Zufällige Zitate
Licht ist mehr als Farbe.
– Kurt KlugeDiejenigen, die sich nicht auf neue Methoden einlassen, müssen immer wieder mit den alten Unzulänglichkeiten rechnen. Zeit ist nämlich der größte Erneuerer.
– Francis BaconDie Fabel ist der Liebe Heimatwelt.
– Friedrich SchillerIch wünsche zu Grabe getragen zu werden wie ein Hund, ohne eine einzige von euren Zeremonien, die ich nicht anerkenne. Ich rechne auf eure Güte zuversichtlich, über meinen letzten irdischen Wunsch zu wachen. Ich zähle auf eure Freundschaft, dass es so geschehe. Ich bin ein Jünger Christi wie im ersten Jahrhundert, und sonst nichts.
– Henri DunantMit Gebeten und Jesuiten zwingt man nicht mehr die Welt
– Christian Dietrich GrabbeDie Proletarier können nur die Zukunft im Auge haben.
– Antonio LabriolaDie Sinne sind uns die Brücke vom Unfaßbaren zum Faßbaren.
– August MackeJe weniger Geist, desto weniger Angst.
– Søren KierkegaardSo sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.
– Paulus von TarsusWach ganz leise und behutsam auf, liebste Freundin! Blinzle durch deine Wimpern und sieh, wie sich das dunkle Grau zwischen den Sternen hellblau verfärbt.
– Mönch von SalzburgFreilich ist's auch kein Vorteil für die Herde, wenn der Schäfer ein Schaf ist.
– Johann Wolfgang von GoetheSah Friedrichs Heldenzeit und kämpfte mit ihm in allen seinen Kriegen. Wählte Ungnade, wo Gehorsam nicht Ehre brachte.
– Johann Friedrich Adolf von der MarwitzEs wird das Jetzt gezeigt, dieses Jetzt. Jetzt; es hat schon aufgehört zu sein, indem es gezeigt wird; das Jetzt, das ist, ist ein anderes als das gezeigte, und wir sehen, daß das Jetzt eben dieses ist, indem es ist, schon nicht mehr zu sein. Das Jetzt, wie es uns gezeigt wird, ist es ein gewesenes, und dies ist seine Wahrheit; es hat nicht die Wahrheit des Seins.
– Georg Wilhelm Friedrich HegelDie wahre Beredsamkeit besteht darin, das zu sagen, was zur Sache gehört, und eben nur das.
– François de La RochefoucauldMorgen kommt der Weihnachtsmann, // Kommt mit seinen Gaben.
– August Heinrich Hoffmann von Fallersleben»Die Erkenntnis um ihrer selbst willen« - das ist der letzte Fallstrick, den die Moral legt: damit verwickelt man sich noch einmal völlig in sie.
– Friedrich NietzscheDas Herz ist das Organ der Seele, so wie der Geist das Organ des Verstandes ist.
– Théodore JouffroyAch, Unsinn, ich habe nie daran gedacht, wegen Ruhm und Ehre zu schreiben. Was in meinem Herzen ist, muß heraus, und deswegen schreibe ich.
– Ludwig van BeethovenPhilosophie und Studium der wirklichen Welt verhalten sich zueinander wie Onanie und Geschlechtsliebe.
– Karl MarxGebt den Jungen einen freien Tag.
– AnaxagorasDenn Kunst ist nichts anderes als Gestaltung mit beliebigem Material.
– Kurt SchwittersEs gibt sehr viele Leute, die glauben - aber aus Aberglauben.
– Blaise PascalDer Trieb der menschlichen Natur, das Interesse, das dem Staate zu Grunde liegt, ist überall dasselbe.
– Heinrich von TreitschkeIch sah der Menschen Angstgehetz; // ich hört der Sklaven Frongekeuch. // Da rief ich laut: Brecht das Gesetz! // Zersprengt den Staat! Habt Mut zu euch!
– Erich MühsamDer Beherrscher der Türkei ist Despot; straflos darf er die empörendsten Grausamkeiten begehen.
– Friedrich II. (Preußen)Ein Künstler, der nicht eitel ist, gleicht einem Weibe, das nicht gefallen will - beide sind langweilig.
– Heinrich LaubeIch glaube, es muß jetzt schon von allen Seiten klar sein: Der Judenstaat ist ein Weltbedürfnis! Und darum wird er entstehen - mit Ihnen, meine Herren, oder gegen Sie!
– Theodor HerzlNein, der Sinn versinkt wie im Traum // In dem auferwachten Tage, // Und du suchst im ganzen Raum // Endlos deine eigne Sage.
– Konrad Weiß (Dichter)Bunt sind schon die Wälder, gelb die Stoppelfelder, und der Herbst beginnt.
Rote Blätter fallen, graue Nebel wallen, kühler weht der Wind.
– Johann Gaudenz von Salis-SeewisFür Haendel ein eigenes Gestelle - Dieß Gestelle muss bey jeder Lücke eine Leiste haben, welche leicht beweglich zu machen, so für größere und kleinere Bücher.
– Ludwig van BeethovenSo weit meine Erinnerung zurückreicht, habe ich stets lebhaftes Interesse für Sprichwörter gehabt.
– Karl Friedrich Wilhelm WanderNach innen leben, nach außen weben, nach unten schauen, nach oben streben.
– Peter RoseggerFreiheit der individuellen Ueberzeugungen und ein Leben diesen gemäss - ist das erste der Rechte und die erste der Pflichten eines Menschen.
– Malwida von MeysenbugNeben mir saß ein alter Herr mit den vernünftigen, braunen Augen des gebildeten Franzosen: sie tränten ihm - so litt er unter der Schläfrigkeit. Die Zuhörer schliefen reihenweise ein; dass sie nicht an Langerweile zugrunde gingen, lag wohl an den wohltätigen Folgen weißer Magie.
– Kurt TucholskyVom Wahnsinn gab Goethe die einfache Definition, daß er darin bestehe, wenn man von der wahren Beschaffenheit der Gegenstände und Verhältnisse, mit denen man es zu tun habe, weder Kenntnis habe noch nehmen wolle, diese Beschaffenheit hartnäckig ignoriere.
– Friedrich von Müllerwir lernen durch Irren und Fehlen, und werden Meister durch Übung, ohne zu merken wie es zugegangen ist.
– Christoph Martin WielandOb einem reiche Totengabe wird zuteil, das ist nur eitle Prahlerei der Lebenden.
– EuripidesMan bewundert bei uns noch immer ein ständig im Maul geführtes ungekämmtes Flegeltum als Männlichkeit.
– Carl von Ossietzky