Zufällige Zitate
Es kennzeichnet die Deutschen, dass bei ihnen die Frage »was ist deutsch?« niemals ausstirbt.
– Friedrich NietzscheWenn ihr wollt, ist es kein Märchen
– Theodor HerzlEin jeder leidet unter dem, was er getan; das Verbrechen kommt wieder auf seinen Urheber zurück.
– Seneca d.J.Die Zeit geht nicht, sie stehet still, / Wir ziehen durch sie hin; / Sie ist ein Karavanserai, / Wir sind die Pilger drin.
– Gottfried KellerNichts ist mächtiger als die Gewohnheit.
– OvidIn die Demokratie wurden einst große Hoffnungen gesetzt; aber Demokratie bedeutet einfach nur das Niederknüppeln des Volkes durch das Volk für das Volk.
– Oscar WildeEin Amt ohne guten Sold macht Diebe.
– Christoph LehmannDas Talent arbeitet, das Genie schafft.
– Robert SchumannDer Misthaufen muss allezeit stinken, die Bremse stechen und die Hummel brummen, der Gehässige andere ärgern und kränken.
– Chrétien de TroyesMag's in der Brust stürmen und wogen, der Atem in der Kehle stocken! Der Kopf soll oben bleiben bis in den Tod!
– Gottfried KellerHegel hat in den Berliner Jahrbüchern eine Rezension über Hamann geschrieben, die ich in diesen Tagen lese und wieder lese und die ich sehr loben muss. Hegels Urteile als Kritiker sind immer gut gewesen.
– Johann Wolfgang von GoetheIch hab's gewagt.
– Ulrich von HuttenWer seine Sprache nicht achtet und liebt, kann auch sein Volk nicht achten und lieben; wer seine Sprache nicht versteht, versteht auch sein Volk nicht, […] denn in den Tiefen der Sprache liegt alles innere Verständniß und alle eigenste Eigenthümlichkeit des Volkes verhüllt.
– Ernst Moritz ArndtEin Esel mag sich in die Löwenhaut so tieff verbergen als er will, es kucken doch die langen Ohren hervor.
– weise-zitate" class="alinks-link" title="Zitate von Christian Weise" target="_self">Christian WeiseDie weiße Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse.
– Rudolf SteinerDie Fabel ist der Liebe Heimatwelt.
– Friedrich SchillerEin Maitag ist ein kategorischer Imperativ der Freude.
– Friedrich HebbelEin lustiger Gefährte ist ein Rollwagen auf der Wanderschaft.
– Johann Wolfgang von GoetheMit Frauen soll man sich nie unterstehn zu scherzen.
– Johann Wolfgang von GoetheEs ist der stetig fortgesetzte, nie erlahmende Kampf gegen Skeptizismus und gegen Dogmatismus, gegen Unglaube und gegen Aberglaube, den Religion und Naturwissenschaft gemeinsam führen, und das richtungsweisende Losungswort in diesem Kampf lautet von jeher und in alle Zukunft: Hin zu Gott!
– Max PlanckHierin liegt die Schönheit der Literatur: Sie sinkt nicht herab zur Materie, taucht den Geist nicht in die niedrigsten Mächte, sondern sie gibt Kraft, sich in kürzester Zeit wieder aufzurichten und zum Seienden hinaufzueilen. In einem solchen Leben ist auch das Unten ein Oben.
– Synesios von KyreneKinder werden nicht erst zu Menschen – sie sind bereits welche.
– Janusz KorczakDer Name Mutter ist süß; aber Frau Mutter ist wahrer Honig mit Zitronensaft.
– Gotthold Ephraim LessingWas ein Streber werden will, krümmt sich beizeiten.
– Peter HilleEs ist kein Fisch ohne Gräten und kein Mensch ohne Mängel.
– Julius Wilhelm ZincgrefFrau, schreib ich für den Ruhm, und für die Ewigkeit? // Nein, zum Vergnügen meiner Freunde!
– Anna Luise KarschDer Narr scheitert, weil er schwierige Dinge für leicht hält. Der kluge Mann scheitert, weil er leichte Dinge für schwierig hält.
– John Churton CollinsOhne Achtung gibt es keine wahre Liebe.
– Immanuel KantSprachen sind der Schlüssel oder Eingang zur Gelehrsamkeit, nichts weiter.
– Jean de La BruyèreWach ganz leise und behutsam auf, liebste Freundin! Blinzle durch deine Wimpern und sieh, wie sich das dunkle Grau zwischen den Sternen hellblau verfärbt.
– Mönch von SalzburgAuf ein schönes Mädchen, das in der Kirche sehr andächtig war. Andächtiger und schöner als Lucinden/ Wird man nicht leicht ein Mädchen beten sehn;/ In jedem Zug lag Reue für die Sünden/ Und jeder reizte zum Begehn.
– Georg Christoph LichtenbergBekennen kann sich der Mensch zu allem Möglichen und ist es darum noch lange nicht, weder in der That noch im Wesen, noch im Denken. Sein kann der Mensch nur, was er ist.
– Moritz von EgidyMehr ist die Hälfte als das Ganze.
– HesiodDen besten Unterricht zieht man aus vollständiger Umgebung.
– Johann Wolfgang von GoetheEinem wissenschaftlichen Schriftsteller kann kaum etwas Unerwünschteres begegnen, als dass ihm nach Vollendung einer Arbeit eine der Grundlagen seines Baues erschüttert wird. In diese Lage wurde ich durch einen Brief des Herrn Bertrand Russell versetzt, als der Druck dieses Bandes sich seinem Ende näherte.
– Gottlob FregeMan reist nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.
– Johann Wolfgang von GoetheUnd eine einzige Tugend fordert mein Gemüte // Von jeglichem Geschöpf, die leichteste: die Güte.
– Carl SpittelerMan bildet sich zwar insgemein ein, daß Experimente bei der Erziehung nicht nötig wären, und daß man schon aus der Vernunft urteilen könne, ob etwas gut, oder nicht gut sein werde. Man irret aber hierin aber sehr, und die Erfahrung lehrt, daß sich oft bei unseren Versuchen ganz entgegengesetzte Würkung sich zeigen von denen, die man erwartete.
– Immanuel Kant