Zufällige Zitate
Wie kommt mir solcher Glanz in meine Hütte?
– Friedrich SchillerSo war es Mode, ein eifriger Priester Dianens zu erscheinen, sobald einmal der grüne Rock angezogen war. Jetzt ist es Mode, verächtlich die Nase zu rümpfen, wo nur von Jagen die Rede ist, mit Brillen und Regenschirmen, statt mit Büchse und Büchsenranzen in den Wald zu gehen, den für untauglich zum Forst zu erklären, welcher Gefallen an der Jagd findet.
– Friedrich Wilhelm Leopold PfeilZur Erforschung der Wahrheit bedarf es notwendig der Methode.
– René DescartesWir treiben die Sache, von der wir besessen sind und getrieben werden, niemals gut vorwärts.
– Michel de MontaigneWorte sind des Dichters Waffen.
– Johann Wolfgang von GoetheObgleich ich Ärzte hasse, liebe ich Medizin.
– Oscar WildeLaß das lange Vorbereiten, // Fang' dein Leben an bei Zeiten.
– Eduard von BauernfeldSo viel ist gewiß: wer einmal die Kritik [der reinen Vernunft] gekostet hat, den ekelt auf immer alles dogmatische Gewäsche, womit er vorher aus Not vorlieb nahm, weil seine Vernunft etwas bedurfte, und nichts Besseres zu ihrer Unterhaltung finden konnte. Die Kritik verhält sich zur gewöhnlichen Schulmetaphysik gerade wie Chemie zur Alchemie, oder wie Astronomie zur wahrsagenden Astrologie.
– Immanuel KantDas Leben wohnt in jedem Sterne: // Er wandelt mit den andern gerne // Die selbsterwählte, reine Bahn, // Im innern Erdenball pulsieren // Die Kräfte, die zur Nacht uns führen // Und wieder zu dem Tag heran.
– Johann Wolfgang von GoetheAbwechslung in allem ist süß.
– EuripidesHört man je, dass dicke Männer einen Aufstand geführt hätten?
– Washington IrvingNun sollte ich schlafen gehen. Gute Nacht.
– George Gordon ByronDie Liebe, Königin aller Herzen, die freie und einzigartige, ist käuflich zu haben. Wie haben wir sie gezwungen, uns tributpflichtig zu sein!
– Gottfried von StraßburgWenn einer spricht, müssen die andern zuhören – das ist deine Gelegenheit. Mißbrauche sie.
– Kurt TucholskyEs kommt nicht auf diese oder jene Begründung an. Wir wollen einen größeren Anteil am holländischen Handel.
– George MonckIch muß über die Stadt ein vernichtendes Urteil abgeben: Wien bleibt Wien.
– Alfred PolgarDer ist ein großer Schweinehund, // dem je der Sinn für Heine schwund.
– Erich MühsamDas Recht hat nämlich kein Daseyn für sich, sein Wesen ist vielmehr das Leben der Menschen selbst, von einer besonderen Seite angesehen.
– Friedrich Carl von SavignyO schöne neue Welt, die solche Einwohner hat.
– William ShakespeareDenn höher vermag sich // niemand zu heben, als wenn er vergibt.
– Johann Wolfgang von GoetheAber ich werde der Letzte nicht sein, den es bitter gereute, // Frauenrat befolget zu haben.
– Johann Wolfgang von GoetheDie Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme // Die Moscheen unsere Kasernen, die Gläubigen unsere Soldaten // Diese göttliche Armee ist bereit // […] // Gott ist groß, Gott ist groß.
– Ziya GökalpTu, was du nicht lassen kannst!
– Gotthold Ephraim LessingIch darf nur lieben, aber niemals jemandem gehören.
– Franziska zu ReventlowAuch der Aufschub hat seine Freuden.
