Zufällige Zitate
Dieses haben unsere Vorfahren aus gutem Grunde so geordnet, und wir stellen es aus gutem Grunde nun wieder ab.
– Georg Christoph LichtenbergAus vielen Skizzen endlich ein Ganzes hervorzubringen, gelingt selbst den Besten nicht immer.
– Johann Wolfgang von GoetheUnser Kampf ist undankbar, aber er ist schön, denn er verpflichtet uns, daß wir uns nur auf unsere Kräfte verlassen.
– Benito MussoliniAn meine Freunde: Meine Arbeit ist getan. Warum warten?
– George EastmanFür eine magische Laterne ist diese ganze Welt zu halten, // In welcher wir voll Schwindel leben. // Die Sonne hängt darin als Lampe, die Bilder aber und Gestallten // Sind wir, die dran vorüberschweben.
– Omar KhayyamWie der Blitz einschlägt, hat sich das Räthsel gelöst; ich selbst wäre nicht im Stande, den leitenden Faden zwischen dem, was ich vorher wusste, dem, womit ich die letzten Veruche gemacht hatte, - und dem, wodurch es gelang, nachzuweisen. Sonderbar genug erscheint die Lösung des Räthsels jetzt leichter als manches andere, was mich wohl nicht so viele Tage aufgehalten hat als dieses Jahre, und gewiss wird niemand, wenn ich diese Materie einst vortrage, von der langen Klemme, worin es mich gesetzt hat, eine Ahnung bekommen.
– Carl Friedrich GaußDie Anarchie, das ist das große Paradepferd ihres Meisters Bakunin, der von allen sozialistischen Systemen nur die Aufschriften genommen hat.
– Karl MarxDie Natur macht keine Sprünge.
– Gottfried Wilhelm LeibnizGut gemacht ist besser als gut gesagt.
– Benjamin FranklinPerlen bedeuten Tränen.
– Gotthold Ephraim LessingUnd wir sehen jetzt, dass der Abgrund der Geschichte Raum hat für alle.
– Paul ValéryDer einzige Weg, eine Versuchung loszuwerden, ist, ihr nachzugeben.
– Oscar WildeEifersucht, die Begleiterin der Liebe, hat dagegen brennende Eile, alles zu glauben, was nicht erfreut. Nicht durch Tatsachen allein, schon durch Schatten und Träume läßt sie sich schrecken.
– Francesco PetrarcaBesser ein freier Teufel als ein gebundener Engel.
– Peter HilleFreude und Leid war schon immer mit dem Begriff Liebe untrennbar verbunden.
– Gottfried von StraßburgDes Jahres letzte Stunde // Ertönt mit ernstem Schlag.
– Johann Heinrich VoßMan kann seiner eigenen Zeit nicht böse sein, ohne selbst Schaden zu nehmen.
– Robert MusilDie Demokratisierung der Gesellschaft ist der Beginn der Anarchie, das Ende der wahren Demokratie. Wenn die Demokratisierung weit genug fortgeschritten ist, dann endet sie im kommunistischen Zwangsstaat.
– Franz-Josef StraußMan müsste das Leben so einrichten, daß jeder Augenblick eine Bedeutung hätte [...].
– Iwan Sergejewitsch TurgenewWo man singet, laß dich ruhig nieder, […] Bösewichter haben keine Lieder.
– Johann Gottfried SeumeVielleicht kommt einmal der Tag, da die übrigen Geschöpfe die Rechte erwerben werden, die ihnen nie, wenn nicht durch die Hand der Tyrannei, hätten vorenthalten bleiben können. Die Franzosen haben bereits entdeckt, dass schwarze Haut kein Grund ist, ein menschliches Wesen hilflos der Laune eines Peinigers auszuliefern. Ebenso mag eines Tages erkannt werden, dass auch die Zahl der Beine, Behaarung oder ein Schwanz ein unzureichender Grund dafür sind, ein empfindendes Wesen solchem Schicksal zu überlassen. [...] Die Frage ist nicht, ob sie Verstand haben oder sprechen können, sondern ob sie leiden.
– Jeremy BenthamIndessen bleiben wir allen aufgeregten Wall- und Kreuzfahrern zu Dank verpflichtet, da wir ihrem religiosem Enthusiasmus, ihrem kräftigen, unermüdlichen Widerstreit gegen östliches Zudringen doch eigentlich Beschützung und Erhaltung der gebildeten europäischen Zustände schuldig geworden.
– Johann Wolfgang von GoetheBlödem Volke unverständlich // treiben wir des Lebens Spiel.
– Christian MorgensternWenn ein Mann fett ist, male ihn fett. Wenn ein Mann dünn ist, male ihn dünn. Wenn ein Mann klein ist, male ihn klein. Wenn ein Mann groß ist, male ihn groß.
– Thomas EakinsIch glaube, dass durch das Gefühl dem Geist einer Frau alles offenbar wird; nur bleibt es oft nicht darin haften.
– Guy de MaupassantKlein ist der Mensch, der Vergängliches sucht, groß aber, wer das Ewige im Sinn hat.
– Antonius von PaduaWer Freude genießen will, muss sie teilen. Das Glück wurde als Zwilling geboren.
– George Gordon ByronWer zu sagen wagt, »außerhalb der Kirche gibt es kein Heil«, muss aus dem Staat verjagt werden.
– Jean-Jacques RousseauDie strategische Aufgabe der Vierten Internationalen besteht nicht in der Reformierung, sondern im Sturz des Kapitalismus.
– Leo TrotzkiDas Wahre und das Schöne lieben, // Das Gute üben; // Kein edler Ziel als dieses kann im Leben // Ein Mensch erstreben.
– Karl GerokDie innere Heiterkeit des Menschen, die wahre Heiterkeit - die etwas ganz anderes ist als die Lustigkeit - entsteht nur, wenn der Mensch sich für die Gegenwart und Zukunft in Ruhe und Sicherheit weiß.
– Ferdinando GalianiWenn es einen Gott gibt, […] muss er notwendigerweise gerecht sein; denn andernfalls wäre er das schlechteste und unvollkommenste von allen Wesen.
– Charles de MontesquieuJeder Sekundenschlag / Reißt uns dem Sterbebett näher.
– Ludwig Christoph Heinrich Hölty