Zufällige Zitate
Wir müssen wissen, // Wir werden wissen.
– David HilbertIn Ordnung leben heißt hungern und geschunden werden. // Wer sind denn die, welche diese Ordnung gemacht haben, und die wachen, diese Ordnung zu erhalten?
– Georg BüchnerDie Mathematiker sind eine Art Franzosen: Redet man zu ihnen, so übersetzen sie es in ihre Sprache, und dann ist es alsobald ganz etwas anderes.
– Johann Wolfgang von GoetheDenn das Leben ist die Liebe // Und des Lebens Leben Geist
– Johann Wolfgang von GoetheIch sehe, dass nicht das falsch ist, was man tut, sondern das, was man wird. Es ist gut, das gelernt zu haben.
– Oscar WildeLieber tot als Sklave.
– Detlev von LiliencronSie wissen, dass ich langsam schreibe, allein dies kommt hauptsächlich daher, weil ich mir nie anders gefallen kann, als wenn in kleinem Raum möglichst viel ist, und kurz zu schreiben viel mehr Zeit kostet als lang.
– Carl Friedrich GaußDie Grade der Freymaurerey sind sogar öffentlich gedruckt; was kann eine geheime Gesellschaft wirken, welche so wenig Geheimnis hat, dass ihre ganz innere Verfassung der übrigen Welt bekannt ist?
– Adam WeishauptAm liebsten spreche ich von nichts, denn das ist das Einzige, wovon ich wirklich etwas verstehe.
– Oscar WildeÜberall, wo Geld ist, sind auch Juden.
– Charles de MontesquieuWo keine Liebe ist, ist auch keine Wahrheit.
– Ludwig FeuerbachDer beste Teil der Schönheit ist der, den ein Bild nicht wiedergeben kann.
– Francis BaconZuerst schuf Gott die Idioten. Das war zur Übung. Dann schuf er die Schulverwaltung.
– Mark TwainJa, wenn eine Schlacht gewonnen wäre dadurch, daß man den lautesten Trompeter wegschießt!
– Arthur SchnitzlerAch, was schießt Ihr schlecht!
– Andreas HoferSoll zwischen uns kein fernster Zwist sich regen, Ich liebe mir den Zaubrer zum Kollegen.
– Johann Wolfgang von GoetheWenn ein schlechter Mensch einmal lächelt, sucht ihn Gott heim.
– Paul KellerEs giebt
– Matthias ClaudiusDie Argumentation im allgemeinen: Ich bin an F.[elice] verloren.
– Franz KafkaWill mich Deutschland, mein geliebtes Vaterland, worauf ich (wie Sie wissen) stolz bin, nicht aufnehmen, so muß in Gottes Namen Frankreich oder England wieder um einen geschickten Deutschen mehr reich werden,- und das zur Schande der deutschen Nation.
– Wolfgang Amadeus MozartWenn sich Jemand selbst belügen will, so gelingt es ihm bald.
– Karl Emil FranzosDer Schöpfer kann nichts anderes schaffen, als was er schaffen will; er will nichts anderes schaffen, als was er schafft; folglich kann er nichts anderes schaffen, als was er schafft. Wer also die Unendlichkeit der Schöpfung leugnet, leugnet das Unendlichsein des schaffenden Vermögens.
– Giordano BrunoHast du, habe ich nur so lange das Recht zu leben, solange wir produktiv sind, solange wir von anderen als produktiv anerkannt werden? Wenn man den Grundsatz aufstellt und anwendet, daß man den »unproduktiven« Mitmenschen töten darf, dann wehe uns allen, wenn wir alt und altersschwach werden!
– Clemens August Graf von GalenDie Handlung des Nachdenkens, und der durch die Vernunft aufgeklärten Vorstellung ist ein mühsamer Zustand, darein die Seele sich nicht ohne Widerstand setzen kann, und aus welchem sie, durch einen natürlichen Hang der körperlichen Maschine, alsbald in den leidenen Zustand zurückfällt, da die sämtlichen [gemeint war: sinnlichen] Reizungen alle ihre Handlungen bestimmen und regieren.
– Immanuel KantGlückselig, wessen Arm umspannt // Ein Liebchen aus Westfalenland!
– Emil RittershausEs ist bekannt, dass wir Männer bei unseren Ehefrauen nicht die Eigenschaften suchen, die wir bei Geliebten anbeten und verachten.
– Italo SvevoDie Juden verschwenden ihr Geld mit Festmahlen, die Mohren mit Hochzeiten und die Christen mit Rechten.
– Julius Wilhelm ZincgrefFrisch auf, mein Volk! Die Flammenzeichen rauchen, // Hell aus dem Norden bricht der Freiheit Licht.
– Theodor KörnerVerhasst ist mir das Folgen und das Führen. // Gehorchen? Nein! Und aber nein — Regieren!
– Friedrich NietzscheWas man Zuneigung nennt, ist in Wirklichkeit nichts andres als Sympathie der Gewohnheit.
– Adam SmithZur Logik verhält sich die Grammatik wie das Kleid zum Leibe.
– Arthur SchopenhauerDenn ein gebrechlich Wesen ist das Weib.
– Friedrich SchillerGott hilft denen, die sich selber helfen.
– Benjamin FranklinIm Kampf zwischen dir und der Welt sekundiere der Welt.
– Franz KafkaDer Zweck der Aufstände aber ist Gewinn und Ehre oder ihr Gegenteil.
– AristotelesWas es auch Großes und Unsterbliches zu erstreben gibt: Dem Mitmenschen Freude zu machen, ist doch das Beste, was man auf der Welt tun kann.
– Peter RoseggerReisen veredelt wunderbar den Geist und räumt mit all unseren Vorurteilen auf.
– Oscar WildeDe Weg der Entwicklung in diesen Dingen des äusseren Lebens, von der ersten applizierten Decke im ersten Dresdener Atelierzimmer (wo Kirchner anfang zu mahlen) bis zum vollendeten harmonischen Raum in der Berliner Ateliers der einzelnen, ist eine ununterbrochene logische Steigerung, die Hand in Hand ging mit der malerischen Entwicklung der Bilder und Grafik und Plastik.
– Ernst Ludwig Kirchner