Zufällige Zitate
Der Mann hat freien Mut, // Der gerne tut, was er tut.
– Thomasîn von ZerclaereManche Geschöpfe sind ganz dämonischer Art, in manchen sind Teile von ihm wirksam. […] Unter den Künstlern findet es sich mehr bei Musikern, weniger bei Malern. Bei Paganini zeigt es sich im hohen Grade, wodurch er denn auch so große Wirkungen hervorbringt.
– Johann Wolfgang von GoetheEs eifre jeder seiner unbestochnen von Vorurteilen freien Liebe nach!
– Gotthold Ephraim LessingLiebe ist Demut, die zur Höhe steigt, Demut ist Liebe, die sich niederneigt.
– Franz von SalesWie schade, Messieur, dass ein so großer Mann so schlecht erzogen ist.
– Charles-Maurice de Talleyrand-PérigordWenn eine Ausnahme bewirkt, dass es nicht erlaubt ist, muss es notwendigerweise dann, wenn keine solche Ausnahme besteht, erlaubt sein.
– CiceroDie wahre Beredsamkeit besteht darin, das zu sagen, was zur Sache gehört, und eben nur das.
– François de La RochefoucauldDante: oder die Hyäne, die in Gräbern dichtet.
– Friedrich NietzscheWenn ihr wollt, ist es kein Märchen
– Theodor HerzlDie Arbeiter haben kein Vaterland.
– Karl MarxDas höchste Leben ist Mathematik.
– NovalisSein Schicksal schafft sich selbst der Mann!
– Gottfried KinkelAber diese Art der Selbstbedienung ist extrem ungerecht. Der Kapitalismus maximiert durch die Art seiner Konstruktion immer die Erträge der bereits Reichen" - ''
– Peter BarnesReichtum und Schnelligkeit ist, was die Welt bewundert und wonach jeder strebt, Eisenbahnen, Schnellposten, Dampfschiffe und alle mögliche Fazilitäten der Kommunikation sind es, worauf die gebildete Welt ausgeht, sich zu überbieten, zu überbilden und dadurch in der Mittelmäßigkeit zu verharren.
– Johann Wolfgang von GoetheWir gleichen den Ziegeln einer Mauer: Jeder von uns hat seinen Platz, wenn er auch in einer so großen Mauer recht klein erscheint. Wenn ein einzelner Ziegel zerfällt oder aus seiner Stelle bricht, dann entstehen Sprünge, und die Mauer beginnt zu wanken.
– Robert Baden-PowellTugend und Laster sind verwandt wie Kohle und Diamant.
– Karl KrausWer auf sein Elend tritt, steht höher. Und das ist herrlich, dass wir erst im Leiden recht der Seele Freiheit fühlen.
– Friedrich HölderlinFalsche Nächstenliebe lenkt ab vom wahren Ziele.
– Paula Modersohn-BeckerAch! wohin bist du geflohen, // Meiner Jugend Heiterkeit? // Ach! wie schnell bist du entschwunden, // Meines Lebens Rosenzeit?
– Christian August VulpiusDer Kranke tut sich keinen Gefallen, der den Arzt als Erben einsetzt.
– Publilius SyrusDer Mensch ist das einzige Lebewesen, das erröten kann. Oder sollte.
– Mark TwainVergnügen ist das einzige, wofür man leben sollte. Nichts macht so alt wie das Glück.
– Oscar WildeDrei Dinge sind es, die uns hindern, so daß wir das ewige Wort nicht hören. Das erste ist die Körperlichkeit, das zweite Vielheit, das dritte ist die Zeitlichkeit. Wäre der Mensch über diese drei Dinge hinausgeschritten, so wohnte er in der Ewigkeit und wohnte im Geiste und wohnte in der Einheit und in der Wüste, und dort würde er das ewige Wort hören.
– Eckhart von HochheimVerschmilzt die Wirtschaft Europas zur Gemeinschaft, und das wird früher geschehen als wir denken, so verschmilzt auch die Politik.
– Walther RathenauDas Herz bleibt ein Kind.
– Theodor FontaneDas einzige Mittel gegen den Aberglauben ist die Wissenschaft.
– Henry Thomas BuckleWo das Leid ist, da kommt leicht auch die Liebe und der Glaube.
– Peter RoseggerDer eigene Hund macht keinen Lärm - er bellt nur.
– Kurt TucholskySuche immer zu nützen! Suche nie, dich unentbehrlich zu machen.
– Marie von Ebner-EschenbachUnd ist denn nicht das ganze Christentum aufs Judentum gebaut? Es hat mich oft geärgert, hat mich Tränen genug gekostet, wenn Christen gar so sehr vergessen konnten, dass unser Herr ja selbst ein Jude war.
– Gotthold Ephraim LessingIch vergesse das meiste, was ich gelesen habe, so wie das, was ich gegessen habe; ich weiß aber soviel, beides trägt nichtsdestoweniger zur Erhaltung meines Geistes und meines Leibes bei.
– Georg Christoph LichtenbergTadeln ist leicht, deshalb versuchen sich so viele darin. Loben ist schwer, darum tun es so wenige.
– Anselm FeuerbachNur diejenige Erzählung verdient moralisch genannt zu werden, die uns zeigt, dass der Mensch in sich eine Kraft habe, aus Überzeugung eines Bessern, selbst gegen seine Neigung zu handeln.
– Johann Wolfgang von GoetheEin gesunder Mensch wird immer rot, wenn er ein Gedicht gemacht hat.
– Frank WedekindFremdsein ist eine gewaltiges Handwerk, das Fleiß und Fertigkeit erfordert.
– Franz WerfelLeicht wird ein kleines Feuer ausgetreten, das - erst geduldet - Flüsse nicht mehr löschen.
– William ShakespeareRosen, ihr blendenden, // Balsam versendenden! // Flatternde, schwebende, // Heimlich belebende, // Zweiglein beflügelte, // Knospen entsiegelte, // Eilet zu blühn!
– Johann Wolfgang von Goethe