Zufällige Zitate

  • Alte haben gewöhnlich vergessen, dass sie jung gewesen sind, oder sie vergessen, dass sie alt sind, und Junge begreifen nie, dass sie alt werden können.
    – Kurt Tucholsky

  • Sei nicht ungeduldig, wenn man deine Argumente nicht gelten lässt.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Angst. Verleiht Flügel.
    – Gustave Flaubert

  • Mit demselben Gefühle, mit welchem du bei dem Abendmahle das Brot nimmst aus der Hand des Priesters, mit demselben Gefühle, sage ich, erwürgt der Mexikaner seinen Bruder vor dem Altare seines Götzen.
    – Heinrich von Kleist

  • In der Liebe wird der Ernst der Jungfrau bezaubern; in der Ehe, die selber ein langer Ernst ist, möchte leichtes Scherzen und Bescherzen der Welt besser einschlagen.
    – Jean Paul

  • Bei leerem Magen // Sind alle Uebel doppelt schwer.
    – Christoph Martin Wieland

  • Ich suche allerlanden eine Stadt, // Die einen Engel vor der Pforte hat.
    – Else Lasker-Schüler

  • Wie blind wir Menschen doch sind! Wir sticheln auf die Fehler Anderer, während wir auf unsere eigenen nicht achten.
    – Wilhelmine von Bayreuth

  • Sage nicht Alles, was du weißt, aber wisse alles, was du sagst.
    – Matthias Claudius

  • Unsere Vollkommenheit besteht zum großen Teil darin, dass wir einander in unseren Unvollkommenheiten ertragen.
    – Franz von Sales

  • Es ist zuzugeben, daß der Geist, der über der Versailler Friedensdelegation schwebte, noch nicht verschwunden ist und daß der törichte Ruf: „Nie wieder Krieg!“ verbreiteten Nachhall findet.
    – Hans von Seeckt

  • Wer schwimmen lernen will, muss ein paar Tage üben. Niemand wird am ersten Tag riskeren, im Meer zu schwimmen. Ebenso ist es, wenn du im Meer Brahmans schwimmen willst. Da musst du vorher auch viele erfolglose Versuche machen, bis du schließlich richtig schwimmen kannst.
    – Ramakrishna

  • Die Tochter des Neides ist die Verleumdung.
    – Giacomo Casanova

  • Ich selber habe die Bank der Vereinigten Staaten genau beobachtet. Ich hatte Männer die sie eine lange Zeit beobachteten, und ich bin überzeugt ihr habt die Gelder benutzt um mit der Brotkasse des Amerikanischen Volkes zu spekulieren. Wenn ihr Erfolg hattet, habt ihr die Gewinne unter euch aufgeteilt, und wenn ihr euch verspekuliert habt, habt ihr die Verluste der Bank aufgebürdet. Ihr seid eine Grube voll mit Schlangen und Dieben. Ich habe beschlossen euch auszurotten, beim Allmächtigen, ich werde euch ausrotten.
    – Andrew Jackson

  • Und ergreift auf einmal uns das Heimweh ganz, // Dann gehen wir wie die Gefährten auch eine andere Straße, // Den Weg, der uns führen kann zurück ins eigene Land.
    – Otfrid von Weißenburg

  • Die Tyrannei ruft zwei entgegengesetzte Wirkungen hervor, deren Symbole in zwei großen Gestalten des antiken Sklaventums fortbestehen: in Epiktet und Spartakus, dem Haß und dessen bösartigen Empfindungen einerseits, der Resignation und deren christlichen Liebesregungen andererseits.
    – Honoré de Balzac

  • Die freie Rede [ist das Schönste am Menschen].
    – Diogenes von Sinope

  • Der Schweiß ist die Träne der Arbeit.
    – Peter Hille

  • Wir glauben an ein inneres Leben der Seele und an eine höhere Anschauung des Geistes, welche beide im gewöhnlichen Zustand verschlossen bleiben, in außerordentlichen Fällen sich aber aufschließen und wie der Silberblick der ganz im Feuer durchläuterten edlen Metalle auf Momente sich offenbaren, um dann auf lange Zeit wieder zu verschwinden.
    – Justinus Kerner

  • Gott ist so groß, dass er auch den kleinsten Dingen, die um seinetwillen getan werden, Größe verleiht.
    – John Wesley

  • Ein richtiger Steuermann fährt mit zerrissenem Segel, und wenn er die Takelage verloren hat, zwingt er dennoch den entmasteten Rumpf des Schiffes an den Kurs.
    – Seneca d.J.

  • Die Kunst des Ausdrucks besitzen: Sie besteht nicht nur in der Deutlichkeit, sondern auch in der Lebendigkeit des Vortrags.
    – Baltasar Gracián y Morales

  • Ein verdrießlicher Gott ist ein Widerspruch oder der Teufel.
    – Jean Paul

  • Das in ihr Tuende tut die allheit bald // Und was ihr heut nicht leben könnt wird nie.
    – Stefan George

  • Jeder Staatsbürger ist ein Staatsbeamter.
    – Novalis

  • Die Lehre von der Freiheit des Willens ist eine Erfindung herrschender Stände.
    – Friedrich Nietzsche

  • Verbrechen ist in England selten eine Folge von Schlechtigkeit. Fast immer ist es eine Folge von Hunger.
    – Oscar Wilde

  • Unser Volk war seit seiner Geschichte immer ein Beispiel für Freiheit und Unabhängigkeit.
    – Kemal Atatürk

  • Doch mit des Geschickes Mächten // Ist kein ew'ger Bund zu flechten, // Und das Unglück schreitet schnell.
    – Friedrich Schiller

  • Sein heißt, sich behaupten, sich bejahen, sich lieben; wer des Lebens überdrüssig, nimmt sich das Leben.
    – Ludwig Feuerbach

  • Die öffentliche Meinung ist nichts anderes als der aus dem hohlen Bauche der Unwissenheit oder der vollen Blase der Bosheit hervorgurgelnde Klatsch.
    – Johannes Scherr

  • Die Pflicht sei tätig, wo die Liebe verstummt.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Bergpredigt […] ist kein Fiaker, den man beliebig halten lassen kann, um nach Befinden ein- und auszusteigen.
    – Max Weber

  • Sie schwankt, sie zögert, mit einem Worte: Sie ist eine Frau.
    – Jean Racine

  • Urteilskraft ist nicht bei jeder Gelegenheit erforderlich, Takt aber immer.
    – Philip Stanhope Earl of Chesterfield

  • Wer trinkt soll reinen Herzens sein, // mit Wein ist nicht zu scherzen.
    – Friedrich Rückert

  • Beleidigungen sind das Recht derjenigen, die Unrecht haben.
    – Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord

  • Die Ehe war zum jrößten Teile // vabrühte Milch un Langeweile. // Un darum wird beim Happy-end // im Film jewöhnlich abjeblendt.
    – Kurt Tucholsky

  • Der Geist denkt, das Geld lenkt: [...].
    – Oswald Spengler

  • Angst ist für die Seele ebenso gesund wie ein Bad für den Körper.
    – Maxim Gorki



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