Zufällige Zitate
Immer und immer wieder bitte ich: weniger Zahlen, dafür gescheitere.
– LeninLeben – es gibt nichts Selteneres auf der Welt. Die meisten Menschen existieren, weiter nichts.
– Oscar WildeDer Mensch ist ein Abgrund, es schwindelt Einem, wenn man hinunterschaut [...]
– Georg BüchnerWie glücklich diese Menschen in Deutschland sind! Alle werden sie dick, alle heiraten sie. Nur unsereiner wandert mager durch sein Jahrhundert und ist kein Familienvater voll Zärtlichkeit und Güte.
– Georg WeerthDie Jugend welkt, die Liebe macht verdrossen, // Langweilig werden Freund und Parasiten, // Geld bleibt ein Kleinod, das wir gern gewönnen, // Auch wenn wir gar nicht mehr missbrauchen können.
– George Gordon ByronWas dem Auge dar sich stellet, // Sicher glauben wir's zu schaun; // Was dem Ohr sich zugesellet, // Gibt uns nicht ein gleich Vertraun; // Darum deine lieben Worte // Haben oft mir wohlgetan; // Doch ein Blick am rechten Orte, // Übrig lässt er keinen Wahn.
– Johann Wolfgang von GoetheAuch der demütigste Mensch glaubt und hofft innerlich immer mehr, als er auszusprechen wagt.
– Gottfried KellerPhantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
– Albert EinsteinMan müsste das Leben so einrichten, daß jeder Augenblick eine Bedeutung hätte [...].
– Iwan Sergejewitsch TurgenewEs hat der Schuster Franz zum Dichter sich entzückt. // Was er als Schuster tat, das tut er noch: er flickt.
– Gotthold Ephraim LessingIch bin allein auf weiter Flur;
– Ludwig UhlandDie Gelegenheit hat nur an der Stirne Haar, hinten ist sie kahl.
– Friedrich Maximilian KlingerDenn schlaflos ist ja der Kranken Schlaf // Und lauscht und sieht alles.
– SophoklesWas die Behauptung angeht, daß verliebte Frauen sich nicht bemühen, das Objekt ihrer Zuneigung zu bekommen, so ist das leeres Gerede.
– Mallanaga VatsyayanaWenn Sie es nicht packen/durchstehen, dann müssen Sie gehen (die Einheit verlassen) und unter die Ministranten gehen. Auge um Auge, Zahn um Zahn, dies ist bei mir die Devise".
– Pál PrónayJede Lösung eines Problems ist ein neues Problem.
– Johann Wolfgang von GoetheDer Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus, // Da bleibe wer Lust hat mit Sorgen zu Haus.
– Emanuel Geibeleine Ratt' im Kellernest,// [...] Die Köchin hatt' ihr Gift gestellt; Da ward's so eng ihr in der Welt,// Als hätte sie Lieb' im Leibe.
– Johann Wolfgang von GoetheIch will nicht Toleranz predigen. Die uneingeschränkteste Religionsfreyheit ist in meinen Augen ein so geheiligtes Recht, daß mir selbst der Ausdruck Toleranz etwas tyrannisches zu haben scheint. Das Daseyn einer Macht, welche toleriren kann, ist bereits Attentat gegen die Denkfreyheit, denn es scheint ja dabey denkbar, daß sie auch nicht toleriren könnte.
– Honoré Gabriel de MirabeauDie Schöpfung ist nicht das Werk von einem Augenblicke.
– Immanuel KantAutokratisch herrschen, und dabei doch republikanisch, d. h., im Geiste des Republikanism und nach einer Analogie mit demselben, regieren, ist das, was ein Volk mit seiner Verfassung zufrieden macht.
– Immanuel KantDER GLEICHE Strom des Lebens, // der Tag und Nacht durch meine Adern // fließt, fließt durch die Welt und tanzt in // rhythmischen Maßen." [MLG]
– Rabindranath TagoreDenn wenn jemand meint, er sei etwas, obwohl er doch nichts ist, der betrügt sich selbst.
– Paulus von TarsusDer edle Mensch kann sich in Momenten vernachlässigen, der vornehme nie.
– Johann Wolfgang von GoetheEin Wissender, der keinen frommen Sinn hegt, ist ein Blinder, der eine Fackel trägt: »er führt und ist selbst nicht geführt.«
– SaadiKratze manch einen Kommunisten, und du wirst auf einen großrussischen Chauvinisten stoßen. [...] Ganz besonders vorsichtig muß eine Nation wie die Großrussen sein, die in allen anderen Nationen erbitterten Haß gegen sich geweckt hat.
– LeninEs trägt wohl mancher Alte, // Deß Herz längst nicht mehr flammt, // Im Antlitz eine Falte, // Die aus der Kindheit stammt.
– Julius HammerPuppen sind wir, von unbekannten Gewalten am Draht gezogen;
– Georg BüchnerIn den Abgründen des Unrechts findest du immer die größte Sorgfalt für den Schein des Rechts.
– Johann Heinrich PestalozziNoch einmal stürmt, noch einmal, liebe Freunde!
– William ShakespeareRinge, Deutscher, nach römischer Kraft, nach griechischer Schönheit, // Beides gelang dir, doch nie glückte der gallische Sprung.
– Johann Wolfgang von Goetheeine Gesellschaft, in welcher alle Mitglieder ein und dasselbe Geschäft verrichteten, würde aufhören, eine Gesellschaft zu seyn; [...] Denken wir uns eine Stadt, die von lauter Beckern bewohnt wäre; was würde dies für eine Stadt seyn? Das bloße Denken einer solchen Stadt reicht hin, ihre Unmöglichkeit darzuthun.
– Friedrich BuchholzIch will von der
– René DescartesDer Mensch ist schwer zu entdecken und sich selber noch am schwersten; oft lügt der Geist über die Seele.
– Friedrich NietzscheEs ist niemals zu spät, vernünftig und weise zu werden; es ist aber jederzeit schwer, wenn die Einsicht spät kommt, sie in Gang zu bringen.
– Immanuel KantSobald Ziele kombiniert werden, können sie sich gegenseitig blockieren.
– Werner WinklerDas Träumen und Philosophieren hat seine Schattenseiten; wer das zweite Gesicht hat, dem fehlt mitunter das erste.
– August Julius LangbehnIn phantasiereichen Menschen liegen, wie in heißen Ländern oder auf Bergen, alle Extreme eng beieinander.
– Jean PaulDie Göttin hat mir Thee gekocht // Und Rum hineingegossen; // Sie selber aber hat den Rum // Ganz ohne Thee genossen.
– Heinrich HeineBesiegt werden harte Herzen durch weiche Bitten.
– Tibull