Zufällige Zitate

  • Alle schönen Dinge gehören demselben Zeitalter an.
    – Oscar Wilde

  • Ich halte dafür, dass Ehre und Geld fast immer sich zusammenfinden; wer die Ehre liebt, verabscheut auch das Geld nicht; wer aber dieses verachtet, macht sich auch wenig aus der Ehre.
    – Theresa von Ávila

  • Ihr klagt über die vielen Steuern... Unsere Trägheit nimmt uns doppelt soviel ab, unsere Eitelkeit dreimal soviel und unsere Torheit viermal so viel.
    – Benjamin Franklin

  • Mit den alten Königen und Fürsten von Gottes Gnaden ist es für immer vorbei. [...] Das deutsche Volk ist frei, bleibt frei und regiert in alle Zukunft sich selbst. Das ist der einzige Trost, der dem deutschen Volke geblieben ist, der einzige Halt, an dem es aus dem Blutsumpf des Krieges und der Niederlage sich wieder herausarbeiten kann.
    – Friedrich Ebert

  • Nichts schmerzt so sehr wie fehlgeschlagene Erwartungen, aber gewiss wird auch durch nichts ein zum Nachdenken fähiger Geist so lebhaft wie durch sie erweckt.
    – Benjamin Franklin

  • Du wirst meinen Kopf dem Volke zeigen, er ist dessen würdig.
    – Georges Danton

  • Ich bin demnach, und vielleicht ein Theil meiner Leser mit mir überzeugt, ich bin zugleich erfreut, mich als einen Bürger in einer Welt zu sehen, die nicht besser möglich war.
    – Immanuel Kant

  • Das Glück liegt in uns, nicht in den Dingen.
    – François de La Rochefoucauld

  • Den Künstler hemmen ist ein Verbrechen, es heißt keimendes Leben morden!
    – Egon Schiele

  • Mit den alten Königen und Fürsten von Gottes Gnaden ist es für immer vorbei.
    – Friedrich Ebert

  • Wollt ihr die Unterschiede vernichten, hütet euch, dass ihr nicht das Leben tötet.
    – Leopold von Ranke

  • Eigentum ist Diebstahl.
    – Pierre Joseph Proudhon

  • Das beste Gewürz von der Welt ist der Hunger; und da dieser den Armen nicht fehlt, so macht diesen das Essen immer Vergnügen.
    – Miguel de Cervantes

  • Geschmack ist das Beurteilungsvermögen eines Gegenstandes oder einer Vorstellungsart durch ein Wohlgefallen, oder Mißfallen, ohne alles Interesse. Der Gegenstand eines solchen Wohlgefallens heißt schön.
    – Immanuel Kant

  • Wie schön ist die Jugend, // die jedoch so schnell vergeht! // Wer frohgemut sein will, sei es: // was morgen sein wird, wissen wir nicht.
    – Lorenzo de' Medici

  • Der heimliche Prosaiker hingegen sucht zum Gedanken den Reim; der Pfuscher zum Reim den Gedanken.
    – Arthur Schopenhauer

  • Es gibt keinen anderen Weg, der so direkt und so schnell zum Modernismus führt wie der Stolz.
    – Pius X.

  • Alles Unrecht und Leiden der Erde hat seinen Grund darin, daß Erfahrungen nicht übermittelt werden können. Höchstens mitgeteilt. Zwischen dem Zugemessenen und dem Unerträglichen liegt der ganze Weg der Erfahrung, den immer nur einer allein für sich gehen kann. So wie immer nur einer allein seinen Tod stirbt und keiner vom Tod etwas weiß.
    – Jakob Wassermann

  • Erschaffen kommt nur einer unendlichen Macht zu.
    – Thomas von Aquin

  • Die Urzelle der geschichtlichen Welt ist das Erlebnis, in dem das Subjekt im Wirkungszusammenhang des Lebens zu seinem Milieu sich befindet.
    – Wilhelm Dilthey

