Zufällige Zitate
Aus solchem aufgezwungenen Frieden müßte neuer Haß zwischen den Völkern und im Verlauf der Geschichte neues Morden erwachsen." - Aufruf des Reichspräsidenten und der Reichsregierung vom 8. Mai 1919 zitiert nach
– Friedrich EbertDie Liebe schneidet ins lebendige Fleisch.
– Hugo von HofmannsthalEs eifre jeder seiner unbestochnen von Vorurteilen freien Liebe nach!
– Gotthold Ephraim LessingDiejenigen, die sich selbst Muslime nennen, aber versuchen, den Islam mit Gewalt zu verbreiten, sind sich seiner ihm innewohnende Schönheiten gar nicht bewusst.
– Mirza Ghulam AhmadIhr naht euch wieder, schwankende Gestalten.
– Johann Wolfgang von GoetheIch bin durchaus nicht zynisch, ich habe nur meine Erfahrungen, was allerdings ungefähr auf dasselbe herauskommt.
– Oscar WildeTheorie ist die Mutter der Praxis.
– Louis PasteurDas meiste Unheil richtet Leichtgläubigkeit an.
– Seneca d.J.Die Verwirklichung eines Geschehens vermöge einer außer dem Verwirklicher stehenden Gesetzmäßigkeit ist ein Akt der Unfreiheit, jene durch den Verwirklicher selbst ein solcher der Freiheit.
– Rudolf SteinerMich verletzt nichts mehr.
– Marie AntoinetteEine jüdische Mutter hat mich geboren, Deutschland hat mich genährt, Europa mich gebildet, meine Heimat ist die Erde, die Welt mein Vaterland.
– Ernst TollerBesonders scharfer Prüfung bedarf die Frage, ob die Einführung der Wehrpflicht in der Tat eine Forderung der Demokratie und der Kultur war.
– Ludwig QuiddeWer auf den Krieg vorbereitet ist, kann den Frieden am Besten wahren.
– George WashingtonAlle Wirklichkeit ist subjektive Erscheinung - dies muss die grosse grundlegende Erkenntnis auch der Biologie bilden. Ganz umsonst wird man die gesamte Welt durchstöbern nach Ursachen, die unabhängig vom Subjekt sind, immer wird man auf Gegenstände stossen, die ihren Aufbau dem Subjekt verdanken.
– Jakob Johann von UexküllWollte, Gott hätte mich zum Gärtner oder zum Laboranten gemacht! Ich könnte glücklich sein.
– Johann Wolfgang von GoetheEs giebt gar keine moralischen Phänomene, sondern nur eine moralische Ausdeutung von Phänomenen....
– Friedrich NietzscheIch hatte schlechte Lehrer. Das war eine gute Schule.
– Arnfrid AstelÜberall geht ein früheres Ahnen dem späteren Wissen voraus.
– Alexander von HumboldtBeneide niemanden, denn du weißt nicht, ob der Beneidete im stillen nicht etwas verbirgt, was du bei einem Tausche nicht übernehmen möchtest.
– August StrindbergIch hielt es für besser, etwas zu leisten, als nichts zu versuchen weil man nicht alles leisten kann.
– Alexander von HumboldtBrutus, auch du?
– William ShakespeareUnser Herz ist eine Harfe, eine Harfe mit zwei Saiten. In der einen jauchzt die Freude, und der Schmerz weint in der zweiten.
– Peter RoseggerBosheit ist nichts als eine Gemütskrankheit.
– NovalisDarum können Zeitungen so sehr schaden, weil sie den Geist so unsäglich dezentrieren, recht eigentlich zerstreuen.
– Christian MorgensternDenn wer arbeitet, ist ein subtiler Selbstmörder, und ein Selbstmörder ist ein Verbrecher, und ein Verbrecher ist ein Schuft. Also, wer arbeitet ist ein Schuft.
– Georg Büchner[...] wer nicht einmal ein vollkommenes Kind war, der wird schwerlich ein vollkommener Mann.
– Friedrich HölderlinDer Einfältige ist immer lächerlich; das gehört zu seinem Charakter.
– Jean de La BruyèreDer Wagen hat keine Stelle, an der das fünfte Rad zu befestigen ist.
– FreidankFeststehende philosophische Worte sind gefährlich – man bringt sein ganzes Anschauungssystem darunter – und dann versteht man fremde Worte nicht, die man sonst verstände.
– Jean PaulZu Cöln am Rheine kniet ein Weib // Am Rabensteine unterm Rade, // Und überm Rade liegt ein Leib, // An dem sich weiden Kräh' und Made.
– Annette von Droste-HülshoffRede mit jeder Frau, als würdest du sie lieben, und mit jedem Mann, als würde er dich langweilen.
– Oscar WildePhilosophieren heißt sterben lernen.
– Michel de MontaigneDie Politik ist die Wissenschaft von der Freiheit: die Beherrschung des Menschen durch den Menschen, gleichviel hinter welchem Namen sie sich verbergen mag, ist Unterdrückung, die höchste Vollkommenheit der Gesellschaft findet sich in der Vereinigung von Ordnung und Anarchie.
– Pierre Joseph ProudhonNur wenige, besonders begabte Menschen können sich über den Einfluss ihrer überlieferten Konfession erheben und die völlige Übereinstimmung zwischen den von allen Religionen verkündeten Wahrheiten erkennen.
– Sri YukteswarDer Vers ist als eine Gedächtnishilfe erfunden worden. Später hat man ihn beibehalten aus gesteigertem Vergnügen an der Überwindung von Schwierigkeiten. In der dramatischen Kunst heute noch an ihm festzuhalten, ist ein Überrest von Barbarei. Ein Beispiel: die Dienstordnung für Kavallerie, in Verse gesetzt von De Bonnay.
– StendhalIn den Bau der Welt taugt nur der abgeschliffene Stein.
– Johann Heinrich PestalozziKeiner, der den Schmerz des Andern, und Keiner, der die Freude des Andern versteht. Man glaubt immer zu einander zu gehen und man geht nur neben einander. O Qual für den, der dieß erkennt!
– Franz SchubertUnser Zeitalter ist seinem Wesen nach tragisch, also weigern wir uns, es tragisch zu nehmen. Die Katastrophe ist hereingebrochen, wir stehen vor den Trümmern, wir fangen an, neue kleine Gewohnheiten zu bilden, neue kleine Hoffnungen zu hegen. Es ist ein hartes Stück Arbeit: Kein ebener Weg führt in die Zukunft; wir umgehen die Hindernisse jedoch oder klettern über sie hinweg. Wir müssen leben – einerlei, wie viele Himmel eingestürzt sind.
– D. H. Lawrence