Zufällige Zitate

  • Das Bedenkliche am Christentum ist, daß es beständig Dinge fordert, die keiner leisten kann; und wenn es mal einer leistet, dann wird einem erst recht angst und bange, und man kriegt ein Grauen vor einem Sieg, der besser nie erfochten wäre.
    Theodor Fontane

  • Solchergestalt ist das eine höchste Wesen, in welchem Wirklichkeit und Vermögen ungeschieden sind, welches auf absolute Weise alles sein kann und alles das ist, was es sein kann, in unentfalteter Weise ein Einiges, Unermessliches, Unendliches, was alles Sein umfasst; in entfalteter Weise dagegen ist es in den sinnlich wahrnehmbaren Körpern und in der Trennung von Vermögen und Wirklichkeit, wie wir sie in ihnen wahrnehmen.
    Giordano Bruno

  • Sobald man spricht, beginnt man schon zu irren.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Nimm Di nicks vör, denn sleiht Di nicks fehl!
    Fritz Reuter

  • Wer das Schwert erhebt gegen das Volk, der wird durch das Schwert des Volkes umkommen.
    Georg Büchner

  • Die Wahrheit ist eine Arznei, die angreift.
    Johann Heinrich Pestalozzi

  • Nichts bringt uns in größere Übel als wenn wir uns nach dem Gerede der Leute richten die für das beste halten was »allgemein angenommen« ist, nicht nach Vernunftgründen, sondern nach Beispielen leben.
    Seneca d.J.

  • Genau zu beschreiben, was nie geschehen ist, ist nicht nur den Historikern vorbehalten, sondern das unveräußerliche Vorrecht eines jeden Mannes von Gaben und Kultur.
    Oscar Wilde

  • Summ summ summ! / Bienchen summ herum!
    – August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

  • Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.
    Friedrich Schiller

  • Der Mensch ist ein Blinder, der vom Sehen träumt.
    Friedrich Hebbel

  • Drei Dinge kehren nie: // Der Pfeil, der abgeschossen, // Das ausgesprochne Wort, // Die Tage, die verflossen.
    Georg Friedrich Daumer

  • Barmherzigkeit ist leichter zu üben als Gerechtigkeit.
    Sully Prudhomme

  • Ich bin der Geist, der stets verneint! // Und das mit Recht; denn alles, was entsteht, // Ist wert, daß es zugrunde geht; // Drum besser wär's, daß nichts entstünde. // So ist denn alles, was ihr Sünde, // Zerstörung, kurz das Böse nennt, // Mein eigentliches Element.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • In dem Abendmahle sollen die irdischen Lippen ein göttliches Wesen verkörpert empfangen und unter der Form irdischer Nahrung einer himmlischen teilhaftig werden.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Es ist ein großer Fehler, versucht man, unsere besten Gedanken in menschliche Sprache zu bringen. Wenn wir in die höheren Regionen des Gefühlsmäßigen und des geistigen Genusses steigen, sind sie nur durch so erhabene Hieroglyphen wie diese hier rings um uns auszudrücken.
    Nathaniel Hawthorne

  • Meistens belehrt uns erst der Verlust über den Wert der Dinge.
    Arthur Schopenhauer

  • Aus einfältigen, nicht so gar neugierigen Seelen und nicht so gar gelehrten Seelen werden gute Christen, die aus Ehrfurcht und Gehorsam einfältig glauben, und den Gesetzen folgen." ((Üb. von Tietz,
    Michel de Montaigne

  • Bei all seinen Fehlern und Schwächen wird ihm die Geschichte einen Ehrenplatz unter den Vorkämpfern des internationalen Proletariats sichern, mag dieser Platz auch immer bestritten werden, solange es Philister auf diesem Erdenball gibt, gleichviel ob sie die polizeiliche Nachtmütze über die langen Ohren ziehen oder ihr schlotterndes Gebein unter dem Löwenfell eines Marx zu bergen suchen.
    Franz Mehring

  • Wir sind auf Position 157'- 337. Wir werden uns auf 6210 Kilohertz melden - pardon - auf 6210 Kilohertz empfangen. Wir fliegen hin und her.
    Amelia Earhart

  • Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen.
    Friedrich Nietzsche

