Zufällige Zitate
In Gefahr und grosser Noth // Bringt der Mittel-Weg den Tod.
– Friedrich von LogauWir sehen in der Natur nicht Wörter, sondern immer nur Anfangsbuchstaben von Wörtern, und wenn wir alsdann lesen wollen, so finden wir, dass die neuen so genannten Wörter wiederum bloß Anfangsbuchstaben von andern sind.
– Georg Christoph LichtenbergVerbunden sind wir stark und unwandelbar, im Schönen wie im Guten, über alle Gedanken hinaus im Glauben und im Hoffen.
– Susette GontardAlles ist also im Menschen, wie überall, im voraus sicher und bestimmt, und die menschliche Seele ist somit eine Art geistiger Automat.
– Gottfried Wilhelm LeibnizWie viel geht nicht Vielen auf so langem Wege verloren: Gesundheit, Kräfte, selbst Neigung und Fähigkeit, Einfaches zu genießen, dessen Duft am leichtesten verflüchtigt, eben weil er der feinste ist.
– Alexander von VillersDie Irrthümer meiner Gegner sind seit einem Jahrhundert zu allgemein verbreitet, als dass ich auf meinem einsamen Wege hoffen könnte noch diesen oder jenen Gefährten zu finden. Ich werde allein bleiben! Ich komme mir oft vor wie ein Mann in einem Schiffbruch, der ein Brett ergreift, das nur einen einzigen zu tragen im Stande ist. Dieser eine rettet sich, während alle übrigen jämmerlich ersaufen.
– Johann Wolfgang von GoetheDen größten Reichtum hat, wer arm an Begierden ist.
– Seneca d.J.Ich hatte viel sprechen gehört davon, wie man in den Städten Weihnachten feiert. Da sollen sie ein Fichtenbäumchen – ein wirkliches Bäumlein aus dem Walde – auf den Tisch stellen . . .
– Peter RoseggerAlle deine Gewichte sind falsch, und alle sind dennoch richtig. Wir werden dich also nicht anzeigen! Wir glauben, daß alle deine Gewichte richtig sind. Ich bin der große Eichmeister.
– Joseph RothHam se welche gesehen?
– Ernst MachUnter den Dichtern unserer Zeit ist Göthe der objektivste, Bryon der subjektivste.
– Arthur SchopenhauerNiemand ist frey, der nicht über sich selbst Herr ist.
– Matthias ClaudiusIch gehöre zu denen, die die besondere Schönheit des wissenschaftlichen Forschens erfasst haben. Ein Gelehrter in einem Laboratorium ist nicht nur ein Techniker, er steht auch vor den Naturvorgängen wie ein Kind vor einer Märchenwelt.
– Marie CurieVernichten kann einen nicht der Schmerz, denn er will geheilt sein, nicht die Schuld, denn sie will gesühnt sein – nur die Stumpfheit, denn sie will nichts.
– Peter Rosegger[...] die Religion ist der Idealismus des Volkes.
– Johannes ScherrEin Augenblick ist wenig - ein Blick ist viel.
– Hugo von HofmannsthalVon unserem Nationalplan spricht ganz Palästina. Wir sind ja doch die angestammten Herren des Landes.
– Theodor HerzlMännlichkeit zieht die Weiber an!
– Friedrich Ludwig JahnOhne Spekulation gibt es keine neue Beobachtung.
– Charles DarwinVier Jahre nach dem Tode von Justinian, 569 n.Chr., wurde in Mekka, Arabien, der Mann geboren, der unter allen Männern den größten Einfluss auf die Menschheit gehabt hat.
– John William DraperAch die Gewohnheit ist // Ein lästiges Ding, selbst an Verhaßtes fesselt sie!
– Franz GrillparzerExstirpation des deutschen Geistes zugunsten des »deutschen Reiches«.
– Friedrich NietzscheDie Vielwisserei ist noch nicht Vielseitigkeit; die wahre Vielseitigkeit bedeutet schöpferisches Gleichgewicht in der Weltanschauung.
– Peter RoseggerUnendlich ist das Räthsel der Natur, // Verborgen selbst für uns, die mächt'gern Geister - // Nur staunend ehren wir den höchsten Meister.
– Theodor KörnerDurch das Menschliche entstehen Fehler.
– Seneca d.Ä.Moral, das ist, wenn man moralisch ist […]
– Georg BüchnerMögen auch die Gesetze diese oder jene Ausschweifungen untersagen, das Glücksspiel, die Lotterie, die Straßenmädchen, alles was ihr wollt, die Leidenschaften werden sie niemals ausrotten.
– Honoré de BalzacOb der Koran von Ewigkeit sei? // Darnach frag ich nicht! // Ob der Koran geschaffen sei? // Das weiß ich nicht! // Daß er das Buch der Bücher sei // Glaub ich aus Mosleminen-Pflicht. // Daß aber der Wein von Ewigkeit sei // Daran zweifl ich nicht; // Oder daß er vor den Engeln geschaffen sei // Ist vielleicht auch kein Gedicht. // Der Trinkende, wie es auch immer sei // Blickt Gott frischer ins Angesicht.
– Johann Wolfgang von GoetheIch werde niemals die kostbare Perle der persischen Sprache (Dari), vor die Säue werfen.
– Nasser ChosrauKeine Leidenschaft ist für die Seele des Menschen verderblicher als der Neid, der zwar andere sehr wenig betrübt, aber für den, der damit behaftet ist, das größte, eigentlich das Grundübel ist. Denn wie der Rost das Eisen, so verzehrt der Neid die Seele, die mit ihm behaftet ist.
– Basilius der GroßeAbwechslung in allem ist süß.
– EuripidesBet' und Vertrau'! Je größer die Noth, je näher die Rettung!
– Johann Heinrich VoßAus dem Wald ist alle europäische Kultur, die geistige nicht minder als die materielle, hervorgegangen.
– Werner SombartDie Herren machen das selber, dass ihnen der arme Mann feind wird. Die Ursache des Aufruhrs wollen sie nicht wegtun. Wie kann es die Länge gut werden? So ich das sage, muss ich aufrührerisch sein.
– Thomas MüntzerDie Welt ist ein Spiegel, worin ein jeder nur die eigene Seele sieht.
– Isolde KurzDen Deutschen ist im ganzen die philosophische Spekulation hinderlich, die in ihrem Stil oft ein unsinnliches, unfaßbares, breites und aufdröselndes Wesen hineinbringt. Je näher sie sich gewissen philosophischen Schulen hingeben, desto schlechter schreiben sie.
– Johann Peter EckermannMan muss eben immer älter werden, immer stiller und endlich einmal etwas schaffen.
– Paula Modersohn-BeckerNicht die Perestroika hat die Sowjetunion zerstört, sondern ihre Gegner.
– Michail GorbatschowDummheit ist Gottesgabe.
– Paul HeyseEs ist nicht weise, das zu verteidigen, was man ohnehin aufgeben muss.
– Niccolò Machiavelli
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