Zufällige Zitate

  • Die einzige Art, sich einer Frau gegenüber zu verhalten, ist, sie zu lieben, wenn sie hübsch ist, und eine andere Frau, wenn sie es nicht ist.
    – Oscar Wilde

  • Daß das Weib, wie es die Natur geschaffen und wie es der Mann gegenwärtig heranzieht, sein Feind ist und nur seine Sklavin oder seine Despotin sein kann,
    – Leopold von Sacher-Masoch

  • Gott ist immer mit den stärkeren Bataillonen.
    – Friedrich II. (Preußen)

  • Achte jedes Mannes Vaterland, doch das deinige liebe!
    – Gottfried Keller

  • Ich gehe Euch jetzt einen Sprung voraus, um Euch einen herrlichen Empfang zu bereiten.
    – Christoph Probst

  • Auf törichte Wünsche wartet zuweilen eine grausame Strafe: ihre Erfüllung.
    – Isolde Kurz

  • Daß Bäcker und Lehrer streiken, hat einen Sinn. Aber die Aufnahme der leiblichen oder geistigen Nahrung verweigern, ist grotesk. Wenn es nicht etwa deshalb geschieht, weil man sie für verfälscht hält. Die lächerlichste Sache von der Welt ist ein Bildungshungerstreik. Ich stimme schon für die Sperrung der Universitäten; aber sie darf nicht durch einen Streik herbeigeführt werden. Sie soll freiwillig gewährt, nicht ertrotzt sein.
    – Karl Kraus

  • Knaben liebt ich wohl auch, doch lieber sind mir die Mädchen, // Hab ich als Mädchen sie satt, dient sie als Knabe mir noch.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Gedult ist meine Stärcke, // Die Gelaßenheit mein Schwerd; // Wer sich mit Verachtung wehrt, // Thut im Streiten Wunderwercke, // Bis Gewalt und Boßheit liegt.
    – Johann Christian Günther

  • Jedem das Seine.
    – Cicero

  • Von dem Augenblick an, wo eine Religion bei der Philosophie Hülfe begehrt, ist ihr Untergang unabwendlich.
    – Heinrich Heine

  • Lieben heißt, in dem Anderen sich selbst erobern.
    – Friedrich Hebbel

  • Eine neue Kultur zu schaffen bedeutet nicht nur, individuell ›originelle‹ Entdeckungen zu machen, es bedeutet auch und besonders, bereits entdeckte Wahrheiten kritisch zu verbreiten, sie sozusagen zu ›vergesellschaften‹ und sie dadurch Basis vitaler Handlungen, Element der Koordination und der intellektuellen und moralischen Ordnung werden zu lassen.
    – Antonio Gramsci

  • Beim wunderbaren Gott - das Weib ist schön.
    – Friedrich Schiller

  • Töricht ist die Scham, die dir ein Reinfall verursacht, da man unmöglich ein guter Spekulant mit Schamgefühl sein kann. Adam schämte sich nach dem Sündenfall, aber an der Börse gibt es viele, die ihre Sünden nicht begreifen, da sie sich nicht schämen und das Erröten verlernt haben.
    – Joseph de La Vega

  • Etwas Kurz-Gesagtes kann die Frucht und Ernte von vielem Lang-Gedachten sein.
    – Friedrich Nietzsche

  • Nur glückliche Menschen können ganz gut sein, und das ist das Schlimmste an dem Stachel des Unglücks, dass er zugleich vergiftet ist.
    – Karl Emil Franzos

  • In Fährden und in Nöthen zeigt erst das Volk sich echt, // Drum soll man nie zertreten sein altes, gutes Recht.
    – Ludwig Uhland

  • Ein kleiner Spuk durch die Dampfheizung ging. // Keine Uhr war aufgezogen. // Ein zu früh geborener Schmetterling // Kam auf das Schachbrett geflogen.
    – Joachim Ringelnatz

  • Wenn der Entschluss einmal gefasst ist, das Ohr auch für den besten Gegengrund zu schließen: Zeichen des starken Charakters. Also ein gelegentlicher Wille zur Dummheit.
    – Friedrich Nietzsche

  • Liebe ist das einzige, was wächst, indem wir es verschwenden.
    – Ricarda Huch

  • Tod und Schlaf sind Kinder von zwei Vätern und einer guten Mutter.
    – Theodor Gottlieb von Hippel

  • [...] wer nicht einmal ein vollkommenes Kind war, der wird schwerlich ein vollkommener Mann.
    – Friedrich Hölderlin

  • Eine Mehrheit darf nie ohne Not zugrunde gelegt werden.
    – Wilhelm von Ockham

  • Der Vers ist als eine Gedächtnishilfe erfunden worden. Später hat man ihn beibehalten aus gesteigertem Vergnügen an der Überwindung von Schwierigkeiten. In der dramatischen Kunst heute noch an ihm festzuhalten, ist ein Überrest von Barbarei. Ein Beispiel: die Dienstordnung für Kavallerie, in Verse gesetzt von De Bonnay.
    – Stendhal

  • Das eroberte Griechenland hat den wilden Sieger erobert und die Künste und Wissenschaft in das bäuerliche Latium gebracht.
    – Horaz

  • Der Feige stirbt schon vielmal, eh er stirbt, die Tapfern kosten einmal nur den Tod.
    – William Shakespeare

  • Wo Liebe, wo Mitgefühl sich regen im Leben, vernimmt man den Zauberhauch des die Sinneswelt durchdringenden Geistes.
    – Rudolf Steiner

  • Mit demselben Gefühle, mit welchem du bei dem Abendmahle das Brot nimmst aus der Hand des Priesters, mit demselben Gefühle, sage ich, erwürgt der Mexikaner seinen Bruder vor dem Altare seines Götzen.
    – Heinrich von Kleist

  • Ach, wie ist der Mensch zerbrechlich, ach, wie flüchtig unaussprechlich. Eilt die Zeit, und nimmt ihn mit.
    – Friedrich Rückert

  • Wie stehst du doch so dürr und kahl, // Die trocknen Adern leer, // O Feigenbaum! // Ein Totenkranz von Blättern fahl // Hängt rasselnd um dich her, // Wie Wellenschaum.
    – Annette von Droste-Hülshoff

  • Was liegt alles in den wenigen Worten: Sein eigener Herr sein!
    – Wilhelm Raabe

  • Versuchs, und übertreib einmal, gleich ist die Welt von dir entzückt. Das Grenzenlose heißt genial, wär's auch nur grenzenlos verrückt
    – Paul Heyse

  • Die Träne quillt, die Erde hat mich wieder.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Das Herz ist das Organ der Seele, so wie der Geist das Organ des Verstandes ist.
    – Théodore Jouffroy

  • Denn wie [diese beiden Kräfte (Streit und Liebe)] vordem waren, so werden sie auch [fürder] sein, und ich glaube, nimmer wird die unendliche Ewigkeit dieser beiden beraubt sein.
    – Empedokles

  • Wer im Herzen keinen Frieden hat, der hat ihn auch nicht außen.
    – Johann Geiler von Kaysersberg

  • Nötig ist dies zu sagen und zu denken, daß nur das Seiende existiert. Denn seine Existenz ist möglich, die des Nichtseienden dagegen nicht.
    – Parmenides von Elea

  • Sagt es niemand, nur den Weisen // Weil die Menge gleich verhöhnet.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Wahrheitsliebenden sehnen sich nach der Wahrheit, unabhängig davon, ob sie im Mantel des Sieges eingehüllt ist oder im Gewand der Niederlage.
    – Mirza Ghulam Ahmad



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