Zufällige Zitate
Freiheit ist eine Summe mikroskopischer Unfreiheiten.
– Peter HilleDas Feld der Philosophie lässt sich auf folgende Fragen bringen: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch?
– Immanuel KantWollust ward dem Wurm gegeben.
– Friedrich SchillerJedes Ich ist Persönlichkeit, folglich geistige Individualität.
– Jean PaulSobald in ein und derselben Person oder derselben Beamtenschaft die legislative Befugnis mit der exekutiven verbunden ist, gibt es keine Freiheit.
– Charles de MontesquieuDie Mathematik ist eine rein menschliche Schöpfung, die wir beherrschen, weil wir sie selbst geschaffen haben.
– Nikolaus von KuesLangweiliger Besuch macht Zeit und Zimmer enger: O Himmel, schütze mich vor jedem Müßiggänger!
– Friedrich von HagedornDie Menschen erkennen nicht, eine wie große Einnahme Sparsamkeit ist.
– CiceroEs darf Dinge in einem Buch geben, die nur Kinder lustig finden, meinetwegen auch Dinge, die Kinder und Erwachsene lustig finden; aber in einem Kinderbuch darf es niemals etwas geben, das nur Erwachsene lustig finden. Denn es ist eine Unverschämtheit dem Kind gegenüber – das das Buch lesen soll.
– Astrid LindgrenSpät kommt die Strafe auf leisen Sohlen.
– TibullLachen, Weinen, Lust und Schmerz sind Geschwisterkinder.
– Johann Wolfgang von GoetheAuch die Tugend ist eine Kunst, und auch ihre Anhänger teilen sich in Ausübende und in bloße Liebhaber.
– Marie von Ebner-EschenbachWenn ich weiter sehen konnte, so deshalb, weil ich auf den Schultern von Riesen stand.
– Isaac NewtonGott oder auch die Natur
– Baruch de SpinozaIn Hamburg wohnt die Nacht // in allen Hafenschänken // und trägt die Röcke leicht, // sie kuppelt, spukt und schleicht, // wenn es auf schmalen Bänken // sich liebt und lacht.
– Wolfgang BorchertGute Vorsätze [...] sind bloße Schecks, die man auf eine Bank ausstellt, bei der man kein Konto hat.
– Oscar WildeDer größte Feind des Fortschritts ist nicht der Irrtum, sondern die Trägheit.
– Henry Thomas BuckleDie Stimme der Natur läßt sich nicht überschreien.
– Christoph Martin WielandEs ist wahr: Wir lieben das Leben, nicht, weil wir ans Leben, sondern ans Lieben gewöhnt sind. Es ist immer etwas Wahnsinn in der Liebe. Es ist aber auch immer etwas Vernunft im Wahnsinn.
– Friedrich NietzscheDie Welt ist eine Bühne, aber das Stück ist schlecht besetzt.
– Oscar WildeBei der Arbeit magst du singen, // Das verleiht der Arbeit Schwingen.
– Anastasius GrünLeider kann ich keine Sprache anständig sprechen, deshalb mixe ich alles von überall zusammen. Ich habe ja im Grunde nie etwas gelernt. Ich habe nicht einmal Abitur gemacht und nix.
– Karl LagerfeldÜber drei Dinge wird in unseren Tagen zuviel geschrieben und geredet: Über Kunst, Gesundheit und Erziehung. Folge davon, daß wir unkünstlerisch, kränkelnd und ungezogen geworden sind.
– Peter RoseggerDie Gelegenheit hat nur an der Stirne Haar, hinten ist sie kahl.
– Friedrich Maximilian KlingerHier konnte niemand sonst Einlaß erhalten, denn dieser Eingang war nur für dich bestimmt. Ich gehe jetzt und schließe ihn.
– Franz KafkaErst der Ernst macht den Mann, erst der Fleiß das Genie.
– Theodor FontaneDas Leben so kurz, das Handwerk so lang zu lernen.
– Geoffrey ChaucerDem Menschen aber ist seine Geschichte nicht vorgezeichnet, er kann und soll seine Geschichte sich selbst machen;
– Friedrich Wilhelm Joseph SchellingDer Krieg ist ein besseres Geschäft als der Friede.
– Carl von OssietzkyWen ergötzt nicht die Ansicht großer theatralischer Ballette?
– Johann Wolfgang von GoetheJeder kann Geschichte machen, aber nur ein großer Mann kann Geschichte schreiben.
– Oscar WildeEs ist eine beliebte Manier der herrschenden Zeitungsschreiberei, solche Tatsachen oder Erscheinungen im öffentlichen, sozialen oder kirchlichen Leben, die gewissen Parteien nicht in den Kram passen, entweder möglichst kurz und oberflächlich abzutun oder gar sie so schief zu drehen und zu zerren, daß jedenfalls die Sache dadurch aus ihrem wahren und natürlichen Lichte hinausgerückt wird, oder auch sie völlig zu ignorieren, was man die Manier des „Totschweigens“ nennt.
– Adolph KolpingIch habe nur ein Vaterland, das heißt Deutschland.
– Heinrich Friedrich Karl vom SteinDas Meer, das ich bin, hat sich in seine eigenen Wogen hineinergossen. Seltsames, grenzenloses Meer, das ich bin!
– Dschalal ad-Din al-RumiWir gleichen den Ziegeln einer Mauer: Jeder von uns hat seinen Platz, wenn er auch in einer so großen Mauer recht klein erscheint. Wenn ein einzelner Ziegel zerfällt oder aus seiner Stelle bricht, dann entstehen Sprünge, und die Mauer beginnt zu wanken.
– Robert Baden-PowellWir dürfen uns nicht einander lästig werden; die Welt ist groß genug für uns alle.
– Immanuel Kant