  • Sehe zuerst mit deinem Geist, dann mit deinen Augen und zum Schluss mit deinem Körper.
    – Yagyū Munenori

  • Wie teuer Du eine schöne Illusion auch bezahltest, Du hast doch einen guten Handel gemacht.
    – Marie von Ebner-Eschenbach

  • Ich gehe viel spazieren, einmal einfach, weil strahlendes Wetter ist, dann auch, weil ich die kommenden Herbststürmme vorausahne. So nütze ich wie ein Geizhals aus, was Gott mir schenkt.
    – Marie de Sévigné

  • Die Hauptgefahr für die Philosophie ist Enge in der Auswahl des Anschauungsmaterials.
    – Alfred North Whitehead

  • — bei uns wird selten eine Mariage geschlossen, wo nicht wenigstens ein halb Dutzend der Gäste — oder der Aufwärter — das Paradis des Bräutigams geometrisch ermessen kann.
    – Friedrich Schiller

  • Der gesunde Verstand ist die bestverteilte Sache der Welt, denn jedermann meint, damit so gut versehen zu sein, daß selbst diejenigen, die in allen übrigen Dingen sehr schwer zu befriedigen sind, doch gewöhnlich nicht mehr Verstand haben wollen, als sie wirklich haben.
    – René Descartes

  • Wenn die Philosophie ihr Grau in Grau malt, dann ist eine Gestalt des Lebens alt geworden, und mit Grau in Grau lässt sie sich nicht verjüngen, sondern nur erkennen; die Eule der Minerva beginnt erst mit der einbrechenden Dämmerung ihren Flug.
    – Georg Wilhelm Friedrich Hegel

  • Wir glauben an ein inneres Leben der Seele und an eine höhere Anschauung des Geistes, welche beide im gewöhnlichen Zustand verschlossen bleiben, in außerordentlichen Fällen sich aber aufschließen und wie der Silberblick der ganz im Feuer durchläuterten edlen Metalle auf Momente sich offenbaren, um dann auf lange Zeit wieder zu verschwinden.
    – Justinus Kerner

  • Nichts Unvollendetes kann für etwas Maßstab sein.
    – Platon

  • Die Gewalt ist der Geburtshelfer jeder alten Gesellschaft, die mit einer neuen schwanger geht.
    – Karl Marx

  • Der Frühling, die Nachtigall, das Morgenroth, des Mädchens holder Blick - es ist Nichts. Alles ist die Jugend.
    – Ludwig Börne

  • Das Epitomisieren eines poetischen Werks, das zuerst in eine große Weite und Breite angelegt war, bringt ein Schwanken zwischen Skizze und Ausführung hervor, das dem ganz befriedigenden Effekt durchaus schädlich ist.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Welt wird keineswegs dadurch untergehen, daß der bösen Menschen weniger wird.
    – Immanuel Kant

  • Nehmt die Liebe weg, und es bleiben keine Leidenschaften; setzt sie hinzu, und diese werden alle wieder geboren.
    – Jacques Bénigne Bossuet

  • Es gibt keine Sünde außer der Dummheit.
    – Oscar Wilde

  • Das Glück in dieser Welt besteht darin, nicht unglücklich zu sein. Man beachtet es nicht mit zwanzig Jahren, man weiß es mit sechzig.
    – Théodore Jouffroy

  • Wenn sich die Leute einmal an all dem Fahren und Reiten und Gleiten und Fliegen sattgetummelt haben, dann werden sie wieder anfangen, zu Fuß zu gehen.
    – Peter Rosegger

  • Ein Politiker, der ein guter Redner sein will, wird immer einiges sagen, was die Leute nicht verstehen.
    – Franz-Josef Strauß

  • Wie kommt mir solcher Glanz in meine Hütte?
    – Friedrich Schiller

  • Vor einem grauen Haupte sollst Du das Deine beugen!
    – Adolph Freiherr Knigge



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