Zufällige Zitate

  • Durch den Dauereinsatz der Auschwitz-Keule […] kamen die Deutschen in eine Schuldknechtschaft, die es in- und ausländischen Kreisen bis heute ermöglicht, die Deutschen moralisch zu demütigen, wirtschaftlich auszunehmen und politisch zu bervormunden.
    – Jürgen W. Gansel

  • Einen Aphorismus kann man in keine Schreibmaschine diktieren. Es würde zu lange dauern.
    – Karl Kraus

  • Sie streiten sich, [..] um Freiheitsrechte; // Genau besehn, sind's Knechte gegen Knechte.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Nur Begeisterung hilft über die Klippen hinweg, die alle Weisheit der Erde nicht zu umschiffen vermag.
    – Karl Gutzkow

  • Es gibt wenig aufrichtige Freunde. Die Nachfrage ist auch gering.
    – Marie von Ebner-Eschenbach

  • Ich leb und waiß nit, wie lang, // ich stirb und waiß nit wann, // ich far und waiß nit wahin, // mich wundert, das ich frölich bin.
    – Martinus von Biberach

  • Sehr heftig Verliebte sind für gewöhnlich verschwiegen.
    – Charles de Montesquieu

  • Vor dem Sklaven, wenn er die Kette bricht, // Vor dem freien Menschen erzittert nicht!
    – Friedrich Schiller

  • Alles Gescheite ist schon gedacht worden. Man muss nur versuchen, es noch einmal zu denken.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Nichts, Lucilius, ist unser wahres Eigentum außer der Zeit. Dies flüchtige und schwer fassbare Gut ist das einzige, dessen Besitz uns die Natur vergönnt hat und doch verdrängt uns der erste beste daraus.
    – Seneca d.J.

  • Kunst kann nicht modern sein; Kunst ist urewig.
    – Egon Schiele

  • Ach, Unsinn", sagte er [Beethoven], "ich habe nie daran gedacht, wegen Ruhm und Ehre zu schreiben. Was in meinem Herzen ist, muß heraus, und deswegen schreibe ich.
    – Ludwig van Beethoven

  • Der echte Schüler lernt aus dem Bekannten das Unbekannte entwickeln und nähert sich dem Meister.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Tugend, die immer gehütet werden muß, ist kaum der Schildwache werth.
    – Oliver Goldsmith

  • Der Blödsinn und der Eigennutz haben die Privilegien erschaffen.
    – Johann Gottfried Seume

  • Schrecklicher Gedanke, diese wundervolle Welt mit allen Schmerzen und Freuden einmal zu verlassen.
    – Franziska zu Reventlow

  • Schönheit ist der Sinn // Der Welt. Schönheit genießen heißt: die Welt // Verstehn.
    – Otto Julius Bierbaum

  • Ich dehne diesen Band [des Kapitals] mehr aus, da die deutschen Hunde den Wert der Bücher nach dem Kubikinhalt schätzen.
    – Karl Marx

  • Die beste Erziehungsmethode für ein Kind ist, ihm eine gute Mutter zu verschaffen.
    – Christian Morgenstern

  • Suchst du Macht, Gewalt, falsche Ehre, Ueberfluß; so wollen wir für dich arbeiten, dir zeitliche Vortheile zu verschaffen suchen; wir wollen dich den Thronen so nahe bringen, als du es wünschest, und dich dann den Folgen deiner Thorheit überlassen: aber unser inneres Heiligthum bleibt einem solchen verschlossen. Willst du aber Weisheit lernen, willst du lernen Menschen klüger, besser, frey und glücklich machen, so sey uns dreymal willkommen.
    – Adam Weishaupt

  • Das, worüber hinaus nichts Größeres gedacht werden kann.
    – Anselm von Canterbury

  • Man muß messen, was messbar ist, und messbar machen, was noch nicht meßbar ist
    – Galileo Galilei

  • Ein lästiger und ungezogener Tischgenosse zerstört alle Lust.
    – Plutarch

  • Nur bei einer Ordnung der Dinge, wo es keine Klassen und keinen Klassengegensatz gibt, werden die gesellschaftlichen Evolutionen aufhören, politische Revolutionen zu sein.
    – Karl Marx

  • Die Leute gehen ins Feuer, wenn's von einer brennenden Punschbowle kommt!
    – Georg Büchner

  • Nicht Stimmenmehrheit ist des Rechtes Probe, [...]
    – Friedrich Schiller

  • Das Recht der Menschen muss heilig gehalten werden, der herrschenden Gewalt mag es auch noch so große Aufopferung kosten. Man kann hier nicht halbieren, und das Mittelding eines pragmatisch-bedingten Rechts (zwischen Recht und Nutzen) aussinnen, sondern alle Politik muss ihre Knie vor dem erstern beugen, kann aber dafür hoffen, ob zwar langsam, zu der Stufe zu gelangen, wo sie beharrlich glänzen wird.
    – Immanuel Kant

  • Die Rebellen von gestern sind allzeit die Despoten von heute.
    – Johannes Scherr

  • O Freiheit, wie hat man dir mitgespielt!
    – Marie-Jeanne Roland

  • [...] Himmel und Erde in Bewegung setzen [...]
    – Titus Livius

  • Daher (sagt) Chrysostomus über Matth. 19[,10]: „Es frommt nicht, zu heiraten. Was ist denn das Weib anders als die Feindin der Freundschaft, eine unentrinnbare Strafe, ein notwendiges Übel, eine natürliche Versuchung, ein wünschenswertes Unheil, eine häusliche Gefahr, ein ergötzlicher Schade, ein Mangel der Natur, mit schöner Farbe gemalt? [...]
    – Heinrich Kramer

  • Der Glaube schwindet, und es entsteht die Philosophie.
    – Francesco de Sanctis

  • Ziehen wir also den kühnen Schluss, dass der Mensch eine Maschine ist und dass es im ganzen Weltall nur eine Substanz gibt, die freilich verschieden modifiziert ist.
    – Julien Offray de La Mettrie

  • Längst heißt mir Schweigen allen Grames einz'ger Arzt!
    – Aischylos

  • Ein gutes Foto ist nicht einfach die Reproduktion eines Objekts oder einer Gruppe von Objekten - es ist eine Interpretation der Natur, eine Wiedergabe der Eindrücke, die der Fotograf erhält und die er anderen vermitteln möchte.
    – Lewis Hine

  • Hohl ist der Boden unter den Tyrannen, die Tage ihrer Herrschaft sind gezählt, und bald ist ihre Spur nicht mehr zu finden.
    – Friedrich Schiller

  • Dass das Weib sinnlicher ist als der Mann, das zeigt sogleich ihre leibliche Bildung an.
    – Søren Kierkegaard

  • Nein, ich werde nicht nachgeben. Ich werde weitermachen. Ich werde bis zum Ende arbeiten.
    – Eduard VII. von England

  • Unsere Handlungen sind wie Verse, für die jeder den Reim finden kann, der ihm gefällt.
    – François de La Rochefoucauld

  • Alles ist im Menschen, alles ist für den Menschen! Es besteht nur der Mensch; alles übrige ist das Werk seiner Hände und seines Gehirns! Der Mensch! Das ist groß! Das klingt... stolz! Der Mensch!
    – Maxim Gorki



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