Allein Zitate

146 bekannte Zitate über Allein

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  • Der Zwang des Gesezes und des Schiksaals betastet es nicht; im Kind’ ist Freiheit allein.
    Friedrich Hölderlin

  • Denn so ist die Liebe beschaffen, daß sie allein recht zu haben glaubt und alle anderen Rechte vor ihr verschwinden.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Adel liegt einzig und allein in der Tugend.
    Juvenal

  • Die erste und wichtigste Schlußfolge aus den bis jetzt aufgestellten Grundsätzen ist die, dass der allgemeine Wille allein die Kräfte des Staates dem Zwecke seiner Einrichtung gemäß, der in dem Gemeinwohl besteht, leiten kann; denn wenn der Gegensatz der Privatinteressen die Errichtung der Gesellschaften nötig gemacht hat, so hat sie doch erst die Übereinstimmung der gleichen Interessen ermöglicht. Das Gemeinsame in diesen verschiedenen Interessen bildet das gesellschaftliche Band; und gäbe es nicht irgendeinen Punkt, in dem alle Interessen übereinstimmen, so könnte keine Gesellschaft bestehen. Einzig und allein nach diesem gemeinsamen Interesse muss die Gesellschaft regiert werden.
    Jean-Jacques Rousseau

  • Ja, in unserer gegenwärtigen Zeit erweist Gott seine Gerechtigkeit, nämliche seine Treue zu sich selbst und zu den Menschen: Er verschafft selber die von den Menschen schuldig gebliebene Gerechtigkeit, und das für alle, die einzig und allein auf das vertrauen, was er durch Jesus getan hat.
    Paulus von Tarsus

  • Es ist nicht das Wissen allein, was uns glücklich macht - es ist die Qualität des Wissens - die subjektive Beschaffenheit des Wissens. Vollkommnes Wissen ist Überzeugung und sie ist es, die uns glücklich macht und befriedigt.
    Novalis

  • Edel sei der Mensch, / Hülfreich und gut! / Denn das allein / Unterscheidet ihn / Von allen Wesen, / Die wir kennen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Je älter ich werde, je mehr sehe ich ein: laufen lassen, wo nicht Amtspflicht das Gegenteil fordert, ist das allein Richtige.
    Theodor Fontane

  • Ich glaube, daß die Bibel allein die Antwort auf alle unsere Fragen ist und daß wir nur anhaltend und demütig zu fragen brauchen, um die Antwort von ihr zu bekommen.
    Dietrich Bonhoeffer

  • Sonst, der Mensch auf sich allein gestellt, suchte er Hilfe bei anderen: in Burgen, Schlössern, bei Freunden. Jetzt, in der öffentlichsten Kommunikation hilflos, und nur durch sein Inneres zu trösten und zu helfen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Freue dich mit mir! Es ist so traurig, sich allein zu freuen!
    Gotthold Ephraim Lessing

  • Und da war nun die Jugend wirklich allein.
    Theodor Fontane

  • Der Name und seine Bedeutung sind allein schon jeden Preis wert, den du willst.
    Plautus

  • Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.
    Paracelsus

  • Nur das Herz hat ewig belebende tropische Wärme. Schönheit allein mordet.
    Peter Altenberg

  • Der Mensch muß etwas außer sich gewinnen, an das er sich anschließen, auf das er mit allen vereinten Kräften seines Daseins wirken könne. Allein wenn auch diese Neigung allgemein ist, so ist der Hang und die Sehnsucht nach wahrer Freundschaft und Liebe doch nur ein Vorrecht zarter und innerlich gebildeter Seelen.
    Wilhelm von Humboldt

  • Allein, unter den Augen Gottes, der aus der Höhe herniederschaute, wohnte er in sich selbst.
    Gregor I.

  • Traurig wirst du sein, wenn du allein sein wirst.
    Ovid

  • Sie wissen, dass ich langsam schreibe, allein dies kommt hauptsächlich daher, weil ich mir nie anders gefallen kann, als wenn in kleinem Raum möglichst viel ist, und kurz zu schreiben viel mehr Zeit kostet als lang.
    Carl Friedrich Gauß

  • In welcher Ordnung allein kann der Fortschritt zum Besseren erwartet werden? Die Antwort ist: nicht durch den Gang der Dinge von unten hinauf, sondern den von oben herab.
    Immanuel Kant

  • Reichtum allein macht nicht das Glück auf Erden.
    Albert Lortzing

  • Im Grunde haben alle Civilisationen jene tiefe Angst vor dem „großen Menschen“, welche allein die Chinesen sich eingestanden haben, mit dem Sprichwort „der große Mensch ist ein öffentliches Unglück.
    Friedrich Nietzsche

  • Was du zu Boden wirfst, es ist nicht Holz allein: Kannst du das Blut nicht sehn, das unaufhaltsam quillt aus rauher Rinde, die der Nymphe Leib verhüllt?
    Pierre de Ronsard

  • Willst du friedlich leben? Verkehre mit den Menschen, lebe aber allein, unternimm nichts und bedauere gar nichts.
    Iwan Sergejewitsch Turgenew

  • Ein langes Glück verliert schon allein durch seine Dauer.
    Georg Christoph Lichtenberg

  • Man sagt von Gott: „Namen nennen Dich nicht”. Das gilt von Mir: kein Begriff drückt Mich aus, nichts, was man als mein Wesen angiebt, erschöpft Mich; es sind nur Namen. Gleichfalls sagt man von Gott er sei vollkommen und habe keinen Beruf, nach Vollkommenheit zu streben. Auch das gilt allein von Mir.
    Max Stirner

  • In praktischer (moralisch-praktischer) Bedeutung aber ist ein Glaube an das Übersinnliche nicht allein möglich, sondern er ist gar mit dieser unzertrennlich verbunden.
    Immanuel Kant

  • Man sagt von Gott: »Namen nennen Dich nicht«. Das gilt von Mir: kein Begriff drückt Mich aus, nichts, was man als mein Wesen angibt, erschöpft Mich; es sind nur Namen. Gleichfalls sagt man von Gott, er sei vollkommen und habe keinen Beruf, nach Vollkommenheit zu streben. Auch das gilt allein von Mir.
    Max Stirner

  • In Wahrheit heißt etwas wollen, ein Experiment machen, um zu erfahren, was wir können; darüber kann uns allein der Erfolg oder Misserfolg belehren.
    Friedrich Nietzsche

  • Allein ist der Mensch ein unvollkommenes Ding; er muss einen zweiten finden, um glücklich zu sein.
    Blaise Pascal

  • Die natürliche Freiheit des Menschen bedeutet, dass er frei ist von jeder höheren Gewalt auf Erden und nicht dem Willen oder der gesetzgebenden Gewalt eines Menschen untersteht, sondern allein das Gesetz der Natur zu seinem Rechtsgrundsatz erhebt.
    John Locke

  • Das Göttliche ist Gottes Sache, das Menschliche Sache »des Menschen«. Meine Sache ist weder das Göttliche noch das Menschliche, ist nicht das Wahre, Gute, Rechte, Freie usw., sondern allein das Meinige, und sie ist keine allgemeine, sondern ist - einzig, wie Ich einzig bin.
    Max Stirner

  • So wahr ist es überall, aber nirgends mehr als in England: um recht zu tun in der Welt, braucht man nur sehr wenig zu wissen, allein um mit Sicherheit unrecht tun zu können, muß man die Rechte studieren.
    Georg Christoph Lichtenberg

  • Alles Unrecht und Leiden der Erde hat seinen Grund darin, daß Erfahrungen nicht übermittelt werden können. Höchstens mitgeteilt. Zwischen dem Zugemessenen und dem Unerträglichen liegt der ganze Weg der Erfahrung, den immer nur einer allein für sich gehen kann. So wie immer nur einer allein seinen Tod stirbt und keiner vom Tod etwas weiß.
    Jakob Wassermann

  • Genie erweckt in uns allein die Frau.
    Properz

  • Nichts ist so schön wie das Wahre; das Wahre allein ist liebenswert.
    Nicolas Boileau-Despréaux

  • Ist je die Kunst in der Erziehung erlaubt, so ist es allein die der Abhärtung.
    Immanuel Kant

  • »Du Taugenichts! da sonnst du dich schon wieder und dehnst und reckst dir die Knochen müde, und läßt mich alle Arbeit allein tun. Ich kann dich hier nicht länger füttern. Der Frühling ist vor der Tür, geh auch einmal hinaus in die Welt und erwirb dir selber dein Brot.«
    Joseph von Eichendorff

  • Ist Dein auch alle Erdenpracht // Und aller Weisheitsblüte // Das, was Dich erst zum Menschen macht, // Ist doch allein die Güte.
    Karl Emil Franzos

  • An’s Vaterland, an’s theure, schließ dich an, // Das halte fest mit deinem ganzen Herzen. // Hier sind die starken Wurzeln deiner Kraft, // Dort in der fremden Welt stehst du allein, // Ein schwankes Rohr, das jeder Sturm zerknickt.
    Friedrich Schiller

  • Die Rach ist kein vergeßlich Weib,/ Sie dringt zwar langsam auf den Leib, /Allein mit desto schärferm Streiche.
    Johann Christian Günther

  • Weh aber dem Gesetzgeber, der eine auf ethische Zwecke gerichtete Verfassung durch Zwang bewirken wollte! Denn er würde dadurch nicht allein gerade das Gegenteil der ethischen bewirken, sodnern auch seine politische untergraben und unsicher machen.
    Immanuel Kant

  • Der Starke ist am mächtigsten allein.
    Friedrich Schiller

  • Der Adler fliegt allein, der Rabe scharenweise; Gesellschaft braucht der Tor, und Einsamkeit der Weise.
    Friedrich Rückert

