Zufällige Zitate
Kepler sagte: »Mein höchster Wunsch ist, den Gott, den ich im Äußern überall finde, auch innerlich, innerhalb meiner gleichermaßen gewahr zu werden.«
– Johannes KeplerUnwissenheit, die Basis von Philosophie.
– TorchLaß die Kindheit hinter dir, Freund, erwache!
– Jean-Jacques RousseauWer recht uns peitscht, den lernen wir verehren.
– Adelbert von ChamissoGroßmut findet immer Bewunderer, selten Nachahmer, denn sie ist eine zu kostspielige Tugend.
– Johann Nepomuk NestroyDes Sommers Wochen standen still, // es stieg der Bäume Blut; // jetzt fühlst du, daß es fallen will // in den, der alles tut.
– Rainer Maria RilkeSei nicht ungeduldig, wenn man deine Argumente nicht gelten lässt.
– Johann Wolfgang von GoetheWenn die Leute mir zustimmen, habe ich immer das Gefühl, ich muss mich irren.
– Oscar WildeMan soll nie seine Freiheit veräußern und - um nicht in die Lage zu kommen, sie zu veräußern - sie nie missbrauchen.
– Adolphe ThiersJe mehr die Kultur der Länder zunimmt, desto enger wird die Wüste, desto seltner ihre wilden Bewohner.
– Johann Gottfried HerderIch muß in der That sagen, diese beiden Stellen bezeichnen das Verfahren des Herrn Stöcker in einer Weise, daß es mir außerhalb des Hauses gar nicht schwer fallen würde, das mit einem kurzen Wort zu bezeichnen. Ich kann mich parlamentarisch nur dahin ausdrücken, daß der Herr Abgeordnete Stöcker noch nicht in ganz wünschenswerther Weise skrupulös bei der Darstellung thatsächlicher Verhältnisse verfahren ist. (Große Heiterkeit links.)
– Eugen Richter(Ich bin) Ein Teil von jener Kraft, // Die stets das Böse will und stets das Gute schafft.
– Johann Wolfgang von GoetheDie neuen Verkehrsmittel bringen überall hin neue Concurrenz und die althergebrachten Gewerbsmethoden werden doch so schwer verlassen.
– Gustav SchmollerGesundheit ist die erste Pflicht im Leben.
– Oscar WildeDas Geld muss aus dem Fenster, damit es durch die Tür wieder rein kommt.
– Karl LagerfeldDie Gesetzbücher treffen so viele Vorkehrungen gegen die Gewalt, und unsere Erziehung ist dermaßen in der Absicht geleitet, unsere Tendenzen zur Gewaltsamkeit abzuschwächen, dass wir instinktiv zu dem Gedanken geführt werden, dass jede Handlung der Gewalt die Kundgebung eines Rückschritts zur Barbarei sei.
– Georges SorelIch liebe gute, ehrenwerte Bekanntschaft; ich liebe es, der Schlechteste in einer Gesellschaft zu sein.
– Jonathan SwiftWir kennen uns nie ganz, und über Nacht sind wir andre geworden, schlechter oder besser.
– Theodor FontaneIch habe mir viel Mühe um die Erklärung dieses Versuchs gegeben und habe schließlich nur einen Ausweg gefunden. Derselbe besteht in der Hypothese, daß die Verbindungslinie zweier Punkte eines festen Körpers nicht die gleiche Länge behält, wenn sie einmal der Bewegungsrichtung der Erde parallel läuft, und dann senkrecht darauf gestellt wird.
– Hendrik Antoon LorentzAlles auf Erden lässt sich finden, wenn man nur zu suchen sich nicht verdrießen lässt.
– PhilemonLerne auch mit dem Zarten umzugehen.
– Heinrich von KleistDer Marktschreier erobert die Menge - der Stille erobert sich.
– Georg KaiserWer die Wahrheit sucht, der sucht Gott, ob es ihm klar ist oder nicht.
– Edith SteinMan weiss nur zu wohl, dass unter euch noch etliche Dumme sind, die es nicht über sich bringen können, die Idee dieses infamen Gottes abzuschwören und die Religion zu verabscheuen [Rede des Herzogs].
– Donatien Alphonse François de SadeDurch albernes Geheule wird nie was in der Welt gebessert.
– Wilhelm RaabeEiserner, Du hast mich verlassen.
– Ernst UdetEin poetisches Kunstwerk kann sehr schön sein in seinen Zeitverhältnissen, aber wehe dem Dichter, wenn seine Zeit so armselig und verschroben wär', dass sie nach kurzer Zeit abgeschmackt erscheine!
– Sophie MereauDie Wissenschaft ist ein Kirchhof abgestorbener Ideen, wenn sie auch Leben spendet.
– Miguel de UnamunoBarmherzigkeit ist leichter zu üben als Gerechtigkeit.
– Sully PrudhommeAlles Unrecht und Leiden der Erde hat seinen Grund darin, daß Erfahrungen nicht übermittelt werden können. Höchstens mitgeteilt. Zwischen dem Zugemessenen und dem Unerträglichen liegt der ganze Weg der Erfahrung, den immer nur einer allein für sich gehen kann. So wie immer nur einer allein seinen Tod stirbt und keiner vom Tod etwas weiß.
– Jakob WassermannDie Bäume mit tiefen Wurzeln sind die, die hoch wachsen.
– Frédéric MistralEs ist ganz einerlei, ob man das Wahre oder das Falsche sagt: Beidem wird widersprochen.
– Johann Wolfgang von GoetheSchlaf, dass das Leben ein Nichts ist! // Schlaf, dass alles vergeblich ist!
– Fernando PessoaDie Eigenliebe lässt uns sowohl unsre Tugenden als unsre Fehler viel bedeutender, als sie sind, erscheinen.
– Johann Wolfgang von GoetheDas Recht muß nie der Politik, wohl aber die Politik jederzeit dem Recht angepaßt werden.
– Immanuel KantIch glaube, dass durch das Gefühl dem Geist einer Frau alles offenbar wird; nur bleibt es oft nicht darin haften.
– Guy de Maupassant«Ich habe jetzt kein eigenes Leben mehr», sagte ich mir. «Meine ganze Kraft gehört dem großen Geschehen. Wenn der Krieg vorbei ist und wenn ich dann noch lebe, dann darf ich wieder an meine privaten Angelegenheiten denken.»
– Edith Stein1. Wir wollen die Liebe zur Gefahr besingen, die Vertrautheit mit Energie und Verwegenheit. [...]
– Filippo Tommaso MarinettiRegieren ist nichts für einen kultivierten oder ehrenhaften Mann.
– Aristophanes