Zufällige Zitate

  • Durch den wahren Vortrag muß der Meister sein Recht behaupten.
    – Joseph Haydn

  • Niemand weiß, wie weit seine Kräfte gehen, bis er sie versucht hat.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Um Etwas desto gewisser zu gewinnen, muss man stets ein Anderes aufgeben.
    – Karoline von Günderrode

  • Denn wer nur selber einsichtsvoll sich dünkt, begabt mit Geist und Rede wie kein Zweiter, enthüllt bei Licht besehen sich als leer.
    – Sophokles

  • Ich habe es für Weiberwerk gehalten zu weinen.
    – Ludwig Harms

  • Soll mein Auge die Farbe sehen, so muss es ledig sein aller Farbe. Sehe ich blaue oder weiße Farbe, so ist das Sehen meines Auges, das die Farbe sieht - ist eben das, was da sieht, dasselbe wie das, was da gesehen wird mit dem Auge. Das Auge, in dem ich Gott sehe, das ist dasselbe Auge, darin mich Gott sieht; mein Auge und Gottes Auge, das ist ein Auge und ein Sehen und ein Erkennen und ein Lieben.
    – Eckhart von Hochheim

  • Es gibt gar keine moralischen Phänomene, sondern nur eine moralische Ausdeutung von Phänomenen.
    – Friedrich Nietzsche

  • Zuletzt...zuletzt hat der Mensch nur den Menschen. Und zuallerletzt die Erinnerung an ihn.
    – Kurt Kluge

  • [...] in gährend Drachengift hast du // Die Milch der frommen Denkart mir verwandelt, [...]
    – Friedrich Schiller

  • Gott ist so groß, dass er auch den kleinsten Dingen, die um seinetwillen getan werden, Größe verleiht.
    – John Wesley

  • Sie sind so jung, so vor allem Anfang, und ich möchte Sie, so gut ich es kann, bitten, lieber Herr, Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in Ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst liebzuhaben wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten. Und es handelt sich darum, alles zu leben. Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein.
    – Rainer Maria Rilke

  • Um die Gesellschaft (die natürlich aus den Nichtarbeitern besteht) glücklich und das Volk selbst in kümmerlichsten Zuständen zufrieden zu machen, ist es nötig, daß die große Mehrheit sowohl unwissend als arm bleibt. Kenntnisse erweitern und vervielfachen unsere Bedürfnisse, und je weniger ein Mann bedarf, desto leichter können seine Notwendigkeiten befriedigt werden.
    – Bernard Mandeville

  • Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr.
    – Albert Einstein

  • Besser ist's, man hat in der Jugend zu kämpfen als im Alter.
    – Gottfried Keller

  • Die sicherste allgemeine Charakterisierung der philosophischen Tradition Europas lautet, daß sie aus einer Reihe von Fußnoten zu Platon besteht.
    – Alfred North Whitehead

  • Er hatte abgezehrte und zerfurchte Wangen, bleiche Lippen und machte durch seine schmutzige Blässe einen krankhaften, bösartigen und abstoßenden Eindruck. Sein Äußeres war wie schon Schimmel überzogen; Wäsche war nicht zu sehen, ein alter schwarzer Mantel umschloß eng seine dünnen und mageren Glieder; er sah aus, als habe er in einer Kloake gelebt und sei von dort hierher gekommen. Wie man mir sagte, war es Blanqui.
    – Alexis de Tocqueville

  • Ich sterbe zwar nicht gern so jung, aber ich sterbe mit einem Fluch auf den deutschen Militärstaat.
    – Albin Köbis

  • Von dem amerikanischen und dem indischen Bankgeschäft verstehe ich zwar wenig, ich tue indessen sehr gelehrt, [...] und schlage zu Hause heimlich das Konversationslexikon resp. Fremdwörterbuch oder Die Kunst, in 24 Stunden Bankier zu werden, auf, um nachzulesen, wenn ich ein mir unverständliches Wort hörte. Den Unterschied zwischen Brief und Geld habe ich denn auch schon annähernd erfaßt.
    – Georg von Siemens

