Zufällige Zitate

  • Beleidigungen sind das Recht derjenigen, die Unrecht haben.
    Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord

  • Wie unser Körper ohne Geist, so ist ein Staat ohne Gesetz.
    Cicero

  • Fort denn mit jeder Sache, die nicht ganz und gar Meine Sache ist! Ihr meint, Meine Sache müsse wenigstens die „gute Sache” sein? Was gut, was böse! Ich bin ja selber Meine Sache, und Ich bin weder gut noch böse. Beides hat für Mich keinen Sinn.
    Max Stirner

  • Ich will über die moralische Geschichte der Menschen meiner Generation schreiben – oder genauer über die Geschichte ihrer Gefühle. Es ist ein Buch über Liebe und Leidenschaft; aber eine Leidenschaft wie sie heute existieren kann -- nämlich eine untätige.
    Gustave Flaubert

  • Sie haben mich die Vielseitigkeit des innern Menschen mit mehr Billigkeit anzuschauen gelehrt, Sie haben mir eine zweyte Jugend verschafft und mich wieder zum Dichter gemacht, welches zu seyn ich so gut als aufgehört hatte.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Welt wird einmal von den Kindern gerichtet werden.
    Georges Bernanos

  • Wer nichts weiß, liebt nichts. Wer nichts tun kann, versteht nichts. Wer nichts versteht, ist nichts wert. Aber wer versteht, der liebt, bemerkt und sieht auch … Je mehr Erkenntnis einem Ding innewohnt, desto größer ist die Liebe … Wer meint, alle Früchte würden gleichzeitig mit den Erdbeeren reif, versteht nichts von den Trauben.“ –als Motto bei Erich Fromm:
    Paracelsus

  • Das Heer der Gestirne macht durch seine beziehende Stellung gegen einen gemeinschaftlichen Plan eben sowohl ein System aus, als die Planeten unseres Sonnenbaues um die Sonne.
    Immanuel Kant

  • Die Kleidung macht den Mann.
    Quintilian

  • Man wird den Frauen das Kindergebären noch ganz verleiden mit der Sucht, sie damit für alle andern Lebensansprüche abfinden zu wollen.
    Hedwig Dohm

  • Fragen sind niemals indiskret. Antworten bisweilen schon.
    Oscar Wilde

  • Da fing mein Leben an, als ich dich liebte.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Mit dem Verstand können die Klugen, das Angeschwollensein vom Fettsein unterscheiden.
    Nasser Chosrau

  • […] Seitdem ziehe ich es vor, lieber unter dem Verdacht zu leben, gar kein richtiger Theologe zu sein, als meinen Hörern die klare Botschaft durch intellektuelle Angebereien zu vernebeln. Mit anderen Worten: Ich bin lieber Theo der Holzfäller als ein theologischer Süßholzraspler.
    Theo Lehmann

  • Sobald man sich seiner Bescheidenheit bewusst ist, verliert man sie.
    Sully Prudhomme

  • Jüngst sprach zu mir ein faules Holz: „Ich bin des Pfirsichstammes Sohn, // Der viel der edlen Früchte trug vor mehr als tausend Jahren schon.“ // Ich warf es lachend ins Kamin. Was tu ich mit dem leeren Wicht, // Der prahlerisch zu seinem Ruhm von alter Ahnen Taten spricht?
    Wilhelm Müller

  • Ein heiliges Buch erwirbt sich selbst bei denen (und gerade bei diesen am meisten), die es nicht lesen, wenigstens sich daraus keinen größeren zusammenhängenden Religionsbegriff machen können, die größte Achtung, und alles Vernünfteln verschlägt nicht wider den alle Einwürfe niederschlagenden Machtanspruch: da steht's geschrieben.
    Immanuel Kant

  • Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.
    Antoine de Saint-Exupéry

