Zufällige Zitate

  • Keiner soll Geist haben als wir und unsere Freunde!
    – Molière

  • Wie garstig kamen mir die Deutschen vor, nachdem ich die Italiener kennen gelernt hatte, die Deutschen mit all ihrer kleinlichen Redlichkeit und ihrem Egoismus.
    – Nikolai Wassiljewitsch Gogol

  • Der Humor, als das umgekehrt Erhabene, vernichtet nicht das Einzelne, sondern das Endliche durch den Kontrast mit der Idee.
    – Jean Paul

  • Die einzige Methode, gesund zu bleiben, besteht darin, zu essen, was man nicht mag, zu trinken, was man verabscheut, und zu tun, was man lieber nicht täte.
    – Mark Twain

  • Was kunstvoll ist, erfordert Fleiß, Mühe und Arbeit, bis es aufgefaßt und erlernt ist.
    – Albrecht Dürer

  • Es gibt Widerwärtigkeiten, die unerträglich sind.
    – Marie de Sévigné

  • Aus dem Paradies, das Cantor uns geschaffen, soll uns niemand vertreiben können.
    – David Hilbert

  • Lachen, Weinen, Lust und Schmerz sind Geschwisterkinder.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Wer jedes Freund seyn will, ist niemands Freund.
    – Gottlieb Konrad Pfeffel

  • Jedermann klagt über sein Gedächtnis, jedoch niemand über seinen Verstand.
    – François de La Rochefoucauld

  • Es ist Aufgabe der Internationalen Arbeiterassoziation, die spontanen Bewegungen der Arbeiterklasse zu vereinigen und zu verallgemeinern, doch nicht, ihnen irgendein doktrinäres System zu diktieren oder aufzudrängen.
    – Karl Marx

  • Von amerikanischen Arbeitern bekam man noch vor 15 Jahren auf die Frage, warum sie sich so von Politikern regieren ließen, die sie selbst zu verachten erklärten, die Antwort: „Wir haben lieber Leute als Beamte, auf die wir spucken, als wie bei euch eine Beamtenkaste, die auf uns spuckt.“ Das war der alte Standpunkt amerikanischer „Demokratie“: die Sozialisten dachten schon damals völlig anders.
    – Max Weber

  • Alle Speise köstlich schmeckt, wenn den Tisch die Liebe deckt.
    – Felix Dahn

  • Soll der Knoten der Geschichte so auseinander gehn? das Christenthum mit der Barbarei, und die Wissenschaft mit dem Unglauben?
    – Friedrich Schleiermacher

  • Juristen sind wie Schuster, die zerren mit den Zähnen // Das Leder, sie die Rechte, daß sie sich müssen dehnen.
    – Friedrich von Logau

  • Wir sollten darauf achten, einer Erfahrung nur so viel Weisheit zu entnehmen, wie in ihr steckt - mehr nicht; damit wir nicht der Katze gleichen, die sich auf eine heiße Herdplatte setzte. Sie setzt sich nie wieder auf eine heiße Herdplatte - und das ist richtig; aber sie setzt sich auch nie wieder auf eine kalte.
    – Mark Twain

  • Es ist gar viel Dummes in den Satzungen der Kirche. Aber sie will herrschen, und da muß sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen. Sie hat ihnen auch die Bibel lange genug vorenthalten, solange als irgend möglich.
    – Johann Peter Eckermann

  • Die Urzelle der geschichtlichen Welt ist das Erlebnis, in dem das Subjekt im Wirkungszusammenhang des Lebens zu seinem Milieu sich befindet.
    – Wilhelm Dilthey

  • In Wien stellen sich die Nullen vor den Einser.
    – Karl Kraus

  • Wenn die Leute mir zustimmen, habe ich immer das Gefühl, ich muss mich irren.
    – Oscar Wilde

