Zufällige Zitate
Die Rache der Geschichte ist schrecklicher als die des mächtigsten Generalsekretärs. Ich wage zu glauben, dass das tröstlich ist.
– Leo TrotzkiIn tiefer Ruh liegt um mich her // Der Waffenbrüder Kreis; // Mir ist das Herz so bang und schwer, // Von Sehnsucht mir so heiß.
– Ludwig RellstabMan müsste das Leben so einrichten, dass jeder Augenblick bedeutungsvoll ist.
– Iwan Sergejewitsch TurgenewJesus (as) war ein Anerkannter Gottes und war von ihm geliebt. Diejenigen, die Verleumdung gegen ihn aussprechen, sind sündhaft.
– Mirza Ghulam AhmadMan verbringt die eine Hälfte des Lebens damit, sich das Glück zu erhoffen, und die andere, eine Hoffnung zu vermissen.
– Théodore JouffroyErfinder sind die wahren Wohltäter der Menschheit und verdienen größere Ehre als die, welche beweinenswerte Schlachten lieferten und große Länder eroberten.
– Karl Julius WeberFrechheit empört, Schwäche rührt; nur feige Seelen rächen sich an überwundenen Feinden, und ich gehöre nicht zu dieser Zahl.
– Friedrich II. (Preußen)Die Menschen wählen sich jene Dinge als Erlöser, die ihrer eigenen Entwicklungstufe entsprechen und die sie begreifen können.
– Sri YukteswarHerr Durst ist ein gestrenger Mann, // Der läßt sich gar nicht foppen.
– August Heinrich Hoffmann von FallerslebenDas Überflüssige ist eine sehr notwendige Sache.
– VoltaireVieles ist zu zart, um gedacht, noch mehreres, um besprochen zu werden.
– NovalisWer denkt abstrakt? Der ungebildete Mensch, nicht der gebildete. Die gute Gesellschaft denkt darum nicht abstrakt, weil es zu leicht ist, weil es zu niedrig ist, niedrig nicht dem äußeren Stande nach, nicht aus einem leeren Vornehmtun, das sich über das wegzusetzen stellt, was es nicht vermag, sondern wegen der inneren Geringheit der Sache.
– Georg Wilhelm Friedrich HegelFrau, schreib ich für den Ruhm, und für die Ewigkeit? Nein, zum Vergnügen meiner Freunde!
– Anna Luise KarschDie Wälder sind der Länder höchste Zierde.
– Gottlob KönigBeim Essen ist Musik ein guter Prüfstein - // Denn ist das Essen gut, so hört man die // Musik nicht!
– Christian Dietrich GrabbeItaliener! Das lautet soviel als Hanswurst! Was ist das für ein Schlaraffenland! Ohne vernünftige Gesetze, ohne Polizei, ohne Erziehung, in den Händen des Clerus, ohne Fleiß und Arbeitsamkeit, und für den Fremden ohne alle Bequemlichkeit!
– Wilhelm WaiblingerAltdeutschland, wir weben dein Leichentuch, wir weben hinein den dreyfachen Fluch, wir weben, wir weben.
– Heinrich HeineDie Eh'herrn sollten künftig die Trauringe statt auf dem Finger in der Nase tragen, zum Zeichen, daß sie doch an der Nase geführt werden.
– Christian Dietrich GrabbeDie Vielwisserei ist noch nicht Vielseitigkeit; die wahre Vielseitigkeit bedeutet schöpferisches Gleichgewicht in der Weltanschauung.
– Peter RoseggerVielleicht kommt einmal der Tag, da die übrigen Geschöpfe die Rechte erwerben werden, die ihnen nie, wenn nicht durch die Hand der Tyrannei, hätten vorenthalten bleiben können. Die Franzosen haben bereits entdeckt, dass schwarze Haut kein Grund ist, ein menschliches Wesen hilflos der Laune eines Peinigers auszuliefern. Ebenso mag eines Tages erkannt werden, dass auch die Zahl der Beine, Behaarung oder ein Schwanz ein unzureichender Grund dafür sind, ein empfindendes Wesen solchem Schicksal zu überlassen. [...] Die Frage ist nicht, ob sie Verstand haben oder sprechen können, sondern ob sie leiden.
– Jeremy BenthamDie Lichtlein auf dem Baume brannten so still und feierlich – als schwiegen sie mir himmlische Geheimnisse zu.
– Peter RoseggerZu leben heißt zu kämpfen.
– Seneca d.J.O Dichtkunst! welch ein schmerzliches Geschenk des Himmels bist Du!
– Heinrich LaubeDenn Herrschaft ist im Alltag primär: Verwaltung.
– Max WeberO wär ich nie geboren!
– Johann Wolfgang von GoetheDie Welt wird mit jedem Tag ärmer. Das [sic!] dies der eigentliche Sinn des Fortschritts ist, illustriert mit erschreckender Deutlichkeit Amerika, [...].
– Hermann von KeyserlingWo das Gemeine geduldet wird, da gibt es den Ton an.
– August Julius LangbehnDie Axt im Haus erspart den Zimmermann.
– Friedrich SchillerZur Philosophie verhält sich die Poesie, wie die Erfahrung sich zur empirischen Wissenschaft verhält.
– Arthur SchopenhauerDie beste Erziehungsmethode für ein Kind ist, ihm eine gute Mutter zu verschaffen.
– Christian MorgensternMan nennt mich einen Narren. Wird Gott, wenn er mich einst zu sich ruft, mich ebenso nennen?
– Ludwig II. von BayernDas Denken ist jenseits von Subjekt und Objekt. Es bildet diese beiden Begriffe ebenso wie alle anderen. […] Das Subjekt denkt nicht deshalb, weil es Subjekt ist; sondern es erscheint sich als ein Subjekt, weil es zu denken vermag. […] Ich darf niemals sagen, dass mein individuelles Subjekt denkt; dieses lebt vielmehr selbst von des Denkens Gnaden.
– Rudolf SteinerMancher, der zu feig oder faul ist, uns ein Feind zu sein, wird unser Freund. Es ist die bequemste Art, uns zu drücken.
– Emil GöttIch habe also nur die sozialen Gesetze gegen mich, aber ich trotze ihnen, mein Gold und mein Kredit erheben sich über diese gewöhnlichen Geisseln, die nur das Volk schlagen dürfen.
– Donatien Alphonse François de SadeEs ist kein Autor so gering und klein, // Der nicht dächt', etwas Recht's zu sein.
– Wilhelm HauffWer den Zweck will, will auch die Mittel.
– HorazDie erste Bürgerpflicht ist, seinem Vaterlande zu dienen.
– Friedrich II. (Preußen)Die historische Nachforschung muß dem Volksmund recht geben, der ihr Resultat längst vorweggenommen hat: »Je länger das Haar, desto kürzer der Verstand«".
– Otto WeiningerUngeduld begleitet wahre Leiden.
– William ShakespeareKinderzeugen dahingegen // Macht Vergnügen und bringt Segen, // Wenns geschieht im Ehebett // Standesamtlich und honett.
– Otto Julius Bierbaum