Zufällige Zitate

  • Das Leben mit seinen verschiedenen Epochen ist eine Schatzkammer. Wir werden reich in jedem Gewölbe beschenkt; wie reich, das erkennen wir erst bei Eintritt in das nächste Gewölbe.
    – Friedrich Hebbel

  • Eine Allegorie ist ein Kunstwerk, welches etwas Anderes bedeutet, als es darstellt.
    – Arthur Schopenhauer

  • Glaube schafft die Form, durch die das Wirken deines Willens sich bestimmt.
    – Joseph Anton Schneiderfranken

  • Wohltaten, Mensch, sind nichts als Dampf. // Hol dir dein Recht im Klassenkampf -!
    – Kurt Tucholsky

  • Nach uns die Sintflut!
    – Madame de Pompadour

  • Reiche Herzen erleben viel in kurzer Zeit.
    – Friedrich Spielhagen

  • Wehe denen, die das Böse gut heißen und das Gute böse; welche Finsternis zu Licht machen und Licht zu Finsternis.
    – Jesaja

  • Wer gar zuviel bedenkt, wird wenig leisten.
    – Friedrich Schiller

  • Wenn du dich und den Feind kennst, brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fürchten.
    – Sunzi

  • Viele verlieren den Verstand deshalb nicht, weil sie keinen haben.
    – Baltasar Gracián y Morales

  • Wohl Dem, der sagen kann: Ich fühle mein Leben in Uebereinstimmung mit der Bewegung des Weltalls oder, was dasselbe ist: ich fühle, daß mein Wille in den göttlichen Willen geflossen ist. Es ist der Weisheit letzter Schluß und die Vollendung aller Moral.
    – Philipp Mainländer

  • Die Reihenfolge, in die wir die Begebenheiten des Bewußtseins ordnen, duldet keinerlei Willkür; sie ist uns vorgeschrieben und wir können nichts daran ändern.
    – Henri Poincaré

  • Die Entdeckung von Amerika war schon sehr wunderbar, aber noch viel wunderbarer wäre es gewesen, wenn man es nicht entdeckt hätte.
    – Mark Twain

  • Zur Schande der Menschen muss ich es aussprechen: Das Gesetz verbietet unseren Fürsten den Weingenuss; dabei trinken sie ihn in einem Unmaß, das sie aus der Menschheit selbst ausschließt; umgekehrt ist sein Genuss den Christenfürsten erlaubt, und man stellt fest, dass er ihnen in keiner Weise schadet.
    – Charles de Montesquieu

  • Fast jeder schöpferische Geist hat über ein schlechtes Gedächtnis geklagt, den meisten Gedächtniskräftigen fällt wenig ein.
    – Hermann von Keyserling

  • Hüte dich auch vor geringsten Ausgaben. Ein kleines Loch kann ein großes Schiff versenken.
    – Benjamin Franklin

  • Süß wie dem durstenden Wandrer in Mittagshitze der Quell ist; süß wie nach Wintergefahr Schiffern das blumige Land; Also und süsser noch ists, wenn nach langer Entfernung glückliche Liebe zwei sehnende Seelen vereint.
    – Johann Gottfried Herder

  • Ich befand mich bei dem Gedanken, in Florenz zu sein, und durch die Nähe der großen Männer, deren Gräber ich eben gesehen hatte, in einer Art Ekstase. […] Als ich Santa Croce verließ, hatte ich starkes Herzklopfen; in Berlin nennt man das einen Nervenanfall; ich war bis zum Äußersten erschöpft und fürchtete umzufallen.
    – Stendhal

  • Was du wirst erwachend sehn, // Wähl es dir zum Liebchen schön, // Seinetwegen schmacht und stöhn, // Sei es Brummbär, Kater, Luchs, // Borst'ger Eber oder Fuchs, // Was sich zeigt an diesem Platz, // Wenn du aufwachst, wird dein Schatz; // Sähst du gleich die ärgste Fratz'!
    – William Shakespeare

  • Anatomie aus einem Buch zu lernen, ist wie Malen aus einem Buch zu lernen. Es ist eine Zeitverschwendung.
    – Thomas Eakins

