Nacht Zitate

57 bekannte Zitate über Nacht

Egal ob lustige Nachtzitate oder Zitate zum Thema Nacht zum Nachdenken, hier werden Sie garantiert fündig. Entdecken Sie jetzt tolle Nachtzitate zum Liken, Teilen und Weiterschicken!

  • Auch Ruhm ist schön auf dieser Welt, // doch unbeständig, bald vergällt. // Schönheit des Leibs wird viel beacht´t // und ist dahin doch über Nacht.
    Sebastian Brant

  • Ein Wanderer schreitet durch die Nacht, // Sein Auge sucht die Sterne; // Der Heimat hat er still gedacht // In weiter, weiter Ferne; // Das Herz schlägt ihm so sehnsuchtsbang, // Er lauscht, ein fernes Glöcklein klang, // Das mahnet ernst zum Beten.
    Julius Sturm

  • Saturn hat von seinem Ringe große Vorteile; er vermehret seinen Tag, und erleuchtet unter so vielen Monden dessen Nacht dermaßen, daß man daselbst leichtlich die Abwesenheit der Sonne vergißt.
    Immanuel Kant

  • Die Freundschafft, die der Wein gemacht, // Würckt wie der Wein, nur eine Nacht.
    Friedrich von Logau

  • Wir kennen uns nie ganz, und über Nacht sind wir andre geworden, schlechter oder besser.
    Theodor Fontane

  • Der Geier heißt bei mir die Langeweile, // Bei Tage Geier, in der Nacht Hyäne. // Denn scheußlich ist der Schlund der Langenweile, // O scheußlich: nie sich gleich, stets gleich, ich gähne. // Ich sterbe noch einmal vor Langerweile. // In meinem Innersten, hör auf, Sirene, // Was singst du mir vom freien Tod das Lied - // Wer klopft mir auf die Schulter wie Granit?
    Detlev von Liliencron

  • Wie gut mir doch die Sterne die Zukunft vorausgesagt haben - mein Schicksal mit den Frauen, die ich liebe! Seit jener letzten Nacht giltst Du mir von den Sternen für mich vorausbestimmt - Du Kreuz des Südens über meiner Fahrt.
    Otto Gross

  • Im Ruhrkessel hörte ich 1945 von ihm einmal die bezeichnende Antwort: »Der Tag hat vierundzwanzig Stunden. Nehmen Sie dann noch die Nacht dazu, so werden Sie wohl mit Ihrer Arbeit herumkommen!«
    Walter Model

  • In Hamburg wohnt die Nacht // in allen Hafenschänken // und trägt die Röcke leicht, // sie kuppelt, spukt und schleicht, // wenn es auf schmalen Bänken // sich liebt und lacht.
    Wolfgang Borchert

  • Im Ernste geredet, die Wochentage bin ich Jurist, und höchstens etwas Musiker, Sonntags am Tage wird gezeichnet, und Abends bin ich ein sehr witziger Autor bis in die späte Nacht.
    E. T. A. Hoffmann

  • Lasst uns dem Leben trauen, weil diese Nacht das Licht bringen musste. Laßt uns dem Leben trauen, weil wir es nicht allein zu leben haben, sondern Gott es mit uns lebt.
    Alfred Delp

  • Das Leben wohnt in jedem Sterne: // Er wandelt mit den andern gerne // Die selbsterwählte, reine Bahn, // Im innern Erdenball pulsieren // Die Kräfte, die zur Nacht uns führen // Und wieder zu dem Tag heran.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Wie viele Freunde, wie viele Verwandte erstehen dem neuen Minister über Nacht!
    Jean de La Bruyère

  • Aber wie das Erhabene von Dämmerung und Nacht, wo sich die Gestalten vereinigen, gar leicht erzeugt wird, so wird es dagegen vom Tage verscheucht, der alles sondert und trennt, und so muss es auch durch jede wachsende Bildung vernichtet werden, wenn es nicht glücklich genug ist, sich zu dem Schönen zu flüchten und sich innig mit ihm zu vereinigen, wodurch denn beide gleich unsterblich und unverwüstlich sind.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Himmlischer, als jene blitzenden Sterne, dünken uns die unendlichen Augen, die die Nacht in uns geöffnet.
    Novalis

