Zufällige Zitate
Arm ist nicht, wer wenig hat, sondern wer viel braucht.
– Peter RoseggerEine Sache ist nicht so, wie sie ausgesprochen, sondern so, wie sie gehört wird.
– Peter AltenbergUnd so saß er, eine Leiche.
– Friedrich SchillerAm Ende ist ein Mensch alles müde, nur des Herzens Verlangen und der Seele Wanderung nicht.
– Dschalal ad-Din al-RumiWenn die Lieb' ist eifersüchtig, // so bekommt die hundert Augen, // doch es sind nicht zwei darunter, // die grad' aus zu sehen taugen.
– Wilhelm MüllerWas ist ein Dichter? Ein unglücklicher Mensch, der heiße Schmerzen in seinem Herzen trägt, dessen Lippen aber so geartet sind, daß, während Seufzer und Geschrei ihnen entströmen, diese dem fremden Ohr wie schöne Musik ertönen..
– Søren KierkegaardZu Weihnachten getanzt im Schnee, zu Ostern Frost im Zeh.
– Wilhelm BuschDas Weib erträgt den Himmel nicht!
– Adalbert StifterDas Kind soll spielen, es soll Erholungsstunden haben, aber es muss auch arbeiten lernen.
– Immanuel KantNicht darauf kommt es an, daß man ein argloses Menschenkind mit Schätzen überhäuft, als vielmehr einzig nur darauf, daß man seinen oft recht bescheidenen Wunsch erfüllt.
– Peter RoseggerSo sehr, wie wir Einwanderer euch auf der Nase rumtanzen in eurem eigenen Land, da können wir uns nicht beschweren. Ist doch klar, dass wir Deutschland lieben. Wir ziehen euch die Transferleistungen aus den Taschen und haben trotzdem keinen Respekt vor euch Deutschen. Wir halten euch für Kartoffeln, für Opfer. So denken manche. Aber diese Haltung finde ich respektlos.
– BushidoViel kann verlieren, wer gewinnt.
– August Wilhelm SchlegelDer Mensch kann mehr, als er will.
– Sophie MereauVernunft und Einbildungskraft haben bei ihm in einer sehr unglücklichen Ehe gelebt.
– Georg Christoph LichtenbergLeiden liegt in der menschlichen Natur; aber wir leiden nie, oder zumindest sehr selten, ohne die Hoffnung auf Heilung zu nähren; und die Hoffnung selbst ist eine Freude.
– Giacomo CasanovaDie Idee des Rechts muss und wird früher oder später den Sieg davontragen über die Idee der Gewalt.
– Wilhelm SolfIch hab den Krieg verhindern wollen.
– Georg ElserZu Cöln am Rheine kniet ein Weib // Am Rabensteine unterm Rade, // Und überm Rade liegt ein Leib, // An dem sich weiden Kräh' und Made.
– Annette von Droste-HülshoffLucae versichert uns immer, in 20 Jahren würde Berlin eine der schönsten Städte Europas sein. Ich glaub es nicht, [...] hier und dort wird irgend ein Pringsheim eine Kakel-Architektur in die Mitte langweiliger Häuser hineinstellen. Es fehlt der Sinn und ebenso an einer mit wirklicher Autorität ausgerüsteten Leitung. Wenn Schinkel jemals fehlte, so fehlt er jetzt.
– Theodor FontaneDer Ruhm, nach dem wir trachten, den wir unsterblich achten, ist nur ein falscher Wahn.
– Andreas GryphiusEs genügt unter Umständen eine
– Max SchelerEin erlaubter Kuss ist niemals soviel wert wie ein gestohlener.
– Guy de MaupassantDas ganze Unglück des Menschen liegt darin, daß er gezwungen war, zur Menschheit zu werden, oder daß er es zu spät wurde, als er schon unumstößlich in Völker, Rassen, Glauben, Stände und Klassen diferenziert war, in Reiche und Arme, Gebildete und Ungebildete, Herrschende und Unterworfene.
– Karel ČapekDer Mensch hat immer eine Heimat und wäre es nur der Ort, wo er gestern war und heute nicht mehr ist. Entfernung macht Heimat, Verlust Besitz.
– Alexander von VillersSagt es niemand, nur den Weisen // Weil die Menge gleich verhöhnet.
– Johann Wolfgang von GoetheSchmuck des Weibes, wenig zu reden; aber auch Einfachheit im Schmuck steht ihr wohl an.
– DemokritDie Studenten brauchen Jahre, nicht nur um nachzuholen, was ihnen eine Schule nicht mehr mitgibt, deren Prinzip ist multa, non multum, sondern um denken und arbeiten zu lernen, was die alte enge Lateinschule ihnen mitgab.
– Ulrich von Wilamowitz-MoellendorffDurch diese hohle Gasse muß er kommen, // Es führt kein andrer Weg nach Küßnacht
– Friedrich SchillerIch wünsche zu Grabe getragen zu werden wie ein Hund, ohne eine einzige von euren Zeremonien, die ich nicht anerkenne. Ich rechne auf eure Güte zuversichtlich, über meinen letzten irdischen Wunsch zu wachen. Ich zähle auf eure Freundschaft, dass es so geschehe. Ich bin ein Jünger Christi wie im ersten Jahrhundert, und sonst nichts.
– Henri DunantEin weiser Mann sollte das Wort Narr nicht so oft gebrauchen, besonders da ihm selbst der Hochmut so lästig ist.
– Johann Wolfgang von GoetheIm übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.
– Kurt TucholskyDas ist das schlimmste von allen Übeln: // an Vergangnem herumzugrübeln [...]
– Cäsar FlaischlenDas Menschengeschlecht wird nicht vergehen, bis dass alles geschehe! Bis der Genius der Erleuchtung die Erde durchzogen!
– Johann Gottfried HerderJede menschliche Vollkommenheit ist einem Fehler verwandt, in welchen überzugehn sie droht.
– Arthur SchopenhauerVergnügen ist das einzige, wofür man leben sollte. Nichts macht so alt wie das Glück.
– Oscar WildeWer nicht weiß, was ist, wie will er voraussagen, was werden soll, oder erkennnen, was einmal gewesen ist?
– Gerhart HauptmannIndem wir fortwährend uns üben, es mit allerlei Mitmenschen auszuhalten, üben wir uns unbewußt darin, uns selber auszuhalten: was eigentlich die unbegreiflichste Leistung des Menschen ist.
– Friedrich NietzscheStimmung? Stimmung? - ich verlange keine Stimmung in mir, ich will Ton.
– Sophie MereauMachd doch eiern Drägg alleene!
– Friedrich August III.