Zufällige Zitate
Denn alles, was den Gesetzen des Verstandes und der Vernunft widerstreitet, ist freilich unmöglich; was aber, da es Gegenstand der reinen Vernunft ist, lediglich den Gesetzen der anschauenden Erkenntnis nicht unterliegt, ist es nicht ebenso.
– Immanuel KantDu trägst den Kopf bald so hoch, dass du dir nicht mehr den Hut aufsetzen kannst!
– Honoré de BalzacIch habe schon wieder was verbrochen in der Gravitationstheorie, was mich ein wenig in Gefahr setzt, in einem Tollhaus interniert zu werden.
– Albert EinsteinSehnsucht ist besser als Erfüllung.
– Hans FalladaDer Anblick eines fähigen Kopfes ist ein Ärgernis für die Banausen. [...] es ist das Kennzeichen der Gemeinen, daß sie den Höherstehenden, an den sie sonst nicht herankommen, mit ihrer Gehässigkeit verfolgen.
– SaadiEs ist das wahre Glück an keinen Stand gebunden.
– Friedrich von HagedornIhr Mann ist tot und lässt Sie grüßen.
– Johann Wolfgang von GoethePolitik ist ein weites Feld für Zank und Streit.
– Michel de MontaigneDas Leben ist entweder ein Seil oder ein Federbett. Man gebe mir das Seil.
– Albrecht DürerNicht das Sterben, das Überleben ist hart.
– Peter RoseggerDas Vorauswissen Gottes macht alles Kommende gewiss und bestimmt; ja seine Voraussicht und seine Vorausbestimmung, auf welche das Vorauswissen gegründet erscheint, thut noch mehr, da Gott nicht gleich dem Menschen die Ereignisse mit Gleichgültigkeit betrachten und sein Urtheil anhalten kann, weil alles nur durch die Beschlüsse seines Willens und die Wirksamkeit seiner Macht zum Dasein gelangt.
– Gottfried Wilhelm LeibnizPassen Sie auf! Der Kerl wird, statt dass man ihn unschädlich macht, nach echt österreichsicher Art noch mit dem Verdienstkreuz dekoriert!
– Franz Ferdinand von ÖsterreichMein Verbrechen ist, dass ich an Deutschland glaubte auch über eine mögliche Not- und Nachtstunde hinaus.
– Alfred DelpSeien wir doch, was wir sind, und seien wir es gut.
– Franz von SalesNicht darauf kommt es an, daß man ein argloses Menschenkind mit Schätzen überhäuft, als vielmehr einzig nur darauf, daß man seinen oft recht bescheidenen Wunsch erfüllt.
– Peter RoseggerMan muß etwas Neues machen, um etwas Neues zu sehen.
– Georg Christoph LichtenbergLegt nicht mit dem Hemd die Scham ab.
– Clemens von AlexandriaAch, wie oft seh ich große Kunst gut Ding im Schlaf, desgleichen mir wachend nit fürkommt!
– Albrecht DürerDie Knackwürstchenfotografie liegt mir nicht. Bei meiner Arbeit handelt es sich um eine etwas poetischere Version der Wirklichkeit. Ich bin kein Urologe.
– Karl LagerfeldDer Krieg aber selbst bedarf keines besondern Bewegungsgrundes, sondern scheint auf die menschliche Natur gepropft zu sein, und sogar als etwas Edles, wozu der Mensch durch den Ehrtrieb, ohne eigennützige Triebfeder, beseelt wird, zu gelten: so, daß Kriegesmut (von amerikanischen Wilden sowohl, als den europäischen, in den Ritterzeiten) nicht bloß, wenn Krieg ist (wie billig), sondern auch, daß Krieg sei, von unmittelbarem großem Wert zu sein geurteilt wird, und er oft, bloß um jenen zu zeigen, angefangen, mithin in dem Kriege an sich selbst eine innere Würde gesetzt wird, sogar daß ihm auch wohl Philosophen, als einer gewissen Veredelung der Menschheit, eine Lobrede halten, uneingedenk des Ausspruchs jenes Griechen: »Der Krieg ist darin schlimm, daß er mehr böse Leute macht, als er deren wegnimmt«.
– Immanuel KantMan muss sich der Idee erlebend gegenüberstellen können; sonst gerät man unter ihre Knechtschaft.
– Rudolf SteinerNun so wäre denn endlich die Untersuchung in die Geheimnisse der Mathematik gehüllt, damit doch ja niemand so leicht wage, sich diesem Heiligtum zu nähern.
– Johann Wolfgang von GoetheEin Aphorismus braucht nicht wahr zu sein, aber er soll die Wahrheit überflügeln. Er muss mit einem Satz über sie hinauskommen.
– Karl KrausDu kannst! So wolle nur!
– Johann Wolfgang von GoetheMit dem Besten, was in mir steckte, hatte ich versucht, ein bißchen mehr Glück in diese Welt hineinzuschreiben.
– Frances Hodgson BurnettIn der Jugend lernt, im Alter versteht man.
– Marie von Ebner-EschenbachDie Menschen, da sie zum Notwendigen nicht hinreichen, bemühen sich ums Unnütze.
– Johann Wolfgang von GoetheIn Wien stellen sich die Nullen vor den Einser.
– Karl KrausDer politische Journalismus ist keine Lebensversicherung: das Risiko erst gibt seinen besten Antrieb.
– Carl von OssietzkyDich, liebste Freundin, anzusehen, genügt mir, um glücklich zu sein.
– Mönch von SalzburgVor allen Dingen soll man nie vergessen, daß die Gesellschaft lieber unterhalten, als unterrichtet sein will [...].
– Adolph Freiherr Knigge