Zufällige Zitate

  • Was ich neu tat, war 1. nachzuweisen, dass die Existenz der Klassen bloß an bestimmte historische Entwicklungsphasen der Produktion gebunden ist; 2. dass der Klassenkampf notwendig zur Diktatur des Proletariats führt; 3. dass diese Diktatur selbst nur den Übergang zur Aufhebung aller Klassen und zur klassenlosen Gesellschaft bildet.
    – Karl Marx

  • Wer stark und wer kaum mehr liebt, ist gleich schwer zu befriedigen.
    – François de La Rochefoucauld

  • Ich bin hier angeklagt, weil man für den fehlenden Himmler und andere mir vollkommen konträre Elemente Stellvertreterschaft braucht.
    – Ernst Kaltenbrunner

  • Ich bin der Meinung, dass alles besser gehen würde, wenn man mehr ginge... So wie man im Wagen sitzt, hat man sich sogleich einige Grade von der ursprünglichen Humanität entfernt... Fahren zeigt Ohnmacht, Gehen Kraft.
    – Johann Gottfried Seume

  • Wenn ein deutscher Literator seine Nation vormals beherrschen wollte, so musste er ihr nur glauben machen, es sei einer da, der sie beherrschen wolle. Da waren sie gleich so verschüchtert, dass sie sich, von wem es auch wäre, gern beherrschen ließen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Gib keine Befehle, die man nicht vollbringen kann, und tadle an andern keine Fehler, die du selbst begehst!
    – Äsop

  • Zwei ganz verschiedene Dinge behagen uns gleichermaßen: die Gewohnheit und das Neue.
    – Jean de La Bruyère

  • Die Aufgabe des Künstlers ist es, zu erfinden, und nicht, zu registrieren. Es gibt keine solche Menschen. Wenn es deren gäbe, würde ich nicht über sie schreiben. Das Leben verdirbt durch seinen Realismus stets der Kunst ihren Gegenstand. Der höchste Genuß des Dichters ist es, das Nichtexistierende zu gestalten«.
    – Oscar Wilde

  • Der Gedanke des sterbenden Nero: qualis artifex pereo! war auch der Gedanke des sterbenden Augustus: Histrionen-Eitelkeit! Histrionen-Schwatzhaftigkeit! Und recht das Gegenstück zum sterbenden Sokrates!
    – Friedrich Nietzsche

  • Wo Liebe, wo Mitgefühl sich regen im Leben, vernimmt man den Zauberhauch des die Sinneswelt durchdringenden Geistes.
    – Rudolf Steiner

  • Es ist ein Schnitter, der heißt Tod, // Er mäht das Korn, wenn's Gott gebot; // Schon wetzt er die Sense, // Daß schneidend sie glänze, // Bald wird er dich schneiden, // Du mußt es nur leiden; // Mußt in den Erntekranz hinein, // Hüte dich schöns Blümelein!
    – Clemens Brentano

  • Doch was wäre der Mensch ohne Leiden? Ein Kind ohne Erziehung, ein Sohn ohne Vater, ein Wanderer auf dem Wege zum Verderben.
    – Carl Nicolaus Kähler

  • Moral ist gut, Erbschaft ist besser.
    – Theodor Fontane

  • Die sorgenfreie Erinnerung an vergangenen Schmerz bringt nämlich Freude.
    – Cicero

  • Und wer des Knäuels zartes Ende hält, // Der schlingt sich wohl durchs Labyrinth der Welt.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Ist das Leben nicht hundert Mal zu kurz, sich in ihm — zu langweilen?
    – Friedrich Nietzsche

  • Die sogenannte Treue ist oft nichts als Phantasielosigkeit.
    – Arnold Mendelssohn

  • Indem sie schweigen, rufen sie laut.
    – Cicero

  • Zweifellos ist der Mensch immer der gleiche, ein unsichtbarer nexus verbindet den Säugling mit dem Greis, sie sind ein Mensch.
    – Thomas De Quincey

  • Das Gesicht ist ein Abbild der Seele.
    – Cicero

  • Eine Hand wäscht die andere.
    – Seneca d.J.

  • Der Mensch kann nicht leben ohne ein dauerndes Vertrauen zu etwas Unzerstörbarem in sich, wobei sowohl das Unzerstörbare als auch das Vertrauen ihm dauernd verborgen bleiben können. Eine der Ausdrucksmöglichkeiten dieses Verborgenbleibens ist der Glaube an einen persönlichen Gott.
    – Franz Kafka

  • Edle Gesinnung kommt von hohen Ämtern.
    – Titus Livius

  • Spät kommt Ihr - doch Ihr kommt! Der weite Weg // […] entschuldigt Euer Säumen..
    – Friedrich Schiller

  • Ein gewöhnlicher Verstand ist wie ein schlechter Jagdhund, der die Fährte eines Gedankens schnell annimmt und schnell wieder verliert; ein außerordentlicher Verstand ist wie ein Leithund, der unbeirrbar fest auf der Fährte bleibt, bis er das Lebendige ereilt hat.
    – Hugo von Hofmannsthal

  • Der Mystizismus ist die Scholastik des Herzens, die Dialektik des Gefühls.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Revolution zielte auf neue
    – Max Stirner

  • Alle Moralideen sind [...] eigenmächtig, und der ist ein grosser Narr, der sich durch sie fesseln lässt.
    – Donatien Alphonse François de Sade

  • Nur in der Antwort seines Du kann jedes Ich seine unendliche Einheit ganz fühlen.
    – Friedrich Schlegel

  • Nicht aufzufallen, ist das erste Gesetz des guten Tones;
    – August Julius Langbehn

  • Wie der Blitz einschlägt, hat sich das Räthsel gelöst; ich selbst wäre nicht im Stande, den leitenden Faden zwischen dem, was ich vorher wusste, dem, womit ich die letzten Veruche gemacht hatte, - und dem, wodurch es gelang, nachzuweisen. Sonderbar genug erscheint die Lösung des Räthsels jetzt leichter als manches andere, was mich wohl nicht so viele Tage aufgehalten hat als dieses Jahre, und gewiss wird niemand, wenn ich diese Materie einst vortrage, von der langen Klemme, worin es mich gesetzt hat, eine Ahnung bekommen.
    – Carl Friedrich Gauß

  • Ich gestehe frei: die Erinnerung des David Hume war eben dasjenige, was mir vor vielen Jahren zuerst den dogmatischen Schlummer unterbrach, und meinen Untersuchungen im Felde der spekulativen Philosophie eine ganz andre Richtung gab.
    – Immanuel Kant

  • Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand, - ist ein alter Scherz, den man wohl in unsern Zeiten nicht gar für Ernst wird behaupten wollen.
    – Georg Wilhelm Friedrich Hegel

  • Sei bei mir, in Maßen zwar, doch verlasse mich nicht.
    – Euripides

  • Schlimm sind die Schlüssel, // die nur schließen auf, nicht zu; // Mit solchem Schlüsselbund im Haus // verarmest du.
    – Friedrich Rückert

  • Es kreißen die Berge, geboren wird eine lächerliche Maus.
    – Horaz

  • Deutschland ist das einzige Land, wo Mangel an politischer Befähigung den Weg zu den höchsten Ehrenämtern sichert.
    – Carl von Ossietzky

  • Liebe Seele, trachte nicht nach dem ewigen Leben, sondern schöpfe das Mögliche aus.
    – Pindar

  • Diene deinen Freunden, ohne zu rechnen.
    – Gottfried Keller

  • Denken ist das Ungesündeste in der Welt.
    – Oscar Wilde



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