  • Die Würde des Virtuosen beruht daher lediglich auf der Würde, welche er der schaffenden Kunst zu erhalten weiß: Vermag er mit dieser zu tändeln und zu spielen, so wirft er seine eigene Ehre fort.
    – Richard Wagner

  • Der heimliche Prosaiker hingegen sucht zum Gedanken den Reim; der Pfuscher zum Reim den Gedanken.
    – Arthur Schopenhauer

  • Die Erde wär' ein Jammerthal // Voll Grillenfang und Gicht, // Wüch's uns zur Lindrung unsrer Qual // Der edle Rheinwein nicht.
    – Ludwig Christoph Heinrich Hölty

  • Adam war ein Mensch - das erklärt alles. Er wollte den Apfel nicht des Apfels wegen, sondern nur, weil er verboten war.
    – Mark Twain

  • Mit Menschen menschlich sein, mit Höheren das Höhere lieben, an Gottes Schöpfung sich freuen, die fest gegründete Erde nicht verachten, sich immer praktischem Handeln hingeben, es nicht verachten, wie Maria in den Schwestern selbst Gemüse zu pflanzen und Gartenbeete zu düngen und doch ein höherer opferfreudiger Mensch zu sein, endlich mit fühlenden geistigen Menschen gleichsam einen unsichtbaren Umgang zu haben, das war ungefähr die Grundlage meiner Schriften
    – Adalbert Stifter

  • Ja grün ist die Haide, // Die Haide ist grün, // Aber rot sind die Rosen, // Wenn sie da blühn.
    – Hermann Löns

  • Wer zu sagen wagt, »außerhalb der Kirche gibt es kein Heil«, muss aus dem Staat verjagt werden.
    – Jean-Jacques Rousseau

  • Kein Borger sei und auch Verleiher nicht.
    – William Shakespeare

  • Mit dem Ideal der absoluten Freiheit wird dasselbe Unwesen getrieben wie mit allem Absoluten.
    – Max Stirner

  • Ein empfindlicher Mensch ist sich selbst gegenüber viel strenger, als andere annehmen.
    – August Strindberg

  • Demüthig war Tristan, / Er war züchtig, getreu und mild, / Adliger Sitten ein echtes Bild. / Er war nicht träg, nach Preis zu jagen, / Der Erste war er, ›Ich!‹ zu sagen, / Wenn rings die feige Meute schwieg. / Doch wie er freudig war zum Sieg, / Er war's für seinen König nur.
    – Gottfried von Straßburg

  • Kein schöner Ding ist auf der Welt // Als seine Feinde zu beißen; // Als über all' die plumpen Gesell'n // Seine lustigen Witze zu reißen.
    – Georg Weerth

  • Eine gute Unterhaltung erträgt so wenig einen Diktator wie ein freies Staatswesen.
    – Philip Stanhope Earl of Chesterfield

  • Après moi le déluge! [Anm. Wikiquote: Nach mir die Sintflut!] ist der Wahlruf jedes Kapitalisten und jeder Kapitalistennation.
    – Karl Marx

  • Der Narr hält sich für weise, aber der Weise weiß, dass er ein Narr ist.
    – William Shakespeare

  • O lerne denken mit dem Herzen, und lerne fühlen mit dem Geist.
    – Theodor Fontane

  • Der Hunger kommt beim Essen [...]; aber der Durst vergeht beim Trinken.
    – François Rabelais

  • Ohne die blinden Schüler ist noch nie der Einfluss eines Mannes und seines Werkes groß geworden. Einer Erkenntnis zum Siege verhelfen heißt oft nur: sie so mit der Dummheit verschwistern, dass das Schwergewicht der letzteren auch den Sieg für die erstere erzwingt.
    – Friedrich Nietzsche

  • Alles, was ich weiß, ist, dass ich kein 'Marxist' bin.
    – Karl Marx

  • Es ist leichter, die Menschheit als einen Menschen zu kennen.
    – François de La Rochefoucauld



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