Zufällige Zitate

  • Wer zuerst zur Mühle kommt, soll als erster mahlen.
    Eike von Repgow

  • Wenn Euer Gewissen rein ist, so seid Ihr frei.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Wahrheit kann warten: denn sie hat ein langes Leben vor sich.
    Arthur Schopenhauer

  • Ein getreues Herze wissen // hat des höchsten Schatzes Preis.
    Paul Fleming

  • Wisst also in Kürze, dass die Weltseele und die Gottheit überall und in jedem Theile allgegenwärtig sind nicht in der Weise, wie irgend ein stoffliches Ding daselbst sein kann; – denn das ist jedem Körper und jedem Geist unmöglich, welcher es auch sei; – sondern auf eine Weise, welche euch nicht leicht anders klar zu machen ist als folgendermaassen. Wenn es heisst, die Weltseele und die universale Form sind überall, so ist das nicht körperlich oder der Ausdehnung nach zu verstehen; – denn so sind sie und können sie auch nicht in einem Theile sein; – sondern sie sind geistig überall ganz.
    Giordano Bruno

  • Was einmal alle Welt tut, glaubt der einzelne ohne weiteres auch tun zu dürfen. Und da nun die Welt im ganzen in neuerer Zeit in ihrer Richtung auf Geld und Gut recht viele verkehrte Grundsätze und Gebräuche hervorgebracht hat, so verfallen sehr viele Christen, ohne besonderen bösen Willen, in sehr verkehrte Handlungsweisen. Das ist vielleicht mehr Irrtum als Unrecht.
    Adolph Kolping

  • Zuletzt...zuletzt hat der Mensch nur den Menschen. Und zuallerletzt die Erinnerung an ihn.
    Kurt Kluge

  • Der geschickte Journalist hat eine Waffe: das Totschweigen - und von dieser Waffe macht er oft genug Gebrauch.
    Kurt Tucholsky

  • Ein Preservatif ist auch eine schätzbare Arzeney; und die ganze Moral hat kein kräftigers, wirksamers, als das Lächerliche.
    Gotthold Ephraim Lessing

  • In dem glücklichen Mittelstande der menschlichen Gesellschaft, worinn ich gebohren wurde, sieht man die Anbauung des Geistes, und die Ausübung der meisten Tugenden nicht nur als Pflichten, sondern auch als den Grund unsers Wohlergehens an; und ich werde mich dieser Vortheile allezeit dankbarlich erinnern, weil ich Ihnen das unschätzbare Glück Ihrer Liebe schuldig bin.
    Sophie von La Roche

  • Verloren ist nur, wer sich selbst aufgibt.
    Matteo Maria Boiardo

  • Tod ist Trennung, Dreifacher Tod Trennung ohne Hoffnung wiederzusehen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Und was ist Wahrheit? Dass das Universum im Urknall entstanden ist? ... Letztlich ist das nichts als Marketing.
    Robert B. Laughlin

  • Daß die Zärtlichkeit noch barbarischer zwingt, als Tyrannenwuth! — Was soll ich? Ich kann nicht! Was muß ich thun?
    Friedrich Schiller

  • Ich sterbe für mein Vaterland, ich habe ein reines Gewissen.
    Wilhelm Canaris

  • Mit einer Kindheit voll Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten.
    Jean Paul

  • [...] daß man den Künstler dann erst recht lobt, wenn man über sein Werk sein Lob vergißt.
    Gotthold Ephraim Lessing

  • Welche denkbare Verbindung besteht zwischen bestimmten Bewegungen bestimmter Atome in meinem Gehirn einerseits, andererseits den für mich ursprünglichen, nicht weiter definirbaren, nicht wegzuläugnenden Thatsachen: „Ich fühle Schmerz, fühle Lust; ich schmecke süss, rieche Rosenduft, höre Orgelton, sehe Roth,“ und der ebenso unmittelbar daraus fliessenden Gewissheit:„Also bin ich“? Es ist eben durchaus und für immer unbegreiflich, dass es einer Anzahl von Kohlenstoff-, Wasserstoff-, Stickstoff-, Sauerstoff- u. s. w. Atomen nicht sollte gleichgültig sein, wie sie liegen und sich bewegen, wie sie lagen und sich bewegten, wie sie liegen und sich bewegen werden. Es ist in keiner Weise einzusehen, wie aus ihrem Zusammenwirken Bewusstsein entstehen könne.
    Emil Du Bois-Reymond

  • Unter Bush hat der Militarismus seinen Höhepunkt erreicht. Seine Haltung ist: Wir haben die größte Knarre von allen - und das zeigen wir auch. Auge um Auge, Zahn um Zahn, bis alle Zähne draußen sind.
    Martin Luther King III.

