Zufällige Zitate

  • Der bloß niedergeworfene Feind kann wieder aufstehen, aber der versöhnte ist wahrhaft überwunden.
    Friedrich Schiller

  • Verbunden sind wir stark und unwandelbar, im Schönen wie im Guten, über alle Gedanken hinaus im Glauben und im Hoffen.
    Susette Gontard

  • Helmstedt selbst liegt ganz freundlich, der Sand ist dort, wo ein geringes Wasser fließt, durch Gärten und sonst anmutige Umgebung gebändigt. Wer nicht gerade den Begriff einer lebhaften deutschen Akademie mitbringt, der wird angenehm überrascht sein, in einer solchen Lage eine ältere, beschränkte Studienanstalt zu finden, wo auf dem Fundament eines frühern Klosterwesens Lehrstühle späterer Art gegründet worden, wo gute Pfründen einen behaglichen Sitz darbieten, wo alträumliche Gebäude einem anständigen Haushalt, bedeutenden Bibliotheken, ansehnlichen Kabinetten hinreichenden Platz gewähren und eine stille Tätigkeit desto emsiger schriftstellerisch wirken kann, als eine geringe Versammlung von Studierenden nicht jene Hast der Überlieferung fordert, die uns auf besuchten Akademien nur übertäubt.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Ein einz'ger augenblik kann alles umgestalten!
    Christoph Martin Wieland

  • Ich bin besser als mein Ruf.
    Friedrich Schiller

  • Unter den heiligsten Zeilen des Shakespeare wünschte ich dass diejenigen einmal mit Rot erscheinen mögten, die wir einem zur glücklichen Stunde getrunkenen Glas Wein zu danken haben.
    Georg Christoph Lichtenberg

  • Gespräch ist gegenseitige distanzierte Berührung.
    Christian Morgenstern

  • Ich bin nämlich nach dem Willen des Kaisers ein Ritter ohne Pferd und ein Adliger ohne Bauern.
    Martin Opitz

  • Eine solche Skizze braucht nicht im höchsten Grade ausgeführt und vollendet zu sein, wenn sie gut gesehen, gedacht und fertig ist, so ist sie für den Liebhaber oft reizender als ein größeres ausgeführtes Werk.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • All das Meine trage ich mit mir.
    Bias von Priene

  • Sich selbselbsten überwinden ist der allerschwerste Krieg; // Sich selbselbsten überwinden ist der allerschönste Sieg.
    Friedrich von Logau

  • Die Wahrheit (ist) eine Tochter der Zeit.
    Aulus Gellius

  • Das Forschen ist an sich schon beinah die Entdeckung. Man findet immer, wenn man innig genug sucht; auf jede dringlich gestellte Frage kommt schließlich die Antwort. Oft zu unserem Schmerz.
    Klaus Mann

  • Alles ist Materie was mittels der Organe zu uns kommt.
    Novalis

  • Das, was wir den Tod nennen, ist in Wahrheit der Anfang des Lebens.
    Thomas Carlyle

  • Der Geist bewegt die Materie.
    Vergil

  • Parteinahme ist der Anfang der Aufrichtigkeit.
    Oscar Wilde

  • Ernst ist Nichtspiel und nichts anderes. Der Bedeutungsinhalt von Spiel dagegen ist mit Nichternst keineswegs definiert oder erschöpft: Spiel ist etwas Eigenes
    Johan Huizinga

  • Es ist merkwürdig, dass das, was man für gewöhnlich Erlebnisse nennt, in meinem Leben so wenig Rolle spielt. Ich habe, glaube ich, auch welche. Aber sie scheinen mir gar nicht das Hauptsächlichste im Leben, sondern das, was zwischen ihnen liegt, der tägliche Kreislauf der Tage, das ist für mich das Beglückende.
    Paula Modersohn-Becker

  • Die »Idee« blamierte sich immer, soweit sie von dem »Interesse« unterschieden war.
    Karl Marx

  • Großer Gott, und ihr übrigen Zeugen meines Todes, ich habe als Philosoph gelebt und sterbe als Christ.
    Giacomo Casanova

  • Man kann das Weltgebäude nicht ansehen, ohne die trefflichste Anordnung in ihrer Einrichtung, und die sicheren Merkmale der Hand Gottes, in der Vollkommenheit ihrer Beziehungen, zu kennen.
    Immanuel Kant

  • Wer nicht Gott, sondern den Menschen gefallen will, dessen Tugend leidet an Knochenfraß und geht unter.
    Johann Geiler von Kaysersberg

  • Ihr wart in Straf’ gefallen, mußtet euch, // Wie schwer sie war, der Buße schweigend fügen.
    Friedrich Schiller

  • Bamberg ist eine ziemlich grosse, artige und lebhafte Stadt (…)
    Johann Kaspar Riesbeck

  • Wer euch sagt, dass ihr anders reich werden könnt als durch Arbeit und Sparsamkeit, der betrügt euch, der ist ein Schelm.
    Benjamin Franklin

  • [ Wein ] ist unter den Getränken das nützlichste, unter den Arzneien das schmackhafteste und unter den Nahrungsmitteln das angenehmste.
    Plutarch

  • 48. Die Gesetze sind den Spinnweben gleich / da die kleinen Fliegen und Mücken innen bleiben hencken / die Wespen aber und Hornissen hindurch tringen: Also auch henckt man die kleinen Dieb/ die großen aber läßt man laufen/ [...]
    Christoph Lehmann

  • »Du Taugenichts! da sonnst Du Dich schon wieder und dehnst und reckst Dir die Knochen müde, und läßt mich alle Arbeit allein thun. Ich kann Dich hier nicht länger füttern. Der Frühling ist vor der Thüre, geh auch einmal hinaus in die Welt und erwirb Dir selber Dein Brodt.«
    Joseph von Eichendorff

  • Der Mensch ist in seinem Dasein nur zweimal ein völlig Ganzes: im gedankenlosen Genusse der Jugend und in der bedingungslosen Ergebenheit des Alters.
    Peter Rosegger

  • Vff das ichs nit anheb vmbsunst. // wollauff wir haben gottes gunst. // Wer wolt in solchem bleiben dheim. // ich habs gewagt, das ist mein reim.
    Ulrich von Hutten

  • Nicht, wenn die Wahrheit schmutzig ist, sondern wenn sie seicht ist, steigt der Erkennende ungern in ihr Wasser.
    Friedrich Nietzsche

  • Dies ist der andre Weg, geh diesen Weg; sei sicher, dieser führt dich heim.
    Otfrid von Weißenburg

  • Was der Mensch auch tun mag aus Mitleid, es ist nie genug und immer zuviel.
    Richard Dehmel

  • Gott sei Dank sind wir Anhänger der Scharia.
    Tayyip Erdoğan

  • Von meiner Alten erhielt ich gestern Antwort. Nichts als 'zärtliche' Redensarten, but no cash. Außerdem teilt sie mir mit, was ich längst wußte, daß sie 75 Jahre alt ist und manche Gebrechen des Alters fühlt.
    Karl Marx

  • Denn Herrschaft ist im Alltag primär: Verwaltung.
    Max Weber

  • Mit demselben Gefühle, mit welchem du bei dem Abendmahle das Brot nimmst aus der Hand des Priesters, mit demselben Gefühle, sage ich, erwürgt der Mexikaner seinen Bruder vor dem Altare seines Götzen.
    Heinrich von Kleist

  • In den Dämmerungen regiert das Herz.
    Jean Paul

  • Was sollte man in der Welt fürchten außer der Einsamkeit und der Langeweile?
    Georges Bernanos



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