Zufällige Zitate

  • Puppen sind wir, von unbekannten Gewalten am Draht gezogen;
    Georg Büchner

  • Ein Dummkopf findet immer noch einen Dümmeren, der ihn bewundert.
    Nicolas Boileau-Despréaux

  • In Ordnung leben heißt hungern und geschunden werden. // Wer sind denn die, welche diese Ordnung gemacht haben, und die wachen, diese Ordnung zu erhalten?
    Georg Büchner

  • Die sicherste allgemeine Charakterisierung der philosophischen Tradition Europas lautet, daß sie aus einer Reihe von Fußnoten zu Platon besteht.
    Alfred North Whitehead

  • Zwei Dinge sind wichtig in der Politik. Das Erste ist Geld, und an das Zweite erinnere ich mich nicht.
    Mark Hanna

  • Der Egoismus spricht alle Sprachen und spielt alle Rollen, sogar die der Selbstlosigkeit.
    François de La Rochefoucauld

  • Nein, das Ziel der Menschheit kann nicht am Ende liegen, sondern nur in ihren höchsten Exemplaren.
    Friedrich Nietzsche

  • Wenn Gott in seiner Rechten alle Wahrheit und in seiner Linken den einzigen immer regen Trieb nach Wahrheit, obschon mit dem Zusatze, mich immer und ewig zu irren, verschlossen hielte und spräche zu mir: wähle! Ich fiele ihm mit Demut in seine Linke und sagte: Vater gib! die reine Wahrheit ist ja doch nur für dich allein!
    Gotthold Ephraim Lessing

  • Beiläufig gesagt: das ganze Problem der Juden ist nur innerhalb der nationalen Staaten vorhanden, insofern hier überall ihre Thatkräftigkeit und höhere Intelligenz, ihr in langer Leidensschule von Geschlecht zu Geschlecht angehäuftes Geist- und Willenscapital, in einem neid- und hassenserweckenden Maasse zum Uebergewicht kommen muss, so dass die litterarische Unart fast in allen jetzigen Nationen überhand nimmt - und zwar je mehr diese sich national gebären -, die Juden als Sündenböcke aller möglichen öffentlichen und inneren Uebelstände zur Schlachtbank zu führen.
    Friedrich Nietzsche

  • Es ist viel sicherer, zu wenig als zu viel zu wissen.
    Samuel Butler d.J.

  • Man muß dem Jünglinge zeigen, daß der Genuß nicht liefert, was der Prospekt versprach.
    Immanuel Kant

  • »In dem, was ich selber zu tun und zu treiben hatte«, fuhr Goethe fort, »habe ich mich immer als Royalist behauptet. Die anderen habe ich schwatzen lassen, und ich habe getan, was ich für gut fand. Ich übersah meine Sache und wußte, wohin ich wollte.«
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Wenn ich bedenke, wie man wenig ist, // Und was man ist, das blieb man andern schuldig.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • [...] das Geheimnis der Welt ist nicht hinter den Objekten, sondern hinter den Subjekten zu suchen.
    Jakob Johann von Uexküll

  • Die Urzelle der geschichtlichen Welt ist das Erlebnis.
    Wilhelm Dilthey

  • Die Freiheit, die Sie meinen, das ist die Willkür für Sie, der Terrorismus für andere. Und willst du nicht mein Bruder sein, // So schlag' ich dir den Schädel ein.
    Bernhard von Bülow

  • Das sinnige deutsche Volk liebt es zu denken und zu dichten, und zum Schreiben hat es immer Zeit.
    Wolfgang Menzel

  • Wer nichts weiß, liebt nichts. Wer nichts tun kann, versteht nichts. Wer nichts versteht, ist nichts wert. Aber wer versteht, der liebt, bemerkt und sieht auch … Je mehr Erkenntnis einem Ding innewohnt, desto größer ist die Liebe … Wer meint, alle Früchte würden gleichzeitig mit den Erdbeeren reif, versteht nichts von den Trauben.
    Paracelsus

