Zufällige Zitate
Wie einer ist, so ist sein Gott, // Darum ward Gott so oft zu Spott.
– Johann Wolfgang von GoetheDas Alte Testament ist despotisch, das Neue republikanisch. Die Erklärung der Menschenrechte durch die Französische Revolution hat uns zu dieser Entdeckung verholfen.
– Hugo BallAlles ist im Menschen, alles ist für den Menschen! Es besteht nur der Mensch; alles übrige ist das Werk seiner Hände und seines Gehirns! Der Mensch! Das ist groß! Das klingt... stolz! Der Mensch!
– Maxim GorkiDas Christentum hat die erotische Mahlzeit um die Vorspeise der Neugier bereichert und durch die Nachspeise der Reue verdorben.
– Karl KrausNun heißt es trinken, nun mit dem Fuße frei // stampfen die Erde!
– HorazIn Prüfungen fragen Narren, worauf Weise keine Antwort haben.
– Oscar WildeGott sieht nicht so sehr darauf, was geschieht, sondern auf die Art, wie es geschieht.
– Franz von SalesPfingsten, das liebliche Fest, war gekommen...
– Johann Wolfgang von GoetheWarum? Warum ich lebe? Vielleicht aus Trotz? Aus purem Trotz.
– Wolfgang BorchertDer Narr macht Krieg.
– Claus Schenk Graf von StauffenbergWeibern und dem Spiel zuliebe wurde mancher Mann zum Diebe.
– FreidankWer das Geld bringt, kann die Ware nach seinem Sinne verlangen.
– Johann Wolfgang von GoetheSo sagt man, jemand bekleide ein Amt, wenn er von dem Amt bekleidet wird.
– Georg Christoph LichtenbergDie Würfel sind gefallen.
– Gaius Julius CaesarGüte ist das Feingefühl roher Seelen.
– Fernando PessoaDer Arbeitslohn wird also durch dieselben Gesetze bestimmt, die den Preis jeder andern Ware bestimmen.
– Karl MarxDas schlimmste Laster ist die Seichtheit. Alles ist gut, was man geistig erfaßt hat.
– Oscar WildeVerlorene Zeit wird nie wieder gefunden.
– Benjamin FranklinIch bin immer gegen die Gewalt aufgetreten, aber meine Theorien haben leider der Menschheit das furchtbarste Gewaltpotential in die Hände gelegt, und dies ist eine schwere Belastung für mich.
– Albert EinsteinDer Staat kann nicht blos Form sein; bloße Formen giebt es gar nicht.
– Heinrich von TreitschkeKinder erleben nichts so scharf und bitter wie Ungerechtigkeit.
– Charles Dickens[Weil] ich bestrebt sein wollte, als Staatsbürger dem Schicksal meines Staates nicht gleichgültig gegenüber zu stehen, entschloss ich mich, nicht nur in Gedanken, sondern auch in der Tat meine Gesinnung zu zeigen.
– Hans SchollWeinen ist die Zuflucht der hässlichen Frauen, aber der Untergang der schönen.
– Oscar WildeWas bringt uns dazu, eine Seele anzunehmen? Warum nennen wir ein Tier beseelt, die Pflanze nicht?
– Henrich SteffensDas Gleiche lässt uns in Ruhe, aber der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht.
– Johann Wolfgang von GoetheSein heißt, sich behaupten, sich bejahen, sich lieben; wer des Lebens überdrüssig, nimmt sich das Leben.
– Ludwig FeuerbachAn meine Freunde: Meine Arbeit ist getan. Warum warten?
– George EastmanDie türkische Gemeinschaft und der türkische Mensch, wohin sie auch immer gehen mögen, bringen nur Liebe, Freundschaft, Ruhe und Geborgenheit mit sich. Hass und Feindschaft können niemals unsere Sache sein. Wir haben mit Streit und Auseinandersetzung nichts zu schaffen.
– Tayyip ErdoğanEin Schwert in eurer Hand ist das Gedicht
– Georg HerweghDie Mechanik fasst nicht die Grundlage, auch nicht einen Theil der Welt, sondern eine Seite derselben.
– Ernst MachDie einzige Art, sich einer Frau gegenüber zu verhalten, ist, sie zu lieben, wenn sie hübsch ist, und eine andere Frau, wenn sie es nicht ist.
– Oscar WildeNach innen leben, nach außen weben, nach unten schauen, nach oben streben.
– Peter RoseggerJeder Mensch hat wohl etwas Absonderliches, das ihn vorwärts treibt, und wird eventuell durch das Verlangen, diese Absonderlichkeit zu begreifen, vorwärts getrieben.
– Frank WedekindDer Fußballwahn ist eine Krank- // Heit, aber selten, Gott sei Dank! .. // Ich warne euch, ihr Brüder Jahns, // vor dem Gebrauch des Fußballwahns!
– Joachim RingelnatzWie im Leben der Völker das einzelne Volk nur dann gedeihen kann, wenn es auch allen Nachbarvölkern gut geht, und wie das Interesse der Staaten es erheischt, dass nicht nur innerhalb jedes einzelnen Staates Ordnung herrsche, sondern auch die Beziehungen der Staaten unter sich gut geordnet werden müssen, so ist es auch im Leben der Wissenschaften.
– David HilbertMänner machen die Geschichte.
– Heinrich von Treitschke