Zufällige Zitate
Ein garstig Lied! Pfui! ein politisch Lied!// Ein leidig Lied!
– Johann Wolfgang von GoetheAuf der lyrischen Oase // wiegt als Palmbaum sich die Phrase.
– Arno HolzDie von einer Generation gesammelten Erfahrungen sind im allgemeinen für die folgende nutzlos, darum hat es keinen Zweck, geschichtliche Ereignisse als Beweise anzuführen.
– Gustave Le BonSchiller: oder der Moral-Trompeter von Säckingen.
– Friedrich NietzscheDie Zahl der deutschen Kriegerdenkmäler zur Zahl der deutschen Heine-Denkmäler verhält sich hierzulande wie die Macht zum Geist.
– Kurt TucholskyEs ist immer gewagt, Menschenkenner zu sich zu Gaste zu laden, und es ist immer lohnend für Menschenkenner, in eines Nachbarn Haus zu treten. Völker wie Personen verkörpern in ihren Wohnräumen ihren Charakter.
– Peter RoseggerDie Religion ist eine von verschiedenen Arten geistigen Joches, das überall und allenthalben auf den durch ewige Arbeit für andere, durch Not und Vereinsamung niedergedrückten Volksmassen lastet. […] Die Religion ist das Opium des Volks. Die Religion ist eine Art geistigen Fusels, in dem die Sklaven des Kapitals ihr Menschenantlitz und ihre Ansprüche auf ein halbwegs menschenwürdiges Leben ersäufen.
– LeninFür das Geliebte leiden ist so süß.
– Franz GrillparzerNiemand weiß, was er tut, wenn er recht handelt; aber des Unrechten sind wir uns immer bewußt.
– Johann Wolfgang von Goethees wird bei uns Deutschen mit wenig so viel Zeit todtgeschlagen wie mit dem Biertrinken.
– Otto von BismarckDer Körper kann ohne den Geist nicht bestehen, aber der Geist bedarf nicht des Körpers.
– Erasmus von RotterdamUnd stirbt er einst, Nimm ihn, zerteil in kleine Sterne ihn: Er wird des Himmels Antlitz so verschönen, Dass alle Welt sich in die Nacht verliebt Und niemand mehr der eitlen Sonne huldigt.
– William ShakespeareWir wandeln auf Glatteis und sind keinen Augenblick sicher, daß wir nicht fallen.
– Friedrich Theodor VischerGott sei Dank sind wir Anhänger der Scharia.
– Tayyip ErdoğanNicht darauf kommt es an, daß man ein argloses Menschenkind mit Schätzen überhäuft, als vielmehr einzig nur darauf, daß man seinen oft recht bescheidenen Wunsch erfüllt.
– Peter RoseggerEs zeugt nicht von Klugheit, dass man den Übeln entgegengeht; es sei denn, um sie zu überwinden.
– Baltasar Gracián y MoralesUnd alle Götter lachten damals und wackelten auf ihren Stühlen und riefen: »Ist das nicht eben Göttlichkeit, dass es Götter, aber keinen Gott giebt?« Wer Ohren hat, der höre.
– Friedrich NietzscheEs ist nur gut, dass der Krieg so schrecklich ist – wir würden sonst vielleicht Gefallen daran finden.
– Robert Edward LeeAlles Individualisieren führt zur ewigen inneren Form, von der die äußere nur der Firniß ist, und nur aus der vollendenten Form geht das Befreiende hervor.
– Friedrich HebbelWer hieß dich mich zerren, mich! in diese Welt hinein? Laß mich erfrieren, verhungern, versteinen in der meinigen!
– Hugo von HofmannsthalDie meisten Glaubens-Lehrer verteidigen ihre Sätze, nicht weil sie von der Wahrheit derselben überzeugt sind, sondern weil sie die Wahrheit derselben einmal behauptet haben.
– Georg Christoph LichtenbergHinaus! Letzte Worte sind für Narren, die noch nicht genug gesagt haben.
– Karl MarxFreiheit ist Gleichheit, weil es Freiheit nur im gesellschaftlichen Zustande gibt, und es ohne Gleichheit keine Gesellschaft gibt.
– Pierre Joseph ProudhonDiese Clotilde ist endlich einmal eine Tänzerin, die völlig eigenes Erleben formt, die sich von keinerlei historischem Kostüm gängeln lässt, die aus dem Reichtum ihres kleinen Herzens eine neue Welt entfaltet.
– Rudolf von DeliusZweifellos ist in mir die Gier nach Büchern. Nicht eigentlich sie zu besitzen oder zu lesen, als vielmehr sie zu sehen, mich in der Auslage eines Buchhändlers von ihrem Bestand zu überzeugen.
– Franz KafkaMan soll den Tag nicht vor dem Abend loben.
– Friedrich SchillerBlut ist ein ganz besondrer Saft.
– Johann Wolfgang von GoetheEin empfindlicher Mensch ist sich selbst gegenüber viel strenger, als andere annehmen.
– August StrindbergDenn wer nur selber einsichtsvoll sich dünkt, begabt mit Geist und Rede wie kein Zweiter, enthüllt bei Licht besehen sich als leer.
– SophoklesDass ich mich verheirate, soll kein Grund sein, dass ich nichts werde.
– Paula Modersohn-BeckerSchach(spiel): Zu ernsthaft für ein Spiel, zu seicht als Wissenschaft.
– Gustave FlaubertVor Ihro Kayserliche Majestät, hab ich, wie immer schuldigen Respect. Er aber, sags ihm, er kann mich im Arsch lecken.
– Johann Wolfgang von GoetheWas der teufel nicht mag ertichten, // Das muß ein altes weib verrichten.
– Georg RollenhagenJede Bewegung verläuft in der Zeit und hat ein Ziel.
– AristotelesBefiehl du deine Wege // Und was dein Herze kränkt // Der allertreusten Pflege // Des, der den Himmel lenkt.
– Paul GerhardtLearning by doing!
– Robert Baden-PowellWenn nicht Geburt, schafft Güter mir die List; Mir gilt für gut, was dazu nützlich ist.
– William Shakespeare