Zufällige Zitate

  • Ein andrer Bürger zieht vor, mit dem Tod zu spielen und Gesundheit in kleinen Teilchen zu kaufen, den Tod durch Bestechung mit Zuckerpillen fernzuhalten. Bald ist er im Grab und der ganze Zucker wird wieder aus ihm herausgespült. Dieser Bürger verließ sich auf die Homöopathie und suchte einen homöopathischen Arzt, einen Freund des Todes, auf.
    Mark Twain

  • Die Nazis unterhielten Vernichtungslager mit menschlichen Insassen, und wir unterhalten Vernichtungslager mit tierlichen Insassen.
    Helmut Kaplan

  • Hör auf, allen Vorbeigehenden der Erde obszöne Einladungen zuzuflüstern, Venedig, du alte Kupplerin, die du unter deinem schweren Gewand aus Mosaiken zermürbende romantische Nächte, klagende Ständchen und erschreckende Hinterhalte bereitstellst!
    Filippo Tommaso Marinetti

  • Unglücklich ist der Mensch, vertraut er dieser Welt!
    Pierre de Ronsard

  • Nicht ohne Absicht hat die sorgsame Natur in der Biene die Süße des Honigs mit der Schärfe des Stachels verbunden. Sehnen und Knochen hat der Leib, so sei der Geist auch nicht lauter Sanftmut.
    Baltasar Gracián y Morales

  • Eine Liebe, die seit langem besteht, gibt man nicht leicht auf.
    Catull

  • Der Mensch ist gut und will nicht, daß man vor einem andern als ihm selbst krieche.
    Jean Paul

  • Ein Denkmal wird die Nachwelt mir errichten.
    Arthur Schopenhauer

  • Halte die Augen vor der Ehe offen - dann halb geschlossen.
    Benjamin Franklin

  • Ihr haltet mich für würdig, das Los der großen Männer zu teilen, die ihr ermordet habt; ich werde danach streben, mit demselben Mute, den sie gezeigt haben, auf dem Schafott zu erscheinen.
    Marie-Jeanne Roland

  • Wer nicht eher isset, als ihn hungert, und nichts trinket als das liebe Wasser, der wird selten krank.
    Sophie Mereau

  • Wo aber Gefahr ist, wächst // das Rettende auch.
    Friedrich Hölderlin

  • Den Stolz hat Gott noch stäts vernichtet // Und Demuth immer aufgerichtet, [...].
    Carl Leberecht Immermann

  • Jede Lust ist ein Gut, weil sie uns vertrauter Natur ist, doch sollte nicht jede gewählt werden - ebenso wie jeder Schmerz ein Übel ist, dennoch nicht jeder immer vermieden werden sollte.
    Epikur

  • Erkenne den rechten Zeitpunkt!
    Pittakos von Mytilene

  • Ein Gutseinwollen an sich, gewissermaßen als Selbstzweck, als Lebensberuf, verfällt der Ironie der Unwirklichkeit, aus dem echten Streben nach dem Guten wird hier die Streberei des Tugendboldes.
    Dietrich Bonhoeffer

  • Alles ist Materie was mittels der Organe zu uns kommt.
    Novalis

  • Bescheidne Wahrheit sprech ich dir. // Wenn sich der Mensch, die kleine Narrenwelt, // Gewöhnlich für ein Ganzes hält.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Einbläsereien sind des Teufels Redekunst.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Klage über die Schärfe des Wettbewerbs ist in Wirklichkeit meist nur eine Klage über den Mangel an Einfällen.
    Walther Rathenau

  • Du leidest an einer unheilvollen Seelenkrankheit. Die Modernen nennen sie Schwermut, die Alten hießen sie geistige Trägheit.
    Francesco Petrarca

  • Das Gleiche läßt uns in Ruhe; aber der Widerspruch ist es, der uns productiv macht.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Wer gar zu viel bedenkt, wird wenig leisten.
    Friedrich Schiller

  • Aber mit wem soll ich reden? Mit Freunden? Mit diesen rede ich freilich am liebsten. Ich dürfte ihnen nur ein halbes Wort sagen, so verstünden sie mich.
    Friedrich Gottlieb Klopstock

  • Vom Himmel reißt der Morgen das schwarze Tuch // Der Nacht, drum füll mit Magierwein den Krug, // Saqi, und reib dir deine Augen wach! // Glaub mir, du schläfst dereinst noch lang genug.
    Omar Khayyam

  • Frühe Hingabe und späte Keuschheit - kein Talent für Termine.
    Emil Gött

  • Der Mensch hat immer eine Heimat und wäre es nur der Ort, wo er gestern war und heute nicht mehr ist. Entfernung macht Heimat, Verlust Besitz.
    Alexander von Villers

  • Es wandelt niemand ungestraft unter Palmen, und die Gesinnungen ändern sich gewiß in einem Lande, wo Elefanten und Tiger zu Hause sind.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Der Pöbel hört nie auf, Pöbel zu sein, und wenn Sonne und Mond sich wandeln.
    Friedrich Schiller

  • Willst du zufrieden sein, so schaue nicht zurück auf diejenigen, die weniger besitzen als du, sondern zu denen, die mehr besitzen. Wenn dich das nicht zufriedenstellt, verdienst du es nicht, glücklich zu sein.
    Benjamin Franklin

  • Denn unsterblich in Tönen lebt fort, was ein Mund kunstvoll erzählt hat.
    Pindar

  • Leider kann ich keine Sprache anständig sprechen, deshalb mixe ich alles von überall zusammen. Ich habe ja im Grunde nie etwas gelernt. Ich habe nicht einmal Abitur gemacht und nix.
    Karl Lagerfeld

  • Unter Umständen ist es für manches Kind am besten, wenn es gar nicht erzogen wird.
    Peter Rosegger

  • Ein bißchen mehr Friede und weniger Streit
    Ein bißchen mehr Güte und weniger Neid,
    Ein bißchen mehr Liebe und weniger Haß,
    Ein bißchen mehr Wahrheit – das wär‘ doch was!
    Statt soviel Unrast ein bißchen mehr Ruh‘,
    Statt immer nur „Ich“ – ein bißchen mehr „Du“,
    Statt Angst und Hemmung ein bißchen mehr Mut, Und Kraft zum Handeln – das wäre gut.
    Kein Trübsal und Dunkel, ein bißchen mehr Licht,
    Kein quälend Verlangen, ein froher Verzicht,
    Und viel mehr Blumen, solange es geht,
    Nicht erst auf Gräbern – denn da blüh’n sie zu spät.
    Peter Rosegger

  • Wir wollten den Tempel nicht in einen Dienst stellen, für den er nicht geeignet ist.
    Jacques de Molay

  • Sufismus wird nicht erworben durch viel Beten und Fasten, sondern ist die Sicherheit des Herzens und die Großmut der Seele.
    Dschunaid

  • Wo fehlt's nicht irgendwo auf dieser Welt? // Dem dies, dem das, hier aber fehlt das Geld.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Zur Rechten sieht man, wie zur Linken // Einen halben Türken heruntersinken.
    Ludwig Uhland

  • Die Armee ist die klarste, die greifbarste und am engsten an die Ursprünge gebundene Manifestation, die es von Staate gibt.
    Georges Sorel

  • Nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir.
    Seneca d.J.



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