Zufällige Zitate

  • Im Unglauben liegt die denkbar größte Anstrengung des Menschen gegen seinen eigenen Instinkt und Geschmack. Es handelt sich darum, für immer auf die Freuden der Einbildungskraft zu verzichten, auf allen Hang zum Wunderbaren.
    – Ferdinando Galiani

  • Gott ist ein Gott der Gegenwart.
    – Eckhart von Hochheim

  • Wer nichts als Chemie versteht, versteht auch die nicht recht.
    – Georg Christoph Lichtenberg

  • Sehr oft ist das Wiedersehen erst die rechte Trennung.
    – Friedrich Hebbel

  • Die Lüge muß hier gangbare Münze seyn, wenn die Wahrheit so wenig Glauben findet.
    – Friedrich Schiller

  • Es ist unglaublich, wieviel Geist in der Welt aufgeboten wird, um Dummheiten zu beweisen.
    – Friedrich Hebbel

  • Die vollends, die sich der Vorzüge des Körpers brüsten, auf einen wie geringen, wie gebrechlichen Besitz stützen sie sich!
    – Boëthius

  • Um was der Mensch auch immer beten mag - er betet um ein Wunder. Jedes Gebet läuft schließlich darauf hinaus: »Großer Gott, gib, daß zwei mal zwei - nicht vier sei.«
    – Iwan Sergejewitsch Turgenew

  • Weil, so schließt er messerscharf, // nicht sein kann, was nicht sein darf.
    – Christian Morgenstern

  • Ich bin mir jedenfalls bewusst, dass ich keine Weisheit besitze, weder groß noch klein.
    – Sokrates

  • So lege festen Grund denn, Tyrannei, Rechtmäßigkeit wagt nicht, dich anzugreifen!
    – William Shakespeare

  • Aber der Friede erfordert unentwegen, zähen, dauernden Dienst, er verlangt Ausdauer, erlaubt keinen Zweifel.
    – Aristide Briand

  • Der Mensch hat neben dem Trieb der Fortpflanzung und dem, zu essen und zu trinken, zwei Leidenschaften: Krach zu machen und nicht zuzuhören.
    – Kurt Tucholsky

  • Das reinste Licht, das dem Menschen gewährt worden ist, das heißt dem vollkommensten unter ihnen, wurde nicht von Engeln noch von Sternen geteilt; noch war es im Mond, noch in der Sonne, oder im Ozean oder in den Flüssen; es konnte nicht in Rubinen oder Smaragden gefunden werden, noch in Saphiren, noch in Perlen: Es befand sich nicht in irgendeinem irdischen oder himmlischen Ding. Nur der vollkommene Mensch besaß es. Er war auf vollendetste Weise in der Person unseres Herrn und Meisters, Mohammed (saw), dem Auserwählten, dem Führer aller Propheten, Leiter derjenigen, die (aus Sicht Allahs) leben, manifestiert.
    – Mirza Ghulam Ahmad

  • Ich kann mich, Gott sei Dank, […] über mich selbst lustig machen. Was mich natürlich nicht daran hindert, mich auch über andere lustig zu machen.
    – Karl Lagerfeld

  • Man erkennt das Leben erst, wenn es entflieht, und man begreift es erst, wenn man die Macht darüber verloren hat.
    – Francesco de Sanctis

  • Nur wer seine Rechnungen nicht bezahlt, darf hoffen, im Gedächtnis der Kaufleute weiterzuleben.
    – Oscar Wilde

  • Ach, wie ist der Mensch zerbrechlich, ach, wie flüchtig unaussprechlich. Eilt die Zeit, und nimmt ihn mit.
    – Friedrich Rückert

  • […] alle Wissenschaft wäre überflüssig, wenn die Erscheinungsform und das Wesen der Dinge unmittelbar zusammenfielen […]
    – Karl Marx

  • Gleich muß die Pastete auf den Herd, und dem Major- ja ja dem Major will ich weisen, wo Meister Zimmermann das Loch gemacht hat.
    – Friedrich Schiller

  • Hol' mir mal 'ne Flasche Bier, sonst streik ich hier, und schreibe nicht weiter!
    – Gerhard Schröder

  • Ehre den älteren Menschen verleihn die unsterblichen Götter.
    – Homer

  • Wie arm ist der, dessen schwache Weichherzigkeit ihm nicht erlaubt, einen unersättlichen Bettler abzuweisen!
    – Georg Forster

  • Vom Himmel reißt der Morgen das schwarze Tuch // Der Nacht, drum füll mit Magierwein den Krug, // Saqi, und reib dir deine Augen wach! // Glaub mir, du schläfst dereinst noch lang genug.
    – Omar Khayyam

  • Wenn die Großmut vollkommen sein soll, muss sie eine kleine Dosis Leichtsinn enthalten.
    – Marie von Ebner-Eschenbach

  • Doch wir horchen allein dem Gerücht und wissen durchaus nichts.
    – Homer

  • Die Früchte vom Baume der Erkenntnis sind es immer Wert, daß man um ihretwillen das Paradies verliert! Also nur immer fortgefahren und mit äußerster Konsequenz in die letzte Pforte der Erkenntnis vorgedrungen.
    – Ernst Haeckel

  • Er [Struve] wies darauf hin, wie die Unterdrücker des deutschen Volkes nicht blos von seinem Schweiße schwelgten, sondern auch durch das Lasterleben, welches sie führten, das Volk herabwürdigten und erniedrigten.
    – Gustav Struve

  • Im Hause muss beginnen, was leuchten soll im Vaterland
    – Jeremias Gotthelf

  • Auch das erotische Kunstwerk hat Heiligkeit.
    – Egon Schiele

  • Ich habe französisch geschrieben und nicht italienisch, weil die französiche Sprache weiter verbreitet ist als die meinige.
    – Giacomo Casanova

  • Kind, ich bedaure dich, du bist nicht mehr zu retten, // Da du dein Elend liebst; du klirrst mit deinen Ketten // Und überredest dich, es sei Musik.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • In Frankreich studirt man die Menschen, in Deutschland die Bücher.
    – Madame de Staël

  • Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie. Wem sich meine Musik auftut, der muss frei werden von all dem Elend, womit sich die anderen Menschen schleppen.
    – Ludwig van Beethoven

  • Ach, besser wär's, ihr alten Knaben, ein Rückgrat überhaupt zu haben im Leben und daheim im Laden und nicht bei völkischen Paraden.
    – Klabund

  • Vergnügen ist das einzige, wofür man leben sollte. Nichts macht so alt wie das Glück.
    – Oscar Wilde

  • Nicht nur fort sollst du dich pflanzen, sondern hinauf! Dazu helfe dir der Garten der Ehe!
    – Friedrich Nietzsche

  • Die Überzeugung unserer Fortdauer entspringt mir aus dem Begriff der Tätigkeit; denn wenn ich bis an mein Ende rastlos wirke, so ist die Natur verpflichtet, mir eine andere Form des Daseins anzuweisen, wenn die jetzige meinem Geist nicht ferner auszuhalten vermag.
    – Johann Peter Eckermann

  • Der Trieb der menschlichen Natur, das Interesse, das dem Staate zu Grunde liegt, ist überall dasselbe.
    – Heinrich von Treitschke

  • Das Leben lebt nicht!
    – Ferdinand Kürnberger



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