Zufällige Zitate
Lern zu arbeiten und zu warten.
– Henry Wadsworth LongfellowDie meisten Menschen sind sehr undankbare Geschöpfe; man vergilt ihnen dann wieder mit Undank, und beide Teile bleiben einander nichts schuldig. Der eine ist heute undankbar, und morgen ist man es wieder gegen ihn. Jeder Undankbare wird immer wieder mit Undank bezahlt, und so gleicht sich alles in dieser Welt aus, sogar unter den schlechten Kreaturen.
– Nikolai Abramowitsch PutjatinDas Ende aller Dinge, die durch der Menschen Hände gehen, ist, selbst bei ihren guten Zwecken, Torheit: das ist, Gebrauch solcher Mittel zu ihren Zwecken, die diesen gerade zuwider sind.
– Immanuel KantEntweder glauben oder philosophiren! was man erwählt sei man ganz.
– Arthur SchopenhauerIch glaube, dass die Beobachtungsgabe vieler sehr junger Kinder wegen ihrer Nähe und Genauigkeit etwas sehr Wunderbares ist. Wahrhaftig denke ich, dass man von den meisten Erwachsenen, die in dieser Hinsicht bemerkenswert sind, weniger sagen kann, dass sie diese Fähigkeit erworben, als vielmehr, dass sie sie nicht verloren haben.
– Charles DickensBald der gulden in kasten klinget, // Die seel sich auff gen hymel schwinget.
– Hans SachsEs gibt eine Einfalt, die schlimmer ist als Gaunerei […] gleich beim ersten Schritt gerätst du in ein solches Labyrinth von Fußangeln, dass du Kopf und Kragen dabei riskiert!
– Michail J. Saltykow-SchtschedrinSo verschieden die äußere Bildung der Menschen ist, so verschieden ist auch ihre innere Natur, ihr Leben und ihre Wünsche.
– Karoline von GünderrodeWohl vergrößert – sie ist Mikroskop – Satire die Dinge, / Aber verändert sie nicht; zeiget sie deutlicher nur./ Meine Distichen sind anatomische Präparate / Von dem Geziefer, das uns Saaten und Blüten verdirbt./ Ungeziefer erforscht kein unbewaffnetes Auge, / In sein Inneres dringt nur die Satire hinein.
– Ludwig FeuerbachAlles geschieht in der Welt der Poesie wegen, die Geschichte ist der allgemeinste Ausdruck dafür, das Schicksal führt das große Schauspiel auf.
– Achim von ArnimManche Leute verneigen // Sich gern vor Leuten, die ernsten Gesichts // Langdauernd schweigen.
– Joachim RingelnatzWie schade!
– Paula Modersohn-BeckerDer Geist ist es, der den Redner macht, und die Ausdruckskraft der Empfindung.
– QuintilianWeil nun ohne äußerliche Verknüpfungen, Lagen und Relationen kein Ort statt findet, so ist es wohl möglich, daß ein Ding würklich existiere, aber doch nirgends in der Welt vorhanden sei.
– Immanuel KantSchuster, nicht über die Sandale hinaus!
– ApellesNichts ist so gut, daß es sich nicht mißbrauchen ließe: nichts besser für die Erhaltung der Gesundheit als Beschäftigung und Bewegung (freilich im rechten Maß), nichts schädlicher als ihr unzeitiger und unzeitmäßiger Gebrauch
– Robert BurtonDas Publikum ist wunderbar nachsichtig. Es verzeiht alles außer Genie.
– Oscar Wilde[...] und lieber zu spät, als nie, [...]
– Titus LiviusIrdische Größe erlischt wie ein Traum.
– Albert LortzingDenn wer den Schatz, das Schöne, heben will, // Bedarf der höchsten Kunst: Magie der Weisen.
– Johann Wolfgang von GoetheSatirisch ist der Dichter, wenn er die Entfernung von der Natur und den Widerspruch der Wirklichkeit mit dem Ideale (in der Wirkung auf das Gemüt kommt beides auf eins hinaus) zu seinem Gegenstande macht. Dies kann er aber sowohl ernsthaft und mit Affekt als scherzhaft und mit Heiterkeit ausführen; je nachdem er entweder im Gebiete des Willens oder im Gebiete des Verstandes verweilt. Jenes geschieht durch die strafende oder pathetische, dieses durch die scherzhafte Satire.
– Friedrich SchillerWenn unser großer Mathematiker
– David HilbertWenn nicht Geburt, schafft Güter mir die List; Mir gilt für gut, was dazu nützlich ist.
– William ShakespeareDrei Dinge kehren nie: // Der Pfeil, der abgeschossen, // Das ausgesprochne Wort, // Die Tage, die verflossen.
– Georg Friedrich DaumerDie Liebe der Türken und Deutschen zueinander ist so alt, daß sie niemals zerbrechen wird.
– Otto von BismarckDeutsche zerfleischen einander, und der Wahnwitz der Nation erregt das Gelächter der anderen Nationen.
– Johann Gottfried SeumeUnd die wichtigste Frage ist diejenige nach dem Wesen des Menschen selber: Den Menschen erkennen, den Menschen verstehen, mit den Menschen auskommen, mit den Menschen gemeinsam leben können. Das ist schließlich dasjenige, wohin im Grunde alles menschliche Denken doch tendieren muss, wenn der Mensch nicht den Boden unter den Füßen verlieren will.
– Rudolf SteinerEs ist wahr: Wir lieben das Leben, nicht, weil wir ans Leben, sondern ans Lieben gewöhnt sind. Es ist immer etwas Wahnsinn in der Liebe. Es ist aber auch immer etwas Vernunft im Wahnsinn.
– Friedrich NietzscheMan muß messen, was messbar ist, und messbar machen, was noch nicht meßbar ist
– Galileo GalileiSie streiten sich, [..] um Freiheitsrechte; // Genau besehn, sind's Knechte gegen Knechte.
– Johann Wolfgang von Goetherakete rinnzekete
– Kurt SchwittersWenn jemand so phantasielos ist, eine Lüge mit Beweisen zu stützen, kann er ebenso gut gleich die Wahrheit sagen.
– Oscar WildeDie Kirche hat deutsche Kaiser auf Grund ihrer Laster in Bann getan: als ob ein Mönch oder Priester über das mitreden dürfte, was ein Friedrich der Zweite von sich fordern darf. Ein Don Juan wird in die Hölle geschickt: das ist sehr naiv. Hat man bemerkt, dass im Himmel alle interessanten Menschen fehlen?
– Friedrich NietzscheEs ist nie schwieriger, gut zu reden als dann, wenn man nur redet aus Angst, zu schweigen.
– François de La RochefoucauldDie Welt wird nur dann glücklich sein, wenn sie atheistisch ist.
– Julien Offray de La MettrieGeküsster Mund verliert nicht sein Glück, vielmehr erneuert er sich wie es der Mond tut.
– Giovanni BoccaccioIrrtümer entspringen nicht allein daher, weil man gewisse Dinge nicht weiß, sondern weil man sich zu urteilen unternimmt, ob man gleich noch nicht alles weiß, was dazu erfordert wird.
– Immanuel Kant
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