Zufällige Zitate
In meinem Herzen liegen alle meine Wünsche begraben.
– Friedrich SchillerSie sagen, die Hoffnung sei so etwas Schönes. Ach, sie muß noch viel mehr als das sein, was Sie sagen, um mehr als die Hälfte der Welt zu nähren, wie sie es tut. Ich bin eine der Anhänglichsten an ihrem Hof.
– Marie de SévignéNie geraten die Deutschen so außer sich, wie wenn sie zu sich kommen wollen.
– Kurt TucholskyAber freilich […] diese Zeit, welche das Bild der Sache, die Kopie dem Original, die Vorstellung der Wirklichkeit, den Schein dem Wesen vorzieht […]; denn heilig ist ihr nur die Illusion, profan aber die Wahrheit. Ja die Heiligkeit steigt in ihren Augen in demselben Maße, als die Wahrheit ab- und die Illusion zunimmt, so daß der höchste Grad der Illusion für sie auch der höchste Grad der Heiligkeit ist.
– Ludwig FeuerbachDenn Mord, hat er schon keine Zunge, spricht mit wundervollen Stimmen.
– William ShakespeareLuft! Luft! Mir erstickt das Herz!
– Richard WagnerNicht nur fort sollst du dich pflanzen, sondern hinauf! Dazu helfe dir der Garten der Ehe!
– Friedrich NietzscheGute Grundsätze, zum Extrem geführt, verderben alles.
– Jacques Bénigne BossuetIrdische Größe erlischt wie ein Traum.
– Albert LortzingDie menschliche Seele hat ihre Lebensalter wie der Körper.
– Johann Gottfried HerderDas Vollkommene soll nicht geworden sein. - Wir sind gewöhnt, bei allem Vollkommenen die Frage nach dem Werden zu unterlassen: sondern uns des Gegenwärtigen zu freuen, wie als ob es auf einen Zauberschlag aus dem Boden aufgestiegen sei.
– Friedrich NietzscheEr [der Arzt] soll und darf nichts anderes thun, als Leben erhalten; ob es ein Glück oder Unglück sei, ob es Werth habe oder nicht, dies geht ihn nichts an, und maaßt er sich einmal an, diese Rücksicht mit in sein Geschäft aufzunehmen, so sind die Folgen unabsehbar, und der Arzt wird der gefährlichste Mensch im Staate.
– Christoph Wilhelm HufelandWo man weniger weiß, argwöhnt man am meisten.
– Niccolò MachiavelliSo vergehn die Schatten und verwehen im Nichts, // und die Westwinde spielen im Hag, // und die Fenster meiner Seele spiegeln des Lichts // kommenden jungen Tag.
– John Greenleaf WhittierKomponiert ist schon alles – aber geschrieben noch nicht.
– Wolfgang Amadeus Mozartdie drei Grazien...
– HesiodViele Namen gibt es für die Geschäfte, an denen zu verdienen ist. Und der Galgen sind auch viele, stehen aber die meisten leer.
– Paul BussonDer Himmel und Ferdinand reißen an meiner blutenden Seele.
– Friedrich SchillerWo wir unfähig sind, die Gesetze der Notwendigkeit zu erkennen, da glauben wir frei zu sein.
– Ludwig BörneEinem Unerfahrenen Lebensregeln geben, heißt einem Ungeübten Unterricht im Fechten durch Zuschauen geben.
– Friedrich Maximilian KlingerWas gut genug getan wurde, ist auch schnell genug getan.
– AugustusAlle Philosophie ist wahr, wenn sie zum Heiligen aufstrebt.
– Justinus KernerAlle Menschlichkeit ist in ihrem Wesen sich gleich und hat zu ihrer Befriedigung nur eine Bahn. Darum wird die Wahrheit, die rein aus dem Innersten unseres Wesens geschöpft ist, allgemeine Menschenwahrheit sein.
– Johann Heinrich PestalozziDer Rezensent braucht nicht besser machen zu können, was er tadelt.
– Gotthold Ephraim LessingAuch ein gelehrter Mann // Studiert so fort, weil er nicht anders kann. // So baut man sich ein mäßig Kartenhaus, // Der größte Geist baut's doch nicht völlig aus.
– Johann Wolfgang von GoetheIch hatte schlechte Lehrer. Das war eine gute Schule.
– Arnfrid AstelLass dich die Macht der Gewohnheit auf falsche Wege nicht drängen. / Trau nicht dem irrenden Blick und dem töneversammelnden Ohre. / Auch nicht der Zunge: allein der Verstand sei Prüfer und Richter.
– Parmenides von EleaFordre kein lautes Anerkennen! Könne was, und man wird dich kennen.
– Paul HeyseWer schweigt, scheint zuzustimmen.
– Bonifatius VIII.Denn bei mir findet, in England, der rothe Rock mehr Glauben, als der schwarze, und Alles, was daselbst zu Gunsten der Kirche, dieser so reichen und bequemen Versorgungsanstalt der mittellosen jüngern Söhne der gesammten Aristokratie gesagt wird ist mir eo ipso verdächtig.
– Arthur SchopenhauerJedem Arzt geht es schlecht, wenn es niemandem schlecht geht.
– PhilemonDie größte Schärfe des Denkens aber erfordern die Wissenschaften, die es am meisten mit den Prinzipien zu tun haben; denn schärferes Denken braucht man zu den abstrakteren Wissenschaften als zu denen, die mehr konkret sind, wie z.B. zur Arithmetik im Verhältnis zur Geometrie.
– AristotelesEin Wahn, der mich beglückt, ist eine Wahrheit wert, die mich zu Boden drückt.
– Christoph Martin WielandEs sind heute viele Leute in Versailles
– Marie AntoinetteKinder werden nicht erst zu Menschen – sie sind bereits welche.
– Janusz KorczakBehandle die Gefangenen würdig und sorge gut für sie.
– Sunzi