Zufällige Zitate

  • Die Selbstmordrate von Jugendlichen hat sich in den letzten drei Jahrzehnten in den USA um 100 Prozent gesteigert. Über 80 Prozent aller Befragten US-Amerikaner erklären, dass der Lebensstil unserer Gesellschaft falsch sei und dass wir dringend etwas ändern müssten.
    – Andreas Weber

  • Eine Gesellschaftsformation geht nie unter, bevor alle Produktivkräfte entwickelt sind, für die sie weit genug ist, und neue höhere Produktionsverhältnisse treten nie an die Stelle, bevor die materiellen Existenzbedingungen derselben im Schoß der alten Gesellschaft selbst ausgebrütet worden sind. Daher stellt sich die Menschheit immer nur Aufgaben, die sie lösen kann, denn genauer betrachtet wird sich stets finden, daß die Aufgabe selbst nur entspringt, wo die materiellen Bedingungen ihrer Lösung schon vorhanden oder wenigstens im Prozeß ihres Werdens begriffen sind.
    – Karl Marx

  • Wenn jemand im Gespräche sagt: „Ohne Ihnen n a h e t r e t e n zu wollen, selbstverständlich ---“ tritt er einem direkt mitten in die Seele hinein!
    – Peter Altenberg

  • Die Klarheit seines Innern ist für den Menschen das höchste Gut.
    – Adalbert Stifter

  • Der Stoff nur bleibt bewahrt, die Form muss untergehn.
    – Pierre de Ronsard

  • Mädchen und Gold sind desto weicher, je reiner sie sind.
    – Jean Paul

  • Will der Neid sich doch zerreißen, // Lass ihn seinen Hunger speisen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Der Staat kann nicht blos Form sein; bloße Formen giebt es gar nicht.
    – Heinrich von Treitschke

  • Ein blind Huhn findet auch wohl ein Korn!
    – Georg Rollenhagen

  • Verantwortung ist doch nicht nur ein Wort, eine chemische Formel, nach der helles Menschenfleisch in dunkle Erde verwandelt wird. Man kann doch Menschen nicht für ein leeres Wort sterben lassen. Irgendwo müssen wir doch hin mit unserer Verantwortung. Die Toten – antworten nicht. Gott – antwortet nicht. Aber die Lebenden, die fragen.
    – Wolfgang Borchert

  • Das Kind lügt selten früher, als bis es bei anderen die Lüge entdeckt hat.
    – Peter Rosegger

  • Weil wir die Untrenn­barkeit der Demokratie und des Sozialismus begriffen haben, nennen wir uns Sozialdemokraten. In diesem Namen liegt unser Programm. Programme sind aber nicht dazu da, mit dem Mund bekannt und mit der Tat verleugnet zu werden; sie sollen die Richtschnur unseres Handelns sein.
    – Wilhelm Liebknecht

  • Entsteht nicht ein Kunstwerk nur in dem Moment, wann ich deutlich einen Zusammenhang mit dem Universum vernehme?
    – Philipp Otto Runge

  • Ein fröhlicher Mensch ist kein Schmeichler / kein Betrieger / kein Lieger / ist warhafft in seiner Sachen / thut selten weynen / vielmehr lachen.
    – Abraham a Sancta Clara

  • Man muss der Unehrlichkeit oder Unvorsichtigkeit seines Bedienten immer ein wenig Spielraum lassen.
    – Michel de Montaigne

  • Der Eine fragt: was kommt danach? // Der Andre fragt nur: ist es recht? // Und also unterscheidet sich // Der Freie von dem Knecht.
    – Theodor Storm

  • Ez ist ein dinc vil wunderlich, swer nâch dem tôde wirbet, daz der vil kûme stirbet, und der des tôdes nit engert, der wit vil schiere sîn gewert.
    – Konrad von Würzburg

  • Ich habe vergessen dir zu sagen, du sollst deine Zähne nicht mit dem Tischtuch putzen.
    – Pietro Aretino

  • Der Zufall [bezeichnet] heute in freiem Vorkommen das unberechenbare Geschehen, das sich unserer Vernunft und unserer Absicht entzieht.
    – Gebrüder Grimm

  • Es gibt wohl manches, das man annehmen muss, ohne zu Dank verpflichtet zu sein.
    – Seneca d.J.

