Zufällige Zitate
Rosenzeit! Wie schnell vorbei, // Schnell vorbei, // Bist du doch gegangen!
– Eduard MörikeJa, das lohnt sich immer, wenn die Frau einsieht und auch immer sagt, daß der Mann der Klügste und sein Tun das Richtige ist.
– Hans Christian AndersenDie Argumentation im allgemeinen: Ich bin an F[elice]. verloren.
– Franz KafkaDie Religionen Müsen alle Tolleriret werden und Mus der fiscal nuhr das auge darauf haben, das keine der andern abruch Tuhe, den hier mus ein jeder nach Seiner Fasson Selich werden.
– Friedrich II. (Preußen)Des Jahres letzte Stunde // Ertönt mit ernstem Schlag.
– Johann Heinrich VoßAber wie das Erhabene von Dämmerung und Nacht, wo sich die Gestalten vereinigen, gar leicht erzeugt wird, so wird es dagegen vom Tage verscheucht, der alles sondert und trennt, und so muss es auch durch jede wachsende Bildung vernichtet werden, wenn es nicht glücklich genug ist, sich zu dem Schönen zu flüchten und sich innig mit ihm zu vereinigen, wodurch denn beide gleich unsterblich und unverwüstlich sind.
– Johann Wolfgang von GoetheWer Masse aufwühlt, wühlt die Hölle auf.
– Ernst TollerDas Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen - der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt.
– Johann Heinrich PestalozziDer Revolutionär von heute, der mit Hilfe der Psychologie des Unbewussten die Beziehungen der Geschlechter in einer freien und glückverheißenden Zukunft sieht, kämpft gegen die Vergewaltigung in ursprünglichster Form, gegen den Vater und gegen das Vaterrecht.
– Otto GrossWas ist der Unterschied zwischen Pop-Stars und Terroristen? Mit einem Terroristen kann man verhandeln.
– MadonnaEin blind Huhn findet auch wohl ein Korn!
– Georg RollenhagenDu bist blaß Luise?
– Friedrich SchillerNichts macht einen zarteren und tieferen Eindruck auf den Geist des Menschen als das Beispiel.
– John LockeMan weiss nur zu wohl, dass unter euch noch etliche Dumme sind, die es nicht über sich bringen können, der Idee dieses infamen Gottes abzuschwören und die Religion zu verabscheuen [Rede des Herzogs].
– Donatien Alphonse François de SadeGegen organisierte Macht gibt es nur organisierte Macht; ich sehe kein anderes Mittel, so sehr ich es auch bedaure.
– Albert EinsteinVerschwiegenheit ist der Stempel eines fähigen Kopfes.
– Baltasar Gracián y MoralesEs hört doch nur jeder, was er versteht.
– Johann Wolfgang von GoetheZur Menschenkenntnis gehört nichts als ehrliche Selbstbeobachtung. Kennt man sich selbst, so kennt man alle Menschen, die guten wie die schlechten.
– Isolde KurzEine in die Welt versunkene Seele behält diese Richtung auch nach dem Tode.
– Justinus KernerIch habe nie mehr sein wollen, als ein einfacher Soldat der großen Befreiungsarmee; ich habe in Reih und Glied gekämpft und meine Schuldigkeit getan, und die Namen der einfachen Soldaten werden bekanntlich nur in den Verlustlisten genannt.
– Rudolf LavantIm heutigen Leben bedeutet Spielraum alles.
– Oscar WildeWie für unterschiedliche Jahreszeiten, so ziemt sich auch für unterschiedliche Lebensalter eine andere Handlungsweise.
– PlautusWie Liebe Ausströmung inneren Wertes ist, so ist der Haß Ausströmung innerer Wertlosigkeit auf sein Objekt. Oder, wie man sich hierüber auch schon, sehr zutreffend, ausgedrückt hat: die Liebe beseelt, der Haß entseelt.
– Ferdinand EbnerLanges Flehen ziemt sich nicht, wenn wir Gerechtes bitten.
– SophoklesNur die Liebe zur Ehre altert nicht, und das, woran sich das tatenlose Alter am meisten freut, ist nicht, wie man behauptet, das Geld, sondern die Ehre.
– ThukydidesEs gibt nur drei echte Naturformen der Poesie: die klar erzählende, die enthusiastisch aufgeregte und die persönlich handelnde: Epos, Lyrik und Drama. Diese drei Dichtweisen können zusammen oder abgesondert wirken.
– Johann Wolfgang von GoetheWie der Mensch, so wandeln sich auch seine Formen. // Das Verhältnis der vielen Formen untereinander läßt uns die einzelne Form erkennen. [...] Das Formlose, das Unendliche, die Null bleibt unfaßbar. Gott bleibt unfaßbar.
– August MackeStammt der Mensch, wenn auch als der höchste, geläutertste Sprößling, aus dem Thierreich her, so ist er von Hause aus ein irrationelles Wesen; es wird, bei allen Fortschritten von Vernunft und Wissenschaft, doch die Natur, Begierde und Zorn, immer eine große Gewalt über ihn behalten;
– David Friedrich StraußWenn in unserer Zeit etwas helfen soll, so ist es Gewalt. Wir wissen, was wir von unseren Fürsten zu erwarten haben.
– Georg BüchnerDer Mensch ist das Maß aller Dinge. Derjenigen, die sind, so wie sie sind. Derjenigen, die nicht sind, so wie sie nicht sind.
– ProtagorasWir müssen die europäische Kultur mit der türkischen impfen.
– Tayyip ErdoğanWir haben Religion genug, um einander zu hassen, aber nicht genug, um einander zu lieben.
– Jonathan SwiftJemand mit einer neuen Idee gilt so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat.
– Mark TwainNoch eine Art Anwendung des Relativitätsprinzips zum Ergötzen des Lesers: Heute werde ich in Deutschland als „Deutscher Gelehrter“ in England als „Schweizer Jude“ bezeichnet; sollte ich aber einst in die Lage kommen, als „bète noire“ [schwarzes Schaf] präsentiert zu werden, dann wäre ich umgekehrt für die Deutschen ein „Schweizer Jude“, für die Engländer ein „deutscher Gelehrter“.
– Albert EinsteinDas Weib erträgt den Himmel nicht!
– Adalbert StifterFreiwillig gibt ein Unterdrücker niemals die Freiheit; sie muß von den Unterdrückten eingefordert werden.
– Martin Luther KingDer eine Schluß ist ganz richtig: Wenn in der Verfassung der Welt Ordnung und Schönheit hervorleuchten: so ist ein Gott.
– Immanuel KantAber Symphonie heißt mir eben: mit allen Mitteln der vorhandenen Technik eine Welt aufbauen.
– Gustav Mahler