  • Trägt nicht alles, was uns begeistert, die Farbe der Nacht?
    Novalis

  • Die Seele muss mit dem Wasser der Demut und Selbstverleugnung gereinigt werden (denn das Wasser ist das urälteste Symbol der Demut; es lässt alles aus sich machen, ist zu allem dienstfertig und sucht sich stets die niedersten Stellen der Erde aus und fliehet die Höhen) und dann erst aus dem Geiste der Wahrheit, die eine unreine Seele nie fassen kann, da eine unreine Seele gleich ist der Nacht, während die Wahrheit eine Sonne voll Lichtes ist, die allenthalben Tag um sich verbreitet.
    Jakob Lorber

  • Kurz scheint das Leben dem Glücklichen, doch wer im Elend, dem scheint selbst eine Nacht unendlich lange zu währen.
    Lukian von Samosata

  • Ich habe bei Tag und Nacht über den Büchern gesessen, ganze Bibliotheken durchgelesen, auch Philosophie und fremde Sprachen getrieben, und die Bücher sind leider mein Gott gewesen.
    Ludwig Harms

  • Wir Prager Studenten, wir sind ein hartes Geschlecht; // Wie haben wir schneidig gefochten, nachdem wir die Nacht durchgezecht! // Noch heute nicht unterzukriegen, begegnen wir Hart auf Hart // und dreschen in jeden Durchzug die dröhnende Hakenquart!.
    Karl Hans Strobl

  • Denn wer liebt, der ist voller Sehnsucht und findet nie ruhigen Schlaf, sondern zählt und berechnet die ganze Nacht hindurch die Tage, die da kommen und gehen.
    Chrétien de Troyes

  • Der psychologische Ursprung des Mystizismus – – Unnatürliche Wärm’ erfüllet die Kammern des Herzchens, / Aber Sibiriens Kält’ ist in dem leeren Verstand. // Mit der verständigen Kälte vermischet gemütlicher Dunst sich; / Jetzt wird das Fensterlein trüb, das uns eröffnet die Welt. // Während man ruht bei der Nacht, gefriert nun vollends das Fenster; / Als Eisblume nun sproßt, ach, Mystizismus hervor.
    Ludwig Feuerbach

  • In dunklen Zeiten wurden die Völker am besten durch die Religion geleitet, wie in stockfinstrer Nacht ein Blinder unser bester Wegweiser ist; er kennt Wege und Stege besser als ein Sehender. – Es ist aber töricht, sobald es Tag ist, noch immer die alten Blinden als Wegweiser zu gebrauchen.
    Heinrich Heine

  • Der Feinde Meute // hetzte mich müd, // Gewitterbrunst // brach meinen Leib: // doch schneller als ich der Meute // schwand die Müdigkeit mir; // sank auf die Lider mir Nacht, // die Sonne lacht mir nun neu!
    Richard Wagner

  • Wien, 16. April 1896. Hier unterbrach ich damals die zusammenhängende Darstellung, denn es folgten mehrere Wochen einer beispiellosen Produktion, in denen ich die Einfälle nicht mehr ruhig ins Reine schreiben konnte. Ich schrieb gehend, stehend, liegend, auf der Gasse, bei Tisch, bei Nacht, wenn es mich aus dem Schlaf aufjagte.
    Theodor Herzl

  • Leise flehen meine Lieder // Durch die Nacht zu Dir.
    Ludwig Rellstab

  • Es ist Nacht, // und mein Herz kommt zu dir, // hält's nicht aus, // hält's nicht aus mehr bei mir.
    Christian Morgenstern

  • Die Liebe liebt das Wandern, - // Gott hat sie so gemacht — // Von Einem zu dem Andern — // Fein Liebchen, gute Nacht!
    Wilhelm Müller

