Zufällige Zitate

  • Mit größerer Majestät hat noch nie ein Verstand stillgestanden.
    – Georg Christoph Lichtenberg

  • Es sind in Deutschland die Theologen, die dem lieben Gott ein Ende machen – on n'est jamais trahi que par les siens [verraten wird man nur von seinen Freunden.]
    – Heinrich Heine

  • Erzogen wird man nur durch Härten. Es wird die Darwinsche Mimikry eintreten. Die Juden werden sich anpassen. Sie sind wie Seehunde, die der Weltzufall ins Wasser warf. Sie nehmen Gestalt und Eigenschaften von Fischen an, was sie doch nicht sind. Kommen sie nun wieder auf festes Land und dürfen da ein paar Generationen bleiben, so werden sie wieder aus ihren Flossen Füße machen.
    – Theodor Herzl

  • Jedes Ding hat hundert Glieder und hundert Gesichter.
    – Michel de Montaigne

  • Wenn du geschwiegen hättest, hätte ich es eingesehen.
    – Boëthius

  • Wo die Männer versagen, da ruft man nach dem Mann. Der Fascismus, der überall anders, überall in neuer nationaler Vermummung auftritt, weist in allen Ländern diesen einen gemeinsamen Wesenszug auf: Die Sehnsucht nach dem Diktator. Die erschlafften Völker suchen nach einem Hirn, das für sie denkt, nach einem Rücken, der für sie trägt.
    – Carl von Ossietzky

  • Auf die Titelseite meiner gesammelten Werke zu setzen: Hier wird es aus unzähligen Beispielen zu begreifen sein, was der Nutzen der Mathematik für das Urteil der Naturwissenschaften ist, und wie unmöglich es ist, korrekt zu philosophieren ohne die Führung der Geometrie, wie es der weise Grundsatz Platons besagt.
    – Galileo Galilei

  • Wenn's drauf ankommt, eine Geliebte zu betrügen, da ist der Dümmste ein Philosoph.
    – Johann Nepomuk Nestroy

  • Schwester, ich war es, der entdeckt hat, dass die Egel rotes Blut haben […] Es ist wunderbar, wenn man sieht, dass die, die man liebt, noch schlucken können.
    – Georges Cuvier

  • Du gleichst dem Geist, den Du begreifst.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Seit Erfindung der Kochkunst essen die Menschen doppelt so viel wie die Natur verlangt.
    – Benjamin Franklin

  • Die Schöpfung ist niemals vollendet.
    – Immanuel Kant

  • Unser Zeitalter ist seinem Wesen nach tragisch, also weigern wir uns, es tragisch zu nehmen. Die Katastrophe ist hereingebrochen, wir stehen vor den Trümmern, wir fangen an, neue kleine Gewohnheiten zu bilden, neue kleine Hoffnungen zu hegen. Es ist ein hartes Stück Arbeit: Kein ebener Weg führt in die Zukunft; wir umgehen die Hindernisse jedoch oder klettern über sie hinweg. Wir müssen leben – einerlei, wie viele Himmel eingestürzt sind.
    – D. H. Lawrence

  • Wir gehn dahin und wandern // von einem Jahr zum andern, [...] // durch so viel Angst und Plagen, // durch Zittern und durch Zagen, // durch Krieg und große Schrecken, // die alle Welt bedecken.
    – Paul Gerhardt

  • Ein Brief errötet nicht.
    – Cicero

  • Deine Weißheit sei die Weisheit der grauen Haare, aber dein Herz - dein Herz sey das Herz der unschuldigen Kindheit.
    – Friedrich Schiller

  • Zurück! du rettest den Freund nicht mehr, // So rette das eigene Leben!
    – Friedrich Schiller

  • Der Geist ist nicht wie ein Gefäß, das gefüllt werden soll, sondern wie Holz, das lediglich entzündet werden will.
    – Plutarch

  • Welche Strafe ist größer als die Wunde des Gewissens?
    – Ambrosius von Mailand

