Zufällige Zitate
Gott erhalte uns die Freundschaft. Man möchte beinah glauben, man sei nicht allein.
– Kurt TucholskyWir Wilden sind doch beßre Menschen
– Johann Gottfried SeumeUeber den Tadel sind viele erhaben; wenige über das Lob.
– Carl Gustav JochmannMein Verbrechen ist, dass ich an Deutschland glaubte auch über eine mögliche Not- und Nachtstunde hinaus.
– Alfred DelpMuße, nicht Arbeit, ist das Ziel des Menschen.
– Oscar WildeDaher (sagt) Chrysostomus über Matth. 19[,10]: „Es frommt nicht, zu heiraten. Was ist denn das Weib anders als die Feindin der Freundschaft, eine unentrinnbare Strafe, ein notwendiges Übel, eine natürliche Versuchung, ein wünschenswertes Unheil, eine häusliche Gefahr, ein ergötzlicher Schade, ein Mangel der Natur, mit schöner Farbe gemalt? [...]
– Heinrich KramerDer Arbeit Noth, die Niemand lindern wollte, // Sie wars, die selbst den Fels bei Seite rollte!
– Georg WeerthKein Handwerk ohne Lehrzeit.
– Jean de La BruyèreNicht die Vollkommenen, sondern die Unvollkommenen brauchen Liebe.
– Oscar WildeEs wird mir ganz angst um die Welt, wenn ich an die Ewigkeit denke.
– Georg BüchnerNicht ihre Menschenliebe, sondern die Ohnmacht ihrer Menschenliebe hindert die Christen von heute, uns - zu verbrennen.
– Friedrich NietzscheSoll der Knoten der Geschichte so auseinander gehn? das Christenthum mit der Barbarei, und die Wissenschaft mit dem Unglauben?
– Friedrich SchleiermacherBeim Abschiednehmen kommt ein Augenblick, in dem man die Trauer so stark vorausfühlt, dass der geliebte Mensch schon nicht mehr bei einem ist.
– Gustave FlaubertDie meisten Menschen haben überhaupt gar keine Meinung, viel weniger eine eigene, viel weniger eine geprüfte, viel weniger vernünftige Grundsätze.
– Johann Gottfried SeumeAuch das erotische Kunstwerk hat Heiligkeit.
– Egon SchieleEs ist nicht unsere Sache, die Minister des Zaren zu stürzen, sondern den Zarismus durch die Revolution zu stürzen.
– Leo TrotzkiDenken Sie an den betrübenden Kontrast zwischen der strahlenden Intelligenz eines gesunden Kindes und der Denkschwäche des durchschnittlichen Erwachsenen. Wäre es so ganz unmöglich, dass gerade die religiöse Erziehung ein großes Teil Schuld an dieser relativen Verkümmerung trägt?
– Sigmund FreudSuche immer zu nützen! Suche nie, dich unentbehrlich zu machen.
– Marie von Ebner-EschenbachDenn Herrschaft ist im Alltag primär: Verwaltung.
– Max WeberAm Rhein, am Rhein, da wachsen unsre Reben.
– Matthias ClaudiusAus solchem aufgezwungenen Frieden müßte neuer Haß zwischen den Völkern und im Verlauf der Geschichte neues Morden erwachsen.
– Friedrich EbertIch habe Gott überall erblickt aber niemals begriffen.
– Alphonse de LamartineDie Dichtung hat nicht die Aufgabe das zu schildern, was ist, sondern das was sein soll; oder das, was sein könnte, als Teillösung dessen, was sein soll
– Robert MusilIch bin besser als mein Ruf.
– Friedrich SchillerDer Glaube schwindet, und es entsteht die Philosophie.
– Francesco de SanctisOder meynen Sie, Prinz, daß Raphael nicht das größte malerische Genie gewesen wäre, wenn er unglücklicher Weise ohne Hände wäre geboren worden? Meynen Sie, Prinz?
– Gotthold Ephraim LessingDer Mensch ist ein Seil, geknüpft zwischen Tier und Übermensch - ein Seil über einem Abgrunde.
– Friedrich NietzscheDas arme Menschenherz muß stückweis brechen.
– Georg HerweghMit demselben Gefühle, mit welchem du bei dem Abendmahle das Brot nimmst aus der Hand des Priesters, mit demselben Gefühle, sage ich, erwürgt der Mexikaner seinen Bruder vor dem Altare seines Götzen.
– Heinrich von KleistDenn wahrhaftig steckt die Kunst in der Natur. Wer sie heraus kann reißen, der hat sie.
– Albrecht DürerIst die Eisenbahn ein Nutzen für Darmstadt? Ein bedeutender Nutzen, ohne Frage. Denken Sie nur, wieviele reisen denn an Darmstadt vorbei, die sonst ihr Lebtag nicht vorbeigereist wären?
– Ernst Elias NiebergallNaturnotwendig will der Mensch das Gute.
– Thomas von AquinMan verscheuchet mit Rauch die Fliegen, // Mit Verdrießlichkeit wohl den Mann.
– Adelbert von ChamissoWas die Weltwirtschaft angeht, so ist sie verflochten.
– Kurt TucholskyWenn keine Eisenbahnen gebaut werden, wie wollen wir zur rechten Zeit in den Himmel kommen?
– Henry David ThoreauWer nach den Sternen reisen will, der sehe sich nicht nach Gesellschaft um.
– Friedrich Hebbel