Zufällige Zitate
Glücklich sein und andere glücklich machen, sonst hast du auf Erden nichts zu tun.
– Peter RoseggerWenn wir den Namen H. A. Lorentz lesen - was für ein Bild erweckt dieser Name in uns, was sehen wir vor unserem geistigen Auge? Wer auch immer Lorentz persönlich kannte, wird eines sehen: zu allererst sind es seine Augen! […] sie leuchten ewig jung, sind voller Heiterkeit und wohlwollender Weisheit und mit liebendem Verständnis - und all dies mit einem Lächeln, dass die liebenswerte Ironie plötzlich einer Übertreibung jedweder Art weicht.
– Paul EhrenfestEin Mann, den niemand achtet, verliert dadurch seine Würde, und so zählt dieser Mann nur noch halb, auch wenn er unversehrt ist.
– Gottfried von StraßburgZum Abschiednehmen just das rechte Wetter, // Grau wie der Himmel steht vor mir die Welt.
– Joseph Victor von ScheffelWir erwarten die versprochene Invasion. Und die Fische warten auch.
– Winston ChurchillWenn du mich heute auf die Straße setzt und gibst mir eine Mark und sagst: «Du bist ein Niemand«, dann fahr ich mit dem Autobus ins Studio und fang' wieder von vorne an.
– FalcoDer Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.
– Friedrich SchillerEgoisten sind wir alle, der eine mehr, der andere weniger. Der eine läßt seinen Egoismus nackend laufen, der andere hängt ihm ein Mäntelchen um.
– August von KotzebueMit dem Besten, was in mir steckte, hatte ich versucht, ein bißchen mehr Glück in diese Welt hineinzuschreiben.
– Frances Hodgson BurnettDas gesellschaftliche Recht ist ganz und gar kein sittliches Recht, sondern eine bloße Modifikation des tierischen.
– Johann Heinrich PestalozziNachahmen und Nacheifern ist zweierlei.
– August Julius LangbehnNichts im Übermaß!
– TerenzWir spielen oft und gern mit der Einbildungskraft; aber die Einbildungskraft (als Phantasie) spielt eben so oft und bisweilen sehr ungelegen auch mit uns.
– Immanuel KantWie schwer ist es, daß der Mensch recht abwäge, was man aufopfern muß gegen das, was zu gewinnen ist, wie schwer, den Zweck zu wollen und die Mittel nicht zu verschmähen! Viele verwechseln gar die Mittel und den Zweck, erfreuen sich an jenen, ohne diesen im Auge zu behalten.
– Johann Wolfgang von GoetheEs irrt der Mensch, solang er strebt.
– Johann Wolfgang von Goethe[...] der sich etwa wie eine unverhoffte Erbschaft verhält, welche den Erben veranlaßt, die Grundsätze einer dauerhaften Wirtschaft vorläufig aus den Augen zu setzen, und in den Tag hinein zu leben. [...] Die dauerhafte Wirtschaft muß ausschließlich auf die regelmäßige Benutzung der jährlichen Strahlungsenergie begründet werden.
– Wilhelm OstwaldWelcher tausend und abermal tausend Nuancen ist der musikalische Ausdruck fähig! Und das ist ja eben das wunderbare Geheimniß der Tonkunst, daß sie da, wo die arme Rede versiegt, erst eine unerschöpfliche Quelle der Ausdrucksmittel öffnet!
– E. T. A. HoffmannDie Rach ist kein vergeßlich Weib,/ Sie dringt zwar langsam auf den Leib, /Allein mit desto schärferm Streiche.
– Johann Christian GüntherDenn an sich ist nichts weder gut noch schlimm; das Denken macht es erst dazu.
– William Shakespeare... die Abwesenden sind wie die Toten fern und ohne Gewalt, deswegen man auch Gutes von ihnen reden soll.
– Johann Wolfgang von GoetheSchulreform ohne Gesellschaftsreform ist ein Unding.
– Kurt TucholskyReichtum allein macht nicht das Glück auf Erden.
– Albert LortzingEs ist ganz wahr, was die Philosophie sagt, daß das Leben rückwärts verstanden werden muß. Aber darüber vergißt man den andern Satz, daß vorwärts gelebt werden muß.
– Søren KierkegaardEs gibt schweigsame Menschen, die interessanter sind als die besten Redner.
– Benjamin FranklinWer auf seine Verstorbenen verzichtet, der ist nicht wert, dass sie für ihn gelebt haben.
– Karl MayMein ganzer Reichthum sei mein Lied.
– Georg HerweghNicht aufzufallen, ist das erste Gesetz des guten Tones;
– August Julius LangbehnStärker als alle Grundsätze ist die Natur.
– David HumeWelche Freude, wenn es heißt: Alter, du bist alt an Haaren, blühend aber ist dein Geist!
– Gotthold Ephraim Lessing[...] die abstrakten Worte, deren sich doch die Zunge naturgemäß bedienen muß, um irgendwelches Urtheil an den Tag zu geben, zerfielen mir im Munde wie modrige Pilze.
– Hugo von HofmannsthalDas einzige, was wir zu fürchten haben, ist die Furcht.
– Michel de MontaigneJede Wissenschaft hat ihren Gott, der zugleich ihr Ziel ist.
– Novalis