  • Gott hat mich gesandt, damit ich die gefährliche Lage bereinige und den Menschen den reinen Weg der Einheit Gottes zeige, so habe ich alles aufgezeigt. Zudem bin ich gesandt worden, um die Glaubenskraft zu stärken und die Existenz Gottes vor Augen zu führen, da der Zustand des Glaubens aller Völker sehr schwach geworden ist und das Jenseits nur als ein Märchen angesehen wird. Ebenfalls beweist jeder Mensch durch seine Handlungen, dass er niemals in dem Maße Vertrauen und Glauben für Gott und das jenseits aufbringt,in dem er an weltliche Dinge und Mittel glaubt und auf sie vertraut. Es sind allein lauter Lippenbekenntnisse, während im Herzen die Liebe für die Welt die Oberhand hat.
    Mirza Ghulam Ahmad

  • So wird denn diese sozusagen atomistische Individualisirung der Empfindungen möglicherweise ein unentbehrliches Hilfsmittel bleiben, den Eindruck des Begreifens unserem Empfindungs- bzw. Vorstellungsleben gegenüber zu erzeugen; allein ist es doch davor zu warnen, nun auch die Welt aufzufassen als eine Art Kaleidoskop, welches sich aus solchen Empfindungsmosaikstückchen zusammenstellt.
    Richard Avenarius

  • Genieße was du hast als ob du heute // noch sterben solltest, aber spar' es auch // als ob du ewig lebtest. Der allein ist weise, // der beydes eingedenk im Sparen zu // genießen, im Genuß zu sparen weiß.
    Lukian von Samosata

  • [...] in der Jugend ist man bei seinen Eltern, in späteren Jahren bei seinen Kindern, und im Alter allein.
    Adalbert Stifter

  • Ein Geist, der sich allein liebt, ist ein schwimmender Atom im unermeßlichen leeren Raume.
    Friedrich Schiller

  • D'rum ist der Oesterreicher froh und frank, // Trägt seinen Fehl, trägt offen seine Freuden, // Beneidet nicht, läßt lieber sich beneiden! // Und was er thut, ist frohen Muths gethan. // 'S ist möglich, daß in Sachsen und beim Rhein // Es Leute gibt, die mehr in Büchern lasen; // Allein, was Noth thut und was Gott gefällt, // Der klare Blick, der offne, richt'ge Sinn, // Da tritt der Oesterreicher hin vor Jeden, // Denkt sich sein Theil, und läßt die Andern reden!
    Franz Grillparzer

  • Wenn man nun, um es recht gut zu machen, zum Christentum noch irgend eine Auktorität (wäre es auch die göttlichste) hinzutut, die Absicht derselben mag auch noch so gut sein: so ist doch die Liebenswürdigkeit desselben verschwunden: denn es ist ein Widerspruch, jemanden zu gebieten, daß er etwas nicht allein tue, sondern es auch gern tun sollte.
    Immanuel Kant

  • Denn der Geist allein ist unsterblich.
    Edmund Husserl

  • Im Menschen ist nicht allein Gedächtnis, sondern Erinnerung.
    Thomas von Aquin

  • Ist aber der Frühling gekommen, so schmilzt zwar der Schnee, doch die Ehe bleibt. Allein man muß sein Sinnen auf alle Jahreszeiten richten.
    Jean-Jacques Rousseau

  • Ans Vaterland, ans teure, schließ dich an, // Das halte fest mit deinem ganzen Herzen. // Hier sind die starken Wurzeln deiner Kraft; // Dort in der fremden Welt stehst du allein, // Ein schwankes Rohr, das jeder Sturm zerknickt.
    Friedrich Schiller

  • Lest, bildet euch! Allein die Lektüre entwickelt unseren Geist, das Gespräch verwirrt und das Spiel verengt ihn.
    Voltaire

  • Lasst uns dem Leben trauen, weil diese Nacht das Licht bringen musste. Laßt uns dem Leben trauen, weil wir es nicht allein zu leben haben, sondern Gott es mit uns lebt.
    Alfred Delp

  • Ich glaube an die Palme als das allein der Menschheit würdige Symbol.
    Karl Gutzkow

  • Alles wiederholt sich nur im Leben, // Ewig jung ist nur die Phantasie; // Was sich nie und nirgends hat begeben, // Das allein veraltet nie!
    Friedrich Schiller

  • Der Freund sehnte sich nach Einsamkeit. Um allein zu sein, suchte er die Gesellschaft seines Geliebten. Mit ihm ist er allein inmitten der Leute.
    Ramon Llull

  • Wir sind nicht für uns allein geboren.
    Cicero

  • Gott erhalte uns die Freundschaft. Man möchte beinah glauben, man sei nicht allein.
    Kurt Tucholsky

  • Allein der Vortrag macht des Redners Glück.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Doch wir horchen allein dem Gerücht und wissen durchaus nichts.
    Homer

  • Er nennt's Vernunft und braucht's allein, nur tierischer als jedes Tier zu sein.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • So bleibt die eigentliche Religion ein Inneres, ja Individuelles, denn sie hat ganz allein mit dem Gewissen zu tun, dieses soll erregt, soll beschwichtigt werden.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Fahre fort, übe nicht allein die Kunst, sondern dringe auch in ihr Inneres; sie verdient es. Denn nur die Kunst und die Wissenschaft erhöhen den Menschen bis zur Gottheit. [...] Der wahre Künstler hat keinen Stolz; leider sieht er, daß die Kunst keine Gränzen hat, er fühlt dunkel, wie weit er vom Ziele entfernt ist und indeß er vielleicht von Andern bewundert wird, trauert er, noch nicht dahin gekommen zu sein, wohin ihm der bessere Genius nur wie eine ferne Sonne vorleuchtet.
    Ludwig van Beethoven

  • Das macht uns arm bei allem Reichtum, daß wir nicht allein seyn können, dass die Liebe in uns, so lange wir leben, nicht erstirbt.
    Friedrich Hölderlin

  • Ewig jung ist nur die Sonne, sie allein ist ewig schön.
    Conrad Ferdinand Meyer

  • Stünd ich, Natur, vor dir ein Mann allein, // Da wär's der Mühe wert, ein Mensch zu sein.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Ja die Nonnen haben nicht allein ein strenges Gelübde der Keuschheit getan, sondern haben auch noch starke Gitter vor ihren Fenstern.
    Georg Christoph Lichtenberg

  • Solange Du glücklich bist, wirst Du viele Freunde haben. Wenn die Zeiten bewölkt sein werden, wirst Du allein sein.
    Ovid

  • Aber er war aus der Stille, der Dämmerung, der Dunkelheit, welche ganz allein die reinen Produktionen begünstigen kann.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Lass dich die Macht der Gewohnheit auf falsche Wege nicht drängen. / Trau nicht dem irrenden Blick und dem töneversammelnden Ohre. / Auch nicht der Zunge: allein der Verstand sei Prüfer und Richter.
    Parmenides von Elea

  • Nur allein der Mensch // Vermag das Unmögliche: // Er unterscheidet, // Wählet und richtet; // Er kann dem Augenblick // Dauer verleihen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Ehe ist ein Versuch, zu zweit wenigstens halb so glücklich zu werden, wie man allein gewesen ist.
    Oscar Wilde

  • Die Irrtümer meiner Gegner sind seit einem Jahrhundert zu allgemein verbreitet, als dass ich auf meinem einsamen Wege hoffen könnte noch diesen oder jenen Gefährten zu finden. Ich werde allein bleiben! Ich komme mir oft vor wie ein Mann in einem Schiffbruch, der ein Brett ergreift, das nur einen einzigen zu tragen im Stande ist. Dieser eine rettet sich, während alle übrigen jämmerlich ersaufen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Ach, was ich weiß, kann jeder wissen – mein Herz habe ich allein.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Ich sterbe. Laßt mich allein.
    Johann Georg Zimmermann

  • Die Liebe allein bestimmt den Wert unseres Tuns.
    Franz von Sales

  • Irrtümer entspringen nicht allein daher, weil man gewisse Dinge nicht weiß, sondern weil man sich zu urteilen unternimmt, ob man gleich noch nicht alles weiß, was dazu erfordert wird.
    Immanuel Kant

  • Nur allein der Mensch / Vermag das Unmögliche: / Er unterscheidet, / Wählet und richtet; / Er kann dem Augenblick / Dauer verleihen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandskraft geben will, wie wir sie brauchen. Aber er gibt sie nicht im voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen.
    Dietrich Bonhoeffer

  • Wer sich verachtet, kann nicht allein sein.
    Honoré de Balzac

  • Und so, nachdem ich mir den Scherz erlaubt, dem eine Stelle zu gönnen, in diesem durchweg zweideutigen Leben kaum irgend ein Blatt zu ernsthaft seyn kann, gebe ich mit innigem Ernst das Buch hin, in der Zuversicht, daß es früh oder spät diejenigen erreichen wird, an welche es allein gerichtet seyn kann, und übrigens gelassen darin ergeben, daß auch ihm in vollem Maaße das Schicksal werde, welches in jeder Erkenntniß, also um so mehr in der wichtigsten, allezeit der Wahrheit zu Theil ward, der nur ein kurzes Siegesfest beschieden ist, zwischen den beiden langen Zeiträumen, wo sie als paradox verdammt und als trivial geringgeschätzt wird. Auch pflegt das erstere Schicksal ihren Urheber mitzutreffen.— Aber das Leben ist kurz und die Wahrheit wirkt ferne und lebt lange: sagen wir die Wahrheit.
    Arthur Schopenhauer

  • Die Irrthümer meiner Gegner sind seit einem Jahrhundert zu allgemein verbreitet, als dass ich auf meinem einsamen Wege hoffen könnte noch diesen oder jenen Gefährten zu finden. Ich werde allein bleiben! Ich komme mir oft vor wie ein Mann in einem Schiffbruch, der ein Brett ergreift, das nur einen einzigen zu tragen im Stande ist. Dieser eine rettet sich, während alle übrigen jämmerlich ersaufen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Vernichtung allein bahnt den Weg zu radikaler Erneuerung.
    Hermann von Keyserling

