Zufällige Zitate
Nicht Sieg sollte der Zweck der Diskussion sein, sondern Gewinn.
– Joseph JoubertFrechheit empört, Schwäche rührt; nur feige Seelen rächen sich an überwundenen Feinden, und ich gehöre nicht zu dieser Zahl.
– Friedrich II. (Preußen)Ich liebe dich, du Seele, die da irrt // im Thal des Lebens nach dem rechten Glücke.
– Christian MorgensternIch und mein Fläschchen sind immer beisammen.
– August Friedrich Ernst LangbeinDas Leben hat es nicht gern und ist einem nicht gnädig und günstig, wenn man es zu ernst nimmt.
– Frank WedekindDaz gantze eyland muß ein paradeys werden…
– Johann Moritz (Nassau-Siegen)Am Rhein, am Rhein, da wachsen unsre Reben.
– Matthias ClaudiusEin Volk, das ein wahres volksthümliches Bücherwesen besitzt, ist Herr von einem unermeßlichen Schatze.
– Friedrich Ludwig JahnAuch das erotische Kunstwerk hat Heiligkeit.
– Egon SchieleDas Geheimnis des Glücks ist die Freiheit, das Geheimnis der Freiheit aber ist der Mut.
– ThukydidesEs gab Sieger, ja! Sie gingen aus dem Kampfe mit großem Ruhm hervor, aber auch mit großer Erschöpfung.
– Aristide BriandEine jüdische Mutter hat mich geboren, Deutschland hat mich genährt, Europa mich gebildet, meine Heimat ist die Erde, die Welt mein Vaterland.
– Ernst TollerDas Ziel des Rechts ist der Friede, das Mittel dazu der Kampf.
– Rudolf von JheringSo stark ist der Zauber der Musik, und, immer mächtiger werdend, musste er jede Fessel einer andern Kunst zerreißen.
– E. T. A. HoffmannAch, und in demselben Flusse schwimmst du nicht ein zweites Mal.
– Johann Wolfgang von GoetheSchlaf ist ein Hineinkriechen des Menschen in sich selbst.
– Friedrich HebbelEs wird mir schwer, die Ehre der Christen zu finden, aber ihre Schande sehe ich.
– Johann Gottfried SeumeDie Natur hat es an sich, in ihren gröbsten Hüllen immer das Edelste zu verstecken, und der eigentliche Tod ist ganz gewiss das Non plus ultra der Wollust.
– Zacharias WernerEr ist euer Augapfel gewesen bisher, nun aber, ärgert dich dein Auge, sagt die Schrift, so reiß es aus. Es ist besser einäugig gen Himmel, als mit zwey Augen in die Hölle.
– Friedrich SchillerHier konnte niemand sonst Einlaß erhalten, denn dieser Eingang war nur für dich bestimmt. Ich gehe jetzt und schließe ihn.
– Franz KafkaWollt ihr die Unterschiede vernichten, hütet euch, dass ihr nicht das Leben tötet.
– Leopold von RankeDrei Dinge sind es, die uns hindern, so daß wir das ewige Wort nicht hören. Das erste ist die Körperlichkeit, das zweite Vielheit, das dritte ist die Zeitlichkeit. Wäre der Mensch über diese drei Dinge hinausgeschritten, so wohnte er in der Ewigkeit und wohnte im Geiste und wohnte in der Einheit und in der Wüste, und dort würde er das ewige Wort hören.
– Eckhart von HochheimEs wird gewiss keine übertriebene Annahme sein, wenn ich behaupte, dass durchschnittlich in jedem Orte Deutschlands und seinem Umkreise ein Sprichwort lebt, das bisher noch nicht durch "Schreibfinger" gegangen und unter eine Druckpresse gekommen ist.
– Karl Friedrich Wilhelm WanderDie Lust hat ihren Tag, so wie die Sonne, doch auch wie jene einen Abend: Reue.
– Franz GrillparzerGetrennt marschieren und vereint schlagen
– Helmuth Karl Bernhard von MoltkeEs lächelt der See, er ladet zum Bade, [...].
– Friedrich SchillerMan darf nur alt werden, um milder zu sein; ich sehe keinen Fehler begehen, den ich nicht auch begangen hätte." Eigentlich: "Man erblickt nur, was man schon weiß und versteht
– Johann Wolfgang von GoetheDie genaue Schärfe der Mathematik aber darf man nicht für alle Gegenstände fordern, sondern nur für die Stofflosen. Darum passt diese Weise nicht für die Wissenschaft der Natur, denn alle Natur ist wohl mit Stoff verbunden.
– AristotelesWer als reicher Mann stirbt, stirbt schändlich.
– Andrew CarnegieIch rede von der Demokratie als von etwas Kommendem. Das, was schon jetzt so heißt, unterscheidet sich von den älteren Regierungsformen allein dadurch, dass es mit neuen Pferden fährt: Die Straßen sind noch die alten, und die Räder sind auch noch die alten.
– Friedrich NietzscheDie Wahrheit ist im Anmarsch und nichts wird sie aufhalten. [...] Wenn man die Wahrheit verschließt und in den Boden vergräbt, dann wird sie nur wachsen und so viel explosive Kraft ansammeln, dass sie an dem Tag, an dem sie durchbricht, alles, was ihr im Wege steht, fortfegt.
– Émile ZolaUrteilskraft überhaupt ist das Vermögen, das Besondere als enthalten unter dem Allgemeinen zu denken.
– Immanuel KantEs ist nichts, was den geschulten Verstand mehr kultiviert und bildet, als Geographie.
– Immanuel KantWenn Zweifel Herzens Nachbar wird, // Die Seele sich in Leid verwirrt.
– Wolfram von EschenbachEs gibt Menschen, die nur leben, was Andre ihnen vom Leben übrig lassen.
– Richard RotheDas war kein Heldenstück, Octavio! Nicht deine Klugheit siegte über meine...
– Friedrich SchillerIch habe mich so sehr bemüht, das Richtige zu tun.
– Grover Cleveland[Johann Wolfgang von Goethe ist] wirklich ein Mann, dessen Liebe kein edles Herz zu erwerben sich schämen darf. Je näher ich ihn kennenlerne, je mehr innere Güte entdecke ich an ihm.
– Christian Gottlob VoigtLieber spricht man schlecht von sich als gar nicht.
– François de La Rochefoucauld