Zufällige Zitate

  • Die Tätigen rollen, wie der Stein rollt, gemäß der Dummheit der Mechanik.
    – Friedrich Nietzsche

  • Gott ist mein Leben.
    – Mary Baker Eddy

  • Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.
    – Friedrich Nietzsche

  • Auch wenn die Kräfte fehlen, ist doch der [gute] Wille zu loben.
    – Ovid

  • Daß wir selber sind, ist unser höchster und edelster Gedanke. Und von sterblichen Lippen läßt sich kein erhabneres Wort vom Schönen sagen als:
    – Karl Philipp Moritz

  • Moral also führt unumgänglich zur Religion, wodurch sie sich zur Idee eines machthabenden moralischen Gesetzgebers außer dem Menschen erweitert, in dessen Willen dasjenige Endzweck (der Weltschöpfung) ist, was zugleich Endzweck des Menschen sein kann und soll.
    – Immanuel Kant

  • Wenn ein Mensch im Ruf der Redlichkeit und Menschlichkeit steht, so kommt es vor, dass man ihn ausnutzen möchte; man kommt ihm mit Vorschlägen, die man keinem anderen machen würde. Man zählt auf seine Großmut.
    – Charles de Montesquieu

  • Das Dasein ist köstlich, man muß nur den Mut haben, sein eigenes Leben zu führen.
    – Peter Rosegger

  • Hier auf dem offenen Meere der Welt, mitten unter hundert Schiffen, kann ich Dir nicht durch das Sprachrohr der Presse das zuschreien, was ich Dir viel lieber nahe an Deinem Angesicht und an Deiner Brust zuflüstern möchte.
    – Jean Paul

  • Der Wein ist mein Vergnügen! // Ich wollt, das ganze Meer // Wär Wein und ich ein Walfisch, // Der schwömme drüber her.
    – Georg Weerth

  • Wer immer in Zerstreuungen lebt, wird fremd in seinem eignen Herzen.
    – Adolph Freiherr Knigge

  • Was immer in Hast erstellt, ist vergebene Müh.
    – Saadi

  • Dass der Arbeiter für seine Arbeit auch einen Lohn haben muss, ist eine Theorie, die heute allgemein fallen gelassen worden ist.
    – Kurt Tucholsky

  • Das dritte Gesetz der Sehnsucht lautet: Nur im Spiegel anderen Lebens können wir uns selbst verstehen. Wir brauchen den Blick des Allerfremdesten.
    – Andreas Weber

  • Ich habe keine lebendige Empfindung eines Verkehrs mit Gott. Ich beneide die, die eine solche haben, da ich weiß, daß sie mir unendlich helfen würde. Das Gött­liche ist für mein aktives Leben auf abstrakte Begrif­fe beschränkt, die als Ideale mich interessieren und beeinflussen, aber sie tun es nur schwach im Ver­gleich mit dem Gottesgefühl, wenn ich ein solches hätte.
    – William James

  • Hass verletzt die Seele und zerstört die Persönlichkeit.
    – Martin Luther King

  • Prag läßt nicht los. Uns beide nicht. Dieses Mütterchen hat Krallen. Da muß man sich fügen oder -. An zwei Seiten müßten wir es anzünden, am Vyšehrad und am Hradschin, dann wäre es möglich, daß wir loskommen. Vielleicht überlegst Du es Dir bis zum Karneval.
    – Franz Kafka

  • Unser Herrgott aber hat den heiligen Ehestand von Anfang an nicht zu einem Bußwerk bestimmt; wenn er es doch wird, dann hat der törichte Mensch ihn selbst dazu gemacht.
    – Adolph Kolping

  • Das, was wir den Tod nennen, ist in Wahrheit der Anfang des Lebens.
    – Thomas Carlyle

  • Die Idee des Rechts muss und wird früher oder später den Sieg davontragen über die Idee der Gewalt.
    – Wilhelm Solf

  • Ihr macht schöne Verse ohne die Verskunst, ihr haltet passende Reden, ohne die Rhetorik studiert zu haben. Das geht wohl recht gut eine Zeitlang, aber zuletzt reicht es doch nicht aus.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Wohl erinnerte ich mich bey dieser Gelegenheit an den guten Organisten von Berka; denn dort war mir zuerst, bey vollkommener Gemüthsruhe und ohne äußere Zerstreuung, ein Begriff von Eurem Großmeister [ Johann Sebastian Bach ] geworden. Ich sprach mir's aus: als wenn die ewige Harmonie sich mit sich selbst unterhielte, wie sich's etwa in Gottes Busen, kurz vor der Weltschöpfung, möchte zugetragen haben, so bewegte sich's auch in meinem Innern, und es war mir, als wenn ich weder Ohren, am wenigsten Augen und weiter keine übrigen Sinne besäße noch brauchte.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Spiele fleißig Fugen guter Meister, vor Allen von Joh. Seb. Bach. Das „wohltemperirte Clavier“ sei dein täglich Brod. Dann wirst du gewiß ein tüchtiger Musiker.
    – Robert Schumann

  • Alles, was man denkt, ist entweder Zuneigung oder Abneigung!
    – Robert Musil

  • So geh' es Tag für Tag: doch eben // Aus Tagen, Freund, besteht das Leben. // Gar Viele sind, die das vergessen: // Man muß es nicht nach Jahren messen.
    – Eduard von Bauernfeld

  • Die beste Erziehungsmethode für ein Kind ist, ihm eine gute Mutter zu verschaffen.
    – Christian Morgenstern

  • Mehr als jede andere Tugend betont der Buddhismus Uneigennützigkeit, die in Liebe und heilender Hinwendung Ausdruck findet.
    – Tendzin Gyatsho

  • Literatur eignet sich nicht zur Darstellung von Sachverhalten, wohl aber zur Manipulation des Lesers und meiner selbst.
    – Thomas Raab

  • Die deutsche Sprache ist die tiefste, die deutsche Rede die seichteste.
    – Karl Kraus

  • Das Feld der Philosophie lässt sich auf folgende Fragen bringen: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch?
    – Immanuel Kant

  • Du mochtest im Sumpfe nicht schwimmen. Komm nun, komm, und lass uns baden in offener See!
    – Friedrich Hölderlin

  • Geduld mit der Streitsucht der Einfältigen! Es ist nicht leicht zu begreifen, dass man nicht begreift.
    – Marie von Ebner-Eschenbach

  • Sie hat ihrem Thron und ihrem Geschlecht Ehre gemacht.
    – Friedrich II. (Preußen)



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