Zufällige Zitate

  • Die Erinnerung ist eine Fata Morgana in der Wüste des Vergessens.
    – Gerhard Roth

  • Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.
    – Friedrich Nietzsche

  • Das Herz hat auch sein Ostern, wo der Stein // Vom Grabe springt.
    – Emanuel Geibel

  • [Es ist] besser zu genießen und zu bereuen, als zu bereuen, dass man nicht genossen hat.
    – Giovanni Boccaccio

  • Der ewige Friede ist ein Traum, und nicht einmal ein schöner, und der Krieg ist ein Glied in Gottes Weltordnung. In ihm entfalten sich die edelsten Tugenden des Menschen, Mut und Entsagung, Pflichttreue und Opferwilligkeit mit Einsetzung des Lebens. Ohne den Krieg würde die Welt im Materialismus versumpfen.
    – Helmuth Karl Bernhard von Moltke

  • Es ist nicht notwendig, daß du aus dem Haus gehst. Bleib bei deinem Tisch und horche. Horche nicht einmal, warte nur. Warte nicht einmal, sei völlig still und allein. Anbieten wird sich dir die Welt zur Entlarvung, sie kann nicht anders, verzückt wird sie sich vor dir winden.
    – Franz Kafka

  • Dem Schwachen ist sein Stachel auch gegeben.
    – Friedrich Schiller

  • Man kann die Philosophie nicht mit »Ich« anfangen.
    – Lenin

  • Das Leben ist entweder ein Seil oder ein Federbett. Man gebe mir das Seil.
    – Albrecht Dürer

  • So sind die Menschen! Immer hab'nse was am andern auszusetzen, doch nach sich selber kucken tunse nich.
    – Eduard Douwes Dekker

  • Wenn ich mein Leben betrachte, ist es ein Gefühl das alles, alles beherrscht hat: Angst. Angst vor der Zukunft, Angst vor Verwandten, Angst vor Menschen, vor Schlaf, vor Behörden, vor Gewitter, vor Krieg, Angst, Angst.
    – Oswald Spengler

  • Man soll tun, was man kann, einzelne Menschen vom Untergang zu retten.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Zuviel des Guten hat derjenige, der nichts Schlechtes hat.
    – Quintus Ennius

  • Mein Verbrechen ist, dass ich an Deutschland glaubte auch über eine mögliche Not- und Nachtstunde hinaus.
    – Alfred Delp

  • Nur durch die Liebe kann der Mensch von sich selbst befreit werden.
    – Friedrich Hebbel

  • Möchte Walhalla förderlich sein der Erstarkung und der Vermehrung deutschen Sinnes! Möchten alle Deutschen, welchen Stammes sie auch seien, immer fühlen, dass sie ein gemeinsames Vaterland haben, ein Vaterland auf das sie stolz sein können, und jeder trage bei, soviel er vermag, zu dessen Verherrlichung.
    – Ludwig I. von Bayern

  • Sei dem, wie ihm sei! Ich habe die Verkündigung dessen erfahren, was einstmals am schönsten sein wird. Das Wort, das Ewigkeitsmachtswort, das nicht lügt und Sättigung ausstreuen wird, wenn einer es einstmals wiedersagen wird, es hat mich durchweht. Doch es wollte nicht verweilen.
    – Henri Barbusse

  • Kleine Kinder lügen oft, aus mangelndem Erinnerungsvermögen.
    – August Strindberg

  • Das ,Kapital' wird mir nicht einmal so viel einbringen, als mich die Zigarren gekostet, die ich beim Schreiben geraucht.
    – Karl Marx

  • Es ist bisweilen nötig, den Denker, der auf unrechtem Wege ist, durch die Folgen zu erschrecken, damit er aufmerksamer auf die Grundsätze werde, durch welche er sich gleichsam träumend hat fortführen lassen.
    – Immanuel Kant

  • Was nützen Denkmäler des unbekannten Soldaten den Gefallenen? Erst muß der Mensch leben, dann kann seine Ehre geschützt werden!
    – Carl von Ossietzky

  • Arbeiter und Soldaten! Nun ist eure Stunde gekommen. Nun seid ihr nach langem Dulden und stillen Tagen zur Tat geschritten. Es ist nicht zuviel gesagt: In diesen Stunden blickt die Welt auf euch und haltet ihr das Schicksal der Welt in euren Händen.
    – Karl Liebknecht

  • So wahr die Kühe wiederkäuen, // so wahr uns im Frühling die Blüten erfreuen, // wenn der Wind anders weht als er es immer tut, // so macht auch ein übles Los den Menschen nicht gut.
    – Thomas Tusser

  • Dein Auge kann die Welt trüb' oder hell dir machen; // Wie du sie ansiehst, wird sie weinen oder lachen.
    – Friedrich Rückert

  • Glück und Verstand gehen selten Hand in Hand.
    – Johann Nepomuk Nestroy

  • Das wahre Glück des Menschen ist eine zarte Blume; tausenderlei Ungeziefer umschwirret sie; ein unreiner Hauch tödtet sie.
    – Jeremias Gotthelf

  • Ich beuge mich, aber ich breche nicht.
    – Jean de La Fontaine

  • Ein ewig Rätsel ist das Leben, // Und ein Geheimnis bleibt der Tod.
    – Emanuel Geibel

  • Tiere und kleine Kinder sind der Spiegel der Natur.
    – Epikur

  • Die Natur schafft oft Vollkommenes, aber zwei Vollkommenheiten zu vereinigen, das ist ihr seltenes Meisterstück.
    – Ferdinando Galiani

  • Früher hatte man die Folter. Heute hat man die Presse. Das ist gewiss ein Fortschritt.
    – Oscar Wilde

  • Ihr klagt über die vielen Steuern... Unsere Trägheit nimmt uns doppelt soviel ab, unsere Eitelkeit dreimal soviel und unsere Torheit viermal so viel.
    – Benjamin Franklin

  • Ein Hauptzug aller Pädagogik: Unbemerkt führen.
    – Christian Morgenstern

  • Was bleibet aber, stiften die Dichter.
    – Friedrich Hölderlin

  • Anstaunen ist auch eine Kunst. Es gehört etwas dazu, Großes als groß zu begreifen.
    – Theodor Fontane

  • Nur, was schön, ist lieb; was nicht schön, mangelt der Liebe.
    – Friedrich Jacobs

  • Der Mensch ist eine Maschine, welche so zusammengesetzt ist, dass es unmöglich ist, sich zunächst von ihr eine deutliche Vorstellung zu machen und folglich sie zu definiren. Deshalb sind alle Untersuchungen theoretischer Natur, welche die grössten Philosophen angestellt haben, das heisst, indem sie gewissermassen auf den Flügeln des Geistes vorzugehen versuchten, vergeblich gewesen.
    – Julien Offray de La Mettrie

  • Ueberall in der Menschenwelt ist das Schöne mit dem Häßlichen gemischt, und jeder trägt seinen Thersites an sich und in sich;
    – Kuno Fischer

  • Werden Anblick, Verkehr und Umgang miteinander genommen, so löst sich die erotische Leidenschaft auf.
    – Epikur

  • [..] und dann die vier Abtheilungen vom Rechnen: Zusehen, Abziehen, Vervielfraßen und Stehlen.
    – Lewis Carroll



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