  • Ich rede von der Demokratie als von etwas Kommendem. Das, was schon jetzt so heißt, unterscheidet sich von den älteren Regierungsformen allein dadurch, dass es mit neuen Pferden fährt: Die Straßen sind noch die alten, und die Räder sind auch noch die alten.
    Friedrich Nietzsche

  • Wie schlecht würde es also um das menschliche Wissen stehn, wenn Schrift und Druck nicht wären! Daher sind die Bibliotheken allein das sichere und bleibende Gedächtnis des menschlichen Geschlechts.
    Arthur Schopenhauer

  • Ach, was ich weiß, kann jeder wissen - mein Herz habe ich allein.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Das Göttliche ist Gottes Sache, das Menschliche Sache „des Menschen”. Meine Sache ist weder das Göttliche noch das Menschliche, ist nicht das Wahre, Gute, Rechte, Freie u.s.w., sondern allein das
    Max Stirner

  • Der Ackermann: Aller Seuchen bist du ein helfender Arzt. // Meister der Meister, der Schöpfung alleiniger Vater. // Gegenwärtig liegen vor deinem Blick alle Wege und Ziele, // Urbild der Bilder, alles Tauglichen Grundbau, // Der Reinheit der Gönner. // Du hassest den Unflat, lohnest das Edle. // Rechter Richter, du allein, du Einer, // Aus dessen Quellbereich nichts in der Welt // Jemals entrinnen kann, // Erhöre mich!
    Johannes von Tepl

  • Man lacht nicht, daß ihr alt, glaubt mir, man lacht allein // Daß ihr, die ihr doch alt, durchaus nicht alt wollt sein.
    Andreas Gryphius

  • Was ich geleistet habe, ist nur ein Erfolg des Alleinseins.
    Franz Kafka

  • Allein Beobachtung gibt nämlich derartigen Dingen Gewissheit.
    Albertus Magnus

  • »Du Taugenichts! da sonnst Du Dich schon wieder und dehnst und reckst Dir die Knochen müde, und läßt mich alle Arbeit allein thun. Ich kann Dich hier nicht länger füttern. Der Frühling ist vor der Thüre, geh auch einmal hinaus in die Welt und erwirb Dir selber Dein Brodt.«
    Joseph von Eichendorff

  • Denn ich bin bereit, nicht allein mich binden zu lassen, sondern auch zu sterben in Jerusalem für den Namen des Herrn Jesus.
    Paulus von Tarsus

  • Jeder Mensch aber hat nicht allein ein Recht, sondern sogar die strengste Pflicht zur Wahrhaftigkeit in Aussagen, die er nicht umgehen kann: sie mag nun ihm selbst oder anderen Schaden. Er selbst tut also hiermit dem, der dadurch leidet, eigentlich nicht Schaden, sondern diesen verursacht der Zufall.
    Immanuel Kant

  • Mir könnte gar nichts Lieberes passieren, als von Zeit zu Zeit sechs Wochen allein zu sein.
    Paula Modersohn-Becker

  • Es sollte jeder Pfarrer eine Hantierung daneben treiben, so würde mancher nüchterner denken. Wer ganz allein aufs Geistliche sieht, der bekommt einen Rausch darinnen.
    Philipp Matthäus Hahn

  • Einzeln bin ich geboren, einzeln will ich leben und werde auch einzeln sterben. Darunter mein' ich nicht allein sein. Aber nicht Mengegefühl will ich pflegen.
    Alexander von Villers

  • Weder für die Wollüste des Geistes, noch für die Wollüste des Körpers ist der Mensch allein geschaffen; in beiden stürzt Übermaaß ihn ins Elend.
    – Johann Jakob Engel

  • Wer leidet, leidet allein.
    Fernando Pessoa

  • Freude preßt uns Wehmuth aus über die Kürze des Lebens - Traurigkeit macht, daß seine Länge uns überdrüßig wird. Mühe und Arbeit allein macht uns das Leben - erträglich.
    Karl Philipp Moritz

  • Malen ist eine Kunst, Dichten auch, und gar Musik; die größte Kunst aber ist leben. Am eigenen Leben ein Künstler werden ist allein werth, Zahnschmerzen zu dulden und Geld zu entbehren.
    Alexander von Villers

  • Liebe // Kennt der allein, der ohne Hoffnung liebt.
    Friedrich Schiller

  • Ich bin allein auf weiter Flur;
    Ludwig Uhland

  • Der ist der stärkste Mann auf der Welt, der allein steht.
    Henrik Ibsen

  • Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es Dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können.
    Antoine de Saint-Exupéry

  • Großartige Dinge werden durch großartige Mittel vollbracht. Die Natur allein schafft Großes umsonst.
    Alexander Iwanowitsch Herzen

  • Ich werde noch einmal nach Neapel zurückkehren, ja, weil ich es zu sehr liebe, aber allein um Vermicelli zu essen.
    Enrico Caruso

  • Niemand irrt nur für sich allein. Er ist auch Grund und Urheber fremder Irrtümer.
    Seneca d.J.

  • Freude ist nicht allein eine Gemüts-Bewegung, sondern auch eine Pflicht des Christen, Phil 4,4, und unter widrigen Umständen der höchste Grad der Geduld und deren Hauptkraft.
    Johann Albrecht Bengel

  • Was den Staat in Religionsdingen allein interessieren darf, ist: wozu die Lehren derselben anzuhalten sind, damit er nützliche Bürger, gute Soldaten, und überhaupt getreue Untertanen habe.
    Immanuel Kant

  • Ich stellte allein Betrachtungen an, wie man die Verhältnisse der Arbeiterschaft bessern und einen Krieg vermeiden könnte. [...] Die von mir angestellten Betrachtungen zeitigten das Ergebnis, dass die Verhältnisse in Deutschland nur durch eine Beseitigung der augenblicklichen Führung geändert werden könnten.
    Georg Elser

  • Es ist nicht notwendig, daß du aus dem Haus gehst. Bleib bei deinem Tisch und horche. Horche nicht einmal, warte nur. Warte nicht einmal, sei völlig still und allein. Anbieten wird sich dir die Welt zur Entlarvung, sie kann nicht anders, verzückt wird sie sich vor dir winden.
    Franz Kafka

  • Es kennen dich viele von Haar und Gesicht, // Von Wuchs und Stimme, Beruf und Pflicht. // Du wirst geachtet, wirst geehrt, // Es halten dich manche besonders wert. // Doch selbst in der nächsten Freunde Verein // Im Innersten bist du allein.
    Wilhelm Jensen

  • Denn es mag wohl eben keiner von uns beiden etwas Tüchtiges oder Sonderliches wissen; allein dieser doch meint zu wissen, da er nicht weiß, ich aber, wie ich eben nicht weiß, so meine ich es auch nicht. Ich scheine also um dieses wenige doch weiser zu sein als er, daß ich, was ich nicht weiß, auch nicht glaube zu wissen.
    Sokrates

  • Der Begriff »Fortschritt« allein setzt bereits die Horizontale voraus. Er bedeutet ein Weiterkommen und kein Höherkommen.
    Joseph Roth

  • Man wird nie für das Schaffen selbst Regeln aufstellen können, man kann aber immer, wenn man es will, sie in den fertigen Werken ablesen. Jeder Meister hat seine ihm allein angehörenden. Sie sind das einzig sichere Argument, diesen von Stümper und vom raffinierten Eklektiker zu unterscheiden.
    Ernst Ludwig Kirchner

  • Laß, o Welt, o laß mich sein! // Locket nicht mit Liebesgaben, // Laßt dies Herz alleine haben // Seine Wonne, seine Pein!
    Eduard Mörike

  • Ordnung und Ordnung allein führt endgültig zur Freiheit. Unordnung schafft Knechtschaft.
    Charles Péguy

  • Wenn Gott in seiner Rechten alle Wahrheit und in seiner Linken den einzigen immer regen Trieb nach Wahrheit, obschon mit dem Zusatze, mich immer und ewig zu irren, verschlossen hielte und spräche zu mir: wähle! Ich fiele ihm mit Demut in seine Linke und sagte: Vater gib! die reine Wahrheit ist ja doch nur für dich allein!
    Gotthold Ephraim Lessing

  • Ich aber, ich singe für mich allein, singe nur vor den Zypressen hier.
    Synesios von Kyrene

  • Für seine Handlungen sich allein verantwortlich fühlen und allein ihre Folgen, auch die schwersten, tragen, das macht die Persönlichkeit aus.
    Ricarda Huch

  • Der Sinn des Menschen strebet immer nach dem Unbegreiflichen, als sei dort das Ziel der Laufbahn und der Schlüssel des Himmels; denn bewundern kann der Mensch allein, und alles Bewunderung Erregende ist ein Bote Gottes, [...]
    Clemens Brentano

  • Das Übermaß der Freiheit wird Sklaverei, denn wenn es keine Autorität mehr gibt, so ist der Starke unumschränkt, und der Schwache verfällt dem Rechte der Faust. Die Überspannung der Freiheit führt nicht allein zur Knechtschaft, sondern ist selbst schon Knechtschaft.
    Heinrich von Treitschke

  • Das Gebot: du sollst (und wenn es auch in der frömmsten Absicht wäre) nicht lügen, zum Grundsatz in der Philosophie als eine Weisheitslehre innigst aufgenommen, würde allein den ewigen Frieden in ihr nicht nur bewirken, sondern auch in alle Zukunft sichern können.
    Immanuel Kant

  • Man lacht nicht, daß ihr alt, glaubt mir, man lacht allein // Daß ihr, die ihr doch alt, durchaus nicht alt wollt sein.
    Andreas Gryphius

  • Es wird von uns verlangt, dass wir uns als die Alleinschuldigen bekennen; ein solches Bekenntnis wäre in meinem Munde eine Lüge.
    Ulrich von Brockdorff-Rantzau

