Zufällige Zitate
Das Bedenkliche am Christenthum ist, daß es beständig Dinge fordert, die keiner leisten kann; und wenn es mal einer leistet, dann wird einem erst recht angst und bange, und man kriegt ein Grauen vor einem Sieg, der besser nie erfochten wäre.
– Theodor FontaneWie wahr, daß Gelder die Lebenskraft des Krieges sind.
– Francis BaconDer Krieg ist ein besseres Geschäft als der Friede.
– Carl von OssietzkyAn meine Freunde: Meine Arbeit ist getan. Warum warten?
– George EastmanDie Juden verschwenden ihr Geld mit Festmahlen, die Mohren mit Hochzeiten und die Christen mit Rechten.
– Julius Wilhelm ZincgrefMehr denn je sehe ich ein, dass man niemals etwas nach seiner scheinbaren Größe bemessen darf!
– VoltaireDer Verstand einigt uns und die Wahrheiten trennen uns.
– Miguel de UnamunoJa, Gott ist treu, er hält, was er verheißt! // Dank, liebes Weib, du wecktest mein Vertraun, // Auf Gottes Hilfe will ich freudig baun, // Und zag' ich jemals wieder in der Not, // Dann frag' mich nur: "Ist denn der Herrgott tot?«
– Julius SturmIch hasse den Pöbel und distanziere mich von ihm.
– HorazEs geht gut, der Berg ist überschritten.
– Friedrich II. (Preußen)Herr, du weißt, was besser (für mich) ist: Mache es so oder so, wie du willst. Gib mir was du willst, wieviel du willst und wann du willst. […] Stelle mich, wohin du willst und tu mit mir in allem nach deinem Wohlgefallen.
– Thomas von KempenSchlägt dir die Hoffnung fehl, nie fehle dir das Hoffen! // Ein Thor ist zugethan, doch tausend sind noch offen.
– Friedrich RückertAuf diesen bundesdeutschen Stasi-Staat, der keine Demokratie, sondern deren Karikatur ist, spucke ich.
– Jürgen W. GanselMein stärkstes Erlebnis war der Krieg und der Untergang meines Vaterlandes, des einzigen, das ich je besessen: der österreichisch-ungarischen Monarchie. Auch heute noch bin ich durchaus patriotischer Österreicher und liebe den Rest meiner Heimat, wie eine Art Reliquie.
– Joseph RothJemand, dem Vergnügen nicht lästig war, hatte jetzt große Kurzweil.
– Hartmann von AueBist du schon gut, weil du gläubig bist? Der Teufel ist sicher kein Atheist.
– Paul HeyseDas mittlere Denken, das Denken in bekannten, leicht erlernbaren Formen, mit modemäßig wechselnden, leicht erlernbaren Begriffen, rast im Gehirn des Volkes und erstickt alles tiefe Denken. Der Reisende im Eisenbahnabteil verzehrt sein Butterbrot und widerlegt im Kauen alle Weisheit von Hammurabi bis Hegel.
– Walther RathenauAlles Schöne der Alten ist bloß charakteristisch, und bloß aus dieser Eigentümlichkeit entsteht die Schönheit.
– Johann Wolfgang von GoetheMit dem Verstand können die Klugen, das Angeschwollensein vom Fettsein unterscheiden.
– Nasser ChosrauNach diesem Kriege darf es keinen Krieg mehr geben! […] - Keinen Krieg mehr, keinen Krieg mehr! - Ja, es ist genug!
– Henri BarbusseDie Rache ist das Vergnügen der Weisen.
– Lorenzo Da PonteEs gibt keine patriotische Kunst und keine patriotische Wissenschaft. Beide gehören, wie alles hohe Gute, der ganzen Welt an und können nur durch allgemeine freie Wechselwirkung aller zugleich Lebenden, in steter Rücksicht auf das, was uns vom Vergangenen übrig und bekannt ist, gefördert werden.
– Johann Wolfgang von GoetheHalb zog sie ihn, halb sank er hin.
– Johann Wolfgang von GoetheEine Maske verrät uns mehr als ein Gesicht.
– Oscar WildeLeutselig sei, doch mach dich nicht gemein.
– William ShakespeareNur vor der Staffelei beim Malen fühle ich ein wenig Leben.
– Vincent van GoghOft schon musste eine ganze Stadt für die Übeltaten eines einzigen Mannes büßen.
– HesiodEs ist mit Büchern nicht anders als mit Menschen. Sie mögen so verschieden sein, wie sie wollen - nur stark und ehrlich müssen sie sein und sich behaupten können, das gibt die beste Kameradschaft.
– Walter FlexUnd ich gebe mich ihr [geistige und physische Beschwingung] hin, ich habe mich zur rechten Zeit über die Chimären der Religion hinweggesetzt, vollkommen davon überzeugt, dass die Existenz eines Schöpfers eine empörende Absurdität ist, an die selbst Kinder nicht mehr glauben.
– Donatien Alphonse François de SadeFälschlich zugeschrieben:
– Franz Joseph I. von ÖsterreichNun gedenke ich eine kleine Reise mit Geheimerath Wolf und August nach Helmstädt zu machen, um da selbst den wunderlichen Doctor Beyreis zu besuchen. Er ist schon so alt, daß man sich eilen muß, um ihn und seine Besitzung noch zusammenzufinden.
– Johann Wolfgang von GoetheDie Verteidiger der Freiheit werden immer nur Geächtete sein, solange eine Horde von Schurken regiert!
– Maximilien de RobespierreBis zu einem gewissen Grade selbstlos sollte man schon aus Selbstsucht sein.
– Marie von Ebner-EschenbachUnternimm nie etwas, wozu du nicht das Herz hast, dir den Segen des Himmels zu erbitten!
– Georg Christoph LichtenbergEin Beruf macht gedankenlos; darin liegt sein größter Segen. Denn er ist eine Schutzwehr, hinter welche man sich, wenn Bedenken und Sorgen allgemeiner Art Einen anfallen, erlaubtermaßen zurückziehen kann.
– Friedrich NietzscheDie Schwachen und Missratnen sollen zu Grunde gehen: erster Satz unserer Menschenliebe. Und man soll ihnen noch dazu helfen.
– Friedrich NietzscheDer Hunger kommt beim Essen [...]; aber der Durst vergeht beim Trinken.
– François RabelaisEinsam zu speisen macht leicht hart und roh.
– Walter BenjaminFreiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit gibt es nur in Verbindung mit der Herrschaft eines Volkes.
– Kemal AtatürkJupiter lacht aus der Höhe über die Meineide der Liebenden und läßt sie bedeutungslos im aeolischen Südwind verwehen.
– Ovid