Zufällige Zitate
Ich glaube nicht an Wunder. Ich habe ihrer zu viele gesehen.
– Oscar WildeDenn in hundert Schlachten hundert Siege zu erringen ist nicht der Inbegriff des Könnens. Der Inbegriff des Könnens ist, den Feind ohne Gefecht zu unterwerfen.
– SunziSünder und böse Geister scheuen das Licht der Welt.
– Friedrich SchillerNur erst, wenn dir die Form ganz klar ist, wird dir der Geist klar werden.
– Robert SchumannHegel bemerkt irgendwo, daß alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sich sozusagen zweimal ereignen. Er hat vergessen hinzuzufügen: das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce. Caussidière für Danton, Louis Blanc für Robespierre, die Montagne von 1848-1851 für die Montagne von 1793-1795, der Neffe für den Onkel. Und dieselbe Karikatur in den Umständen, unter denen die zweite Auflage des achtzehnten Brumaire herausgegeben wird!
– Karl MarxWas ist die Mode? Vom künstlerischen Standpunkt ist sie gewöhnlich eine so unerträgliche Form von Häßlichkeit, daß sie mit jedem halben Jahr geändert werden muß.
– Oscar WildeEs wächst der Mensch mit seinen größern Zwecken.
– Friedrich SchillerGott ist durch Alles in Allem, und Alles ist durch Alles in Gott.
– Nikolaus von KuesSchläft ein Lied in allen Dingen // Die da träumen fort und fort // Und die Welt hebt an zu singen // Triffst du nur das Zauberwort.
– Joseph von EichendorffDie Stadt selbst ist unangenehm, dagegen rings umher eine unaussprechliche Schönheit der Natur.
– Johann Wolfgang von GoetheDas war kein Heldenstück, Octavio! Nicht deine Klugheit siegte über meine...
– Friedrich SchillerDie Welt zerfällt in zwei Klassen: die, die das Unglaubliche glauben (wie die Öffentlichkeit), und die, die das Unwahrscheinliche tun.
– Oscar WildeKunst ist das Höchste und Edelste im Leben, denn es ist Schaffen zum Nutzen der Menschheit.
– Hermann von Pückler-MuskauGlauben Sie, meine Herren, es wird kein Haupt über Deutschland leuchten, das nicht mit einem vollen Tropfen demokratischen Öls gesalbt ist!
– Ludwig UhlandMit der Entstehung des Geschmacks begann die Verhässlichung der Welt. Denn man mag, vielleicht aber unwarscheinlich, mit Geschmack eine schöne Wohnung gestalten, gewiss doch keine schöne Welt
– Burghart SchmidtWir kümmern uns nicht, dass wir nicht dagewesen sind, ehe wir geboren wurden. Warum uns kümmern, nicht mehr da zu sein, wenn wir gestorben sind?
– Karl Julius WeberDer Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und dem Glühwürmchen.
– Mark TwainIch kann nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.
– Max LiebermannDieser dicke Wälzer war ziemlich unnötig. Man hätte das auch alles in einem Satz zusammenfassen können: ‚Deutschland gibt alle Ansprüche auf zu existieren.‘
– Ulrich von Brockdorff-RantzauDie Grade der Freymaurerey sind sogar öffentlich gedruckt; was kann eine geheime Gesellschaft wirken, welche so wenig Geheimnis hat, dass ihre ganz innere Verfassung der übrigen Welt bekannt ist?
– Adam WeishauptDarin sind sich die Menschen aller Zeiten ähnlich gewesen, dass sie hartnäckig an sich selbst geglaubt haben.
– Friedrich Heinrich JacobiReden mag man noch so Griechisch, // Hörts ein Deutscher, der verstehts.
– Johann Wolfgang von GoetheDie Welt ist groß, man kann sich darin wohl vergessen.
– Heinrich von KleistDas Pech und die Natur halten unsere Rechnung immer im Gleichgewicht, nie erzeigt sie uns eine Wohltat, dass nicht gleich ein Übel käme.
– Niccolò MachiavelliDer ist in tiefster Seele treu, wer die Heimat liebt wie du.
– Theodor FontaneIch wünsche, daß sich meine Leser, auf einen Augenblick in diejenige Verfassung des Gemüts versetzen könnten, welche Cartes vor so unumgänglich nötig zur Erlangung richtiger Einsichten hält, und worin ich mich jetzo befinde, nämlich sich so lange, als diese Betrachtung währet, allen erlernten Begriffen vergessen zu machen, und den Weg zur Wahrheit ohne einen andern Führer als die bloße gesunde Vernunft von selber anzutreten.
– Immanuel Kantwas mich aber an meisten aufricht, und guts Muths erhält, ist der gedancke, daß sie, liebster Papa, und meine liebe schwester, sich gut befinden – daß ich ein Ehrlicher Teütscher bin, – und daß ich, wenn ich schon allzeit nicht reden darf – doch wenigstens dencken darf was ich will. das ist aber auch das einzige.
– Wolfgang Amadeus MozartEs gibt wenige Frauen, welche fähig sind, den Mann um des Genius willen zu lieben. Es ist die Person und der Erfolg, was sie begehren.
– Anselm FeuerbachGute Grundsätze, zum Extrem geführt, verderben alles.
– Jacques Bénigne BossuetWie fällt doch ein Geheimnis den Weibern schwer.
– William ShakespeareHeureka!
– ArchimedesEntscheidung ist Beschränkung.
– Peter HilleDas wirkliche Leben war Chaos, aber es lag eine schreckliche Logik in der Phantasie.
– Oscar WildeZwischen der Wieg und dem Sarg wir schwanken und schweben // Auf dem großen Kanal sorglos durchs Leben dahin.
– Johann Wolfgang von GoetheDer innere Sinn sieht die Verhältnisse seiner Bestimmungen nur in der Zeit, mithin im Fließen; wo keine Dauerhaftigkeit der Betrachtung, die doch zur Erfahrung notwendig ist, statt findet.
– Immanuel KantEin Tag ohne Bier ist wie ein Tag ohne Wein.
– Thomas KapielskiIst doch der Glaube nur das Gefühl der Eintracht mit dir selbst.
– Franz GrillparzerIch gehe noch weiter und sage: es ist ganz was anders, Dinge von einander zu unterscheiden, und den Unterschied der Dinge erkennen.
– Immanuel Kant