Zufällige Zitate
Es ist eine beliebte Manier der herrschenden Zeitungsschreiberei, solche Tatsachen oder Erscheinungen im öffentlichen, sozialen oder kirchlichen Leben, die gewissen Parteien nicht in den Kram passen, entweder möglichst kurz und oberflächlich abzutun oder gar sie so schief zu drehen und zu zerren, daß jedenfalls die Sache dadurch aus ihrem wahren und natürlichen Lichte hinausgerückt wird, oder auch sie völlig zu ignorieren, was man die Manier des „Totschweigens“ nennt.
– Adolph KolpingDas Gewissen ist die Stimme der Seele. Die Leidenschaften sind die Stimme des Körpers.
– Jean-Jacques RousseauHeimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl!
– Herbert GrönemeyerWeder geschrieben noch gesprochen scheinen Wörter und Sprache irgendeine Rolle in meinem Denkprozeß zu spielen.
– Albert EinsteinEs gibt Menschen die geizen mit ihrem Verstande, wie Andere mit ihrem Geld.
– Ludwig BörneMorgen, morgen! nur nicht heute! // Sprechen immer träge Leute.
– Christian Felix WeißeWer wird inmitten einer Furt die Pferde wechseln?
– Abraham LincolnDie zentrale Tatsache der Bibel ist die Überlegenheit der geistigen Kraft über die physische.
– Mary Baker EddyWer unglücklich ist, sehr unglücklich sein Leben lang, kann kaum gut und rein sein.
– Karl Emil FranzosDer Schauspieler, Musikus, Maler, Dichter, ja der Gelehrte selbst erscheinen mit ihren wunderlichen, halbideellen halbsinnlichen Wesen jener ganzen Masse der aus dem Reellen entsprungenen und an das Reelle gebundenen Weltmenschen wie eine Art von Narren, wo nicht gar wie Halbverbrecher, wie Menschen, die an einer levis notae macula laborieren.
– Johann Wolfgang von GoetheWas du vorhast, sage nicht; denn gelingt's dir nicht, wirst du verlacht.
– Pittakos von MytileneLasst mich Euch nochmals auf das eindringlichste vor den verderblichen Wirkungen der Parteien warnen.
– George WashingtonIn der Mitte wirst du am sichersten gehen.
– OvidIn dreierlei Hinsicht gehört die Historie dem Lebendigen: sie gehört ihm als dem Thätigen und Strebenden, ihm als dem Bewahrenden und Verehrenden, ihm als dem Leidenden und der Befreiung Bedürftigen. Dieser Dreiheit von Beziehungen entspricht eine Dreiheit von Arten der Historie: sofern es erlaubt ist eine monumentalische, eine antiquarische und eine kritische Art der Historie zu unterscheiden.
– Friedrich NietzscheIch misstraue allen Systematikern und gehe ihnen aus dem Weg. Der Wille zum System ist ein Mangel an Rechtschaffenheit.
– Friedrich NietzscheUnd wenn die Noth nicht Eisen bricht, // Das Eisen bricht die Noth.
– Emanuel GeibelSeit Erfindung der Kochkunst essen die Menschen doppelt so viel wie die Natur verlangt.
– Benjamin FranklinAuch in den aller unsinnigsten Meinungen, welche sich bei den Menschen haben Beifall erwerben können, wird man jederzeit etwas Wahres bemerken können. Ein falscher Grundsatz, oder ein paar unüberlegte Verbindungssätze leiten den Menschen von dem Fußsteige der Wahrheit durch unmerkliche Abwege bis in den Abgrund.
– Immanuel KantMehr Dinge hat Geschick durchgesetzt als Gewalt, und öfter haben die Klugen die Tapferen besiegt als umgekehrt.
– Baltasar Gracián y MoralesIch muss eine beträchtliche Menge Verstand haben; manchmal brauche ich eine Woche, um ihn zu ordnen.
– Mark TwainOb es besser wird, wenn es anders wird, weiß ich nicht. Dass es anders werden muss, wenn es besser werden soll, ist gewiss.
– Georg Christoph LichtenbergDenn was man schwarz auf weiß besitzt, // Kann man getrost nach Hause tragen.
– Johann Wolfgang von GoetheVom organisierten Geld regiert zu werden, ist genauso schlimm, wie vom organisierten Verbrechen regiert zu werden.
– Franklin D. RooseveltDenken ist die Arbeit des Intellekts, Träumen sein Vergnügen.
– Victor HugoFeuer, Luft, Wasser, Erde sind im Menschen, aus ihnen besteht er. Vom Feuer hat er die Wärme, Atem von der Luft, vom Wasser Blut und von der Erde das Fleisch; in gleicher Weise auch vom Feuer die Sehkraft, von der Luft das Gehör, vom Wasser die Bewegung, von der Erde das Aufrechtgehen.
– Hildegard von BingenDer Grundsatz, nach dem ich entscheide, ist: Die Schuld ist immer zweifellos.
– Franz KafkaDie Demut gibt jedem, auch dem einsam Verzweifelnden, das stärkste Verhältnis zum Mitmenschen, und zwar sofort, allerdings nur bei völliger und dauernder Demut.
– Franz KafkaBei dem Mangel näher Befreundeter kam dieser löbliche Trieb ihren jeweiligen Miethern zu Gute, und auch ich habe manche Freundlichkeit und Aufmerksamkeit von ihrer Hand erfahren.
– Theodor StormDie Werkstatt ist die Familie in der Arbeit. Ganz anders gestaltet sich dies da, wo die Maschinen auftreten.
– Lorenz von SteinDie Sitte verlangt, daß ein Lustmörder den Mord zugebe, aber nicht die Lust.
– Karl KrausUnser guter Charakter, der so gern für mitfühlend gilt, schweigt oft schon, wenn uns nur der kleinste Vorteil winkt.
– François de La RochefoucauldDie Gräslein können den Acker nicht begreifen, aus dem sie sprießen.
– Hildegard von BingenDer Biologie "... ist das, was wir Gegenstand nennen, nicht ein letztes Gegebenes, sondern ein Problem. Und zwar können wir sagen, d a s Problem. … Wir alle sind uns der grundlegenden Tatsache bewusst, dass eine jede Eigenschaft eines Gegenstandes zugleich eine unserer Sinnesempfindung ist.
– Jakob Johann von Uexküll»Du Taugenichts! da sonnst Du Dich schon wieder und dehnst und reckst Dir die Knochen müde, und läßt mich alle Arbeit allein thun. Ich kann Dich hier nicht länger füttern. Der Frühling ist vor der Thüre, geh auch einmal hinaus in die Welt und erwirb Dir selber Dein Brodt.«
– Joseph von EichendorffLeidend lernt ich viel.
– Johann Wolfgang von GoetheDer Schmerz ist der große Lehrer der Menschen. Unter seinem Hauche entfalten sich die Seelen.
– Marie von Ebner-Eschenbach