Zufällige Zitate
Der eine hat eine falsche Rechtschreibung und der andere eine rechte Falschschreibung.
– Georg Christoph LichtenbergDen Teufel spürt das Völkchen nie, // und wenn er sie beim Kragen hätte.
– Johann Wolfgang von GoetheGesundheit erkennt man daran, dass das Leben seine Wurzeln gern in das irdische Element senkt und sich dort wohl fühlt.
– Sully PrudhommeDer musikalische Komponist wird bei dem Enthusiasmus seiner melodischen Arbeiten den Generalbaß, der Dichter das Silbenmaß nicht vergessen.
– Johann Wolfgang von GoetheWas ihr euch Liebes noch in der Welt sagen und tun könnt, das sagt und tut rasch, morgen ist es vielleicht schon zu spät dazu.
– Wilhelm RaabeEdel sei der Mensch, // Hülfreich und gut! // Denn das allein // Unterscheidet ihn // Von allen Wesen, // Die wir kennen.
– Johann Wolfgang von GoetheWir sterben, um zu leben.
– Friedrich HölderlinSelbstlosigkeit bedeutet, andere Menschen in Ruhe zu lassen.
– Oscar Wilde1. Amerika läßt sich von uns nicht regieren. 2. Wer einer Revolution dient, pflügt im Meer. [...]
– Simón BolívarArbeit ist oft die einzige Erholung von der Last des Daseins.
– Peter RoseggerEs ist eine traurige Liebe, wo man zum erstenmal im Grab miteinander zu Bette geht.
– Georg Christoph LichtenbergMensch, genieße dein Leben, als müssest morgen du weggehn; Schone dein Leben, als ob ewig du weiletest hier.
– Johann Gottfried HerderWas in der Natur liegt, gilt nicht als Verdienst.
– Erasmus von RotterdamIch verwerfe die Ehe, weil sie zum Eigenthume macht, was nimmer Eigenthum sein kann: die freie Persönlichkeit; weil sie ein Recht giebt auf Liebe, auf die es kein Recht geben kann; bei der jedes Recht zum brutalen Unrecht wird.
– Louise AstonStraf' muss sein, doch soll Barmherzigkeit vorgehen.
– Julius Wilhelm ZincgrefDas Wesen der Romantik ist die Ungewissheit.
– Oscar WildeVorurteil: das Wort ist nicht übel. Wollte nur das Urteil nachkommen!
– Peter HilleDer Geist wird wohl die Materie los, aber nie die Materie den Geist.
– Friedrich HebbelVäter, Eltern! Was uns mangelt, auf, laßt es uns unsern Kindern geben, verschaffen.[...] Laßt uns von unsern Kindern lernen; laßt uns den leisen Mahnungen ihres Lebens, den stillen Forderungen ihres Gemütes Gehör geben! Kommt, lasst uns mit unseren Kindern leben!
– Friedrich FröbelWie sich Verdienst und Glück verketten, // Das fällt den Toren niemals ein; // Wenn sie den Stein der Weisen hätten, // Der Weise mangelte dem Stein.
– Johann Wolfgang von GoetheIn Gefahr und grosser Noth // Bringt der Mittel-Weg den Tod.
– Friedrich von LogauDie Welt ist groß, man kann sich darin wohl vergessen.
– Heinrich von KleistM. H.! Die Anschauungen über Raum und Zeit, die ich Ihnen entwickeln möchte, sind auf experimentell-physikalischem Boden erwachsen. Darin liegt ihre Stärke. Ihre Tendenz ist eine radikale. Von Stund? an sollen Raum für sich und Zeit für sich völlig zu Schatten herabsinken und nur noch eine Art Union der beiden soll Selbständigkeit bewahren.
– Hermann MinkowskiDie Seife ist ein Massstab für den Wohlstand und die Cultur der Staaten.
– Justus von LiebigEs gibt eine feine, gewichtslose und äusserst elastische Flüssigkeit, die Äther heisst und im ganzen Universum verteilt ist. Sie durchdringt alle Körper, sowohl die schwersten und undurchsichtigsten wie auch die leichtesten und durchsichtigsten. ... Eine bestimmte Art der Bewegung, die dem Äther mitgeteilt wird, kann zum Phänomen der Wärme führen. Die selbe Art der Bewegung, aber von grösserer Frequenz, führt zu Licht. Und möglicherweise ist eine Bewegung anderer Form und Art die Ursache der Elektrizität.
– Adolphe GanotWohl erinnerte ich mich bey dieser Gelegenheit an den guten Organisten von Berka; denn dort war mir zuerst, bey vollkommener Gemüthsruhe und ohne äußere Zerstreuung, ein Begriff von Eurem Großmeister [ Johann Sebastian Bach ] geworden. Ich sprach mir's aus: als wenn die ewige Harmonie sich mit sich selbst unterhielte, wie sich's etwa in Gottes Busen, kurz vor der Weltschöpfung, möchte zugetragen haben, so bewegte sich's auch in meinem Innern, und es war mir, als wenn ich weder Ohren, am wenigsten Augen und weiter keine übrigen Sinne besäße noch brauchte.
– Johann Wolfgang von GoetheDer Welt Schlüssel heißt Demut. Ohne ihn ist alles Klopfen, Horchen, Spähen umsonst.
– Christian MorgensternAlle Natur befindet sich im Krieg miteinander oder mit der äusseren Natur.
– Charles DarwinKöstliche, gesunde, stille Nacktheit in der Natur! O könnte die arme, kranke, geile Stadtmenschheit dich nur einmal wieder wirklich kennen lernen.
– Walt WhitmanEine öffentliche Meinung gibt es nur da, wo Ideen fehlen.
– Oscar WildeWas ist die Ursache dieser großen Noth mitten im Ueberflusse? - Die Concurrenz!
– Moses HessZum Teufel mit dem Geschwätz über die sexuelle Aufklärung der Jugend! Sie erfolgt noch immer besser durch den Mitschüler, der im Lesebuch das Wort »Horen« anstreicht, als durch den Lehrer, der die Sache als eine staatliche Einrichtung erklärt, die so wichtig sei und so kompliziert wie das Steuerzahlen.
– Karl KrausEin Volk gibt niemals seine Freiheit auf, außer in irgendeiner Verblendung.
– Edmund BurkeFragt die Bäume wie sie erzogen sein wollen, sie werden Euch besser darüber belehren als es die Bücher thun.
– Friedrich Wilhelm Leopold PfeilDie höchste Vollendung des menschlichen Lebens liegt darin, dass des Menschen Sinn ledig sei für Gott.
– Thomas von AquinNie kann die Wissenschaft das Irrationale bewältigen. Darum hat sie auf dieser Welt auch keine Zukunft.
– Oscar Wilde