Zufällige Zitate
Man darf nur alt werden, um milder zu sein; ich sehe keinen Fehler begehen, den ich nicht auch begangen hätte." Eigentlich: "Man erblickt nur, was man schon weiß und versteht
– Johann Wolfgang von GoetheNicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Meinungen und die Urteile über die Dinge.
– EpiktetWas nun andrerseits die Menschen gesellig macht, ist ihre Unfähigkeit, die Einsamkeit und in dieser sich selbst zu ertragen.
– Arthur SchopenhauerIch brauche Wiegengesang, und den habe ich in seiner Fülle gefunden in meinem Homer.
– Johann Wolfgang von GoetheDie Philosophie sucht nur das Allgemeine, das Weib stets das Persönliche.
– Karl JoëlDurch nichts wird sich die Menschheit mehr in den Niedergang hineinbringen, als wenn sich die Rassen-, Volks- und Blutsideale fortpflanzen.
– Rudolf SteinerWirkliche Autoren sind diejenigen, die in einer wirklichen Kunstform etwas geleistet haben, sei es im Epos oder in der Tragödie, sei es in der Komödie oder auch auf dem Gebiet der Geschichte oder der Philosophie, es sind diejenigen, die die Menschen belehrt oder erfreut haben. Die anderen von denen wir gesprochen haben, sind unter den Schriftstellern, was die Hornissen unter den Vögeln sind.
– VoltaireAnatomie aus einem Buch zu lernen, ist wie Malen aus einem Buch zu lernen. Es ist eine Zeitverschwendung.
– Thomas EakinsMännlichkeit zieht die Weiber an!
– Friedrich Ludwig JahnWer sich entschuldigt, klagt sich an.
– StendhalAuch der Schmerz will seinen Ausdruck haben, // Und der Mann, vom Schmerze überwältigt, // Braucht sich seiner Thränen nicht zu schämen.
– Friedrich von BodenstedtHierbei der Brief von Lassalle zurück. Dorch un dorch der läppische Jüd.
– Friedrich EngelsVersuchs, und übertreib einmal, gleich ist die Welt von dir entzückt. Das Grenzenlose heißt genial, wär's auch nur grenzenlos verrückt
– Paul HeyseNichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen gewesen wäre.
– John LockeDer Mensch besitzt einen großen Nachahmungstrieb, und man könnte sagen, je tiefer seine Kulturstufe, je größer der Nachahmungstrieb.
– Peter Rosegger[...] es ist die Natur, von der ich meine Neigungen empfangen habe [...].
– Donatien Alphonse François de SadeDer Kampf, den ein jeder moralisch wohlgesinnter Mensch, unter der Anführung des guten Prinzips gegen die Anfechtung des bösen, in diesem Leben bestehen muß, kann ihm, wie sehr er sich auch bemüht, doch keinen größern Vorteil verschaffen, als die Befreiung von der Herrschaft des letzteren.
– Immanuel KantDer Name "die Weiße Rose" ist willkürlich gewählt. Ich ging von der Voraussetzung aus, daß in einer schlagkräftigen Propaganda gewisse feste Begriffe da sein müssen, die an und für sich nichts besagen, einen guten Klang haben, hinter denen aber ein Programm steht.
– Hans Scholl[...] wozu sollen wir Menschen mit einander kämpfen? Wir sollten uns neben einander setzen und Ruhe haben.
– Georg BüchnerSo hinterbringe man denn dem Herzog von Friedland, daß ich ohne Hoffnung zum Leben darnieder liege, aber fröhlich dahin scheide, da ich weiß, daß dieser unversöhnliche Feind meines Glaubens [Gustav Adolf] an Einem Tage mit mir gefallen ist.
– Gottfried Heinrich zu PappenheimSuchst du Macht, Gewalt, falsche Ehre, Ueberfluß; so wollen wir für dich arbeiten, dir zeitliche Vortheile zu verschaffen suchen; wir wollen dich den Thronen so nahe bringen, als du es wünschest, und dich dann den Folgen deiner Thorheit überlassen: aber unser inneres Heiligthum bleibt einem solchen verschlossen. Willst du aber Weisheit lernen, willst du lernen Menschen klüger, besser, frey und glücklich machen, so sey uns dreymal willkommen.
– Adam WeishauptEs geht ewig zu Ende, und im Ende keimt ewig der Anfang.
– Peter RoseggerSo wie es selten Komplimente gibt ohne alle Lügen, so findet sich auch selten Grobheiten ohne alle Wahrheit.
– Gotthold Ephraim LessingWenn ich tot bin, werdet ihr Philip und Calais in meinem Herzen finden.
– Maria I. von EnglandMode ist, was man selber trägt. Was unmodern ist, tragen die anderen.
– Oscar WildeEin Tölpel wird trotz aller Müh, doch nicht zum feinen Herrn.
– Jean de La FontaineWarum lieben wir die Tugend an andern zehnmal mehr als an uns? Warum fühlen wir so viel Wärme gegen einen Aufopfernden und halten's für Schuldigkeit bei uns? Einmal müssen wir uns irren.
– Jean PaulSorgt für eure Gesundheit, ohne diese kann man nie gut sein.
– Friedrich SchillerIhr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegeben, um sie zu heiligen.
– Paulus von TarsusOhne Bezug auf den Körper könnte sich unsere Sprache nicht entwickeln. Unsere Denkwege entspringen nicht der »reinen Vernunft«, sondern der Ratio des lebendigen Körpers.
– Andreas WeberSchreibtafel her! Ich muss mir's niederschreiben, // Dass einer lächeln kann und immer lächeln // Und doch ein Schurke sein.
– William ShakespeareIch setze Mich nicht voraus, weil Ich Mich jeden Augenblick überhaupt erst setze oder schaffe, und nur dadurch Ich bin, daß Ich nicht vorausgesetzt, sondern gesetzt bin, und wiederum nur in dem Moment gesetzt, wo Ich Mich setzt, d. h. Ich bin Schöpfer und Geschöpf in Einem.
– Max StirnerWenn das Jagdhorn schallt, da fühlen sich die Jäger.
– Friedrich Hölderlin1. Wir wollen die Liebe zur Gefahr besingen, die Vertrautheit mit Energie und Verwegenheit. [...]
– Filippo Tommaso MarinettiDie Mauern stehn // Sprachlos und kalt, im Winde // Klirren die Fahnen.
– Friedrich HölderlinJa, wenn eine Schlacht gewonnen wäre dadurch, daß man den lautesten Trompeter wegschießt!
– Arthur SchnitzlerVon mir aus sei es jedem erlaubt, was er hat zu nutzen und zu genießen.
– Cato der ÄltereEine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, daß ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, daß ihre Gegner allmählich aussterben und daß die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist.
– Max PlanckJeder ist in dem Grade elend, als er es zu sein glaubt.
– Seneca d.J.Politik läßt sich rückgängig machen, Geschichte nicht.
– Arthur Moeller van den Bruck