  • Erinnere dich, dass du ein Schauspieler in einem Drama bist; deine Rolle verdankst du dem Schauspieldirektor. Spiele sie, ob sie nun kurz oder lang ist. Wenn er verlangt, dass du einen Bettler darstellst, so spiele auch diesen angemessen; ein Gleiches gilt für einen Krüppel, einen Herrscher oder einen Durchschnittsmenschen. Denn das allein ist deine Aufgabe: Die dir zugeteilte Rolle gut zu spielen; sie auszuwählen, ist Sache eines anderen.
    Epiktet

  • Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Allein zu essen (solipsismus convictorii) ist für einen philosophierenden Gelehrten ungesund; nicht Restauration, sondern (vornehmlich wenn es gar einsames Schwelgen wird) Exhaustion; erschöpfende Arbeit, nicht belebendes Spiel der Gedanken. Der genießende Mensch, der im Denken während der einsamen Mahlzeiten an sich selbst zehrt, verliert allmählich die Munterkeit, die er dagegen gewinnt, wenn ein Tischgenosse ihm durch seine abwechselnde Einfälle neuen Stoff zur Belehrung darbietet; welchen er selbst nicht hat ausspüren dürfen.
    Immanuel Kant

  • Die Rach ist kein vergeßlich Weib,/ Sie dringt zwar langsam auf den Leib, /Allein mit desto schärferm Streiche.
    Johann Christian Günther

  • Sein Denken formen - das allein ist Glück.
    Georg Kaiser

  • Eifersucht, die Begleiterin der Liebe, hat dagegen brennende Eile, alles zu glauben, was nicht erfreut. Nicht durch Tatsachen allein, schon durch Schatten und Träume läßt sie sich schrecken.
    Francesco Petrarca

  • Die Waffe der Kritik kann allerdings die Kritik der Waffen nicht ersetzen, die materielle Gewalt muss gestürzt werden durch materielle Gewalt, allein auch die Theorie wird zur materiellen Gewalt, sobald sie die Massen ergreift.
    Karl Marx

  • Dem Bedürfnis nach Einsamkeit genügt es nicht, daß man an einem Tisch allein sitzt. Es müssen auch leere Sessel herumstehen. Wenn mir der Kellner so einen Sessel wegzieht, auf dem kein Mensch sitzt, verspüre ich eine Leere und es erwacht meine gesellige Natur. Ich kann ohne freie Sessel nicht leben.
    Karl Kraus

  • Das erste Gesetz des guten Tones ists: Schone fremde Freiheit. Das zweyte: zeige selbst Freiheit. Die pünktliche Erfüllung beider ist ein unendlich schweres Problem, aber der gute Ton fodert sie unerlaßlich, und sie macht allein den vollendeten Weltmann.
    Friedrich Schiller

  • Unter Umständen ist die Satire gewiß eine gute Sache, allein sie versengt die Herzlichkeit und ist in Gesellschaft, wo das Gemütsleben voherrschen soll, nicht immer gut angebracht.
    Peter Rosegger

  • Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen
    Edmund Burke

  • Die Natur […] allein ist unendlich reich und sie allein bildet den großen Künstler.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Es steht geschrieben, daß es nicht gut ist, daß der Mensch allein sei. Also leben wir zusammen.
    Joseph Roth

  • Macht euch vertraut mit Natur, erkennt sie als euere Mutter; / Ruhig sinket ihr dann einst in die Erde hinab. / Gottgeist, dann der Naturgeist und der geschichtliche Weltgeist, – / Diese heilige Drei, wißt, ist die Wurzel des Seins. / Vom Brennglase der Zeit zusammengedränget auf die Erde, / Wird das himmlische Licht Feuer des Lebens allein. / Menschen, die nicht viel leben im Freien, bekommen daher leicht / Hier auch den Sonnenstich, wie dies die Mystik beweist.
    Ludwig Feuerbach

  • Edel sei der Mensch, // Hülfreich und gut! // Denn das allein // Unterscheidet ihn // Von allen Wesen, // Die wir kennen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Nicht mit der Laterne, mit dem Herzen suche die Menschen, denn der Liebe allein öffnen die Menschen ihre Herzen.
    Peter Rosegger



