Zufällige Zitate

  • Oft lässt man die Liebe, um den Ehrgeiz zu leben, selten aber den Ehrgeiz um der Liebe willen.
    – François de La Rochefoucauld

  • Die Eitelkeit, der nimmersatte Geier, // Fällt nach verzehrtem Vorrat selbst sich an.
    – William Shakespeare

  • Der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt.
    – Friedrich Schiller

  • Umsonst geschieht mit Hilfe einer Mehrheit, was sich mit weniger tun lässt.
    – Wilhelm von Ockham

  • Einen Dummkopf betrügen heißt, den Verstand rächen.
    – Giacomo Casanova

  • Wie oft verwechselt man Einfälle mit Ideen!
    – Friedrich Hebbel

  • In einem Nu von der Dauer eines Wimpernschlages lebte jedes Muster ihres vergangenen Lebens wieder auf, aber nicht im zeitlichen Nacheinander, sondern als Teil eines großen Synchronismus.
    – Thomas De Quincey

  • Die Geschichte ist nicht viel mehr als eine Aufzählung der Verbrechen, Narrheiten und Unglücksfälle der Menschheit.
    – Edward Gibbon

  • Die Katholiken hatten die Stellung von Unterdrückern, die Protestanten die der Unterdrückten
    – Georg Wilhelm Friedrich Hegel

  • Damits Dir Spaß noch macht, // mußt Du Dich schon bequemen, // das Leben immerhin // ein bischen ernst zu nehmen.
    – Otto Erich Hartleben

  • Jeder, der eine Laterne oder Leuchte trägt, ist gezwungen, sein Lichtchen unter dem Mantel zu verbergen, aus Furcht, von den Blinden totgeschlagen zu werden, die ihren Stock erheben, sobald sie hören, um sie her sei Licht...
    – Friedrich Melchior Grimm

  • Bevor man beginnt, bedarf es der Überlegung und, sobald man überlegt hat, rechtzeitiger Ausführung.
    – Sallust

  • Unsere Liebe ist zu heilig, als dass ich dich täuschen könnte, ich bin dir Rechenschaft schuldig von jeder Empfindung in mir, du weißt, dass ich leicht trübsinnig bin, vielleicht kommt es noch besser, und wir wollen dem Schicksal danken für jede Blume, die wir miteinander finden.
    – Susette Gontard

  • Ich bin unpünktlich, weil ich die Schmerzen des Wartens nicht fühle. Ich warte wie ein Rind.
    – Franz Kafka

  • Das ist halt wiederum eine Geldheirath, sonst weiter nichts. So möchte ich nicht heirathen; ich will meine Frau glücklich machen und nicht mein Glück durch sie machen. Drum will ichs auch bleiben lassen und meine goldene Freiheit genießen, bis ich so gut stehe, daß ich Weib und Kinder ernähren kann.
    – Wolfgang Amadeus Mozart

  • Die demokratischen Einrichtungen sind Quarantäne-Anstalten gegen die alte Pest tyrannenhafter Gelüste: als solche sehr nützlich und sehr langweilig.
    – Friedrich Nietzsche

  • Die Menschheit ist die Unsterblichkeit der sterblichen Menschen.
    – Ludwig Börne

  • Das Ziel des Rechts ist der Friede, das Mittel dazu der Kampf.
    – Rudolf von Jhering

  • [...] dem Muthigen hilft Gott!
    – Friedrich Schiller

  • Mit Sicherheit weiß ich nur das eine, daß die Werturteile der Menschen unbedingt von ihren Glückswünschen geleitet werden, also ein Versuch sind, ihre Illusionen mit Argumenten zu stützen. […] Die Schicksalsfrage der Menschenart scheint mir zu sein, ob und in welchem Maße es ihrer Kulturentwicklung gelingen wird, der Störung des Zusammenlebens durch den menschlichen Aggressions- und Selbstvernichtungstrieb Herr zu werden.
    – Sigmund Freud

