Zufällige Zitate

  • Einen Dummkopf betrügen heißt, den Verstand rächen.
    Giacomo Casanova

  • Die Ordnung der Glieder des Alls zueinander besteht kraft der Ordnung des ganzen Alls auf Gott hin.
    Thomas von Aquin

  • Gott bewahre mich davor, bloß die Sprache des gesunden Menschenverstandes zu sprechen: im Guten wie im Bösen ist es ratsam, ein wenig verrückt zu sein.
    Georges Bernanos

  • Redensarten sind gleichsam das Kleid der Gedanken.
    – Johann Jakob Engel

  • Der Schmerz der Eifersucht ist deshalb so bitter, weil die Eitelkeit sich gegen ihn sträubt.
    Stendhal

  • Es gibt eine Unzahl an Büchern, und die Zeit drängt. Das Geheimnis aller Erkenntnis ist deshalb, das Wesentliche herauszugreifen.
    Swami Vivekananda

  • Ein Blatt aus sommerlichen Tagen, // ich nahm es so im Wandern mit, // auf daß es einst mir möge sagen, // wie laut die Nachtigall geschlagen, // wie grün der Wald, den ich durchschritt.
    Theodor Storm

  • Wer kann mir erzählen, man kann arm sein und fröhlich - Geld bestimmt Dein Ich, Geld bestimmt Dein' Sitz - Wo du g'rade bist und wen du g'rade fickst.
    Bushido

  • Wenn man nun, um es recht gut zu machen, zum Christentum noch irgend eine Auktorität (wäre es auch die göttlichste) hinzutut, die Absicht derselben mag auch noch so gut sein: so ist doch die Liebenswürdigkeit desselben verschwunden: denn es ist ein Widerspruch, jemanden zu gebieten, daß er etwas nicht allein tue, sondern es auch gern tun sollte.
    Immanuel Kant

  • War einst ein Anarchisterich, // der hatt den Attentatterich // Er schmiß mit Bomben um sich rum; // es knallte nur so: bum bum bum. // Einst kam der Anarchisterich // an einen Schloßhof fürstelich, // und unterm Rock verborgen fein // trug er ein Bombombombelein.
    Erich Mühsam

  • Zur Philosophie verhält sich die Poesie, wie die Erfahrung sich zur empirischen Wissenschaft verhält.
    Arthur Schopenhauer

  • Das eben geschieht den Menschen, die in einem Irrgarten hastig werden: Eben die Eile führt immer tiefer in die Irre.
    Seneca d.J.

  • Die eigenen Früchte machen uns stark.
    Peter Hille

  • Und wenn der Mensch in seiner Qual verstummt, // Gab mir ein Gott, zu sagen wie ich leide.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Es steht geschrieben, daß es nicht gut ist, daß der Mensch allein sei. Also leben wir zusammen.
    Joseph Roth

  • Wenn es Götter gäbe, wie hielte ich's aus, kein Gott zu sein! Also gibt es keine Götter.
    Friedrich Nietzsche

  • So leb' denn wohl du stilles Haus! Wir ziehn betrübt von dir hinaus.
    Ferdinand Raimund

  • Was aber die Leute gemeiniglich das Schicksal nennen sind meistens nur ihre eigenen dummen Streiche.
    Arthur Schopenhauer

  • Bei keiner Sache hat man so sehr den Kern von der Schaale zu unterscheiden, wie beim Christentum.
    Arthur Schopenhauer

  • Ein dem zu sehenden Gegenstand verwandt und ähnlich gemachtes Auge muss man zum Sehen mitbringen. Nie hätte das Auge jemals die Sonne gesehen, wenn es nicht selber sonnenhaft wäre; so kann auch die Seele das Schöne nicht sehen, wenn sie nicht selbst schön ist.
    Plotin

  • Es gibt Männer, die die Beredsamkeit weiblicher Zungen übertreffen. Aber kein Mann übertrifft die Beredsamkeit weiblicher Augen.
    Karl Julius Weber

  • Wer Almosen gibt, gewöhnt sich daran, Geld und Gut nicht mehr zu bewundern.
    Johannes Chrysostomos

  • Ich bin dein böser Geist, Brutus. Bei Philippi wirst du mich wiedersehen.
    Gaius Julius Caesar

