Zufällige Zitate
Einen sicheren Freund erkennt man in einer unsicheren Lage.
– Quintus EnniusFreude heißt die starke Feder // in der ewigen Natur. // Freude, Freude treibt die Räder // in der großen Weltenuhr.
– Friedrich SchillerWie wenig Lärm machen die wirklichen Wunder.
– Antoine de Saint-ExupérySeh’n Sie, Herr Doctor, manchmal hat man so ’nen Charakter, so ’ne Struktur. — Aber mit der Natur ist’s was ander’s, sehen Sie, mit der Natur (er kracht mit den Fingern), das ist so was, wie soll ich doch sagen — zum Beispiel —
– Georg BüchnerGehen wir daran, diese traurigen Zustände zu bessern!
– Georg Heinrich EmmerichSchönheit vergeht, weil Tugend besteht.
– Karl KrausMan sagt von den Blättern eines Baumes, daß deren kaum zwei vollkommen gleich befunden werden, und so möchten sich auch unter tausend Menschen kaum zwei finden, die in ihrer Gesinnungs- und Denkungsweise vollkommen harmoniren.
– Johann Wolfgang von Goethe[…] die abstrakten Worte, deren sich doch die Zunge naturgemäß bedienen muß, um irgend welches Urteil an den Tag zu geben, zerfielen mir im Munde wie modrige Pilze.
– Hugo von HofmannsthalVier Jahre nach dem Tode von Justinian, 569 n.Chr., wurde in Mekka, Arabien, der Mann geboren, der unter allen Männern den größten Einfluss auf die Menschheit gehabt hat.
– John William DraperEhre das Alte hoch, bringe aber auch dem Neuen ein warmes Herz entgegen. Gegen dir unbekannte Namen hege kein Vorurtheil.
– Robert SchumannAlle Entwicklung ist bis jetzt nichts weiter gewesen als ein Taumeln von einem Irrtum in den anderen.
– Henrik IbsenMit den Elementen der optischen Mitteilung - Linie, Fläche, Form und Raum - entführt Martina Schettina den Betrachter ihrer Bilder in die faszinierende geheimnisvolle Welt der Zahlen.
– Gabriela Koschatzky[D]ie schönsten Träume von Freyheit werden ja im Kerker geträumt.
– Friedrich SchillerEhe nicht die sozialdemokratischen Führer durch Soldaten aus dem Reichstag herausgeholt und füsiliert sind, ist keine Besserung zu erhoffen.
– Wilhelm II.Ich bin durch meine Laster Sklave und frei durch meine Gewissensbisse.
– Jean-Jacques Rousseau[wie gewöhnlich] das Schlechte sich gern dem Schlechten anschliesst.
– Titus LiviusAlle Bemühungen um die Ästhetisierung der Politik gipfeln in einem Punkt. Dieser eine Punkt ist der Krieg.
– Walter BenjaminWenn du Geld zu nutzen verstehst, ist es deine Dienerin; wenn du es aber nicht zu nutzen verstehst, deine Herrin.
– Publilius SyrusWenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen; die Meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen.
– Albert EinsteinRastlos vorwärts musst du streben, // Nie ermüdet stille stehn.
– Friedrich SchillerGewissen Verleumdern zu erwidern // Hieße, sich bis zu ihnen erniedern.
– Heinrich LeutholdMorgen kommt der Weihnachtsmann, // Kommt mit seinen Gaben.
– August Heinrich Hoffmann von FallerslebenDer sicherste Reichtum ist die Armut an Bedürfnissen.
– Franz WerfelWie glücklich würde sich der Affe schätzen, // Könnt er nur auch ins Lotto setzen!
– Johann Wolfgang von GoetheDer Abergläubische ist für den Schurken, was der Sklave für den Tyrannen ist. Ja mehr noch: der Abergläubische wird vom Fanatiker beherrscht und wird selbst zum Fanatiker.
– VoltaireDie meisten Eltern und Erzieher leben der Ansicht, dass die Sittlichkeit der Jugend beider Geschlechter am besten durch Nichtwissen bewahrt werde.
– Fanny LewaldWir empfinden mehr Schmerz über einen Verrat, der uns um das Ergebnis unseres Talents bringt, als über einen unmittelbar drohenden Tod.
– Honoré de BalzacNichts schmerzt so sehr wie fehlgeschlagene Erwartungen, aber gewiss wird auch durch nichts ein zum Nachdenken fähiger Geist so lebhaft wie durch sie erweckt.
– Benjamin FranklinMeine Herren, wir sind in einer Periode der Mißverständnisse, namentlich auf dem Gebiete der Marine- und Militärverwaltung, und wir können uns des Eindrucks nicht erwehren, dass auf diesem Gebiete leicht uferlose, große Pläne plötzlich auftauchen und selbst bis zum parlamentarischen Ausdruck gelangen.
– Eugen RichterDie gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben.
– Alexander von HumboldtWeibern und dem Spiel zuliebe wurde mancher Mann zum Diebe.
– FreidankIn der Beschränkung zeigt sich erst der Meister, // Und das Gesetz nur kann uns Freiheit geben.
– Johann Wolfgang von GoetheIm Kampf zwischen dir und der Welt sekundiere der Welt.
– Franz KafkaDie großen Menschen, die auf der Erde eine sehr kleine Familie bilden, finden leider nur sich selbst zum Nachahmen.
– François-René de ChateaubriandLiebe Nachwelt! Wenn Ihr nicht gerechter, friedlicher und überhaupt vernünftiger sein werdet, als wir sind bzw. gewesen sind, so soll euch der Teufel holen.
– Albert EinsteinDer Staat wird nicht abgeschafft, er stirbt ab.
– Friedrich EngelsWo die Kraft nicht reicht, komme die Täuschung hinzu.
– Pietro Metastasio