Zufällige Zitate
Das höchste Gut ist die Harmonie der Seele mit sich selbst.
– Seneca d.J.Es ist der Menschheit eigen, dass sie sich über die Menschheit erheben muss.
– Friedrich SchlegelAlle Leute sind entweder charmant oder langweilig. Ich ergreife Partei für die Charmanten.
– Oscar WildeDie Gesellschaft verzeiht oft den Verbrechern. Sie verzeiht nie den Träumern.
– Oscar WildeVon amerikanischen Arbeitern bekam man noch vor 15 Jahren auf die Frage, warum sie sich so von Politikern regieren ließen, die sie selbst zu verachten erklärten, die Antwort: „Wir haben lieber Leute als Beamte, auf die wir spucken, als wie bei euch eine Beamtenkaste, die auf uns spuckt.“ Das war der alte Standpunkt amerikanischer „Demokratie“: die Sozialisten dachten schon damals völlig anders.
– Max WeberWeil, so schließt er messerscharf, // nicht sein kann, was nicht sein darf.
– Christian MorgensternDas Publikum verwechselt leicht den, welcher im Trüben fischt, mit dem, welcher aus der Tiefe schöpft.
– Friedrich NietzscheDeutschland erfüllte seine Pflicht, indem es für den Frieden und die Nicht-Militarisierung Afrikas eintrat
– Wilhelm SolfWas der Zeit unterworfen ist, das brauche; was ewig ist, danach strebe.
– Thomas von KempenHöret, der lebendige Gott ist nicht der, der nicht in der Lage ist sich zu manisfestieren.
– Mirza Ghulam AhmadMan weiß keinen Weg aus diesen Aussichtslosigkeiten. Gewiß, ich mache viel zuviel Aufhebens von mir und meinem kleinen Leid - aber das ist doch für mich alles: mein Leben!
– Wolfgang BorchertEin Federzug von dieser Hand, und neu // Erschaffen wird die Erde. Geben Sie // Gedankenfreiheit.
– Friedrich SchillerWas der Schlaf für den Körper, ist die Freude für das Gemüth: Zufuhr neuer Lebenskraft.
– Rudolf von JheringDie anständigen Frauen empfinden es als die größte Dreistigkeit, wenn man ihnen unter das Bewusstsein greift.
– Karl KrausDie Erinnerung ist eine Fata Morgana in der Wüste des Vergessens.
– Gerhard RothNicht das Lippenbekentnis, nur das Leben und Handeln adelt und erhebt.
– Clara ZetkinSage mir, was du liest und ich sage dir, was du bist.
– Pierre de La GorçeBeim Essen ist Musik ein guter Prüfstein - // Denn ist das Essen gut, so hört man die // Musik nicht!
– Christian Dietrich GrabbeNötig ist dies zu sagen und zu denken, daß nur das Seiende existiert. Denn seine Existenz ist möglich, die des Nichtseienden dagegen nicht.
– Parmenides von EleaMenschen, werdet groß, denn ihr könnt es!
– Johann Michael SailerWenn man das Dasein als eine Aufgabe betrachtet, dann vermag man es immer zu ertragen.
– Marie von Ebner-EschenbachIn die Hölle des Lebens kommt nur der hohe Adel der Menschheit; die Andern stehen davor und wärmen sich.
– Friedrich HebbelDer Staatssinn wächst im Bewußtsein der Italiener, die fühlen, daß allein der Staat der unersetzliche Garant ihrer Einheit und ihrer Unabhängigkeit darstellt; daß allein der Staat in der Zukunft das Weiterbestehen ihres Geschlechtes und ihrer Geschichte gewährleistet.
– Benito MussoliniDem Kinde bot die Hand zu meiner Zeit der Mann, // Da streckte sich das Kind, und wuchs zu ihm hinan: // Jetzt kauern hin zum lieben Kindelein // Die pädagogische Männelein.
– Abraham Gotthelf KästnerMein Lord, warum fahren Sie nicht fort? Ich habe keine Angst zu sterben.
– Maria II. von EnglandWer alles werden will, wird nie vollkommen werden.
– Karl Wilhelm RamlerKönnte ich die Union retten, ohne auch nur einen Sklaven zu befreien, so würde ich es tun; könnte ich sie retten, indem ich alle Sklaven befreite, so würde ich es tun; und könnte ich die Union retten, indem ich einige Sklaven befreite und andere nicht, so würde ich auch das tun.
– Abraham LincolnEin Register ohne Buch hat mir manchmal genützt, ein Buch ohne Register nie.
– Thomas CarlyleVerleumde nur dreist, etwas bleibt immer hängen.
– Francis BaconWas hülf mir Kron' und Land und Gold und Ehre? // Die könnten mich nicht freun! // 's ist leider Krieg - und ich begehre // Nicht schuld daran zu seyn!
– Matthias ClaudiusDer Mensch hat neben dem Trieb der Fortpflanzung und dem, zu essen und zu trinken, zwei Leidenschaften: Krach zu machen und nicht zuzuhören.
– Kurt TucholskyWer sieht nicht Geister auf den Wolken beim Untergang der Sonne?
– Philipp Otto RungeMit größerer Majestät hat noch nie ein Verstand stillgestanden.
– Georg Christoph LichtenbergJe mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrössert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden.
– Ludwig FeuerbachJegliche Bewegung setzt ein Unbewegliches voraus.
– Thomas von AquinWenn man das Leben der meisten Menschen ansieht: so scheinet diese Kreatur geschaffen zu sein, um wie eine Pflanze Saft in sich zu ziehen und zu wachsen, sein Geschlecht fortzupflanzen, endlich alt zu werden, und zu sterben. Er erreicht unter allen Geschöpfen am wenigsten den Zweck seines Daseins, weil er seine vorzügliche Fähigkeiten zu solchen Absichten verbrauchet, die die übrigen Kreaturen mit weit minderen, und doch weit sicherer und anständiger, erreichen.
– Immanuel KantDie Eigenschaft des reinen Geistes ist das Schauen und nicht das Wissen.
– Justinus Kerner