Zufällige Zitate

  • Wenn die Lieb ist eifersüchtig, // so bekommt die hundert Augen, // doch es sind nicht zwei darunter, // die gradaus zu sehen taugen.
    Wilhelm Müller

  • Denn selbst die Neger müssen wir als Menschen ansehen und in ihnen ist ja die menschliche Gestalt in einer ganz anderen Weise verwirklicht als in uns, zum Beispiel.
    Rudolf Steiner

  • Alles Begehren setzt also voraus, dass die Statue die Vorstellung von etwas Besserem hat, als das ist, was sie augenblicklich ist, und dass sie über den Unterschied zweier auf einander folgender Zustände urtheilt. Sind sie wenig verschieden, so leidet sie durch die Entbehrung der begehrten Daseinsweise weniger, und ich nenne das Gefühl, welches sie an sich erfährt, Missbehagen oder leichte Unzufriedenheit. Die Thätigkeit ihrer Vermögen, ihre Begehrungen sind alsdann schwächer.
    Étienne Bonnot de Condillac

  • Manche Zeit wird uns entrissen, manche unvermerkt entzogen, manche fließt fort. Doch am schimpflichsten ist der Verlust, der aus Unachtsamkeit geschieht.
    Seneca d.J.

  • Das strengste Gericht ist das eigene Gewissen. Hier wird kein Schuldiger freigesprochen.
    Juvenal

  • An einem Sommerabend, im Schatten des heiligen Hains, // da lagen auf Bärenhäuten zu beiden Seiten des Rheins // verschiedene alte Germanen, als plötzlich mit höflichem Gruß // ein Römer kam: "Meine Herren! ich heiße Tacitus".
    Wilhelm Ruer

  • Wer will dem Adler die Bahn vorschreiben, wenn er die Schwingen entfaltet und stürmischen Flugs sich zu den Sternen erhebt?
    Georg Büchner

  • Ganz begreifen werden wir uns nie, aber wir werden und können uns weit mehr, als begreifen.
    Novalis

  • Eine Frau, die ihren Körper nicht zum Sprungbrett macht, um den von ihr bevorzugten Mann zum Ziel zu verhelfen, ist eine herzlose, selbstsüchtige Frau.
    Honoré de Balzac

  • Das leichte Rad des Schicksals dreht sich in schnellen Kreisen.
    Tibull

  • Musiker sind so absurd unvernünftig. Sie wollen, dass man vollkommen stumm ist, während man selbst sich danach sehnt, absolut taub zu sein.
    Oscar Wilde

  • Man muss hart arbeiten, um zu regieren.
    Ludwig XIV. von Frankreich

  • Die Judophobie ist eine Psychose. Als Psychose ist sie hereditär, und als eine seit zweitausend Jahren vererbte Krankheit ist sie unheilbar.
    Leo Pinsker

  • Der Islam hat drei Grundglaubensrichtungen: Sunniten, Schiiten und Peter Scholl-Latour.
    Jürgen Becker

  • Tausend Jahre werden vergehen und diese Schuld von Deutschland nicht wegnehmen.
    Hans Frank

  • Ich möchte die Kritik ein Schaffen aus Geschaffenem nennen.
    Oscar Wilde

  • [...] dem Mann kann geholfen werden.
    Friedrich Schiller

  • Das eben geschieht den Menschen, die in einem Irrgarten hastig werden: Eben die Eile führt immer tiefer in die Irre.
    Seneca d.J.

  • Laß deine Augen offen sein, // Geschlossen deinen Mund // Und wandle still, so werden dir // Geheime Dinge kund.
    Hermann Löns

  • Es ist mir nämlich gelungen, die Bakterien mit solchen Farbstoffen zu imprägnieren, welche ihre Form nicht verändern und sie ganz ausserordentlich deutlich erscheinen lassen.
    Robert Koch

  • Der Umstand, daß wir Feinde haben, beweist klar genug, daß wir Verdienste besitzen.
    Ludwig Börne

  • Wenn ein Wahnsinniger mit dem Auto durch die Straßen rast, kann ich als Pastor, der anwesend ist, nicht nur die Überfahrenen trösten oder beerdigen, sondern ich muß dazwischenspringen und ihn stoppen.
    Dietrich Bonhoeffer

  • Die Liebe besteht zu drei Viertel aus Neugier.
    Giacomo Casanova

  • Geschmack ist das Beurteilungsvermögen eines Gegenstandes oder einer Vorstellungsart durch ein Wohlgefallen, oder Mißfallen, ohne alles Interesse. Der Gegenstand eines solchen Wohlgefallens heißt schön.
    Immanuel Kant

  • Nichts gibt mir größere Rätsel auf als Zeit und Raum. Und doch bekümmert mich nichts weniger als Zeit und Raum, weil ich nie einen Gedanken an sie verschwende.
    Charles Lamb

  • Keinem vernünftigen Menschen wird es einfallen, Tintenflecken mit Tinte, Ölflecken mit Öl wegwaschen zu wollen. Nur Blut soll immer wieder mit Blut abgewaschen werden.
    Bertha von Suttner

  • Es kennen dich viele von Haar und Gesicht, // Von Wuchs und Stimme, Beruf und Pflicht. // Du wirst geachtet, wirst geehrt, // Es halten dich manche besonders wert. // Doch selbst in der nächsten Freunde Verein // Im Innersten bist du allein.
    Wilhelm Jensen

  • Kann man auch nur den Gedanken wagen, glücklich zu sein, wenn alles in Elend darnieder liegt?
    Heinrich von Kleist

  • Die Zeit geht nicht, sie stehet still, / Wir ziehen durch sie hin; / Sie ist ein Karavanserai, / Wir sind die Pilger drin.
    Gottfried Keller

  • Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, // Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen.
    Friedrich Schiller

  • Schnell wird ein Dichter alt, dann hat er ausgesungen; // Doch manche Critici! die bleiben immer Jungen.
    Abraham Gotthelf Kästner

  • Hass wurzelt in der Furcht, und die Liebe ist das einzige Mittel gegen Haß und Furcht.
    Martin Luther King

  • Was dem Herzen widerstrebt, läßt der Kopf nicht ein.
    Arthur Schopenhauer

  • Das erste Gesetz des guten Tones ists: Schone fremde Freiheit. Das zweyte: zeige selbst Freiheit. Die pünktliche Erfüllung beider ist ein unendlich schweres Problem, aber der gute Ton fodert sie unerlaßlich, und sie macht allein den vollendeten Weltmann.
    Friedrich Schiller

  • Immer wieder findet man in den intelligentesten Menschen zugleich die liberalsten und in den Ungebildetsten die radikalsten.
    Sully Prudhomme

  • Leicht muß man sein: // mit leichtem Herz und leichten Händen, // halten und nehmen, halten und lassen...
    Hugo von Hofmannsthal

  • O Herz, wenn du die heut'ge Lust// auf morgen übertragen,// Wer will der Wert des Daseins// dir zu verbürgen wagen.
    Hafes

  • Gott! Inbrünstig möcht ich beten // Doch der Erde Bilder treten // Immer zwischen dich und mich,
    Joseph von Eichendorff

  • Die Willensfreiheit bedeutet, genau betrachtet, eine Existentia ohne Essentia, welches heißt, daß etwas sei und dabei doch nichts sei, welches wiederum heißt, nicht sei also ein Widerspruch ist.
    Arthur Schopenhauer

  • Wo kein Du, ist kein Ich.
    Ludwig Feuerbach



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