  • Errötend folgt er ihren Spuren.
    Friedrich Schiller

  • Die Scham existiert überall, wo es ein »Mysterium« gibt.
    Friedrich Nietzsche

  • Ich weiß nicht, ich habe heute schon den ganzen Tag so einen versteckten Durst.
    Ernst Elias Niebergall

  • Wir haben jetzt in unsern Haushaltungen Dinge, die wir für unentbehrlich halten, von denen man vor hundert Jahren noch gar nichts wußte, und sich, ohne sie, doch eben so wohl oder besser befand. Der Tabak und der Kaffee verzehrt auch unter dem Landvolke große Summen, ohne daß er den geringsten Vortheil brächte. Verständige Aerzte behaupten und beweisen die Schädlichkeit von beiden; und doch nimmt der Gebrauch immer mehr überhand. Es ist ein großer Vortheil, wenn man alle oder doch seine meisten Nothwendigkeiten aus seiner eigenen Wirthschaft nehmen kann, welches mit diesen beiden überflüssigen und doch kostspieligen Bedürfnissen durchaus unmöglich ist. Jeder für sich und alle für alle sollten nach und nach diesem Unheil zu steuern suchen, das schon manchen Magen und manche Geldbörse verdorben hat. Wenn man jemand, der es nicht gewöhnt wäre, zur Strafe zwänge, Tabak zu rauchen oder zu schnupfen, so würde diese Strafe sehr grausam scheinen, so ekelhaft und widerlich ist diese berauschende giftartige Pflanze der Natur. Jetzt hat die verderbliche Gewohnheit auch fast die Natur verkehrt; so viel Gewalt hat eine anfangs unsinnige Mode, wenn sie einmal durch Allgemeinheit das Lächerliche verloren hat.
    Johann Gottfried Seume

  • Die Zeichen der Dinge sind Empfindungen, die Zeichen der Begriffe Worte. Das Wort ist die Sache des Begriffes.
    Friedrich Heinrich Jacobi

  • Die Stunden sind für den Menschen da und nicht der Mensch für die Stunden.
    François Rabelais

  • Wirkliche Autoren sind diejenigen, die in einer wirklichen Kunstform etwas geleistet haben, sei es im Epos oder in der Tragödie, sei es in der Komödie oder auch auf dem Gebiet der Geschichte oder der Philosophie, es sind diejenigen, die die Menschen belehrt oder erfreut haben. Die anderen von denen wir gesprochen haben, sind unter den Schriftstellern, was die Hornissen unter den Vögeln sind.
    Voltaire

  • Der Sänger singt am Weiher leise, // doch singt er etwas leierweise.
    Erich Mühsam

  • Selbst das ärmste Herz hat noch irgendein Kleinod, an dem es hängt.
    Karl Emil Franzos

  • In jedes Lebensalter treten wir als Neulinge und ermangeln darin der Erfahrung, trotz der Zahl der Jahre!
    François de La Rochefoucauld

  • Der Mann muss hinaus // Ins feindliche Leben.
    Friedrich Schiller

  • Wir sind doch thörichte Menschen! Wie oft durchkreuzt die Furcht vor dem Lächerlichwerden unsere innigsten, zartesten Gefühle! Man schämt sich der Thräne und - spottet; man schämt sich des fröhlichen Lachens und - schneidet ein langweiliges Gesicht.
    Wilhelm Raabe

  • Es ist des Lernens kein Ende.
    Robert Schumann

  • Wir dürfen auch im Ausland nicht, wie wir bisher getan haben, stets zu der Partei halten, die es auf Vergewaltigung wichtiger Kulturelemente zugunsten der eigenen nationalen Vorherrschaft abgesehen hat. Das wird sich stets rächen, wie es sich in der Türkei gerächt hat. Wir hätten nicht türkischer sein dürfen als der Türke.
    Friedrich Schrader

  • Ich bin ein leidenschaftlicher Raucher, ich rauch schon, seit ich atmen kann, inzwischen hat's sogar meine Mutter gemerkt.
    Falco

  • Wenn die Auswanderer [...] alles verlieren, die Liebe zu ihrem Vaterlande, selbst den geläufigen Ausdruck ihrer Muttersprache - die Melodien der Heimat leben unter ihnen länger als alles andere.
    Gustav Freytag

  • Wer etwas Eigenes haben will, verliert das Gemeinsame.
    Thomas von Kempen



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