Zufällige Zitate

  • Ihr glücklichen Augen, // Was je ihr gesehn, // Es sei wie es wolle, // Es war doch so schön!
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Ich mache mir das Vergnügen, mir einen Staat vorzustellen, der es sich leisten kann, zu allen Menschen gerecht zu sein, und der das Individuum achtungsvoll als Nachbarn behandelt; einen Staat, der es nicht für unvereinbar mit seiner Stellung hielte, wenn einige ihm fernblieben, sich nicht mit ihm einliessen und nicht von ihm einbezogen würden, solange sie nur alle nachbarschaftlichen, mitmenschlichen Pflichten erfüllten.
    – Henry David Thoreau

  • Begegnet uns jemand, der uns Dank schuldig ist, gleich fällt es uns ein. Wie oft können wir jemandem begegnen, dem wir Dank schuldig sind, ohne daran zu denken!
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Eine echte Demokratie hat es nie gegeben und wird es sie auch niemals geben, denn es verstößt gegen die natürliche Ordnung, daß die Mehrheit regiert und die Minderheit regiert wird. Es ist nicht denkbar, dass das Volk unaufhörlich versammelt bleibe, um sich den Regierungsgeschäften zu widmen, und es ist leicht ersichtlich, dass es hierzu keine Ausschlüsse einsetzen kann, ohne die Form der Verwaltung zu ändern.
    – Jean-Jacques Rousseau

  • Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen.
    – Seneca d.J.

  • Und wenn die Geschichte nichts als das Lachen Gottes wäre? Jede Revolution eine seiner Lachsalven?
    – Miguel de Unamuno

  • Die armen Nationen sind die, wo das Volk gut dran ist, und die reichen Nationen sind die, wo es gewöhnlich arm ist.
    – Antoine Louis Claude Destutt de Tracy

  • Wo keine Liebe ist, ist auch keine Wahrheit.
    – Ludwig Feuerbach

  • Nicht darauf kommt es an, daß ich etwas anderes meine als der andere, sondern darauf, daß der andere das Richtige aus Eigenem finden wird, wenn ich etwas dazu beitrage.
    – Rudolf Steiner

  • Um keine zehntausend Welten tauschte ich die Berufung, ein armer, verachteter Diener Jesu Christi zu sein.
    – George Whitefield

  • Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.
    – Friedrich Nietzsche

  • Willst Du sehr gut sein, so mußt Du auch sehr klug sein. Gut sein ohne Klugheit, ist Dummheit.
    – Nikolai Abramowitsch Putjatin

  • Die Juden verschwenden ihr Geld mit Festmahlen, die Mohren mit Hochzeiten und die Christen mit Rechten.
    – Julius Wilhelm Zincgref

  • Soll die Schule irgend gedeihen, so muß sie ganz und ohne Rückhalt dem Clerus entzogen werden und an die Stelle pfäffischer Ueberlieferung ein freisinniger Unterricht treten, dessen Grundlage die positive Naturanschauung bildet.
    – Rudolf Virchow

  • Der Anfang des rechten Lebens ist, wie wir glauben, das rechte Hören.
    – Plutarch

  • Einzelne Regeln ohne den Geist der Erziehung sind ein Wörterbuch ohne Sprachlehre.
    – Jean Paul

  • Auch in Deutschland beginnt eine andere Auffassung des Naturschutzes sich durchzusetzen. Vorgeschrittene Geister haben das Nützlichkeitsprinzip als völlig ungenügend verworfen. Wir wollen z. B. einen Vogel nicht deshalb schützen, weil er vielleicht schädliche Insekten vertilgt, sondern wir wollen den Vogel schützen um das Vogels selbst willen, weil es in seiner Art ein herrliches Geschöpf ist, ein Dichtergedanke gewissermaßen der schaffenden Natur, weil ohne die anmutigen Bewegungen, die bunten Farben und die lieblichen Gesänge unserer Vögel unsere Wälder und Fluren unendlich öde, tot und traurig erscheinen würden.
    – Kurt Floericke

  • Aufgabe der Naturwissenschaft ist es nicht, alles, was berichtet wird, einfach hinzunehmen. Sie hat vielmehr die Ursachen im Naturgeschehen zu ergründen.
    – Albertus Magnus

  • Nicht Worte sollen wir lesen, sondern den Menschen, den wir hinter den Worten fühlen.
    – Samuel Butler d.J.

  • Auf der lyrischen Oase // wiegt als Palmbaum sich die Phrase.
    – Arno Holz

  • Ein wohlgefülltes Haus, ein wohlgepflügtes Feld und eine kleine Frau voll guten Willens, das sind große Reichtümer.
    – Benjamin Franklin

  • Viel Streich, obwohl von kleiner Axt, // Haun um und fällen selbst die härtste Eich.
    – William Shakespeare

  • Wir können aber den Begriff des Menschen nicht zuende denken, ohne auf den freien Geist als die reinste Ausprägung der menschlichen Natur zu kommen.
    – Rudolf Steiner

  • Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen.
    – Emanuel Schikaneder

  • Wir leben in einer Zeit, in der das absolut Überflüssige zu den Lebensnotwendigkeiten gehört.
    – Oscar Wilde

  • Es gibt kein Glück ohne Mut, noch Tugend ohne Kampf. […] Die Stärke ist die Grundlage aller Tugend.
    – Jean-Jacques Rousseau

  • An Rheumatismus und an wahre Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen ist.
    – Marie von Ebner-Eschenbach

  • Was zu beweisen war.
    – Euklid

  • Der gesunde Verstand ist die bestverteilte Sache der Welt, denn jedermann meint, damit so gut versehen zu sein, daß selbst diejenigen, die in allen übrigen Dingen sehr schwer zu befriedigen sind, doch gewöhnlich nicht mehr Verstand haben wollen, als sie wirklich haben.
    – René Descartes

  • Bist mit dem Glauben du gesegnet // An Menschen, gib ihn nicht verloren, // Wenn unter einer Herde Thoren // Dir auch einmal ein Schuft begegnet.
    – Heinrich Leuthold

  • Ich mag keine Prinzipien. Ich bevorzuge Vorurteile.
    – Oscar Wilde

  • Ein neuer geistiger Stil ist nur nach einer Revolution möglich, die abgeänderte soziale Tatsachen schafft und andere menschliche Typen hervorbrachte.
    – Carl Einstein

  • Der Aberglaube traut den Sinnen bald zu viel, bald zu wenig.
    – Gotthold Ephraim Lessing

  • Alle menschliche Macht ist ein Resultat von Zeit und Geduld.
    – Honoré de Balzac

  • Organisation aber, als innerer Zweck der Natur, übersteigt unendlich alles Vermögen einer ähnlichen Darstellung durch Kunst.
    – Immanuel Kant

  • Das ist eine arme Maus, // die nur weiß zu einem Loch hinaus.
    – Georg Rollenhagen

  • Der ist ein Narr, der dem verfällt: // wolln dienen Gott sowie der Welt; // denn wo zwei Herren hat ein Knecht, // kann dieser keinem dienen recht.
    – Sebastian Brant

  • Es ist klar, dass jeder, der einen Menschen, seinen Bruder, wegen dessen abweichender Meinung verfolgt, eine erbärmliche Kreatur ist.
    – Voltaire

  • Die Wissenschaft fängt eigentlich erst da an interessant zu werden, wo sie aufhört.
    – Justus von Liebig

  • Das Geld muss aus dem Fenster, damit es durch die Tür wieder rein kommt.
    – Karl Lagerfeld



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