Zufällige Zitate
Wer in einem blühenden Frauenkörper das Skelett zu sehen vermag, ist ein Philosoph.
– Kurt TucholskyDie Heil'gen Drei König' mit ihrem Stern, sie essen, sie trinken, und bezahlen nicht gern.
– Johann Wolfgang von GoetheSeid demütig im Geiste, freundlich und sanft und nachsichtig, mitfühlend mit allen und ihnen Gutes wünschend.
– Mirza Ghulam AhmadWird nämlich das Unrecht von Einer Seite herausgeworfen, so schleicht es sich von der andern wieder herein; weil eben die Unrechtlichkeit tief im menschlichen Wesen liegt.
– Arthur SchopenhauerIm Kampf mit der Dummheit werden die billigsten und sanftesten Menschen zuletzt brutal.
– Friedrich NietzscheDer Geist wird erst frei, wenn er aufhört, Halt zu sein.
– Franz KafkaAuch der Geist hat seine Hygiene, er bedarf, wie der Körper, einer Gymnastik.
– Honoré de BalzacWenn Du vor mir stehst und mich ansiehst, was weißt Du von den Schmerzen, die in mir sind und was weiß ich von den Deinen. Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüsstest Du von mir mehr als von der Hölle, wenn Dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich. Schon darum sollten wir Menschen voreinander so ehrfürchtig, so nachdenklich, so liebend stehn wie vor dem Eingang zur Hölle.
– Franz KafkaOft wird von denen, die wir verachtet haben, gleicher Dank gezollt.
– PhaedrusImmer muß ich wie der Sturm will, bin ein Meer ohne Strand.
– Else Lasker-SchülerRuhm, und du, geflügelt Gold! // Ich entsag euch beyden. // Wenn ihr selbst mich suchen wollt, // Will ich euch nicht meiden.
– Johann Peter UzEs ist unglaublich, wieviel Geist in der Welt aufgeboten wird, um Dummheiten zu beweisen.
– Friedrich HebbelDer demokratische Staat ist die einzig mögliche Form der sozialistisch organisierten Gesellschaft.
– Wilhelm LiebknechtMehr wert ist ein armer und treuer Mann, sofern er Klugheit und Trefflichkeit aufzuweisen hat, und aus seiner Liebe erwächst eine größere Freude als aus der eines Fürsten oder Königs, wenn dieser keine Treue kennt.
– Marie de FranceEs ist nötig, daß wir den Schwerpunkt des Lebens in unser Inneres verlegen.
– Jakob WassermannIch habe immer unter Jüdinnen die gesündesten Naturen gefunden, und ich kann es Gott Vater gar nicht verdenken, dass er der bethlehemitischen Maria die Cour und ein Kind gemacht.
– Heinrich HeineWer nach seiner Ueberzeugung handelt, und sey sie noch so mangelhaft, kann nie ganz zugrunde gehen, wogegen nichts seelentötender wirkt, als gegen das innere Rechtsgefühl das äußere Recht in Anspruch nehmen.
– Annette von Droste-HülshoffAlso schlecht ist das Weib von Natur, da es schneller am Glauben zweifelt, auch schneller dem Glauben abschwört, was die Grundlage von Hexerei ist.
– Heinrich KramerDie Speisen, die für ein Kind gesund sind, muss man ihm versüßen, und die, welche ihm schädlich sind, vergällen.
– Michel de MontaigneViel Streich, obwohl von kleiner Axt, // Haun um und fällen selbst die härtste Eich.
– William ShakespeareDas Gute wird bei uns Menschen weit überwogen von dem Übel.
– PlatonGreise glauben alles. Männer bezweifeln alles. Junge wissen alles.
– Oscar WildeHoch ist der Doppelgewinn zu schätzen: // Barmherzig sein, und sich zugleich ergetzen.
– Johann Wolfgang von Goethesei immer redlich, wenn du auch betrogen wirst, denn das ist der Probierstein des Wackern, daß er selten auf rechtliche Menschen trifft, und doch sich selber gleich bleibt.
– Ludwig TieckDie Mathematik ist nicht da, solange wir sie nicht da hinstellen.
– Arthur Stanley EddingtonEs ist kein Autor so gering und klein, // Der nicht dächt', etwas Recht's zu sein.
– Wilhelm HauffNur was der Geist geschaffen hat, versteht er.
– Wilhelm DiltheyMit dem Besten, was in mir steckte, hatte ich versucht, ein bißchen mehr Glück in diese Welt hineinzuschreiben.
– Frances Hodgson BurnettWoraus folgt, dass alles ohne Götter geschieht.
– LukrezVerkehret mit den Anhängern aller Religionen im Geiste des Wohlwollens und der Brüderlichkeit." Ährenlese. Hofheim 2003, ISBN 3
– Baha'ullahPerlen bedeuten Thränen.
– Gotthold Ephraim LessingMein lieber Gen. Major von Bronikowski, Ich gebe euch auf eure Vorstellung vom 12. dieses, wegen Versorgung eurer Schwester durch eine Heirath mit dem Cornett von Zmiewsky in Antwort, daß die Husaren nicht durch die Scheide, sondern durch den Säbel ihr Glück machen müssen. Ich bin &c. Potsdam, den 20. Ott. 1746.
– Friedrich II. (Preußen)Das Klassische nenne ich das Gesunde und das Romantische das Kranke.
– Johann Wolfgang von GoetheDem intellektuell hochstehenden Menschen gewährt nämlich die Einsamkeit einen zweifachen Vortheil: erstlich den, mit sich selber zu seyn, und zweitens den, nicht mit Anderen zu seyn.
– Arthur SchopenhauerEs lieben die Musen den Wechsel.
– VergilPflichten werden nicht um ihrer selbst willen erfüllt, sondern weil ihre Mißachtung das Behagen des Menschen beeinträchtigen würde.
– Mark Twain