Zufällige Zitate
Was der Trug gewann, der ungerechte, kann nicht dauernd sein.
– SophoklesLeise zieht durch mein Gemüt liebliches Geläute.
– Heinrich HeineNichts ist dem Geist erreichbarer als das Unendliche.
– NovalisWir wollen indeß," fügte Goethe lächelnd hinzu, "hoffen und erwarten, wie es etwa in einem Jahrhundert mit uns Deutschen aussieht, und ob wir es sodann dahin werden gebracht haben, nicht mehr abstracte Gelehrte und Philosophen, sondern Menschen zu sein.
– Johann Wolfgang von GoetheJesus (as) war ein Anerkannter Gottes und war von ihm geliebt. Diejenigen, die Verleumdung gegen ihn aussprechen, sind sündhaft.
– Mirza Ghulam AhmadDie menschliche Dummheit ist international.
– Kurt TucholskyDie Zeichen der Dinge sind Empfindungen, die Zeichen der Begriffe Worte. Das Wort ist die Sache des Begriffes.
– Friedrich Heinrich JacobiDer Skandal fängt an, wenn die Polizei ihm ein Ende macht.
– Karl KrausEs ist nicht die Wohltätigkeit des Metzgers, des Brauers oder des Bäckers, die uns unser Abendessen erwarten lässt, sondern dass sie nach ihrem eigenen Vorteil trachten.
– Adam SmithMan wird den Frauen das Kindergebären noch ganz verleiden mit der Sucht, sie damit für alle andern Lebensansprüche abfinden zu wollen.
– Hedwig DohmGott! Inbrünstig möcht ich beten // Doch der Erde Bilder treten // Immer zwischen dich und mich,
– Joseph von EichendorffWissen hält sich keinesfalls besser als Fisch.
– Alfred North WhiteheadEr war von je ein Bösewicht! // Ihn traf des Himmels Strafgericht!
– Johann Friedrich KindEs erben sich Gesetz und Rechte // Wie eine ew'ge Krankheit fort; // Sie schleppen von Geschlecht sich zum Geschlechte // und rücken sacht von Ort zu Ort. // Vernunft wird Unsinn, Wohltat Plage; // Weh dir, dass du ein Enkel bist! // Vom Rechte, das mit uns geboren ist, // Von dem ist leider! nie die Frage.
– Johann Wolfgang von GoetheHeißt es nicht: der Böse läuft vor seinem eigenen Schatten?
– Annette von Droste-HülshoffEs bereitet deshalb solches Vergnügen, anderer Leute Geheimnisse herauszufinden, weil dadurch die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit von den eigenen abgelenkt wird.
– Oscar WildeStetiges Wachstum ist nicht bloss schädlich, sondern falsch.
– Andreas WeberBleib' auf nichts, das nicht Gott ist.
– Heinrich Seuse[...] sich körperlich jung und fit zu halten ist großartig. [...] Doch wehe, Sie übertreiben, dann heißt es bei uns »Dietro liceo, davanti museo« - Von hinten Lyzeum, von vorne Museum.
– Stefano GabbanaIch kann allem widerstehen - außer der Versuchung.
– Oscar WildeEmpfangen und genähret // Vom Weibe wunderbar, // Kömmt er und sieht und höret, // Und nimmt des Trugs nicht wahr;
– Matthias ClaudiusDenn überall, wo größere Hoffnungen sind, da findet auch heftigerer Neid statt, gefährlicherer Hass und heimtückischere Eifersucht.
– Lukian von SamosataMusik ist die versteckte arithmetische Tätigkeit der Seele, die sich nicht dessen bewußt ist, daß sie rechnet.
– Gottfried Wilhelm LeibnizMein bist du, und wärfen Höll' und Himmel sich zwischen uns!
– Friedrich SchillerBesitzlos, ohne Hoffnung auf die Zukunft, steht der Arbeiter seinem Herrn gegenüber.
– Gustav SchmollerVon Jugend auf zwei Batzen sparen (ist) ein Mittel wider den Ursprung der Verbrechen, gegen die man sonst Galgen und Rad braucht.
– Johann Heinrich PestalozziMan muss sich untereinander helfen, das ist eigentlich das Beste. Sich helfen und unterstützen und vor allem nachsichtig sein und sich in das Recht des andern einleben. Denn was ist Recht? Es schwankt eigentlich immer. Aber Nachgiebigkeit einem guten Menschen gegenüber ist immer recht.
– Theodor FontaneIch gehe Euch jetzt einen Sprung voraus, um Euch einen herrlichen Empfang zu bereiten.
– Christoph ProbstIch fordere die Freiheit für unser deutsches Volk zurück. Wir wollen nicht in Sklavenketten unser kurzes Leben dahinfristen, und wären es goldene Ketten eines materiellen Überflusses.
– Kurt HuberDer Faulenzer, der keinen Ehrgeiz besitzt, behauptet, es lohne sich nicht, eine gehobene Stellung zu erlangen, lehnt den Kampf ab und nennt sich einen Philosophen. Ich aber sage, dass so ein Kerl ein jämmerlicher Feigling ist.
– William Makepeace ThackerayMan sollte nicht den Respekt vor dem Gesetz pflegen, sondern vor der Gerechtigkeit.
– Henry David ThoreauDie Phantasie ward auserkohren, // Zu öfnen uns die reiche Wunderwelt.
– Christoph August TiedgeDer Tugend gleich, hat auch Verbrechen seine Stufen.
– Jean RacineDas erste Gesetz des guten Tones ists: Schone fremde Freiheit. Das zweyte: zeige selbst Freiheit. Die pünktliche Erfüllung beider ist ein unendlich schweres Problem, aber der gute Ton fodert sie unerlaßlich, und sie macht allein den vollendeten Weltmann.
– Friedrich SchillerDie Kleidung macht den Mann.
– QuintilianDas wird kein ganzer Kerl, der nie ein Rüpel war.
– Otto Julius Bierbaum