  • Das aber erfüllt mich mit Freude, dass sie meine Bücher doch haben lesen müssen, worin ihre Bosheit geoffenbart wird. Ich weiß auch, daß sie meine Schriften fleißiger gelesen haben als die Heilige Schrift, weil sie in ihnen Irrlehren zu finden wünschten.
    – Jan Hus

  • Zum letzten Mittel, wenn kein andres mehr // Verfangen will, ist ihm das Schwert gegeben.
    – Friedrich Schiller

  • Schicksalsschläge lassen sich ertragen - sie kommen von außen, sind zufällig. Aber durch eigene Schuld leiden - darin liegt der Schmerz des Lebens.
    – Oscar Wilde

  • Wenn die Teutschen sieben Jahre gesonnen haben über etwas, was sie thun sollen, so ist es am Ende, wenn es gethan ist, immer eine Übereilung.
    – Joseph Görres

  • Realismus ist die künstlerische Wiedergabe (nicht das bloße Abschreiben) des Lebens.
    – Theodor Fontane

  • Immerhin finde ich es weniger unsittlich, von zwei Männern ein uneheliches Kind zu haben, als von einem zwei.
    – Frank Wedekind

  • Nichts setzt dem Fortgang der Wissenschaft mehr Hindernis entgegen, als wenn man zu wissen glaubt, was man noch nicht weiß.
    – Georg Christoph Lichtenberg

  • Man kann auch annehmen, daß das Radium in verbrecherischen Händen sehr gefährlich werden könnte, und hier stellt sich die Frage, ob es für die Menschheit vorteilhaft ist, die Geheimnisse der Natur zu kennen, ob sie reif genug ist, sich diese Geheimnisse nutzbar zu machen oder ob diese Erkenntnisse ihr nicht schädlich sind. Nobels Entdeckungen sind ein charakteristisches Beispiel dafür: die mächtigsten Explosivkörper haben den Menschen erlaubt, großartige Arbeiten durchzuführen. Doch sind sie auch ein furchtbares Instrument der Zerstörung in den Händen der großen Verbrecher, die die Völker in die Kriege hetzen. Ich bin wie Nobel der Ansicht, daß die Menschheit mehr Gutes als Böses aus den neuen Entdeckungen gewinnen kann.”
    – Pierre Curie

  • Das einfallsreichste, das ARD und ZDF in den letzten Jahren eingefallen ist, war die Haushaltsabgabe.
    – Helmut Thoma

  • Jede Glorifizierung eines Menschen, der im Kriege getötet worden ist, bedeutet drei Tote im nächsten Krieg.
    – Kurt Tucholsky

  • Die Menschen stehen unter dem Gesetze der Macht.
    – Friedrich von Wieser

  • Wie ich von den Weisen hab' vernommen: // Wer Gefahr liebt, wird darin umkommen.
    – Georg Rollenhagen

  • Ein guter Missionar hatte seinen Mantel zu tief in das Blut der Reben getaucht und schwankte sichtbarlich unter der Last.
    – Adelbert von Chamisso

  • Wir Wilden sind doch beßre Menschen
    – Johann Gottfried Seume

  • Obgleich ich Ärzte hasse, liebe ich Medizin.
    – Oscar Wilde

  • Es sey besser/ einen Freund haben/ der viel werth sey/ als viel haben/ die nichts werth seyen.
    – Julius Wilhelm Zincgref

  • Mag auch das Auge des Nachtvogels die Sonne nicht sehen, es schaut sie dennoch das Auge des Adlers.
    – Thomas von Aquin

  • Ich habe nicht die Hälfte von dem erzählt, was ich gesehen habe, weil keiner mir geglaubt hätte.
    – Marco Polo

  • Sie hatte geweint, und wenn weiche Personen dadurch meist an Anmut verlieren, so gewinnen diejenigen dadurch unendlich, die wir gewöhnlich als stark und gefaßt kennen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
    – Karl Lagerfeld



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