Zufällige Zitate
Ist dir noch nicht aufgefallen, wie viel Frechheit durch Unsicherheit zu erklären ist?
– Kurt TucholskyDenn nur aufs Ziel zu sehn, verdirbt die Lust am Reisen.
– Friedrich RückertKümmre dich nicht, wenn fern von dem heimischen Lande der Tod ruft! // Wo du auch seyst, Ein Wind führt zum Hafen der Ruh.
– Friedrich JacobsDer Antisemitismus ist ein Hohn auf allen Glauben an die Ideen. Er spricht v.a. der Idee Hohn, dass die Menschheit höher stehe als jede Form (Stamm, Rasse, Volk), in der sich die Menschheit auslebt.
– Rudolf SteinerGreise glauben alles, Männer bezweifeln alles, Junge wissen alles.
– Oscar WildeGeschichte, im höheren Sinne des Wortes, ist einzig jene Vergangenheit, welche noch gegenwärtig im Bewusstsein des Menschen gestaltend weiterlebt.
– Houston Stewart ChamberlainDer Winter ist eine Zeit der Erholung und der Vorbereitung.
– Paul TherouxWenn ich schaue, wie tief unser Vaterland verwüstet ist, denke ich nur an die Tiefe meiner Schuld [gegenüber Japan].
– Doihara KenjiBei Männern, welche Liebe fühlen, fehlt auch ein gutes Herze nicht.
– Emanuel SchikanederViel Obst ist ungesund; wir keuen alle dran, // Was eines Apfels Kost für Leid uns angethan.
– Friedrich von LogauIch fand die ganze liebe deutsche Bestie gegen mich anspringend - ich bin ihr nämlich durchaus nicht mehr »moralisch genug.«
– Friedrich NietzscheJe vollständiger man ein Individuum lieben oder bilden kann, je mehr Harmonie findet man in der Welt: je mehr man von der Organisation des Universums versteht, je reicher, unendlicher und weltähnlicher wird uns jeder Gegenstand.
– Friedrich SchlegelDer Weltenwerte höchste heißen Form und Schein.
– Carl SpittelerHeiterkeit kann kein Übermaß haben, sondern ist immer gut; Melancholie dagegen ist immer schlecht.
– Baruch de SpinozaEin Beruf macht gedankenlos; darin liegt sein größter Segen. Denn er ist eine Schutzwehr, hinter welche man sich, wenn Bedenken und Sorgen allgemeiner Art Einen anfallen, erlaubtermaßen zurückziehen kann.
– Friedrich NietzscheDie Hoffnung hilft uns leben.
– Johann Wolfgang von GoetheUnbildung ist eine Last. - Bruno Snell:
– Thales von MiletDie wohlaprobirte Gouvernante hatte die verkindete Hochzeitsgesellschaft von Gockelsruh nach der Eierburg bei Gelnhausen geführt und dort aus ihnen eine Kleinkinderbewahranstalt gebildet.
– Clemens BrentanoDas Bewußtsein, auf sich selbst zu stehen, erzeugt neues Leben, eine gesteigerte geistige und ökonomische Production und Productivität.
– Gustav SchmollerMag ich dir nun auch eine Törin scheinen - Vielleicht zeiht mich der Torheit nur ein Tor.
– SophoklesMein Leben beginnt jeden Morgen neu und endet jeden Abend; Pläne und Absichten darüber hinaus habe ich keine [...].
– Edith SteinDer Schmerz macht, daß wir die Freude fühlen, so wie das Böse macht, daß wir das Gute erkennen.
– Ewald Christian von KleistDeine Aufmerksamkeit sollte so beweglich sein, dass du sie augenblicklich auf ganz unterschiedliche Gegenstände und Personen richten kannst, die dir begegnen.
– Philip Stanhope Earl of ChesterfieldDer politische Journalismus ist keine Lebensversicherung: das Risiko erst gibt seinen besten Antrieb.
– Carl von OssietzkyWillst du dich selber erkennen, so sieh wie die andern es treiben, // Willst du die andern verstehn, blick in dein eigenes Herz.
– Friedrich SchillerDer Himmel und Ferdinand reißen an meiner blutenden Seele.
– Friedrich SchillerWer nichts fürchtet ist nicht weniger mächtig als der, den alles fürchtet.
– Friedrich SchillerWachstum ist der einzige Beweis für Leben.
– John Henry NewmanGesetze schinden die Armen, und die Reichen beherrschen die Gesetze.
– Oliver GoldsmithDie Philosophie sucht nur das Allgemeine, das Weib stets das Persönliche.
– Karl JoëlDie Poesie ist der Schmetterling auf der Blume der Welt.
– Wolfgang MenzelEs gibt eine schöne Offenheit, die sich öffnet wie eine Blume: Nur um zu duften.
– Friedrich SchlegelWenn mir ein Schmerz widerfahren ist, fasst mich immer ein doppeltes Verlangen nach Leben - nie eigentlich Resignation.
– Franziska zu ReventlowDer Bomben-Holocaust steht ursächlich weder im Zusammenhang mit dem 1. September 1939 noch mit dem 30. Januar 1933. Die Pläne zur Vernichtung des Deutschen Reiches existierten nämlich schon lange, bevor in Versailles der erste Nationalsozialist geboren wurde.
– Jürgen W. GanselDer Ehrgeiz gleicht der Galle, einem Saft des menschlichen Körpers, der den Menschen tätig, beharrlich, wach und rührig macht, solange seine Ausgänge nicht verstopft sind. Ist das aber der Fall und hat sie nicht den notwendigen Abfluß, so wird sie brandig und dadurch bösartig und giftig.
– Francis BaconWelche Religion ich bekenne? Keine von allen, // Die du mir nennst! „Und warum keine”? Aus Religion.
– Friedrich SchillerAlles Große, das Menschen je geleistet, geht aus der Einsamkeit, aus der Vertiefung geistigen Schauens hervor.
– Peter RoseggerWas ist die Ursache dieser großen Noth mitten im Ueberflusse? - Die Concurrenz!
– Moses Hess