Zufällige Zitate

  • Laßt die Menschen, nur Ein Menschenalter hindurch, nicht mehr laut mit einander denken dürfen; und seid gewiß, sie haben ihre Denkkraft verloren.
    – Johann Jakob Engel

  • Doch lieber will ich unter Qualen bluten, // Als glücklich sein aus Dummheit!
    Christian Dietrich Grabbe

  • Der christliche Glaube ist eine großartige Kathedrale mit göttlich bebilderten Fenstern. Steht man draußen, sieht man keine himmlische Herrlichkeit, noch kann man sich überhaupt eine vorstellen; steht man in ihr, enthüllt jeder Lichtstrahl eine Harmonie unaussprechlichen Glanzes.
    Nathaniel Hawthorne

  • Die Dämmerung versetzt die Wahnsinnigen in Erregung.
    Charles Baudelaire

  • Ich weine wohl oft bittre, bittre Tränen, aber eben diese Tränen sind es, die mich erhalten.
    Susette Gontard

  • Fatal ist mir das Lumpenpack, // das, um die Herzen zu rühren, // den Patriotismus trägt zur Schau, // mit allen seinen Geschwüren.
    Heinrich Heine

  • Bet' und arbeit'! ruft die Welt, // Bete kurz! denn Zeit ist Geld. // An die Türe pocht die Not - // Bete kurz! denn Zeit ist Brot.
    Georg Herwegh

  • Schreibtafel her! Ich muss mir's niederschreiben, // Dass einer lächeln kann und immer lächeln // Und doch ein Schurke sein.
    William Shakespeare

  • Wer die Wahrheit sucht, der sucht Gott, ob es ihm klar ist oder nicht.
    Edith Stein

  • Alles, was man über Gott zu wissen braucht oder wissen kann, ist im Leben und im Charakter seines Sohnes offenbart
    Ellen G. White

  • Der Mittelpunkt alles Menschenverderbens ist Verhärtung des Herzens.
    Johann Heinrich Pestalozzi

  • Es giebt zwei Wege, sich zu bilden. Der eine geht im Thale entlängst den Bächen und Flüssen. Man mißt, schreitet vor und zurück, und kommt am Ende wohl zu einem Begriffe dessen, was man durchschritten. Der andre führt grade auf den Berg, von wo herab du das ganze Stromgebiet mit einem Blicke überschaust.
    Carl Leberecht Immermann

  • Sieglos sein ist mehr als Tod.
    Gottfried Kinkel

  • Siehe!, so sind wir denn über allen Neid erhaben, frei von eitler Angst und törichter Sorge, das Gute in der Ferne zu suchen, was wir so nah und unmittelbar besitzen.
    Giordano Bruno

  • Wie dem Adler der Himmel offen steht, so ist dem tüchtigen Mann die ganze Welt das Vaterland.
    Euripides

  • Atheismus, [letzte] Stufe des Theismus, der negativen Anerkennung Gottes
    Karl Marx

  • Nicht darauf kommt es an, daß ich etwas anderes meine als der andere, sondern darauf, daß der andere das Richtige aus Eigenem finden wird, wenn ich etwas dazu beitrage.
    Rudolf Steiner

  • Heil dir, Caesar! Die Todgeweihten grüßen dich!
    Sueton

  • An die Stelle der alten bürgerlichen Gesellschaft mit ihren Klassen und Klassengegensätzen tritt eine Assoziation, worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist.
    Karl Marx

  • Entscheidung ist Beschränkung.
    Peter Hille

  • Aber es wird kommen am Ende eine Zeit, in der die Menschen zu einer großen Klugheit und Geschicklichkeit in allen Dingen gelangen werden und erbauen werden allerlei Maschinen, die alle menschlichen Arbeiten verrichten werden wie lebende, vernünftige Menschen und Tiere; dadurch aber werden viele Menschenhände arbeitslos, und die Magen der armen, arbeitslosen Menschen werden voll Hungers werden.
    Jakob Lorber

  • Der Mohammedianism unterscheidet sich durch Stolz, weil er, statt der Wunder, an den Siegen und der Unterjochung vieler Völker die Bestätigung seines Glaubens findet, und seine Andachtsgebräuche alle von der mutigen Art sind.
    Immanuel Kant

  • Von ganzem Herzen
    Lukrez

  • Eine Wohltat entgegennehmen heißt die Freiheit verkaufen.
    Publilius Syrus

  • Einem verzweifelten Menschen Mut zuzusprechen ist besser, als ein Königreich zu erobern.
    Martin Luther King

  • Die Rache der Geschichte ist schrecklicher als die des mächtigsten Generalsekretärs. Ich wage zu glauben, dass das tröstlich ist.
    Leo Trotzki

  • Ist es möglich, daß ich nichts sei, wo es mich doch in manchen Augenblicken bedünkt, daß ich
    Henri Barbusse

  • Warum scheint Monarchie so fest, // Als wäre sie ewig auf Erden? // So lang sich ein Volk betrügen läßt, // Verdient es betrogen zu werden.
    Gottfried Kinkel

  • Es gibt 100 Witzige gegen einen der Verstand hat, ist ein wahrer Satz, womit sich mancher witzlose Dummkopf beruhigt, der bedenken sollte, wenn das nicht zuviel von einem Dummkopf gefordert heißt, dass es wieder 100 Leute, die weder Witz noch Verstand haben, gegen einen gebe, der Witz hat.
    Georg Christoph Lichtenberg

  • Ich bin gewissermaßen der Papst der Lutheraner und das kirchliche Haupt der Reformierten.
    Friedrich II. (Preußen)

  • Wenn jemand im Gespräche sagt: „Ohne Ihnen n a h e t r e t e n zu wollen, selbstverständlich ---“ tritt er einem direkt mitten in die Seele hinein!
    Peter Altenberg

  • Thue deine Augen auf und gehe zu einem Baum, und siehe denselben an, und besinne dich.
    Jakob Böhme

  • Doch große Seelen dulden still.
    Friedrich Schiller

  • Es sind Hieroglyphen (aus "Ekstase" und daraus durch "Phantasie" entstanden in seine Kunst, Ed.) in dem Sinne, dass sie die Naturformen in einfachere Flächenformen bringen und dem Beschauer ihre Bedeutung suggerieren, wie das geschriebene Wort Pferd jedem die Form Pferd vor Augen stellt. Es sind nicht Hieroglyphen in dem bekannten Sinn des Wortes...
    Ernst Ludwig Kirchner

  • Es ist meine Erfahrung, dass die Ehe nicht glücklicher macht. Sie nimmt die Illusion, die vorher das ganze Wesen trug, dass es eine Schwesterseele gäbe.
    Paula Modersohn-Becker

  • Nicht hoffe, wer des Drachen Zähne Sä't, // Erfreuliches zu ärnten. Jede Unthat // trägt ihren Rache-Engel schon, // die böse Hoffnung, unter ihren Herzen.
    Friedrich Schiller

  • Streit schaukelt sich auf und läßt auch die nicht aus, die sich ganz klein zu machen suchen. Leichter ist es, sich von einem Konflikt fernzuhalten, als sich herauszuhalten.
    Seneca d.J.

  • Erst der Ernst macht den Mann, erst der Fleiß das Genie.
    Theodor Fontane

  • Mit kleinen Hieben fällt man auch große Bäume.
    Benjamin Franklin



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