Zufällige Zitate
Wer Gott definiert, ist schon Atheist. Wer ihn beweist, ebenso.
– Oswald SpenglerSeligkeit zerstören ist auch Seligkeit.
– Friedrich SchillerDie jetzige Generation entdeckt immer, was die alte schon vergessen hat.
– Johann Wolfgang von GoetheFreiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei – mögen sie noch so zahlreich sein – ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden. Nicht wegen des Fanatismus der »Gerechtigkeit«, sondern weil all das Belebende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die »Freiheit« zum Privilegium wird.
– Rosa Luxemburg[Johann Wolfgang von Goethe ist] wirklich ein Mann, dessen Liebe kein edles Herz zu erwerben sich schämen darf. Je näher ich ihn kennenlerne, je mehr innere Güte entdecke ich an ihm.
– Christian Gottlob VoigtIch bin Sohn der Freiheit, ihr verdanke ich alles, was ich bin.
– Camillo Benso Graf von CavourDas Wandern ist des Müllers Lust, // Das Wandern! // Das muß ein schlechter Müller sein, // Dem niemals fiel das Wandern ein, // Das Wandern.
– Wilhelm MüllerEin zuckersüßes Brüdergen! In der That! - Franz heißt die Kanaille?
– Friedrich SchillerMan darf nur alt werden, um milder zu sein; ich sehe keinen Fehler begehen, den ich nicht auch begangen hätte." Eigentlich: "Man erblickt nur, was man schon weiß und versteht
– Johann Wolfgang von GoetheDie angeborene Eitelkeit, die besonders hinsichtlich der Verstandeskräfte reizbar ist, will nicht haben, daß was wir zuerst aufgestellt sich als falsch und das des Gegners als Recht ergebe.
– Arthur SchopenhauerNärrisch, dass jeder in seinem Falle // Seine besondere Meinung preist! // Wenn Islam »Gott ergeben« heißt, // In Islam leben und sterben wir alle.
– Johann Wolfgang von GoetheEinem Menschen, den Kinder und Tiere nicht leiden können, ist nicht zu trauen.
– Carl HiltyOh, sagt man doch, daß Zungen Sterbender // Wie tiefe Harmonie Gehör erzwingen; // Wo Worte selten, haben sie Gewicht: // Denn Wahrheit atmet, wer schwer atmend spricht,
– William ShakespeareDas Religiöse stehet der weiblichen Bescheidenheit sehr wohl; es gibt der Schönheit ein gewisses edles, gesetztes und schmachtendes Ansehen.
– Gotthold Ephraim LessingMan hätte gerne eine Sammlung der letzten Worte berühmter Menschen.
– François-René de ChateaubriandDenn wer den Schatz, das Schöne, heben will, // Bedarf der höchsten Kunst: Magie der Weisen.
– Johann Wolfgang von GoetheNur wer den Liebesfunken in sich zur hellen Flamme anfacht, der erwärmt, der erleuchtet.
– Moritz von EgidyWenn Zweifel Herzens Nachbar wird, // Die Seele sich in Leid verwirrt.
– Wolfram von EschenbachGott wird als Du oder als Ich erlebt, jenachdem wo das Bewußtszentrum ruht; doch wer Ihn als Ich erlebt, erlebt Ihn tiefer.
– Hermann von KeyserlingDer Geist denkt, das Geld lenkt: [...].
– Oswald SpenglerJa, herrlich hast du dich bewährt, mein altes Köln, mein treffliches Rheinland, als eine Stadt, als ein Land der Treue, der Loyalität und Niemand wird hinfort mehr von Euch sagen können, daß ihr der Heerd des Aufruhrs wärt, der Revolution und der Anarchie.
– Georg WeerthDas Geistige eines Kunstwerks besteht nicht darin, über was es spricht, sondern zu wem es spricht.
– Moritz HeimannDas aber ist des Alters Schöne, // Daß es die Saiten reiner stimmt, // Daß es der Luft die grellen Töne, // Dem Schmerz den herbsten Stachel nimmt.
– Ferdinand von SaarEs geht ewig zu Ende, und im Ende keimt ewig der Anfang.
– Peter RoseggerWer Gott aufgibt, der löscht die Sonne aus, um mit einer Laterne weiterzuwandeln.
– Christian MorgensternWer sich tief weiß, bemüht sich um Klarheit; wer der Menge tief scheinen möchte, bemüht sich um Dunkelheit.
– Friedrich NietzscheUnd bin ich des Griechischen müde // Mich lockt die luft'ge Moschee; // Ich kleide in maurische Schnörkel // Mein europäisches Weh.
– Gottfried KellerIch habe also nur die sozialen Gesetze gegen mich, aber ich trotze ihnen, mein Gold und mein Kredit erheben sich über diese gewöhnlichen Geisseln, die nur das Volk schlagen dürfen.
– Donatien Alphonse François de SadeDer Zauber steckt immer im Detail.
– Theodor FontaneDie Geheimnisse der Lebenspfade darf und kann man nicht offenbaren, es gibt Steine des Anstoßes, über die ein jeder Wanderer stolpern muß. Der Poet aber deutet auf die Stelle hin.
– Johann Wolfgang von GoetheWas die Kirche nicht verbieten kann, das segnet sie.
– Kurt TucholskyWäre ich Narr genug, noch an das Glück zu glauben, so würde ich es in der Gewohnheit suchen.
– François-René de ChateaubriandEin sicheres Zeichen von einem guten Buch ist, wenn es einem immer besser gefällt je älter man wird.
– Georg Christoph LichtenbergUm die Prostitution abzuschaffen, müßte man die Männer abschaffen.
– Maria TheresiaDer Geist wird erst frei, wenn er aufhört, Halt zu sein.
– Franz KafkaWie der Mensch, so wandeln sich auch seine Formen. // Das Verhältnis der vielen Formen untereinander läßt uns die einzelne Form erkennen. [...] Das Formlose, das Unendliche, die Null bleibt unfaßbar. Gott bleibt unfaßbar.
– August MackeDie Zeitung ist die Konserve der Zeit.
– Karl Kraus