Zufällige Zitate

  • Der Aberglauben schlimmster ist, den seinen für den erträglicheren zu halten.
    Gotthold Ephraim Lessing

  • Ich bin mein Himmel und meine Hölle.
    Friedrich Schiller

  • Das Volk will geleitet, d.i. (in der Sprache der Demagogen) es will betrogen sein.
    Immanuel Kant

  • Endlich ist noch bemerkenswert, dass wilde Nationen, ungebildete Menschen, Kinder eine große Vorliebe für lebhafte Farben empfinden, dass Tiere bei gewissen Farben in Zorn geraten, dass gebildete Menschen in Kleidung und sonstiger Umgebung die lebhaften Farben vermeiden und sie durchgängig von sich zu entfernen suchen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Seit dem frommen Äneas, seit den Kreuzzügen des heiligen Ludwig finden wir in der Geschichte kein Beispiel eines religiösen Helden. Denn Mohammed war nicht fromm, sondern nur ein Betrüger, der sich der Religion bediente, um sein Reich und seine Herrschaft zu begründen.
    Friedrich II. (Preußen)

  • Shakespeare reicht uns im Gegenteil die volle reife Traube vom Stock, wir mögen sie nun beliebig Beere für Beere genießen, sie auspressen, keltern, als Most, als gegornen Wein kosten oder schlürfen, auf jede Weise sind wir erquickt.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Nein, der Sinn versinkt wie im Traum // In dem auferwachten Tage, // Und du suchst im ganzen Raum // Endlos deine eigne Sage.
    Konrad Weiß (Dichter)

  • Die Frauen haben, wenn auch der äußere Schein für das Gegenteil sprechen mag, in Wahrheit gar keinen Sinn für das Genie, ihnen gilt jede Extravaganz der Natur, die einen Mann aus Reih und Glied der anderen sichtbar hervortreten lässt, zur Befriedigung ihres sexuellen Ehrgeizes gleich; sie verwechseln den Dramatiker mit dem Schauspieler und machen keinen Unterschied zwischen Virtuos und Künstler
    Otto Weininger

  • Alle Straßen münden in schwarze Verwesung.
    Georg Trakl

  • Nichts ist schrecklich, was notwendig ist.
    Euripides

  • Presse, Juden und Mücken sind eine Pest, von der sich die Menschheit so oder so befreien muß. Das Beste wäre wohl Gas?
    Wilhelm II.

  • Alle guten Dinge sind billig, alle schlechten sind teuer.
    Henry David Thoreau

  • Manchmal scheint es mir, Gehirn und Lunge hätten sich ohne mein Wissen verständigt. 'So geht es nicht weiter' hat das Gehirn gesagt und nach fünf Jahren hat sich die Lunge bereit erklärt, zu helfen.
    Franz Kafka

  • Wir haben Religion genug, um einander zu hassen, aber nicht genug, um einander zu lieben.
    Jonathan Swift

  • Ein Brief errötet nicht.
    Cicero

  • Besser ein freier Teufel als ein gebundener Engel.
    Peter Hille

  • Sage nicht Alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagest.
    Matthias Claudius

  • Das einzige, was uns das ganze Leben hindurch aufrechterhält, ist die Überzeugung, dass uns alle anderen grenzenlos unterlegen sind.
    Oscar Wilde

  • Wer Eitelkeit zum Mittagsbrot hat, bekommt Verachtung zum Abendbrot.
    Benjamin Franklin

  • Soll einst die Nachwelt dich mit Segen nennen, // Musst du den Fluch der Mitwelt tragen können.
    Ernst Raupach

  • Das Glück begreifen, daß der Boden, auf dem Du stehst, nicht größer sein kann, als die zwei Füße ihn bedecken.
    Franz Kafka

  • Wer sich mit Gewandtheit entschuldigt, beweist, dass er sich schon oft entschuldigen mußte.
    Benjamin Franklin

  • Denn die schönste der Frauen // Ist die Polin zu schauen.
    Adam Mickiewicz

  • Was ihr den Geist der Zeiten heißt, // Das ist im Grund der Herren eigner Geist, // In dem die Zeiten sich bespiegeln.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • O, eine sterbende Liebe ist schöner als eine werdende.
    Georg Büchner

  • Das Ideal ist die Wahrheit, von weitem gesehen.
    Alphonse de Lamartine

  • Eine Nation aber ist die Summe des Geistes sämtlicher ausgezeichneter Männer und Weiber. Wer will sich nun vermessen, diesen Geist polizeilich-pädagogisch zu bevormunden? Und wer in aller Welt soll denn die ungeschminkte nackte Wahrheit erfahren, wenn nicht er? Soll eine ganze Nation mit einem Scheuleder von der Wiege zum Grabe pilgern wie ein Mädchenpensionat hinter einer Gouvernante?
    Carl Spitteler

  • Der einzige Weg, eine Versuchung loszuwerden, ist, ihr nachzugeben.
    Oscar Wilde

  • Wir sind Dickhäuter, wir strecken die Hände nacheinander aus, aber es ist vergebliche Mühe, wir reiben nur das grobe Leder aneinander ab - wir sind sehr einsam.
    Georg Büchner

  • Diese Welt ist ein einziges großes Bedlam, wo Irre andere Irre in Ketten legen.
    Voltaire

  • Wer redlich dient und schweigt, der fordert viel.
    Leopold Schefer

  • Man soll nicht in Kirchen gehn, wenn man reine Luft atmen will.
    Friedrich Nietzsche

  • Man kann auch in die Höhe fallen, so wie in die Tiefe.
    Friedrich Hölderlin

  • Die natürliche Freiheit des Menschen bedeutet, dass er frei ist von jeder höheren Gewalt auf Erden und nicht dem Willen oder der gesetzgebenden Gewalt eines Menschen untersteht, sondern allein das Gesetz der Natur zu seinem Rechtsgrundsatz erhebt.
    John Locke

  • Uebersende hiermit die ersten 12 Lieder [für das Clavier, Hob.XXVIa:1-12 ...] besonders aber bitte ich Euer Hoch Edlen diese Lieder niemanden zuvor abspielten oder singen oder gar aus absicht verhunzen zu lassen, indem ich selbst nach deren Verfertigung dieselbe in den critischen Häusern absingen werde: durch die gegenwart und den wahren Vortrag muß der Meister sein Recht behaupten
    Joseph Haydn

  • Ein gutes Gewissen ist ein ständiges Weihnachten.
    Benjamin Franklin

  • […] ich bin bekennender Lutheraner und der festen Überzeugung, dass das Irrenhaus Kirche nur saniert werden kann, wenn Bibel und Bekenntnis wieder das einzige Fundament sind.
    Theo Lehmann

  • Wem Gott will rechte Gunst erweisen, // Den schickt er in die weite Welt, // Dem will er seine Wunder weisen // In Feld und Wald und Strom und Feld.
    Joseph von Eichendorff

  • Mit dem Ideal der absoluten Freiheit wird dasselbe Unwesen getrieben wie mit allem Absoluten.
    Max Stirner

  • Der Antisemitismus ist ein Hohn auf allen Glauben an die Ideen. Er spricht v.a. der Idee Hohn, dass die Menschheit höher stehe als jede Form (Stamm, Rasse, Volk), in der sich die Menschheit auslebt.
    Rudolf Steiner



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