Zufällige Zitate

  • Soll einst die Nachwelt dich mit Segen nennen, // Musst du den Fluch der Mitwelt tragen können.
    Ernst Raupach

  • Werden denn die nach uns Kommenden gerade Lust haben, nach unseren kostpieligen Plänen weiterzuleben oder die Sünden der Väter zu sühnen? Werden sie nicht vielmehr auch ihre besonderen Bedürfnisse und Rechte haben? Wer sagt denn, daß die „großen Werke“, die wir heute auf ihren Kredit hin schaffen, ihnen recht sein, ja vielleicht auch nur brauchbar sein werden?
    Peter Rosegger

  • Die Klugheit ist stärker als die Gewalt, und die Milde mächtiger als der Mord.
    Karl May

  • Aus vielen Skizzen endlich ein Ganzes hervorzubringen, gelingt selbst den Besten nicht immer.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Spötterei ist eine höchst schädliche und gefährliche Waffe, wenn sie in ungeschickte und täppische Hände gerät.
    Philip Stanhope Earl of Chesterfield

  • Und meine Seele spannte // Weit ihre Flügel aus, // Flog durch die stillen Lande, // Als flöge sie nach Haus.
    Joseph von Eichendorff

  • Wer nicht ein wenig Leid zu ertragen weiß, muss damit rechnen, viel zu leiden.
    Jean-Jacques Rousseau

  • Barbarei und Zivilisation - Vorgericht und Nachspeise der Kultur.
    Emil Gött

  • Unser ganzes Leben ist Gottesdienst.
    Novalis

  • Der Fanatismus ist gerade bei den Gebildeten zu Hause; denn gebildet ist der Mensch, so weit er sich für Geistiges interessiert, und Interesse für Geistiges ist eben, wen es lebendig ist, Fanatismus und muß es sein; es ist ein fanatisches Interesse für das Heilige.
    Max Stirner

  • Die Unentbehrlichkeit eines Individuums ist gewiß immer nur eingebildet und chimerisch; aber auch so ist sie gut.
    Friedrich Buchholz

  • Ach, wenn wir schon Fabeln und Wundergeschichten nötig haben, so sollen sie wenigstens ein Symbol der Wahrheit sein!
    Voltaire

  • Es wird dem glücklichen Gemüte zugesprochen, wenn wir die ganze Lebenszeit mit einen gesunden Geist in einem gesunden Körper durchlaufen können.
    Baruch de Spinoza

  • Der Muth wächst mit der Gefahr; Die Kraft erhebt sich im Drang.
    Friedrich Schiller

  • Seien wir doch, was wir sind, und seien wir es gut.
    Franz von Sales

  • Es wird gewiss in England des Jahres noch einmal so viel Portwein getrunken, als in Portugal wächst.
    Georg Christoph Lichtenberg

  • Die strategische Aufgabe der Vierten Internationalen besteht nicht in der Reformierung, sondern im Sturz des Kapitalismus.
    Leo Trotzki

  • Das Vertrauen ist eine zarte Pflanze; ist es zerstört, so kommt es sobald nicht wieder.
    Otto von Bismarck

  • Nach Alter und Einsicht muss es unterschiedliche Maßstäbe geben.
    Benedikt von Nursia

  • Du nahmst mir meinen Himmel nur, um ihn // In König Philipps Armen zu vertilgen.
    Friedrich Schiller

  • Das Schöne, auch in der Kunst, ist ohne Scham nicht denkbar.
    Hugo von Hofmannsthal

  • Wir brauchen und sollten uns nicht schämen, Kriminalliteratur zu produzieren.
    Friedrich Glauser

  • Ein politischer Mann ist widerlich, ein politisches Weib aber grauenhaft.
    Richard Wagner

  • Das Leben ist eine mißliche Sache: ich habe mir vorgesetzt, es damit hinzubringen, über dasselbe nachzudenken.
    Arthur Schopenhauer

  • Meine Ehrungen sind Missverständnis, Verfolgung und Missachtung, verstärkt weil nicht erstrebt.
    Thomas Eakins

  • Ein Punkt nur ist es, kaum ein Schmerz, // nur ein Gefühl empfunden eben; // und dennoch spricht es stets darein // und dennoch stört es dich zu leben.
    Theodor Storm

  • Das Unendliche hat wie keine andere Frage von jeher so tief das Gemüt der Menschen bewegt; das Unendliche hat wie kaum eine andere Idee auf den Verstand so anregend und fruchtbar gewirkt; das Unendliche ist aber auch wie kein anderer Begriff so der Aufklärung bedürftig.
    David Hilbert

  • Der Körper kann große Lasten tragen, wenn man ihn strafft. Mit der Seele ist es ebenso.
    Michel de Montaigne

  • Das englische Publikum fühlt sich am wohlsten, wenn Mittelmäßigkeit zu ihm spricht.
    Oscar Wilde

  • Das Klima, nicht ihr Befinden ändern diejenigen, die übers Meer fahren.
    Horaz

  • Sei wieder ruhig, sei heiter, und bringe mir das einzig seelige Gefühl, dass du zufrieden bist. Und gib auch mir meine Ruhe wieder, dann gewiss, dann gewiss werde ich glücklich sein.
    Susette Gontard

  • Es gibt zwei Sorten Ratten: Die hungrigen und satten.
    Heinrich Heine

  • Das ist ein Vorhaben von Verrückten nicht von Liebenden.
    Terenz

  • Der Winter zähmt Mensch und Tier.
    William Shakespeare

  • Die Philosophie wimmelt von fehlerhaften Definitionen, vornehmlich solche, die zwar wirkliche Elemente zur Definition, aber noch nicht vollständig enthalten.
    Immanuel Kant

  • Dafür gab es keine Sühne; aber wenn Vergebung unmöglich war, war doch Vergessen möglich.
    Oscar Wilde

  • Wer mit der eignen Ehre schlecht verfahren, // Wird auch der andern Ehre nicht bewahren.
    Saadi

  • Die wahre Geschichte der ersten zehn Jahre meines weimarischen Lebens könnte ich nur im Gewande der Fabel oder eines Märchens darstellen, als wirkliche Tatsache würde die Welt es nimmermehr glauben.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Die künstlichen Seuchen sind vielmehr Attribute der Gesellschaft, Produkte der falschen oder nicht auf alle Klassen verbreiteten Cultur; sie deuten auf Mängel, welche durch die staatliche und gesellschaftliche Gestaltung erzeugt werden.
    Rudolf Virchow

  • Vergnügen ist nichts als ein höchst angenehmer Schmerz.
    Heinrich Heine



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