Zufällige Zitate
Eines Menschen Vergangenheit ist das, was er ist. Sie ist der einzige Maßstab, an dem er gemessen werden sollte.
– Oscar WildeEine Tugend, die immer beschützt werden muss, ist nicht die Schildwache wert.
– Oliver GoldsmithGegen das Kleine stachlicht zu sein, dünkt mich eine Weisheit für Igel.
– Friedrich NietzscheDichtung ist eine besondere Ekstase.
– Peter HilleDie Weltgeschichte ist nicht der Boden des Glücks. Die Perioden des Glücks sind leere Blätter in ihr.
– Georg Wilhelm Friedrich HegelDer Tod löscht alle Schmerzen aus. Er ist ihr Ende, und über ihn geht unser Leiden nicht hinaus. Er führt uns wieder in den gleichen Ruhezustand zurück, in dem wir uns vor der Geburt befunden haben.
– Seneca d.J.Denn ein schlechter Nachbar ist eine so große Plage, wie ein guter ein Segen ist.
– HesiodWer in einer Masse, die vorwärts drängt, stehenbleibt, leistet so gut Widerstand, als trät' er ihr entgegen: er wird zertreten.
– Georg BüchnerIst denn die Wahrheit ein Zwiebel, von dem man die Häute nur abschält? // Was ihr hinein nicht gelegt, ziehet ihr nimmer heraus.
– Johann Wolfgang von GoetheIndessen sind doch die meisten unter den Planeten gewiß bewohnt, und die es nicht sind, werden es einst werden.
– Immanuel KantVier Jahre nach dem Tode von Justinian, 569 n.Chr., wurde in Mekka, Arabien, der Mann geboren, der unter allen Männern den größten Einfluss auf die Menschheit gehabt hat.
– John William DraperDie Philosophie atmet ganz im Denken, das Weib lebt ganz in der Empfindung.
– Karl JoëlDie Argumentation im allgemeinen: Ich bin an F[elice]. verloren.
– Franz KafkaUnser Unterricht besteht ja darin, uns das Fragen abzugewöhnen, durch Antworten, mit denen wir nichts anfangen können.
– Hermann BahrOhne alle Weltanschauung wäre der Mensch ohne jegliche Kultur, eine große zweifüßige Ameise.
– Houston Stewart ChamberlainTugenden und Mädchen sind am schönsten, ehe sie wissen, daß sie schön sind.
– Ludwig BörneNicht der Egoismus als solcher ist unsittlich - [...] sondern nur das Uebermass desselben.
– Rudolf von JheringEng ist die Welt, und das Gehirn ist weit. // Leicht beieinander wohnen die Gedanken, // doch hart im Raume stoßen sich die Sachen.
– Friedrich SchillerJeder Mensch hat wohl etwas Absonderliches, das ihn vorwärts treibt, und wird eventuell durch das Verlangen, diese Absonderlichkeit zu begreifen, vorwärts getrieben.
– Frank WedekindDas Betragen ist ein Spiegel, in welchem jeder sein Bild zeigt.
– Johann Wolfgang von GoetheDer Gedanke, es durch Demut zu irgendeiner abstrakten Vollkommenheit zu bringen, sich über alle andern zu erheben, kann die Frucht entweder des Dünkels oder des Schwachsinns sein und führt in beiden Fällen unvermeidlich zur Heuchelei, Scheinheiligkeit und Chinoiserie.
– Wissarion Grigorjewitsch BelinskiDer Teufel hat die Welt verlassen, weil er weiß, // Die Menschen machen selbst die Höll' einander heiß.
– Friedrich RückertDie Freiheit, die Sie meinen, das ist die Willkür für Sie, der Terrorismus für andere. Und willst du nicht mein Bruder sein, // So schlag' ich dir den Schädel ein.
– Bernhard von BülowWas Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei.
– Gustav MahlerNach eignem Gesetz, wie keiner der Sterblichen, schreitest du lebend hinab zum Hades.
– SophoklesFreiheit ist eine Summe mikroskopischer Unfreiheiten.
– Peter HilleIn der Improvisation liegt die Stärke. Alle entscheidenden Schläge werden mit der linken Hand geführt werden.
– Walter BenjaminDer Adel ist ein köstlicher Schmuck der bürgerlichen Gesellschaft. Es ist das corinthische Capital [Kapitell] wohl geordneter und gebildeter Staaten.
– Edmund BurkeDas Mutterband ist nicht so rasch geknüpft, dies geschieht nur durch eine lange persönliche Bekanntschaft.
– August StrindbergEs wird gewiss in England des Jahres noch einmal so viel Portwein getrunken, als in Portugal wächst.
– Georg Christoph LichtenbergDer mitleidigste Mensch ist der beste Mensch.
– Gotthold Ephraim LessingDie ganze Kunst zu gefallen, besteht darin, nie von sich selbst zu reden, und die anderen von sich selbst reden zu machen. Jeder weiß das, und alle Welt vergisst es.
– Jules de GoncourtIch fordere die Freiheit für unser deutsches Volk zurück. Wir wollen nicht in Sklavenketten unser kurzes Leben dahinfristen, und wären es goldene Ketten eines materiellen Überflusses.
– Kurt HuberRuhm nämlich muss folgen, er darf nicht erstrebt werden.
– Plinius d.J.Den Künstler hemmen ist ein Verbrechen, es heißt keimendes Leben morden!
– Egon Schiele