Zufällige Zitate

  • Was rühmst du deinen schnellen Ritt! // Dein Pferd ging durch und nahm dich mit.
    Emanuel Geibel

  • Die echte Satire ist blutreinigend: und wer gesundes Blut hat, der hat auch einen starken Teint. Was darf Satire? Alles.
    Kurt Tucholsky

  • Wer in einer Masse, die vorwärts drängt, stehenbleibt, leistet so gut Widerstand, als trät' er ihr entgegen: er wird zertreten.
    Georg Büchner

  • Immer strebe zum Ganzen und kannst du selber kein Ganzes // Werden, als dienendes Glied schließ’ an ein Ganzes dich an.
    Friedrich Schiller

  • Der Güte Gottes verdanken wir in unserem Lande drei kostbare Dinge: die Freiheit des Gewissens, die Freiheit der Rede und die Klugheit, keine davon in Anspruch zu nehmen.
    Mark Twain

  • [D]ie schönsten Träume von Freyheit werden ja im Kerker geträumt.
    Friedrich Schiller

  • Wer nicht den Neid ertragen kann, muss auch den Ruhm nicht wollen.
    Ernst Raupach

  • Ich fühle, dass Kleinigkeiten die Summe des Lebens ausmachen.
    Charles Dickens

  • Da nun ohne Glauben an ein künftiges Leben gar keine Religion gedacht werden kann, so enthält das Judentum als ein solches, in seiner Reinigkeit genommen, gar keinen Religionsglauben.
    Immanuel Kant

  • Auch kann ja die Kraft der Überzeugung niemals einräumen, es könne aus Nichtseiendem irgend etwas anderes als eben Nichtseiendes hervorgehen.
    Parmenides von Elea

  • Man muss sich der Idee erlebend gegenüberstellen können; sonst gerät man unter ihre Knechtschaft.
    Rudolf Steiner

  • Es ist aber der Zweck der Logik, nicht zu verwickeln, sondern aufzulösen, nicht verdeckt, sondern augenscheinlich etwas vorzutragen.
    Immanuel Kant

  • Ich habe so selten einmal Zeit zum Träumen und doch so viele Träume.
    Franziska zu Reventlow

  • Aus dem Palast ins enge Haus
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Kennst du das Land, wo die Zitronen blühen?
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Fauler Verstand, leerer Verstand.
    Bernhard von Cluny

  • Ist die Welt wirklich so beschaffen, dass sie nur der oberflächlichen Betrachtung einheitlich und widerspruchslos erscheint, aber jeden, der sie in ihrer Gesamtheit schärfer erfassen möchte, in die Irre führt - und umso gewisser, je strenger folgerecht der Denker vorgeht?
    Richard Avenarius

  • Das Beste aber ist das Wasser.
    Pindar

  • Ich fordere die Freiheit für unser deutsches Volk zurück. Wir wollen nicht in Sklavenketten unser kurzes Leben dahinfristen, und wären es goldene Ketten eines materiellen Überflusses.
    Kurt Huber

  • Die Sitte verlangt, daß ein Lustmörder den Mord zugebe, aber nicht die Lust.
    Karl Kraus

  • Genie ist Bewußtseyn der Welt.
    Friedrich Hebbel

  • Kritiker, ihr ohne Früchte, // mit den Blüten taub und matt, // leicht ist nur das Verseschreiben, // wenn man nichts zu sagen hat.
    Mihai Eminescu

  • Das ist eine alberne Meinung, dass sich Weiber und Männer in den Wolken verstecken können und hageln, um alles zu verderben. Zu Paris glaubt man an keine Hexen und hört auch von keinen.
    Liselotte von der Pfalz

  • Selbst für Nicht-Muslime gibt es kaum etwas Erstaunlicheres als seine Sprache mit dem bemerkenswerten Reichtum ihres klangvollen Stils, die diese einfachen Menschen, die Redegewandtheit so hoch schätzten, zu Begeisterungsstürmen hinriss.
    Paul Casanova

  • Die Romane sind die sokratischen Dialoge unserer Zeit. In diese liberale Form hat sich die Lebensweisheit vor der Schulweisheit geflüchtet.
    Friedrich Schlegel

  • Erst zweifeln, dann untersuchen, dann entdecken.
    Henry Thomas Buckle

  • Ziehen wir also den kühnen Schluss, dass der Mensch eine Maschine ist und dass es im ganzen Weltall nur eine Substanz gibt, die freilich verschieden modifiziert ist.
    Julien Offray de La Mettrie

  • Gefühl ist alles; // Name ist Schall und Rauch.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Brecht das Doppeljoch entzwei! // Brecht die Noth der Sklaverei! // Brecht die Sklaverei der Noth! // Brot ist Freiheit, Freiheit Brot!
    Georg Herwegh

  • Gehorche willig der Gewalt ! // Und bist du kühn und hältst du Stich
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Verzeihe dem Geständigen!
    Tibull

  • Einen Dummkopf betrügen heißt, den Verstand rächen.
    Giacomo Casanova

  • Das sind die wahren Wunder der Technik, daß sie das, wofür sie entschädigt, auch wirklich kaputt macht.
    Karl Kraus

  • Ein ziemlich fernes Land, über das man wenig weiß.
    Neville Chamberlain

  • Unternehmen, deren Existenz lediglich davon abhängt, ihren Beschäftigten weniger als einen zum Leben ausreichenden Lohn zu zahlen, sollen in diesem Land kein Recht mehr haben, weiter ihre Geschäfte zu betreiben. (…) Mit einem zum Leben ausreichenden Lohn meine ich mehr als das bloße Existenzminimum – ich meine Löhne, die ein anständiges Leben ermöglichen.
    Franklin D. Roosevelt

  • Wenn dir jemand mitteilt, dir sage jemand Böses nach, dann rechtfertige dich nicht, sondern antworte: Er kannte wohl meine anderen Fehler nicht; denn sonst würde er nicht nur diese hier erwähnen.
    Epiktet

  • Es gibt nichts Ärmeres als eine Wahrheit, ausgedrückt wie sie gedacht ward.
    Walter Benjamin

  • Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst, was weißt Du von den Schmerzen, die in mir sind und was weiß ich von den Deinen. Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüsstest Du von mir mehr als von der Hölle, wenn Dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich. Schon darum sollten wir Menschen voreinander so ehrfürchtig, so nachdenklich, so liebend stehn wie vor dem Eingang zur Hölle.
    Franz Kafka

  • Ich wollte nicht sagen, dass Konservative generell dumm sind. Ich wollte sagen, dass dumme Menschen im Allgemeinen konservativ sind. Ich halte das für eine so offensichtliche und unleugbare Tatsache, dass ich kaum glaube, daß ein ehrenwerter Mann sie in Frage stellen wird.“ – In einer Parlamentsdebatte mit dem dem Konservativen John Pakington MP vom 31. Mai 1866 (
    John Stuart Mill

  • Um den Gedanken an Pflicht kräftig zu erhalten, sorge dafür, dass es eines sei oder werde mit dem Gedanken an Gott.
    Johann Michael Sailer



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