Zufällige Zitate

  • Warum kann der lebendige Geist dem Geist nicht erscheinen! // Spricht die Seele so spricht ach! schon die Seele nicht mehr.
    Friedrich Schiller

  • Nur um der Hoffnungslosen willen ist uns die Hoffnung gegeben.
    Walter Benjamin

  • Die Kritik ist bekanntlich leicht und die Kunst ist schwer. Die Politik ist keine Wissenschaft, wie viele der Herren Professoren sich einbilden, sie ist eben eine Kunst. Sie ist ebensowenig eine Wissenschaft, wie das Bildhauen und das Malen. Man kann sehr scharfer Kritiker sein und doch kein Künstler, und selbst der Meister aller Kritiker, Lessing, würde es nie unternommen haben, einen Laokoon zu machen.
    Otto von Bismarck

  • Immer und immer wieder bitte ich: weniger Zahlen, dafür gescheitere.
    Lenin

  • Die mystischen Erklärungen gelten für tief; die Wahrheit ist, dass sie noch nicht einmal oberflächlich sind.
    Friedrich Nietzsche

  • Der Haß ist die letzte Offenbarung abgefallener Geister, die Logik der Auflösung. Sie ist aber auch die Auflösung der Logik.
    Theodor Haecker

  • Was ist unser höchstes Gesetz? Unser eigener Vorteil.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Vergiß nie, daß Kredit auch Geld ist.
    Benjamin Franklin

  • In einer Liebe suchen die meisten ewige Heimat. Andere, sehr wenige aber das ewige Reisen.
    Walter Benjamin

  • Amor ist der größte Spitzbube unter den Göttern, der Widerspruch scheint sein Element zu sein.
    Giacomo Casanova

  • Mit zwanzig Jahren herrscht der Wille vor, mit dreißig das Genie, mit vierzig das Urteil.
    Baltasar Gracián y Morales

  • Die Schwachen und Missratnen sollen zu Grunde gehen: erster Satz unserer Menschenliebe. Und man soll ihnen noch dazu helfen.
    Friedrich Nietzsche

  • Da liegt der entscheidende Punkt. Wir müssen uns klarmachen, daß alles ethisch orientierte Handeln unter zwei voneinander grundverschiedenen, unaustragbar gegensätzlichen Maximen stehen kann: es kann »gesinnungsethisch« oder »veranwortungsethisch« orientiert sein.
    Max Weber

  • Fehlt es dem protestantischen Kultus im ganzen an Fülle, so untersuche man das einzelne, und man wird finden, der Protestant hat zu wenig Sakramente, ja er hat nur eins, bei dem er sich tätig erweist, das Abendmahl: denn die Taufe sieht er nur an andern vollbringen, und es wird ihm nicht wohl dabei.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Der Wissenschaftler findet seine Belohnung in dem, was Poincaré die Freude am Verstehen nennt, nicht in den Anwendungsmöglichkeiten seiner Erfindung.
    Albert Einstein

  • Es kreisen die Dohlen, es kriecht das Gewürm, // Die Menschen hassen und lieben; // Ich bin wie ein alter Regenschirm // In Gedanken stehengeblieben.
    Frank Wedekind

  • Die Zeit heilt alle Wunden.
    Voltaire

  • Der Baum der Freiheit muß von Zeit zu Zeit mit dem Blut der Patrioten und der Tyrannen begossen werden. Dies ist der Freiheit natürlicher Dünger.
    Thomas Jefferson

  • Gibt ein Körper die Energie L in Form von Strahlung ab, so verkleinert sich seine Masse um L/V^2. Hierbei ist es offenbar unwesentlich, daß die dem Körper entzogene Energie gerade in Energie der Strahlung übergeht, so daß wir zu der allgemeineren Folgerung geführt werden: Die Masse eines Körpers ist ein Maß für dessen Energieinhalt.
    Albert Einstein

  • Es ist der Liebe milde Zeit.
    Georg Trakl

  • Wenn man das Leben der meisten Menschen ansieht: so scheinet diese Kreatur geschaffen zu sein, um wie eine Pflanze Saft in sich zu ziehen und zu wachsen, sein Geschlecht fortzupflanzen, endlich alt zu werden, und zu sterben. Er erreicht unter allen Geschöpfen am wenigsten den Zweck seines Daseins, weil er seine vorzügliche Fähigkeiten zu solchen Absichten verbrauchet, die die übrigen Kreaturen mit weit minderen, und doch weit sicherer und anständiger, erreichen.
    Immanuel Kant

  • Durch nichts entziehen wir uns so sehr dem Zwange von außen wie durch Selbstzwang.
    Arthur Schopenhauer

  • Damit er einst was kann von seinen Eltern erben, so lassen sie ihn jetzt vor Hunger weislich sterben.
    Gotthold Ephraim Lessing

  • Je weniger Geist, desto weniger Angst.
    Søren Kierkegaard

  • Hypothesen sind Netze, nur der wird fangen, der auswirft.
    Novalis

  • Die Welt ist eine Bühne, aber das Stück ist schlecht besetzt.
    Oscar Wilde

  • Beide Seiten missbilligten den Krieg, aber die eine führte eher Krieg als die Nation überleben zu lassen und die andere akzeptierte eher den Krieg als sie untergehen zu lassen. Und der Krieg kam"
    (Original englisch „Both parties deprecated war; but one of them would make war rather than let the nation survive; and the other would accept war rather than let it perish. And the war came“), Amtsantrittsrede, 4. März 1865
    Abraham Lincoln

  • Damits Dir Spaß noch macht, // mußt Du Dich schon bequemen, // das Leben immerhin // ein bischen ernst zu nehmen.
    Otto Erich Hartleben

  • Der Reiche ist entweder ein Schelm oder eines Schelmen Erbe.
    Hieronymus

  • Wer wird nicht einen Klopstock loben? // Doch wird ihn jeder lesen? Nein! // Wir wollen weniger erhoben // und fleißiger gelesen sein.
    Gotthold Ephraim Lessing

  • Liebe ist die einzige Kraft, die einen Feind in einen Freund verwandelt.
    Martin Luther King

  • Wer nach den Sternen reisen will, der sehe sich nicht nach Gesellschaft um.
    Friedrich Hebbel

  • Wer meint, die Welt aus Bewußtsein aufbauen zu können, hat sich wohl nicht klar gemacht, was für eine Komplikation die Tatsache des Bewußtseins einschließt.
    Ernst Mach

  • Hinter einem voranziehenden Gott würden alle Menschen Götter. Tilgt ihr aber das Ideal aus der Brust, so verschwindet damit Tempel, Opferaltar und alles.
    Jean Paul

  • Copien. — Nicht selten begegnet man Copien bedeutender Menschen; und den Meisten gefallen, wie bei Gemälden, so auch hier, die Copien besser als die Originale.
    Friedrich Nietzsche

  • Der Umgang mit Büchern bringt die Leute um den Verstand.
    Erasmus von Rotterdam

  • Die Tätigen rollen, wie der Stein rollt, gemäß der Dummheit der Mechanik.
    Friedrich Nietzsche

  • Geht die Geschichte gerade oder im Kreis? Eine große Frage für den, der die Geschichte nicht gelesen hat.
    Théodore Jouffroy

  • Um es in der Aussprache zur Vollkommenheit zu bringen, soll der Anfänger alles sehr langsam, die Silben, und besonders die Endsilben, stark und deutlich aussprechen, damit die Silben, welche geschwind gesprochen werden müssen, nicht unverständlich werden.
    Johann Wolfgang von Goethe



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