Zufällige Zitate
Man kann nur Philosoph werden, nicht es sein; so bald man es zu sein glaubt, hört man auf es zu werden.
– Friedrich SchlegelWir bauen an dir mit zitternden Händen, // und wir türmen Atom auf Atom. // Aber wer kann dich vollenden, // du Dom.
– Rainer Maria RilkeNie zuvor in der Geschichte menschlicher Konflikte hatten so viele so wenigen so viel zu verdanken.
– Winston ChurchillDie wahre Ruhe der Gemüter // Ist Tugend und Genügsamkeit.
– Christian Fürchtegott GellertMir ekelt vor diesem tintenklecksenden Säkulum.
– Friedrich SchillerDas Wesen des Mannes ist die Männlichkeit, das des Weibes die Weiblichkeit. Sei der Mann auch noch so geistig und hyperphysisch - er bleibt doch immer Mann; ebenso das Weib. Die Persönlichkeit ist daher nichts ohne Geschlechtsunterschied.
– Ludwig FeuerbachEs läßt sich nämlich beobachten, daß der Zorn im gewissen Grad auf die Stimme sachlicher Reflexion hinhört, aber sie nicht richtig hört. Es ist wie bei den voreiligen Dienern: noch ehe sie alles gehört haben, was man ihnen sagt, rennen sie davon und bringen dann den Auftrag durcheinander.
– AristotelesSo sind die Menschen! Immer hab'nse was am andern auszusetzen, doch nach sich selber kucken tunse nich.
– Eduard Douwes DekkerDie Politik verdirbt den Charakter.
– Eugen SierkeDie Menschen stehen unter dem Gesetze der Macht.
– Friedrich von WieserJetzt verdrängt die Maschine den Menschen. Unter den richtigen Umständen wird sie ihm dienen.
– Oscar WildeDie Vorurtheile hängen den Menschen an, wie das Moos den Bäumen. Wer sie mit Gewalt auskratzen wollte, würde dem Baume schaden.
– Karl Ludwig von KnebelHeut' ballt man nur die Hände, man faltet sie nicht mehr.
– Ferdinand FreiligrathWo Männer schweigen, reden die Gedanken.
– Carl SpittelerEinige verwechseln Aufgewecktheit mit Scharfsinn; der Unterschied zwischen Aufgewecktheit und Scharfsinn ist derselbe wie zwischen einem Glühwürmchen und dem Blitz.
– Mark Twainum die Zeit vom Kongreß zu Verona herum meinte der gute Kaiser: »Völker? Was ist das? Ich weiß Nichts von Völkern, ich kenne nur Unterthanen.«
– Franz I. von ÖsterreichWas ist's denn, wenn ich auf eine Leiche trete, um aus dem Grab zu klettern?
– Georg BüchnerDer Feinde Meute // hetzte mich müd, // Gewitterbrunst // brach meinen Leib: // doch schneller als ich der Meute // schwand die Müdigkeit mir; // sank auf die Lider mir Nacht, // die Sonne lacht mir nun neu!
– Richard WagnerEin Pferd, ein Pferd, mein Königreich für'n Pferd!
– William ShakespeareWohltätig ist des Feuers Macht, // Wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht.
– Friedrich SchillerDer Schmerz ist der große Lehrer der Menschen. Unter seinem Hauche entfalten sich die Seelen.
– Marie von Ebner-EschenbachDurch albernes Geheule wird nie was in der Welt gebessert.
– Wilhelm RaabeAll das Kleinliche, Trügerische abstreifen, das uns hindert, glücklich zu sein – das ist der Sinn und das Ziel unseres Lebens. Nur vorwärts!.
– Anton TschechowWer wird so vermessen sein, sich in eine Königin zu verlieben, ohne dass sie ihn zuvor ermutigt?
– StendhalIn dulci jubilo
– Heinrich SeuseDer Mensch ist das Maß aller Dinge. Derjenigen, die sind, so wie sie sind. Derjenigen, die nicht sind, so wie sie nicht sind.
– ProtagorasAuf die Titelseite meiner gesammelten Werke zu setzen: Hier wird es aus unzähligen Beispielen zu begreifen sein, was der Nutzen der Mathematik für das Urteil der Naturwissenschaften ist, und wie unmöglich es ist, korrekt zu philosophieren ohne die Führung der Geometrie, wie es der weise Grundsatz Platons besagt.
– Galileo GalileiDie erste Bürgerpflicht ist, seinem Vaterlande zu dienen.
– Friedrich II. (Preußen)Learning by doing!
– Robert Baden-PowellGenau genommen, leben sehr wenige Menschen in der Gegenwart. Die meisten bereiten sich vor, demnächst zu leben.
– Jonathan SwiftDas Familienleben ist ein Eingriff in das Privatleben.
– Karl KrausUnd nun ist Krieg, großer Krieg. Unser Deutschland hat so furchtbar viel Feinde, die müssen wir nun alle totschießen; und Vater und Onkel Joachim wollen auch mithelfen. Eigentlich sollte man das doch nicht tun. Eigentlich lernt man doch immer: liebet eure Feinde! Aber ich habe das gewiß wieder nicht richtig verstanden; manchmal wird man sie wohl nicht lieben dürfen.
– Paula DehmelDer ungeheure Reichtum hat eine ungeheure Armut erzeugt. Die Gegensätze sind enorm geworden, dass einen die Ahnung überkommt: Wir stehen an der Schwelle einer neuen Welt. Möchten die Köpfe nicht vernagelt, die Herzen nicht verstockt sein, damit das, was geschehen muss, auf dem Weg der Reform geschieht.
– Peter RoseggerDer größte Feind des Fortschritts ist nicht der Irrtum, sondern die Trägheit.
– Henry Thomas BuckleBei Hofe ist der Unglaube verpönt, weil er den Interessen der Fürsten als schädlich gilt, Unglaube ist auch in Gegenwart junger Mädchen verpönt, wie leicht könnte er sie abhalten zu heiraten. Man wird zugeben, wenn es einen Gott gibt, muss es ihm sehr wohlgefällig sein, aus solchen Beweggründen verehrt zu werden.
– StendhalGott hat mich gesandt, damit ich die gefährliche Lage bereinige und den Menschen den reinen Weg der Einheit Gottes zeige, so habe ich alles aufgezeigt. Zudem bin ich gesandt worden, um die Glaubenskraft zu stärken und die Existenz Gottes vor Augen zu führen, da der Zustand des Glaubens aller Völker sehr schwach geworden ist und das Jenseits nur als ein Märchen angesehen wird. Ebenfalls beweist jeder Mensch durch seine Handlungen, dass er niemals in dem Maße Vertrauen und Glauben für Gott und das jenseits aufbringt,in dem er an weltliche Dinge und Mittel glaubt und auf sie vertraut. Es sind allein lauter Lippenbekenntnisse, während im Herzen die Liebe für die Welt die Oberhand hat.
– Mirza Ghulam AhmadDer Mittelweg ist oft doppeltgefährlich.
– Christian Dietrich Grabbe