Zufällige Zitate

  • Das Kind, das da ist geschlagen, das muss wohl weinen und klagen.
    Hartmann von Aue

  • Ich bin ein Mensch und meine, daß mir nichts fremd ist, was Menschen betrifft.
    Terenz

  • Die magische Wissenschaft, der so viele Kräfte zu Gebot stehen, und die eine Fülle der erhabensten Mysterien besitzt, umfaßt die tiefste Betrachtung der verborgensten Dinge, das Wesen, die Macht, die Beschaffenheit, den Stoff, die Kraft und die Kenntniß der ganzen Natur. Sie lehrt uns die Verschiedenheit und die Uebereinstimmung der Dinge kennen.
    Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim

  • In den Momenten stärkster geistiger Anspannung sieht der Mensch keineswegs geistreich, vielmehr schafsdumm aus.
    Arnold Mendelssohn

  • Eine Art, sich zu vergnügen, ist zugleich Kultur: nämlich Vergrößerung der Fähigkeit, noch mehr Vergnügen dieser Art zu genießen; dergleichen das mit Wissenschaften und schönen Künsten ist.
    Immanuel Kant

  • Aufmerksamkeit und Liebe bedingen einander wechselseitig.
    Hugo von Hofmannsthal

  • Auf dieser Bank von Stein will ich mich setzen
    Friedrich Schiller

  • Reu' um Geschehnes ist verlorne Arbeit.
    Christian Dietrich Grabbe

  • Der Trick der Schöpfung ist satanisch witzig. // Das Weib bleibt vorher kühl, der Mann ist hitzig. // Sie glüht nachher und er sieht auf die Uhr. // So stirbt Betrug nicht aus und nicht Natur!
    Franz Werfel

  • Auch kann ja die Kraft der Überzeugung niemals einräumen, es könne aus Nichtseiendem irgend etwas anderes als eben Nichtseiendes hervorgehen.
    Parmenides von Elea

  • Du sprichst ein großes Wort gelassen aus.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Alle wahrhafte Verbindung intelligenter Wesen oder alle Societät hat ihre Legitimität nur in der wechselseitigen Befreiung der in den Bund Getretenen zu erweisen.
    Franz von Baader

  • O Freiheit, wie hat man dir mitgespielt!
    Marie-Jeanne Roland

  • Wer ist weis' und entsetzt, gefaßt und wütig,// Pflichttreu und kalt in einem Augenblick?// Kein Mensch. Die Raschheit meiner heft'gen Liebe// Lief schneller als die zögernde Vernunft.
    William Shakespeare

  • Der Menschheit ganzer Jammer faßt mich an.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Selbstaufopferung sollte gesetzlich verboten sein. Sie wirkt so demoralisierend auf die Menschen, für die man sich aufopfert.
    Oscar Wilde

  • Denn wem sich der Mensch widmet, zu dem gelangt er nach dem Tode.
    Wilhelm von Humboldt

  • Wie leid mir tut die Menschenrasse, // mitten in dieser Welt voll Ärger. // Ich glaube, dass wir lauter Verzweifelte sind // oder Leute mit einem kranken Hirn.
    Giorgio Baffo

  • Die Wahrheit ist keine offen zutage liegende billige Sache, die man mit der linken Hand ergreifen könnte.
    Synesios von Kyrene

  • Ich mag keine Prinzipien. Ich bevorzuge Vorurteile.
    Oscar Wilde

  • Ich muß über die Stadt ein vernichtendes Urteil abgeben: Wien bleibt Wien.
    Alfred Polgar

  • Wer weniger braucht danke Gott und sei nicht traurig. Wer mehr braucht, werde demütig wegen seiner Schwäche und nicht überheblich wegen der ihm erwiesenen Barmherzigkeit. So werden alle Glieder der Gemeinschaft zufrieden sein.
    Benedikt von Nursia

  • Es gibt schlechterdings gewisse Kenntnisse, die allgemein sein müssen, und noch mehr eine gewisse Bildung der Gesinnungen und des Charakters, die keinem fehlen darf. Jeder ist offenbar nur dann ein guter Handwerker, Kaufmann, Soldat und Geschäftsmann, wenn er an sich und ohne Hinsicht auf seinen besonderen Beruf ein guter, anständiger, seinem Stande nach aufgeklärter Mensch und Bürger ist. Gibt ihm der Schulunterricht, was hierfür erforderlich ist, so erwirbt er die besondere Fähigkeit seines Berufs nachher so leicht und behält immer die Freiheit, wie im Leben so oft geschieht, von einem zum andern überzugehen.
    Wilhelm von Humboldt

  • es ist nichts so schwer, wie mit
    Robert Musil

  • Dass der Mensch das edelste Geschöpf sei, lässt sich auch schon daraus abnehmen, dass es ihm noch kein anderes Geschöpf widersprochen hat.
    Georg Christoph Lichtenberg

  • Nicht jeder, der von einem Engel erleuchtet wird, erkennt, dass er von einem Engel erleuchtet wird.
    Thomas von Aquin

  • Das spricht sich in unserem ersten Grundsatz aus: einen Bruderbund zu gründen über die ganze Erde hin, ohne Rücksicht auf Rasse, Geschlecht, Farbe und so weiter.
    Rudolf Steiner

  • Das Feld der Philosophie lässt sich auf folgende Fragen bringen: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch?
    Immanuel Kant

  • Für viele Männer ist der Tanz eine Daseinsform; sie meinen, durch die Entfaltung der Geschmeidigkeit des Körpers könnten sie auf das Herz der Frauen kräftiger wirken als durch den Geist.
    Honoré de Balzac

  • Mein kleiner Wecker tickt und tickt.
    Christian Morgenstern

  • Jede Lösung eines Problems ist ein neues Problem.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Sie wollen frei sein, und verstehen nicht, gerecht zu sein.
    Emmanuel Joseph Sieyès

  • Die Liebe hat nicht nur Rechte, sie hat auch immer recht.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • So regen wir die Ruder, stemmen uns gegen den Strom - und treiben doch stetig zurück, dem Vergangenen zu.
    F. Scott Fitzgerald

  • Leiden liegt in der menschlichen Natur; aber wir leiden nie, oder zumindest sehr selten, ohne die Hoffnung auf Heilung zu nähren; und die Hoffnung selbst ist eine Freude.
    Giacomo Casanova

  • Die höherwertigen Rassen haben Rechte über die minderwertigen Rassen.
    Jules Ferry

  • Denn nur die freie Neigung ist Liebe, nur wer sich selber hat, kann sich selber geben.
    Franz von Baader

  • Ich bin nicht nur überzeugt, daß das, was ich sage, falsch ist, sondern auch das, was man dagegen sagen wird. Trotzdem muß man anfangen, davon zu reden; die Wahrheit liegt bei einem solchen Gegenstand nicht in der Mitte, sondern rundherum wie ein Sack, der mit jeder neuen Meinung, die man hineinstopft, seine Form ändert, aber immer fester wird.
    Robert Musil

  • Wenn einer die Illusion bekämpft, so ist das das sicherste Zeichen seines unvollkommenden und unzureichenden Wissen - eben ein Zeichen dafür, dass er einer Illusion zum Opfer gefallen ist.
    Giacomo Leopardi

  • »Caesar oder nichts« will Borgia, soll's heißen. Warum auch nicht? // Da er doch zugleich Caesar sein kann und nichts.
    Jacopo Sannazaro



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