Zufällige Zitate

  • Mancher, der zu feig oder faul ist, uns ein Feind zu sein, wird unser Freund. Es ist die bequemste Art, uns zu drücken.
    – Emil Gött

  • Jeder Mensch trägt stets einen Keim in sich, der seine Originalität ausmacht, jedes Individuum hat seine Geschichte.
    – August Strindberg

  • Man nennt euch Gastarbeiter, Ausländer oder Deutschtürken. Aber egal, wie euch alle nennen: Ihr seid meine Staatsbürger, ihr seid meine Leute, ihr seid meine Freunde, ihr seid meine Geschwister!
    – Tayyip Erdoğan

  • Tage sind gleichsam Kinder der Zeit, weil der folgende Tag, mit dem was er enthält, das Erzeugnis des vorigen ist.
    – Immanuel Kant

  • Wohin treiben wir? Wir lenken schon lange nicht mehr, führen nicht, bestimmen nicht. Ein Lügner, wers glaubt. Schemen und Gespenster wanken um uns herum - taste sie nicht an: sie geben nach, zerfallen, sinken um. Es dämmert, und wir wissen nicht, was das ist: eine Abenddämmerung oder eine Morgendämmerung.
    – Kurt Tucholsky

  • Es hängt mit der Technik des Films genau wie mit der des Sports zusammen, dass jeder den Leistungen, die sie ausstellen, als halber Fachmann beiwohnt.
    – Walter Benjamin

  • Ein Volk lebt, webt, steht und vergeht mit seiner Sprache. Die Sprache ist die Seelenwanderung des Volksthums. Mit dem Untergange der Sprachen sind die Völker verschollen.
    – Friedrich Ludwig Jahn

  • Das große Los des Lebens fällt nur denen zu, die es auf gut Glück kaufen.
    – Fernando Pessoa

  • Der Trübsal süße Milch, Philosophie
    – William Shakespeare

  • Man bildet sich zwar insgemein ein, daß Experimente bei der Erziehung nicht nötig wären, und daß man schon aus der Vernunft urteilen könne, ob etwas gut, oder nicht gut sein werde. Man irret aber hierin aber sehr, und die Erfahrung lehrt, daß sich oft bei unseren Versuchen ganz entgegengesetzte Würkung sich zeigen von denen, die man erwartete.
    – Immanuel Kant

  • Ich mag mich nicht gern mit der Kirche auseinandersetzen; es hat ja keinen Sinn, mit einer Anschauungsweise zu diskutieren, die sich strafrechtlich hat schützen lassen.
    – Kurt Tucholsky

  • Man präsumiert mit grossem Grunde: dass die Ausdehnung der Körper durch die Wärme, das Licht, die elektrische Kraft, die Gewitter, vielleicht auch die magnetische Kraft vielerlei Erscheinungen einer und ebenso wirksamen Materie, die in allen Räumen ausgebreitet ist, nämliche des Äthers sei.
    – Immanuel Kant

  • Uns ist ganz kannibalisch wohl, // Als wie fünfhundert Säuen!
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Irrtümer entspringen nicht allein daher, weil man gewisse Dinge nicht weiß, sondern weil man sich zu urteilen unternimmt, ob man gleich noch nicht alles weiß, was dazu erfordert wird.
    – Immanuel Kant

  • Wem der große Wurf gelungen, // eines Freundes Freund zu sein, // Wer ein holdes Weib errungen, // Mische seine Jubel ein!
    – Friedrich Schiller

  • Es gibt noch viel zu tun, und ich bin sehr beschäftigt.
    – Wilhelm Conrad Röntgen

  • Ich wundere mich manchmal, wie ich das alles überleben konnte. Ich glaube wirklich, daß ich, dank meinem langen Umgang mit Katzen, inzwischen neun Leben habe wie sie.
    – Eleanor Marx

  • Jeder kann seinen Wagen beliebig anstreichen lassen, wenn der Wagen nur schwarz ist.
    – Henry Ford

  • Nur durch geregelte Übung könnte man vorwärts kommen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Eigennutz ist die Klippe, an der jede Freundschaft zerschellt.
    – Ludwig Tieck

  • Wir sind
    – Friedrich Schiller

  • Nur auf dem Boden ganz harter Arbeit bereitet sich normalerweise der Einfall vor. Gewiß: nicht immer.
    – Max Weber

  • Auf die Beschaffenheit des Tages selbst einzuwirken, das ist die höchste aller Künste.
    – Henry David Thoreau

  • O selig, o selig, ein Kind noch zu sein!
    – Albert Lortzing

  • Wie viel ich Täuschung auch erfuhr // Im Leben und im Lieben, // Du bist mir allezeit, Natur, // Du bist mir treu geblieben.
    – Emanuel Geibel

  • Ferner erziehen sie [die Perser] die Knaben, vom fünften Jahr an bis zum zwanzigsten, nur in Dreierlei: Reiten, Bogenschießen, Wahrheit reden.
    – Herodot

  • Aus einfältigen, nicht so gar neugierigen Seelen und nicht so gar gelehrten Seelen werden gute Christen, die aus Ehrfurcht und Gehorsam einfältig glauben, und den Gesetzen folgen." ((Üb. von Tietz,
    – Michel de Montaigne

  • Unsre Taten selbst, so gut als unsre Leiden, // Sie hemmen unsres Lebens Gang.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Kultur ist Disziplinierung des eigenen inneren Ichs, Inbesitznahme der eigenen Persönlichkeit und die Erlangung eines höheren Bewusstseins, mit dem man dazu kommt, den eigenen historischen Wert zu verstehen, die eigene Funktion im Leben, die eigenen Rechte und Pflichten.
    – Antonio Gramsci

  • Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben.
    – Alexander von Humboldt

  • Tugend ist der einzige Adel.
    – Benjamin Franklin

  • Jedes Schrekbild verschwindet, wenn man es fest ins Auge faßt.
    – Johann Gottlieb Fichte

  • Gehorche willig der Gewalt ! // Und bist du kühn und hältst du Stich (stand), // So wage Haus und Hof und - dich.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Dass man, wenn man heiratet, so furchtbar festsitz, ist etwas schwer.
    – Paula Modersohn-Becker

  • Gesetze schrieb ich euch, gerechte, welche klar // bestimmen, was dem Guten, was dem Bösen frommt.
    – Solon

  • Nicht nur die Linien und die von ihnen gebildeten Formen, sondern auch die unbezeichnet bleibende Teile des Blattes formen dat Bild. Alle diese Gebilde sind an sich keine Darstellungen bestimmter Gegenstände, sie erhalten erst durch ihre Stellung, ihre Grösse und ihr Verhältnis gegenüber den Anderen in der Blattfläche ihre ganz bestimmte Bedeutung.
    – Ernst Ludwig Kirchner

  • Es waren eigentlich nur zwei Personen auf der Welt, die er mit Wärme liebte, die eine war jedes Mal sein größter Schmeichler, und die andere war er selbst.
    – Georg Christoph Lichtenberg

  • Was Gott liebt, das ist etwas; was Gott nicht liebt, das ist nichts, sagt das Buch der Weisheit." - "Daz got minnet, daz ist iht; waz got niht enminnet, daz enist niht, alsô sprichet daz buoch der wîsheit.
    – Eckhart von Hochheim



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