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Die erste und wichtigste Schlußfolge aus den bis jetzt aufgestellten Gru
Die erste und wichtigste Schlußfolge aus den bis jetzt aufgestellten Grundsätzen ist die, dass der allgemeine Wille allein die Kräfte des Staates dem Zwecke seiner Einrichtung gemäß, der in dem Gemeinwohl besteht, leiten kann; denn wenn der Gegensatz der Privatinteressen die Errichtung der Gesellschaften nötig gemacht hat, so hat sie doch erst die Übereinstimmung der gleichen Interessen ermöglicht. Das Gemeinsame in diesen verschiedenen Interessen bildet das gesellschaftliche Band; und gäbe e...
Freue dich mit mir! Es ist so traurig, sich allein zu freuen! – Gotthold
Freue dich mit mir! Es ist so traurig, sich allein zu freuen!
– Gotthold Ephraim Lessing
Der Name und seine Bedeutung sind allein schon jeden Preis wert, den du
Der Name und seine Bedeutung sind allein schon jeden Preis wert, den du willst.
– Plautus
Traurig wirst du sein, wenn du allein sein wirst. – Ovid
Traurig wirst du sein, wenn du allein sein wirst.
– Ovid
Der Ackermann: Aller Seuchen bist du ein helfender Arzt. // Meister der
Der Ackermann: Aller Seuchen bist du ein helfender Arzt. // Meister der Meister, der Schöpfung alleiniger Vater. // Gegenwärtig liegen vor deinem Blick alle Wege und Ziele, // Urbild der Bilder, alles Tauglichen Grundbau, // Der Reinheit der Gönner. // Du hassest den Unflat, lohnest das Edle. // Rechter Richter, du allein, du Einer, // Aus dessen Quellbereich nichts in der Welt // Jemals entrinnen kann, // Erhöre mich!
– Johannes von Tepl
Denn ich bin bereit, nicht allein mich binden zu lassen, sondern auch zu
Denn ich bin bereit, nicht allein mich binden zu lassen, sondern auch zu sterben in Jerusalem für den Namen des Herrn Jesus.
– Paulus von Tarsus
Genie erweckt in uns allein die Frau. – Properz
Genie erweckt in uns allein die Frau.
– Properz
An’s Vaterland, an’s theure, schließ dich an, // Das halte fest mit dein
An’s Vaterland, an’s theure, schließ dich an, // Das halte fest mit deinem ganzen Herzen. // Hier sind die starken Wurzeln deiner Kraft, // Dort in der fremden Welt stehst du allein, // Ein schwankes Rohr, das jeder Sturm zerknickt.
– Friedrich Schiller
Niemand irrt nur für sich allein. Er ist auch Grund und Urheber fremder
Niemand irrt nur für sich allein. Er ist auch Grund und Urheber fremder Irrtümer.
– Seneca d.J.
Genieße was du hast als ob du heute // noch sterben solltest, aber spar'
Genieße was du hast als ob du heute // noch sterben solltest, aber spar' es auch // als ob du ewig lebtest. Der allein ist weise, // der beydes eingedenk im Sparen zu // genießen, im Genuß zu sparen weiß.
– Lukian von Samosata
Im Menschen ist nicht allein Gedächtnis, sondern Erinnerung. – Thomas vo
Im Menschen ist nicht allein Gedächtnis, sondern Erinnerung.
– Thomas von Aquin
Der Sinn des Menschen strebet immer nach dem Unbegreiflichen, als sei do
Der Sinn des Menschen strebet immer nach dem Unbegreiflichen, als sei dort das Ziel der Laufbahn und der Schlüssel des Himmels; denn bewundern kann der Mensch allein, und alles Bewunderung Erregende ist ein Bote Gottes, [...]
– Clemens Brentano
Der Freund sehnte sich nach Einsamkeit. Um allein zu sein, suchte er die
Der Freund sehnte sich nach Einsamkeit. Um allein zu sein, suchte er die Gesellschaft seines Geliebten. Mit ihm ist er allein inmitten der Leute.
– Ramon Llull
Eifersucht, die Begleiterin der Liebe, hat dagegen brennende Eile, alles
Eifersucht, die Begleiterin der Liebe, hat dagegen brennende Eile, alles zu glauben, was nicht erfreut. Nicht durch Tatsachen allein, schon durch Schatten und Träume läßt sie sich schrecken.
– Francesco Petrarca
Das macht uns arm bei allem Reichtum, daß wir nicht allein seyn können,
Das macht uns arm bei allem Reichtum, daß wir nicht allein seyn können, dass die Liebe in uns, so lange wir leben, nicht erstirbt.
– Friedrich Hölderlin
Der Zwang des Gesezes und des Schiksaals betastet es nicht; im Kind’ ist
Der Zwang des Gesezes und des Schiksaals betastet es nicht; im Kind’ ist Freiheit allein.
– Friedrich Hölderlin
Ja, in unserer gegenwärtigen Zeit erweist Gott seine Gerechtigkeit, näml
Ja, in unserer gegenwärtigen Zeit erweist Gott seine Gerechtigkeit, nämliche seine Treue zu sich selbst und zu den Menschen: Er verschafft selber die von den Menschen schuldig gebliebene Gerechtigkeit, und das für alle, die einzig und allein auf das vertrauen, was er durch Jesus getan hat.
– Paulus von Tarsus
Die Liebe allein bestimmt den Wert unseres Tuns. – Franz von Sales
Die Liebe allein bestimmt den Wert unseres Tuns.
– Franz von Sales
Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die dosis machts,
Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.
– Paracelsus
Sie wissen, dass ich langsam schreibe, allein dies kommt hauptsächlich d
Sie wissen, dass ich langsam schreibe, allein dies kommt hauptsächlich daher, weil ich mir nie anders gefallen kann, als wenn in kleinem Raum möglichst viel ist, und kurz zu schreiben viel mehr Zeit kostet als lang.
– Carl Friedrich Gauß
Man lacht nicht, daß ihr alt, glaubt mir, man lacht allein // Daß ihr, d
Man lacht nicht, daß ihr alt, glaubt mir, man lacht allein // Daß ihr, die ihr doch alt, durchaus nicht alt wollt sein.
– Andreas Gryphius
Die natürliche Freiheit des Menschen bedeutet, dass er frei ist von jede
Die natürliche Freiheit des Menschen bedeutet, dass er frei ist von jeder höheren Gewalt auf Erden und nicht dem Willen oder der gesetzgebenden Gewalt eines Menschen untersteht, sondern allein das Gesetz der Natur zu seinem Rechtsgrundsatz erhebt.
– John Locke
Nichts ist so schön wie das Wahre; das Wahre allein ist liebenswert. – N
Nichts ist so schön wie das Wahre; das Wahre allein ist liebenswert.
– Nicolas Boileau-Despréaux
Die Rach ist kein vergeßlich Weib,/ Sie dringt zwar langsam auf den Leib
Die Rach ist kein vergeßlich Weib,/ Sie dringt zwar langsam auf den Leib, /Allein mit desto schärferm Streiche.
– Johann Christian Günther
Freude ist nicht allein eine Gemüts-Bewegung, sondern auch eine Pflicht
Freude ist nicht allein eine Gemüts-Bewegung, sondern auch eine Pflicht des Christen, Phil 4,4, und unter widrigen Umständen der höchste Grad der Geduld und deren Hauptkraft.
– Johann Albrecht Bengel
[...] in der Jugend ist man bei seinen Eltern, in späteren Jahren bei se
[...] in der Jugend ist man bei seinen Eltern, in späteren Jahren bei seinen Kindern, und im Alter allein.
– Adalbert Stifter
Ist aber der Frühling gekommen, so schmilzt zwar der Schnee, doch die Eh
Ist aber der Frühling gekommen, so schmilzt zwar der Schnee, doch die Ehe bleibt. Allein man muß sein Sinnen auf alle Jahreszeiten richten.
– Jean-Jacques Rousseau
Lest, bildet euch! Allein die Lektüre entwickelt unseren Geist, das Gesp
Lest, bildet euch! Allein die Lektüre entwickelt unseren Geist, das Gespräch verwirrt und das Spiel verengt ihn.
– Voltaire
Erinnere dich, dass du ein Schauspieler in einem Drama bist; deine Rolle
Erinnere dich, dass du ein Schauspieler in einem Drama bist; deine Rolle verdankst du dem Schauspieldirektor. Spiele sie, ob sie nun kurz oder lang ist. Wenn er verlangt, dass du einen Bettler darstellst, so spiele auch diesen angemessen; ein Gleiches gilt für einen Krüppel, einen Herrscher oder einen Durchschnittsmenschen. Denn das allein ist deine Aufgabe: Die dir zugeteilte Rolle gut zu spielen; sie auszuwählen, ist Sache eines anderen.
– Epiktet
Doch wir horchen allein dem Gerücht und wissen durchaus nichts. – Homer
Doch wir horchen allein dem Gerücht und wissen durchaus nichts.
– Homer
Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehm
Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen
– Edmund Burke
Ja die Nonnen haben nicht allein ein strenges Gelübde der Keuschheit get
Ja die Nonnen haben nicht allein ein strenges Gelübde der Keuschheit getan, sondern haben auch noch starke Gitter vor ihren Fenstern.
– Georg Christoph Lichtenberg
Es ist nicht das Wissen allein, was uns glücklich macht - es ist die Qua
Es ist nicht das Wissen allein, was uns glücklich macht - es ist die Qualität des Wissens - die subjektive Beschaffenheit des Wissens. Vollkommnes Wissen ist Überzeugung und sie ist es, die uns glücklich macht und befriedigt.
– Novalis
Irrtümer entspringen nicht allein daher, weil man gewisse Dinge nicht we
Irrtümer entspringen nicht allein daher, weil man gewisse Dinge nicht weiß, sondern weil man sich zu urteilen unternimmt, ob man gleich noch nicht alles weiß, was dazu erfordert wird.
– Immanuel Kant
Nur das Herz hat ewig belebende tropische Wärme. Schönheit allein mordet
Nur das Herz hat ewig belebende tropische Wärme. Schönheit allein mordet.
– Peter Altenberg
In welcher Ordnung allein kann der Fortschritt zum Besseren erwartet wer
In welcher Ordnung allein kann der Fortschritt zum Besseren erwartet werden? Die Antwort ist: nicht durch den Gang der Dinge von unten hinauf, sondern den von oben herab.
– Immanuel Kant
In praktischer (moralisch-praktischer) Bedeutung aber ist ein Glaube an
In praktischer (moralisch-praktischer) Bedeutung aber ist ein Glaube an das Übersinnliche nicht allein möglich, sondern er ist gar mit dieser unzertrennlich verbunden.
– Immanuel Kant
Jeder Mensch aber hat nicht allein ein Recht, sondern sogar die strengst
Jeder Mensch aber hat nicht allein ein Recht, sondern sogar die strengste Pflicht zur Wahrhaftigkeit in Aussagen, die er nicht umgehen kann: sie mag nun ihm selbst oder anderen Schaden. Er selbst tut also hiermit dem, der dadurch leidet, eigentlich nicht Schaden, sondern diesen verursacht der Zufall.
