Zufällige Zitate

  • Nationalökonomie ist, wenn die Leute sich wundern, warum sie kein Geld haben.
    – Kurt Tucholsky

  • Solange es Scherben gibt, sind wir lebendig. (...) und du weißt es längst: alles Neue fängt mit Scherben an.
    – Kurt Kluge

  • Aus dem Palast ins enge Haus (des Sarges), // So dumm läuft es am Ende doch hinaus.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Wer beim Schachspiel nicht einmal die Figuren in Ordnung zu stellen weiß, der wird es schlecht zu spielen verstehen; und wer nicht Schach bieten kann, der wird auch nie schachmatt setzen können.
    – Theresa von Ávila

  • Ich aber, ich singe für mich allein, singe nur vor den Zypressen hier.
    – Synesios von Kyrene

  • Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt. Wir fällen sie nieder und verwandeln sie in Papier, um unsere Leere zu dokumentieren.
    – Khalil Gibran

  • Das Verlangen nach Exzellenz/Ehre/Achtung (gui) ist gemeinsamer Sinn (xin) der Menschen. Alle Menschen haben Ehre/etwas der Ehre Wertes/Achtenswertes/etwas Erhabenes in sich selbst. Sie denken nur nicht daran (?????????????????????). Die Exzellenz/Ehre, die Menschen verleihen, ist nicht die gute Exzellenz/Ehre (lianggui ) (??????????) [...] Wem [der mächtige] Zhao Meng Ehre verleiht, den kann Zhao Meng auch erniedrigen.
    – Meng Zi

  • Das Alter ist nicht trübe, weil darin unsre Freuden, sondern weil unsre Hoffnungen aufhören.
    – Jean Paul

  • Die Geschichte ist nicht viel mehr als eine Aufzählung der Verbrechen, Narrheiten und Unglücksfälle der Menschheit.
    – Edward Gibbon

  • Eine einzige offenkundige Lüge des Lehrers gegen seinen Zögling kann den ganzen Ertrag der Erziehung zunichte machen.
    – Jean-Jacques Rousseau

  • Wenn einer mit Vergnügen in Reih und Glied zu einer Musik marschieren kann, dann verachte ich ihn schon; er hat sein großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde.
    – Albert Einstein

  • Was wär das enthusiastische Volk unsrer Denker, Dichter, Schweber, Seher, ohne die glücklichen Einflüsse der Phantasie?
    – Johann Karl August Musäus

  • Deine Aufmerksamkeit sollte so beweglich sein, dass du sie augenblicklich auf ganz unterschiedliche Gegenstände und Personen richten kannst, die dir begegnen.
    – Philip Stanhope Earl of Chesterfield

  • Denke immer an das Ende, da die verlorene Zeit nicht zurückkehrt
    – Thomas von Kempen

  • Der Tod ist die Krönung des Genies.
    – Honoré de Balzac

  • Der Kommunismus ist für uns nicht ein Zustand, der hergestellt werden soll, ein Ideal, wonach die Wirklichkeit sich zu richten haben [wird]. Wir nennen Kommunismus die wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt.
    – Karl Marx

  • Auf dieser Welt gibt es nur zwei Tragödien. Wenn Wünsche enttäuscht und wenn sie erfüllt werden. Das zweite ist viel schlimmer.
    – Oscar Wilde

  • Wohl vergrößert – sie ist Mikroskop – Satire die Dinge, / Aber verändert sie nicht; zeiget sie deutlicher nur./ Meine Distichen sind anatomische Präparate / Von dem Geziefer, das uns Saaten und Blüten verdirbt./ Ungeziefer erforscht kein unbewaffnetes Auge, / In sein Inneres dringt nur die Satire hinein.
    – Ludwig Feuerbach

  • Je größer die Einsamkeit, je lebhafter die Nähe Gottes.
    – Peter Rosegger

  • Nicht aufzufallen, ist das erste Gesetz des guten Tones.
    – August Julius Langbehn

