Zufällige Zitate
Es ist Arznei, nicht Gift, was ich dir reiche.
– Gotthold Ephraim LessingEin Atheist ist eine Brut der Hölle, die sich, wie der Teufel, tausendmal verstellen kann. Bald ist's ein listiger Fuchs, bald ein wilder Bär; bald ist's ein Esel, bald ein Philosoph; bald ist's ein Hund, bald ein unverschämter Poete. Kurz, es ist ein Untier, das schon lebendig bei dem Satan in der Hölle brennt, eine Pest der Erde, eine abscheuliche Kreatur, ein Vieh, das dummer ist, als ein Vieh; ein Seelenkannibal, ein Antichrist, ein schreckliches Ungeheuer.
– Gotthold Ephraim LessingRinglein sehn heut lieblich aus, // morgen werden Fesseln draus.
– Clemens BrentanoDie Wälder sind der Länder höchste Zierde.
– Gottlob KönigFür Alles werde Alles frisch gewagt.
– Friedrich SchillerOft gränzt die Lust, unwissend, an dem Leide.
– Friedrich von HagedornEs ist gar viel leichter ein Ding zu tadeln als es selbst zu erfinden.
– Albrecht DürerWer Christus hat, hat alles und kann alles.
– Philipp MelanchthonWas ist Demokratie — eine Aristokratie von Lumpengesindel.
– George Gordon ByronDie Geschichte geht zu Ende, und es erscheinen die Geschichtsschreiber.
– Francesco de SanctisZur Philosophie verhält sich die Poesie, wie die Erfahrung sich zur empirischen Wissenschaft verhält.
– Arthur SchopenhauerGott sei Dank sind wir Anhänger der Scharia.
– Tayyip ErdoğanEin ewig Rätsel bleiben will ich mir
– Friedrich SchillerWir alle liegen in der Gosse, aber einige von uns blicken nach den Sternen.
– Oscar WildeHeinrich! Mir graut's vor dir.
– Johann Wolfgang von GoetheMeine Absicht ist es, die Menschen von den falschen Vorstellungen zu befreien, die ihnen Gott als einen absoluten Herrscher darstellen, despotisch Macht ausübend, wenig geeignet und wenig wert, geliebt zu werden.
– Gottfried Wilhelm LeibnizEine schlechte Wohnung macht brave Leute verächtlich.
– Johann Wolfgang von GoetheEs gibt Eheleute, die ihr Glück auswärts suchen, und in ihrem Hause liegt es aufgebahrt, scheintot. Auferstehen würde es durch den Ruf eines einzigen liebevollen Wortes, aber dieses Wort wird nicht gesprochen.
– Peter RoseggerDie gemeinsten Meinungen und was jedermann oft für ausgemacht hält verdienen oft am meisten untersucht zu werden.
– Georg Christoph LichtenbergDenn eben wo Begriffe fehlen, // Da stellt ein Wort zur rechten Zeit sich ein.
– Johann Wolfgang von GoetheEs handelt sich, so kurz wie möglich ausgedrückt [...] darum, daß die Welt in Raum und Zeit in gewissem Sinne eine vierdimensionale nichteuklidische Mannigfaltigkeit ist.
– Hermann MinkowskiEndlich ist noch bemerkenswert, dass wilde Nationen, ungebildete Menschen, Kinder eine große Vorliebe für lebhafte Farben empfinden, dass Tiere bei gewissen Farben in Zorn geraten, dass gebildete Menschen in Kleidung und sonstiger Umgebung die lebhaften Farben vermeiden und sie durchgängig von sich zu entfernen suchen.
– Johann Wolfgang von GoetheDer Krieg ist der Schöpfer aller großen Dinge. Alles Bedeutende im Strom des Lebens ist durch Sieg und Niederlage entstanden.
– Oswald SpenglerVerrat ist eine Frage des Datums.
– Charles-Maurice de Talleyrand-PérigordSitze nicht, wo die Spötter sitzen, denn sie sind die elendsten unter allen Creaturen. Nicht die frömmelnden, aber die frommen Menschen achte und gehe ihnen nach.
– Matthias ClaudiusVon Verdiensten, die wir zu schätzen wissen, haben wir den Keim in uns.
– Johann Wolfgang von GoetheArbeit ist oft die einzige Erholung von der Last des Daseins.
– Peter RoseggerDie Liebe ist ein Erleben des anderen in der eigenen Seele.
– Rudolf SteinerAlle Menschen haben dieselben Leidenschaften; aber sie haben sie nicht alle im gleichen Grade.
– Friedrich BuchholzWär' ich ein Mann doch mindestens nur, so würde der Himmel mir raten.
– Annette von Droste-HülshoffGeben und nehmen kann uns das Glück, was wir hoffen und lieben; aber die Hoffnung beherrscht, so wie die Liebe, das Glück.
– Friedrich Ludewig BouterweckSie sang das alte Entsagungslied, // Das Eiapopeia vom Himmel
– Heinrich HeineNiemand kann frei sein, solange es nicht alle sind.
– Erich MühsamWenn Hegel nicht längst verstorben wäre, er würde sich erhängen.
– Friedrich EngelsDas Glück ist eigentlich der Schlüssel aller unserer Gedanken.
– Carl Hilty