Zufällige Zitate
Dem Menschen einen Glauben schenken, heißt, seine Kraft verzehnfachen.
– Gustave Le BonMan muss der Menschheit überlegen sein durch Kraft, durch Höhe der Seele, - durch Verachtung...
– Friedrich NietzscheGott gönnt nur denen die Freiheit, die sie lieben und jederzeit bereit sind, sie zu schützen und zu verteidigen.
– Daniel WebsterDas Auge hat sein Dasein dem Licht zu danken. Aus gleichgültigen tierischen Hilfsorganen ruft sich das Licht ein Organ hervor, das seinesgleichen werde, und so bildet sich das Auge am Lichte fürs Licht, damit das innere Licht dem äusseren entgegentrete.
– Johann Wolfgang von GoetheDer Misthaufen muss allezeit stinken, die Bremse stechen und die Hummel brummen, der Gehässige andere ärgern und kränken.
– Chrétien de TroyesDas viele Lesen hat uns eine gelehrte Barbarei zugezogen.
– Georg Christoph LichtenbergEs hört doch jeder nur, was er versteht.
– Johann Wolfgang von GoetheUnrecht durch Unrecht bekämpft wird noch mächtiger.
– Peter RoseggerDie Utopien sind oft nur vorzeitige Wahrheiten.
– Alphonse de LamartineMensch: ein vernunftbegabtes Wesen, das immer dann die Ruhe verliert, wenn von ihm verlangt wird, dass es nach Vernunftgesetzen handeln soll.
– Oscar WildeÜberall geht ein früheres Ahnen dem späteren Wissen voraus.
– Alexander von HumboldtWas ich neu tat, war 1. nachzuweisen, dass die Existenz der Klassen bloß an bestimmte historische Entwicklungsphasen der Produktion gebunden ist; 2. dass der Klassenkampf notwendig zur Diktatur des Proletariats führt; 3. dass diese Diktatur selbst nur den Übergang zur Aufhebung aller Klassen und zur klassenlosen Gesellschaft bildet.
– Karl MarxDaß mich eine verlässt, nachdem ich mir Jahre lang wirklich Mühe genommen habe, Sie zu einem „Menschen“ zu erziehen --- das verstehe ich. Sie will die Wirkung dieses neuen „Menschentums“ eben ausprobieren an den anderen. Aber daß sie nicht reuevoll zurückkehrt, irgend einmal, das kränkt mich, Ihretwegen. Sie hat nichts profitiert, da sie nicht zurückgekehrt ist! Denn was hat sie gelernt, wenn sie bei den Trotteln verbleibt?
– Peter AltenbergDer Kinder Herzen sind wie Wachs, und ein Stück Wachs läßt sich um die Finger wickeln, wenn es erwärmt wird.
– Peter RoseggerDas Kind lügt selten früher, als bis es bei anderen die Lüge entdeckt hat.
– Peter RoseggerImmer strebe zum Ganzen, und kannst du selber kein Ganzes // Werden, als dienendes Glied schließ an ein Ganzes dich an.
– Friedrich SchillerIch bin durch meine Laster Sklave und frei durch meine Gewissensbisse.
– Jean-Jacques RousseauWie im Leben der Völker das einzelne Volk nur dann gedeihen kann wenn es auch allen Nachbarvölkern gut geht, und wie das Interesse der Staaten es erheischt, daß nicht nur innerhalb jedes einzelnen Staates Ordnung herrsche, sondern auch die Beziehungen der Staaten unter sich gut geordnet werden müssen, so ist es auch im Leben der Wissenschaften.
– David HilbertDas Feld der Philosophie lässt sich auf folgende Fragen bringen: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch?
– Immanuel KantMenschen rief ich, keinen Abschaum.
– Diogenes von SinopeDas Schicksal mischt die Karten, und wir spielen.
– Arthur SchopenhauerTrotze, so bleibt dir der Sieg.
– Friedrich HebbelWer die Grausamkeit der Natur und der Menschen einmal erkannt hat, der bemüht sich, selbst in kleinen Dingen wie dem Niedertreten des Grases schonungsvoll zu sein.
– Christian MorgensternSchlimm sind die Schlüssel, // die nur schließen auf, nicht zu; // Mit solchem Schlüsselbund im Haus // verarmest du.
– Friedrich RückertAlles ist also im Menschen, wie überall, im voraus sicher und bestimmt, und die menschliche Seele ist somit eine Art geistiger Automat.
– Gottfried Wilhelm LeibnizAm
– Matthias ClaudiusWofür ein Mensch auch beten mag - er betet um Wunder.
– Iwan Sergejewitsch TurgenewDer Mensch kann die Natur nicht erreichen, nur übertreffen; er ist entweder über ihr oder unter ihr.
– Friedrich HebbelDie Zahl der deutschen Kriegerdenkmäler zur Zahl der deutschen Heine-Denkmäler verhält sich hierzulande wie die Macht zum Geist.
– Kurt TucholskyWie waren die Einnahmen heute im Madison Square Garden?
– Phineas Taylor BarnumDas Poetische hat immer recht, es wächst weit über das Historische hinaus.
– Theodor FontaneWas ist selbst der glücklichste Mensch ohne Glauben? Eine schöne Blume in einem Glase Wasser, ohne Wurzel und ohne Dauer.
– Ludwig BörneÜberschätzung macht leicht den Menschen, der überschätzt wird, hochmütig.
– Baruch de SpinozaDas höchste Leben ist Mathematik.
– NovalisMan soll den Teufel nicht an die Wand malen, sonst kömmt er.
– Wilhelm Hauff