  • Die Vergröberung macht Gegenstände nicht hassenswert, sondern nur lächerlich.
    – Jean-Jacques Rousseau

  • Geduld ist eine Tugend an einem Indianer und kann einem christlichen Weißen nicht zur Schande gereichen.
    – James Fenimore Cooper

  • Werden denn die nach uns Kommenden gerade Lust haben, nach unseren kostpieligen Plänen weiterzuleben oder die Sünden der Väter zu sühnen? Werden sie nicht vielmehr auch ihre besonderen Bedürfnisse und Rechte haben? Wer sagt denn, daß die „großen Werke“, die wir heute auf ihren Kredit hin schaffen, ihnen recht sein, ja vielleicht auch nur brauchbar sein werden?
    – Peter Rosegger

  • Nur, was schön, ist lieb; was nicht schön, mangelt der Liebe.
    – Friedrich Jacobs

  • Gestern hat er noch mit uns gebadet und fröhlich gespeist, und heute morgen wurde derselbe tot aufgefunden. Fragst du nach der Ursache seines so plötzlichen Ablebens: er sah im Traum den Arzt Hermokrates.
    – Martial

  • Man kann eine Sache auch zwanzig Jahre lang falsch machen.
    – Kurt Tucholsky

  • Ungereimte Dinge können einem jeden entwischen: das ist ein Unglück, wenn man sich Mühe darum gegeben hat.
    – Michel de Montaigne

  • Man läuft Gefahr zu verlieren, wenn man zu viel gewinnen möchte.
    – Jean de La Fontaine

  • Die Waffen sollen der Toga weichen, der Lorbeerkranz dem politischen Ansehen.
    – Cicero

  • Wie ich Mannheim liebe, so liebt auch Mannheim mich.
    – Wolfgang Amadeus Mozart

  • Jedes Schrekbild verschwindet, wenn man es fest ins Auge faßt.
    – Johann Gottlieb Fichte

  • Nun aber ist es Zeit fortzugehen, für mich um zu sterben, für euch um zu leben: Wer aber von uns dem besseren Los entgegengeht, das ist allen verborgen, außer Gott.
    – Sokrates

  • Ich rathe, suche nicht den Himmel übermorgen. Kommst du nicht heut in ihn: Er bleibt dir stets verborgen.
    – Daniel Czepko von Reigersfeld

  • Recht kann man nur in bedrohten Lagen erkennen; wenn es da nicht gilt, taugt es nichts. Im Alltag, wo nichts vor sich geht, kann jeder ein Rechtsbewahrer sein.
    – Kurt Tucholsky

  • Die meisten Glaubens-Lehrer verteidigen ihre Sätze, nicht weil sie von der Wahrheit derselben überzeugt sind, sondern weil sie die Wahrheit derselben einmal behauptet haben.
    – Georg Christoph Lichtenberg

  • [...] hält uns daher ein Componist vor seiner Musik ein Programm entgegen, so sag' ich: »vor allem lass mich hören, dass du schöne Musik gemacht, hinterher soll mir auch dein Programm angenehm sein«.
    – Robert Schumann

  • Das höchste Heil, das letzte liegt im Schwerdte! // Drück dir den Speer ins treue Herz hinein, // Der Freiheit eine Gasse! - Wasch' die Erde, // Dein deutsches Land mit deinem Blute rein!
    – Theodor Körner

  • Plato hat Recht behalten, als er seinen übersinnlichen Ideen eine höhere Wirklichkeit als der Sinnenwelt zusprach. … aber wir kennen sie nicht. Ein immaterieller oder übermechanischer Faktor ist allen naturwissenschaftlichen Methoden unzugänglich.
    – Jakob Johann von Uexküll

  • Die Bergpredigt […] ist kein Fiaker, den man beliebig halten lassen kann, um nach Befinden ein- und auszusteigen.
    – Max Weber

  • So lege festen Grund denn, Tyrannei, Rechtmäßigkeit wagt nicht, dich anzugreifen!
    – William Shakespeare



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