– Immanuel Kant
Ist je die Kunst in der Erziehung erlaubt, so ist es allein die der Abhä
Ist je die Kunst in der Erziehung erlaubt, so ist es allein die der Abhärtung.
– Immanuel Kant
Liebe // Kennt der allein, der ohne Hoffnung liebt. – Friedrich Schiller
Liebe // Kennt der allein, der ohne Hoffnung liebt.
– Friedrich Schiller
Der Starke ist am mächtigsten allein. – Friedrich Schiller
Der Starke ist am mächtigsten allein.
– Friedrich Schiller
Ein Geist, der sich allein liebt, ist ein schwimmender Atom im unermeßli
Ein Geist, der sich allein liebt, ist ein schwimmender Atom im unermeßlichen leeren Raume.
– Friedrich Schiller
Man wird nie für das Schaffen selbst Regeln aufstellen können, man kann
Man wird nie für das Schaffen selbst Regeln aufstellen können, man kann aber immer, wenn man es will, sie in den fertigen Werken ablesen. Jeder Meister hat seine ihm allein angehörenden. Sie sind das einzig sichere Argument, diesen von Stümper und vom raffinierten Eklektiker zu unterscheiden.
– Ernst Ludwig Kirchner
Lasst uns dem Leben trauen, weil diese Nacht das Licht bringen musste. L
Lasst uns dem Leben trauen, weil diese Nacht das Licht bringen musste. Laßt uns dem Leben trauen, weil wir es nicht allein zu leben haben, sondern Gott es mit uns lebt.
– Alfred Delp
Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. – Johann Wolfga
Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.
– Johann Wolfgang von Goethe
Er nennt's Vernunft und braucht's allein, nur tierischer als jedes Tier
Er nennt's Vernunft und braucht's allein, nur tierischer als jedes Tier zu sein.
– Johann Wolfgang von Goethe
Die Natur […] allein ist unendlich reich und sie allein bildet den große
Die Natur […] allein ist unendlich reich und sie allein bildet den großen Künstler.
– Johann Wolfgang von Goethe
Denn so ist die Liebe beschaffen, daß sie allein recht zu haben glaubt u
Denn so ist die Liebe beschaffen, daß sie allein recht zu haben glaubt und alle anderen Rechte vor ihr verschwinden.
– Johann Wolfgang von Goethe
Edel sei der Mensch, / Hülfreich und gut! / Denn das allein / Unterschei
Edel sei der Mensch, / Hülfreich und gut! / Denn das allein / Unterscheidet ihn / Von allen Wesen, / Die wir kennen.
– Johann Wolfgang von Goethe
Nur allein der Mensch / Vermag das Unmögliche: / Er unterscheidet, / Wäh
Nur allein der Mensch / Vermag das Unmögliche: / Er unterscheidet, / Wählet und richtet; / Er kann dem Augenblick / Dauer verleihen.
– Johann Wolfgang von Goethe
Der Mensch muß etwas außer sich gewinnen, an das er sich anschließen, au
Der Mensch muß etwas außer sich gewinnen, an das er sich anschließen, auf das er mit allen vereinten Kräften seines Daseins wirken könne. Allein wenn auch diese Neigung allgemein ist, so ist der Hang und die Sehnsucht nach wahrer Freundschaft und Liebe doch nur ein Vorrecht zarter und innerlich gebildeter Seelen.
– Wilhelm von Humboldt
Reichtum allein macht nicht das Glück auf Erden. – Albert Lortzing
Reichtum allein macht nicht das Glück auf Erden.
– Albert Lortzing
Man sagt von Gott: »Namen nennen Dich nicht«. Das gilt von Mir: kein Beg
Man sagt von Gott: »Namen nennen Dich nicht«. Das gilt von Mir: kein Begriff drückt Mich aus, nichts, was man als mein Wesen angibt, erschöpft Mich; es sind nur Namen. Gleichfalls sagt man von Gott, er sei vollkommen und habe keinen Beruf, nach Vollkommenheit zu streben. Auch das gilt allein von Mir.
– Max Stirner
Das Göttliche ist Gottes Sache, das Menschliche Sache »des Menschen«. Me
Das Göttliche ist Gottes Sache, das Menschliche Sache »des Menschen«. Meine Sache ist weder das Göttliche noch das Menschliche, ist nicht das Wahre, Gute, Rechte, Freie usw., sondern allein das Meinige, und sie ist keine allgemeine, sondern ist - einzig, wie Ich einzig bin.
– Max Stirner
»Du Taugenichts! da sonnst du dich schon wieder und dehnst und reckst di
»Du Taugenichts! da sonnst du dich schon wieder und dehnst und reckst dir die Knochen müde, und läßt mich alle Arbeit allein tun. Ich kann dich hier nicht länger füttern. Der Frühling ist vor der Tür, geh auch einmal hinaus in die Welt und erwirb dir selber dein Brot.«
– Joseph von Eichendorff
Ich bin allein auf weiter Flur; – Ludwig Uhland
Ich bin allein auf weiter Flur;
– Ludwig Uhland
Der Adler fliegt allein, der Rabe scharenweise; Gesellschaft braucht der
Der Adler fliegt allein, der Rabe scharenweise; Gesellschaft braucht der Tor, und Einsamkeit der Weise.
– Friedrich Rückert
D'rum ist der Oesterreicher froh und frank, // Trägt seinen Fehl, trägt
D'rum ist der Oesterreicher froh und frank, // Trägt seinen Fehl, trägt offen seine Freuden, // Beneidet nicht, läßt lieber sich beneiden! // Und was er thut, ist frohen Muths gethan. // 'S ist möglich, daß in Sachsen und beim Rhein // Es Leute gibt, die mehr in Büchern lasen; // Allein, was Noth thut und was Gott gefällt, // Der klare Blick, der offne, richt'ge Sinn, // Da tritt der Oesterreicher hin vor Jeden, // Denkt sich sein Theil, und läßt die Andern reden!
– Franz Grillparzer
...
Laß, o Welt, o laß mich sein! // Locket nicht mit Liebesgaben, // Laßt d
Laß, o Welt, o laß mich sein! // Locket nicht mit Liebesgaben, // Laßt dies Herz alleine haben // Seine Wonne, seine Pein!
– Eduard Mörike
Ich glaube an die Palme als das allein der Menschheit würdige Symbol. –
Ich glaube an die Palme als das allein der Menschheit würdige Symbol.
– Karl Gutzkow
Wir sind nicht für uns allein geboren. – Cicero
Wir sind nicht für uns allein geboren.
– Cicero
Die Waffe der Kritik kann allerdings die Kritik der Waffen nicht ersetze
Die Waffe der Kritik kann allerdings die Kritik der Waffen nicht ersetzen, die materielle Gewalt muss gestürzt werden durch materielle Gewalt, allein auch die Theorie wird zur materiellen Gewalt, sobald sie die Massen ergreift.
– Karl Marx
Ewig jung ist nur die Sonne, sie allein ist ewig schön. – Conrad Ferdina
Ewig jung ist nur die Sonne, sie allein ist ewig schön.
– Conrad Ferdinand Meyer
Solange Du glücklich bist, wirst Du viele Freunde haben. Wenn die Zeiten
Solange Du glücklich bist, wirst Du viele Freunde haben. Wenn die Zeiten bewölkt sein werden, wirst Du allein sein.
– Ovid
Je älter ich werde, je mehr sehe ich ein: laufen lassen, wo nicht Amtspf
Je älter ich werde, je mehr sehe ich ein: laufen lassen, wo nicht Amtspflicht das Gegenteil fordert, ist das allein Richtige.
– Theodor Fontane
Und da war nun die Jugend wirklich allein. – Theodor Fontane
Und da war nun die Jugend wirklich allein.
– Theodor Fontane
Ich rede von der Demokratie als von etwas Kommendem. Das, was schon jetz
Ich rede von der Demokratie als von etwas Kommendem. Das, was schon jetzt so heißt, unterscheidet sich von den älteren Regierungsformen allein dadurch, dass es mit neuen Pferden fährt: Die Straßen sind noch die alten, und die Räder sind auch noch die alten.
– Friedrich Nietzsche
Im Grunde haben alle Civilisationen jene tiefe Angst vor dem „großen Men
Im Grunde haben alle Civilisationen jene tiefe Angst vor dem „großen Menschen“, welche allein die Chinesen sich eingestanden haben, mit dem Sprichwort „der große Mensch ist ein öffentliches Unglück.
– Friedrich Nietzsche
In Wahrheit heißt etwas wollen, ein Experiment machen, um zu erfahren, w
In Wahrheit heißt etwas wollen, ein Experiment machen, um zu erfahren, was wir können; darüber kann uns allein der Erfolg oder Misserfolg belehren.
– Friedrich Nietzsche
Mir könnte gar nichts Lieberes passieren, als von Zeit zu Zeit sechs Woc
Mir könnte gar nichts Lieberes passieren, als von Zeit zu Zeit sechs Wochen allein zu sein.
– Paula Modersohn-Becker
Ist Dein auch alle Erdenpracht // Und aller Weisheitsblüte // Das, was D
Ist Dein auch alle Erdenpracht // Und aller Weisheitsblüte // Das, was Dich erst zum Menschen macht, // Ist doch allein die Güte.
– Karl Emil Franzos
Der ist der stärkste Mann auf der Welt, der allein steht. – Henrik Ibsen
Der ist der stärkste Mann auf der Welt, der allein steht.
– Henrik Ibsen
Gott hat mich gesandt, damit ich die gefährliche Lage bereinige und den
Gott hat mich gesandt, damit ich die gefährliche Lage bereinige und den Menschen den reinen Weg der Einheit Gottes zeige, so habe ich alles aufgezeigt. Zudem bin ich gesandt worden, um die Glaubenskraft zu stärken und die Existenz Gottes vor Augen zu führen, da der Zustand des Glaubens aller Völker sehr schwach geworden ist und das Jenseits nur als ein Märchen angesehen wird. Ebenfalls beweist jeder Mensch durch seine Handlungen, dass er niemals in dem Maße Vertrauen und Glauben für Gott und ...
Es kennen dich viele von Haar und Gesicht, // Von Wuchs und Stimme, Beru
Es kennen dich viele von Haar und Gesicht, // Von Wuchs und Stimme, Beruf und Pflicht. // Du wirst geachtet, wirst geehrt, // Es halten dich manche besonders wert. // Doch selbst in der nächsten Freunde Verein // Im Innersten bist du allein.
– Wilhelm Jensen
Ordnung und Ordnung allein führt endgültig zur Freiheit. Unordnung schaf
Ordnung und Ordnung allein führt endgültig zur Freiheit. Unordnung schafft Knechtschaft.
– Charles Péguy
Das Übermaß der Freiheit wird Sklaverei, denn wenn es keine Autorität me
Das Übermaß der Freiheit wird Sklaverei, denn wenn es keine Autorität mehr gibt, so ist der Starke unumschränkt, und der Schwache verfällt dem Rechte der Faust. Die Überspannung der Freiheit führt nicht allein zur Knechtschaft, sondern ist selbst schon Knechtschaft.
– Heinrich von Treitschke
Gott erhalte uns die Freundschaft. Man möchte beinah glauben, man sei ni
Gott erhalte uns die Freundschaft. Man möchte beinah glauben, man sei nicht allein.
– Kurt Tucholsky