– Johann Wolfgang von GoetheDie Irrtümer meiner Gegner sind seit einem Jahrhundert zu allgemein verbreitet, als dass ich auf meinem einsamen Wege hoffen könnte noch diesen oder jenen Gefährten zu finden. Ich werde allein bleiben! Ich komme mir oft vor wie ein Mann in einem Schiffbruch, der ein Brett ergreift, das nur einen einzigen zu tragen im Stande ist. Dieser eine rettet sich, während alle übrigen jämmerlich ersaufen.
– Johann Wolfgang von GoetheAnstatt verständig zu belehren und ruhig einzuwirken, streut man willkürlich Samen und Unkraut zugleich nach allen Seiten, kein Mittelpunkt, auf den hingeschaut werde, ist mehr gegeben, jeder Einzelne tritt als Lehrer und Führer hervor und gibt seine vollkommene Torheit für ein vollendetes Ganze[!].
– Johann Wolfgang von GoetheFahre fort, übe nicht allein die Kunst, sondern dringe auch in ihr Inneres; sie verdient es. Denn nur die Kunst und die Wissenschaft erhöhen den Menschen bis zur Gottheit. [...] Der wahre Künstler hat keinen Stolz; leider sieht er, daß die Kunst keine Gränzen hat, er fühlt dunkel, wie weit er vom Ziele entfernt ist und indeß er vielleicht von Andern bewundert wird, trauert er, noch nicht dahin gekommen zu sein, wohin ihm der bessere Genius nur wie eine ferne Sonne vorleuchtet.
– Ludwig van BeethovenDieser ist ein Zweig von jenem Siegerstamm, und lässt uns fürchten die angeborene Kraft und sein Geschick.
– William ShakespeareDie erste und wichtigste Schlußfolge aus den bis jetzt aufgestellten Grundsätzen ist die, dass der allgemeine Wille allein die Kräfte des Staates dem Zwecke seiner Einrichtung gemäß, der in dem Gemeinwohl besteht, leiten kann; denn wenn der Gegensatz der Privatinteressen die Errichtung der Gesellschaften nötig gemacht hat, so hat sie doch erst die Übereinstimmung der gleichen Interessen ermöglicht. Das Gemeinsame in diesen verschiedenen Interessen bildet das gesellschaftliche Band; und gäbe es nicht irgendeinen Punkt, in dem alle Interessen übereinstimmen, so könnte keine Gesellschaft bestehen. Einzig und allein nach diesem gemeinsamen Interesse muss die Gesellschaft regiert werden.
– Jean-Jacques RousseauJe weniger Strafen, desto weniger Verbrechen.
– Oscar WildeArbeiten, alles einer Idee, einem jämmerlichen, trivialen Ehrgeiz aufopfern, eine Stellung, einen Namen erringen? Und dann? Wozu?
– Gustave FlaubertVersagen ist der Frauen Sitte, doch lieben sie, dass man sie bitte.
– FreidankWas List verborgen, wird ans Licht gebracht; Wer Fehler schminkt, wird einst mit Spott verlacht.
– William ShakespeareIn Paris hat man eine gewisse Art, einen Menschen zu erledigen, indem man ihm sagt: Er hat ein gutes Herz. Dieser Satz bedeutet ebensoviel wie: Der arme Junge ist dumm wie ein Rhinozeros.
– Honoré de BalzacJe weniger Geist, desto weniger Angst.
– Søren KierkegaardDu siehst am winterlich geschwollenen Strom den Baum, der nachgibt, seine Zweige retten, was widersteht, reißt's mit den Wurzeln fort.
– SophoklesIch weiß nicht, welche Waffen in einem dritten Weltkrieg zur Anwendung kommen. Aber ich kann Ihnen sagen, was sie im vierten benutzen werden: Steine.
– Albert EinsteinNur wer seine Rechnungen nicht bezahlt, darf hoffen, im Gedächtnis der Kaufleute weiterzuleben.
– Oscar Wilde
- « erste Seite
- ‹ vorherige Seite
- …
- 2
- 3
- 4
- 5
- 6
- 7
- 8
- 9
- 10
- …
- nächste Seite ›
- letzte Seite »