Zufällige Zitate

  • Ein gutes Gedächtnis offenbart noch kein Genie, so wie ein Wörterbuch keine Literatur ist.
    John Henry Newman

  • Ein gutes Foto ist nicht einfach die Reproduktion eines Objekts oder einer Gruppe von Objekten - es ist eine Interpretation der Natur, eine Wiedergabe der Eindrücke, die der Fotograf erhält und die er anderen vermitteln möchte.
    Lewis Hine

  • Es tut mir leid: Was ich sage, ist nur gültig, wenn ich es gerade sage.
    Karl Lagerfeld

  • Ein unglücklicher Mensch, der kein Kind haben soll, ist in sein Unglück schrecklich eingeschlossen.
    Franz Kafka

  • Nach Ruh sehnt sich die Menschenbrust vergebens, // Erkämpft will sein, was hoher Sinn begehrt.
    – Joseph von Eichendorff

  • Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht; denn Gott der HERR ist meine Stärke und mein Psalm und ist mein Heil
    – Jesaja

  • Mein Mund soll meines Herzens Bosheit sagen, // Sonst wird mein Herz, verschweig' ich sie, zerspringen: // Und ehe das geschehe, will ich frei // Und über alles Maß die Zunge brauchen.
    – William Shakespeare

  • Seid umschlungen, Millionen! // Diesen Kuss der ganzen Welt.
    – Friedrich Schiller

  • Nur freie Menschen sind einander wahrhaft dankbar.
    – Baruch de Spinoza

  • alle Religionen Seindt gleich und guht wan nuhr die leüte so sie profesiren Erliche leüte seindt, und wen Türken und Heiden kähmen und wolten das Land Pöpliren, so wollen wier sie Mosqueen und Kirchen bauen.
    – Friedrich II. (Preußen)

  • Es ist kein Fisch ohne Gräten und kein Mensch ohne Mängel.
    – Julius Wilhelm Zincgref

  • Auch das Schlimmste, was ich muss leiden, ist ein schöner Tod.
    – Sophokles

  • Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
    – Karl Lagerfeld

  • Die Heil'gen Drei König' mit ihrem Stern, sie essen, sie trinken, und bezahlen nicht gern.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt.
    – Albert Einstein

  • Alles, was wir treiben und tun, ist ein Abmüden; wohl dem, der nicht müde wird!
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Alles Vergängliche // Ist nur ein Gleichnis // Das Unzulängliche, // Hier wirds Ereignis; // Das Unbeschreibliche, // Hier ist es getan; // Das Ewig-Weibliche // Zieht uns hinan.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Ehe war zum jrößten Teile // vabrühte Milch un Langeweile. // Un darum wird beim Happy-end // im Film jewöhnlich abjeblendt.
    – Kurt Tucholsky

  • Sehet, welch ein Mensch!
    – Pontius Pilatus

  • Aus dem Nichts entsteht eine sehr große Legende.
    – Properz

  • Groß ist die Macht der Gewohnheit.
    Cicero

  • Die Liebe ist nicht von Wert, wenn sie nicht ausgewogen ist (wenn nicht beide Partner dem gleichen Stand angehören).
    – Marie de France

  • Der Nebel steigt, es fällt das Laub; // Schenk ein den Wein, den holden! // Wir wollen uns den grauen Tag // Vergolden, ja vergolden!
    – Theodor Storm

  • Man muss einen prosaischen Ehemann haben und sich einen romantischen Liebhaber zulegen.
    Stendhal

  • Die Gesetze der Moral sind auch die der Kunst.
    – Robert Schumann

  • Die Gesellschaft kennt den Begriff des Verbrechens, aber nicht den der Sünde, sie zwingt zur Strafe, ohne Reue erreichen zu wollen.
    – Otto Weininger

  • Im Begehren kann der Freundschaftskeim enthalten sein, aus Kameradschaft wird Zärtlichkeit; aber im allgemeinen scheint es mir ratsam, zwischen Eros und Sympathie, zwischen geschlechtlich-emotioneller Attraktion und moralisch-intellektueller Affinität sauber zu unterscheiden.
    – Klaus Mann

  • Ein großer Fehler: daß man sich mehr dünkt, als man ist, und sich weniger schätzt, als man wert ist.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Die kleinen Stationen sind sehr stolz darauf, daß die Schnellzüge an ihnen vorbei müssen.
    – Karl Kraus

  • Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch?
    – Franz Kafka

  • Der Mensch ist also eine künstliche Maschine, zwar mit genetischer Disposition und einer Fülle von Leben begabt; aber die Maschine spielet sich nicht selbst, und auch der fähigste Mensch muß lernen, wie er sie spiele.
    – Johann Gottfried Herder

  • Der Umgang mit Büchern bringt die Leute um den Verstand.
    – Erasmus von Rotterdam

  • Es handelt sich nicht um den Exzeß eines einzelnen Soldaten, es handelt sich um die Befehle der Oberen, die wehrlosen Chinesen zu 60, 70, 100, 150 Mann einige Stunden nach beendigtem Gefecht an die Mauer zu stellen und niederschießen oder mit dem Bajonnett erstechen zu lassen. (Hört! hört! links.) Das ist ein übereinstimmender Thatbestand, der von den verschiedensten Orten in diesen Soldatenbriefen gemeldet wird. Meine Herren, es ist nicht der miles gloriosus, der so schreibt. Wenn man diese Briefe ansieht, findet man umgekehrt, daß die Leute damit gar nicht prahlen (sehr richtig!) sondern Abscheu, Ekel, zum mindesten Mitleid darüber zum Ausdruck bringen (sehr gut! links), daß sie zu solchen Exekutionen kommandirt werden, und je eher je lieber wünschen, wie es in einem Briefe heißt, „daß dieses Schlachten ein Ende haben möchte“. Es handelt sich also gar nicht darum, hier eine Sentimentalität zum Ausdruck zu bringen, ein besonderes Zartgefühl; nein, es handelt sich um die einfache Frage, solche Massenexekutionen gegen Wehrlose zu vermeiden.
    – Eugen Richter

  • Wir Westfalen müssen das halten, was die Rheinländer versprechen.
    – Ulrich Sierau

  • Das Erz hat Heimweh. Und verlassen // will es die Münzen und die Räder, // die es ein kleines Leben lehren. // Und aus Fabriken und aus Kassen // wird es zurück in das Geäder // der aufgetanen Berge kehren, // die sich verschließen hinter ihm.
    – Rainer Maria Rilke

  • Lerne alt zu werden mit einem jungen Herzen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Ich lache darüber, wie schlecht ich immer gelaunt bin.
    – Karl Lagerfeld

  • Die wahre Aufmerksamkeit entsteht durch die Liebe.
    – Friedrich Heinrich Jacobi

  • Es zeichnet einen gebildeten Geist aus, sich mit jenem Grad an Genauigkeit zufrieden zugeben, den die Natur der Dinge zulässt, und nicht dort Exaktheit zu suchen, wo nur Annäherung möglich ist.
    Aristoteles

  • Denn alles, was den Gesetzen des Verstandes und der Vernunft widerstreitet, ist freilich unmöglich; was aber, da es Gegenstand der reinen Vernunft ist, lediglich den Gesetzen der anschauenden Erkenntnis nicht unterliegt, ist es nicht ebenso.
    Immanuel Kant



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