Zufällige Zitate
Was wär das enthusiastische Volk unsrer Denker, Dichter, Schweber, Seher, ohne die glücklichen Einflüsse der Phantasie?
– Johann Karl August MusäusWer für hohe Ideen lebt, muß vergessen, an sich selbst zu denken. // Der größte Staatsmann ist derjenige, welcher der humanste ist.
– Anselm FeuerbachEs ist schön, zu denken, daß so viele Menschen heilig sind in den Augen derer, die sie lieben.
– Christian MorgensternIch kenne nur eine Sache, die süßer ist, als ein Buch zu machen, nämlich eines zu entwerfen.
– Jean PaulIst dies schon Tollheit, hat es doch Methode.
– William ShakespeareJede Mitteilung geistiger Inhalte ist Sprache.
– Walter BenjaminWenn der Stimmzettel gesprochen hat, so hat die höchste Instanz gesprochen.
– Victor HugoIn dem Abendmahle sollen die irdischen Lippen ein göttliches Wesen verkörpert empfangen und unter der Form irdischer Nahrung einer himmlischen teilhaftig werden.
– Johann Wolfgang von GoetheNun sei bedankt, mein lieber Schwan!
– Richard WagnerWir wollen von niemandem mehr, weder von Washington, noch von Moskau, von keinem europäischen Nachbarn, auch nicht von Tel Aviv, ständig an unsere Vergangenheit erinnert werden.
– Franz-Josef StraußFluch solchem Dasein! Bei dem Träumer nicht, // Nicht bei dem Schwächling wird die Muse rasten, // Doch immer gern sie dem die Kränze flicht, // Der muthig trug des Lebens Müh' und Lasten.
– Emil RittershausDas arme Herz, hienieden // Von manchem Sturm bewegt, // Erlangt den wahren Frieden // Nur wo es nicht mehr schlägt.
– Johann Gaudenz von Salis-SeewisGoethe hält durch die Macht seiner Werke die Entwicklung der deutschen Sprache wahrscheinlich zurück.
– Franz KafkaGegensätze soll man nicht auszugleichen trachten, sondern produktiv gestalten.
– Richard von SchaukalDer Sklav seiner Bedürfnisse ist die Beute aller die ihn umgehen; er schleppt eine Kette, an der man ihn leiten kann, wohin man will.
– Georg ForsterEs bedarf nur eines Anfangs, dann erledigt sich das Übrige.
– SallustWas also ist »Zeit«? Wenn mich niemand danach fragt, weiß ich es; will ich es einem Fragenden erklären, weiß ich es nicht.
– Augustinus von HippoWer sich behaglich mitzuteilen weiß, // den wird des Volkes Laune nicht erbittern.
– Johann Wolfgang von GoetheDas Weib erträgt den Himmel nicht!
– Adalbert StifterDie meisten Menschen würden sich beleidigt fühlen, wenn ihnen eine Beschäftigung vorgeschlagen würde, Steine über eine Mauer zu werfen und sie dann wieder zurückzuwerfen, bloß um ihren Lohn damit zu verdienen. Aber viele werden in keiner würdigeren Weise beschäftigt.
– Henry David ThoreauWenn ich etwas an Christus verstehe, so ist es das: »Und er entwich vor ihnen in die Wüste«.
– Christian MorgensternDie Wahrheit ist keine offen zutage liegende billige Sache, die man mit der linken Hand ergreifen könnte.
– Synesios von KyreneHerr, ich habe die große Beschäftigung, müßig zu gehen, ich habe eine ungemeine Fertigkeit im Nichtsthun, ich besitze eine ungeheure Ausdauer in der Faulheit. Keine Schwiele schändet meine Hände, der Boden hat noch keinen Tropfen von meiner Stirne getrunken, ich bin noch Jungfrau in der Arbeit, und wenn es mir nicht der Mühe zu viel wäre, würde ich mir die Mühe nehmen, Ihnen diese Verdienste weitläufiger auseinanderzusetzen.
– Georg BüchnerGar zu leicht missbrauchen oder vernachlässigen uns die Menschen, sobald wir mit ihnen in einem vollkommen vertraulichen Tone verkehren. Um angenehm zu leben, muss man fast immer als ein Fremder unter den Leuten erscheinen.
– Adolph Freiherr KniggeÜber einen Regenten muß man kein Urteil haben, als bis er zwanzig Jahre regiert hat.
– Johann Gottfried SeumeDie Beaufsichtigung der Maschinen, das Anknüpfen zerrissener Fäden ist keine Tätigkeit, die das Denken des Arbeiters in Anspruch nimmt, und auf der anderen Seite wieder derart, dass sie den Arbeiter hindert, seinen Geist mit anderen Dingen zu beschäftigen.
– Friedrich EngelsDie Limonade ist matt wie deine Seele - Versuche!
– Friedrich SchillerGut Speisen ist die beste Unterhaltung, guter Appetit der angenehmste Zustand der Erwartung, und ein wohlgefüllter Magen die behaglichste Erinnerung an ein vollbrachtes gutes Werk!
– Carl Ernst von MalortieSelten kommt was Bessres
– William ShakespeareO zarte Sehnsucht, süßes Hoffen, Der ersten Liebe goldne Zeit
– Friedrich SchillerNiemand kann Österreich verstehen, der nicht zuvor unsere Bureaukratie begriffen hat. Da ist der Schlüssel zu allem. Und niemand kann uns helfen, der nicht ihrem Unwesen ein Ende macht. Sie bläst aber jedem das Licht aus, der es versucht. Denn sie hat die Macht über alles. So kommen wir nicht aus dem Zirkel heraus […].
– Hermann BahrGegen die Männerkrankheit der Selbstverachtung hilft es am sichersten, von einem klugen Weibe geliebt zu werden.
– Friedrich NietzscheSie alle ziehen ihres Weges fort // An ihr Geschäft – und Meines ist der Mord!
– Friedrich SchillerDie Auflösung des Einen ist die Entstehung eines Andern.
– Francesco de SanctisIch glaube an das Aufsteigen der Menschen zu immer höheren Graden der Gesittung, nur halte ich es für ein verzweifelt langsames.
– Theodor HerzlMoral ist gut, Erbschaft ist besser.
– Theodor FontaneDie Empörung ist der Zorn der Gerechtigkeit.
– Sully PrudhommeMir geht nichts über Mich!
– Max Stirner