Zufällige Zitate
Wenn denn nun gefragt wird: Leben wir jetzt in einem aufgeklärten Zeitalter? so ist die Antwort: Nein, aber wohl in einem Zeitalter der Aufklärung.
– Immanuel KantDas war kein Heldenstück, Octavio! Nicht deine Klugheit siegte über meine...
– Friedrich SchillerDas Studium und allgemein das Streben nach Wahrheit und Schönheit ist ein Gebiet, auf dem wir das ganze Leben lang Kinder bleiben dürfen.
– Albert EinsteinDas Kind, der Knabe, der Mensch überhaupt soll kein anderes Streben haben, als auf jeder Stufe ganz das zu sein, was diese Stufe fordert; [...] denn nur die genügende Entwickelung des Menschen in und auf jeder vorhergehenden früheren bewirkt, erzeugt eine genügende vollendete Entwickelung jeder folgenden spätern Stufe.
– Friedrich FröbelEr war von je ein Bösewicht! // Ihn traf des Himmels Strafgericht!
– Johann Friedrich KindSoziologie (im hier verstandenen Sinn dieses sehr vieldeutig gebrauchten Wortes) soll heißen: eine Wissenschaft, welche soziales Handeln deutend verstehen und dadurch in seinem Ablauf und seinen Wirkungen ursächlich erklären will.
– Max WeberIch bin einverstanden damit, daß meine Kunst Zwecke hat. Ich will wirken in dieser Zeit, in der die Menschen so ratlos und hilfsbedürftig sind.
– Käthe KollwitzDer Ruhm, nach dem wir trachten, den wir unsterblich achten, ist nur ein falscher Wahn.
– Andreas GryphiusDas reine Sein und das reine Nichts ist also dasselbe.
– Georg Wilhelm Friedrich HegelDie Knackwürstchenfotografie liegt mir nicht. Bei meiner Arbeit handelt es sich um eine etwas poetischere Version der Wirklichkeit. Ich bin kein Urologe.
– Karl LagerfeldKann das lange dauern?
– Wilhelm III. von EnglandWer fertig ist, dem ist nichts recht zu machen, // Ein Werdender wird immer dankbar sein.
– Johann Wolfgang von GoetheSüße Träume wecken meine Begierde.
– Mönch von SalzburgDie Statistik [...] ist die wichtigste Hilfswissenschaft in der neuen Gesellschaft, sie liefert das Maß für alle gesellschaftliche Tätigkeit.
– August BebelVerwandte Seelen verstehen sich ganz!
– Johann Gaudenz von Salis-SeewisDas Recht der Menschen muss heilig gehalten werden, der herrschenden Gewalt mag es auch noch so große Aufopferung kosten. Man kann hier nicht halbieren, und das Mittelding eines pragmatisch-bedingten Rechts (zwischen Recht und Nutzen) aussinnen, sondern alle Politik muss ihre Knie vor dem erstern beugen, kann aber dafür hoffen, ob zwar langsam, zu der Stufe zu gelangen, wo sie beharrlich glänzen wird.
– Immanuel KantDer brave Mann denkt an sich selbst zulezt, // Vertrau auf Gott und rette den Bedrängten.
– Friedrich SchillerDiese Kämpfer- und Siegernatur, die wir Beethoven nennen, ist eine Quelle, aus der man das ewige Leben trinken kann.
– Richard WetzDie Blätter fallen jeden Winter von den Bäumen. Fünf oder sechs bleiben am Baum hängen und werden zum Spielball der Winde.
– Charles de MontesquieuSag etwas, das sich von selbst versteht, zum ersten Mal, und Du bist unsterblich.
– Marie von Ebner-EschenbachDas Loos des Menschen scheint zu seyn, nicht Wahrheit, sondern Ringen nach Wahrheit; nicht Freiheit und Gerechtigkeit und Glückseligkeit, sondern Ringen darnach.
– Johann Gottfried SeumeEin Schwert in eurer Hand ist das Gedicht.
– Georg HerweghNicht scheinen, sondern sein.
– Tycho BraheWenn ich weiter sehen konnte, so deshalb, weil ich auf den Schultern von Riesen stand.
– Isaac NewtonUnwissenheit, die Basis von Philosophie.
– TorchWas Gott liebt, das ist etwas; was Gott nicht liebt, das ist nichts, sagt das Buch der Weisheit.
– Eckhart von HochheimIch bin Gottlob! altadelig; // Jedoch mein Sohn – das ärgert mich – // Zählt einen Ahnen mehr, als ich.
– Friedrich HaugWas ist alles, was in Jahrtausenden die Menschen thaten und dachten, gegen Einen Augenblik der Liebe? Es ist aber auch das Gelungenste, Göttlichschönste in der Natur! dahin führen alle Stuffen auf der Schwelle des Lebens. Daher kommen wir, dahin gehn wir.
– Friedrich HölderlinDem, der kennt der Menschen Leid und Not, // Ist Sterben ja der Übel größtes nicht.
– Antoinette DeshoulièresWer gar zuviel bedenkt, wird wenig leisten.
– Friedrich SchillerVergangen sei vergangen // Und Zukunft ewig fern; // In Gegenwart gefangen // Verweilt die Liebe gern.
– Clemens BrentanoDer civilisierte Wilde ist der schlimmste aller Wilden.
– Karl Julius WeberEs war eine Schnupftabaksdose, // Die hatte Friedrich der Große // Sich selbst geschnitzelt aus Nußbaumholz. // Und darauf war sie natürlich stolz.
– Joachim RingelnatzWie schön und gut würden alle Menschen sein, wenn sie sich jeden Abend vor dem Einschlafen die Ereignisse des ganzen Tages vor Augen führten und überlegten, was gut und was schlecht gewesen ist.
– Anne FrankJenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.
– Dschalal ad-Din al-RumiFür das Volk sind Schwäche und Mäßigung eins; es schlägt die Nachzügler todt.
– Georg BüchnerDie Emanzipation des Weibes ist das Recht des Kindes.
– Hedwig Dohm