Zufällige Zitate

  • Aber mancher, der sich selbst nicht zu raten weiß, berät gern einen anderen, gleich den ungetreuen Betrügern unter den Predigern: Sie lehren und verkünden das Gute, das sie selbst nicht tun wollen.
    Chrétien de Troyes

  • Von allen den Erwerbszweigen aber, aus denen irgendein Gewinn gezogen wird, ist nichts besser als Ackerbau, nichts einträglicher, nichts angenehmer, nichts eines Menschen, nichts eines Freien würdiger.
    Cicero

  • Ah! Weiber! Fastensupp und Schläg, // Das ist wie ich sie halten tät!
    Hugo von Hofmannsthal

  • Die Sprache ist die Quelle aller Missverständnisse.
    Antoine de Saint-Exupéry

  • Die Blume ist das Lächeln der Pflanze.
    Peter Hille

  • Alles ruht in mir. Es gibt keine Richter, es gibt keine Schranken, und es gibt keine Grenzen vor mir.
    Henri Barbusse

  • Auf ein schönes Mädchen, das in der Kirche sehr andächtig war. Andächtiger und schöner als Lucinden/ Wird man nicht leicht ein Mädchen beten sehn;/ In jedem Zug lag Reue für die Sünden/ Und jeder reizte zum Begehn.
    Georg Christoph Lichtenberg

  • Für müde Füße ist jeder Weg zu lang ...
    Georg Büchner

  • [Es ist] besser zu genießen und zu bereuen, als zu bereuen, dass man nicht genossen hat.
    Giovanni Boccaccio

  • Man muß etwas Neues machen, um etwas Neues zu sehen.
    Georg Christoph Lichtenberg

  • Rasse - das ist doch alles Mist. Wer garantiert mir denn, daß in den Kirchenbüchern alles richtig notiert ist?
    Ernst Röhm

  • Und deshalb hat es mir gefallen, ein Weib zu nehmen, das nicht errötet, wenn es mich den Pinsel zur Hand nehmen sieht.
    Peter Paul Rubens

  • Ich [...] hab mich nie mit Kleinigkeiten abgegeben
    Friedrich Schiller

  • Die Träne quillt, die Erde hat mich wieder.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Die unbändigen und stürmischen Genüsse des Lebens sind durch keinen Hauch von Sterblichkeit getrübt.
    Charles Lamb

  • ...Der eigenartigste und beste ist sicherlich Picasso. Er ringt doch um Form in den alten Bildern wie in den neuen, nur kommt er nie zu einem Resultat, weil er alles unfertig lässt. Die Skizze ist immer interessant, aber damit schafft man noch keine Still...Nach Picasso kommt Braque, sehr zart und fein, aber Mahler und Sucher
    Ernst Ludwig Kirchner

  • Der Mensch ist ein Seil, geknüpft zwischen Tier und Übermensch - ein Seil über einem Abgrunde.
    Friedrich Nietzsche

  • Die Welt wird einmal von den Kindern gerichtet werden.
    Georges Bernanos

  • Philosophieren heißt sterben lernen.
    Michel de Montaigne

  • So schreitet in dem engen Bretterhaus
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Jedes Alter kann einen guten Gebrauch vom Leben machen, aber man kennt die Möglichkeiten nur, wenn man dieses Alter durchlebt hat.
    Sully Prudhomme

  • Was wäre das Leben ohne Hoffnung? Ein Funke, der aus der Kohle springt und verlischt.
    Friedrich Hölderlin

  • Jeder ungebildete Mensch ist die Karikatur von sich selbst.
    Friedrich Schlegel

  • Wer hat die Eule nach Athen gebracht?
    Aristophanes

  • Vernunft und Einbildungskraft haben bei ihm in einer sehr unglücklichen Ehe gelebt.
    Georg Christoph Lichtenberg

  • Frei ist der Mensch, insofern er in jedem Augenblick seines Lebens sich selbst zu folgen in der Lage ist.
    Rudolf Steiner

  • Wo junge Leute sind, ist Republik.
    Novalis

  • Der ernsteste Stoff muss so behandelt werden, dass wir die Fähigkeit behalten, ihn unmittelbar mit dem leichtesten Spiel zu vertauschen.
    Friedrich Schiller

  • Es ist so leicht, sich behaglich Genuss zu verschaffen, dass man nur staunen muss, wie selten er zu finden.
    Alexander von Villers

  • Der Weisheit erster Schritt ist: Alles anzuklagen, // Der letzte: sich mit Allem zu vertragen.
    Georg Christoph Lichtenberg

  • Alles ist gut, was nicht anders sein kann, und im Muß liegt eine Schatzkammer von Beruhigungsgründen, vermittelst deren man bei ein wenig Philosophie das Ich muss mit dem Ich will so auszusöhnen weiß, dass hier jeder Fluch sich in Segen und die arge böse Welt sich in die beste verwandelt.
    Theodor Gottlieb von Hippel

  • Für mich ist Bach der größte Prediger. Seine Kantaten und Passionen wirken eine Ergriffenheit der Seele, in welcher der Mensch für alles Wahre und Einende empfänglich und über das Kleine und Trennende erhoben wird...
    Charles-Marie Widor

  • Will die Welt zu Scheitern geh'n, // Muth bleibt fest und ruhig steh'n; // Ja, fällt selbst der Himmel ein, // Muth wird Gott mit Göttern sein.
    Ernst Moritz Arndt

  • Wie für unterschiedliche Jahreszeiten, so ziemt sich auch für unterschiedliche Lebensalter eine andere Handlungsweise.
    Plautus

  • Das Angenehmste ist, zu bekommen, was man wünscht.
    Thales von Milet

  • Alle menschliche Tugend im Verkehr ist Scheidemünze; ein Kind ist der, welcher sie für echtes Gold nimmt.
    Immanuel Kant

  • Des Sommers Wochen standen still, // es stieg der Bäume Blut; // jetzt fühlst du, daß es fallen will // in den, der alles tut.
    Rainer Maria Rilke

  • Ohne Ruhe geht es nicht, Ruh' ist erste Bürgerpflicht.
    – August Heinrich Hoffmann von Fallersleben



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