  • Die Stunden sind für den Menschen da und nicht der Mensch für die Stunden.
    François Rabelais

  • Ich aber, ich singe für mich allein, singe nur vor den Zypressen hier.
    Synesios von Kyrene

  • Der geträumte Märchengarten liegt plötzlich wieder vor uns, so schön, so beglückend, wie wir ihn einst geplant, in jener Zeit, da wir das felsenfeste Bewußtsein hatten, zu ganz Besonderem berufen zu sein; aber statt der damaligen Zuversicht, statt des Glaubens an uns und unsere Bestimmung, erfüllt uns heute nur bitteres Weh [...]. Mit Nichtigkeiten und Eitelkeiten sind die Jahre verstrichen, wir haben sie vergeudet in der Jagd nach dem Unwesentlichen und vertrauert in den Sümpfen der Entmutigung – und darüber ist das Höchste und Beste in uns gestorben, das Kostbarste ist verloren gegangen.
    Elisabeth von Heyking

  • [...] das Weib trachtet unendlich mehr danach, glücklich zu machen, als glücklich zu sein;
    Bogumil Goltz

  • Wenn du merkst, du hast gegessen, hast du schon zu viel gegessen.
    Sebastian Kneipp

  • Der Weise verbirgt seine törichten Gedanken und setzt dafür, wenn er es vermag, das Gute ins Werk.
    Chrétien de Troyes

  • Er will nun mal irgend einen Erben haben, eine Dummheit, die in der menschlichen Natur begründet liegt.
    Honoré de Balzac

  • Die Regierung, welche durch eine Revolution vernichtet wird, ist fast stets besser als ihre unmittelbare Vorgängerin. Die Erfahrung lehrt, dass der gefährlichste Augenblick für eine schlechte Regierung gewöhnlich derjenige ist, in dem sie sich zu reformieren beginnt." (
    Alexis de Tocqueville

  • Der Süden! Der arme Süden! Nur Gott weiß, was aus ihm wird.
    John C. Calhoun

  • Was frag' ich viel nach Geld und Gut, // Wenn ich zufrieden bin! // Giebt Gott mir nur gesundes Blut, // So hab' ich frohen Sinn, [...]
    Johann Martin Miller

  • Ich sterbe nicht als Christ, sondern als Staatsverbrecher. Mein Werk als Chef der Orpo ist nicht anerkannt worden.
    Kurt Daluege

  • Nationen, die in sich unverträglich sind, gewinnen durch Kriege nach außen Ruhe im Innern.
    Georg Wilhelm Friedrich Hegel

  • Guter Gott von deinem Himmel, alte Kinder siehst du und junge Kinder, und nichts weiter; und an welchen du mehr Freude hast, das hat dein Sohn schon lange verkündet.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Seefahrt tut not, Leben nicht.
    Gnaeus Pompeius Magnus

  • Auf! Matrosen, die Anker gelichtet, // Segel gespannt und Kompaß gerichtet! // Liebchen, Ade! Scheiden thut weh; // Morgen geht's in die wogende See.
    Wilhelm Gerhard

  • Suchst du Macht, Gewalt, falsche Ehre, Ueberfluß; so wollen wir für dich arbeiten, dir zeitliche Vortheile zu verschaffen suchen; wir wollen dich den Thronen so nahe bringen, als du es wünschest, und dich dann den Folgen deiner Thorheit überlassen: aber unser inneres Heiligthum bleibt einem solchen verschlossen. Willst du aber Weisheit lernen, willst du lernen Menschen klüger, besser, frey und glücklich machen, so sey uns dreymal willkommen.
    Adam Weishaupt

  • Der Patriotismus besteht nicht im Hasse gegen andere Völker, sondern in der Liebe zum eigenen.
    Peter Rosegger

  • Wer ist ein freier Mann? // Der, dem nur eigner Wille // Und keines Zwingherrn Grille // Gesetze geben kann; // Der ist ein freier Mann.
    Gottlieb Konrad Pfeffel

  • Gut Speisen ist die beste Unterhaltung, guter Appetit der angenehmste Zustand der Erwartung, und ein wohlgefüllter Magen die behaglichste Erinnerung an ein vollbrachtes gutes Werk!
    Carl Ernst von Malortie



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