  • Der du so tief gegrübelt Tag und Nacht // Und über Welt und Leben nachgedacht, // Sieh nur einmal, wie's dieses Schicksalsrad // Bisher mit allen andern hat gemacht!
    Omar Khayyam

  • Fühlte ich nicht mehr, wäre die Liebe aus mir verschwunden, und was wäre mir das Leben ohne Liebe, ich würde in Nacht und Tod hinabsinken.
    Susette Gontard

  • Man geht aus Nacht in Sonne, // Man geht aus Graus in Wonne, // Aus Tod in Leben ein.
    Friedrich de la Motte Fouqué

  • Des Lebens Karawane zieht mit Macht // Dahin, und jeder Tag, den du verbracht // Ohne Genuss, ist ewiger Verlust.- // Schenk ein, Saqi! Es schwindet schon die Nacht.
    Omar Khayyam

  • Der Mensch ist immer traurig; seine Freuden sind Blitze in der Nacht.
    Wilhelm Heinse

  • DER GLEICHE Strom des Lebens, // der Tag und Nacht durch meine Adern // fließt, fließt durch die Welt und tanzt in // rhythmischen Maßen.
    Rabindranath Tagore

  • Vom Himmel reißt der Morgen das schwarze Tuch // Der Nacht, drum füll mit Magierwein den Krug, // Saqi, und reib dir deine Augen wach! // Glaub mir, du schläfst dereinst noch lang genug.
    Omar Khayyam

  • Erhör, o Gott, mein Flehen, // hab auf mein Beten acht. // Du sahst von fern mich stehen, // ich rief aus dunkler Nacht.
    Edith Stein

  • Nun sollte ich schlafen gehen. Gute Nacht.
    George Gordon Byron

  • Oh, wir haben dich gesucht, Gott, in jeder Ruine, in jedem Granattrichter, in jeder Nacht. Wir haben dich gerufen. Gott! Wir haben nach dir gebrüllt, geweint, geflucht! Wo warst du da, lieber Gott?
    Wolfgang Borchert

  • Die bange Nacht ist nun herum, // Wir reiten still, wir reiten stumm, // Und reiten in's Verderben. // Wie weht so scharf der Morgenwind! // Frau Wirthin, noch ein Glas geschwind // Vorm Sterben, vorm Sterben.
    Georg Herwegh

  • Des Lebens Pulse schlagen frisch lebendig, // Ätherische Dämmerung milde zu begrüßen; // Du, Erde, warst auch diese Nacht beständig // Und atmest neu erquickt zu meinen Füßen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Und stirbt er einst, Nimm ihn, zerteil in kleine Sterne ihn: Er wird des Himmels Antlitz so verschönen, Dass alle Welt sich in die Nacht verliebt Und niemand mehr der eitlen Sonne huldigt.
    William Shakespeare

  • Ich möchte Leuchtturm sein // in Nacht und Wind -- // für Dorsch und Stint, // für jedes Boot -- // und bin doch selbst // ein Schiff in Not!
    Wolfgang Borchert

  • DER GLEICHE Strom des Lebens, // der Tag und Nacht durch meine Adern // fließt, fließt durch die Welt und tanzt in // rhythmischen Maßen." [MLG]
    Rabindranath Tagore

  • In der langen Nacht des Mittelalters war Glaube der Nordschein.
    Ludwig Börne

  • Nur das Dunkel der Nacht enthüllt uns die höheren Welten, // Blendendes Sonnenlicht deckt sie mit nichtiger Luft.
    Johann Gaudenz von Salis-Seewis

  • Die Nacht vor dem heiligen Abend, // da liegen die Kinder im Traum. // Sie träumen von schönen Sachen // und von dem Weihnachtsbaum.
    Robert Reinick

  • Was ist Leben? Es ist das Aufleuchten eines Glühwurms in der Nacht. Es ist der Atem eines Büffels im Winter. Es ist der kleine Schatten, der übers Gras huscht und sich im Sonnenuntergang verliert.
    Crowfoot