  • Der Schöpfer kann nichts anderes schaffen, als was er schaffen will; er will nichts anderes schaffen, als was er schafft; folglich kann er nichts anderes schaffen, als was er schafft. Wer also die Unendlichkeit der Schöpfung leugnet, leugnet das Unendlichsein des schaffenden Vermögens.
    Giordano Bruno

  • Werde welcher du bist erfahren.
    Pindar

  • Der Einfall ersetzt nicht die Arbeit. Und die Arbeit ihrerseits kann den Einfall nicht ersetzen oder erzwingen, so wenig wie die Leidenschaft es tut. Beide – vor allem: beide
    Max Weber

  • Handelt einer mit Honig, er leckt zuweilen die Finger.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Das Erpressungsmittel der Wahrhaftigkeit in äußeren Aussagen, der Eid (tortura spiritualis) wird von einem menschlichen Gerichtshofe nicht bloß für erlaubt, sondern auch für unentbehrlich gehalten: ein trauriger Beweis von der geringen Achtung der Menschen für die Wahrheit, selbst im Tempel der öffentlichen Gerechtigkeit, wo die bloße Idee von ihr schon für sich die größte Achtung einflößen sollte!
    Immanuel Kant

  • Wien, 16. April 1896. Hier unterbrach ich damals die zusammenhängende Darstellung, denn es folgten mehrere Wochen einer beispiellosen Produktion, in denen ich die Einfälle nicht mehr ruhig ins Reine schreiben konnte. Ich schrieb gehend, stehend, liegend, auf der Gasse, bei Tisch, bei Nacht, wenn es mich aus dem Schlaf aufjagte.
    Theodor Herzl

  • Was kümmert mich der Schiffbruch der Welt, ich weiß von nichts, als meiner seligen Insel.
    Friedrich Hölderlin

  • Jeder Arzt hat seine Lieblingskrankheit."
    (Original engl.: "To say the truth, every physician almost hath his favourite disease" The History of Tom Jones (1749), Book II, Ch. 9 Gutenberg.org)
    Henry Fielding

  • Bücher und Dirnen kann man ins Bett nehmen.
    Walter Benjamin

  • Arbeit ist das beste Mittel gegen Trauer.
    Arthur Conan Doyle

  • Dies ist die Lehre des Lebens, die // erste und letzte und tiefste, // Daß es uns löset vom Bann, den die // Begriffe geknüpft.
    Hugo von Hofmannsthal

  • Der echte Schüler lernt aus dem Bekannten das Unbekannte entwickeln und nähert sich dem Meister.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Das Auge des Gesetzes wacht.
    Friedrich Schiller

  • Ich mag mich nicht gern mit der Kirche auseinandersetzen; es hat ja keinen Sinn, mit einer Anschauungsweise zu diskutieren, die sich strafrechtlich hat schützen lassen.
    Kurt Tucholsky

  • Wenn es erlaubt ist, freue ich mich über die Wiedergewinnung der Freiheit; wenn nicht, was hat mir dieser Wechsel des Herrn gebracht, außer der Freude, als ich das gerechte Ende eines Tyrannen vor Augen hatte?
    Cicero

  • Die Blumen des Frühlings sind die Träume des Winters.
    Khalil Gibran

  • Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Man lobt im Tode manchen Mann, der Lob im Leben nie gewann.
    Freidank

  • Zu unserer Besserung bedürfen wir eines Spiegels.
    Arthur Schopenhauer

  • Möge das Gas in die Spielstuben eurer Kinder schleichen. Mögen sie langsam umsinken, die Püppchen. Ich wünsche der Frau des Kirchenrats und des Chefredakteurs und der Mutter des Bildhauers und der Schwester des Bankiers, dass sie einen bittern qualvollen Tod finden, alle zusammen. Weil sie es so wollen, ohne es zu wollen. Weil sie faul sind. Weil sie nicht hören und nicht sehen und nicht fühlen.
    Kurt Tucholsky

  • Die Hoffnung ist ein gutes Frühstück, aber ein schlechtes Abendbrot.
    Francis Bacon



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