Zufällige Zitate
Die Leidenschaft der höchsten Liebe findet wohl auf Erden ihre Befriedigung nie.
– Susette GontardWir sehen in der Natur nicht Wörter, sondern immer nur Anfangsbuchstaben von Wörtern, und wenn wir alsdann lesen wollen, so finden wir, dass die neuen so genannten Wörter wiederum bloß Anfangsbuchstaben von andern sind.
– Georg Christoph LichtenbergDer Historiker ist ein rückwärtsgekehrter Prophet.
– Friedrich SchlegelIch habe schon wieder was verbrochen in der Gravitationstheorie, was mich ein wenig in Gefahr setzt, in einem Tollhaus interniert zu werden.
– Albert EinsteinUnser Herrgott aber hat den heiligen Ehestand von Anfang an nicht zu einem Bußwerk bestimmt; wenn er es doch wird, dann hat der törichte Mensch ihn selbst dazu gemacht.
– Adolph KolpingWenn man es nicht schafft zu planen, plant man, es nicht zu schaffen.
– Benjamin FranklinWir fressen einander nicht, wir schlachten uns bloß.
– Georg Christoph LichtenbergDenn gerne gedenkt ja ein Mann der Trübsal.
– HomerNun ist die republikanische Verfassung die einzige, welche dem Recht der Menschen vollkommen angemessen, aber auch die schwerste zu stiften, vielmehr noch die schwerste zu erhalten ist, dermaßen, daß viele behaupten, es müsse ein Staat von Engeln sein, weil Menschen mit ihren selbststüchtigen Neigungen einer Verfassung von so sublimer Form nicht fähig wären.
– Immanuel KantDa steiten sich die Leut' herum. Oft um den Wert des Glücks.
– Ferdinand RaimundEine Welt, wo so viel gelacht wird, kann so schlecht nicht sein.
– Friedrich Theodor VischerDie Seife schmolz dahin zu Schaum; // jetzt wäscht man sich mit Speichel // und raucht das Laub vom Lindenbaum // mit kleingeriebener Eichel.
– Erich MühsamAn der Farbe lässt sich die Sinnesweise, an dem Schnitt die Lebensweise des Menschen erkennen.
– Johann Wolfgang von GoetheWir dürfen nicht hoffen, eine bessere Welt zu erbauen, ehe nicht die Individuen besser werden. In diesem Sinn soll jeder von uns an seiner eigenen Vervollkommnung arbeiten, indem er auf sich nimmt, was ihm im Lebensganzen der Menschheit an Verantwortlichkeit zukommt, und sich seiner Pflicht bewusst bleibt, denen zu helfen, denen er am ehesten nützlich sein kann.
– Marie CurieDer Mann, dem du zürnest, muss deines Zornes wert sein.
– Friedrich Maximilian KlingerFür unser Volk gibt es keine offene Frage. Dies ist etwas, was geschah und anerkannt werden muss. Die Frage des Genozids wird seit 90 Jahren von Akademikern erforscht.
– Karekin II.Gott ist todt! Gott bleibt todt! Und wir haben ihn getödtet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder?
– Friedrich NietzscheWarum denn warten // Von Tag zu Tag? // Es blüht im Garten // Was blühen mag.
– Klaus GrothMan sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch Früchte reifen und neue Knospen keimen.
– Johann Wolfgang von GoetheDas Licht des Glaubens wirft seinen erhellenden Strahl in das wirre Dunkel und zeigt, wie all die verschlungenen Pfade weisen Zwecken dienen und sämmtliche auf ein vom allweisen Schöpfer von Anfang an geplantes und gestecktes Ziel hinführen. Wunderbar sind die Wege der Vorsehung.
– Sebastian KneippOb ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen Antworten.
– Pierre-Marc-Gaston de LévisWie kann denn ein Mensch überhaupt schuldig sein. Wir sind hier doch alle Menschen, einer wie der andere.
– Franz KafkaWer für hohe Ideen lebt, muß vergessen, an sich selbst zu denken.
– Anselm FeuerbachNur klugtätige Menschen, die ihre Kräfte kennen und sie mit Maß und Gescheitigkeit benutzen, werden es im Weltwesen weit bringen.
– Johann Wolfgang von GoetheGott wird mir verzeihen, das ist sein Beruf.
– Heinrich HeineAlle falsche Kunst, alle eitele Weisheit dauert ihre Zeit; denn endlich zerstört sie sich selbst, und die höchste Kultur derselben ist zugleich der Zeitpunkt ihres Unterganges.
– Immanuel KantWenn man nun, um es recht gut zu machen, zum Christentum noch irgend eine Auktorität (wäre es auch die göttlichste) hinzutut, die Absicht derselben mag auch noch so gut sein: so ist doch die Liebenswürdigkeit desselben verschwunden: denn es ist ein Widerspruch, jemanden zu gebieten, daß er etwas nicht allein tue, sondern es auch gern tun sollte.
– Immanuel KantBei großen Dingen genügt es auch, sie gewollt zu haben.
– Properzes kommt immer nur drauf an, daß, wie und wo man auch marschirt, man allerorten die Musik des Lebens hört. Die meisten hören nur die Dissonanzen.
– Theodor FontaneBesser auseinanderfliehn in Einigkeit // Als immerdar beisammen sein mit Zank und Streit.
– Carl SpittelerUmsonst geschieht mit Hilfe einer Mehrheit, was sich mit weniger tun lässt.
– Wilhelm von OckhamDie Forderung, die Illusionen über seinen Zustand aufzugeben, ist die Forderung, einen Zustand aufzugeben, der der Illusionen bedarf.
– Karl MarxUnser Unterricht besteht ja darin, uns das Fragen abzugewöhnen, durch Antworten, mit denen wir nichts anfangen können.
– Hermann BahrIch bin der Bottich // du drin der Hering. // Und das Salz zwischen uns // ist die Liebe // die uns haltbar macht // und zerfrißt.
– Jochen LaabsEs ist keine Religion (oder Gesetz) höher als die Wahrheit!
– Helena Petrovna BlavatskyWenn das, was fertig ist, nur immer auch vollendet wäre!
– Peter RoseggerDer eine hat eine falsche Rechtschreibung und der andere eine rechte Falschschreibung.
– Georg Christoph Lichtenberg