Zufällige Zitate

  • Liebe Nachwelt! Wenn Ihr nicht gerechter, friedlicher und überhaupt vernünftiger sein werdet, als wir sind bzw. gewesen sind, so soll euch der Teufel holen.
    Albert Einstein

  • Wir wollen auf die ‘Sachen selbst’ zurückgehen.
    Edmund Husserl

  • Ein Schwert in eurer Hand ist das Gedicht.
    Georg Herwegh

  • Die Basis des Charakters ist die Willenskraft.
    Oscar Wilde

  • Und wir sehen jetzt, dass der Abgrund der Geschichte Raum hat für alle. Wir fühlen, dass eine Kultur genau so hinfällig ist wie ein einzelnes Leben.
    Paul Valéry

  • Ein Amt ohne guten Sold macht Diebe.
    Christoph Lehmann

  • Wer früh zu Bett gehn, frühe aufstehn kann, wird ein gesunder, reicher, weiser Mann.
    Benjamin Franklin

  • Das Höchste, wozu der Mensch gelangen kann, ist das Erstaunen.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Das Gesez hat zum Schneckengang verdorben, was Adlerflug geworden wäre. Das Gesez hat noch keinen großen Mann gebildet, aber die Freyheit brütet Koloße und Extremitäten aus.
    Friedrich Schiller

  • Niemand ist weniger unabhängig als ein freier Bürger.
    Alexis de Tocqueville

  • Der Sklav seiner Bedürfnisse ist die Beute aller die ihn umgehen; er schleppt eine Kette, an der man ihn leiten kann, wohin man will.
    Georg Forster

  • Die gesamte Wirtschaft müsse von der Forstwirtschaft lernen, was Nachhaltigkeit bedeute - der Holzweg ist ein guter Weg.
    Franz Alt

  • Genau genommen ist aber ein Arbeiter, der Kloaken auspumpt, um die Menschen vor gesundheitsgefährdenden Miasmen zu schützen, ein sehr nützliches Glied der Gesellschaft, wohingegen ein Professor, der gefälschte Geschichte im Interesse der herrschenden Klassen lehrt, oder ein Theologe, der mit übernatürlichen transzendenten Lehren die Gehirne zu umnebeln sucht, äußerst schädliche Individuen sind.
    August Bebel

  • Je mehr die Kultur der Länder zunimmt, desto enger wird die Wüste, desto seltner ihre wilden Bewohner.
    Johann Gottfried Herder

  • Es trägt wohl mancher Alte, // Deß Herz längst nicht mehr flammt, // Im Antlitz eine Falte, // Die aus der Kindheit stammt.
    Julius Hammer

  • Schreiben ist eine besondere Form des Schwätzens, [...].
    Robert Musil

  • Der ist in tiefster Seele treu, wer die Heimat liebt wie du.
    Theodor Fontane

  • Sehen wir uns nicht mehr auf dieser Welt, // So sehen wir uns doch in Bitterfeld!
    Ludwig Bechstein

  • Mit der ersten Jugend ist der beste Umgang; alle Erwachsenen haben entweder Prätensionen, oder stellen sich wenigstens so an; und dies verbittert die herzliche Freude.
    Wilhelm Heinse

  • Aufgabe des Historikers ist es nicht, Tugendpreise zu verteilen, Denkmalsentwürfe vorzuschlagen, noch irgendeinen Katechismus aufzustellen; er hat vielmehr das am wenigsten Individuelle in den Ereignissen zu verstehen; die Fragen, die Chronikschreiber interessieren und Romanschriftsteller begeistern, läßt er am liebsten beiseite.
    Georges Sorel

  • »Ich hab' mal Gott gefragt, was er mit mir vorhat.« - »Er hat es mir aber nicht gesagt, sonst wär ich nämlich nicht mehr da.« - »Er hat mir überhaupt nichts gesagt.« - »Er hat mich überraschen wollen.«
    Ödön von Horváth

  • Das Erste, was ein aufrichtiges Gemüth aus der Betrachtung alter Fabel und Sage lernen kann, ist, daß hinter ihnen kein eitler Grund, keine Erdichtung, sondern wahrhafte Dichtung liegt; [...] objective Begeisterung
    Jacob Grimm

  • Aber wenn wir nicht mehr wollen: dann gibt es nie wieder Krieg!
    Kurt Tucholsky

  • Glücklich ist das Land, wo man es nicht nötig hat, den Frieden in einer Wüste zu suchen! Wo aber ist dieses Land?
    Jean-Jacques Rousseau

  • Das Vollendete, das Perfekte, ist der Tod, und das Leben kann nicht sterben.
    Miguel de Unamuno

  • Die Vernunft erscheint im Leben zuletzt; je mehr sie erkennt, je reifer sie wird, umso mehr lassen Gefühl und Einbildungskraft nach, jene beiden Kräfte, denen jede nachhaltige Initiative und jede echte Begeisterung entstammt.
    Francesco de Sanctis

  • Nichts ist fürchterlicher, als alle Tage von morgens bis abends etwas tun zu müssen, was einem widerstrebt. Und je menschlicher der Arbeiter fühlt, desto mehr muss ihm seine Arbeit verhasst sein, weil er den Zwang, die Zwecklosigkeit für sich selbst fühlt, die in ihr liegen.
    Friedrich Engels

  • Die Wahrheit liegt in der Tat zwischen zwei Extremen, aber nicht in der Mitte.
    Moritz Heimann

  • Wenn der Brunnen ausgetrocknet ist, erkennen wir den Wert des Wassers.
    Benjamin Franklin

  • Nur selbstständige Weiblichkeit, nur sanfte Männlichkeit ist gut und schön.
    Friedrich Schlegel

  • Die Komödie ist erfunden worden, um Fehler zu verbessern und schlechte Sitten lächerlich zu machen.
    Carlo Goldoni

  • Zurück! du rettest den Freund nicht mehr, // So rette das eigene Leben!
    Friedrich Schiller

  • »Melodie« ist das Feldgeschrei der Dilettanten, und gewiß, eine Musik ohne Melodie ist gar keine.
    Robert Schumann

  • Es gibt heute kein zweites Volk, das des Führers so bedürftig ist, um etwas zu sein, um auch nur an sich glauben zu können, aber auch keines, das einem großen Führer so viel sein kann.
    Oswald Spengler

  • Diese Kämpfer- und Siegernatur, die wir Beethoven nennen, ist eine Quelle, aus der man das ewige Leben trinken kann.
    Richard Wetz

  • Die kurze Thorheit ist die beste.
    Magnus Gottfried Lichtwer

  • Der heutigen Physik liegt die Frage nicht mehr ferne, ob nicht etwa alles, was ist, aus dem Äther geschaffen sei.
    Heinrich Rudolf Hertz

  • Autoritätsdusel ist der größte Feind der Wahrheit.
    Albert Einstein

  • Es [das Volk] haßt die Genießenden, wie ein Eunuch die Männer.
    Georg Büchner



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