Zufällige Zitate
Thu, was du nicht lassen kannst!
– Gotthold Ephraim LessingShakespeare reicht uns im Gegenteil die volle reife Traube vom Stock, wir mögen sie nun beliebig Beere für Beere genießen, sie auspressen, keltern, als Most, als gegornen Wein kosten oder schlürfen, auf jede Weise sind wir erquickt.
– Johann Wolfgang von GoetheNun, meine Seele, heißt es Abschied nehmen.
– René DescartesDie Gewohnheit ist das enorme Schwungrad der Gesellschaft und ihr wertvollster konservativer Agent.
– William JamesWen die Götter lieben, wird jung.
– Oscar WildeUnd nichts ist schlimmer als ein Buch anzufangen und es dann nicht mehr zu Ende lesen zu können.
– Kurt TucholskyDie Alten hatten ein Gewissen ohne Wissen; wir heutzutag haben das Wissen ohne Gewissen.
– Julius Wilhelm ZincgrefJe weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen.
– Erasmus von RotterdamDer Umstand, daß wir Feinde haben, beweist klar genug, daß wir Verdienste besitzen.
– Ludwig BörneIch denke nicht ans Ende, // Kein Fürchten soll mich lähmen.
– Ricarda HuchWie eine Nation durchschnittlich die Thiere behandelt, ist ein Hauptmaßstab ihres Humanitätswerths.
– David Friedrich StraußWenn längere Zeit nach dem Tode eines geliebten Wesens einen der alte Schmerz überkommt, so überlege man, was der Tote versäumt habe, während man selbst und die andern weiterlebten.
– Wilhelm RaabeBerlin ist eben keine Stadt, sondern ein trauriger Notbehelf, Berlin ist ein Conglomerat von Kalamitäten.
– Frank WedekindWenn ein Kopf und ein Buch zusammenstoßen und es klingt hohl, ist denn das allemal im Buche?
– Georg Christoph LichtenbergJeder ist der Richtige. Natürlich muß er von Adel sein und eine Stellung haben und gut aussehen.
– Theodor FontaneWas für eine Philosophie man wähle, hängt sonach davon ab, was für ein Mensch man ist.
– Johann Gottlieb FichteImmer der Erste zu sein und voranzustreben vor andern.
– HomerWahrhaftig, die Kunst ist es, was man verehren muß, nicht den Künstler; — der ist nichts mehr als ein schwaches Werkzeug.
– Wilhelm Heinrich Wackenroderich glaube an spinozas gott der sich in der harmonie des seienden offenbart stop nicht an einen gott der sich mit schicksalen und handlungen der menschen abgibt.
– Albert EinsteinDas Paradies der Erde // liegt auf dem Rücken der Pferde, // in der Gesundheit des Leibes // und am Herzen des Weibes.
– Friedrich von BodenstedtEs braucht zu Allem ein Entschließen, // Selbst zum Genießen.
– Eduard von BauernfeldWer bei Tisch nur Liebe findet, // Wird nach Tische hungrig sein.
– Georg Friedrich TreitschkeWir müssen einsehen lernen, daß wir dasjenige, was wir im Einfachsten geschaut und erkannt, im Zusammengesetzten supponiren und glauben müssen: denn das Einfache verbirgt sich im Mannigfaltigen, und da ists, wo bei mir der Glaube eintritt, der nicht der Anfang, sondern das Ende alles Wissens ist.
– Johann Wolfgang von GoetheDie Rückwärtsglaubenden sehen heut noch auf Erden Zustände, wie sie vor Jahrhunderten waren.
– Hedwig DohmMan muß alles im gesellschaftlichen Geschehen wie im Privatleben nehmen: ruhig, großzügig und mit einem milden Lächeln.
– Rosa LuxemburgDaß bald das neue Jahr beginnt, // Spür ich nicht im Geringsten. // Ich merke nur: Die Zeit verrinnt // Genau so wie zu Pfingsten.
– Joachim RingelnatzWer das handelt, der hat gewöhnlich den Gewinn; wer alles überlegt und zaudert, der nicht leicht.
– Xerxes I.Die Steine wachsen, die Pflanzen wachsen und leben, die Tiere wachsen, leben und empfinden.
– Carl von LinnéEin sehr unwissendes Volk wird sich gerade wegen seiner Unwissenheit zu einer Religion voller Wunder neigen.
– Henry Thomas BuckleDer Worte sind genug gewechselt, // Laßt mich auch endlich Taten sehn; // Indes ihr Komplimente drechselt, // Kann etwas Nützliches geschehn.
– Johann Wolfgang von GoetheGreise glauben alles, Männer bezweifeln alles, Junge wissen alles.
– Oscar WildeDas Mutterband ist nicht so rasch geknüpft, dies geschieht nur durch eine lange persönliche Bekanntschaft.
– August StrindbergDie fruchtbringende Liebe verschönt, wenn sie begonnen hat. Das ist der Same, den sie hat und kraft dessen sie nie vergehen wird.
– Gottfried von StraßburgWer nicht schon in der Arbeit Genugtuung findet, der wird nie zur Zufriedenheit gelangen.
– Peter Rosegger[...] ich würde, wenn ich ganz mein eigner Herr wäre, und außerdem in einer anständigen und angenehmen Lage leben könte, weit lieber gar nicht heyrathen, und auf andre Art der Welt zu nuzen suchen.
– Caroline SchellingDas Bessere ist der Feind des Guten.
– Voltaire