  • ... und, wenn es ihm wieder einmal schwer fallen wollte, daß so viele Leute in der Welt so reich seyen, und er so arm, so dachte er nur an den Herrn Kannitverstan in Amsterdam, an sein großes Haus, an sein reiches Schiff, und an sein enges Grab.
    – Johann Peter Hebel

  • Mutter Germania gebar in legitimer Ehe mit dem Geist der Zeit drei Söhne, den Konfektionsreisenden, den Oberlehrer und den Radfahrer.
    – Erich Mühsam

  • Dem Menschen aber ist seine Geschichte nicht vorgezeichnet, er kann und soll seine Geschichte sich selbst machen;
    – Friedrich Wilhelm Joseph Schelling

  • Die künstlichen Seuchen sind vielmehr Attribute der Gesellschaft, Produkte der falschen oder nicht auf alle Klassen verbreiteten Cultur; sie deuten auf Mängel, welche durch die staatliche und gesellschaftliche Gestaltung erzeugt werden.
    – Rudolf Virchow

  • Ich kann mir nun zwar einen moralischen Politiker, d.i. einen, der die Prinzipien der Staatsklugheit so nimmt, daß mit der Moral zusammen bestehen können, aber nicht einen politischen Moralisten denken, der sich eine Moral so schmiedet, wie es der Vorteil des Staatsmanns sich zuträglich findet.
    – Immanuel Kant

  • Mit großen Worten über die Köpfe der Leute wegreden, das kann jeder Idiot. Aber sich so ausdrücken, dass es ein Kind versteht, das ist die große Kunst.
    – Theo Lehmann

  • Politik läßt sich rückgängig machen, Geschichte nicht.
    – Arthur Moeller van den Bruck

  • Der Mensch entdeckt zuletzt nicht die Welt, sondern seine Tastorgane und Fühlhörner und deren Gesetze - aber ist deren Existenz nicht schon ein genügender Beweis für die Realität? Ich denke, der Spiegel beweist die Dinge.
    – Friedrich Nietzsche

  • Abwechslung in allem ist süß.
    – Euripides

  • Vernichtung allein bahnt den Weg zu radikaler Erneuerung.
    – Hermann von Keyserling

  • Leben heißt sich wandeln und vollkommen sein heißt, sich oft gewandelt zu haben.
    – John Henry Newman

  • Wir leben in einer Zeit, in der das absolut Überflüssige zu den Lebensnotwendigkeiten gehört.
    – Oscar Wilde

  • Heiraten zwischen gebildeten Männern und Dienstmädchen oder Haushälterinnen nehmen selten ein gutes Ende.
    – Bogumil Goltz

  • Der Wissenschaftler findet seine Belohnung in dem, was Poincaré die Freude am Verstehen nennt, nicht in den Anwendungsmöglichkeiten seiner Erfindung.
    – Albert Einstein

  • Als ich einst Prinz war von Arkadien // Lebt' ich in Reichtum, Glanz und Pracht.
    – Jacques Offenbach

  • Tod ist Trennung, Dreifacher Tod Trennung ohne Hoffnung wiederzusehen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Wenn die Gemeinheit Genie hat und der Anstand Talent, ist der Anstand verloren.
    – Emil Gött

  • Verschiebe nicht auf morgen, was genauso gut auf übermorgen verschoben werden kann.
    – Mark Twain

  • Der tiefste Grund unsres Daseins ist individuell, sowohl in Empfindungen als in Gedanken.
    – Johann Gottfried Herder

  • Verstand und Wille sind bei uns Grundkräfte, deren der letztere, so fern er durch den ersteren bestimmt wird, ein Vermögen ist, etwas gemäß einer Idee, die Zweck genannt wird, hervorzubringen.
    – Immanuel Kant

  • Man muss nur immer sorgen, erregt zu werden, um gegen die Depression anzukämpfen. Das ist auch bei jetziger deprimierender Witterung der beste medizinische Rat.
    – Johann Wolfgang von Goethe



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