  • Der Zufall [bezeichnet] heute in freiem Vorkommen das unberechenbare Geschehen, das sich unserer Vernunft und unserer Absicht entzieht.
    Gebrüder Grimm

  • Wer spricht von Siegen? Überstehn ist alles.
    Rainer Maria Rilke

  • Der wahre Brief ist seiner Natur nach poetisch.
    Novalis

  • Wer in einer Masse, die vorwärts drängt, stehen bleibt, leistet so gut Widerstand, als trät’ er ihr entgegen, er wird zertreten.
    Georg Büchner

  • Musik ist die höhere Potenz der Poesie.
    Robert Schumann

  • Gehe von niemand und laß niemand von Dir, ohne ihm etwas Lehrreiches oder etwas Verbindliches gesagt und mit auf den Weg gegeben zu haben; aber beides auf eine Art, die ihm wohltue, seine Bescheidenheit nicht empöre und nicht studiert scheine, daß er die Stunde nicht verloren zu haben glaube, die er bei Dir zugebracht hat, und daß er fühle, Du nehmest Interesse an seiner Person, es gehe Dir von Herzen, Du verkauftest nicht bloß Deine Höflichkeitsware ohne Unterschied jedem Vorübergehenden!
    Adolph Freiherr Knigge

  • Fragst du mich, woher die bange // Liebe mir zum Herzen kam, [...].
    Eduard Mörike

  • Geschichte ist nur das, was in der Entwicklung des Geistes eine wesentliche Epoche ausmacht.
    Georg Wilhelm Friedrich Hegel

  • Umgebung macht erst das Umgebne klar [...].
    Leopold Schefer

  • ...werdet lieber etwas anderes, sogar eine alte Jungfer, der Natur schlimmster Fluch, als euch mit einem Narren zusammenzutun.
    Daniel Defoe

  • Zur Menschenkenntnis gehört nichts als ehrliche Selbstbeobachtung. Kennt man sich selbst, so kennt man alle Menschen, die guten wie die schlechten.
    Isolde Kurz

  • Es [das Volk] haßt die Genießenden, wie ein Eunuch die Männer.
    Georg Büchner

  • Wer nicht im und durchs Leben die Bedeutung der Schule [...] gefunden hat, dem wird nie die Schule ins Leben übergehen, zum Leben werden. Denn wohl ist die Schule das Höchste, aber nur dann wenn sie Leben ist.
    Friedrich Fröbel

  • Gott steh' ihr bei - der Klerikei - die Laien lernen lesen.
    Karl Julius Weber

  • Über viele Jahre unter großen Kosten reiste ich durch viele Länder, sah die hohen Berge, die Ozeane. Nur was ich nicht sah, war der glitzernde Tautropfen im Gras gleich vor meiner Tür.
    Rabindranath Tagore

  • Hast du etwas, so teile mir's mit, und ich zahle, was recht ist; // Bist du etwas, o dann tauschen die Seelen wir aus.
    Friedrich Schiller

  • Schenke mit Geist ohne List. // Sei eingedenk, // Daß dein Geschenk // Du selber bist.
    Joachim Ringelnatz

  • Ich wäre jämmerlich, wenn ich nicht sterben wollte. Dein Reich komme, Dein Wille geschehe.
    John Donne

  • Die Natur ergibt sich nicht einem jeden. Sie erweist sich vielmehr gegen viele wie ein neckisches junges Mädchen, das uns durch tausend Reize anlockt, aber in dem Augenblick, wo wir es zu fassen und zu besitzen glauben, unsern Armen entschlüpft.
    Johann Peter Eckermann

  • Die Kunst ist ihrem Wesen nach ideal, sonst hört sie auf, Kunst zu sein.
    Konrad Fiedler

  • Arm ist nicht, wer wenig hat, sondern wer viel braucht.
    Peter Rosegger

  • Dieses alles, was dem Erzählenden und der Erzählung angehört, habe ich hier unter dem Worte: Dichtung begriffen, um mich des Wahren, dessen ich mir bewusst war, zu meinem Zweck bedienen zu können.
    Johann Wolfgang von Goethe



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