Zufällige Zitate

  • Noch sei nicht aller Tage Abend gekommen.
    – Titus Livius

  • »Aber Du mußt mich auch bezahlen!« sagte die Hexe, »und es ist nicht wenig, was ich verlange!«
    – Hans Christian Andersen

  • Denn wer nur selber einsichtsvoll sich dünkt, begabt mit Geist und Rede wie kein Zweiter, enthüllt bei Licht besehen sich als leer.
    – Sophokles

  • Welch ein Künstler geht mit mir zugrunde!
    – Sueton

  • Die Würde des Virtuosen beruht daher lediglich auf der Würde, welche er der schaffenden Kunst zu erhalten weiß: Vermag er mit dieser zu tändeln und zu spielen, so wirft er seine eigene Ehre fort.
    – Richard Wagner

  • Ein jedes Volk hat das Recht, sich selbst zu regieren.
    – Karl May

  • Ein jeder ist an seinem Platz unsterblich.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Er war eitel wie ein Chirurg, rechthaberisch wie ein Jurist und gutmütig wie ein Scharfrichter nach der Hinrichtung.
    – Kurt Tucholsky

  • Sie litten alle unter der Angst, keine Zeit für alles zu haben, und wußten nicht, daß Zeit haben nichts anderes heißt, als keine Zeit für alles zu haben.
    – Robert Musil

  • Verheirate dich, du wirst es bereuen; verheirate dich nicht, du wirst es auch bereuen.
    – Søren Kierkegaard

  • DER GLEICHE Strom des Lebens, // der Tag und Nacht durch meine Adern // fließt, fließt durch die Welt und tanzt in // rhythmischen Maßen." [MLG]
    – Rabindranath Tagore

  • Wenn ein Mensch im Ruf der Redlichkeit und Menschlichkeit steht, so kommt es vor, dass man ihn ausnutzen möchte; man kommt ihm mit Vorschlägen, die man keinem anderen machen würde. Man zählt auf seine Großmut.
    – Charles de Montesquieu

  • Man weiß keinen Weg aus diesen Aussichtslosigkeiten. Gewiß, ich mache viel zuviel Aufhebens von mir und meinem kleinen Leid - aber das ist doch für mich alles: mein Leben!
    – Wolfgang Borchert

  • Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt der für mich die Diät beurtheilt, u. s. w. so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen. Ich habe nicht nöthig zu denken, wenn ich nur bezahlen kann; andere werden das verdrießliche Geschäft schon für mich übernehmen.
    – Immanuel Kant

  • Eine neue, auffallende Mode, wenn sie auch höchst lächerlich sein sollte, hat etwas Ansteckendes an sich für junge Leute, die noch nicht über sich selbst und die Welt nachgedacht haben.
    – Wilhelm Hauff

  • Die Weltgeschichte ist der Fortschritt im Bewusstsein der Freiheit.
    – Georg Wilhelm Friedrich Hegel

  • Der Übersetzung Kunst, die höchste, dahin geht, // Zu übersetzen recht, was man nicht recht versteht.
    – Friedrich Rückert

  • Um eine Welt in einem Sandkorn zu sehn // und einen Himmel in einer wilden Blume, // halte die Unendlichkeit in deiner flachen Hand // und die Ewigkeit in einer Stunde .
    – William Blake

  • Wer recht uns peitscht, den lernen wir verehren.
    – Adelbert von Chamisso

  • Deutschland, Deutschland über alles // über alles in der Welt […]
    – August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

  • Ich denke immer noch, irgendwann einmal sitzen wir alle in Bayreuth zusammen und begreifen gar nicht mehr, wie man es anderswo aushalten konnte.
    – Friedrich Nietzsche

  • Pfui Teufel!
    – Karl Kraus

  • Müsste Edison eine Nadel im Heuhaufen finden, würde er einer fleißigen Biene gleich Strohhalm um Strohhalm untersuchen, bis er das Gesuchte gefunden hat.
    – Nikola Tesla

  • Dass der Arbeiter für seine Arbeit auch einen Lohn haben muss, ist eine Theorie, die heute allgemein fallen gelassen worden ist.
    – Kurt Tucholsky

  • Trüb ists heut, es schlummern die Gäng' und die Gassen und fast will // Mir es scheinen, es sei, als in der bleiernen Zeit.
    – Friedrich Hölderlin

  • So sagt man, jemand bekleide ein Amt, wenn er von dem Amt bekleidet wird.
    – Georg Christoph Lichtenberg

  • Die Rach ist kein vergeßlich Weib,/ Sie dringt zwar langsam auf den Leib, /Allein mit desto schärferm Streiche.
    – Johann Christian Günther

  • Das Weib ist eine Nuß, die man aufknacken muß, dem Manne Gott genad‘, der keine Zähn‘ mehr hat.
    – Peter Rosegger

  • Kritik gab es stets. „Die kleine Hauptstadt für zwischendurch“, lästerte TV-Moderator Friedrich Küppersbusch.
    – Friedrich Küppersbusch

  • Was dich schmerzet, ich sag es im Bösen. // Und uns quälet ein fremdes Wort. // Unsere Hände werden im Dunkel sich lösen, // Und mein Herz wird sein wie ein kalter Ort.
    – Georg Heym

  • Die Lehre von der Freiheit des Willens ist eine Erfindung herrschender Stände.
    – Friedrich Nietzsche

  • Ein Wissender, der keinen frommen Sinn hegt, ist ein Blinder, der eine Fackel trägt: »er führt und ist selbst nicht geführt.«
    – Saadi

  • So wahr ist es überall, aber nirgends mehr als in England: um recht zu tun in der Welt, braucht man nur sehr wenig zu wissen, allein um mit Sicherheit unrecht tun zu können, muß man die Rechte studieren.
    – Georg Christoph Lichtenberg

  • Mit dem Ideal der absoluten Freiheit wird dasselbe Unwesen getrieben wie mit allem Absoluten.
    – Max Stirner

  • Verlorene Zeit wird nie wieder gefunden.
    – Benjamin Franklin

  • Ertragen muss man, was der Himmel sendet, // Unbilliges erträgt kein edles Herz.
    – Friedrich Schiller

  • Herr, wenn der heilige Antonius in der Wüste // ein so anmutiges Gesicht, // mit diesem lächelnden halb geöffneten Mündchen gesehen hätte, // wäre er entweder auf der Stelle tot umgefallen // oder hätte mit all seinen Organen durcheinander // bestimmt auf das Paradies gepfiffen!
    – Giorgio Baffo

  • Nicht wer zu wenig hat, sondern wer mehr begehrt, ist arm.
    – Seneca d.J.

  • Es nützt mehr, zu zeigen, was gefordert wird, als das Geleistete zu loben, zumal wenn für die Warnungen Exempel nicht wohl gegeben werden können.
    – Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff

  • Es ist schlimm, wenn zwei Eheleute einander langweilen; viel schlimmer jedoch ist es, wenn nur Einer von ihnen den Andren langweilt.
    – Marie von Ebner-Eschenbach



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