Zufällige Zitate

  • Was aber ist denn dies mein Selbst? Wollte ich von einem ersten Augenblick sprechen, einem ersten Ausdruck dafür, so ist meine Antwort: es ist das Abstrakteste von allem, das doch in sich zugleich das Konkreteste von allem ist - es ist die Freiheit.
    Søren Kierkegaard

  • Mir ist es so Bedürfnis: Du handle, wie du handeln mußt.
    Immanuel Kant

  • Ein jedes Volk hat das Recht, sich selbst zu regieren.
    Karl May

  • Die Philosophie ist eigentlich Heimweh - Trieb überall zu Hause zu sein.
    Novalis

  • Wer voller Unschuld ist, will nichts von Gnade wissen.
    Johann Christoph Gottsched

  • Lerne den Ton der Gesellschaft anzunehmen, in welcher Du Dich befindest.
    Adolph Freiherr Knigge

  • Dabei ist meist angenommen worden, daß ein Bauwerk erst anfange ein Kunstwerk zu werden, wenn es mehr tue, als dem bloßen Bedürfnis zu genügen.
    Hermann Muthesius

  • Es gibt einen alten Wahn, der heißt Gut und Böse. Um Wahrsager und Sterndeuter drehte sich bisher das Rad dieses Wahns.
    Friedrich Nietzsche

  • Die Gesellschaft verzeiht oft den Verbrechern. Sie verzeiht nie den Träumern.
    Oscar Wilde

  • Wahrlich es ist nicht das Wissen, sondern das Lernen, nicht das Besitzen, sondern das Erwerben, nicht das Da-Seyn, sondern das Hinkommen, was den grössten Genuss gewährt.
    Carl Friedrich Gauß

  • Es ist der stetig fortgesetzte, nie erlahmende Kampf gegen Skeptizismus und Dogmatismus, gegen Unglaube und gegen Aberglaube, den Religion und Naturwissenschaft gemeinsam führen, und das richtungsweisende Losungswort in diesem Kampf lautet von jeher und in alle Zukunft: Hin zu Gott!
    Max Planck

  • Adolf ist gemein, er verrät uns alle. Er geht nur noch mit Reaktionären um. Seine alten Genossen sind ihm zu schlecht. Da holt er sich diese ostpreußischen Generäle heran (gemeint waren Blomberg und Reichenau). Das sind jetzt seine Vertrauten. ... Was ich will, weiß Adolf ganz genau. Ich habe es ihm oft genug gesagt." - zitiert nach: Fritz Günther von Tschirschky:
    Ernst Röhm

  • Wer viel liest und viel reist, sieht vieles und erfährt vieles.
    Miguel de Cervantes

  • Ich weiß, daß niemand glücklich oder auch nur erträglich leben kann, ohne Studium der Weisheit.
    Seneca d.J.

  • Das ist halt wiederum eine Geldheirath, sonst weiter nichts. So möchte ich nicht heirathen; ich will meine Frau glücklich machen und nicht mein Glück durch sie machen. Drum will ichs auch bleiben lassen und meine goldene Freiheit genießen, bis ich so gut stehe, daß ich Weib und Kinder ernähren kann.
    Wolfgang Amadeus Mozart

  • Unser Schuldbuch sei vernichtet! // ausgesöhnt die ganze Welt!
    Friedrich Schiller

  • Eines zu seyn mit Allem, das ist Leben der Gottheit, das ist der Himmel des Menschen.
    Friedrich Hölderlin

  • So ist das Leben und so muss man es nehmen, tapfer, unverzagt und lächelnd – trotz alledem.
    Rosa Luxemburg

  • Zur Schande der Menschen muss ich es aussprechen: Das Gesetz verbietet unseren Fürsten den Weingenuss; dabei trinken sie ihn in einem Unmaß, das sie aus der Menschheit selbst ausschließt; umgekehrt ist sein Genuss den Christenfürsten erlaubt, und man stellt fest, dass er ihnen in keiner Weise schadet.
    Charles de Montesquieu

  • Was nicht angenommen ist, kann nicht geheilt werden; was aber Gott geeint ist, kann auch gerettet werden.
    Gregor von Nazianz

  • Es ist nichts, was den geschulten Verstand mehr kultiviert und bildet, als Geographie.
    Immanuel Kant

  • Mit Schmerz erkauft, ist Wollust teures Gift.
    Horaz

  • Es ist kein Fisch ohne Gräten und kein Mensch ohne Mängel.
    Julius Wilhelm Zincgref

  • Die Sehnsucht ist dem Menschen oft lieber als die Erfüllung.
    August Julius Langbehn

  • Alle Menschen sind geschaffen zu hohem Tun, nicht alle zu hohem Wissen.
    Ulrich Zwingli

  • Öl und Arbeit habe ich vergeudet.
    Plautus

  • Auch der Schmerz will seinen Ausdruck haben, // Und der Mann, vom Schmerze überwältigt, // Braucht sich seiner Thränen nicht zu schämen.
    Friedrich von Bodenstedt

  • Der Dichter steht auf einer höhern Warte, // Als auf den Zinnen der Partei.
    Ferdinand Freiligrath

  • Genie ist Bewußtseyn der Welt.
    Friedrich Hebbel

  • Hab Sonne im Herzen, // ob's stürmt oder schneit, // ob der Himmel voll Wolken, // die Erde voll Streit..
    Cäsar Flaischlen

  • Widerspruch und Schmeichelei machen beide ein schlechtes Gespräch.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Wenn die Auswanderer [...] alles verlieren, die Liebe zu ihrem Vaterlande, selbst den geläufigen Ausdruck ihrer Muttersprache - die Melodien der Heimat leben unter ihnen länger als alles andere.
    Gustav Freytag

  • Von Baden wird die Lawine der Reaktion sich in Kurzem weiter wälzen, und was sie zunächst begraben wird, das ist jene Frankfurter Versammlung von Blinden und Verräthern , die zu spät erkennen werden, daß die politische Halbheit das beste Mittel ist, zu verlieren, was man besitzt und nicht zu erlangen, was man erstrebt. Den Strick der Reaktion um den Hals und das Brandmal der Schande auf dem Gesicht werdet ihr [die Frankfurter Nationalversammlung] zu uns herüberschauen, die wir unentehrt und kampfbereit euren Ruin abwarten, um über eure Leiber in die Burg der Freiheit einzudringen.
    Gustav Struve

  • Die Kirche hat deutsche Kaiser auf Grund ihrer Laster in Bann getan: als ob ein Mönch oder Priester über das mitreden dürfte, was ein Friedrich der Zweite von sich fordern darf. Ein Don Juan wird in die Hölle geschickt: das ist sehr naiv. Hat man bemerkt, dass im Himmel alle interessanten Menschen fehlen?
    Friedrich Nietzsche

  • Zwischen Lipp' und Kelchesrand // Schwebt der finstern Mächte Hand!
    Johann Friedrich Kind

  • Der Stoff nur bleibt bewahrt, die Form muss untergehn.
    Pierre de Ronsard

  • Das Klassische nenne ich das Gesunde und das Romantische das Kranke.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Unsere Wünsche sind die Vorboten der Fähigkeiten, die in uns liegen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Der moralische Einfluß nimmt da seinen Anfang, wo die
    Max Stirner

  • Eine der wichtigsten Tugenden im gesellschaftlichen Leben, die täglich seltener wird, ist die Verschwiegenheit.
    Adolph Freiherr Knigge



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