Zufällige Zitate

  • Als Deutscher ward ich geboren, bin ich noch Einer? Nur was ich Deutsches geschrieben, nimmt mir Keiner.
    – Franz Grillparzer

  • Wissen Sie, als Atheist bin ich in das Konzentrationslager gekommen, und nach dem, was ich dort erlebt habe, verließ ich es als gläubiger Christ. Es ist mir klar geworden, daß ein Volk ohne metaphysische Bindung, ohne Bindung an Gott, weder regiert werden noch blühen kann auf die Dauer.
    – Carlo Mierendorff

  • Ich lebe nur einmal. Und so wie ich lebe, ist einmal auch genug.
    – Falco

  • Weltliche Weisheit lehrt, dass es besser für den Ruf ist, konventionell zu versagen, als unkonventionell erfolgreich zu sein.
    – John Maynard Keynes

  • Die Welt ist ein Berg, und alles, was man je von ihr zurückbekommt, ist der Widerhall der eigenen Stimme.
    – Dschalal ad-Din al-Rumi

  • Nicht aufzufallen, ist das erste Gesetz des guten Tones;
    – August Julius Langbehn

  • Gott ähneln, aber dem gekreuzigten Gott.
    – Simone Weil

  • Wer in einem blühenden Frauenkörper das Skelett zu sehen vermag, ist ein Philosoph.
    – Kurt Tucholsky

  • Liebende sind Verrückte
    – Terenz

  • In einem Staat, das heißt in einer Gesellschaft, in der es Gesetze gibt, kann Freiheit nur darin bestehen, das tun zu können, was man wollen darf. […] Freiheit ist das Recht, alles zu tun, was die Gesetze erlauben.
    – Charles de Montesquieu

  • Das eben geschieht den Menschen, die in einem Irrgarten hastig werden: Eben die Eile führt immer tiefer in die Irre.
    – Seneca d.J.

  • Die Dankbarkeit ist die Tugend der Nachwelt.
    – Kuno Fischer

  • Ein Feuilleton schreiben heißt auf einer Glatze Locken drehen.
    – Karl Kraus

  • Kunst ist eine freie Nachahmung der Natur mit Bewusstsein, das höchste Ziel der Kunst ist eine verschönte Natur.
    – Sophie Mereau

  • Welch ein Anker ist die Hoffnung!
    – Sully Prudhomme

  • Sie fasst ins Auge mich; für wahr so sehr; als ließ sie ganz die Zunge aus den Augen
    – William Shakespeare

  • Es ist so leicht, sich behaglichen Genuß zu verschaffen, daß man nur staunen muß, wie selten er zu finden.
    – Alexander von Villers

  • Es geht gut, der Berg ist überschritten.
    – Friedrich II. (Preußen)

  • Jeder ist der Liebe würdig, nur der nicht, der sich selbst für würdig hält.
    – Oscar Wilde

  • Die Nation, die nur durch einen einzigen Mann gerettet werden kann und soll, verdient Peitschenschläge.
    – Johann Gottfried Seume

  • Ich, der ich immer gehört hatte, auf die Ohrfeige eines Mädchens gehöre ein derber Kuss.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Ältere Bekanntschaften und Freundschaften haben vor neuen hauptsächlich das voraus, daß man sich einander schon viel verziehen hat.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Entweder es gelingt uns, den Islam zu europäisieren oder Europa wird islamisiert. Mitte des Jahrhunderts, also in 44 Jahren, haben die Moslems in Europa über 50 Prozent der Bevölkerung. Ende des Jahrhunderts singt der Papst vorm Minarett.
    – Jürgen Becker

  • Der Mensch ist ein Blinder, der vom Sehen träumt.
    – Friedrich Hebbel

  • Die Liebe liebt das Wandern, - // Gott hat sie so gemacht — // Von Einem zu dem Andern — // Fein Liebchen, gute Nacht!
    – Wilhelm Müller

  • Ich werde niemals die kostbare Perle der persischen Sprache (Dari), vor die Säue werfen.
    – Nasser Chosrau

  • Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegeben, um sie zu heiligen.
    – Paulus von Tarsus

  • Fragen zu stellen lohnt sich immer - wenn es sich auch nicht immer lohnt, sie zu beantworten.
    – Oscar Wilde

  • Die Geschichte geht zu Ende, und es erscheinen die Geschichtsschreiber.
    – Francesco de Sanctis

  • Sich fügen heißt lügen.
    – Erich Mühsam

  • Es ist demütigend für die menschliche Vernunft, dass sie in ihrem reinen Gebrauch nichts ausrichtet, und sogar noch einer Disziplin bedarf, um ihre Ausschweifungen zu bändigen, und die Blendwerke, die ihr daherkommen, zu verhüten.
    – Immanuel Kant

  • Heute sieht man es als eine Heldenthat an, wenn man mehr trinkt, wie die Juden, und tadelt es als gebildete Nation, daß die Juden so viel Kinder auf höhere Schulen schicken, und wenn man dann alle diese wackeren Thaten verrichtet hat — dann singt man: "Deutschland, Deutschland über Alles!" (Stürmische Heiterkeit.) Wahrlich: Unseren Freund Hoffmann von Fallersleben hat ein gütiges Geschick davor bewahrt, diesen Mißbrauch seines prachtvollen Liedes mit erleben zu müssen, denn, das gestehe ich offen: wenn das deutsch, wenn das christlich sein soll, dann möchte ich lieber überall in der Welt sein, als im christlichen Deutschland! (Lebhafter Beifall.)
    – Eugen Richter

  • Schimpfe so, dass du schnell wieder Freund werden kannst.
    – Periander von Korinth

  • Manche Zeit wird uns entrissen, manche unvermerkt entzogen, manche fließt fort. Doch am schimpflichsten ist der Verlust, der aus Unachtsamkeit geschieht.
    – Seneca d.J.

  • Du verehrst die Heiligen, du freust dich, ihre Reliquien zu berühren. Doch du verachtest das Beste, was sie überliefert haben: das Beispiel des reinen Lebens.
    – Erasmus von Rotterdam

  • Die Knackwürstchenfotografie liegt mir nicht. Bei meiner Arbeit handelt es sich um eine etwas poetischere Version der Wirklichkeit. Ich bin kein Urologe.
    – Karl Lagerfeld

  • Wenn wir dereinst im Weltmaßstab gesiegt haben, dann werden wir, glaube ich, in den Straßen einiger der größten Städte der Welt öffentliche Bedürfnisanstalten aus Gold bauen. Das wäre die 'gerechteste' und beste anschaulich-belehrende Verwendung des Goldes für die Generationen, die nicht vergessen haben, wie man des Goldes wegen zehn Millionen Menschen niedergemetzelt und dreißig Millionen zu Krüppeln gemacht hat (...).
    – Lenin

  • Es hilft uns nichts, das Böse zu verneinen; gegen das Böse hilft uns nur, die Welt so mit Gutem anzufüllen, daß schließlich das Böse keinen Platz mehr hat. Und so hilft es uns nichts, den Krieg zu beklagen; vor dem Krieg schützt uns nur ein Verhältnis der Nationen, in dem sie sich zusammenwirkend alle wohler fühlen als auseinanderstrebend.
    – Hermann Bahr

  • Einsame Stille! Wie bist du schön! Und wie süß das wäre, solch ein Schweigen ewig zu genießen, im Tod seiner Ruhe bewusst! Ob der Tod die Ruhe bringt? Sie sagen: nein!
    – Ludwig Ganghofer

  • Suche immer zu nützen! Suche nie, dich unentbehrlich zu machen.
    – Marie von Ebner-Eschenbach



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