Zufällige Zitate

  • Jeder Schriftsteller wünscht nach dem Zweck seiner Arbeit beurtheilt zu werden.
    Johann Martin Miller

  • Mein liebstes Weibchen, du must dich beÿ meiner Rückunft schon mehr auf mich freuen, als auf das gelde. […] – 2:ts hat Lichnowsky mich [...] früh verlassen, und ich folglich | in dem theuern orte Potsdam | selbst zehren müssen; […] den 1:t Juny werde ich in Prag schlafen, und den 4:t – den 4:t? – beÿ meinem liebsten weiberl; –
    Wolfgang Amadeus Mozart

  • Der Sklav seiner Bedürfnisse ist die Beute aller die ihn umgehen; er schleppt eine Kette, an der man ihn leiten kann, wohin man will.
    Georg Forster

  • Von Stettin an der Ostsee bis Triest an der Adria hat sich ein Eiserner Vorhang über den Kontinent gesenkt.
    Winston Churchill

  • Wir haben nicht die Freiheit, dies oder jenes zu erreichen, aber die, das Notwendige zu tun oder nichts. Und eine Aufgabe, welche die Notwendigkeit der Geschichte gestellt hat, wird gelöst, mit dem einzelnen oder gegen ihn.
    Oswald Spengler

  • Es ist im Allgemeinen eine riskante Sache, Jungen zu befehlen, etwas nicht zu tun, es eröffnet ihnen das Abenteuer, etwas gegen die Befehle zu tun.
    Robert Baden-Powell

  • Wer das gesehen hat, wird immer dran denken ... aber das ist nun Mal so in einem Krieg ... jeder Krieg ist eine furchtbare Sache.
    Paul von Hindenburg

  • Wenn ein Mann die Hälfte eines Tages in den Wäldern aus Liebe zu ihnen umhergeht, so ist er in Gefahr, als Bummler angesehen zu werden; aber wenn er seinen ganzen Tag als Spekulant ausnützt, jene Wälder abschert und die Erde vor der Zeit kahl macht, so wird er als fleißiger und unternehmender Bürger geschätzt. Als wenn eine Gemeinde kein anderes Interesse an ihren Wäldern hätte, als sie abzuhauen!
    Henry David Thoreau

  • Die Hochzeit der Seele mit der Natur macht den Verstand fruchtbar und erzeugt die Phantasie.
    Henry David Thoreau

  • Die größte Leistung besteht darin, den Widerstand des Feindes ohne einen Kampf zu brechen.
    Sunzi

  • Schöne Zeit, wo ich des Glückes// mit dem Freund zu sein genoss,// während zwecklos nur und Töricht// mir die Übrige verfloss!
    Hafes

  • Kultur ist Disziplinierung des eigenen inneren Ichs, Inbesitznahme der eigenen Persönlichkeit und die Erlangung eines höheren Bewusstseins, mit dem man dazu kommt, den eigenen historischen Wert zu verstehen, die eigene Funktion im Leben, die eigenen Rechte und Pflichten.
    Antonio Gramsci

  • Jeder Engländer ist eine Insel.
    Novalis

  • Vor den Richter gehen, heißt aber, auf Gerechtigkeit ausgehen; denn der Richter soll gewissermaßen die lebendige Gerechtigkeit sein.
    Aristoteles

  • Wer gern versucht, was er nicht sollte, // Der findet oft, was er nicht wollte.
    Thomasîn von Zerclaere

  • Suche nichts zu verbergen, denn die Zeit, die alles sieht und hört, deckt es doch auf.
    Sophokles

  • Jede Mitteilung geistiger Inhalte ist Sprache.
    Walter Benjamin

  • Du zählst im Elend keinen Freund.
    Euripides

  • Ein erlaubter Kuss ist niemals soviel wert wie ein gestohlener.
    Guy de Maupassant

  • Ach!, prüft man denn, was man sich wünscht?
    Voltaire

  • Die Erfindung der Buchdruckerkunst macht dem menschlichen Verstande zwar Ehre, doch verliert sie sehr, wenn man sie mit der Erfindung der Buchstaben vergleicht.
    Thomas Hobbes

  • Denn es ist nicht genug, einen guten Kopf zu haben; die Hauptsache ist, ihn richtig anzuwenden.
    René Descartes

  • Auch der demütigste Mensch glaubt und hofft innerlich immer mehr, als er auszusprechen wagt.
    Gottfried Keller

  • Die Reihenfolge, in die wir die Begebenheiten des Bewußtseins ordnen, duldet keinerlei Willkür; sie ist uns vorgeschrieben und wir können nichts daran ändern.
    Henri Poincaré

  • Nein, eine Grenze hat Tyrannenmacht, // Wenn der Gedrückte nirgends Recht kann finden, // Wenn unerträglich wird die Last – greift er // Hinauf getrosten Muthes in den Himmel, // Und hohlt herunter seine ewgen Rechte, // Die droben hangen unveräuserlich // Und unzerbrechlich wie die Sterne selbst – […]
    Friedrich Schiller

  • Jüngst sprach zu mir ein faules Holz: „Ich bin des Pfirsichstammes Sohn, // Der viel der edlen Früchte trug vor mehr als tausend Jahren schon.“ // Ich warf es lachend ins Kamin. Was tu ich mit dem leeren Wicht, // Der prahlerisch zu seinem Ruhm von alter Ahnen Taten spricht?
    Wilhelm Müller

  • Das Salzburger Land ist das Herz vom Herzen Europas. […] Das mittlere Europa hat keinen schöneren Raum, und hier mußte Mozart geboren werden.
    Hugo von Hofmannsthal

  • Wer Politik treibt, erstrebt Macht.
    Max Weber

  • Hunger ist der beste Koch, aber er hat nichts zu essen.
    Freidank

  • O Jahrhundert! O Wissenschaften: Es ist eine Lust, zu leben.
    Ulrich von Hutten

  • Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl!
    Herbert Grönemeyer

  • Arbeiten sind angenehm, wenn sie getan sind.
    Cicero

  • Ich bin der Ansicht, dass in Deutschland in der Zeit von 1918-1933 und vor allem 1933 nicht zu sehr die Masse des Deutschen Volkes politisch versagt hat, sondern gerade diejenige Schicht, eines Staates, der ein Volk politisch führen sollte, die Intelligenz.
    Hans Scholl



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