Zufällige Zitate
Die Erde wär' ein Jammerthal // Voll Grillenfang und Gicht, // Wüch's uns zur Lindrung unsrer Qual // Der edle Rheinwein nicht.
– Ludwig Christoph Heinrich HöltyDer Geist führt einen ewigen Selbstbeweis.
– NovalisDie Gräslein können den Acker nicht begreifen, aus dem sie sprießen.
– Hildegard von BingenGewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, // Es müsse sich dabei doch auch was denken lassen.
– Johann Wolfgang von GoetheGlauben Sie, meine Herren, es wird kein Haupt über Deutschland leuchten, das nicht mit einem vollen Tropfen demokratischen Öls gesalbt ist!
– Ludwig UhlandDer Mensch ist ein Modell, dem Blick verschiedener Künstler ausgestellt. Jeder besieht sich einige Facetten desselben; niemand ist jedoch um es herum gegangen.
– Claude Adrien HelvétiusAch, daß es noch wie damals wär! // Doch kommt die schöne Zeit nicht wieder her!
– August KopischWo fass ich dich, unendliche Natur? // Euch Brüste, wo? Ihr Quellen alles Lebens.
– Johann Wolfgang von GoetheSoll der Knoten der Geschichte so auseinander gehn? das Christenthum mit der Barbarei, und die Wissenschaft mit dem Unglauben?
– Friedrich SchleiermacherIndem man sich nicht vorbereitet, bereitet man sein Scheitern vor.
– Benjamin FranklinBesser ein freier Teufel als ein gebundener Engel.
– Peter HilleFür den Menschen gibt es nur eine Wahrheit, das ist die, die aus ihm einen Menschen macht.
– Antoine de Saint-ExupéryGeh hin! Du sollst auf Erden für mich zeugen.
– Friedrich SchillerWie wenig Lärm machen die wirklichen Wunder.
– Antoine de Saint-ExupéryEin Leser hats gut: er kann sich seine Schriftsteller aussuchen.
– Kurt TucholskyDie meisten Fehler, die man hat, sind verzeihlicher, als die Mittel, die man anwendet, um sie zu verbergen.
– François de La RochefoucauldIch sterbe glücklich.
– Charles James FoxAmerika hat uns niemals verziehen, dass Europa ein wenig früher entdeckt worden ist.
– Oscar WildeIch kann mir nun zwar einen moralischen Politiker, d.i. einen, der die Prinzipien der Staatsklugheit so nimmt, daß mit der Moral zusammen bestehen können, aber nicht einen politischen Moralisten denken, der sich eine Moral so schmiedet, wie es der Vorteil des Staatsmanns sich zuträglich findet.
– Immanuel KantDenk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.
– Heinrich HeineDie Nachtigall ward eingefangen, // Sang nimmer zwischen Käfigstangen.
– Joachim RingelnatzPsychoanalyse ist jene Geisteskrankheit, für deren Therapie sie sich hält.
– Karl KrausWir können aber den Begriff des Menschen nicht zuende denken, ohne auf den freien Geist als die reinste Ausprägung der menschlichen Natur zu kommen.
– Rudolf SteinerWir erschrecken über unsere eigenen Sünden, wenn wir sie an anderen erblicken.
– Johann Wolfgang von GoetheDer Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.
– Friedrich SchillerIn einem kurzen Zeitraum hat dieser König große Taten verrichtet und durch Klugheit und Tapferkeit mehr vollbracht, als alle Könige von Anfang an, welche die Geschichte kennt.
– DiodorDas Universum ist nicht nur seltsamer, als wir es uns vorstellen, es ist seltsamer, als wir es uns vorstellen können.
– Arthur Stanley EddingtonWo wir unfähig sind, die Gesetze der Notwendigkeit zu erkennen, da glauben wir frei zu sein.
– Ludwig BörneNächste Woche trete ich meine Stelle als »Herr Doktor« auf der ersten Station der Entbindungsklinik im Allgemeinen Krankenhaus von Wien an. Ich war entsetzt, als ich vom Prozentsatz der Patienten hörte, die in dieser Klinik sterben. In diesem Monat starben dort sage und schreibe 36 von 208 Müttern, alle an Kindbettfieber. Ein Kind zur Welt zu bringen ist genauso gefährlich wie eine Lungenentzündung ersten Grades.
– Ignaz SemmelweisDie sogenannte Treue ist oft nichts als Phantasielosigkeit.
– Arnold MendelssohnMit dem Verstand können die Klugen, das Angeschwollensein vom Fettsein unterscheiden.
– Nasser ChosrauNach längerer Gewöhnung an die Ehe werden eines Tages die Frauen wieder Mädchen - nur dass sie nicht mehr auf eine Hochzeit warten.
– Moritz HeimannBesser ist's, man hat in der Jugend zu kämpfen als im Alter.
– Gottfried Keller48. Die Gesetze sind den Spinnweben gleich / da die kleinen Fliegen und Mücken innen bleiben hencken / die Wespen aber und Hornissen hindurch tringen: Also auch henckt man die kleinen Dieb/ die großen aber läßt man laufen/ [...]
– Christoph LehmannZum Sein unserer Person können wir uns nur
– Max SchelerIch bin von je der Ordnung Freund gewesen.
– Johann Wolfgang von GoetheMeine Muse scheint sich mit mir verkracht zu haben. Ich schreibe buchstäblich garnichts und befinde mich außerordentlich wohl dabei. Ich genieße zum ersten Mal in meinem Leben die ungeheure Annehmlichkeit, ein ganz gewöhnlicher Mensch zu sein. Damit möchte ich nicht etwa sagen, daß ich früher was Besseres war; im Gegentheil. Es plagt mich bei alledem nur die beständige Angst, daß es nicht lange dauert.
– Frank WedekindGestalt hat nur für uns, was wir überschauen können.
– Karoline von Günderrode