Zufällige Zitate
Der Umgang mit Altersgenossen ist angenehmer, der mit Älteren sicherer.
– Ambrosius von MailandIch wähle meine Freunde nach ihrem hübschen Gesicht, meine Bekannten nach ihrem guten Charakter und meine Feinde nach ihrer starken Intelligenz.
– Oscar WildeEin Gedanke, der nicht gefährlich ist, ist nicht wert, als Gedanke zu gelten.
– Oscar WildeDrei Pfade hat der Mensch in sich, in denen sich sein Leben tätigt: die Seele, den Leib und die Sinne.
– Hildegard von BingenBegriffe sind der Niederschlag von Einsichten in das Constante, Allgemeine, Charakteristische, Typische einer Gruppe von Objecten, die Concentrierung und Fixierung des in einer Reihe von Urteilen Gedachten. Sie enthalten das »Wesen« einer Klasse von Objecten. Dieses »Wesen« ist aber nicht etwa das »Ding an sich«, sondern das, was dem Denkenden als logisch wichtig, bedeutsam erscheint, und das hängt sehr vom Standpunkt und von der Individualität des Denkenden ab.
– Rudolf EislerHinter dem U kommt gleich das Weh, // das ist die Ordnung im ABC.
– Friedrich SchillerAus dem Wald ist alle europäische Kultur, die geistige nicht minder als die materielle, hervorgegangen.
– Werner SombartBeim Essen ist Musik ein guter Prüfstein - // Denn ist das Essen gut, so hört man die // Musik nicht!
– Christian Dietrich GrabbeDer Gelehrte hat an sich selbst immer einen Schatz.
– PhaedrusTugend und Laster sind verwandt wie Kohle und Diamant.
– Karl KrausMan verkauft uns meistens Gesetze für Gerechtigkeit und oft sind sie gerade das Gegenteil.
– Johann Gottfried SeumeDer Weg zum Reichtum hängt hauptsächlich an zwei Wörtern: Arbeit und Sparsamkeit.
– Benjamin FranklinIm Unglück finden wir meistens die Ruhe wieder, die uns durch die Furcht vor dem Unglück geraubt wurde.
– Marie von Ebner-EschenbachDen Männern kommt das Regiment zu, und ein jeder Ehemann ist Justitiarius in seinem Haus.
– Theodor Gottlieb von HippelDie Unverschämtheit gewisser Leute ist unausstehlich!
– ApuleiusDer brave Mann denkt an sich selbst zuletzt.
– Friedrich SchillerBleibe deinen Vorsätzen wie gewöhnlichen Gesetzen treu - in der Überzeugung, dass du eine gottlose Tat begehst, wenn du sie missachtest.
– EpiktetWie oft hat er nicht in Bildern (die er gern der Jagd entnahm) die Politik bezeichnet als die Kunst des Möglichen, des Erreichbaren in einer gegebenen Situation
– Otto von BismarckWenn mir die Mutter giftige Blicke zuwirft, wenn mir der Vater die Thüre weist, wenn die Gouvernante keift, die Tanten schimpfen, die Bediente drohen, die Hunde bellen – dann ist's ein Vergnügen.
– Eduard von BauernfeldRückkehr zu klaren sittlichen Grundsätzen, zum Rechtsstaat, zu gegenseitigem Vertrauen von Mensch zu Mensch; das ist nicht illegal, sondern umgekehrt die Wiederherstellung der Legalität.
– Kurt HuberEchte Polemik nimmt ein Buch sich so liebevoll vor, wie ein Kannibale sich einen Säugling zurüstet.
– Walter BenjaminEchtes ehren, Schlechtem wehren, Schweres üben, Schönes lieben!
– Paul HeyseKeine freundschaftliche Verbindung pflegt dauerhafter zu sein, als die, welche in der frühen Jugend geschlossen werden. Man ist da noch weniger misstrauisch, weniger schwierig in Kleinigkeiten.
– Adolph Freiherr KniggeSalz verhindert, das Fleisch zu verderben; wenn das Salz dumm ist, womit soll man salzen.
– Nasser ChosrauWer an den Spiegel tritt, um sich zu ändern, der hat sich bereits geändert.
– Seneca d.J.Zumindest zieht sie vielleicht den Schluß, daß die Sünde - die der Mensch statt des Guten wählte - vom Allwissenden und Allmächtigen so wohltätig gelenkt wurde, daß sie, während unser dunkler Feind uns durch sie zu zerstören suchte, in Wirklichkeit ein höchst wirksames Instrument bei der Erziehung des Verstandes und der Seele wurde.
– Nathaniel HawthorneIch bin einverstanden damit, daß meine Kunst Zwecke hat. Ich will wirken in dieser Zeit, in der die Menschen so ratlos und hilfsbedürftig sind.
– Käthe KollwitzWissen und Erkennen sind die Freude und die Berechtigung der Menschheit.
– Alexander von HumboldtÜbles im Haus verbirg.
– Thales von MiletVerbunden werden auch die Schwachen mächtig.
– Friedrich SchillerÜbrigens darf ich bei allem Respekt vor meinem berühmten Hotel sagen, unberühmte sind meistens interessanter.
– Theodor FontaneHat der Mensch sich einmal seiner Würde begeben [...], so hat er auch seiner Seele eine Art Wendung zum Verdorbenen mitgeteilt, aus der sie nichts mehr herausbringen kann. In jedem andern Fall würde die Scham als Gegengewicht dem Laster entgegenwirken, dem sich hinzugeben sein Verstand ihm rät; jetzt aber ist dies nicht mehr möglich: Er hat die erste Regung erstickt, hat diese erste Regung weit von sich gewiesen. Von dem Zustand aber, in dem er sich befindet, wenn er nicht mehr rot wird, zu dem, alles zu dulden, was ihn erröten ließ, ist es nur ein Schritt. [...] dieser Weg [aber] wird unmerklich zurückgelegt; man geht nur wie über Blumen [...].
– Donatien Alphonse François de SadeEin Problem setzt nicht so sehr eine Lösung voraus, im analytischen oder auflösenden Sinne, als vielmehr eine Konstruktion, eine Kreation. Es löst sich im Tun.
– Miguel de UnamunoMein Wollen und mein Gewissen ist rein; Unzulänglichkeiten und die Nöte dieses Krieges, die Furchtbarkeit seiner Verhältnisse gehen mir zutiefst zu Herzen. Ich selbst bin bereit, für jedes Schicksal, das die Vorsehung mir auferlegt, einzutreten, wie es mein gefallener Sohn tat.
– Fritz SauckelEs spielen sich eher zehne arm als einer reich.
– Christoph LehmannMan kann die Kunst auf zweierlei Weise hassen: Erstens, indem man sie hasst. Zweitens, indem man sie in den Grenzen der Vernunft liebt.
– Oscar Wilde