Zufällige Zitate

  • Summ summ summ! / Bienchen summ herum!
    – August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

  • Das gesellschaftliche Recht ist ganz und gar kein sittliches Recht, sondern eine bloße Modifikation des tierischen.
    – Johann Heinrich Pestalozzi

  • Frei sind unsere Gedanken
    – Cicero

  • Nichts wird, nichts ist, nichts bleibt im Himmel und auf Erden, Als diese Zwey: Das Ein' ist Thun, das andre Werden.
    – Daniel Czepko von Reigersfeld

  • Dieser linke Radikalismus ist genau diejenige Haltung, der überhaupt keine politische Aktion mehr entspricht. Er steht links nicht von dieser oder jener Richtung, sondern ganz einfach links vom Möglichen überhaupt. Denn er hat ja von vornherein nichts anderes im Auge als in negativistischer Ruhe sich selbst zu genießen. Die Verwandlung des politischen Kampfes aus einem Zwang zur Entscheidung in einen Gegenstand des Vergnügens, aus einem Produktionsmittel in einen Konsumartikel - das ist der letzte Schlager dieser Literatur.
    – Walter Benjamin

  • Mästen Sie die Bauern, und die Revolution bekommt die Apoplexie. Ein
    – Georg Büchner

  • Die Arbeit schützt uns vor drei Hauptübeln, vor Langeweile, Laster und Not.
    – Voltaire

  • [Jupiter] nickte und der ganze Olymp erbebte.
    – Vergil

  • Den Interessen des Staates gebührt der Vorrang.
    – Ludwig XIV. von Frankreich

  • In praktischer (moralisch-praktischer) Bedeutung aber ist ein Glaube an das Übersinnliche nicht allein möglich, sondern er ist gar mit dieser unzertrennlich verbunden.
    – Immanuel Kant

  • Ich wünsche zu Grabe getragen zu werden wie ein Hund, ohne eine einzige von euren Zeremonien, die ich nicht anerkenne. Ich rechne auf eure Güte zuversichtlich, über meinen letzten irdischen Wunsch zu wachen. Ich zähle auf eure Freundschaft, dass es so geschehe. Ich bin ein Jünger Christi wie im ersten Jahrhundert, und sonst nichts.
    – Henri Dunant

  • Die Erinnerung an alte Liebe erwacht gar schnell, wenn man sich in der Nähe des Wesens befindet, das sie einst in uns entzündete, die Begierden werden unwiderstehlich, wenn die Illusion nicht durch die Abwesenheit aller Reize gestört wird.
    – Giacomo Casanova

  • Blut ist ein ganz besondrer Saft.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Das Wahre ist gottähnlich; es erscheint nicht unmittelbar, wir müssen es in seinen Manifestationen erraten.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • ich möchte nicht das Leben eines meiner Bürger für einen selbstsüchtigen Zweck zu verantworten haben. Ich wünsche von meinem Schöpfer nicht das Glück eines Eroberers, dieses Fürstenwahnwitzes, sondern jenes Glück, daß man nach meinem Tode sage: Ludwig hat nur darnach gestrebt, seinem Volke der wahrhaft treueste Freund zu sein und es ist ihm gelungen, sein Volk zu beglücken.
    – Ludwig II. von Bayern

  • Die Toten waren niemals Sünder.
    – Italo Svevo

  • Der Tag bricht an, und Mars regiert die Stunde.
    – Friedrich Schiller

  • Glückselig, wessen Arm umspannt // Ein Liebchen aus Westfalenland!
    – Emil Rittershaus

  • […] nie kann man mit einem noch so exakten Schnitt Recht und Unrecht spalten, so dass jedes Teil nur das eine oder das andere enthält.
    – Alessandro Manzoni

  • Von mir aus sei es jedem erlaubt, was er hat zu nutzen und zu genießen.
    – Cato der Ältere

  • Wenn der Arme es dem Reichen gleich tun will, so geht er zugrunde.
    – Phaedrus

  • Liebe, nicht deutsche Philosophie, ist die wahre Auslegung dieser Welt, was immer auch die Auslegung der nächsten sein wird.
    – Oscar Wilde

  • Wer Gott aufgibt, der löscht die Sonne aus, um mit einer Laterne weiterzuwandeln.
    – Christian Morgenstern

  • Um zu genesen, musst du viel Schmerzhaftes ertragen.
    – Ovid

  • Die Asche macht alle gleich.
    – Seneca d.J.

  • Der Mensch arbeitet, um Arbeit zu vermeiden, er arbeitet, um nicht zu arbeiten. Es ist unglaublich, welche Arbeiten der Mensch auf sich nimmt, nur um nicht arbeiten zu müssen.
    – Miguel de Unamuno

  • Ich lebe in der Furcht, nicht missverstanden zu werden.
    – Oscar Wilde

  • Denn Mädchen sind wie Rosen: kaum entfaltet, // ist ihre holde Blüte schon veraltet.
    – William Shakespeare

  • Und was // Ist Zufall anders, als der rohe Stein, // Der Leben annimmt unter Bildners Hand? // Den Zufall gibt die Vorsehung - zum Zwecke // Muß ihn der Mensch gestalten.
    – Friedrich Schiller

  • Die Welt ist ein Irrenhaus.
    – Cicero

  • Ein Hauptzug aller Pädagogik: Unbemerkt führen.
    – Christian Morgenstern

  • Der Ruhm ist eine fliegende Brücke, die zum Überschreiten einer Schlucht zu dienen vermag.
    – Honoré de Balzac

  • Wie diese Büste in dem Marmorblock, dachte Miriam, so ist unser Einzelschicksal, im Kalk der Zeit eingeschlossen, schon vorhanden. Wir bilden uns ein, daß wir es herausmeißeln; aber seine endgültige Form ist da, vor allem unserem Tun.
    – Nathaniel Hawthorne

  • Unter den drei Staatsformen [Autokratie, Aristokratie und Demokratie (Fürstengewalt, Adelsgewalt und Volksgewalt)] ist die der Demokratie, im eigentlichen Verstande des Wortes, notwendig ein Despotism, weil sie eine exekutive Gewalt gründet, da alle über und allenfalls auch wider Einen (der also nicht mit einstimmt) mithin alle, die doch nicht alle sind, beschließen; welches ein Widerspruch des allgemeinen Willens mit sich selbst und mit der Freiheit ist.
    – Immanuel Kant

  • Nach Leiden und Verlusten werden die Menschen bescheidener und weiser.
    – Benjamin Franklin

  • Immer mehr zu werden, was ich bin, das ist mein einziger Wille.
    – Friedrich Schleiermacher

  • Kann man im Kampf ums Leben seinen Platz behaupten, ohne in erster Linie an sich selbst zu denken? Ist nicht Besitz Kraft?
    – Houston Stewart Chamberlain

  • Gewöhnlich erlebt der Mensch am anderen Menschen nur die chinesische Mauer seines Ichs.
    – Ferdinand Ebner

  • Natürliche Jugend ist immer bescheiden und gütig und dankbar für herzliches Gewähren, aber wer sich, ohne Ehrerbietung wecken zu können, ans Erziehen macht, soll sich nicht wundern, wenn er Frechheit und Grausamkeit weckt.
    – Walter Flex

  • Ach, wenn Seufzer die Welt verbessern könnten, sie wäre längst keiner Verbesserung mehr fähig.
    – Wilhelm Raabe



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