Zufällige Zitate

  • Vom Übermut zum Frevel ist der Weg nicht weit.
    – Carl Spitteler

  • Für den absoluten Bewegungscharakter der Welt nun gibt es sicher kein deutlicheres Symbol als das Geld.
    – Georg Simmel

  • Ein Politiker, der ein guter Redner sein will, wird immer einiges sagen, was die Leute nicht verstehen.
    – Franz-Josef Strauß

  • Eine gute Unterhaltung erträgt so wenig einen Diktator wie ein freies Staatswesen.
    – Philip Stanhope Earl of Chesterfield

  • Wer nicht schon in der Arbeit Genugtuung findet, der wird nie zur Zufriedenheit gelangen.
    – Peter Rosegger

  • Künstler ist nur einer, der aus der Lösung ein Rätsel machen kann.
    – Karl Kraus

  • Denn wer den Schatz, das Schöne, heben will, // Bedarf der höchsten Kunst: Magie der Weisen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Hand, die samstags ihren Besen führt, // Wird sonntags dich am besten karessieren (liebkosen).
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Ich habe diesen Drang zur Naturbildung im Blute gehabt und habe ihn gesteigert, bis sie und ihre Mitteilung an andere zum Beruf wurde.
    – Raoul Heinrich Francé

  • Wohin, wohin, Verruchte, stürmet ihr?
    – Horaz

  • Mangel an Geschmack ist eine der Sünden, die unfehlbar mit der Frömmelei verbunden sind.
    – Honoré de Balzac

  • Was in der Natur liegt, gilt nicht als Verdienst.
    – Erasmus von Rotterdam

  • Die Kunst seine Beduerfnisse immer mehr und mehr einzuschränken, ist zugleich die Kunst zur Freyheit zu gelangen.
    – Adam Weishaupt

  • Wie viel ich Täuschung auch erfuhr // Im Leben und im Lieben, // Du bist mir allezeit, Natur, // Du bist mir treu geblieben.
    – Emanuel Geibel

  • Umgebung macht erst das Umgebne klar.
    – Leopold Schefer

  • Ein wahrer Freund ist wie ein zweites Ich.
    – Cicero

  • Ich singe wie der Vogel singt, der in der Zweigen wohnet.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Den größten Reichtum hat, wer arm an Begierden ist.
    – Seneca d.J.

  • Es gibt mehr Menschen, die kapitulieren als scheitern.
    – Henry Ford

  • Obwohl beide, die Eltern und der Lehrer, ihren Teil zur Erziehungsarbeit beitragen können – die Eltern korrigieren die Mängel der Schule, der Lehrer korrigiert die häuslichen Mängel -, ist dennoch nicht von der Hand zu weisen, dass in unseren grossen Städten und unter modernen sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen der grössere Teil der Verantwortung auf den Lehrer entfällt. Im grossen gesehen sind Eltern nicht so aufgeschlossen für neue Ideen wie unsere Lehrer, die ein berufliches Interesse an Kindererziehung haben.
    – Alfred Adler

  • Übers Niederträchtige niemand sich beklage; denn es ist das Mächtige, was man dir auch sage.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Du hast die Nadel(spitze) getroffen.
    – Plautus

  • Nie die Geheimnisse der Höheren wissen. Man glaubt, Kirschen mit ihnen zu essen, wird aber nur die Steine erhalten. Vielen gereichte es zum Verderben, dass sie Vertraute waren: Sie gleichen einem Löffel aus Brot und laufen nachher dieselbe Gefahr wie dieser.
    – Baltasar Gracián y Morales

  • Und wir sehen jetzt, dass der Abgrund der Geschichte Raum hat für alle.
    – Paul Valéry

  • Verbrechen ist in England selten eine Folge von Schlechtigkeit. Fast immer ist es eine Folge von Hunger.
    – Oscar Wilde

  • Solange keine Wolken da sind, freue man sich des himmlischen Lichts.
    – Theodor Fontane

  • Den wert der dichtung entscheidet nicht der sinn […] sondern die form.
    – Stefan George

  • Ich kenne die süße Freiheit, nichts mehr darzustellen als mich selbst.
    – Joseph Roth

  • Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei – mögen sie noch so zahlreich sein – ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit des anders Denkenden. Nicht wegen des Fanatismus der »Gerechtigkeit«, sondern weil all das Belehrende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die »Freiheit« zum Privilegium wird.
    – Rosa Luxemburg

  • »Woran erkenn' ich den besten Staat?«- // »Woran du die beste Frau kennst - // daran, mein Freund, daß man von beiden nicht spricht.«
    – Friedrich Schiller

  • Der Inbegriff seines Strebens ist, alle zu verachten, alle zu benutzen und von allen Seiten zu seinem Vergnügen beisteuern zu lassen.
    – Lukian von Samosata

  • Unsere Gesellschaft vereint in einer gemeinsamen geistigen Strömung die Angehörigen der verschiedensten Rassen, Völker, die heute feindlich gegeneinander sind. […] Wir suchen das, was zerstreut war in der Welt, wiederum zu sammeln, und die Angehörigen der verschiedenen Nationen umfassen sich wieder brüderlich, werden Brüder innerhalb unserer Reihen.
    – Rudolf Steiner

  • Nie geraten die Deutschen so außer sich, wie wenn sie zu sich kommen wollen.
    – Kurt Tucholsky

  • Zerronnen // Wie gewonnen.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Wein richtet die Schönheit zugrunde, durch Wein wird die Blüte des Lebens verdorben.
    – Properz

  • ...ich bin kein ausgeklügelt Buch, // Ich bin ein Mensch mit seinem Widerspruch...
    – Conrad Ferdinand Meyer

  • In phantasiereichen Menschen liegen, wie in heißen Ländern oder auf Bergen, alle Extreme eng beieinander.
    – Jean Paul

  • Gott grüß Euch, Alter! - Schmeckt das Pfeifchen?
    – Gottlieb Konrad Pfeffel

  • Die Demut ehre du, und zu der Demut Ehren sei gegen Stolze stolz, um Demut sie zu lehren.
    – Friedrich Rückert

  • Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden.
    – Jesaja



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