Zufällige Zitate
Der Tod ist Leben, wenn er sich im Angesicht Gottes vollzieht.
– Franz von SalesIch beschwöre euch, meine Brüder, bleibt der Erde treu und glaubt Denen nicht, welche euch von überirdischen Hoffnungen reden! Giftmischer sind es, ob sie es wissen oder nicht. Verächter des Lebens sind es, Absterbende und selber Vergiftete, deren die Erde müde ist: so mögen sie dahinfahren!
– Friedrich NietzscheDen größten Reichtum hat, wer arm an Begierden ist.
– Seneca d.J.Nun heißt es trinken, nun mit dem Fuße frei // stampfen die Erde!
– HorazDer Mensch hat immer eine Heimat und wäre es nur der Ort, wo er gestern war und heute nicht mehr ist. Entfernung macht Heimat, Verlust Besitz.
– Alexander von VillersTraurigsein ist wohl etwas Natürliches. Es ist wohl ein Atemholen zur Freude, ein Vorbereiten der Seele dazu.
– Paula Modersohn-BeckerEs lebe also die Philosophie aus Gefühlen, die uns gerade zur Sache selbst führt!
– Immanuel KantWer für sein Lieb' nicht sterben kann, // Ist keines Kusses werth.
– Theodor KörnerEs gibt zwei Wege, um glücklich zu werden: Wir müssen entweder unsere Wünsche reduzieren oder unsere Mittel vergrößern - beide sind gleich geeignet.
– Benjamin FranklinJeder Schritt vorwärts, den der Geist auf seinem Wege zur Erkenntnis tut, bringt irgendeine Entdeckung, die nicht nur neu, sondern, im Augenblick wenigstens, auch die wertvollste ist.
– John LockeSie sagen, die Hoffnung sei so etwas Schönes. Ach, sie muß noch viel mehr als das sein, was Sie sagen, um mehr als die Hälfte der Welt zu nähren, wie sie es tut. Ich bin eine der Anhänglichsten an ihrem Hof.
– Marie de SévignéSelbstverständlich werden wir Andersgläubige achtungsvoll dulden, ihr Eigentum, ihre Ehre und Freiheit mit den härtesten Zwangsmitteln schützen.
– Theodor HerzlEinen anständigen Menschen befällt der Schüttelfrost schon vor der Hochzeit.
– Iwan Sergejewitsch TurgenewIch rathe, suche nicht den Himmel übermorgen. Kommst du nicht heut in ihn: Er bleibt dir stets verborgen.
– Daniel Czepko von ReigersfeldAlle, die in Schönheit gehn, // werden in Schönheit auferstehn.
– Rainer Maria RilkeNichts geht über die Jugend. Die in den mittleren Jahren sind dem Leben verpfändet, die Alten sind in der Rumpelkammer des Lebens, aber die Jugend ist die Herrin des Lebens.
– Oscar WildeScherze nie mit Leuten, wenn du siehst, dass sie gerade ernst und nachdenklich sind.
– Philip Stanhope Earl of ChesterfieldDie Dunkelheit gewisser Maximen ist nur relativ: nicht alles ist dem Hörenden deutlich zu machen, was dem Ausübenden einleuchtet.
– Johann Wolfgang von GoetheReden mag man noch so Griechisch, // Hörts ein Deutscher, der verstehts.
– Johann Wolfgang von GoetheIn des Waldes finstern Gründen // Und in Hölen tief versteckt, // Ruht der Räuber allerkühnster, // Bis ihn seine Rosa weckt. [...] Rinaldini! lieber Räuber! // Raubst den Weibern Herz und Ruh. // Ach! wie schrecklich in dem Kampfe, // Wie verliebt im Schloß bist du!
– Christian August VulpiusVerloren ist, wer den Humor verlor.
– Otto Julius BierbaumGerne glauben die Menschen das, was sie wollen.
– Gaius Julius CaesarEs ist eine Sonderbarkeit des deutschen Sprachgebrauchs (oder Mißbrauchs), daß sich die Anhänger unserer Religion Christen nennen; gleich als ob es mehr als einen Christus gebe und jeder Gläubige ein Christus wäre. Sie müßten sich Christianer nennen.
– Immanuel KantDas ist dein Bruder! - das ist verdollmetscht; Er ist aus eben dem Ofen geschossen worden, aus dem du geschossen bist - also sei er dir heilig!
– Friedrich SchillerGeistlose kann man nicht begeistern, aber fanatisieren kann man sie.
– Marie von Ebner-EschenbachAber der Dogmatismus ist gänzlich unfähig, zu erklären, was er zu erklären hat, und dies entscheidet über seine Untauglichkeit.
– Johann Gottlieb FichteEs sollte jeder Pfarrer eine Hantierung daneben treiben, so würde mancher nüchterner denken. Wer ganz allein aufs Geistliche sieht, der bekommt einen Rausch darinnen.
– Philipp Matthäus HahnGeschichte ist nur das, was in der Entwicklung des Geistes eine wesentliche Epoche ausmacht.
– Georg Wilhelm Friedrich HegelDer Schlechtigkeit des Papsttums hat die Menschheit viel zu verdanken.
– Oscar WildeUm Gott erlangen zu können, bedarf es gewisser günstiger Bedingungen: der Gesellschaft von Heiligen, Unterscheidungsvermögens und den Segen eines echten Lehrers
– RamakrishnaArbeit ist oft die einzige Erholung von der Last des Daseins.
– Peter RoseggerWenn die Katze viel frisst, so wird sie übermütig.
– Hartmann von AueJeder Mensch kommt mit einer sehr großen Sehnsucht nach Herrschaft, Reichtum und Vergnügen sowie mit einem starken Hang zum Nichtstun auf die Welt. So möchte jeder das Geld und die Frauen oder Mädchen der anderen haben, mochte er ihr Gebieter sein, sie allen seinen Launen gefügig machen und nichts oder zumindest nur sehr angenehme Dinge tun.
– VoltaireHa nem bírják - menjenek ministránsoknak. Szemet szemért, fogat fogért - nálam ez a jelszó.
– Pál PrónayJeder Mensch besitzt alle Talente, doch nur die hervorragendsten soll er ausbilden. Hier liegt aber der Grund, weshalb so viele hartnäckig ein unerreichbares Ziel verfolgen: sie haben das Gefühl, nicht ganz auf'm falschen Wege zu seyn.
– Friedrich HebbelDas Pech und die Natur halten unsere Rechnung immer im Gleichgewicht, nie erzeigt sie uns eine Wohltat, dass nicht gleich ein Übel käme.
– Niccolò MachiavelliRicardo zeigt uns die wirkliche Bewegung der bürgerlichen Produktion, die den Wert konstituiert.
– Karl MarxWenn die Könige baun, haben die Kärrner zu tun.
– Friedrich Schiller