Zufällige Zitate
Halb zog sie ihn, halb sank er hin.
– Johann Wolfgang von GoetheSo lenkt ein Irrwisch unsre Schritte, // Und erst in unsers Lebens Mitte // Steckt die Vernunft ihr Lämpchen an.
– Gottlieb Konrad PfeffelHat man mich verstanden?
– Friedrich NietzscheEin Mann, den niemand achtet, verliert dadurch seine Würde, und so zählt dieser Mann nur noch halb, auch wenn er unversehrt ist.
– Gottfried von StraßburgWie anders als durch ein gebrochenes Herz kann Jesus eintreten?
– Oscar WildeSetzen wir Deutschland, so zu sagen, in den Sattel. Reiten wird es schon könnnen.
– Otto von BismarckAuf dem Schachbrett der Meister gilt Lüge und Heuchelei nicht lange. Sie werden vom Wetterstrahl der schöpferischen Kombination getroffen, irgendwann einmal, und können die Tatsache nicht wegdeuteln, wenigstens nicht für lange, und die Sonne der Gerechtigkeit leuchtet hell in den Kämpfen der Schachmeister.
– Emanuel LaskerDie Sorge ist das Verhältnis zum Leben.
– Søren KierkegaardDas Ende aller Dinge, die durch der Menschen Hände gehen, ist, selbst bei ihren guten Zwecken, Torheit: das ist, Gebrauch solcher Mittel zu ihren Zwecken, die diesen gerade zuwider sind.
– Immanuel KantBald der gulden in kasten klinget, // Die seel sich auff gen hymel schwinget.
– Hans SachsIn irgendeinem abgelegenen Winkel des in zahllosen Sonnensystemen flimmernd ausgegossenen Weltalls gab es einmal ein Gestirn, auf dem kluge Tiere das Erkennen erfanden. Es war die hochmütigste und verlogenste Minute der »Weltgeschichte«: aber doch nur eine Minute. Nach wenigen Atemzügen der Natur erstarrte das Gestirn, und die klugen Tiere mussten sterben.
– Friedrich NietzscheNichts ist verblüffender als die einfache Wahrheit, nichts ist exotischer als unsere Umwelt, nichts ist phantasievoller als die Sachlichkeit.
– Egon Erwin KischWer an den Spiegel tritt, um sich zu ändern, der hat sich bereits geändert.
– Seneca d.J.Die Republik aufzubauen bedeutet die völlige Zerstörung dessen, das ihr entgegensteht.
– Louis Antoine Léon de Saint-JustLeben heißt träumen; weise sein, Lomellin, heißt angenehm träumen.
– Friedrich SchillerRegieren ist nichts für einen kultivierten oder ehrenhaften Mann.
– AristophanesO Gott, ich habe nichts für das Paradies getan und bin nicht stark genug, die Hölle zu erdulden - alles ist Deiner Gnade anheimgestellt!
– Yahya ibn Mu'adh ar-RaziEs gibt eine Einfalt, die schlimmer ist als Gaunerei […] gleich beim ersten Schritt gerätst du in ein solches Labyrinth von Fußangeln, dass du Kopf und Kragen dabei riskiert!
– Michail J. Saltykow-SchtschedrinSieht man ein Übel, so wirkt man unmittelbar darauf, d.h. man kuriert unmittelbar aufs Symptom los.
– Johann Wolfgang von GoetheKann man etwas nicht verstehen, dann urteile man lieber gar nicht, als dass man verurteile.
– Rudolf SteinerLiebende sind Verrückte
– TerenzDer Wille Gottes, Zufluchtsort der Unwissenheit
– Baruch de SpinozaEs gibt noch eine andere Art von Ruhmsucht. Sie besteht darin, dass wir unseren Wert und unsere Verdienste überschätzen.
– Michel de MontaigneEin guter Maler ist inwendig voller Figur und wenn er ewig leben könnte, hääte er aus den Ideen, von denen Plato schreibt, immer etwas Neues durch die Werke auszugießen.
– Albrecht DürerDas Verhalten der Menschen, so lange ihre Natur, wie sie jetzt ist, bliebe, würde also in einem bloßen Mechanismus verwandelt werden, wo, wie im Marionettenspiel, alles gut gestikuliert, aber in den Figuren doch kein Leben anzutreffen sein würde.
– Immanuel KantDer echte Schüler lernt aus dem Bekannten das Unbekannte entwickeln und nähert sich dem Meister.
– Johann Wolfgang von Goethe[...] jeder angenehme Augenblick hat Werth für mich – Glückseligkeit besteht nur in Augenblicken – ich wurde glücklich, da ich das lernte.
– Caroline SchellingMänner sollten von Jugend auf Uniform tragen, weil sie sich gewöhnen müssen, zusammen zu handeln, sich unter ihresgleichen zu verlieren, in Masse zu gehorchen und ins Ganze zu arbeiten.
– Johann Wolfgang von GoetheWas ist Tugend ohne Liebe? Ein schmuckloses, lebloses Ding.
– Johann Geiler von KaysersbergJe rascher die Arbeiterklasse die ihr feindliche Macht, den fremden, über sie gebietenden Reichtum vermehrt und vergrößert, unter desto günstigern Bedingungen wird ihr erlaubt, von neuem an der Vermehrung des bürgerlichen Reichtums, an der Vergrößerung der Macht des Kapitals zu arbeiten, zufrieden, sich selbst die goldnen Ketten zu schmieden, woran die Bourgeoisie sie hinter sich herschleift.
– Karl MarxDarf Liebe nehmen?
– Paula Modersohn-BeckerEs war sehr schön, es hat mich sehr gefreut.
– Franz Joseph I. von ÖsterreichIch habe Gott überall erblickt aber niemals begriffen.
– Alphonse de LamartineWer ausgelernt sein will, der muss im Grabe liegen.
– Christoph Lehmann[...] drei und zwanzig Jahre, // und König Philipps Sohn, und nichts gebaut, // und nichts zertrümmert unter diesem Monde.
– Friedrich SchillerDas Geld muss aus dem Fenster, damit es durch die Tür wieder rein kommt.
– Karl LagerfeldEs ist leichter, die Menschheit als einen Menschen zu kennen.
– François de La RochefoucauldVerloren ist, wer den Humor verlor.
– Otto Julius Bierbaum