Zufällige Zitate

  • Das Gericht will nichts von dir. Es nimmt dich auf, wenn du kommst, und es entläßt dich, wenn du gehst.
    Franz Kafka

  • Stets sollte man sich der größeren Zahl anpassen, und niemals sich auffällig sehen lassen.
    Molière

  • Der Sauerteig eines widersprechenden Geistes scheint mir unentbehrlich, damit das Werk gedeihe und genießbar werde.
    Ludwig Börne

  • in der Mathematik giebt es kein Ignorabimus!
    David Hilbert

  • Was ist denn nun das für gewaltiges Ding: der Staat? Wohnt
    Georg Büchner

  • Was Gott liebt, das ist etwas; was Gott nicht liebt, das ist nichts, sagt das Buch der Weisheit.
    Eckhart von Hochheim

  • Du bist nicht Opfer, sondern Schöpfer deiner Welt.
    Thomas Dürr

  • Beiläufig gesagt: das ganze Problem der Juden ist nur innerhalb der nationalen Staaten vorhanden, insofern hier überall ihre Thatkräftigkeit und höhere Intelligenz, ihr in langer Leidensschule von Geschlecht zu Geschlecht angehäuftes Geist- und Willenscapital, in einem neid- und hassenserweckenden Maasse zum Uebergewicht kommen muss, so dass die litterarische Unart fast in allen jetzigen Nationen überhand nimmt - und zwar je mehr diese sich national gebären -, die Juden als Sündenböcke aller möglichen öffentlichen und inneren Uebelstände zur Schlachtbank zu führen.
    Friedrich Nietzsche

  • Einem einzigen Zeugen glaubt man nicht, selbst wenn es Cato wäre.
    Hieronymus

  • Nichts sein und nichts lieben, ist identisch.
    Ludwig Feuerbach

  • Es ist schwer, der Gerechtigkeit in Kürze Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.
    Robert Musil

  • Was wird nun aus unserem tschechisch-magyarischen Vaterland?
    Franz Grillparzer

  • Der Beweis soll nicht nur von der Wahrheit des Bewiesenen überzeugen, sondern soll auch den Zusammenhang der Wahrheiten untereinander aufdecken. Darum hat schon Euklid Wahrheiten bewiesen, die keines Beweises bedürftig erscheinen, weil sie ohne dies einleuchten.
    Gottlob Frege

  • Menschen, die einander ohne tatsächlich klaren Grund nicht trauen, trauen sich selber nicht.
    Friedrich Theodor Vischer

  • Auch fängt keiner ja einen Streit an, wenn er den ersten Schlag tut: solange der andre ihn einsteckt, ist der Streit hinfällig.
    Hartmann von Aue

  • Wir sehen in der Natur nicht Wörter, sondern immer nur Anfangsbuchstaben von Wörtern, und wenn wir alsdann lesen wollen, so finden wir, dass die neuen so genannten Wörter wiederum bloß Anfangsbuchstaben von andern sind.
    Georg Christoph Lichtenberg

  • Die Kirchen haben weder das Wissen noch den Glauben, um die Welt zu retten.
    Helena Petrovna Blavatsky

  • Wie glücklich Adam gewesen sein muss. Wenn er etwas Gutes sagte, so wusste er, dass das vor ihm noch niemand gesagt hatte.
    Mark Twain

  • Für mich ist Bach der größte Prediger. Seine Kantaten und Passionen wirken eine Ergriffenheit der Seele, in welcher der Mensch für alles Wahre und Einende empfänglich und über das Kleine und Trennende erhoben wird...
    Charles-Marie Widor

  • Herr Durst ist ein gestrenger Mann, // Der läßt sich gar nicht foppen.
    – August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

  • Die Öffentlichkeit hat eine unstillbare Neugier, alles zu wissen, nur nicht das Wissenswerte.
    Oscar Wilde

  • Die Politik ist die Wissenschaft von der Freiheit: die Beherrschung des Menschen durch den Menschen, gleichviel hinter welchem Namen sie sich verbergen mag, ist Unterdrückung, die höchste Vollkommenheit der Gesellschaft findet sich in der Vereinigung von Ordnung und Anarchie.
    Pierre Joseph Proudhon

  • Dass doch die Jugend immer zwischen den Extremen schwankt!
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Frau, schreib ich für den Ruhm, und für die Ewigkeit? Nein, zum Vergnügen meiner Freunde!
    Anna Luise Karsch

  • Die Erinnerung an Abwesende wird durch die Zeit nicht ausgelöscht, aber doch verdeckt.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Weil wir im Kerker geboren und großgezogen sind, merken wir nicht mehr, daß wir im Loch stecken mit angeschmiedeten Händen und Füßen und einem Knebel im Munde." -
    Georg Büchner

  • Die Tragödie ist das Gebiet aller hohen Affekte, der Extreme der Leidenschaften.
    Ludwig Tieck

  • Dem Geiste, der nach langem Mühen die Welt los geworden ist, dem weltlosen Geiste, bleibt nach dem Verluste der Welt und des Weltlichen nichts übrig, als - der Geist und das Geistige.
    Max Stirner

  • Weil, so schließt er messerscharf, // nicht sein kann, was nicht sein darf.
    Christian Morgenstern

  • Der nächste Tag ist der Schüler des vorigen.
    Publilius Syrus

  • Aufmerksamkeit ist das Leben!
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Wer sich im Geist und in der Wahrheit als Bruder von Hunderten fühlt, der ist ein höherer Mensch als der zärtlichste Bruder von einem.
    Johann Heinrich Pestalozzi

  • Tatsächlich ist der Antisemitismus die Folge der Judenemanzipation, Bevölkerungen, denen das historische Verständnis mangelt — also alle —, sehen uns aber nicht als geschichtliches Produkt an, nicht als die Opfer früherer, grausamer und noch beschränkterer Zeiten. Die wissen nicht, daß wir so sind, weil man uns unter Qualen so gemacht hat, weil die Kirche das Wuchergewerbe für Christen unehrlich machte und wir durch die Herrscher in Geldgeschäfte gedrängt wurden. Wir kleben am Geld, weil man uns aufs Geld geworfen hat.
    Theodor Herzl

  • Uns ist ganz kannibalisch wohl, // Als wie fünfhundert Säuen!
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Der Hunger treibt den Wolf aus dem Wald.
    Honoré de Balzac

  • Die Liebe, Königin aller Herzen, die freie und einzigartige, ist käuflich zu haben. Wie haben wir sie gezwungen, uns tributpflichtig zu sein!
    Gottfried von Straßburg

  • Das Vokabular von Geld kennt kein Nein
    Torch

  • Die alten Menschen sind größer, reiner und heiliger gewesen, als wir, es hat in ihnen und über sie noch der Schein des göttlichen Ausgangs geleuchtet, etwa wie helle, reine Körper noch eine Weile fortleuchten oder glänzen, wenn man sie unmittelbar aus dem grellen Sonnenstrahl in dichte Dunkelheit versetzt.
    Jacob Grimm

  • Unterm Arm die krumme Sichel, // Gehen wir ins Feld, // Mit der Harke, mit dem Stichel // Gehen wir ins Feld!
    Johann Wilhelm Ludwig Gleim

  • Wen Gott lieb hat, den lässt er fallen in dieses Land
    Ludwig Ganghofer



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