Zufällige Zitate
Dein Dichter soll nicht ewig Wein // Nicht ewig Amorn necken! // Die Barden müssen Männer seyn // Und Weise seyn, nicht Gecken!
– Matthias ClaudiusOktober. Einer der besonders gefährlichen Monate für Börsenspekulationen. Die anderen sind Juli, Januar, September, April, November, Mai, März, Juni, Dezember, August und Februar.
– Mark TwainIch weiß nicht, welche Waffen in einem dritten Weltkrieg zur Anwendung kommen. Aber ich kann Ihnen sagen, was sie im vierten benutzen werden: Steine.
– Albert EinsteinMögen auch die Gesetze diese oder jene Ausschweifungen untersagen, das Glücksspiel, die Lotterie, die Straßenmädchen, alles was ihr wollt, die Leidenschaften werden sie niemals ausrotten.
– Honoré de BalzacIch selbst habe den Deismus so wenig nach Bayern, als nach Rom oder Italien gebracht. Ich habe ihn schon gefunden.
– Adam WeishauptNur Starke dürfen sich dem Innenleben zuwenden, Seelenkrüppel bilden müde Kirchen.
– Peter HilleDer gesunde Gelehrte, der Mann bei dem Nachdenken keine Krankheit ist.
– Georg Christoph LichtenbergIch glaube, daß unbewaffnete Wahrheit und bedingungslose Liebe in der Wirklichkeit das letzte Wort haben werden.
– Martin Luther KingSchlagt die Bücher zu, und macht die Köpfe auf, damit nichts mehr hineingeht.
– Johann Georg August GallettiAber in der Beschäftigung selbst Vergnügen finden - dies ist das Geheimnis des Glücklichen!
– Sophie MereauDichtungen gleichen Gemälden.
– HorazDer Geist spricht zum Geist und nicht zu den Ohren.
– Giacomo CasanovaEin Urteil läßt sich widerlegen, aber niemals ein Vorurteil
– Marie von Ebner-EschenbachIch wollte in meinem Garten eine Fontaine anlegen lassen. Euler berechnete die Kräfte der Räder, durch die das Wasser in ein Bassin steigen, von da wieder herunterfallen, durch Kanäle fließen und in Sanssouci springen sollte. Meine Wasserkunst ward mathematisch angelegt, und konnte fünfzig Schritte weit nicht einen Tropfen in die Höhe bringen. O Eitelkeit der Eitelkeiten! O Eitelkeit der Geometrie!
– Friedrich II. (Preußen)Denn wo Gespenster Platz genommen, // Ist auch der Philosoph willkommen. // Damit man seiner Kunst und Gunst sich freue, // Erschafft er gleich ein Dutzend neue.
– Johann Wolfgang von GoetheDer Verstand einigt uns und die Wahrheiten trennen uns.
– Miguel de UnamunoDer Tod: Sieh, wie die holden Rosen in den Gärten, // Die düftestarken Lilien blühn und welken, // Wie in den Auen gleich den bunten Blumen, // Das kräftige Würzkraut dorrt, wie Riesenstämme // Und selbst der starre Felsblock in der Wildnis, // Die mächtigen Bären, starkgewaltige Löwen // Im Düster ihrer Wüstung enden müssen.
– Johannes von TeplDie Kunst erfreut, es nützt die Wissenschaft. Wo aber ist ein Nutzen ohne Freude, wo eine Freude, die nicht nützlich ist?
– Ernst RaupachTriff mich in den Bauch!
– Agrippina die JüngereWenn die Küsse deines Majors heißer brennen als die Tränen deines Vaters — stirb!
– Friedrich SchillerDie schönsten Träume von Freiheit werden ja im Kerker geträumt.
– Friedrich SchillerAlten Menschen ist die Welt ein hartes, traumloses Ding; was ihre Hände halten, das halten sie.
– Hugo von HofmannsthalEr sah nichts als die blaue Blume, und betrachtete sie lange mit unnennbarer Zärtlichkeit.
– NovalisAm Ende ist ein Mensch alles müde, nur des Herzens Verlangen und der Seele Wanderung nicht.
– Dschalal ad-Din al-RumiEin Federzug von dieser Hand, und neu // Erschaffen wird die Erde. Geben Sie // Gedankenfreiheit.
– Friedrich SchillerDie Herren, die die Kunstwelt lenken // Und in der Zeitung für uns denken, // Und die mit hohem Selbstvertrauen // Uns täglich deutsche Kunst versauen, // Wie fanden sie Geschmack // An dem Schlawinerpack! // An Burschen, die den Kniff verstanden, // Bald die, bald jene Richtung fanden, // In der man ohne Kunst und Fleiß // sich als Genie zu geben weiß! // [...] Die Wunde schwärt. // Da hilft kein Pflaster, // Die Kunst ist krank // Und siecht nun dank // Dem gottverdammten Kritikaster.
– Ludwig ThomaWir liegen alle in der Gosse, aber einige von uns betrachten die Sterne.
– Oscar WildeDas Leben bedeutet eine fast lückenlose Reihe gemeinsamer Entdeckungen.
– Gerhart HauptmannDie Frau wurde Sklavin, ehe der Sklave existierte.
– August BebelDie Ungeduld verlangt das Unmögliche, nämlich die Erreichung des Ziels ohne die Mittel.
– Georg Wilhelm Friedrich HegelDer Mensch hat wohl täglich Gelegenheit, in Emmendingen und Gundelfingen, so gut als in Amsterdam Betrachtungen über den Unbestand aller irdischen Dinge anzustellen, wenn er will, und zufrieden zu werden mit seinem Schicksal, wenn auch nicht viel gebratene Tauben für ihn in der Luft herum fliegen.
– Johann Peter HebelDie Vernunft ist nur ein Sklave der Affekte und soll es sein; sie darf niemals eine andere Funktion beanspruchen, als die, denselben zu dienen und zu gehorchen.
– David HumeWer mich // Entbehren kann, wird Wahrheit für mich haben.
– Friedrich SchillerDer Fortschritt ist halt wie ein neuentdecktes Land; ein blühendes Kolonialsystem an der Küste, das Innere noch Wildnis, Steppe, Prärie. Überhaupt hat der Fortschritt das an sich, daß er viel größer ausschaut, als er wirklich ist.
– Johann Nepomuk NestroyDer Krieg bekommt mir wie eine Badekur.
– Paul von HindenburgAlles, was man über Gott zu wissen braucht oder wissen kann, ist im Leben und im Charakter seines Sohnes offenbart
– Ellen G. Whitealle Religionen Seindt gleich und guht wan nuhr die leüte so sie profesiren Erliche leüte seindt, und wen Türken und Heiden kähmen und wolten das Land Pöpliren, so wollen wier sie Mosqueen und Kirchen bauen.
– Friedrich II. (Preußen)Man lernt das am gründlichsten, und behält das am besten, was man gleichsam aus sich selbst lernet. Nur wenige Menschen indessen sind das im Stande. Man nennt sie Autodidakten.
– Immanuel KantWir erwarten die versprochene Invasion. Und die Fische warten auch.
– Winston Churchill