  • Jeder Tag kann das Paradies bringen, jede Nacht die Sintflut.
    Ernst Toller

  • Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.
    Heinrich Heine

  • Wie das Zwielicht unheimlicher ist als die Nacht, so ist die halbe Bildung verderblicher als die Unwissenheit.
    Karl Emil Franzos

  • Gute Nacht, ihr Freunde, ach, wie lebt ich gern! Daß die Welt so schön ist, dank ich Gott dem Herrn. Daß die Welt so schön ist, tut mir bitter weh, wenn ich schlafen geh‘!
    Peter Rosegger

  • Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es Dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können.
    Antoine de Saint-Exupéry

  • Was ich aus Trutz vollbracht, / wuchs voll Pracht / über Nacht / und ward verregnet. / Was ich aus Lieb‘ gesät, / keimte stet, / reifte spät / und ist gesegnet.
    Peter Rosegger

  • Überall war heller Tag, nur hier war es Nacht, nein, mehr als Nacht.
    Plinius d.J.

  • Hab doch Geduld! Erwiderte mir die Feenkönigin: Was ist eine Nacht schon, wenn du dafür Licht finden wirst von der ewigen Kerze? Oder willst du eine ganze Quelle für einen einzigen Tropfen verkaufen?
    Nezāmī

  • Weh denen, die des Morgens früh auf sind, des Saufens sich zu fleißigen, und sitzen bis in die Nacht, dass sie der Wein erhitzt, und haben Harfen, Psalter, Pauken, Pfeifen und Wein in ihrem Wohlleben und sehen nicht auf das Werk des Herrn und schauen nicht auf das Geschäft seiner Hände!
    Jesaja

  • Das ganze Leben wird dem Glücklichen zu kurz, // Dem Leidenden nimmt eine Nacht kein Ende.
    Friedrich Jacobs



Nacht Zitate als Bilder!

