Zufällige Zitate
Was hätt' ein Weiberkopf erdacht, das er nicht zu beschönen wüsste.
– Gotthold Ephraim LessingIn Manufaktur und Handwerk bedient sich der Arbeiter des Werkzeugs, in der Fabrik dient er der Maschine.
– Karl MarxDas ist das Ende. Für mich der Beginn des Lebens.
– Dietrich BonhoefferDen Leuten ein X für ein U vormachen - wo ist die Zeitung, die diesen Druckfehler zugibt?
– Karl KrausNichts ist so gut, daß es sich nicht mißbrauchen ließe: nichts besser für die Erhaltung der Gesundheit als Beschäftigung und Bewegung (freilich im rechten Maß), nichts schädlicher als ihr unzeitiger und unzeitmäßiger Gebrauch
– Robert BurtonGehen wir daran, diese traurigen Zustände zu bessern!
– Georg Heinrich EmmerichDer Kampf, den ein jeder moralisch wohlgesinnter Mensch, unter der Anführung des guten Prinzips gegen die Anfechtung des bösen, in diesem Leben bestehen muß, kann ihm, wie sehr er sich auch bemüht, doch keinen größern Vorteil verschaffen, als die Befreiung von der Herrschaft des letzteren.
– Immanuel KantZu geistiger Offenbarung gehört der Wille, den Geist zu entfalten.
– Bettina von ArnimWo Zorn nimt überhand, da steigt ein Nebel auff, // Der den Verstand verblend und wehrt ihm seinen Lauff.
– Friedrich von LogauEs ist doch merkwürdig, daß gerade diejenigen Professoren am meisten gegen die Abstammung vom Affen protestieren, die sich bezüglich ihrer Gehirnentwicklung am wenigsten von ihm entfernt haben.
– Ernst HaeckelDankbare Menschen sind wie fruchtbare Felder, sie geben das Empfangene zehnfach zurück.
– August von KotzebueEs gibt zwei Wege, um glücklich zu werden: Wir müssen entweder unsere Wünsche reduzieren oder unsere Mittel vergrößern - beide sind gleich geeignet.
– Benjamin FranklinWohlauf! noch getrunken // Den funkelnden Wein! // Ade nun, ihr Lieben! // Geschieden muss sein.
– Justinus KernerSobald man in einer Sache Meister geworden ist, soll man in einer neuen Schüler werden
– Gerhart HauptmannDer Winter ist eine Zeit der Erholung und der Vorbereitung.
– Paul TherouxEin fetter Bauch bringt keine zarten Empfindungen hervor.
– HieronymusWas für die junge Braut der Kranz // Und für das Kirchenlicht der Kragen, // Das ist auch noch in unsern Tagen // Dem Eichhorn und dem Fuchs der Schwanz.
– Gottlieb Konrad PfeffelUns etwas verbieten heißt uns danach lüstern machen.
– Michel de MontaigneNackt einst kam ich zur Welt, nackt wandle ich unter die Erde. // Solch ein nacktes Geschick ist es der Mühen wohl wert?
– Friedrich JacobsWozzeck, es schaudert mich, wenn ich denke, daß sich die Welt in einem Tage herumdreht. Was für eine Zeitverschwendung! - wo soll das hinaus? So geschwind geht Alles! - Wozzeck, ich kann kein Mühlrad mehr sehen, oder ich werd’ melancholisch!
– Georg BüchnerDas Volk ist das Herz des Landes; man darf es nur rühren, und es quellen Schätze von Uneigennützigkeit, Ergebung und Mut hervor.
– Alphonse de LamartineIndividuell kann ich am besten allein sein.
– Thomas DürrPerlen bedeuten Tränen.
– Gotthold Ephraim LessingDie wahre Ruhe der Gemüter // Ist Tugend und Genügsamkeit.
– Christian Fürchtegott GellertUnd so saß er, eine Leiche.
– Friedrich SchillerEs gibt einen Stolz, der zu kriechen versteht.
– Sully PrudhommeRichtiges Auffassen einer Sache und Mißverstehn der gleichen Sache schließen einander nicht vollständig aus.
– Franz KafkaSorge Dich nicht um das, was kommen mag, weine nicht um das, was vergeht; aber sorge, Dich nicht selbst zu verlieren, und weine, wenn Du dahintreibst im Strome der Zeit, ohne den Himmel in Dir zu tragen.
– Friedrich SchleiermacherNach Golde drängt, // Am Golde hängt // Doch alles. Ach wir Armen!
– Johann Wolfgang von GoetheMan mag sich wenden und drehen, wie man will, man kommt immer darauf zurück: wo die Staatsverfassung schlecht ist, das ist kurz: wo die einen alles und die andern nichts haben, ist auch bald die Moral schlecht. Sie gehen Hand in Hand, entweder beide gut, oder beide schlecht.
– Wilhelm HeinseDie Mathematiker sind eine Art Franzosen: Redet man zu ihnen, so übersetzen sie es in ihre Sprache, und dann ist es alsobald ganz etwas anderes.
– Johann Wolfgang von GoetheDie eine Hälfte der Menschheit tadelt, was getan wird. Die andere Hälfte der Menschheit tut, was getadelt wird.
– Benjamin FranklinVon der Tragödie begehrt das Volk eigentlich nicht mehr, als recht gerührt zu werden, um sich einmal ausweinen zu können.
– Friedrich NietzscheDie Philosophie atmet ganz im Denken, das Weib lebt ganz in der Empfindung.
– Karl JoëlWie der Mensch, so wandeln sich auch seine Formen. // Das Verhältnis der vielen Formen untereinander läßt uns die einzelne Form erkennen. [...] Das Formlose, das Unendliche, die Null bleibt unfaßbar. Gott bleibt unfaßbar.
– August Macke