Zufällige Zitate
Niemand ist weniger unabhängig als ein freier Bürger," aus
– Alexis de TocquevilleZur Rechten sieht man, wie zur Linken // Einen halben Türken heruntersinken.
– Ludwig UhlandWas ist Wahrheit? [...] Drei Wochen Pressearbeit, und alle Welt hat die Wahrheit erkannt. Ihre Gründe sind so lange unwiderleglich, als Geld vorhanden ist, sie ununterbrochen zu wiederholen.
– Oswald SpenglerEin politischer Mann ist widerlich, ein politisches Weib aber grauenhaft [...].
– Richard WagnerDie Empfindung vollzieht sich in einem passiven Bewegungsvorgang; sie scheint nämlich eine Veränderung zu sein.
– AristotelesIch bin besonders der Ansicht, dass große ererbte Vermögen ein Unglück sind, die das Menschengeschlecht nur in Apathie führen.
– Alfred NobelEine Allegorie ist ein Kunstwerk, welches etwas Anderes bedeutet, als es darstellt.
– Arthur SchopenhauerDie freie Rede [ist das Schönste am Menschen].
– Diogenes von SinopeErnst ist Nichtspiel und nichts anderes. Der Bedeutungsinhalt von Spiel dagegen ist mit Nichternst keineswegs definiert oder erschöpft: Spiel ist etwas Eigenes
– Johan HuizingaIm Glück nicht stolz, im Unglück nicht niedrig sein.
– Kleobulos von LindosEhret die Frauen! sie flechten und weben // Himmlische Rosen ins irdische Leben.
– Friedrich SchillerDie Narrheit hat gewiss mehr Genossen und Schmarotzer als die Gescheitheit.
– Miguel de CervantesSehe zuerst mit deinem Geist, dann mit deinen Augen und zum Schluss mit deinem Körper.
– Yagyū MunenoriDer Tod ist Leben, wenn er sich im Angesicht Gottes vollzieht.
– Franz von SalesJe mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrössert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden.
– Ludwig FeuerbachDer größte Nutzen der Einführung des Sozialismus läge ohne Zweifel darin, uns von der schmutzigen Notwendigkeit zu befreien, für andere zu leben, die momentan so schwer auf fast allen lastet.
– Oscar WildeDie Liebe zerstört nicht, sie vollendet alles.
– Franz von SalesEs schwellt der Orange benebelnder Duft // Fast heimlich herbei und berauscht meinen Sinn, // Es kühlt stiller Lorbeer die windliebe Luft, // Und Myrten enthaucht es, kaum merkbar: ich bin!
– Theodor Däubler1. Wir wollen die Liebe zur Gefahr besingen, die Vertrautheit mit Energie und Verwegenheit. [...]
– Filippo Tommaso MarinettiWenn wir von den Dichtern verlangen wollen, dass sie so idealisch sein sollen wie ihre Helden, wird es noch Dichter geben?
– Heinrich von KleistDas Größeste ist das Alphabet, // Denn alle Weisheit steckt darin, // Aber nur der erkennt den Sinn, // Der's recht zusammenzusetzen versteht.
– Emanuel GeibelÜberschätzung macht leicht den Menschen, der überschätzt wird, hochmütig.
– Baruch de SpinozaEs wird gewiss in England des Jahres noch einmal so viel Portwein getrunken, als in Portugal wächst.
– Georg Christoph LichtenbergEr ist gar nicht so hässlich, vorausgesetzt, man schließt die Augen und sieht ihn nicht an.
– Oscar WildeNicht darauf kommt es an, daß ich etwas anderes meine als der andere, sondern darauf, daß der andere das Richtige aus Eigenem finden wird, wenn ich etwas dazu beitrage.
– Rudolf SteinerWelch Schauspiel! aber ach! ein Schauspiel nur!
– Johann Wolfgang von GoetheEs hört doch nur jeder, was er versteht.
– Johann Wolfgang von GoetheLasst uns jetzt die Römer von ihrer ständigen Sorge befreien, da ihnen das Warten auf den Tod eines alten Mannes lange vorkommt.
– Hannibal Barkas[...] der sich etwa wie eine unverhoffte Erbschaft verhält, welche den Erben veranlaßt, die Grundsätze einer dauerhaften Wirtschaft vorläufig aus den Augen zu setzen, und in den Tag hinein zu leben. [...] Die dauerhafte Wirtschaft muß ausschließlich auf die regelmäßige Benutzung der jährlichen Strahlungsenergie begründet werden.
– Wilhelm OstwaldWer will dem Adler die Bahn vorschreiben, wenn er die Schwingen entfaltet und stürmischen Flugs sich zu den Sternen erhebt?
– Georg BüchnerHerr, dein Wort, die edle Gabe / dieses Gold erhalte mir; / denn ich zieh es aller Habe / und dem größten Reichtum für.
– Nikolaus Ludwig von ZinzendorfSolch ein Gewimmel möcht ich sehn, // Auf freiem Grund mit freiem Volke stehn.
– Johann Wolfgang von GoetheEs gibt noch viel zu tun, und ich bin sehr beschäftigt.
– Wilhelm Conrad RöntgenDer Staatssinn wächst im Bewußtsein der Italiener, die fühlen, daß allein der Staat der unersetzliche Garant ihrer Einheit und ihrer Unabhängigkeit darstellt; daß allein der Staat in der Zukunft das Weiterbestehen ihres Geschlechtes und ihrer Geschichte gewährleistet.
– Benito MussoliniGott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
– Paulus von TarsusKritiker sind gute Freunde, die uns auf Fehler hinweisen.
– Benjamin FranklinDick sein ist keine physiologische Eigenschaft - das ist eine Weltanschauung.
– Kurt TucholskyNicht das Lippenbekentnis, nur das Leben und Handeln adelt und erhebt.
– Clara ZetkinDurch das Zuviel-Arbeiten sündigt man am Leben und an der Arbeit selber.
– Paula Modersohn-Becker[...] das Schöne ist nichts // als des Schrecklichen Anfang, den wir noch grade ertragen, // und wir bewundern es so, weil es gelassen verschmäht, // uns zu zerstören. Ein jeder Engel ist schrecklich.
– Rainer Maria Rilke