Zufällige Zitate
Der Redner regiert den Haufen.
– Georg RollenhagenIrgendwo blüht die Blume des Abschieds und streut // immerfort Blütenstaub, den wir atmen, herüber; // auch noch im kommendsten Wind atmen wir Abschied.
– Rainer Maria Rilke[...] ein Weib ist allmächtig. Wehe dir, wenn sie mit ihren schwachen Händen in die Räder deines Schicksals greift: zitternd wirst du zum Stillstand kommen!
– Georg WeerthDie mag man wohl albern nennen, die gleich denken, Liebe sei im Spiel, nur weil eine Dame höfisch genug ist, sich einem Unglücklichen zu nähern, ihm freundlich zu begegnen und ihn zu umarmen.
– Chrétien de TroyesEine Forschung, die nichts anderes als Bücher hervorbringt, genügt nicht.
– Kurt LewinEs nützt mehr, zu zeigen, was gefordert wird, als das Geleistete zu loben, zumal wenn für die Warnungen Exempel nicht wohl gegeben werden können.
– Ulrich von Wilamowitz-MoellendorffWenn du merkst, du hast gegessen, hast du schon zu viel gegessen.
– Sebastian KneippBei der Wahl seiner Feinde kann man nicht vorsichtig genug sein.
– Oscar WildeZank ist der Rauch der Liebe.
– Ludwig BörneW ist nichts als Sexualität, M ist sexuell und noch etwas darüber.
– Otto WeiningerDass die Zärtlichkeit noch barbarischer zwingt, als Tyrannenwut! — Was soll ich? Ich kann nicht! was muss ich tun?
– Friedrich SchillerDie Revolution ist die Notwehr des Volkes, das in seinen heiligsten Rechten gekränkt ist.
– Lothar BucherAber der Dogmatismus ist gänzlich unfähig, zu erklären, was er zu erklären hat, und dies entscheidet über seine Untauglichkeit.
– Johann Gottlieb FichteDie Religion hat viel Schlechtes und nur wenig Gutes hervorgebracht.
– Claude Adrien HelvétiusWenn ein Strang soviele Fäden hat, gibt es leicht Knoten.
– Honoré de BalzacVerloren ist, wer den Humor verlor.
– Otto Julius BierbaumEs stimmt genau, was man sagt: »Die Liebe ist verjagt und vertrieben an den entlegendsten Ort.« Wir haben von ihr nur noch den Begriff, nichts als der Name ist uns geblieben. Aber auch den haben wir so zerredet, so abgenutzt und verbraucht, dass die Todmüde sich ihres Namens nun schämt und ihr das Wort zuwider ist.
– Gottfried von StraßburgDie meisten Glaubens-Lehrer verteidigen ihre Sätze, nicht weil sie von der Wahrheit derselben überzeugt sind, sondern weil sie die Wahrheit derselben einmal behauptet haben.
– Georg Christoph LichtenbergEs ist leichter, den ersten Wunsch zu unterdrücken, als die folgenden zu erfüllen.
– Benjamin FranklinAlle meine Freuden sind wie Sumpfblumen, die man nicht anders brechen kann, als wenn man bis an die Knie in Sumpf fällt.
– Sophie MereauEine vernünftige Staatsverfassung muss das Recht des Einzelnen auf eine gesundheitsmäßige Existenz unzweifelhaft feststellen.
– Rudolf VirchowDie Geometrie besitzt zwei große Schätze: einer ist der Satz von Pythagoras, der andere die Teilung einer Strecke nach dem äußeren und mittleren Verhältnis. Den ersten dürfen wir mit einem Scheffel Gold vergleichen; den zweiten nennen wir ein kostbares Juwel.
– Johannes KeplerAlle Vögel sind schon da, / Alle Vögel, alle!
– August Heinrich Hoffmann von FallerslebenEin der menschlichen Natur so widersprechendes Ideal wie das des Kommunismus geht nicht zu verwirklichen ohne Gewalt. Das ist das Grundproblem
– Karl zu SchwarzenbergIch habe beschlossen, glücklich zu sein - denn es ist förderlich für die Gesundheit.
– VoltaireDas Gewissen ist die Stimme der Seele. Die Leidenschaften sind die Stimme des Körpers.
– Jean-Jacques RousseauWir müssen im Gedanken vollkommene Vorbilder formen und ständig auf sie schauen oder wir werden sie niemals zu einem großartigen und edlen Leben ausgestalten.
– Mary Baker EddyNur der Tag bricht an, für den wir wach sind.
– Henry David ThoreauDas Publikum verwechselt leicht den, welcher im Trüben fischt, mit dem, welcher aus der Tiefe schöpft.
– Friedrich NietzscheDie Dichter, das sind die großen Träumer ihres Volkes... // die Träumer seiner Sehnsucht!
– Cäsar FlaischlenSelbstkritik, rücksichtslose, grausame, bis auf den Grund der Dinge gehende Selbstkritik ist Lebensluft und Lebenslicht der proletarischen Bewegung.
– Rosa LuxemburgSchwachheit, dein Name ist Weib!
– William ShakespeareKann man auch nur den Gedanken wagen, glücklich zu sein, wenn alles in Elend darnieder liegt?
– Heinrich von KleistFürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden.
– JesajaWie viel ich Täuschung auch erfuhr // Im Leben und im Lieben, // Du bist mir allezeit, Natur, // Du bist mir treu geblieben.
– Emanuel GeibelWas liegt alles in den wenigen Worten: Sein eigener Herr sein!
– Wilhelm Raabe
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