Dem Bedürfnis nach Einsamkeit genügt es nicht, daß man an einem Tisch al
Dem Bedürfnis nach Einsamkeit genügt es nicht, daß man an einem Tisch allein sitzt. Es müssen auch leere Sessel herumstehen. Wenn mir der Kellner so einen Sessel wegzieht, auf dem kein Mensch sitzt, verspüre ich eine Leere und es erwacht meine gesellige Natur. Ich kann ohne freie Sessel nicht leben.
– Karl Kraus
Es steht geschrieben, daß es nicht gut ist, daß der Mensch allein sei. A
Es steht geschrieben, daß es nicht gut ist, daß der Mensch allein sei. Also leben wir zusammen.
– Joseph Roth
Adel liegt einzig und allein in der Tugend. – Juvenal
Adel liegt einzig und allein in der Tugend.
– Juvenal
Ich glaube, daß die Bibel allein die Antwort auf alle unsere Fragen ist
Ich glaube, daß die Bibel allein die Antwort auf alle unsere Fragen ist und daß wir nur anhaltend und demütig zu fragen brauchen, um die Antwort von ihr zu bekommen.
– Dietrich Bonhoeffer
Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandskraft geben
Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandskraft geben will, wie wir sie brauchen. Aber er gibt sie nicht im voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen.
– Dietrich Bonhoeffer
Allein, unter den Augen Gottes, der aus der Höhe herniederschaute, wohnt
Allein, unter den Augen Gottes, der aus der Höhe herniederschaute, wohnte er in sich selbst.
– Gregor I.
Was du zu Boden wirfst, es ist nicht Holz allein: Kannst du das Blut nic
Was du zu Boden wirfst, es ist nicht Holz allein: Kannst du das Blut nicht sehn, das unaufhaltsam quillt aus rauher Rinde, die der Nymphe Leib verhüllt?
– Pierre de Ronsard
Allein ist der Mensch ein unvollkommenes Ding; er muss einen zweiten fin
Allein ist der Mensch ein unvollkommenes Ding; er muss einen zweiten finden, um glücklich zu sein.
– Blaise Pascal
So wahr ist es überall, aber nirgends mehr als in England: um recht zu t
So wahr ist es überall, aber nirgends mehr als in England: um recht zu tun in der Welt, braucht man nur sehr wenig zu wissen, allein um mit Sicherheit unrecht tun zu können, muß man die Rechte studieren.
– Georg Christoph Lichtenberg
Weder für die Wollüste des Geistes, noch für die Wollüste des Körpers is
Weder für die Wollüste des Geistes, noch für die Wollüste des Körpers ist der Mensch allein geschaffen; in beiden stürzt Übermaaß ihn ins Elend.
– Johann Jakob Engel
Weh aber dem Gesetzgeber, der eine auf ethische Zwecke gerichtete Verfas
Weh aber dem Gesetzgeber, der eine auf ethische Zwecke gerichtete Verfassung durch Zwang bewirken wollte! Denn er würde dadurch nicht allein gerade das Gegenteil der ethischen bewirken, sodnern auch seine politische untergraben und unsicher machen.
– Immanuel Kant
Was den Staat in Religionsdingen allein interessieren darf, ist: wozu di
Was den Staat in Religionsdingen allein interessieren darf, ist: wozu die Lehren derselben anzuhalten sind, damit er nützliche Bürger, gute Soldaten, und überhaupt getreue Untertanen habe.
– Immanuel Kant
Wenn man nun, um es recht gut zu machen, zum Christentum noch irgend ein
Wenn man nun, um es recht gut zu machen, zum Christentum noch irgend eine Auktorität (wäre es auch die göttlichste) hinzutut, die Absicht derselben mag auch noch so gut sein: so ist doch die Liebenswürdigkeit desselben verschwunden: denn es ist ein Widerspruch, jemanden zu gebieten, daß er etwas nicht allein tue, sondern es auch gern tun sollte.
– Immanuel Kant
Ans Vaterland, ans teure, schließ dich an, // Das halte fest mit deinem
Ans Vaterland, ans teure, schließ dich an, // Das halte fest mit deinem ganzen Herzen. // Hier sind die starken Wurzeln deiner Kraft; // Dort in der fremden Welt stehst du allein, // Ein schwankes Rohr, das jeder Sturm zerknickt.
– Friedrich Schiller
Alles wiederholt sich nur im Leben, // Ewig jung ist nur die Phantasie;
Alles wiederholt sich nur im Leben, // Ewig jung ist nur die Phantasie; // Was sich nie und nirgends hat begeben, // Das allein veraltet nie!
– Friedrich Schiller
Allein der Vortrag macht des Redners Glück. – Johann Wolfgang von Goethe
Allein der Vortrag macht des Redners Glück.
– Johann Wolfgang von Goethe
So bleibt die eigentliche Religion ein Inneres, ja Individuelles, denn s
So bleibt die eigentliche Religion ein Inneres, ja Individuelles, denn sie hat ganz allein mit dem Gewissen zu tun, dieses soll erregt, soll beschwichtigt werden.
– Johann Wolfgang von Goethe
Stünd ich, Natur, vor dir ein Mann allein, // Da wär's der Mühe wert, ei
Stünd ich, Natur, vor dir ein Mann allein, // Da wär's der Mühe wert, ein Mensch zu sein.
– Johann Wolfgang von Goethe
Aber er war aus der Stille, der Dämmerung, der Dunkelheit, welche ganz a
Aber er war aus der Stille, der Dämmerung, der Dunkelheit, welche ganz allein die reinen Produktionen begünstigen kann.
– Johann Wolfgang von Goethe
Sonst, der Mensch auf sich allein gestellt, suchte er Hilfe bei anderen:
Sonst, der Mensch auf sich allein gestellt, suchte er Hilfe bei anderen: in Burgen, Schlössern, bei Freunden. Jetzt, in der öffentlichsten Kommunikation hilflos, und nur durch sein Inneres zu trösten und zu helfen.
– Johann Wolfgang von Goethe
Wer sich verachtet, kann nicht allein sein. – Honoré de Balzac
Wer sich verachtet, kann nicht allein sein.
– Honoré de Balzac
Wie schlecht würde es also um das menschliche Wissen stehn, wenn Schrift
Wie schlecht würde es also um das menschliche Wissen stehn, wenn Schrift und Druck nicht wären! Daher sind die Bibliotheken allein das sichere und bleibende Gedächtnis des menschlichen Geschlechts.
– Arthur Schopenhauer
Willst du friedlich leben? Verkehre mit den Menschen, lebe aber allein,
Willst du friedlich leben? Verkehre mit den Menschen, lebe aber allein, unternimm nichts und bedauere gar nichts.
– Iwan Sergejewitsch Turgenew
Was ich geleistet habe, ist nur ein Erfolg des Alleinseins. – Franz Kafk
Was ich geleistet habe, ist nur ein Erfolg des Alleinseins.
– Franz Kafka
Alles Unrecht und Leiden der Erde hat seinen Grund darin, daß Erfahrunge
Alles Unrecht und Leiden der Erde hat seinen Grund darin, daß Erfahrungen nicht übermittelt werden können. Höchstens mitgeteilt. Zwischen dem Zugemessenen und dem Unerträglichen liegt der ganze Weg der Erfahrung, den immer nur einer allein für sich gehen kann. So wie immer nur einer allein seinen Tod stirbt und keiner vom Tod etwas weiß.
– Jakob Wassermann
Wer leidet, leidet allein. – Fernando Pessoa
Wer leidet, leidet allein.
– Fernando Pessoa
Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es Dir sein, als lachten al
Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es Dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können.
– Antoine de Saint-Exupéry
Ich stellte allein Betrachtungen an, wie man die Verhältnisse der Arbeit
Ich stellte allein Betrachtungen an, wie man die Verhältnisse der Arbeiterschaft bessern und einen Krieg vermeiden könnte. [...] Die von mir angestellten Betrachtungen zeitigten das Ergebnis, dass die Verhältnisse in Deutschland nur durch eine Beseitigung der augenblicklichen Führung geändert werden könnten.
– Georg Elser
Denn es mag wohl eben keiner von uns beiden etwas Tüchtiges oder Sonderl
Denn es mag wohl eben keiner von uns beiden etwas Tüchtiges oder Sonderliches wissen; allein dieser doch meint zu wissen, da er nicht weiß, ich aber, wie ich eben nicht weiß, so meine ich es auch nicht. Ich scheine also um dieses wenige doch weiser zu sein als er, daß ich, was ich nicht weiß, auch nicht glaube zu wissen.
– Sokrates
Wenn Gott in seiner Rechten alle Wahrheit und in seiner Linken den einzi
Wenn Gott in seiner Rechten alle Wahrheit und in seiner Linken den einzigen immer regen Trieb nach Wahrheit, obschon mit dem Zusatze, mich immer und ewig zu irren, verschlossen hielte und spräche zu mir: wähle! Ich fiele ihm mit Demut in seine Linke und sagte: Vater gib! die reine Wahrheit ist ja doch nur für dich allein!
– Gotthold Ephraim Lessing
Das Gebot: du sollst (und wenn es auch in der frömmsten Absicht wäre) ni
Das Gebot: du sollst (und wenn es auch in der frömmsten Absicht wäre) nicht lügen, zum Grundsatz in der Philosophie als eine Weisheitslehre innigst aufgenommen, würde allein den ewigen Frieden in ihr nicht nur bewirken, sondern auch in alle Zukunft sichern können.
– Immanuel Kant
Allein zu essen (solipsismus convictorii) ist für einen philosophierende
Allein zu essen (solipsismus convictorii) ist für einen philosophierenden Gelehrten ungesund; nicht Restauration, sondern (vornehmlich wenn es gar einsames Schwelgen wird) Exhaustion; erschöpfende Arbeit, nicht belebendes Spiel der Gedanken. Der genießende Mensch, der im Denken während der einsamen Mahlzeiten an sich selbst zehrt, verliert allmählich die Munterkeit, die er dagegen gewinnt, wenn ein Tischgenosse ihm durch seine abwechselnde Einfälle neuen Stoff zur Belehrung darbietet; welchen...
Fahre fort, übe nicht allein die Kunst, sondern dringe auch in ihr Inner
Fahre fort, übe nicht allein die Kunst, sondern dringe auch in ihr Inneres; sie verdient es. Denn nur die Kunst und die Wissenschaft erhöhen den Menschen bis zur Gottheit. [...] Der wahre Künstler hat keinen Stolz; leider sieht er, daß die Kunst keine Gränzen hat, er fühlt dunkel, wie weit er vom Ziele entfernt ist und indeß er vielleicht von Andern bewundert wird, trauert er, noch nicht dahin gekommen zu sein, wohin ihm der bessere Genius nur wie eine ferne Sonne vorleuchtet.
– Ludwig van Be...
Macht euch vertraut mit Natur, erkennt sie als euere Mutter; / Ruhig sin
