugebracht. Da habe ich frühe gelernt, arm seyn und reich seyn. Wiewohl ich bin nie reich gewesen; ich habe gelernt, nichts haben und alles haben, mit den Fröhlichen froh seyn und mit den Weinenden traurig. Diese Vorbedeutung von dem Schicksal meiner künftigen Tage hat mir mein Gott in meiner Kindheit gegeben.
– Jo...
Die Metaphysik hat zum eigentlichen Zwecke ihrer Nachforschung nur drei
Die Metaphysik hat zum eigentlichen Zwecke ihrer Nachforschung nur drei Ideen: Gott, Freiheit und Unsterblichkeit.
– Immanuel Kant
Daher denn auch der Mathematiker seine Formelsprache so hoch steigert, u
Daher denn auch der Mathematiker seine Formelsprache so hoch steigert, uns, insofern es möglich, in der meßbaren und zählbaren Welt die unmeßbare mitzubegreifen. Nun erscheint ihm alles greifbar, faßlich und mechanisch, und er kommt in den Verdacht eines heimlichen Atheismus, indem er ja das Unmeßbarste, welches wir Gott nennen, zugleich mitzuerfassen glaubt und daher dessen besonderes oder vorzügliches Dasein aufzugeben scheint.
– Johann Wolfgang von Goethe
Beim wunderbaren Gott - das Weib ist schön. – Friedrich Schiller
Beim wunderbaren Gott - das Weib ist schön.
– Friedrich Schiller
Friedliche Gesinnung. Wünsche: bescheidene Hütte, Strohdach, aber gutes
Friedliche Gesinnung. Wünsche: bescheidene Hütte, Strohdach, aber gutes Bett, gutes Essen, Milch und Butter, sehr frisch, vor dem Fenster Blumen, vor der Türe einige schöne Bäume, und wenn der liebe Gott mich ganz glücklich machen will, läßt er mir die Freude erleben, daß an diesen Bäumen etwa sechs bis sieben meiner Feinde aufgehängt werden - Mit gerührtem Herzen werde ich ihnen vor ihrem Tode alle Unbill verzeihen, die sie mir im Leben zugefügt - ja, man muß seinen Feinden verzeihen, aber n...
Jesus Christus aber, unser Herr, und Gott, unser Vater, der uns seine Li
Jesus Christus aber, unser Herr, und Gott, unser Vater, der uns seine Liebe zugewandt und uns in seiner Gnade ewigen Trost und sichere Hoffnung geschenkt hat, tröste euch und gebe euch Kraft zu jedem guten Werk und Wort.
– Paulus von Tarsus
Die Kirchengeschichte offenbart sich uns als ein Werk der Staatskunst, d
Die Kirchengeschichte offenbart sich uns als ein Werk der Staatskunst, des Ehrgeizes und des Eigennutzes der Priester. Statt etwas Göttliches darin zu finden, trifft man nur auf lästerlichen Missbrauch mit dem höchsten Wesen. Ehrwürdige Betrüger benutzen Gott als Schleier zur Verhüllung ihrer verbrecherischen Leidenschaften.
– Friedrich II. (Preußen)
Ich habe keine so hohe Meinung von dem Nutzen einer Bemühung wie die geg
Ich habe keine so hohe Meinung von dem Nutzen einer Bemühung wie die gegenwärtige ist, als wenn die wichtigste aller unserer Erkenntnisse: Es ist ein Gott, ohne Beihülfe tiefer metaphysischer Untersuchungen wanke und in Gefahr sei.
– Immanuel Kant
Die Überzeugung von der großen Wahrheit, es ist ein Gott, wenn sie den h
Die Überzeugung von der großen Wahrheit, es ist ein Gott, wenn sie den höchsten Grad mathematischer Gewißheit haben soll, hat dieses Eigne: daß sie nur durch einen einzigen Weg kann erlangt werden, und gibt dieser Betrachtung den Vorzug, daß die philosophische Bemühung sich bei einem einzigen Beweisgrunde vereinigen müssen, um die Fehler, die in der Ausführung desselben möchten eingelaufen sein, vielmehr zu verbessern, als ihn zu verwerfen, so bald man überzeugt ist, daß keine Wahl unter mehr...
Bei Hofe ist der Unglaube verpönt, weil er den Interessen der Fürsten al
Bei Hofe ist der Unglaube verpönt, weil er den Interessen der Fürsten als schädlich gilt, Unglaube ist auch in Gegenwart junger Mädchen verpönt, wie leicht könnte er sie abhalten zu heiraten. Man wird zugeben, wenn es einen Gott gibt, muss es ihm sehr wohlgefällig sein, aus solchen Beweggründen verehrt zu werden.
– Stendhal
Man muß Gott nicht versuchen, aber auch die Menschen nicht. – Johann Pet
Man muß Gott nicht versuchen, aber auch die Menschen nicht.
– Johann Peter Hebel
Wir Gärtner leben in die Zukunft hinein; wenn unsere Rosen blühen, denke
Wir Gärtner leben in die Zukunft hinein; wenn unsere Rosen blühen, denken wir daran, daß sie im nächsten Jahr noch schöner blühen werden. Und in zehn Jahren wird aus diesem Fichtenbäumchen ein Baum – wenn nur diese zehn Jahre schon hinter mir wären! Ich möchte schon sehen, wie die Birken in fünfzig Jahren sein werden. Das Echte, das Beste ist vor uns. Jedes weitere Jahr gibt an Wuchs und Schönheit zu. Gott sei Dank, daß wir wieder um ein Jahr weiter sein werden.
– Karel Čapek
Ich habe immer unter Jüdinnen die gesündesten Naturen gefunden, und ich
Ich habe immer unter Jüdinnen die gesündesten Naturen gefunden, und ich kann es Gott Vater gar nicht verdenken, dass er der bethlehemitischen Maria die Cour und ein Kind gemacht.
– Heinrich Heine
Gott sage ich und meine den Geist, der die Natur durchströmt, dessen auc
Gott sage ich und meine den Geist, der die Natur durchströmt, dessen auch ich ein winziges Teilchen bin, den ich im großen Sturme fühle.
– Paula Modersohn-Becker
Gott ähneln, aber dem gekreuzigten Gott. – Simone Weil
Gott ähneln, aber dem gekreuzigten Gott.
– Simone Weil
Gott bewahre mich davor, bloß die Sprache des gesunden Menschenverstande
Gott bewahre mich davor, bloß die Sprache des gesunden Menschenverstandes zu sprechen: im Guten wie im Bösen ist es ratsam, ein wenig verrückt zu sein.
– Georges Bernanos
Sich Gott zu ergeben ist das wahre Ziel. – Mirza Ghulam Ahmad
Sich Gott zu ergeben ist das wahre Ziel.
– Mirza Ghulam Ahmad
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