Zufällige Zitate
Überall, wo Geld ist, sind auch Juden.
– Charles de MontesquieuWir sind doch thörichte Menschen! Wie oft durchkreuzt die Furcht vor dem Lächerlichwerden unsere innigsten, zartesten Gefühle! Man schämt sich der Thräne und - spottet; man schämt sich des fröhlichen Lachens und - schneidet ein langweiliges Gesicht.
– Wilhelm Raabe[Die] Natur des Geldes [...] will die Vermehrung genau so, wie die Natur des Tieres die Fortpflanzung anstrebt [...] wirft man das Geld wie ein Sämann zum Fenster hinaus, [...] kommt [es] vermehrt bei der Tür wieder herein. Es aber im stillen für Zwecke und Menschen verschenken, die ihm nichts nützen, das läßt sich nur mit einem Meuchelmord am Geld vergleichen.
– Robert MusilNun, da ich eingeölt bin, schützt mich vor den Ratten.
– Pietro AretinoJeder ist ein Mond und hat eine dunkle Seite, die er niemandem zeigt.
– Mark TwainOh Jahrhundert! Oh Wissenschaften: Es ist eine Lust, zu leben.
– Ulrich von HuttenDie Raserei ihrer Fürsten büßen die Völker.
– HorazBei entgegengesetzten sittlichen Lebensanschauungen kann keine Freundschaft bestehen.
– Ambrosius von MailandMit den Jahren steigern sich die Prüfungen.
– Johann Wolfgang von GoetheZu Cöln am Rheine kniet ein Weib // Am Rabensteine unter'm Rade, // Und über'm Rade liegt ein Leib, // An dem sich weiden Kräh' und Made;
– Annette von Droste-HülshoffDer Aberglaube macht die Gottheit zum Götzen, und der Götzendiener ist um so gefährlicher, weil er ein Schwärmer ist.
– Johann Gottfried HerderFehlt es dem protestantischen Kultus im ganzen an Fülle, so untersuche man das einzelne, und man wird finden, der Protestant hat zu wenig Sakramente, ja er hat nur eins, bei dem er sich tätig erweist, das Abendmahl: denn die Taufe sieht er nur an andern vollbringen, und es wird ihm nicht wohl dabei.
– Johann Wolfgang von GoetheWer niemals Deutsch gelernt hat, kann sich keine Vorstellung davon machen, wie verzwickt diese Sprache ist. Es gibt sicher keine andere Sprache, die so unordentlich und unsystematisch daherkommt, und sich daher jedem Zugriff entzieht.
– Mark TwainFalsche Nächstenliebe lenkt ab vom wahren Ziele.
– Paula Modersohn-BeckerEs mag leicht sein, über den Beweisgang in der Wissenschaft Theorien aufzustellen; aber das Beweisen selbst ist schwer.
– Giordano BrunoWer denkt abstrakt? Der ungebildete Mensch, nicht der gebildete. Die gute Gesellschaft denkt darum nicht abstrakt, weil es zu leicht ist, weil es zu niedrig ist, niedrig nicht dem äußeren Stande nach, nicht aus einem leeren Vornehmtun, das sich über das wegzusetzen stellt, was es nicht vermag, sondern wegen der inneren Geringheit der Sache.
– Georg Wilhelm Friedrich HegelHypothesen sind Netze, nur der wird fangen, der auswirft.
– NovalisMan verscheuchet mit Rauch die Fliegen, // Mit Verdrießlichkeit wohl den Mann.
– Adelbert von ChamissoMan hätte gerne eine Sammlung der letzten Worte berühmter Menschen.
– François-René de ChateaubriandFür das Leben der Menschen und ihr Glück zu sorgen, und nicht es zu zerstören, ist das erste und einzig legitime Ziel einer guten Regierung.
– Thomas JeffersonDie Uhr schlägt keinem Glücklichen
– Friedrich SchillerFreiheit ist Gleichheit, weil es Freiheit nur im gesellschaftlichen Zustande gibt, und es ohne Gleichheit keine Gesellschaft gibt.
– Pierre Joseph ProudhonDer Grundsatz, nach dem ich entscheide, ist: Die Schuld ist immer zweifellos.
– Franz KafkaNichts ist dem Geist erreichbarer als das Unendliche.
– NovalisSolange man den Krieg für böse hält, wird er seine Anziehungskraft behalten. Erst wenn man ihn als gewöhnlich begreift, wird er seine Popularität verlieren.
– Oscar WildeDie wahre Liebe hat kaum eine Methode.
– Franz von SalesWenn man kalt ist, so friert man nicht mehr.
– Georg BüchnerWer nicht durch den Schmutz waten kann, wird nie eine Schlacht gewinnen.
– August Julius LangbehnDenn nichts ist groß, was nicht wahr ist.
– Gotthold Ephraim LessingFreude, schöner Götterfunken, // Tochter aus Elysium, // Wir betreten feuertrunken, // Himmlische, dein Heiligtum.
– Friedrich SchillerEdel sei der Mensch, hilfreich und gut.
– Johann Wolfgang von GoetheWer nichts weiß, muss alles glauben.
– Marie von Ebner-EschenbachGesetze sind wie Spinnweben, die kleine Fliegen fangen, aber Wespen und Hornissen entkommen lassen.
– Jonathan SwiftBetrachtet einmal das Volk, das von ergebenen Patrioten geschützt wird. Die Patrioten fallen im blutigen Kampfe oder im Kampfe mit Hunger und Noth; was fragt das Volk darnach? Das Volk wird durch den Dünger ihrer Leichen ein „blühendes Volk”! Die Individuen sind „für die große Sache des Volks” gestorben, und das Volk schickt ihnen einige Worte des Dankes nach und - hat den Profit davon. Das nenn' Ich Mir einen einträglichen Egoismus.
– Max StirnerKritiker zu sein ist ein dummer Beruf, wenn man nichts ist, was darüber hinausgeht.
– Alfred KerrIn religiösen Dingen ist das Wort »Glaube« gleichbedeutend mit »Ueberzeugung«.
– Moritz von EgidyEinem einzigen Zeugen glaubt man nicht, selbst wenn es Cato wäre.
– HieronymusLernet verachten // die Meute der Menschen! // Rein, für die Menschheit // schlage das Herz!
– Otto Erich HartlebenNichts geht über die Jugend. Die in den mittleren Jahren sind dem Leben verpfändet, die Alten sind in der Rumpelkammer des Lebens, aber die Jugend ist die Herrin des Lebens.
– Oscar Wilde