Zufällige Zitate
Wir dürfen uns nicht einander lästig werden; die Welt ist groß genug für uns alle.
– Immanuel KantWas liegt alles in den wenigen Worten:
– Wilhelm RaabeBei großen Dingen genügt es auch, sie gewollt zu haben.
– ProperzWas dich schmerzet, ich sag es im Bösen. // Und uns quälet ein fremdes Wort. // Unsere Hände werden im Dunkel sich lösen, // Und mein Herz wird sein wie ein kalter Ort.
– Georg HeymIch glaube, dass es, im strengsten Verstand, für den Menschen nur eine einzige Wissenschaft gibt, und diese ist reine Mathematik. Hierzu bedürfen wir nichts weiter als unseren Geist.
– Georg Christoph LichtenbergEs sind nur Kletten, die man dir in einer Feyertags-Schaeckerei angeworfen hat; wenn wir nicht auf dem gebahnten Weg gehen, so würden sie uns an den Unter-Roecken kleben bleiben.
– William ShakespeareAlles Gute besitzt den Charakter der Gattung; es bringt ewig wieder Gutes hervor. Darum ist auch der Rechtschaffene unsterblich.
– Johann Wilhelm RitterWas ist Wissen, das nicht von der Liebe ausgeht?
– Bettina von ArnimEine Gegend ist romantisch, wo Geister wandeln.
– Ludwig UhlandWer redlich dient und schweigt, der fordert viel.
– Leopold ScheferIch habe ein schändliches Leben geführt. Was menschlich leben heißt, weiß ich nicht.
– Dazai OsamuDer Kommunismus ist für uns nicht ein Zustand, der hergestellt werden soll, ein Ideal, wonach die Wirklichkeit sich zu richten haben [wird]. Wir nennen Kommunismus die wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt.
– Karl MarxWarum eigentlich macht mich die Einsamkeit verzweifelt? Es gibt ja Menschen genug, die ich um mich haben könnte, wenn ich sie rufe. Aber ich will sie alle nicht.
– Franziska zu ReventlowDurch die Wälder, durch die Auen // Zog ich leichten Sinns dahin.
– Johann Friedrich KindO Zeiten! O Sitten!
– CiceroWenn ein Strang soviele Fäden hat, gibt es leicht Knoten.
– Honoré de BalzacBerlin ist mehr ein Welttheil, als eine Stadt, wo sich aus der größeren Menge leichter eine gesellige Einsamkeit erwählen ließe. Da fänden Sie Ihren ruhigsten Hafen in Deutschland.
– Jean PaulGetretner Quark // Wird breit, nicht stark.
– Johann Wolfgang von GoetheDer Knabe stiehlt am Baume fleissig, // Schon hat er eine Pflaume bei sich.
– Erich MühsamReichtum allein macht nicht das Glück auf Erden.
– Albert LortzingMan kann nicht erwarten, dass ein leerer Sack aufrecht steht.
– Benjamin FranklinEine rote Rose ist nicht selbstsüchtig, weil sie eine rote Rose sein will. Es wäre aber furchtbar selbstsüchtig, wenn sie wollte, dass alle Blumen im Garten rote Rosen sind.
– Oscar WildeDas Wahre ist das Ganze.
– Georg Wilhelm Friedrich HegelGott und die Menschheit haben ihre Sache auf Nichts gestellt, auf nichts als auf Sich. Stelle Ich denn meine Sache gleichfalls auf Mich, der Ich so gut wie Gott das Nichts von allem Andern, der Ich mein Alles, der Ich der Einzige bin.
– Max StirnerKeinen Gedanken haben und ihn ausdrücken können - das macht den Journalisten.
– Karl KrausDer Antisemitismus ist dem Nationalismus blutsverwandt und dessen bester Alliierter.
– Carl von Ossietzkyum die Zeit vom Kongreß zu Verona herum meinte der gute Kaiser: »Völker? Was ist das? Ich weiß Nichts von Völkern, ich kenne nur Unterthanen.«
– Franz I. von ÖsterreichNichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen wäre.
– Thomas von AquinKönnte man doch den Engländern das Reden und den Iren das Zuhören beibringen, die hiesige Gesellschaft wäre ziemlich zivilisiert.
– Oscar WildeJeder Arzt hat seine Lieblingskrankheit.
– Henry FieldingDas Weib wirkt in der Familie, für die Familie; es bringt ihr sein Bestes ganz zum Opfer dar; es erzieht die Kinder, es lebt das Lebens des Mannes mit; die Gütergemeinschaft der Ehe erstreckt sich auch auf die geistigen Besitzthümer, aber vor der Welt kommen die eigensten Gedanken, die eigensten sittlichen Thaten des Weibes meist nur dem Manne zu gut; auf seinem Namen häufen sich die Ehren, während man gar bald die Gattin vergißt, die ihm diese Ehren hat mitgewinnen helfen.
– Wilhelm Heinrich RiehlTrauernde sind üb'rall sich verwandt.
– Franz GrillparzerWenn die Auswanderer [...] alles verlieren, die Liebe zu ihrem Vaterlande, selbst den geläufigen Ausdruck ihrer Muttersprache - die Melodien der Heimat leben unter ihnen länger als alles andere.
– Gustav FreytagAllzu große Zartheit der Gefühle ist ein wahres Unglück.
– Karl Julius WeberWas hilft all das Kreuzigen und Segnen der Liebe, wenn sie nicht tätig wird.
– Johann Wolfgang von GoetheWir sehen in der Natur nicht Wörter, sondern immer nur Anfangsbuchstaben von Wörtern, und wenn wir alsdann lesen wollen, so finden wir, dass die neuen so genannten Wörter wiederum bloß Anfangsbuchstaben von andern sind.
– Georg Christoph LichtenbergUnrecht durch Unrecht bekämpft wird noch mächtiger.
– Peter RoseggerEs irrt der Mensch, solang er strebt.
– Johann Wolfgang von Goethe