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Himmlischer, als jene blitzenden Sterne, dünken uns die unendlichen Auge
Himmlischer, als jene blitzenden Sterne, dünken uns die unendlichen Augen, die die Nacht in uns geöffnet.
– Novalis
Trägt nicht alles, was uns begeistert, die Farbe der Nacht? – Novalis
Trägt nicht alles, was uns begeistert, die Farbe der Nacht?
– Novalis
Kurz scheint das Leben dem Glücklichen, doch wer im Elend, dem scheint s
Kurz scheint das Leben dem Glücklichen, doch wer im Elend, dem scheint selbst eine Nacht unendlich lange zu währen.
– Lukian von Samosata
Denn wer liebt, der ist voller Sehnsucht und findet nie ruhigen Schlaf,
Denn wer liebt, der ist voller Sehnsucht und findet nie ruhigen Schlaf, sondern zählt und berechnet die ganze Nacht hindurch die Tage, die da kommen und gehen.
– Chrétien de Troyes
Weh denen, die des Morgens früh auf sind, des Saufens sich zu fleißigen,
Weh denen, die des Morgens früh auf sind, des Saufens sich zu fleißigen, und sitzen bis in die Nacht, dass sie der Wein erhitzt, und haben Harfen, Psalter, Pauken, Pfeifen und Wein in ihrem Wohlleben und sehen nicht auf das Werk des Herrn und schauen nicht auf das Geschäft seiner Hände!
– Jesaja
Auch Ruhm ist schön auf dieser Welt, // doch unbeständig, bald vergällt.
Auch Ruhm ist schön auf dieser Welt, // doch unbeständig, bald vergällt. // Schönheit des Leibs wird viel beacht´t // und ist dahin doch über Nacht.
– Sebastian Brant
Die Freundschafft, die der Wein gemacht, // Würckt wie der Wein, nur ein
Die Freundschafft, die der Wein gemacht, // Würckt wie der Wein, nur eine Nacht.
– Friedrich von Logau
Fühlte ich nicht mehr, wäre die Liebe aus mir verschwunden, und was wäre
Fühlte ich nicht mehr, wäre die Liebe aus mir verschwunden, und was wäre mir das Leben ohne Liebe, ich würde in Nacht und Tod hinabsinken.
– Susette Gontard
Der Mensch ist immer traurig; seine Freuden sind Blitze in der Nacht. –
Der Mensch ist immer traurig; seine Freuden sind Blitze in der Nacht.
– Wilhelm Heinse
Wie gut mir doch die Sterne die Zukunft vorausgesagt haben - mein Schick
Wie gut mir doch die Sterne die Zukunft vorausgesagt haben - mein Schicksal mit den Frauen, die ich liebe! Seit jener letzten Nacht giltst Du mir von den Sternen für mich vorausbestimmt - Du Kreuz des Südens über meiner Fahrt.
– Otto Gross
Nun sollte ich schlafen gehen. Gute Nacht. – George Gordon Byron
Nun sollte ich schlafen gehen. Gute Nacht.
– George Gordon Byron
Lasst uns dem Leben trauen, weil diese Nacht das Licht bringen musste. L
Lasst uns dem Leben trauen, weil diese Nacht das Licht bringen musste. Laßt uns dem Leben trauen, weil wir es nicht allein zu leben haben, sondern Gott es mit uns lebt.
– Alfred Delp
Des Lebens Pulse schlagen frisch lebendig, // Ätherische Dämmerung milde
Des Lebens Pulse schlagen frisch lebendig, // Ätherische Dämmerung milde zu begrüßen; // Du, Erde, warst auch diese Nacht beständig // Und atmest neu erquickt zu meinen Füßen.
– Johann Wolfgang von Goethe
Das Leben wohnt in jedem Sterne: // Er wandelt mit den andern gerne // D
Das Leben wohnt in jedem Sterne: // Er wandelt mit den andern gerne // Die selbsterwählte, reine Bahn, // Im innern Erdenball pulsieren // Die Kräfte, die zur Nacht uns führen // Und wieder zu dem Tag heran.
– Johann Wolfgang von Goethe
In der langen Nacht des Mittelalters war Glaube der Nordschein. – Ludwig
In der langen Nacht des Mittelalters war Glaube der Nordschein.
– Ludwig Börne
Die Nacht vor dem heiligen Abend, // da liegen die Kinder im Traum. // S
Die Nacht vor dem heiligen Abend, // da liegen die Kinder im Traum. // Sie träumen von schönen Sachen // und von dem Weihnachtsbaum.
– Robert Reinick
Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebrach
Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.
– Heinrich Heine
Die Seele muss mit dem Wasser der Demut und Selbstverleugnung gereinigt
Die Seele muss mit dem Wasser der Demut und Selbstverleugnung gereinigt werden (denn das Wasser ist das urälteste Symbol der Demut; es lässt alles aus sich machen, ist zu allem dienstfertig und sucht sich stets die niedersten Stellen der Erde aus und fliehet die Höhen) und dann erst aus dem Geiste der Wahrheit, die eine unreine Seele nie fassen kann, da eine unreine Seele gleich ist der Nacht, während die Wahrheit eine Sonne voll Lichtes ist, die allenthalben Tag um sich verbreitet.
– Jakob L...
Ich habe bei Tag und Nacht über den Büchern gesessen, ganze Bibliotheken
Ich habe bei Tag und Nacht über den Büchern gesessen, ganze Bibliotheken durchgelesen, auch Philosophie und fremde Sprachen getrieben, und die Bücher sind leider mein Gott gewesen.
– Ludwig Harms
Der psychologische Ursprung des Mystizismus – – Unnatürliche Wärm’ erfül
Der psychologische Ursprung des Mystizismus – – Unnatürliche Wärm’ erfüllet die Kammern des Herzchens, / Aber Sibiriens Kält’ ist in dem leeren Verstand. // Mit der verständigen Kälte vermischet gemütlicher Dunst sich; / Jetzt wird das Fensterlein trüb, das uns eröffnet die Welt. // Während man ruht bei der Nacht, gefriert nun vollends das Fenster; / Als Eisblume nun sproßt, ach, Mystizismus hervor.
– Ludwig Feuerbach
Der Feinde Meute // hetzte mich müd, // Gewitterbrunst // brach meinen L
Der Feinde Meute // hetzte mich müd, // Gewitterbrunst // brach meinen Leib: // doch schneller als ich der Meute // schwand die Müdigkeit mir; // sank auf die Lider mir Nacht, // die Sonne lacht mir nun neu!
– Richard Wagner
Ein Wanderer schreitet durch die Nacht, // Sein Auge sucht die Sterne; /
Ein Wanderer schreitet durch die Nacht, // Sein Auge sucht die Sterne; // Der Heimat hat er still gedacht // In weiter, weiter Ferne; // Das Herz schlägt ihm so sehnsuchtsbang, // Er lauscht, ein fernes Glöcklein klang, // Das mahnet ernst zum Beten.
– Julius Sturm
Es ist Nacht, // und mein Herz kommt zu dir, // hält's nicht aus, // häl
Es ist Nacht, // und mein Herz kommt zu dir, // hält's nicht aus, // hält's nicht aus mehr bei mir.
– Christian Morgenstern
Wir kennen uns nie ganz, und über Nacht sind wir andre geworden, schlech
Wir kennen uns nie ganz, und über Nacht sind wir andre geworden, schlechter oder besser.
– Theodor Fontane
Der Geier heißt bei mir die Langeweile, // Bei Tage Geier, in der Nacht
Der Geier heißt bei mir die Langeweile, // Bei Tage Geier, in der Nacht Hyäne. // Denn scheußlich ist der Schlund der Langenweile, // O scheußlich: nie sich gleich, stets gleich, ich gähne. // Ich sterbe noch einmal vor Langerweile. // In meinem Innersten, hör auf, Sirene, // Was singst du mir vom freien Tod das Lied - // Wer klopft mir auf die Schulter wie Granit?
– Detlev von Liliencron
Im Ruhrkessel hörte ich 1945 von ihm einmal die bezeichnende Antwort: »D
Im Ruhrkessel hörte ich 1945 von ihm einmal die bezeichnende Antwort: »Der Tag hat vierundzwanzig Stunden. Nehmen Sie dann noch die Nacht dazu, so werden Sie wohl mit Ihrer Arbeit herumkommen!«
– Walter Model
In Hamburg wohnt die Nacht // in allen Hafenschänken // und trägt die Rö
In Hamburg wohnt die Nacht // in allen Hafenschänken // und trägt die Röcke leicht, // sie kuppelt, spukt und schleicht, // wenn es auf schmalen Bänken // sich liebt und lacht.
– Wolfgang Borchert
Oh, wir haben dich gesucht, Gott, in jeder Ruine, in jedem Granattrichte
Oh, wir haben dich gesucht, Gott, in jeder Ruine, in jedem Granattrichter, in jeder Nacht. Wir haben dich gerufen. Gott! Wir haben nach dir gebrüllt, geweint, geflucht! Wo warst du da, lieber Gott?
– Wolfgang Borchert
