Zufällige Zitate
Denn wir sehen, dass nichts von nichts entstehen kann.
– LukrezFehlt es dem protestantischen Kultus im ganzen an Fülle, so untersuche man das einzelne, und man wird finden, der Protestant hat zu wenig Sakramente, ja er hat nur eins, bei dem er sich tätig erweist, das Abendmahl: denn die Taufe sieht er nur an andern vollbringen, und es wird ihm nicht wohl dabei.
– Johann Wolfgang von GoetheDie Geschichte der Völker gibt uns Kunde von den ohnmächtigen Bemühungen der politischen und kirchlichen Gewalten, um Erhaltung des körperlichen und geistigen Sklaventhums der Menschen; die künftige Geschichte wird die Siege der Freiheit beschreiben, welche die Menschen durch die Erforschung des Grundes der Dinge und der Wahrheit errangen; Siege mit Waffen, an denen kein Blut klebt, und in einem Kampf, in welchem Moral und Religion sich nur als schwache Bundesgenossen betheiligten.
– Justus von LiebigWarum eigentlich macht mich die Einsamkeit verzweifelt? Es gibt ja Menschen genug, die ich um mich haben könnte, wenn ich sie rufe. Aber ich will sie alle nicht.
– Franziska zu ReventlowAuch wenn es auf den ersten Blick so scheint, ist 12 + 9 nicht immer 21.
– Giacomo CasanovaDann sieh, daß Du Mensch bleibst: Mensch sein ist vor allem die Hauptsache. Und das heißt: fest und klar und heiter sein, ja heiter trotz alledem und alledem, denn das Heulen ist Geschäft der Schwäche.
– Rosa LuxemburgDie Mittelmäßigkeit wägt immer richtig, nur ihre Maße sind falsch.
– Moritz HeimannDie Utopien sind oft nur vorzeitige Wahrheiten.
– Alphonse de LamartineAus solchem aufgezwungenen Frieden müßte neuer Haß zwischen den Völkern und im Verlauf der Geschichte neues Morden erwachsen." - Aufruf des Reichspräsidenten und der Reichsregierung vom 8. Mai 1919, nach
– Friedrich EbertEinmal ausgesprochen, fliegt ein Wort unwiderruflich davon.
– HorazVergnügen ist das einzige, wofür man leben sollte. Nichts macht so alt wie das Glück.
– Oscar WildeAus solchem aufgezwungenen Frieden müßte neuer Haß zwischen den Völkern und im Verlauf der Geschichte neues Morden erwachsen." - Aufruf des Reichspräsidenten und der Reichsregierung vom 8. Mai 1919 zitiert nach
– Friedrich EbertIch kann mir keinen persönlichen Gott denken, der die Handlungen der einzelnen Geschöpfe direkt beeinflusste oder über seine Kreaturen direkt zu Gericht säße.
– Albert EinsteinDie Sittlichkeit verfeinert die Sitte und die Sitte wiederum die Sittlichkeit.
– Marie von Ebner-EschenbachDie (große) Anzahl gibt Schutz.
– JuvenalDenn Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn.
– Paulus von TarsusSobald in ein und derselben Person oder derselben Beamtenschaft die legislative Befugnis mit der exekutiven verbunden ist, gibt es keine Freiheit.
– Charles de MontesquieuBarbarei und Zivilisation - Vorgericht und Nachspeise der Kultur.
– Emil GöttUnter den Dichtern unserer Zeit ist Göthe der objektivste, Bryon der subjektivste.
– Arthur SchopenhauerDie Dichter, das sind die großen Träumer ihres Volkes... // die Träumer seiner Sehnsucht!
– Cäsar FlaischlenAch, was ich weiß, kann jeder wissen - mein Herz habe ich allein.
– Johann Wolfgang von GoetheWenn ich die romans lange und an einem stück lesen müßte, würden sie mir beschwerlich fallen; ich lese aber nur ein blatt 3 oder 4, wenn ich met verlöff auf dem kackstuhl morgens und abends sitze, so amüsierts mich und ist weder mühsam noch langweilig so.
– Liselotte von der PfalzEin Chemiker, der kein Physiker ist, ist überhaupt gar nichts.
– Robert Wilhelm BunsenForm ist Wollust, Friede, himmlisches Genügen, // Doch mich reißt es, Ackerschollen umzupflügen.
– Ernst StadlerDurch Gebet erlangt man alles. Gebet ist eine universale Arznei.
– NovalisMan müsste das Leben so einrichten, dass jeder Augenblick bedeutungsvoll ist.
– Iwan Sergejewitsch TurgenewSchlimm sind die Schlüssel, // die nur schließen auf, nicht zu; // Mit solchem Schlüsselbund im Haus // verarmest du.
– Friedrich RückertBesiegt werden harte Herzen durch weiche Bitten.
– TibullDurch diese hohle Gasse muß er kommen. Es führt kein andrer Weg nach Küssnacht.
– Friedrich SchillerWer sich in Schulden steckt, gibt anderen ein Recht über seine Freiheit.
– Benjamin FranklinWer mit den Tugenden und Kenntnissen, die er erwirbt, seine Seele vervollkommnet, gleicht den Menschen des Mythos, die alles Sterbliche ablegten, indem sie sich von Ambrosia ernährten. Wer aber das Außerordentliche des Wesens nur auf äußere Eigenschaften gründet, gleicht den Titanen, die sich für Götter hielten, weil sie groß gewachsen waren.
– Charles de MontesquieuDie Menschen stehen unter dem Gesetze der Macht.
– Friedrich von WieserSie nennen mich einen Fleischer, und alles was ich versuchte war die Seele eines großen Chirurgen abzubilden.
– Thomas EakinsDie Scham existiert überall, wo es ein »Mysterium« gibt.
– Friedrich NietzscheDie Streiche sind bei uns im Schwang, // Sie sind bekannt im ganzen Reiche, // Man nennt sie halt nur Schwabenstreiche.
– Ludwig UhlandKeine Kunst lernt eine Regierung schneller als die, Geld aus den Taschen der Leute zu ziehen.
– Adam SmithAuf dieser Welt gibt es nur zwei Tragödien. Wenn Wünsche enttäuscht und wenn sie erfüllt werden. Das zweite ist viel schlimmer.
– Oscar WildeDer tiefste Grund unsres Daseins ist individuell, sowohl in Empfindungen als in Gedanken.
– Johann Gottfried HerderWenn man der Jugend reine Wahrheit sagt, // Die gelben Schnäbeln keineswegs behagt, // Sie aber hintendrein nach Jahren // Das alles derb an eigner Haut erfahren, // Dann dünkeln sie, es käm aus eignem Schopf.
– Johann Wolfgang von Goethe