Zufällige Zitate
Ich kann mir keinen persönlichen Gott denken, der die Handlungen der einzelnen Geschöpfe direkt beeinflusste oder über seine Kreaturen direkt zu Gericht säße.
– Albert EinsteinWie schade, dass wir hier im Leben nur solche Lektionen erteilt bekommen, wenn sie von gar keinem Nutzen sind!
– Oscar WildeEs war die Nachtigall und nicht die Lerche.
– William ShakespeareDas Weib ist eine Nuß, die man aufknacken muß, dem Manne Gott genad‘, der keine Zähn‘ mehr hat.
– Peter RoseggerEinmal ausgesprochen, fliegt ein Wort unwiderruflich davon.
– HorazWenn das Herz am rechten Fleck ist, spielt es keine Rolle, wo der Kopf ist.
– Walter RaleighLaßt wohlbeleibte Männer um mich sein, Mit glatten Köpfen, und die nachts gut schlafen.
– William ShakespeareIch denke immer noch, irgendwann einmal sitzen wir alle in Bayreuth zusammen und begreifen gar nicht mehr, wie man es anderswo aushalten konnte.
– Friedrich NietzscheAutorität kann zwar demütigen, aber nicht belehren; sie kann die Vernunft niederschlagen, aber nicht fesseln.
– Johann Georg HamannDie Zeit, die ist ein sonderbares Ding.
– Hugo von HofmannsthalWer Freude genießen will, muss sie teilen. Das Glück wurde als Zwilling geboren.
– George Gordon ByronDas schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche zu verehren.
– Johann Wolfgang von GoetheVor einem grauen Haupte sollst Du das Deine beugen!
– Adolph Freiherr KniggeHört man je, dass dicke Männer einen Aufstand geführt hätten?
– Washington IrvingIndessen nehme ich für bekannt, dass eine Frau herrscht und herrschen muss; daher, wenn ich ein Frauenzimmer kennen lerne, gebe ich nur darauf acht, wo sie herrscht; denn dass sie irgendwo herrsche, setze ich voraus.
– Johann Wolfgang von GoetheHerr, dein Wort, die edle Gabe / dieses Gold erhalte mir; / denn ich zieh es aller Habe / und dem größten Reichtum für.
– Nikolaus Ludwig von ZinzendorfMit Sicherheit weiß ich nur das eine, daß die Werturteile der Menschen unbedingt von ihren Glückswünschen geleitet werden, also ein Versuch sind, ihre Illusionen mit Argumenten zu stützen. […] Die Schicksalsfrage der Menschenart scheint mir zu sein, ob und in welchem Maße es ihrer Kulturentwicklung gelingen wird, der Störung des Zusammenlebens durch den menschlichen Aggressions- und Selbstvernichtungstrieb Herr zu werden.
– Sigmund FreudWinter, ade! // Scheiden tut weh.
– August Heinrich Hoffmann von FallerslebenMir wird von alledem so dumm, // als ging mir ein Mühlrad im Kopf herum.
– Johann Wolfgang von GoetheEinen sicheren Freund erkennt man in einer unsicheren Lage.
– Quintus EnniusWas für eine Zeit! Ein Kerl etwa wie ein armer Schauspieler, der sommerabends zu Warnemünde, wenns regnet, im Kurhaus eine »Réunion« gibt, alles aus zweiter Hand, ärmlich, schlecht stilisiert […] und das hat Anhänger -! Wie groß muss die Sehnsucht in den Massen sein, die verlorengegangene Religion zu ersetzen! Welche Zeit -!
– Kurt TucholskyIch habe die Überwindung dieser Tyrannis durch die Macht des Geistes verlangt. Durch die Macht des Geistes, nicht durch Gewalt!
– Kurt HuberEs gibt zweierlei Geschichte: die offizielle, verlogene Geschichte, die man lehrt, die Geschichte ad usum delphini, dann die geheime Geschichte, die die wirklichen Zusammenhänge der Geschehnisse berichtet, eine schmachvolle Geschichte.
– Honoré de BalzacWer gern tanzt, dem ist leicht gegeigt.
– Peter RoseggerO, der hat alles, dem die Lieb’ geblieben!
– Emil RittershausUnd nichts Sensationelleres gibt es in der Welt als die Zeit, in der man lebt!
– Egon Erwin KischIndes des Lebens dünner Zwirn verschleißt, // Der Erbe lauert, und die Gicht uns beißt.
– George Gordon ByronDie Treulosigkeit ist sozusagen eine Lüge der ganzen Person.
– Jean de La BruyèreVerbreitet Frieden auf Erden.
– Mirza Ghulam AhmadDer Mensch muß die kurze Spanne seines Lebens aufrichtig und gerecht durchschreiten.
– Baha'ullahBekanntschaften, wenn sie sich auch gleichgültig ankündigen, haben oft die wichtigsten Folgen.
– Johann Wolfgang von GoetheWie unvermögend ist doch der gutwilligste Fleiss der Menschen gegen die Allmacht der ungetheilten Begeisterung.
– Friedrich HölderlinDie Zeichen der Dinge sind Empfindungen, die Zeichen der Begriffe Worte. Das Wort ist die Sache des Begriffes.
– Friedrich Heinrich JacobiEin Gast zu ungelegener Zeit ist schlimmer als ein Tatarenüberfall.
– Nikolai Gawrilowitsch TschernyschewskiWer schweigt, scheint zuzustimmen.
– Bonifatius VIII.Das Instrument sollte nur die Stimme begleiten, denn Melodien, Gänge und Läufe ohne Worte und Sinn scheinen mir Schmetterlingen oder schönen bunten Vögeln ähnlich zu sein, die in der Luft vor unsern Augen herumschweben, die wir allenfalls haschen und uns zueignen möchten, da sich der Gesang dagegen wie ein Genius gen Himmel hebt und das bessere Ich in uns ihn zu begleiten anreizt.
– Johann Wolfgang von Goethe