Zufällige Zitate
Das Geheimniß jeder Macht besteht darin: zu wissen, daß Andere noch feiger sind, als wir.
– Ludwig BörneJede Bewegung verläuft in der Zeit und hat ein Ziel.
– AristotelesZu Cöln am Rheine kniet ein Weib // Am Rabensteine unterm Rade, // Und überm Rade liegt ein Leib, // An dem sich weiden Kräh' und Made.
– Annette von Droste-HülshoffDie Natur, die weniger stiefmütterlich ist, als ihre Verläumder sie schildern, legt oft in ihre Kargheit selbst den Sporn, der neue Anstrengung hervorruft und die Geistesanlagen entwickelt.
– Georg ForsterDas Forschen ist an sich schon beinah die Entdeckung. Man findet immer, wenn man innig genug sucht; auf jede dringlich gestellte Frage kommt schließlich die Antwort. Oft zu unserem Schmerz.
– Klaus MannEs gibt einen Stolz, der zu kriechen versteht.
– Sully PrudhommeNun freue ich mich in meinem Leiden, das ich für euch leide, und erstatte an meinem Fleisch, was noch mangelt an Trübsalen in Christo, für seinen Leib, welcher ist die Gemeinde
– Paulus von TarsusWahrheit ist unglaublicher als Phantasie. Phantasie muss Sinn ergeben, Wahrheit nicht.
– Mark TwainHoffnung ist die zweite Seele der Unglücklichen.
– Johann Wolfgang von GoetheDas Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.
– Albert Einstein»Aber Du mußt mich auch bezahlen!« sagte die Hexe, »und es ist nicht wenig, was ich verlange!«
– Hans Christian AndersenDaher, wenn man schon den Dogmatiker mit zehn Beweisen auftreten sieht, da kann man sicher glauben, dass er gar keinen habe.
– Immanuel KantVon weitem sieht eine Ehe außerordentlich einfach aus: Zweie heiraten, bekommen Kinder.
– Hans FalladaEin Gesandter ist ein Chamäleon, ein Proteus. Einem geschickten Spieler gleich, lässt er sich oft nichts von seiner Laune und Stimmung anmerken… Dann wieder weiß er eine Gemütsverfassung vorzutäuschen.
– Jean de La BruyèreIch sterbe glücklich.
– Charles James FoxManche Heiden dienen Gott unwissentlich. Niemals wurde ihnen sein Licht durch menschliche Vermittler überbracht. Trotzdem werden sie nicht verlorengehen. Zwar kannten sie das geschriebene Gebot Gottes nicht, sie vernahmen aber seine Stimme in der Natur und taten, was das Gesetz fordert. Ihre Werke bekundeten, daß der Heilige Geist ihre Herzen berührt hatte, und Gott anerkennt sie als seine Kinder
– Ellen G. WhiteWer Eitelkeit zum Mittagsbrot hat, bekommt Verachtung zum Abendbrot.
– Benjamin FranklinVerwandtschaft lässt sich ohne Wohlwollen denken, Freundschaft aber nicht.
– CiceroDie Umgebung, in der der Mensch sich den größten Teil des Tages aufhält, bestimmt seinen Charakter.
– Antiphon von RhamnusIch bin hier angeklagt, weil man für den fehlenden Himmler und andere mir vollkommen konträre Elemente Stellvertreterschaft braucht.
– Ernst KaltenbrunnerDie menschliche Zufriedenheit oder Unzufriedenheit hängt zum großen Teile von der Weltanschauung ab. Die Welt ist für uns so, wie sie durch unsere Sinne in unsere Seele geht. Um die Wahrheit an sich handelt es sich hier nicht, sondern um’s Glück, oder näher, um die Zufriedenheit.
– Peter RoseggerJede gute Erzählung, so wie gute Dichtung, umgibt sich von selber mit Lehren.
– Jean PaulNichts wird, nichts ist, nichts bleibt im Himmel und auf Erden, Als diese Zwey: Das Ein' ist Thun, das andre Werden.
– Daniel Czepko von ReigersfeldDass man, wenn man heiratet, so furchtbar festsitz, ist etwas schwer.
– Paula Modersohn-BeckerDie wahre Liebe hat kaum eine Methode.
– Franz von SalesFreude und Leid war schon immer mit dem Begriff Liebe untrennbar verbunden.
– Gottfried von StraßburgIn religiösen Dingen ist das Wort »Glaube« gleichbedeutend mit »Ueberzeugung«.
– Moritz von EgidyOhne Verbrechen kein Staat: die sittliche Welt - und das ist der Staat - steckt voll Schelme, Betrüger, Lügner, Diebe usw.
– Max StirnerIch habe französisch geschrieben und nicht italienisch, weil die französiche Sprache weiter verbreitet ist als die meinige.
– Giacomo CasanovaWer Gott aufgibt, der löscht die Sonne aus, um mit einer Laterne weiterzuwandeln.
– Christian MorgensternEin Buch ist ein Spiegel, aus dem kein Apostel herausgucken kann, wenn ein Affe hineinguckt.
– Georg Christoph LichtenbergArbeiten, alles einer Idee, einem jämmerlichen, trivialen Ehrgeiz aufopfern, eine Stellung, einen Namen erringen? Und dann? Wozu?
– Gustave FlaubertNur, was schön, ist lieb; was nicht schön, mangelt der Liebe.
– Friedrich JacobsVerehrung ist Liebe zu jemandem, den wir bewundern.
– Baruch de SpinozaDer Himmel weiß, dass wir uns niemals unserer Tränen schämen müssen, denn sie sind der Regen auf den blind machenden Staub der Erde, der über unserem harten Herzen liegt.
– Charles DickensEs ist leichter, jener Ämter würdig zu erscheinen, die man nicht hat, als derer, die man ausübt.
– François de La RochefoucauldWünsche wie die Wolken sind, // Schiffen durch die stillen Räume, // Wer erkennt im lauen Wind, // Ob's Gedanken oder Träume?
– Joseph von EichendorffIch habe daher in reiferen Jahren große Aufmerksamkeit gehegt, inwiefern andere mich wohl erkennen möchten, damit ich in und an ihnen, wie an so viel Spiegeln, über mich selbst und über mein Inneres deutlicher werden könnte.
– Johann Wolfgang von Goethe