Und stirbt er einst, Nimm ihn, zerteil in kleine Sterne ihn: Er wird des
Und stirbt er einst, Nimm ihn, zerteil in kleine Sterne ihn: Er wird des Himmels Antlitz so verschönen, Dass alle Welt sich in die Nacht verliebt Und niemand mehr der eitlen Sonne huldigt.
– William Shakespeare
Wie viele Freunde, wie viele Verwandte erstehen dem neuen Minister über
Wie viele Freunde, wie viele Verwandte erstehen dem neuen Minister über Nacht!
– Jean de La Bruyère
Aber wie das Erhabene von Dämmerung und Nacht, wo sich die Gestalten ver
Aber wie das Erhabene von Dämmerung und Nacht, wo sich die Gestalten vereinigen, gar leicht erzeugt wird, so wird es dagegen vom Tage verscheucht, der alles sondert und trennt, und so muss es auch durch jede wachsende Bildung vernichtet werden, wenn es nicht glücklich genug ist, sich zu dem Schönen zu flüchten und sich innig mit ihm zu vereinigen, wodurch denn beide gleich unsterblich und unverwüstlich sind.
– Johann Wolfgang von Goethe
Was ist Leben? Es ist das Aufleuchten eines Glühwurms in der Nacht. Es i
Was ist Leben? Es ist das Aufleuchten eines Glühwurms in der Nacht. Es ist der Atem eines Büffels im Winter. Es ist der kleine Schatten, der übers Gras huscht und sich im Sonnenuntergang verliert.
– Crowfoot
Wie das Zwielicht unheimlicher ist als die Nacht, so ist die halbe Bildu
Wie das Zwielicht unheimlicher ist als die Nacht, so ist die halbe Bildung verderblicher als die Unwissenheit.
– Karl Emil Franzos
Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es Dir sein, als lachten al
Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es Dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können.
– Antoine de Saint-Exupéry
Wir Prager Studenten, wir sind ein hartes Geschlecht; // Wie haben wir s
Wir Prager Studenten, wir sind ein hartes Geschlecht; // Wie haben wir schneidig gefochten, nachdem wir die Nacht durchgezecht! // Noch heute nicht unterzukriegen, begegnen wir Hart auf Hart // und dreschen in jeden Durchzug die dröhnende Hakenquart!.
– Karl Hans Strobl
In dunklen Zeiten wurden die Völker am besten durch die Religion geleite
In dunklen Zeiten wurden die Völker am besten durch die Religion geleitet, wie in stockfinstrer Nacht ein Blinder unser bester Wegweiser ist; er kennt Wege und Stege besser als ein Sehender. – Es ist aber töricht, sobald es Tag ist, noch immer die alten Blinden als Wegweiser zu gebrauchen.
– Heinrich Heine
Wien, 16. April 1896. Hier unterbrach ich damals die zusammenhängende Da
Wien, 16. April 1896. Hier unterbrach ich damals die zusammenhängende Darstellung, denn es folgten mehrere Wochen einer beispiellosen Produktion, in denen ich die Einfälle nicht mehr ruhig ins Reine schreiben konnte. Ich schrieb gehend, stehend, liegend, auf der Gasse, bei Tisch, bei Nacht, wenn es mich aus dem Schlaf aufjagte.
– Theodor Herzl
Saturn hat von seinem Ringe große Vorteile; er vermehret seinen Tag, und
Saturn hat von seinem Ringe große Vorteile; er vermehret seinen Tag, und erleuchtet unter so vielen Monden dessen Nacht dermaßen, daß man daselbst leichtlich die Abwesenheit der Sonne vergißt.
– Immanuel Kant
Die Liebe liebt das Wandern, - // Gott hat sie so gemacht — // Von Einem
Die Liebe liebt das Wandern, - // Gott hat sie so gemacht — // Von Einem zu dem Andern — // Fein Liebchen, gute Nacht!
– Wilhelm Müller
Man geht aus Nacht in Sonne, // Man geht aus Graus in Wonne, // Aus Tod
Man geht aus Nacht in Sonne, // Man geht aus Graus in Wonne, // Aus Tod in Leben ein.
– Friedrich de la Motte Fouqué
DER GLEICHE Strom des Lebens, // der Tag und Nacht durch meine Adern //
DER GLEICHE Strom des Lebens, // der Tag und Nacht durch meine Adern // fließt, fließt durch die Welt und tanzt in // rhythmischen Maßen.
– Rabindranath Tagore