  • Ich glaube, dass es ein Segen wäre, wenn alle Kritiker des Theaters so unaufhörlich Forderungen stellten, wenn alle das Theater so wichtig nähmen wie ich. Denn ich nehme es ja nicht als Selbstzweck wichtig, sondern als Mittel zum Zweck. Ich weiß, dass es das Leben spiegelt, aber ich weiß auch, dass es ins Leben zurückwirkt.
    Siegfried Jacobsohn

  • Der neue Besen kehrt gut, bevor er voll Staub ist.
    Freidank

  • In dulci jubilo
    Heinrich Seuse

  • Wer weniger braucht danke Gott und sei nicht traurig. Wer mehr braucht, werde demütig wegen seiner Schwäche und nicht überheblich wegen der ihm erwiesenen Barmherzigkeit. So werden alle Glieder der Gemeinschaft zufrieden sein.
    Benedikt von Nursia

  • Wahre Liebe kennt kein Maß.
    Properz

  • Freude dieser Stadt bedeute, // Friede sei ihr erst Geläute.
    Friedrich Schiller

  • Viele Leute glauben, wenn sie einen Fehler eingestanden haben, brauchten sie ihn nicht mehr abzulegen.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Welche Schicksale haben doch die schwachen Sterblichen, die wie Blätter im Wind treiben!
    Voltaire

  • [Es ist] besser zu genießen und zu bereuen, als zu bereuen, dass man nicht genossen hat.
    Giovanni Boccaccio

  • nur der Liebende ist es, der an den Übeln und Schwächen des Geliebten wahrhaft leidet.
    Max Scheler

  • Ich mag nicht in den Himmel, wenn es dort keine Weiber gibt. Was soll ich mit bloßen Flügelköpfchen?
    Albrecht Dürer

  • Einer der Vorzüge der guten Stadt Paris besteht darin, daß man hier geboren werden, leben und sterben kann, ohne daß sich jemand auch nur im mindesten darum kümmert.
    Honoré de Balzac

  • Man mag sich wenden und drehen, wie man will, man kommt immer darauf zurück: wo die Staatsverfassung schlecht ist, das ist kurz: wo die einen alles und die andern nichts haben, ist auch bald die Moral schlecht. Sie gehen Hand in Hand, entweder beide gut, oder beide schlecht.
    Wilhelm Heinse

  • Sag ihnen, mein Handwerk ist Wiedervergeltung - Rache ist mein Gewerbe.
    Friedrich Schiller

  • Glaube steht dem am schönsten, der zugleich hochgebildet im Wissen ist.
    Wolfgang Menzel

  • Die Wahrheit ist im Anmarsch und nichts wird sie aufhalten. [...] Wenn man die Wahrheit verschließt und in den Boden vergräbt, dann wird sie nur wachsen und so viel explosive Kraft ansammeln, dass sie an dem Tag, an dem sie durchbricht, alles, was ihr im Wege steht, fortfegt.
    Émile Zola

  • Der letzte Trunk sei nun, mit ganzer Seele, // Als festlich hoher Gruß, dem Morgen zugebracht!
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Empörung ist der Zorn der Gerechtigkeit.
    Sully Prudhomme

  • Glücklich, wer, was er liebt, tapfer zu verteidigen wagt.
    Ovid

  • Wenn ich weiter sehen konnte, so deshalb, weil ich auf den Schultern von Riesen stand.
    Isaac Newton

  • Der Mensch sollte sich aus der Rohigkeit seiner Naturanlagen selbst herausarbeiten, und, indem er sich über sie erhebt, dennoch Acht haben, daß er nicht wider sie verstoße: eine Geschicklichkeit, die er nur spät und nach vielen mißlingenden Versuchen erwarten kann, binnern welcher Zwischenzeit die Menschheit unter den Übeln seufzt, die sie sich aus Unerfahrenheit selbst antut.
    Immanuel Kant

  • Ein Kaiser muss stehend sterben.
    Vespasian



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