  • Assimilierung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Ich verstehe sehr gut, dass ihr gegen die Assimilierung seid. Man kann von euch nicht erwarten, euch zu assimilieren.
    – Tayyip Erdoğan

  • Die Lüge muß hier gangbare Münze seyn, wenn die Wahrheit so wenig Glauben findet.
    – Friedrich Schiller

  • Der Mensch ist also beides zugleich: eine
    – Max Scheler

  • Etwas ist faul im Staate Dänemark!
    – William Shakespeare

  • Wenn die Untertanen aus Prinzip rebellieren, wird die Politik der Könige tyrannisch.
    – Edmund Burke

  • Sich fügen heißt lügen.
    – Erich Mühsam

  • »Die Regel ist mir immer interessanter, als die Ausnahme« - wer so empfindet, der ist in der Erkenntnis weit voraus und gehört zu den Eingeweihten.
    – Friedrich Nietzsche

  • Unser Leben vergeht mit der Suche nach Gott, denn es vergeht mit der Suche nach dem, was uns fehlt.
    – Théodore Jouffroy

  • Es ist die Seele ein Fremdes auf Erden.
    – Georg Trakl

  • Er war äußerst abstinent und enthaltsam in seiner Diät und ein rigoroser Verfechter des Fastens. Er frönte keiner Pracht in seiner Kleidung, was die Zurschaustellung eines kleinlichen Gemüts bedeutet hätte. Noch war die Einfachheit seiner Kleidung affektiert, sondern Ergebnis von Geringschätzung einer Vornehmheit solch trivialen Ursprungs.
    – Washington Irving

  • Die Klugheit ist stärker als die Gewalt, und die Milde mächtiger als der Mord.
    – Karl May

  • Bei an Weib Glück hab’n, das kann jeder Bua, aber mit an Weib glücklich sein, da g’hört viel dazua.
    – Peter Rosegger

  • Laßt uns ohne Vorurteil urteilen.
    – Immanuel Kant

  • Es darf daher die Strebsamen nicht wundern, wenn dergleichen Leute auch uns verspotten. Mathematische Dinge werden für Mathematiker geschrieben, die, wenn mich meine Meinung nicht täuscht, einsehen werden, dass diese unsre Arbeiten auch an dem kirchlichen Staate mit bauen, dessen höchste Stelle Deine Heiligkeit jetzt einnimmt.
    – Nicolaus Copernicus

  • Ja, es sei herausgesagt: so eng auch Freundschaft, Liebe und Ehe Menschen verbinden; ganz ehrlich meint jeder es am Ende doch nur mit sich selbst und höchstens noch mit seinem Kinde. - Je weniger einer, in Folge objektiver oder subjektiver Bedingungen, nötig hat, mit den Menschen in Berührung zu kommen, desto besser ist er daran.
    – Arthur Schopenhauer

  • Wenn ein Wahnsinniger mit dem Auto durch die Straßen rast, kann ich als Pastor, der anwesend ist, nicht nur die Überfahrenen trösten oder beerdigen, sondern ich muß dazwischenspringen und ihn stoppen.
    – Dietrich Bonhoeffer

  • Die Merkzeichen im Merkorgan induzieren die ihnen entsprechenden Impulse im zentralen Wirkorgan,die dann zu Quellen für die den Effektoren zufließenden Erregungsströme werden. Die wirkende Handlung verändert das Gegengefüge oder seine Wahrnehmung und bringt damit neue Merkmale ins Spiel, das von vorn beginnt.
    – Jakob Johann von Uexküll

  • Er nennt's Vernunft und braucht's allein, nur tierischer als jedes Tier zu sein.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Geld stinkt nicht! / Pecunia non olet
    – Vespasian

  • Sage nie, dass du etwas geben wirst. Denn wer so spricht, gibt nichts und verhindert die Gaben anderer.
    – Philemon

  • Alle Menschen sind geschaffen zu hohem Tun, nicht alle zu hohem Wissen.
    – Ulrich Zwingli

  • Gott ist nahe, wo die Menschen einander Liebe zeigen.
    – Johann Heinrich Pestalozzi



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