Zufällige Zitate
Die Juden sind heute mehr eine Volksgemeinschaft als eine Religionsgemeinschaft
– Albert EinsteinWas ein Streber werden will, krümmt sich beizeiten.
– Peter HilleDie Leidenschaft macht die besten Beobachtungen und die elendesten Schlüsse. Sie ist ein Fernrohr, dessen Feld desto heller, je enger es ist.
– Jean PaulEs erkennt der Mensch in dem Daseyn der Gestirne dasselbe Gesetz und dieselben Wechsel an, welche in seinem kurzen Leben die Zeit des Schlummerns und Wachens, endlich die des Lebens und des Todes bestimmen.
– Gotthilf Heinrich von SchubertDie Tischzeit ist die merkwürdigste Periode des Tages und vielleicht der Zweck, die Blüte des Tages. Das Frühstück ist die Knospe.
– NovalisSobald man in der Wissenschaft einer bestimmten beschränkten Konfession angehört, ist sogleich jede unbefangene treue Auffassung dahin. Der entschiedene Vulkanist wird immer nur durch die Brille des Vulkanisten sehen, so wie der Neptunist und der Bekenner der neuesten Hebungstheorie durch die seinige.
– Johann Wolfgang von GoetheWir leben voller Trauer und Schmerz auf dieser Welt, mit mannigfachen Wunden wegen unserer Sünden.
– Otfrid von WeißenburgVon allem Bösen abzustehn, // Das Gute zu vermehren stets, // Zu läutern seinen eignen Geist: // Das ist der Buddhas Lehrgebot.
– Siddhartha GautamaMan muß alles im gesellschaftlichen Geschehen wie im Privatleben nehmen: ruhig, großzügig und mit einem milden Lächeln.
– Rosa LuxemburgErst dann hört man auf, jung zu sein, wenn ein Verlangen nach dem andern Abschied nimmt oder totgemacht wird.
– Franziska zu ReventlowAdieu, mein Freund! Die Guillotine ist der beste Arzt.
– Georg BüchnerEs giebt keine reine Wahrheit, aber eben so wenig einen reinen Irrthum.
– Friedrich HebbelEs ist mehr Würde in großmüthiger Vergebung als in Rache.
– William ShakespearePhilosophen sind Gewalttäter, die keine Armee zur Verfügung haben und sich deshalb die Welt in der Weise unterwerfen, dass sie sie in ein System sperren.
– Robert MusilRicardo zeigt uns die wirkliche Bewegung der bürgerlichen Produktion, die den Wert konstituiert.
– Karl MarxHoch ist der Doppelgewinn zu schätzen: // Barmherzig sein, und sich zugleich ergetzen.
– Johann Wolfgang von GoetheSo schreitet in dem engen Bretterhaus (Theater, Bühne) // Den ganzen Kreis der Schöpfung aus, // Und wandelt mit bedächt'ger Schnelle // Vom Himmel durch die Welt zur Hölle.
– Johann Wolfgang von GoetheDie Komödie will durch Lachen bessern, aber nicht eben durch Verlachen.
– Gotthold Ephraim LessingWer kalt ist, den friert nicht mehr!
– Georg BüchnerEs geht nicht anders, lieber Törleß, die Mathematik ist eine ganze Welt für sich, und man muß reichlich lange in ihr gelebt haben, um alles zu fühlen, was in ihr notwendig ist.
– Robert MusilIch glaube, man sollte überhaupt nur noch solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch? [...] Ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.
– Franz KafkaMir willst du zum Gotte machen, // solch ein Jammerbild am Holze!
– Johann Wolfgang von GoetheGeduld birgt verborgene Schätze der Seele in sich.
– Publilius SyrusIhr wisst, auf unsern deutschen Bühnen // Probiert ein jeder, was er mag.
– Johann Wolfgang von Goethe... und, wenn es ihm wieder einmal schwer fallen wollte, daß so viele Leute in der Welt so reich seyen, und er so arm, so dachte er nur an den Herrn Kannitverstan in Amsterdam, an sein großes Haus, an sein reiches Schiff, und an sein enges Grab.
– Johann Peter HebelWer wird inmitten einer Furt die Pferde wechseln?
– Abraham LincolnDer Geier heißt bei mir die Langeweile, // Bei Tage Geier, in der Nacht Hyäne. // Denn scheußlich ist der Schlund der Langenweile, // O scheußlich: nie sich gleich, stets gleich, ich gähne. // Ich sterbe noch einmal vor Langerweile. // In meinem Innersten, hör auf, Sirene, // Was singst du mir vom freien Tod das Lied - // Wer klopft mir auf die Schulter wie Granit?
– Detlev von LiliencronDiejenigen, die die Freundschaft aus ihrem Leben entfernen, scheinen nämlich die Sonne aus der Welt zu entfernen.
– CiceroUnd so ist der Ausschlag einer durch Philosophie versuchten ältesten Menschheitsgeschichte: Zufriedenheit mit der Vorsehung und dem Gange menschlicher Dinge im ganzen, der nicht vom Guten anhebend zum Bösen fortgeht, sondern sich vom Schlechten zum Besseren allmählich entwickelt; zu welchem Fortschritte denn ein jeder an seinem Teile, so viel in seinen Kräften steht, beizutragen durch die Natur selbst berufen ist.
– Immanuel KantNeid und Eifersucht sind die Schamteile der menschlichen Seele.
– Friedrich NietzscheDas Glück des Menschen ist, das zu lieben, was sie tun müssen. Auf diesem Prinzip ist die Gesellschaft nicht aufgebaut.
– Claude Adrien HelvétiusWenn die Leute mir vorwerfen, dass ich zu viel von mir spreche, so werfe ich ihnen vor, dass sie überhaupt nicht mehr über sich selber nachdenken.
– Michel de MontaigneDas Feld der Philosophie lässt sich auf folgende Fragen bringen: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch?
– Immanuel KantEs gibt zwei Wege, um glücklich zu werden: Wir müssen entweder unsere Wünsche reduzieren oder unsere Mittel vergrößern - beide sind gleich geeignet.
– Benjamin FranklinEs ist noch nicht aller Tage Abend
– Titus LiviusEin Kind ist wie ein Buch, aus dem man lesen kann und in das wir schreiben sollen.
– Peter RoseggerBesuch ist wie Fisch - nach drei Tagen beginnt er zu stinken.
– Benjamin FranklinNur der Ehrgeiz, durch den keine Eitelkeit schimmert, hat Zukunft.
– Sully Prudhomme