Macht euch vertraut mit Natur, erkennt sie als euere Mutter; / Ruhig sinket ihr dann einst in die Erde hinab. / Gottgeist, dann der Naturgeist und der geschichtliche Weltgeist, – / Diese heilige Drei, wißt, ist die Wurzel des Seins. / Vom Brennglase der Zeit zusammengedränget auf die Erde, / Wird das himmlische Licht Feuer des Lebens allein. / Menschen, die nicht viel leben im Freien, bekommen daher leicht / Hier auch den Sonnenstich, wie dies die Mystik beweist.
– Ludwig Feuerbach
Lass dich die Macht der Gewohnheit auf falsche Wege nicht drängen. / Tra
Lass dich die Macht der Gewohnheit auf falsche Wege nicht drängen. / Trau nicht dem irrenden Blick und dem töneversammelnden Ohre. / Auch nicht der Zunge: allein der Verstand sei Prüfer und Richter.
– Parmenides von Elea
Die Irrtümer meiner Gegner sind seit einem Jahrhundert zu allgemein verb
Die Irrtümer meiner Gegner sind seit einem Jahrhundert zu allgemein verbreitet, als dass ich auf meinem einsamen Wege hoffen könnte noch diesen oder jenen Gefährten zu finden. Ich werde allein bleiben! Ich komme mir oft vor wie ein Mann in einem Schiffbruch, der ein Brett ergreift, das nur einen einzigen zu tragen im Stande ist. Dieser eine rettet sich, während alle übrigen jämmerlich ersaufen.
– Johann Wolfgang von Goethe
Und so, nachdem ich mir den Scherz erlaubt, dem eine Stelle zu gönnen, i
Und so, nachdem ich mir den Scherz erlaubt, dem eine Stelle zu gönnen, in diesem durchweg zweideutigen Leben kaum irgend ein Blatt zu ernsthaft seyn kann, gebe ich mit innigem Ernst das Buch hin, in der Zuversicht, daß es früh oder spät diejenigen erreichen wird, an welche es allein gerichtet seyn kann, und übrigens gelassen darin ergeben, daß auch ihm in vollem Maaße das Schicksal werde, welches in jeder Erkenntniß, also um so mehr in der wichtigsten, allezeit der Wahrheit zu Theil ward, der...
Ach, was ich weiß, kann jeder wissen - mein Herz habe ich allein. – Joha
Ach, was ich weiß, kann jeder wissen - mein Herz habe ich allein.
– Johann Wolfgang von Goethe
Ein langes Glück verliert schon allein durch seine Dauer. – Georg Christ
Ein langes Glück verliert schon allein durch seine Dauer.
– Georg Christoph Lichtenberg
Allein Beobachtung gibt nämlich derartigen Dingen Gewissheit. – Albertus
Allein Beobachtung gibt nämlich derartigen Dingen Gewissheit.
– Albertus Magnus
Es sollte jeder Pfarrer eine Hantierung daneben treiben, so würde manche
Es sollte jeder Pfarrer eine Hantierung daneben treiben, so würde mancher nüchterner denken. Wer ganz allein aufs Geistliche sieht, der bekommt einen Rausch darinnen.
– Philipp Matthäus Hahn
Freude preßt uns Wehmuth aus über die Kürze des Lebens - Traurigkeit mac
Freude preßt uns Wehmuth aus über die Kürze des Lebens - Traurigkeit macht, daß seine Länge uns überdrüßig wird. Mühe und Arbeit allein macht uns das Leben - erträglich.
– Karl Philipp Moritz
Großartige Dinge werden durch großartige Mittel vollbracht. Die Natur al
Großartige Dinge werden durch großartige Mittel vollbracht. Die Natur allein schafft Großes umsonst.
– Alexander Iwanowitsch Herzen
So wird denn diese sozusagen atomistische Individualisirung der Empfindu
So wird denn diese sozusagen atomistische Individualisirung der Empfindungen möglicherweise ein unentbehrliches Hilfsmittel bleiben, den Eindruck des Begreifens unserem Empfindungs- bzw. Vorstellungsleben gegenüber zu erzeugen; allein ist es doch davor zu warnen, nun auch die Welt aufzufassen als eine Art Kaleidoskop, welches sich aus solchen Empfindungsmosaikstückchen zusammenstellt.
– Richard Avenarius
Denn der Geist allein ist unsterblich. – Edmund Husserl
Denn der Geist allein ist unsterblich.
– Edmund Husserl
Ich aber, ich singe für mich allein, singe nur vor den Zypressen hier. –
Ich aber, ich singe für mich allein, singe nur vor den Zypressen hier.
– Synesios von Kyrene
Man lacht nicht, daß ihr alt, glaubt mir, man lacht allein // Daß ihr, d
Man lacht nicht, daß ihr alt, glaubt mir, man lacht allein // Daß ihr, die ihr doch alt,  durchaus nicht alt wollt sein.
– Andreas Gryphius
Die Rach ist kein vergeßlich Weib,/ Sie dringt zwar langsam auf den Lei
Die Rach ist kein vergeßlich Weib,/  Sie dringt zwar langsam auf den Leib, /Allein mit desto schärferm Streiche.
– Johann Christian Günther
Das erste Gesetz des guten Tones ists: Schone fremde Freiheit. Das zweyt
Das erste Gesetz des guten Tones ists: Schone fremde Freiheit. Das zweyte: zeige selbst Freiheit. Die pünktliche Erfüllung beider ist ein unendlich schweres Problem, aber der gute Ton fodert sie unerlaßlich, und sie macht allein den vollendeten Weltmann.
– Friedrich Schiller
Edel sei der Mensch, // Hülfreich und gut! // Denn das allein // Untersc
Edel sei der Mensch, // Hülfreich und gut! // Denn das allein // Unterscheidet ihn // Von allen Wesen, // Die wir kennen.
– Johann Wolfgang von Goethe
Nur allein der Mensch // Vermag das Unmögliche: // Er unterscheidet, //
Nur allein der Mensch // Vermag das Unmögliche: // Er unterscheidet, // Wählet und richtet; // Er kann dem Augenblick // Dauer verleihen.
– Johann Wolfgang von Goethe
Ach, was ich weiß, kann jeder wissen – mein Herz habe ich allein. – Joha
Ach, was ich weiß, kann jeder wissen – mein Herz habe ich allein.
– Johann Wolfgang von Goethe
Die Irrthümer meiner Gegner sind seit einem Jahrhundert zu allgemein ver
Die Irrthümer meiner Gegner sind seit einem Jahrhundert zu allgemein verbreitet, als dass ich auf meinem einsamen Wege hoffen könnte noch diesen oder jenen Gefährten zu finden. Ich werde allein bleiben! Ich komme mir oft vor wie ein Mann in einem Schiffbruch, der ein Brett ergreift, das nur einen einzigen zu tragen im Stande ist. Dieser eine rettet sich, während alle übrigen jämmerlich ersaufen.
– Johann Wolfgang von Goethe
Das Göttliche ist Gottes Sache, das Menschliche Sache „des Menschen”. Me
Das Göttliche ist Gottes Sache, das Menschliche Sache „des Menschen”. Meine Sache ist weder das Göttliche noch das Menschliche, ist nicht das Wahre, Gute, Rechte, Freie u.s.w., sondern allein das
– Max Stirner
Man sagt von Gott: „Namen nennen Dich nicht”. Das gilt von Mir: kein Beg
Man sagt von Gott: „Namen nennen Dich nicht”. Das gilt von Mir: kein Begriff drückt Mich aus, nichts, was man als mein Wesen angiebt, erschöpft Mich; es sind nur Namen. Gleichfalls sagt man von Gott er sei vollkommen und habe keinen Beruf, nach Vollkommenheit zu streben. Auch das gilt allein von Mir.
– Max Stirner
»Du Taugenichts! da sonnst Du Dich schon wieder und dehnst und reckst Di
»Du Taugenichts! da sonnst Du Dich schon wieder und dehnst und reckst Dir die Knochen müde, und läßt mich alle Arbeit allein thun. Ich kann Dich hier nicht länger füttern. Der Frühling ist vor der Thüre, geh auch einmal hinaus in die Welt und erwirb Dir selber Dein Brodt.«
– Joseph von Eichendorff
Einzeln bin ich geboren, einzeln will ich leben und werde auch einzeln s
Einzeln bin ich geboren, einzeln will ich leben und werde auch einzeln sterben. Darunter mein' ich nicht allein sein. Aber nicht Mengegefühl will ich pflegen.
– Alexander von Villers
Malen ist eine Kunst, Dichten auch, und gar Musik; die größte Kunst aber
Malen ist eine Kunst, Dichten auch, und gar Musik; die größte Kunst aber ist leben. Am eigenen Leben ein Künstler werden ist allein werth, Zahnschmerzen zu dulden und Geld zu entbehren.
– Alexander von Villers
Ich werde noch einmal nach Neapel zurückkehren, ja, weil ich es zu sehr
Ich werde noch einmal nach Neapel zurückkehren, ja, weil ich es zu sehr liebe, aber allein um Vermicelli zu essen.
– Enrico Caruso
Es ist nicht notwendig, daß du aus dem Haus gehst. Bleib bei deinem Tisc
Es ist nicht notwendig, daß du aus dem Haus gehst. Bleib bei deinem Tisch und horche. Horche nicht einmal, warte nur. Warte nicht einmal, sei völlig still und allein. Anbieten wird sich dir die Welt zur Entlarvung, sie kann nicht anders, verzückt wird sie sich vor dir winden.
– Franz Kafka
Der Begriff »Fortschritt« allein setzt bereits die Horizontale voraus. E
Der Begriff »Fortschritt« allein setzt bereits die Horizontale voraus. Er bedeutet ein Weiterkommen und kein Höherkommen.
– Joseph Roth
Für seine Handlungen sich allein verantwortlich fühlen und allein ihre F
Für seine Handlungen sich allein verantwortlich fühlen und allein ihre Folgen, auch die schwersten, tragen, das macht die Persönlichkeit aus.
– Ricarda Huch
Es wird von uns verlangt, dass wir uns als die Alleinschuldigen bekennen
Es wird von uns verlangt, dass wir uns als die Alleinschuldigen bekennen; ein solches Bekenntnis wäre in meinem Munde eine Lüge.
– Ulrich von Brockdorff-Rantzau
Sein Denken formen - das allein ist Glück. – Georg Kaiser
Sein Denken formen - das allein ist Glück.
– Georg Kaiser
Unter Umständen ist die Satire gewiß eine gute Sache, allein sie verseng
Unter Umständen ist die Satire gewiß eine gute Sache, allein sie versengt die Herzlichkeit und ist in Gesellschaft, wo das Gemütsleben voherrschen soll, nicht immer gut angebracht.
– Peter Rosegger
Nicht mit der Laterne, mit dem Herzen suche die Menschen, denn der Liebe
Nicht mit der Laterne, mit dem Herzen suche die Menschen, denn der Liebe allein öffnen die Menschen ihre Herzen.
– Peter Rosegger
Die Ehe ist ein Versuch, zu zweit wenigstens halb so glücklich zu werden
Die Ehe ist ein Versuch, zu zweit wenigstens halb so glücklich zu werden, wie man allein gewesen ist.
– Oscar Wilde
Ich sterbe. Laßt mich allein. – Johann Georg Zimmermann
Ich sterbe. Laßt mich allein.
– Johann Georg Zimmermann
Vernichtung allein bahnt den Weg zu radikaler Erneuerung. – Hermann von
Vernichtung allein bahnt den Weg zu radikaler Erneuerung.
– Hermann von Keyserling
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