Zufällige Zitate
Dieser ist ein Zweig von jenem Siegerstamm, und lässt uns fürchten die angeborene Kraft und sein Geschick.
– William ShakespeareDie beste Würze der Speise ist der Hunger.
– Ethelred von RievaulxIm Streit zwischen Mann und Frau erscheint der Mann immer roh, die Frau immer gemein.
– Frank WedekindUnd da war nun die Jugend wirklich allein.
– Theodor FontaneBesser auseinanderfliehn in Einigkeit // Als immerdar beisammen sein mit Zank und Streit.
– Carl SpittelerJede menschliche Vollkommenheit ist einem Fehler verwandt, in welchen überzugehn sie droht.
– Arthur SchopenhauerSolange das Schicksal es erlaubt, lebt froh!
– Seneca d.J.Man nennt viele Künstler, die eigentlich Kunstwerke der Natur sind.
– Friedrich Schlegel»Nur durch beständigen Schwung wirst Du zum schönen Gefäß.«
– Moritz von EgidyDie Demokratie, das ist heutzutage der Kommunismus. Eine andre Demokratie kann nur noch in den Köpfen theoretischer Visionäre existieren, die sich nicht um die wirklichen Ereignisse kümmern, bei denen nicht die Menschen und die Umstände die Prinzipien, sondern die Prinzipien sich selbst entwickeln. Die Demokratie ist proletarisches Prinzip, Prinzip der Massen geworden.
– Friedrich EngelsDas Sein wird in seinem Umfang und inneren Sein vollständig erst als ein Gewordenes erkannt.
– Alexander von HumboldtEine große Philosophie ist nicht eine fehlerlose, sondern eine furchtlose.
– Charles PéguyEin politischer Mann ist widerlich, ein politisches Weib aber grauenhaft [...]
– Richard WagnerDie Liebe ist nicht von Wert, wenn sie nicht ausgewogen ist (wenn nicht beide Partner dem gleichen Stand angehören).
– Marie de France[...] sieh den Hut dort auf der Stange.
– Friedrich SchillerIch fordere die Freiheit für unser deutsches Volk zurück. Wir wollen nicht in Sklavenketten unser kurzes Leben dahinfristen, und wären es goldene Ketten eines materiellen Überflusses.
– Kurt HuberWäre ich nicht Alexander, wollte ich Diogenes sein.
– Alexander der GroßeUnsere größte Angst als einen Zwischenfall ohne Bedeutung ansehen, nicht nur im Leben des Weltalls, sondern in dem unserer eigenen Seele, das ist der Anfang der Weisheit. Sie mitten in der Angst so ansehen ist die vollkommene Weisheit. In dem Augenblick, in dem wir leiden, scheint der menschliche Schmerz unendlich zu sein. Doch weder ist der menschliche Schmerz unendlich, noch ist unser Schmerz mehr wert als eben ein Schmerz, den wir ertragen müssen.
– Fernando PessoaDie art wie ihr bewahrt ist ganz verfall.
– Stefan GeorgeArbeit! noch einmal Arbeit und immer wieder Arbeit!
– Léon GambettaMusik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie. Wem sich meine Musik auftut, der muss frei werden von all dem Elend, womit sich die anderen Menschen schleppen.
– Ludwig van BeethovenErnstlich beschaue man den Misanthrop und frage sich, ob jemals ein Dichter sein Inneres vollkommener und liebenswürdiger dargestellt habe? Wir möchten gern Inhalt und Behandlung dieses Stückes tragisch nennen, einen solchen Eindruck hat es wenigstens jederzeit bei uns zurückgelassen, weil dasjenige vor Blick und Geist gebracht wird, was uns oft selbst zur Verzweiflung bringt und wie ihn aus der Welt jagen möchte.
– Johann Wolfgang von GoetheDie ungeistlichen Altweiberfabeln aber weise zurück; übe dich selbst aber in der Frömmigkeit!
– Paulus von TarsusWir sind leicht bereit, uns selbst zu tadeln, unter der Bedingung, dass niemand einstimmt.
– Marie von Ebner-EschenbachPaulus hat Dinge geschrieben, die die ganze christliche Kirche in corpore bis auf den heutigen Tag nicht versteht.
– Johann Wolfgang von GoetheEin Gastfreund hat an seines Gastfreundes Wohlergehen seine besondere Freude und gibt ihm auf Verlangen den wohlmeinendsten Rat.
– Xerxes I.Jeder ist ein Ignorant, nur bei unterschiedlichen Themen.
– Will RogersVerwandtschaft lässt sich ohne Wohlwollen denken, Freundschaft aber nicht.
– CiceroDie Romantiker ermangeln des Instinktes: die Kunstwahngebilde reizen sie nicht zur That, sie verharren im Reizungszustande.
– Friedrich NietzscheWer unglücklich ist, sehr unglücklich sein Leben lang, kann kaum gut und rein sein.
– Karl Emil FranzosWie arm ist der, dessen schwache Weichherzigkeit ihm nicht erlaubt, einen unersättlichen Bettler abzuweisen!
– Georg ForsterGebraucht der Zeit, sie geht so schnell von hinnen, // Doch Ordnung lehrt Euch Zeit gewinnen.
– Johann Wolfgang von GoetheArbeitet, arbeitet, Proletarier, vermehrt den Nationalreichthum und damit euer persönliches Elend. Arbeitet, um, immer ärmer geworden, noch mehr Ursache zu haben, zu arbeiten und elend zu sein. Das ist das unerbittliche Gesetz der kapitalistischen Produktion.
– Paul LafargueNoch einmal stürmt, noch einmal, liebe Freunde!
– William ShakespeareWenn ein schlechter Mensch einmal lächelt, sucht ihn Gott heim.
– Paul KellerDie Welt ist ein Gefängnis.
– Johann Wolfgang von GoetheAm Brunnen vor dem Tore, // Da steht ein Lindenbaum, // Ich träumt' in seinem Schatten // So manchen süßen Traum. // Ich schnitt in seine Rinde // So manches liebe Wort, // Es zog in Freud' und Leide // Zu ihm mich immer fort.
– Wilhelm MüllerFängst du an zu componiren, so mache Alles im Kopf! Erst wenn du ein Stück ganz fertig hast, probire es am Instrumente!
– Robert Schumann