Zufällige Zitate

  • Er war nunmehr der Länder satt // Wo man so viele Kreuze hat // Und man für lauter Creuz und Krist // Ihn eben und sein Kreuz vergisst.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Schwachheit, dein Name ist Weib!
    William Shakespeare

  • Du nicht von Gott, Tyrann!
    Gottfried August Bürger

  • In dem Maße, wie der Wille und die Fähigkeit zur Selbstkritik steigen, hebt sich auch das Niveau der Kritik am andern.
    Christian Morgenstern

  • Wie Liebe Ausströmung inneren Wertes ist, so ist der Haß Ausströmung innerer Wertlosigkeit auf sein Objekt. Oder, wie man sich hierüber auch schon, sehr zutreffend, ausgedrückt hat: die Liebe beseelt, der Haß entseelt.
    Ferdinand Ebner

  • Die genaue Schärfe der Mathematik aber darf man nicht für alle Gegenstände fordern, sondern nur für die Stofflosen. Darum passt diese Weise nicht für die Wissenschaft der Natur, denn alle Natur ist wohl mit Stoff verbunden.
    Aristoteles

  • Wanderer, kommst du nach Sparta, verkündige dorten, du habest // Uns hier liegen gesehn, wie das Gesetz es befahl.
    Friedrich Schiller

  • Es lebe, wer sich tapfer hält!
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Erinnere dich, dass du ein Schauspieler in einem Drama bist; deine Rolle verdankst du dem Schauspieldirektor. Spiele sie, ob sie nun kurz oder lang ist. Wenn er verlangt, dass du einen Bettler darstellst, so spiele auch diesen angemessen; ein Gleiches gilt für einen Krüppel, einen Herrscher oder einen Durchschnittsmenschen. Denn das allein ist deine Aufgabe: Die dir zugeteilte Rolle gut zu spielen; sie auszuwählen, ist Sache eines anderen.
    Epiktet

  • Tod und Schlaf sind Kinder von zwei Vätern und einer guten Mutter.
    Theodor Gottlieb von Hippel

  • Z'Basel an mim Rhi, // jo dört möchti si! // Weiht nit d'Luft so mild und lau, //und der Himmel isch so blau //an mim liebe Rhi.
    Johann Peter Hebel

  • Der alte Kritiker ist sanft und gütig, der junge erbarmungslos.
    Honoré de Balzac

  • Nicht an die Güter hänge dein Herz, // Die das Leben vergänglich zieren! // Wer besitzt, der lerne verlieren, // Wer im Glück ist, der lerne den Schmerz!
    Friedrich Schiller

  • Es gibt in der Regel keinen Prozess, in dem nicht eine Frau den Streit verursacht hätte.
    Juvenal

  • Katz, das geb ich dir!
    Burkard Waldis

  • Die Ethik ist in Wahrheit die leichteste aller Wissenschaften.
    Arthur Schopenhauer

  • Staat = politische Gesellschaft und Zivilgesellschaft, das heißt Hegemonie, gepanzert mit Zwang.
    Antonio Gramsci

  • Mehr ist die Hälfte als das Ganze.
    Hesiod

  • Und so, nachdem ich mir den Scherz erlaubt, dem eine Stelle zu gönnen, in diesem durchweg zweideutigen Leben kaum irgend ein Blatt zu ernsthaft seyn kann, gebe ich mit innigem Ernst das Buch hin, in der Zuversicht, daß es früh oder spät diejenigen erreichen wird, an welche es allein gerichtet seyn kann, und übrigens gelassen darin ergeben, daß auch ihm in vollem Maaße das Schicksal werde, welches in jeder Erkenntniß, also um so mehr in der wichtigsten, allezeit der Wahrheit zu Theil ward, der nur ein kurzes Siegesfest beschieden ist, zwischen den beiden langen Zeiträumen, wo sie als paradox verdammt und als trivial geringgeschätzt wird. Auch pflegt das erstere Schicksal ihren Urheber mitzutreffen.— Aber das Leben ist kurz und die Wahrheit wirkt ferne und lebt lange: sagen wir die Wahrheit.
    Arthur Schopenhauer

  • Mode ist, was man selber trägt. Was unmodern ist, tragen die anderen.
    Oscar Wilde

  • Im politischen Leben muss man früher oder später einen Kompromiss schließen.
    Oscar Wilde

  • Alles Erkenntnis setzt Verstand voraus.
    Immanuel Kant

  • Der Erfinder der Kunst, Bettler zu unterstützen, hat viele ins Elend gebracht.
    Menandros

  • Einst bestimmte es (das römische Volk) über alles, die Herrschaft, die Ämter und die Legionen. Doch nun wünscht sich das Volk, um zufrieden zu sein, nur noch zwei Dinge: Brot und Spiele.
    Juvenal

  • Der Freiheit zu denken ist erstlich der bürgerliche Zwang entgegengesetzt.
    Immanuel Kant

  • Ich sterbe. Du stirbst. Er stirbt. Viel schlimmer ist, wenn ein volles Faß verdirbt.
    Joachim Ringelnatz

  • Solange keine Wolken da sind, freue man sich des himmlischen Lichts.
    Theodor Fontane

  • Triff mich in den Bauch!
    Agrippina die Jüngere

  • Den leeren Schlauch bläßt der Wind auf, // Den leeren Kopf der Dünkel.
    Matthias Claudius

  • Der Name "die Weiße Rose" ist willkürlich gewählt. Ich ging von der Voraussetzung aus, daß in einer schlagkräftigen Propaganda gewisse feste Begriffe da sein müssen, die an und für sich nichts besagen, einen guten Klang haben, hinter denen aber ein Programm steht.
    Hans Scholl

  • Von allen den Erwerbszweigen aber, aus denen irgendein Gewinn gezogen wird, ist nichts besser als Ackerbau, nichts einträglicher, nichts angenehmer, nichts eines Menschen, nichts eines Freien würdiger.
    Cicero

  • Die Kinder des Genies erben normalerweise nichts weiter als ausgebrannte Gehirne.
    August Strindberg

  • Der Charakter ruht auf der Persönlichkeit, nicht auf den Talenten.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Weibern und dem Spiel zuliebe wurde mancher Mann zum Diebe.
    Freidank

  • Die Kunst ist eine so reine himmlische Region, zu der sich wenige ganz erhoben haben und die nur im Glauben daran erkannt und völlig begriffen werden kann.
    Philipp Otto Runge

  • Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst.
    Friedrich Schiller

  • Die Massen scheinen mir nur in dreierlei Hinsicht einen Blick zu verdienen: einmal als verschwimmende Copien der grossen Männer, auf schlechtem Papier und mit abgenutzten Platten hergestellt, sodann als Widerstand gegen die Grossen und endlich als Werkzeuge der Grossen; im Uebrigen hole sie der Teufel und die Statistik!
    Friedrich Nietzsche

  • Die Kirche Roms hat durch die Einführung des Weihnachtsfestes das Christenthum gerettet.
    Paul de Lagarde

  • Der Mensch ist also beides zugleich: eine
    Max Scheler

  • Warum lieben wir die Tugend an andern zehnmal mehr als an uns? Warum fühlen wir so viel Wärme gegen einen Aufopfernden und halten's für Schuldigkeit bei uns? Einmal müssen wir uns irren.
    Jean Paul



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