Zufällige Zitate
O selig, so selig, ein Kind noch zu sein!
– Albert LortzingDer Staatssinn wächst im Bewußtsein der Italiener, die fühlen, daß allein der Staat der unersetzliche Garant ihrer Einheit und ihrer Unabhängigkeit darstellt; daß allein der Staat in der Zukunft das Weiterbestehen ihres Geschlechtes und ihrer Geschichte gewährleistet.
– Benito MussoliniDer größte Feind des Fortschritts ist nicht der Irrtum, sondern die Trägheit.
– Henry Thomas BuckleIn England wird ein Mann der Bigamie wegen angeklagt, und von seinem Advokaten dadurch gerettet, dass er bewies, sein Klient habe drei Weiber.
– Georg Christoph LichtenbergZiehen wir in eine Gegend, wo es für die Juden ungewöhnliche wilde Tiere gibt — große Schlangen usw. — so benütze ich die Eingeborenen, bevor ich sie in den Durchzugsländern beschäftige, dazu, diese Tiere auszurotten. Hohe Prämien für Schlangenhäute usw. und für die Brut.
– Theodor HerzlWer einen wahren Freund sieht, sieht gewissermaßen das Abbild seiner selbst.
– CiceroSire, ich bin ein deutscher Fürst!
– Franz Joseph I. von ÖsterreichEs ist eine Frage, welches schwerer ist, zu denken oder nicht zu denken. Der Mensch denkt aus Trieb, und wer weiß nicht wie schwer es ist einen Trieb zu unterdrücken. Die kleinen Geister verdienen also wirklich die Verachtung nicht, mit der man [ihnen] nun in allen Landen zu begegnen anfängt.
– Georg Christoph LichtenbergDie Basis des Charakters ist die Willenskraft.
– Oscar WildeDas englische Publikum fühlt sich am wohlsten, wenn Mittelmäßigkeit zu ihm spricht.
– Oscar WildeDas beste Gewürz von der Welt ist der Hunger; und da dieser den Armen nicht fehlt, so macht diesen das Essen immer Vergnügen.
– Miguel de CervantesWer ängstlich abwägt, sagt gar nichts. Nur die scharfe Zeichnung, die schon die Karikatur streift, macht eine Wirkung.
– Theodor FontaneWas liegt am Volk, wenn Cäsar fröhlich ist?
– Ferdinand FreiligrathAch, wie trüb ist mein Sinn, wenn ich in der Fremde bin!
– Max von SchenkendorfWo keine Wirkung ist, braucht man keine Ursache zu suchen.
– Jean-Jacques RousseauDas Schönste wäre ja, wenn ich jenes unbewusste Empfinden, was manchmal leicht und lieblich in mir summt, figürlich ausdrücken könnte.
– Paula Modersohn-BeckerWenn ich mit einem Fingerdruck England in die Luft sprengen könnte, so täte ich's und wäre glücklich.
– Fritz MauthnerSklaverei, auf Basis der kapitalistischen Produktionsweise, ist ungerecht
– Karl MarxDu kannst! So wolle nur!
– Johann Wolfgang von GoetheDrei Dinge sind nicht zu ermüden: ein Knabe auf der Gasse, ein Mägdlein am Tanz, ein Priester im Opfer.
– Johann Geiler von KaysersbergDie Dividenden steigen, und die Proletarier fallen. Und mit jedem sinkt ein Kämpfer der Zukunft, ein Soldat der Revolution, ein Retter der Menschheit vom Joch des Kapitalismus ins Grab.
– Rosa LuxemburgDer Haß ist so gut erlaubt als die Liebe, und ich hege ihn im vollsten Maße gegen die,
– Georg BüchnerDie Menschen sind im allgemeinen von Natur aus böse. Ohne Erziehung gäbe es nur wenige gute Menschen." - Bernd A. Laska:
– Julien Offray de La MettrieDer einzige Unterschied zwischen dem Heiligen und dem Sünder ist, dass jeder Heilige eine Vergangenheit hat und jeder Sünder eine Zukunft.
– Oscar WildeDer berühmte Don Quijote von la Mancha, der sich mit einem anderen Namen nennt der Ritter von der traurigen Gestalt.
– Miguel de CervantesWeil, so schließt er messerscharf, // nicht sein kann, was nicht sein darf.
– Christian MorgensternStehen Frauen an der Spitze der Regierung, so ist der Staat in Gefahr, denn sie handeln nicht nach den Anforderungen der Allgemeinheit, sondern nach zufälliger Neigung und Meinung.
– Georg Wilhelm Friedrich HegelLieb und Demut, Lord, ziemt frommen Hirten mehr als Sucht der Ehre.
– William ShakespeareWas wird geschehen? Was wird die Zukunft bringen? Ich weiß nicht; ich ahne nichts. Wenn eine Spinne sich von einem festen Punkte aus in ihre Konsequenzen hinabstürzt, da sieht sie vor sich beständig einen leeren Raum, in welchem sie nirgends Fuß findet, wie sehr sie auch zappeln mag. Geradeso geht es mir. Vorn immer ein leerer Raum; was mich vorwärts treibt, ist eine Konsequenz, deren erster Anstoß hinter mir liegt. Dieses Leben ist ein verkehrtes und schreckliches, nicht zum Aushalten.
– Søren KierkegaardPrüfe dich an der Menschheit. Den Zweifelnden macht sie zweifeln, den Glaubenden glauben.
– Franz KafkaFrisch auf, zum fröhlichen Jagen, // Es ist nun an der Zeit;
– Friedrich de la Motte FouquéIndessen bleiben wir allen aufgeregten Wall- und Kreuzfahrern zu Dank verpflichtet, da wir ihrem religiosem Enthusiasmus, ihrem kräftigen, unermüdlichen Widerstreit gegen östliches Zudringen doch eigentlich Beschützung und Erhaltung der gebildeten europäischen Zustände schuldig geworden.
– Johann Wolfgang von GoetheWie schade, Messieur, dass ein so großer Mann so schlecht erzogen ist.
– Charles-Maurice de Talleyrand-PérigordAuch der Verstand hat seine Wolken.
– PrudentiusWer das Wunder nicht als das Primäre erkennt, leugnet damit die Welt, wie sie ist, und supponiert ihr ein Fabrikspielzeug.
– Christian Morgenstern