Zufällige Zitate
Tapferkeit in Verbindung mit Macht führt zu Tollkühnheit.
– AristotelesIch bin noch nicht selbstsüchtig genug, um dir nicht zu lauschen!
– Honoré de BalzacBravo! So haben ganze Welten von Vorstellungen, wenn man sie wirklich beherrscht, in einer Nuß Platz, und Alles, was man w e i ß, nicht blos rauschen und brausen gehört hat, läßt sich in drei Worten sagen.
– Ferdinand KürnbergerTausend Dinge gehen vorwärts; neunhundertneunundneunzig zurück; das ist Fortschritt.
– Henri-Frédéric AmielSo geh' es Tag für Tag: doch eben // Aus Tagen, Freund, besteht das Leben. // Gar Viele sind, die das vergessen: // Man muß es nicht nach Jahren messen.
– Eduard von BauernfeldDer Mensch sollte alle seine Werke zunächst einmal in seinem Herzen erwägen, bevor er sie ausführt.
– Hildegard von BingenEin Tag genügt, um festzustellen, dass ein Mensch böse ist; man braucht ein Leben, um festzustellen, dass er gut ist.
– Théodore JouffroyDer Staatssinn wächst im Bewußtsein der Italiener, die fühlen, daß allein der Staat der unersetzliche Garant ihrer Einheit und ihrer Unabhängigkeit darstellt; daß allein der Staat in der Zukunft das Weiterbestehen ihres Geschlechtes und ihrer Geschichte gewährleistet.
– Benito MussoliniLaß mich ein Kind seyn, sey es mit!
– Friedrich SchillerWir sind aus solchem Stoff wie Träume sind, und unser kleines Leben ist von einem Schlaf umringt.
– William ShakespeareMan muss die Krankheiten gewähren lassen.
– Michel de MontaigneAuch kann ja die Kraft der Überzeugung niemals einräumen, es könne aus Nichtseiendem irgend etwas anderes als eben Nichtseiendes hervorgehen.
– Parmenides von EleaWir aber schließen unsere Betrachtungen mit dem Ausspruch, daß der Sozialismus nur eine auf unklares Bewußtsein und unzureichende Erkenntnis der Natur und des Wesens der Menschen und der Dinge begründete Irreleitung der Arbeiter darstellt.
– Eugen RichterEs giebt Leute, denen man, wenn sie den einen Stiefel schon anhaben, nicht unbedingt zutrauen darf, daß sie auch den zweiten anziehen werden.
– Friedrich HebbelEs klingt eigentümlich, aber es ist nichtsdestoweniger wahr: jeder Anfang hat für mich etwas Peinliches.
– Ernst EcksteinEs gibt Menschen, die durch kleine Zwischenfälle aus dem Gleichgewicht geraten können, während sie die großen Schläge standhaft ertragen.
– Sully PrudhommeSein Schicksal schafft sich selbst der Mann!
– Gottfried KinkelMit den alten Königen und Fürsten von Gottes Gnaden ist es für immer vorbei. [...] Das deutsche Volk ist frei, bleibt frei und regiert in alle Zukunft sich selbst. Das ist der einzige Trost, der dem deutschen Volke geblieben ist, der einzige Halt, an dem es aus dem Blutsumpf des Krieges und der Niederlage sich wieder herausarbeiten kann.
– Friedrich EbertEin ganzes Unglück verdrießt uns nicht so sehr wie ein nur zur Hälfte eingetroffenes Glück.
– Karl GutzkowEin wahrhaftiger Frieden ist nicht durch das Fehlen von Spannungen, sondern durch die Vorherrschaft der Gerechtigkeit ausgezeichnet.
– Martin Luther KingOb aber der Mensch nun von Natur moralisch gut oder böse ist? Keines von beiden, denn er ist von Natur gar kein moralisches Wesen; er wird dieses nur, wenn seine Vernunft sich bis zu den Begriffen der Pflicht und des Gesetzes erhebt.
– Immanuel KantJeder kann mit dem Leid eines Freundes sympathisieren, aber es verlangt eine feine Natur, um mit dem Erfolg eines Freundes zu sympathisieren.
– Oscar WildeIch denke immer noch, irgendwann einmal sitzen wir alle in Bayreuth zusammen und begreifen gar nicht mehr, wie man es anderswo aushalten konnte.
– Friedrich NietzscheWenn nicht Geburt, schafft Güter mir die List; Mir gilt für gut, was dazu nützlich ist.
– William ShakespeareDenn wer unendlich resigniert hat, ist sich selber genug.
– Søren KierkegaardPrüfe, ob du lieber dich oder etwas von dem Deinigen aufgeben willst.
– Seneca d.J.Mensch, genieße dein Leben, als müssest morgen du weggehn; Schone dein Leben, als ob ewig du weiletest hier.
– Johann Gottfried HerderDer Himmel und Ferdinand reißen an meiner blutenden Seele.
– Friedrich SchillerErziehung ist Erziehung zur Freiheit.
– Ludwig BörneDie freie Rede [ist das Schönste am Menschen].
– Diogenes von SinopeAch, was ich weiß, kann jeder wissen - mein Herz habe ich allein.
– Johann Wolfgang von GoetheIn der Ehe pflegt gewöhnlich immer einer der Dumme zu sein. Nur wenn zwei Dumme heiraten -: das kann mitunter gut gehn.
– Kurt TucholskyDer König herrscht, aber er regiert nicht.
– Adolphe ThiersDas Trinken hat wie die Malerei seinen mechanischen und dichterischen Teil, so wie auch Liebe. Dieses gehört mit zur Pinik.
– Georg Christoph LichtenbergWarum? Warum ich lebe? Vielleicht aus Trotz? Aus purem Trotz.
– Wolfgang BorchertDas Auge hat sein Dasein dem Licht zu danken. Aus gleichgültigen tierischen Hilfsorganen ruft sich das Licht ein Organ hervor, das seinesgleichen werde, und so bildet sich das Auge am Lichte fürs Licht, damit das innere Licht dem äusseren entgegentrete.
– Johann Wolfgang von GoetheZu geistiger Offenbarung gehört der Wille, den Geist zu entfalten.
– Bettina von Arnim