  • Ohne den Tod wäre das Leben nichts Rechtes.
    – Richard Rothe

  • Gespräch ist gegenseitige distanzierte Berührung.
    – Christian Morgenstern

  • Zwei Hände können sich wohl fassen, aber doch nicht in einander verwachsen. So Individualität zu Individualität.
    – Friedrich Hebbel

  • Empfangen und genähret // Vom Weibe wunderbar, // Kömmt er und sieht und höret, // Und nimmt des Trugs nicht wahr;
    – Matthias Claudius

  • Mit der Entstehung des Geschmacks begann die Verhässlichung der Welt. Denn man mag, vielleicht aber unwarscheinlich, mit Geschmack eine schöne Wohnung gestalten, gewiss doch keine schöne Welt
    – Burghart Schmidt

  • Ein Weiser soll die Dummheit eines gemeinen Menschen nicht mit Nachsicht hingehen lassen, denn es bringt auf beiden Seiten Schaden; das Ansehn jenes wird verringert, und die Torheit dieses wird verstärkt.
    – Saadi

  • Denn bei mir findet, in England, der rothe Rock mehr Glauben, als der schwarze, und Alles, was daselbst zu Gunsten der Kirche, dieser so reichen und bequemen Versorgungsanstalt der mittellosen jüngern Söhne der gesammten Aristokratie gesagt wird ist mir eo ipso verdächtig.
    – Arthur Schopenhauer

  • Es ist gar viel Dummes in den Satzungen der Kirche. Aber sie will herrschen, und da muß sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen. Sie hat ihnen auch die Bibel lange genug vorenthalten, solange als irgend möglich.
    – Johann Peter Eckermann

  • Doch wir horchen allein dem Gerücht und wissen durchaus nichts.
    – Homer

  • Und er [der König von Brobdingnag] gab seine Meinung dahin ab, wer es fertig brächte, zwei Kornähren oder zwei Grashalme auf einem Fleck Bodens zu ziehn, wo zuvor nur einer wuchs, der mache sich mehr um die Menschheit verdient und tue seinem Lande einen wesentlicheren Dienst als das ganze Geschlecht der Politiker zusammengenommen.
    – Jonathan Swift

  • Denke immer an das Ende, da die verlorene Zeit nicht zurückkehrt
    – Thomas von Kempen

  • Du siehst, wohin du siehst nur Eitelkeit auf Erden.
    – Andreas Gryphius

  • Der Biologe [...] gibt sich davon Rechenschaft, dass ein jedes Lebewesen ein Subjekt ist, das in einer eigenen Welt lebt, deren Mittelpunkt es bildet.
    – Jakob Johann von Uexküll

  • Euch öffnen sich des Glückes goldne Tore.
    – Friedrich Schiller

  • Leider suchten alle nordischen Kirchenverzierer ihre Größe nur in der multiplizierten Kleinheit. Wenige verstanden diesen kleinlichen Formen unter sich ein Verhältnis zu geben; und dadurch wurden solche Ungeheuer wie der Dom zu Mailand, wo man einen ganzen Marmorberg mit ungeheuren Kosten versetzt und in die elendesten Formen gezwungen hat, ja noch täglich die armen Steine quält, um ein Werk fortzusetzen, das nie geendigt werden kann, indem der erfindungslose Unsinn, der es eingab, auch die Gewalt hatte, einen gleichsam unendlichen Plan zu bezeichnen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Was immer in Hast erstellt, ist vergebene Müh.
    – Saadi

  • Wohl dem, der in Fried und Freundschaft lebt mit seinem Gewissen, mit seinem Magen, und mit seinem Bette.
    – Nikolai Abramowitsch Putjatin

  • Die Ethik ist in Wahrheit die leichteste aller Wissenschaften.
    – Arthur Schopenhauer

  • Das Geistige eines Kunstwerks besteht nicht darin, über was es spricht, sondern zu wem es spricht.
    – Moritz Heimann

  • Wer an nackten Bildsäulen ein Ärgerniss nimmt oder an den nichts auslassenden Wachspräparaten der Anatomie, gehe auch in diesem Saal den misfälligen Wörtern vorüber und betrachte die weit überwiegende Anzahl der andern.
    – Karl Friedrich Wilhelm Wander



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