Zufällige Zitate
Der Mensch soll nicht tugendhaft, nur natürlich sein, so wird die Tugend von selbst kommen.
– Gottfried KellerDrei Pfade hat der Mensch in sich, in denen sich sein Leben tätigt: die Seele, den Leib und die Sinne.
– Hildegard von BingenIch will noch fortleben nach meinem Tode.
– Anne FrankEs gibt ein sehr probates Mittel, // die Zeit zu halten am Schlawittel: // Man nimmt die Taschenuhr zur Hand // und folgt dem Zeiger unverwandt.
– Christian MorgensternEs ist doch merkwürdig, daß gerade diejenigen Professoren am meisten gegen die Abstammung vom Affen protestieren, die sich bezüglich ihrer Gehirnentwicklung am wenigsten von ihm entfernt haben.
– Ernst HaeckelDem Reinen ist alles rein.
– Johann Wolfgang von GoetheDie Vielwisserei ist noch nicht Vielseitigkeit; die wahre Vielseitigkeit bedeutet schöpferisches Gleichgewicht in der Weltanschauung.
– Peter RoseggerDie Tugend wohnt im Herzen und sonst nirgends.
– VoltaireEndlich bin ich überzeugt, dass die natürliche Zuchtwahl das wichtigste, wenn auch nicht das ausschliessliche Mittel zur Abänderung der Lebensformen gewesen ist.
– Charles DarwinSpielende Kinder sind lebendig gewordene Freuden.
– Friedrich HebbelJe mehr Einsicht man hat, desto mehr Größe und Niedrigkeit entdeckt man im Menschen.
– Blaise PascalDer Roman ist eine subjektive Epopee, in welcher der Verfasser sich die Erlaubnis ausbittet, die Welt nach seiner Weise zu behandeln. Es fragt sich also nur, ob er eine Weise habe, das andere wird sich schon finden.
– Johann Wolfgang von GoetheDie großen Führer aller Zeiten, die der Revolution hauptsächlich, waren sehr beschränkt und haben deshalb den größten Einfluss ausgeübt.
– Gustave Le BonTu was du kannst, mit dem was du hast, dort wo du bist.
– Theodore RooseveltVerzweiflung ist unendlich viel lustvoller als Langeweile.
– Giacomo LeopardiDas Christentum hat, außer der größten Achtung, welche die Heiligkeit seiner Gesetze unwiderstehlich einflößt, noch etwas Liebenswürdiges in sich.
– Immanuel KantSehnsucht ist die Nabelschnur des höheren Lebens.
– Søren KierkegaardWer sich verachtet, kann nicht allein sein.
– Honoré de BalzacUnd es mag am deutschen Wesen // Einmal noch die Welt genesen.
– Emanuel GeibelMary II erkrankte an den für sie tödlichen Pocken (möglicherweise in Kombination mit Masern) um den 19. Dezember 1694 und verstarb am 28. Dezember.
– Maria II. von EnglandWer sich selbst verachtet, achtet sich doch immer noch dabei als Verächter.
– Friedrich NietzscheSich mitzuteilen ist Natur; Mitgeteiltes aufzunehmen, wie es gegeben wird, ist Bildung.
– Johann Wolfgang von GoetheEr [Der Abt] suche mehr geliebt als gefürchtet zu werden.
– Benedikt von NursiaOh Jahrhundert! Oh Wissenschaften: Es ist eine Lust, zu leben.
– Ulrich von HuttenTakt ist unhörbare Harmonie.
– Richard von SchaukalDas Feld der Philosophie lässt sich auf folgende Fragen bringen: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch?
– Immanuel KantDie beste Anbetung, Prinz, ist dankende Freude.
– Gotthold Ephraim LessingWolken ohne Schatten, // Auf der Südseite aber, // Ist ein Stückchen Himmel // Traurig blau.
– Fernando PessoaFür den Menschen gibt es nur eine Wahrheit, das ist die, die aus ihm einen Menschen macht.
– Antoine de Saint-ExupéryWer volle Einsicht besitzt, beherrscht sich selbst, wer sich selbst beherrscht, bleibt sich gleich, wer sich gleich bleibt, ist ungestört, wer ungestört ist, ist frei von Betrübnis, wer frei von Betrübnis ist, ist glücklich: also ist der Einsichtige glücklich und die Einsicht genügt zum glücklichen Leben.
– Seneca d.J.ich kan in einem Tag tausend Adeln unnd zu Rittern machen: Aber so mächtig bin ich nicht/ daß ich in tausend Jahren einen Gelerhrten machen könte.
– Julius Wilhelm ZincgrefIn dem kommenden Jahrhundert wird das deutsche Volk Hammer oder Ambos sein.
– Bernhard von BülowJeder Mensch ist ein Abgrund, es schwindelt einem, wenn man hinabsieht.
– Georg BüchnerDas eroberte Griechenland hat den wilden Sieger erobert und die Künste und Wissenschaft in das bäuerliche Latium gebracht.
– HorazIch will denn Haß gegen die Franzosen, nicht bloß für diesen Krieg, ich will ihn für lange Zeit, ich will ihn für immer. Dann werden Teutschlands Gränzen auch ohne künstliche Wehren sicher seyn, denn das Volk wird immer einen Vereinigungspunkt haben, sobald die unruhigen und räuberischen Nachbarn darüber laufen wollen. Dieser Haß glühe als die Religion des teutschen Volkes, als ein heiliger Wahn in allen Herzen, und erhalte uns immer in unserer Treue, Redlichkeit und Tapferkeit;
– Ernst Moritz Arndt