Erhör, o Gott, mein Flehen, // hab auf mein Beten acht. // Du sahst von
Erhör, o Gott, mein Flehen, // hab auf mein Beten acht. // Du sahst von fern mich stehen, // ich rief aus dunkler Nacht.
– Edith Stein
Im Ernste geredet, die Wochentage bin ich Jurist, und höchstens etwas Mu
Im Ernste geredet, die Wochentage bin ich Jurist, und höchstens etwas Musiker, Sonntags am Tage wird gezeichnet, und Abends bin ich ein sehr witziger Autor bis in die späte Nacht.
– E. T. A. Hoffmann
Die bange Nacht ist nun herum, // Wir reiten still, wir reiten stumm, //
Die bange Nacht ist nun herum, // Wir reiten still, wir reiten stumm, // Und reiten in's Verderben. // Wie weht so scharf der Morgenwind! // Frau Wirthin, noch ein Glas geschwind // Vorm Sterben, vorm Sterben.
– Georg Herwegh
Ich möchte Leuchtturm sein // in Nacht und Wind -- // für Dorsch und Sti
Ich möchte Leuchtturm sein // in Nacht und Wind -- // für Dorsch und Stint, // für jedes Boot -- // und bin doch selbst // ein Schiff in Not!
– Wolfgang Borchert
DER GLEICHE Strom des Lebens, // der Tag und Nacht durch meine Adern //
DER GLEICHE Strom des Lebens, // der Tag und Nacht durch meine Adern // fließt, fließt durch die Welt und tanzt in // rhythmischen Maßen." [MLG]
– Rabindranath Tagore
Nur das Dunkel der Nacht enthüllt uns die höheren Welten, // Blendendes
Nur das Dunkel der Nacht enthüllt uns die höheren Welten, // Blendendes Sonnenlicht deckt sie mit nichtiger Luft.
– Johann Gaudenz von Salis-Seewis
Jeder Tag kann das Paradies bringen, jede Nacht die Sintflut. – Ernst To
Jeder Tag kann das Paradies bringen, jede Nacht die Sintflut.
– Ernst Toller
Gute Nacht, ihr Freunde, ach, wie lebt ich gern! Daß die Welt so schön i
Gute Nacht, ihr Freunde, ach, wie lebt ich gern! Daß die Welt so schön ist, dank ich Gott dem Herrn. Daß die Welt so schön ist, tut mir bitter weh, wenn ich schlafen geh‘!
– Peter Rosegger
Was ich aus Trutz vollbracht, / wuchs voll Pracht / über Nacht / und war
Was ich aus Trutz vollbracht, / wuchs voll Pracht / über Nacht / und ward verregnet. / Was ich aus Lieb‘ gesät, / keimte stet, / reifte spät / und ist gesegnet.
– Peter Rosegger
Überall war heller Tag, nur hier war es Nacht, nein, mehr als Nacht. – P
Überall war heller Tag, nur hier war es Nacht, nein, mehr als Nacht.
– Plinius d.J.
Hab doch Geduld! Erwiderte mir die Feenkönigin: Was ist eine Nacht schon
Hab doch Geduld! Erwiderte mir die Feenkönigin: Was ist eine Nacht schon, wenn du dafür Licht finden wirst von der ewigen Kerze? Oder willst du eine ganze Quelle für einen einzigen Tropfen verkaufen?
– Nezāmī
Das ganze Leben wird dem Glücklichen zu kurz, // Dem Leidenden nimmt ein
Das ganze Leben wird dem Glücklichen zu kurz, // Dem Leidenden nimmt eine Nacht kein Ende.
– Friedrich Jacobs
Leise flehen meine Lieder // Durch die Nacht zu Dir. – Ludwig Rellstab
Leise flehen meine Lieder // Durch die Nacht zu Dir.
– Ludwig Rellstab
Der du so tief gegrübelt Tag und Nacht // Und über Welt und Leben nachge
Der du so tief gegrübelt Tag und Nacht // Und über Welt und Leben nachgedacht, // Sieh nur einmal, wie's dieses Schicksalsrad // Bisher mit allen andern hat gemacht!
– Omar Khayyam
Des Lebens Karawane zieht mit Macht // Dahin, und jeder Tag, den du verb
Des Lebens Karawane zieht mit Macht // Dahin, und jeder Tag, den du verbracht // Ohne Genuss, ist ewiger Verlust.- // Schenk ein, Saqi! Es schwindet schon die Nacht.
– Omar Khayyam
Vom Himmel reißt der Morgen das schwarze Tuch // Der Nacht, drum füll mi
Vom Himmel reißt der Morgen das schwarze Tuch // Der Nacht, drum füll mit Magierwein den Krug, // Saqi, und reib dir deine Augen wach! // Glaub mir, du schläfst dereinst noch lang genug.
– Omar Khayyam
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