Zufällige Zitate

  • Perlen bedeuten Thränen.
    – Gotthold Ephraim Lessing

  • Die Schwierigkeit liegt nicht so sehr in den neuen Gedanken, als in der Befreiung von den alten.
    – John Maynard Keynes

  • Der Arbeitgeber ist dem Arbeiter ein Fremder.
    – Lorenz von Stein

  • Nur um der Hoffnungslosen willen ist uns die Hoffnung gegeben.
    – Walter Benjamin

  • [...] daß man den Künstler dann erst recht lobt, wenn man über sein Werk sein Lob vergißt.
    – Gotthold Ephraim Lessing

  • Umgebung macht erst das Umgebne klar [...].
    – Leopold Schefer

  • Einen anständigen Menschen befällt der Schüttelfrost schon vor der Hochzeit.
    – Iwan Sergejewitsch Turgenew

  • Ein Irrtum ist umso gefährlicher, je mehr Wahrheit er enthält.
    – Henri-Frédéric Amiel

  • Indessen sind doch die meisten unter den Planeten gewiß bewohnt, und die es nicht sind, werden es einst werden.
    – Immanuel Kant

  • Die meisten wissen gar nicht, was sie für ein Tempo haben könnten, wenn sie sich nur einmal den Schlaf aus den Augen rieben.
    – Christian Morgenstern

  • ... die Abwesenden sind wie die Toten fern und ohne Gewalt, deswegen man auch Gutes von ihnen reden soll.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Gar keinen, wie die deutsche Literatur.
    – Ludwig Börne

  • Die Kirche hat deutsche Kaiser auf Grund ihrer Laster in Bann getan: als ob ein Mönch oder Priester über das mitreden dürfte, was ein Friedrich der Zweite von sich fordern darf. Ein Don Juan wird in die Hölle geschickt: das ist sehr naiv. Hat man bemerkt, dass im Himmel alle interessanten Menschen fehlen?
    – Friedrich Nietzsche

  • Was braucht mich Deutschlands Größe denn zu kümmern! // Ist Deutschlands nicht längst schon groß genug? // Was schafft die Größe mir als größ're Steuern!
    – Frank Wedekind

  • Ein langes Glück verliert schon allein durch seine Dauer.
    – Georg Christoph Lichtenberg

  • Im Leben werden die Partien nie so unstrittig gewonnen wie im Spiel; das Spiel gibt uns Genugtuungen, die uns das Leben versagt.
    – Emanuel Lasker

  • Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.
    – Friedrich Nietzsche

  • Hol' mir mal 'ne Flasche Bier, sonst streik ich hier, und schreibe nicht weiter!
    – Gerhard Schröder

  • Gehorche willig der Gewalt ! // Und bist du kühn und hältst du Stich
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • So großes Kleinod, einmal sein statt gelten!
    – Annette von Droste-Hülshoff

  • Leidenschaftliche Liebe und Ehe ist zweierlei.
    – Georg Wilhelm Friedrich Hegel

  • Einige verwechseln Aufgewecktheit mit Scharfsinn; der Unterschied zwischen Aufgewecktheit und Scharfsinn ist derselbe wie zwischen einem Glühwürmchen und dem Blitz.
    – Mark Twain

  • Tiefe Einsamkeit ist erhaben, aber auf eine schreckliche Art.
    – Immanuel Kant

  • Das Recht der Menschen muss heilig gehalten werden, der herrschenden Gewalt mag es auch noch so große Aufopferung kosten. Man kann hier nicht halbieren, und das Mittelding eines pragmatisch-bedingten Rechts (zwischen Recht und Nutzen) aussinnen, sondern alle Politik muss ihre Knie vor dem erstern beugen, kann aber dafür hoffen, ob zwar langsam, zu der Stufe zu gelangen, wo sie beharrlich glänzen wird.
    – Immanuel Kant

  • Das einzige Ziel der Wissenschaft [...] ist die Ehre des menschlichen Geistes.
    – Carl Gustav Jacob Jacobi

  • Der Mann hat freien Mut, // Der gerne tut, was er tut.
    – Thomasîn von Zerclaere

  • Der Sinn des Menschen strebet immer nach dem Unbegreiflichen, als sei dort das Ziel der Laufbahn und der Schlüssel des Himmels; denn bewundern kann der Mensch allein, und alles Bewunderung Erregende ist ein Bote Gottes, [...]
    – Clemens Brentano

  • Das Schattenreich ist das Paradis der Phantasten.
    – Immanuel Kant

  • Die Neider sterben, nimmer stirbt der Neid.
    – Molière

  • Es giebt Leute, denen man, wenn sie den einen Stiefel schon anhaben, nicht unbedingt zutrauen darf, daß sie auch den zweiten anziehen werden.
    – Friedrich Hebbel

  • Die Lüge ist ein Winkelgang, von dem man durch eine Hintertreppe zur Wahrheit gelangen kann.
    – Michel de Montaigne

  • Wir träumen von Reisen durch das Weltall: Ist denn das Weltall nicht in uns?
    – Novalis

  • Das Werk ist die Totenmaske der Konzeption.
    – Walter Benjamin

  • Schönheit ist der Sinn // Der Welt. Schönheit genießen heißt: die Welt // Verstehn.
    – Otto Julius Bierbaum

  • Die Selbstliebe mancher Menschen macht sie geneigt, anderen Freude zu bereiten. Die Selbstliebe anderer Menschen wieder beschränkt sich völlig darauf, sich selbst Freude zu bereiten. Dies macht den großen Unterschied zwischen Tugend und Laster.
    – Jonathan Swift

  • Der Verstand ist Brod, das sättigt; der Witz ist Gewürz, das eßlustig macht.
    – Ludwig Börne

  • Wer den Frieden wünscht, bereite den Krieg vor.
    – Vegetius

  • Sie alle ziehen ihres Weges fort // An ihr Geschäft - und meines ist der Mord!
    – Friedrich Schiller

  • Nur glückliche Menschen können ganz gut sein, und das ist das Schlimmste an dem Stachel des Unglücks, dass er zugleich vergiftet ist.
    – Karl Emil Franzos

  • Wenn die Amerikanerin so lieben könnte, wie die Deutsche glaubt, dass die Französin es täte - dann würde sich die Engländerin schön freuen. Sie hätte einen herrlichen Anlass, sich zu entrüsten.
    – Kurt Tucholsky



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