Zufällige Zitate
Ich achte dennoch eure Tugend nicht, // Verwerfe kühn eu'r heiliges Gericht!
– Louise AstonDie menschliche Dummheit ist international.
– Kurt TucholskyVerehrung ist Liebe zu jemandem, den wir bewundern.
– Baruch de SpinozaWer nicht aufhört, Fleisch zu essen, ist an den Massakern in den Schlachthäusern unmittelbar beteiligt und dafür moralisch verantwortlich.
– Helmut KaplanDas Geld muss aus dem Fenster, damit es durch die Tür wieder rein kommt.
– Karl LagerfeldUnbedingter Gehorsam setzt Unwissenheit bei den Gehorchenden voraus.
– Charles de MontesquieuDie Utopien sind oft nur vorzeitige Wahrheiten.
– Alphonse de LamartineIch werde niemals die kostbare Perle der persischen Sprache (Dari), vor die Säue werfen.
– Nasser ChosrauAn ungebildeten Leuten ärgert einen Eigennutz nicht.
– Jean PaulJeder ist ein Mond und hat eine dunkle Seite, die er niemandem zeigt.
– Mark TwainWie ist jede – aber auch jede – Sprache schön, wenn in ihr nicht nur geschwätzt, sondern gesagt wird!
– Christian MorgensternDurch diese hohle Gasse muß er kommen, // Es führt kein andrer Weg nach Küßnacht
– Friedrich SchillerDie Blätter fallen jeden Winter von den Bäumen. Fünf oder sechs bleiben am Baum hängen und werden zum Spielball der Winde.
– Charles de MontesquieuDas mittlere Denken, das Denken in bekannten, leicht erlernbaren Formen, mit modemäßig wechselnden, leicht erlernbaren Begriffen, rast im Gehirn des Volkes und erstickt alles tiefe Denken. Der Reisende im Eisenbahnabteil verzehrt sein Butterbrot und widerlegt im Kauen alle Weisheit von Hammurabi bis Hegel.
– Walther RathenauDer Ekel ist das Merkmal eines verdorbenen Magens oder verwöhnter Einbildungskraft.
– Johann Georg HamannWenn die Leute mir vorwerfen, dass ich zu viel von mir spreche, so werfe ich ihnen vor, dass sie überhaupt nicht mehr über sich selber nachdenken.
– Michel de MontaigneLiebe deine Feinde; denn sie sagen dir deine Fehler.
– Benjamin FranklinSie alle ziehen ihres Weges fort // An ihr Geschäft - und meines ist der Mord!
– Friedrich SchillerDas Universum ist nicht nur seltsamer, als wir es uns vorstellen, es ist seltsamer, als wir es uns vorstellen können.
– Arthur Stanley EddingtonDie Kunst ist ein Unendliches, jedes Kunstwerk ein Bruchstück, trotzdem es als ein Vollständiges erscheint.
– Konrad FiedlerBunt sind schon die Wälder, gelb die Stoppelfelder, und der Herbst beginnt.
Rote Blätter fallen, graue Nebel wallen, kühler weht der Wind.
– Johann Gaudenz von Salis-SeewisDaß das Weib, wie es die Natur geschaffen und wie es der Mann gegenwärtig heranzieht, sein Feind ist und nur seine Sklavin oder seine Despotin sein kann,
– Leopold von Sacher-MasochAls ich anfing, den Herrn Jesum ein wenig zu lieben, da fing ich an, die Sünde von Herzen zu hassen.
– Ludwig HarmsDer wackre Schwabe forcht sich nit
– Ludwig UhlandWenn Du vor mir stehst und mich ansiehst, was weißt Du von den Schmerzen, die in mir sind und was weiß ich von den Deinen. Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüsstest Du von mir mehr als von der Hölle, wenn Dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich. Schon darum sollten wir Menschen voreinander so ehrfürchtig, so nachdenklich, so liebend stehn wie vor dem Eingang zur Hölle.
– Franz KafkaDer Mensch versteht an fremdem Sange nur das, was er selbst schon empfunden; im wortlosen Liede, in der Musik findet er genau soviel, als er selbst hinzulegen hat.
– Peter RoseggerDu kannst t h u n was du w i l l s t: aber du kannst, in jedem gegebenen Augenblick deines Lebens, nur ein Bestimmtes w o l l e n und schlechterdings nicht Anderes, als dieses Eine." (Schopenhauer, Arthur. (1978). Preisschrift über die Freiheit des Willens. Hamburg: Felix Meiner, S. 58
– Arthur SchopenhauerDie Religionen Müsen alle Tolleriret werden und Mus der fiscal nuhr das auge darauf haben, das keine der andern abruch Tuhe, den hier mus ein jeder nach Seiner Fasson Selich werden.
– Friedrich II. (Preußen)Die Blume ist das Lächeln der Pflanze.
– Peter HilleEin langes Glück verliert schon allein durch seine Dauer.
– Georg Christoph LichtenbergVerrückt ist wer seinem Herrn widersprechen will // auch wenn er sagen sollte, den Tag voller Sterne // gesehen zu haben und um Mitternacht die Sonne.
– Ludovico AriostoDie Natur sollte sich damit begnügen, das Alter elend zu machen, ohne es auch noch lächerlich zu machen.
– Michel de MontaigneEhe wir nun weiterschreiten// Halte still und sieh dich um:// Denn geschwätzig sind die Zeiten// Und sie sind auch wieder stumm.
– Johann Wolfgang von GoetheGott verzeiht nicht, was die Menschen verzeihen. Die Menschen verzeihen nicht, was Gott verzeiht.
– Franz Werfelh: stein ist völlig in seine tochter vernart. sie ist 8 halb jahr alt, […] sie hat genie. aber auf diese art wird sie nichts. […] sie wird das nothwendigste und härteste und die hauptsache in der Musique niemahlen bekommen, nämlich das tempo, weil sie sich vom jugend auf völlig befliessen hat, nicht auf den tact zu spiellen.
– Wolfgang Amadeus MozartDas Wort schon »Christentum« ist ein Missverständnis -, im Grunde gab es nur einen Christen, und der starb am Kreuz.
– Friedrich NietzscheEin ganzes Unglück verdrießt uns nicht so sehr wie ein nur zur Hälfte eingetroffenes Glück.
– Karl GutzkowDie Wahrheit kann warten: denn sie hat ein langes Leben vor sich.
– Arthur SchopenhauerEs lieben die Musen den Wechsel.
– Vergil