Zufällige Zitate
So mancher scheint beim ersten Blick // Verschlossen, starr und eisig kühl, // Doch birgt sein Herz, für den, der sucht, // Den reichsten Schatz an Mitgefühl.
– Carl Friedrich Wilhelm JordanFrechheit empört, Schwäche rührt; nur feige Seelen rächen sich an überwundenen Feinden, und ich gehöre nicht zu dieser Zahl.
– Friedrich II. (Preußen)Wir leben in einer Gesellschaft, die Monogamie mit Einheirat übersetzt.
– Karl KrausVom Standpunkt des Barbaren ist die Freiheit gleichbedeutend mit Isolierung.
– Pierre Joseph ProudhonOrganisation aber, als innerer Zweck der Natur, übersteigt unendlich alles Vermögen einer ähnlichen Darstellung durch Kunst.
– Immanuel KantEs ist einer der bösartigsten Fehler anzunehmen, die Pädagogik sei die Wissenschaft vom Kind – und nicht zuerst die Wissenschaft vom Menschen.
– Janusz KorczakRegieren ist nichts für einen kultivierten oder ehrenhaften Mann.
– AristophanesWenn du dich selbst kennst, doch nicht den Feind, wirst du für jeden Sieg, den du erringst, eine Niederlage erleiden. Wenn du weder den Feind noch dich selbst kennst, wirst du in jeder Schlacht unterliegen.
– SunziDie Sache halte fest, die Worte folgen.
– Cato der ÄltereKunst ist das Höchste und Edelste im Leben, denn es ist Schaffen zum Nutzen der Menschheit.
– Hermann von Pückler-MuskauBete an, was du verbrannt hast; verbrenne, was du angebetet hast.
– Remigius von ReimsIch weine wohl oft bittre, bittre Tränen, aber eben diese Tränen sind es, die mich erhalten.
– Susette GontardDer Ursprung des Daseins ist die Bewegung. Folglich kann es darin keine Bewegungslosigkeit geben, denn wäre das Dasein bewegungslos, so würde es zu seinem Ursprung zurückkehren, und der ist das Nichts. Deshalb nimmt das Reisen nie ein Ende, nicht in der höheren und auch nicht in der niederen Welt.
– Ibn ArabiDie Stadt selbst ist schön, und gefällt einem am besten, wenn man sie mit dem Rücken ansieht.
– Heinrich HeineProbleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.
– Albert EinsteinEs ist besser, sich über eine Rose zu freuen, als ihre Wurzel unter das Mikroskop zu legen.
– Oscar WildeEin deutscher Schriftsteller, ein deutscher Märtyrer! – Ja, mein Guter! Sie werden es nicht anders finden! Und ich selbst kann mich kaum noch beklagen, es ist allen andern nicht besser gegangen, den meisten sogar schlechter, und in England und Frankreich ganz wie bei uns.
– Johann Wolfgang von GoetheDer Gipfel des Glücks ist es, geliebt zu werden von einer schönen Seele, der Gipfel des Ruhms, bewundert zu werden von einem großen Geist.
– Théodore JouffroyTu was du kannst, mit dem was du hast, dort wo du bist.
– Theodore RooseveltDie Furcht entsteht viel früher als alles andere.
– Leonardo da VinciMit kleinen Hieben fällt man auch große Bäume.
– Benjamin FranklinDie Axt erklingt, da blinkt schon jedes Beil, // Die Eiche fällt, und jeder holzt sein Teil.
– Johann Wolfgang von GoetheJede höhere Stufe, welche der Mensch betritt, erfordert eine andere Lebensordnung.
– Christoph Martin WielandDie Geburt bringt nur das Sein zur Welt; die Person wird im Leben erschaffen.
– Théodore JouffroyWenn ich etwas an Christus verstehe, so ist es das: »Und er entwich vor ihnen in die Wüste«.
– Christian MorgensternGott bewahre mich davor, bloß die Sprache des gesunden Menschenverstandes zu sprechen: im Guten wie im Bösen ist es ratsam, ein wenig verrückt zu sein.
– Georges BernanosSatzungen und Formeln, diese mechanischen Werkzeuge eines vernünftigen Gebrauchs oder vielmehr Mißbrauchs seiner Naturgaben, sind die Fußschellen einer immerwährenden Unmündigkeit.
– Immanuel KantMan wird nie für das Schaffen selbst Regeln aufstellen können, man kann aber immer, wenn man es will, sie in den fertigen Werken ablesen. Jeder Meister hat seine ihm allein angehörenden. Sie sind das einzig sichere Argument, diesen von Stümper und vom raffinierten Eklektiker zu unterscheiden.
– Ernst Ludwig Kirchner[...] ich bin so jung, und die Welt ist so alt.
– Georg BüchnerDenn wer lange bedenkt, der wählt nicht immer das Beste.
– Johann Wolfgang von GoetheEs ist bisweilen nötig, den Denker, der auf unrechtem Wege ist, durch die Folgen zu erschrecken, damit er aufmerksamer auf die Grundsätze werde, durch welche er sich gleichsam träumend hat fortführen lassen.
– Immanuel KantUmgebung macht erst das Umgebne klar [...].
– Leopold ScheferSklaverei, auf Basis der kapitalistischen Produktionsweise, ist ungerecht; ebenso der Betrug auf die Qualität der Ware
– Karl MarxAls Mensch habe ich gedacht, gehandelt und geirrt. Maßgebend in meinem Leben und Tun war für mich nicht der Beifall der Welt, sondern die eigene Überzeugung, die Pflicht und das Gewissen.
– Paul von HindenburgSich heldenmütig ins Unvermeidliche fügen ist ja auch Weisheit.
– Adolph KolpingDiese neue Erfindung hat mich sehr interessiert und ich danke sehr für die Vorführung derselben.
– Franz Joseph I. von ÖsterreichWenn Ihr Euer Verlangen befriedigt hättet, so weiß ich wahrhaftig und zweifle nicht, Ihr würdet bald von mir abgelassen haben, und ich wäre sehr übel dran.
– Marie de France