Zufällige Zitate

  • Die Lust hat ihren Tag, so wie die Sonne, doch auch wie jene einen Abend: Reue.
    Franz Grillparzer

  • Unser Zeitalter ist seinem Wesen nach tragisch, also weigern wir uns, es tragisch zu nehmen. Die Katastrophe ist hereingebrochen, wir stehen vor den Trümmern, wir fangen an, neue kleine Gewohnheiten zu bilden, neue kleine Hoffnungen zu hegen. Es ist ein hartes Stück Arbeit: Kein ebener Weg führt in die Zukunft; wir umgehen die Hindernisse jedoch oder klettern über sie hinweg. Wir müssen leben – einerlei, wie viele Himmel eingestürzt sind.
    D. H. Lawrence

  • Nichts ist verblüffender als die einfache Wahrheit, nichts ist exotischer als unsere Umwelt, nichts ist phantasievoller als die Sachlichkeit.
    Egon Erwin Kisch

  • Unbedingter Gehorsam setzt Unwissenheit bei den Gehorchenden voraus.
    Charles de Montesquieu

  • In Fehler führt uns Flucht vor Fehlern, wenn es an Fähigkeit mangelt.
    Horaz

  • Man soll nie seine Freiheit veräußern und - um nicht in die Lage zu kommen, sie zu veräußern - sie nie missbrauchen.
    Adolphe Thiers

  • Wenn gute Reden sie begleiten // Dann fließt die Arbeit munter fort.
    Friedrich Schiller

  • […] eine Biene beschämt durch den Bau ihrer Wachszellen manchen menschlichen Baumeister. Was aber von vornherein den schlechtesten Baumeister vor der besten Biene auszeichnet, ist, dass er die Zelle in seinem Kopf gebaut hat, bevor er sie in Wachs baut. Am Ende des Arbeitsprozesses kommt ein Resultat heraus, das beim Beginn desselben schon in der Vorstellung des Arbeiters, also schon ideell vorhanden war.
    Karl Marx

  • Es ist ganz einerlei, ob man das Wahre oder das Falsche sagt: Beidem wird widersprochen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Guten hassen es zu sündigen aus Tugendliebe, Du wirst nichts auf Dich kommen lassen aus Furcht vor Strafe.
    Horaz

  • Dem Menschen aber ist seine Geschichte nicht vorgezeichnet, er kann und soll seine Geschichte sich selbst machen;
    Friedrich Wilhelm Joseph Schelling

  • Zum Leitstern seiner Bestrebungen soll man nicht Bilder der Phantasie nehmen, sondern deutlich gedachte Begriffe.
    Arthur Schopenhauer

  • Die Geduld ist imstande, auch den verwildersten und frechsten Menschen so umzustimmen, dass er lenksam und für edlere Regungen wieder empfänglich wird.
    Johannes Chrysostomos

  • Mag ich dir nun auch eine Törin scheinen - Vielleicht zeiht mich der Torheit nur ein Tor.
    Sophokles

  • Nicht arm ist der, der wenig hat, sondern der, der nach mehr verlangt.
    Seneca d.J.

  • Die Romantiker ermangeln des Instinktes: die Kunstwahngebilde reizen sie nicht zur That, sie verharren im Reizungszustande.
    Friedrich Nietzsche

  • Diejenigen, die sich nicht auf neue Methoden einlassen, müssen immer wieder mit den alten Unzulänglichkeiten rechnen. Zeit ist nämlich der größte Erneuerer.
    Francis Bacon

  • Wenn mir die Mutter giftige Blicke zuwirft, wenn mir der Vater die Türe weist, wenn die Gouvernante keift, die Tanten schimpfen, die Bedienten drohen, die Hunde bellen – dann ist's ein Vergnügen.
    Eduard von Bauernfeld

  • Man müsste die Geistesblitze aus den Irrenhäusern sammeln, man fände viele.
    Charles de Montesquieu

  • Was zu beweisen war.
    Euklid

  • Der Staat ist die große Fiktion, mittelst deren alle Welt leben will auf Kosten von aller Welt.
    Frédéric Bastiat

  • Das schauerlichste Übel also, der Tod, geht uns nichts an; denn solange wir existieren, ist der Tod nicht da, und wenn der Tod da ist, existieren wir nicht mehr.
    Epikur

  • Die Regierungskunst hat nur Monster hervorgebracht.
    Louis Antoine Léon de Saint-Just

  • Um nirgends eine gähnende Leere zu lassen, wollen wir uns vorstellen, daß aller Orten und zu jeder Zeit etwas Wahrnehmbares vorhanden ist. Um nicht Materie oder Elektrizität zu sagen, will ich für dieses Etwas das Wort Substanz brauchen.
    Hermann Minkowski

  • Sokrates pflegte zu den Göttern nur schlechthin um das Gute zu beten, als wüssten sie am besten, was gut ist.
    Xenophon

  • Ich habe stets beobachtet, daß man, um Erfolg zu haben in der Welt, närrisch scheinen und weise sein muß.
    Charles de Montesquieu

  • O eines Pulses Dauer nur // Allwissenheit -
    Friedrich Schiller

  • Das Beste im Leben ist, Verständnis für alles Schöne zu haben.
    Menandros

  • Einigkeit und Recht und Freiheit
    Friedrich Ebert

  • Diese Nahrung ist schmackhaft.
    Millard Fillmore

  • Der Humor ist keine Gabe des Geistes, er ist eine Gabe des Herzens.
    Ludwig Börne

  • Sie sang das alte Entsagungslied, // Das Eiapopeia vom Himmel
    Heinrich Heine

  • Ein Glück für die Despoten, daß die eine Hälfte der Menschen nicht denkt und die andere nicht fühlt.
    Johann Gottfried Seume

  • Geschichte handelt fast nur von […] schlechten Menschen, die später gutgesprochen worden sind.
    Friedrich Nietzsche

  • Die Vorsicht stellt der List sich klug entgegen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Süße, heilige Natur, // Laß mich gehn auf deiner Spur!
    Friedrich Leopold zu Stolberg-Stolberg

  • Für den absoluten Bewegungscharakter der Welt nun gibt es sicher kein deutlicheres Symbol als das Geld.
    Georg Simmel

  • Aus Feuer ist der Geist geschaffen, // Drum schenk mir süßes Feuer ein.
    Ernst Moritz Arndt

  • Ein Punkt nur ist es, kaum ein Schmerz, // nur ein Gefühl empfunden eben; // und dennoch spricht es stets darein // und dennoch stört es dich zu leben.
    Theodor Storm

  • Von unserem Nationalplan spricht ganz Palästina. Wir sind ja doch die angestammten Herren des Landes.
    Theodor Herzl



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