Zufällige Zitate
Wer nicht schon in der Arbeit Genugtuung findet, der wird nie zur Zufriedenheit gelangen.
– Peter RoseggerEs kann der Frömmste nicht in Frieden bleiben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.
– Friedrich SchillerNach dem Sternenhimmel ist das Größte und Schönste, was Gott erschaffen hat, das Meer.
– Adalbert StifterDenn der radikalste Zweifel ist der Vater der Erkenntnis.
– Max WeberDie Welt ist ein Gefängnis.
– Johann Wolfgang von GoetheDer Ruhm ist wie das Glühwürmchen: Er leuchtet hell von Ferne, aber aus der Nähe betrachtet spendet er weder Wärme noch Licht.
– John WebsterDenn wer arbeitet, ist ein subtiler Selbstmörder, und ein Selbstmörder ist ein Verbrecher, und ein Verbrecher ist ein Schuft, also, wer arbeitet, ist ein Schuft
– Georg BüchnerOft gränzt die Lust, unwissend, an dem Leide.
– Friedrich von HagedornGeschwindigkeit ist keine Hexerei!
– Johann Nepomuk NestroyDenn bei mir findet, in England, der rothe Rock mehr Glauben, als der schwarze, und Alles, was daselbst zu Gunsten der Kirche, dieser so reichen und bequemen Versorgungsanstalt der mittellosen jüngern Söhne der gesammten Aristokratie, gesagt wird, ist mir eo ipso verdächtig.
– Arthur SchopenhauerInmitten der Verschleierungen und Kunstgriffe die über die Menschen herrscht, ist es nur die Aufmerksamkeit und Wachsamkeit, die uns vor Überraschungen retten kann.
– Jacques Bénigne BossuetRepubliken enden durch Luxus, Monarchien durch Armut.
– Charles de MontesquieuMan muss der Menschheit überlegen sein durch Kraft, durch Höhe der Seele, - durch Verachtung...
– Friedrich NietzscheDer Mensch kann die Natur nicht erreichen, nur übertreffen; er ist entweder über ihr oder unter ihr.
– Friedrich HebbelIch erkenne nur ein höchstes Gesetz an, die Rechtschaffenheit, und die Politik kennt nur ihren Vorteil.
– Heinrich von KleistGesetze sind Spinnweben, die die kleinen Fliegen fangen, aber die großen gehen durch sie hindurch.
– Honoré de BalzacWenn wir einmal nicht grausam sind, dann glauben wir gleich, wir seien gut.
– Kurt TucholskyIch habe mein ganzes Leben lang, schon in der Schule, gegen einen Geist der Enge und der Gewalt, der Unfreiheit, der Überheblichkeit und der mangelnden Ehrfurcht vor Anderen, der Intoleranz und des Absoluten, erbarmungslos Konsequenten angekämpft, der in den Deutschen steckt und der seinen Ausdruck in dem nationalsozialistischen Staat gefunden hat.
– Helmuth James Graf von MoltkeDie Kunst ist der Übergang aus der Natur zur Bildung, und aus der Bildung zur Natur.
– Friedrich HölderlinLass dich den Teufel bei einem Haare fassen, und du bist sein auf ewig.
– Gotthold Ephraim LessingDenn wem sich der Mensch widmet, zu dem gelangt er nach dem Tode. (S.22.VIII.13.IX.25.XVI.19.)
– Wilhelm von HumboldtHüte Dich Felice das Leben für banal zu halten, wenn banal einförmig, einfach kleinsinnig heißen soll, das Leben ist bloß schrecklich, das empfinde ich, wie kaum ein anderer. Oft - und im Innersten vielleicht ununterbrochen - zweifle ich daran ein Mensch zu sein.
– Franz Kafka»Was lassen sie denn übrig zuletzt, // Jene unbescheidnen Besen?« // Behauptet doch Heute steif und fest, // Gestern sei nicht gewesen.
– Johann Wolfgang von GoetheEs gibt eine Einfalt, die schlimmer ist als Gaunerei […] gleich beim ersten Schritt gerätst du in ein solches Labyrinth von Fußangeln, dass du Kopf und Kragen dabei riskiert!
– Michail J. Saltykow-SchtschedrinDer Spötter Witz kann nichts verächtlich machen, was wirklich nicht verächtlich ist.
– Friedrich von BodenstedtAm liebsten aber sah er die Schöne in einem grünen Gewand, Denn Grün tragen die Paradiesesmädchen und die Engel im Himmel. Grün ist die Farbe des Zypressenbaums und die der Saat auf den Feldern, und von allen Dingen verlangt die Seele am meisten nach Grün, welches das Auge aufleuchten lässt und die Melodie jeden Wachstums und das Zeichen jeden Gedeihen ist.
– NezāmīEs missfiel deine Nase?
– JuvenalJeder Mensch trägt stets einen Keim in sich, der seine Originalität ausmacht, jedes Individuum hat seine Geschichte.
– August StrindbergDie Mathematik ist doch die angenehmste Wissenschaft; sie und die Astronomie vertreten bei mir Tanzgesellschaften, Konzerte und andere derartige Belustigungen, die ich nur dem Namen nach kenne.
– Friedrich Wilhelm BesselSei immer redlich, wenn du auch betrogen wirst; denn das ist der Probestein des Wackeren, dass er selten auf redliche Menschen trifft und doch sich selber gleich bleibt.
– Ludwig TieckDenk an deine Freunde, ob sie da sind oder fort.
– Thales von MiletIn Gefahr und grosser Noth // Bringt der Mittel-Weg den Tod.
– Friedrich von LogauAus Eigennutz entspringt die Dankbarkeit der Meisten // Für einen Dienst, den wir geleistet oder leisten.
– Friedrich RückertGut gebrüllt, Löwe!
– William ShakespeareDas Volk, das im Finstern wandelt, hat ein großes Licht gesehen.
– JesajaDa steiten sich die Leut' herum. Oft um den Wert des Glücks.
– Ferdinand RaimundFrüher haben wir unsere Helden kanonisiert, heute werden sie vulgarisiert.
– Oscar WildeDie sind in Ordnung. Bei uns heißen sie übrigens »ciabatte da tedesco« - die Latschen der Deutschen. Denn es waren Ihre Landsleute, die sie über die Adriaküste nach Italien eingeschleppt haben.
– Stefano GabbanaDer Umstand, daß wir Feinde haben, beweist klar genug, daß wir Verdienste besitzen.
– Ludwig Börne