Zufällige Zitate
Heutzutage sollte uns nichts überraschen - außer glücklichen Ehen.
– Oscar WildeHass verletzt die Seele und zerstört die Persönlichkeit.
– Martin Luther KingWer das Wunder nicht als das Primäre erkennt, leugnet damit die Welt, wie sie ist, und supponiert ihr ein Fabrikspielzeug.
– Christian MorgensternGewaltlosigkeit bedeutet keineswegs Ablehnung jeglicher Konfrontation mit dem Bösen. Sie ist meiner Auffassung nach im Gegenteil eine Form eines sehr aktiven Kampfes - echter als der gewalttätige Gegenschlag, dessen Wesen im Grunde die Vermehrung der Boshaftigkeit ist.
– Mahatma Gandhi[...] das Wesen der Mathematik liegt gerade in ihrer Freiheit.
– Georg CantorWer einen wahren Freund sieht, sieht gewissermaßen das Abbild seiner selbst.
– CiceroDen Reinen ist alles rein; den Unreinen aber und Ungläubigen ist nichts rein, sondern unrein ist beides, ihr Sinn und ihr Gewissen.
– Paulus von TarsusWenn ich mit meiner Katze spiele, wer weiß, ob sie sich nicht noch mehr mit mir die Zeit vertreibt als ich mir mit ihr?
– Michel de MontaigneWas war eigentlich diese Zeitreiserei? Ein Mann konnte sich doch nicht mit Staub bedecken, indem er sich in einem Paradoxon herumwälzte, oder?
– H.G. WellsDie art wie ihr bewahrt ist ganz verfall.
– Stefan GeorgeEs gibt im menschlichen Leben nichts anderes, was sozial richtig gedacht sein kann, als dasjenige, welches mit Mutterliebe sozial gedacht ist.
– Rudolf SteinerEin gutes Gedächtnis offenbart noch kein Genie, so wie ein Wörterbuch keine Literatur ist.
– John Henry NewmanDie meisten Menschen haben überhaupt gar keine Meinung, viel weniger eine eigene, viel weniger eine geprüfte, viel weniger vernünftige Grundsätze.
– Johann Gottfried SeumeDas Wahre ist das Ganze.
– Georg Wilhelm Friedrich HegelHumor ist, wenn man trotzdem lacht. Philosophie ist, wenn man trotzdem denkt. Religion ist, wenn man trotzdem stirbt.
– Jürgen BeckerDer einzige Weg, eine Versuchung loszuwerden, ist, ihr nachzugeben.
– Oscar WildeIch werde niemals die kostbare Perle der persischen Sprache (Dari), vor die Säue werfen.
– Nasser ChosrauHabe ich meine Rolle gut gespielt? Nun so klatscht Beifall, und schickt uns alle freudig fort!
– AugustusDie Menschen und die Pyramiden // Sind nicht gemacht, um auf dem Kopf zu stehn.
– Gottlieb Konrad PfeffelEin graues Auge // ein schlaues Auge; // Auf schelmische Launen // Deuten die braunen; // Des Auges Bläue // Bedeutet Treue; // Doch eines schwarzen Augs Gefunkel // Ist stets, wie Gottes Wege, dunkel!
– Friedrich von BodenstedtAus vielen Skizzen endlich ein Ganzes hervorzubringen, gelingt selbst den Besten nicht immer.
– Johann Wolfgang von GoetheDer Stil ist die Physiognomie des Geistes. Sie ist untrüglicher als die des Leibes. Affektation im Stil ist dem Gesichterschneiden zu vergleichen.
– Arthur SchopenhauerAls es an der Zeit war über Liebe zu schreiben, brach die Feder entzwei, und das Papier riß.
– Dschalal ad-Din al-RumiAlle Kunst ist Entwicklung von Vorstellungen, sowie alles Denken Entwicklung von Begriffen ist.
– Konrad FiedlerFleiss und Betriebsamkeit sind wunschlos.
– Benjamin FranklinWas hilft all das Kreuzigen und Segnen der Liebe, wenn sie nicht tätig wird.
– Johann Wolfgang von GoetheDummes Zeug kann man viel reden, // Kann es auch schreiben, // Wird weder Leib noch Seele töten, // Es wird alles beim alten bleiben. // Dummes aber, vors Auge gestellt, // Hat ein magisches Recht; // Weil es die Sinne gefesselt hält, // Bleibt der Geist ein Knecht.
– Johann Wolfgang von GoetheWer stark und wer kaum mehr liebt, ist gleich schwer zu befriedigen.
– François de La RochefoucauldDas ist halt wiederum eine Geldheirath, sonst weiter nichts. So möchte ich nicht heirathen; ich will meine Frau glücklich machen und nicht mein Glück durch sie machen. Drum will ichs auch bleiben lassen und meine goldene Freiheit genießen, bis ich so gut stehe, daß ich Weib und Kinder ernähren kann.
– Wolfgang Amadeus MozartEs ist kein Mensch auf Erden, der es ganz sagen könnte, wie viele Wunder geschahen bei der Geburt des Herrn.
– Otfrid von WeißenburgDer christliche Orpheus – – Menschlichen Sinn entlockte der Grieche selber dem Steine, / Unsere Pädagogie macht selbst den Menschen zum Klotz.
– Ludwig FeuerbachMagen und Blase des Menschen nimmt Alles auf, womit er sich nährt. Wenn diese beiden zu viel Speisen und Getränke bekommen, verursachen sie im ganzen Leibe einen Sturm der bösen Säfte, wie die Elemente nach Art des Menschen.
– Hildegard von BingenDer Aberglauben schlimmster ist, den seinen für den erträglicheren zu halten.
– Gotthold Ephraim LessingJedes träge Volk ist ernst; denn die, welche nicht arbeiten, betrachten sich als die Gebieter derer, die arbeiten.
– Charles de MontesquieuDas wahrhaft Gute kann nur in sich selbst aufbehalten werden, und alle Mühe, es in irgend etwas Formelles oder ihm Äußerliches einzumachen, mit welchem Zucker oder Salz es auch sein möge, ist vergebens.
– Friedrich Heinrich JacobiIch fürchte, grad unter Menschen möchtest du, ein Mensch zu sein verlernen.
– Gotthold Ephraim LessingSo stark ist der Zauber der Musik, und, immer mächtiger werdend, musste er jede Fessel einer andern Kunst zerreißen.
– E. T. A. Hoffmann