  • Wenn Einer von einer sehr heftigen Liebe zu einem Weibe ergriffen wird, so ist ihnen mit einander zu plaudern und zu scherzen erlaubt, sich gegenseitig mit Laub- und Blumenkränzen zu beschenken und sich gegenseitig anzudichten. Wenn aber eine nicht vortheilhafte Generation von ihnen zu befürchten ist, wird ihnen die geschlechtliche Vereinigung unter keinen Umständen gestattet, wenn die Frau nicht schon schwanger ist (was dann der Wunsch des Mannes ist) oder unfruchtbar.
    – Tommaso Campanella

  • Alle Schöpfung ist Werk der Natur. Von Jupiters Throne // Zuckt der allmächtige Strahl, nährt und erschüttert die Welt.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Perestroika wurde in dem Moment abgebrochen, als es endlich den neuen Unionsvertrag gab, der die Union erhalten, aber dezentralisiert hätte. So wäre der Weg zur Desintegration versperrt worden. Das war das, was nötig gewesen wäre. In der Union wären mindestens zehn, vielleicht auch zwölf Republiken geblieben.
    – Michail Gorbatschow

  • Der Gedanke des sterbenden Nero: qualis artifex pereo! war auch der Gedanke des sterbenden Augustus: Histrionen-Eitelkeit! Histrionen-Schwatzhaftigkeit! Und recht das Gegenstück zum sterbenden Sokrates!
    – Friedrich Nietzsche

  • Gott versteckt sich hinter das, was wir lieben.
    – Friedrich Hebbel

  • Dass die Berliner Mauer verschwand, ist für mich der Beweis, dass Träume sich nicht begrenzen lassen und dass der Freiheitswille alle Grenzen überwinden kann. Das Stückchen Mauer erinnert mich jeden Tag daran.
    – Farah Diba

  • Nimm dich in acht, dass meine Geduld nicht über deiner Langsamkeit abläuft. Auf meine Ehre, ich ziehe sie deinetwegen nicht noch einmal auf.
    – Georg Christoph Lichtenberg

  • Es ist gar viel leichter ein Ding zu tadeln als es selbst zu erfinden.
    – Albrecht Dürer

  • Auf die Masse soll und muss jeder Dichter wirken, mit der Masse nicht.
    – Franz Grillparzer

  • Der Kindergarten ergänzt das Familienleben durch seine gemeinsamen Spiele und Beschäftigungen und bereitet die Kinder durch harmonische Entwicklung all dieser Anlagen auf die spätere Schule des Lebens vor. Er muss jedoch in seinem Streben von der elterlichen Erziehung unterstützt und gefördert werden und macht dieselbe in keiner Weise überflüssig.
    – Lina Morgenstern

  • Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
    – Karl Lagerfeld

  • Freundlichkeit kann man kaufen.
    – Kurt Tucholsky

  • Wer das Geheimnisvolle nicht kennt und sich nicht mehr wundern, nicht mehr staunen kann, der ist sozusagen tot und sein Auge erloschen.
    – Albert Einstein

  • Was im Mai nicht blüht, wirds im September nicht nachholen.
    – Friedrich Hebbel

  • Nur einmal machte man mich sprachlos. Es war, als mich jemand fragte: »Wer bist du?«
    – Khalil Gibran

  • Die Kritik ist leicht, die Kunst ist schwer. Ein Kritiker wie Lessing hat sich noch nie damit geschmeichelt, daß er selbst, wenn er Laokoon kritisirte, im Stande wäre, irgend ein Bildhauer zu sein. Ich kann versichern, die Politik ist keine Wissenschaft, die man lernen kann, sie ist eine Kunst, und wer sie nicht kann, der bleibe davon.
    – Otto von Bismarck

  • Es ist daher nicht richtig geredet, wenn man in den Hörsälen der Weltweisheit immer lehret, es könnte, im metaphysischen Verstande, nicht mehr wie eine einzige Welt existieren.
    – Immanuel Kant

  • Wir sind doch thörichte Menschen! Wie oft durchkreuzt die Furcht vor dem Lächerlichwerden unsere innigsten, zartesten Gefühle! Man schämt sich der Thräne und - spottet; man schämt sich des fröhlichen Lachens und - schneidet ein langweiliges Gesicht.
    – Wilhelm Raabe

  • Jede Illusion muß einmal zerrinnen.
    – Honoré de Balzac

  • Vom Himmel reißt der Morgen das schwarze Tuch // Der Nacht, drum füll mit Magierwein den Krug, // Saqi, und reib dir deine Augen wach! // Glaub mir, du schläfst dereinst noch lang genug.
    – Omar Khayyam



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