Zufällige Zitate

  • Rom wollte immer herrschen, und als seine Legionen fielen, sandte es Dogmen in die Provinzen.
    Heinrich Heine

  • Durch die Unterscheidung dessen, was in der Erfahrung wirklich gegeben ist, und dessen, was dem also Gegebenen von Seiten des Erfahrenden hinzugefügt, in dasselbe hineingelegt, mit ihm mitgedacht wird, unterscheidet sich zugleich das wissenschaftliche von dem naiven Erfahren.
    Richard Avenarius

  • Suche immer zu nützen! Suche nie, dich unentbehrlich zu machen.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Ein ganzes aus notwendigen Substanzen ist unmöglich.
    Immanuel Kant

  • In Paris hat man eine gewisse Art, einen Menschen zu erledigen, indem man ihm sagt: Er hat ein gutes Herz. Dieser Satz bedeutet ebensoviel wie: Der arme Junge ist dumm wie ein Rhinozeros.
    Honoré de Balzac

  • Gute Grundsätze, zum Extrem geführt, verderben alles.
    Jacques Bénigne Bossuet

  • Denn nur die freie Neigung ist Liebe, nur wer sich selber hat, kann sich selber geben.
    Franz von Baader

  • Der größte Sinnengenuss, der gar keine Einmischung von Ekel bei sich führt, ist im gesunden Zustande Ruhe nach der Arbeit.
    Immanuel Kant

  • Adoro und suscipe sind die beiden Urworte der menschlichen Freiheit. Das gebeugte Knie und die hingehaltenen leeren Hände sind die beiden Urgebärden des freien Menschen.
    Alfred Delp

  • Es ist leicht den Haß, schwer die Liebe, am schwersten Gleichgültigkeit zu verbergen.
    Ludwig Börne

  • Alle Theorie ist grau, und nur der Wald und die Erfahrung sind grün.
    Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil

  • Der Mensch ist eine Maschine. Er hat keine unabhängigen Bewegungen, weder äußerlich noch innerlich. Er ist eine Maschine, angetrieben von äußeren Einflüssen und von äußeren Anstößen. Von sich aus ist er nur ein Automat mit einer gewissen Ansammlung von Erinnerungen vergangener Erfahrungen und mit einer gewissen Menge von Energie in Reserve.
    P. D. Ouspensky

  • Sei aber nicht gar zu sehr ein Sklave der Meinungen, welche Andere von Dir hegen. Sei selbständig. Was kümmert Dich am Ende das Urteil der ganzen Welt, wenn Du tust, was Du nach Pflicht und Gewissen und nach Deiner redlichen Überzeugung tun sollst?
    Adolph Freiherr Knigge

  • Das Wissen macht uns weder besser, noch glücklicher.
    Heinrich von Kleist

  • Nichts ist häufiger, als dass am Ende eines Streits beide Gegner um die Wette Unsinn reden.
    Ferdinando Galiani

  • In einer Liebe suchen die meisten ewige Heimat. Andere, sehr wenige aber das ewige Reisen.
    Walter Benjamin

  • Als ich jünger war, konnte ich mich an alles erinnern, egal ob es wirklich passiert war oder nicht, aber ich werde alt und mich bald nur noch an Letzteres erinnern.
    Mark Twain

  • Du wirst bald merken, dass dein Vater das Lehrgeld umsonst ausgegeben hat.
    Petron

  • Und bin ich des Griechischen müde // Mich lockt die luft'ge Moschee; // Ich kleide in maurische Schnörkel // Mein europäisches Weh.
    Gottfried Keller

  • Was der teufel nicht mag ertichten, // Das muß ein altes weib verrichten.
    Georg Rollenhagen

  • Wenn Einer Deutschland kennen // Und Deutschland lieben soll, // Wird man ihm Nürnberg nennen, // Der edlen Künste voll. // Dich nimmer noch veraltet // Du treue, fleiß'ge Stadt, // Wo Dürers Kraft gewaltet // Und Sachs gesungen hat.
    Max von Schenkendorf

  • Nur Fremd` und Feinde scheiden ungeküsst.
    William Shakespeare

  • Gespräch ist gegenseitige distanzierte Berührung.
    Christian Morgenstern

  • Töne sind höhere Worte.
    Robert Schumann

  • Die Sinne sind uns die Brücke vom Unfaßbaren zum Faßbaren.
    August Macke

  • Dunkel war der Rede Sinn
    Friedrich Schiller

  • Und Hochmut ists, wodurch die Engel fielen, / Woran der Höllengeist die Menschen fasst.
    Friedrich Schiller

  • Alles Denken ist unmoralisch. Sein eigentliches Wesen ist Zerstörung. Wenn Sie über etwas nachdenken, töten Sie es. Nichts überlebt, wenn man darüber nachdenkt.
    Oscar Wilde

  • Wähle, um sanft, schnell, gewiß und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfalle eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden (?????? ?????) für sich erregen kann, als sie heilen soll! Diesen homöopathischen Heilweg lehrte bisher niemand, niemand führte ihn aus.
    Samuel Hahnemann

  • Aus dem alten Testament springe ich manchmal ins Neue, und auch hier überschauert mich die Allmacht des großen Buches. Welchen heiligen Boden betritt hier dein Fuß! Bei dieser Lektüre sollte man die Schuhe ausziehen wie in der Nähe von Heiligtümern.
    Heinrich Heine

  • Dem alles nur im Geist geschah // Du meinst, die Grenze sei so nah, // Dein armes Sein in Gottes Licht zu zücken, // Du unlösbarer Zeitvertreib, // Du mußt, o unverklärter Leib, // Den Stein erst überm Grabe rücken.
    Konrad Weiß (Dichter)

  • Bevor man beobachtet, muss man sich Regeln für seine Beobachtungen machen.
    Jean-Jacques Rousseau

  • Man muss sein Auge gleichsam schliessen, man muss ein anderes dafür eintauschen und eröffnen, das alle besitzen, dessen sich aber wenige bedienen.
    Plotin

  • Es gibt Eheleute, die ihr Glück auswärts suchen, und in ihrem Hause liegt es aufgebahrt, scheintot. Auferstehen würde es durch den Ruf eines einzigen liebevollen Wortes, aber dieses Wort wird nicht gesprochen.
    Peter Rosegger

  • Mann der Arbeit, aufgewacht! // Und erkenne deine Macht! // Alle Räder stehen still, // Wenn dein starker Arm es will.
    Georg Herwegh

  • Dort wo die Ziege angebunden ist, muss sie wohl oder übel grasen.
    Molière

  • Noch ist Polen nicht verloren, solange wir leben.
    Józef Wybicki

  • Die Edeln und der Adel stehen gewöhnlich im Gegensatz.
    Johann Gottfried Seume

  • Gott sei Dank sind wir Anhänger der Scharia.
    Tayyip Erdoğan

  • Nach Ruh sehnt sich die Menschenbrust vergebens, // Erkämpft will sein, was hoher Sinn begehrt.
    Joseph von Eichendorff



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