Zufällige Zitate

  • Und die selbe schwarze Galle, die dem Zentrum der Welt gleich ist, neigt unwiderstehlich dazu, das Zentrum aller Dinge zu erforschen, und sie führt uns über sich selbst hinaus, um die allerhöchsten Dinge zu begreifen, denn sie hat Gemeinschaft mit dem Saturn, dem allerhöchsten Planeten.
    Marsilio Ficino

  • Wer aus seiner Heimath scheidet, ist sich selten bewußt, was er alles aufgiebt; er merkt es vielleicht erst dann, wenn die Erinnerung daran eine Freude seines späteren Lebens wird.
    Gustav Freytag

  • Alles, was in dieser Welt der Mühe lohnt, ist das eigene Ich.
    Stendhal

  • Sieh tapfer in des Lasters Auge, // Dass Mut dein Herz zum Kampfe sauge.
    Anastasius Grün

  • Was du wirst erwachend sehn, // Wähl es dir zum Liebchen schön, // Seinetwegen schmacht und stöhn, // Sei es Brummbär, Kater, Luchs, // Borst'ger Eber oder Fuchs, // Was sich zeigt an diesem Platz, // Wenn du aufwachst, wird dein Schatz; // Sähst du gleich die ärgste Fratz'!
    William Shakespeare

  • Das kann mich nicht trösten, daß der reaktionäre Spieß, nachdem er bisher mehr gegen links gekehrt war, nun gegen das Centrum gerichtet wird, dieselbe Hand, die ihn nach rechts gedreht hat, kann ihn auch wieder nach links drehen.
    Eugen Richter

  • Weil wir die Untrenn­barkeit der Demokratie und des Sozialismus begriffen haben, nennen wir uns Sozialdemokraten.
    Wilhelm Liebknecht

  • Tätigkeit ist die Triebfeder der Lebensuhr. Man kann sich überarbeiten, aber noch weit leichter kann man sich überfaulenzen.
    Peter Rosegger

  • Mehr Inhalt, weniger Kunst!
    William Shakespeare

  • Wer immer sinnt und nicht beginnt, // Dem ungenützt die Zeit verrinnt.
    Heinrich Kämpchen

  • Ein rechter Meister zieht keine Schüler, sondern eben wiederum Meister.
    Robert Schumann

  • Soll die Schule irgend gedeihen, so muß sie ganz und ohne Rückhalt dem Clerus entzogen werden und an die Stelle pfäffischer Ueberlieferung ein freisinniger Unterricht treten, dessen Grundlage die positive Naturanschauung bildet.
    Rudolf Virchow

  • Ein Tag ohne Bier ist wie ein Tag ohne Wein.
    Thomas Kapielski

  • Dieses Dokument [Kommunistische Manifest] ist in seiner Art, so sehr wir es in entscheidenden Thesen ablehnen (wenigstens tue ich das) eine wissenschaftliche Leistung ersten Ranges. Das läßt sich nicht leugnen, das darf auch nicht geleugnet werden, weil es einem niemand glaubt und weil es mit gutem Gewissen nicht geleugnet werden kann.
    Max Weber

  • Wir sind wehrlos. Wehrlos ist aber nicht ehrlos! Gewiß, die Gegner wollen uns an die Ehre; daran ist kein Zweifel. Aber, daß dieser Versuch der Ehrabschneidung einmal auf die Urheber selbst zurückfallen wird, daß es nicht unsere Ehre ist, die bei dieser Welttragödie zugrunde geht, das ist mein Glaube bis zum letzten Atemzug.
    Gustav Bauer

  • Fort denn mit jeder Sache, die nicht ganz und gar Meine Sache ist! Ihr meint, Meine Sache müsse wenigstens die »gute Sache« sein? Was gut, was böse! Ich bin ja selber Meine Sache, und Ich bin weder gut noch böse. Beides hat für Mich keinen Sinn.
    Max Stirner

  • Der Wert eines Menschen hängt nicht von seinem Soldbuch ab.
    Kurt Tucholsky

  • Die größte Leistung besteht darin, den Widerstand des Feindes ohne einen Kampf zu brechen.
    Sunzi

  • Das Höchste, wozu er sich erheben konnte, war, für etwas rühmlich zu sterben; jetzt erhebt er sich zu dem Größern, für etwas ruhmlos zu leben.
    Otto Ludwig

  • Seien wir doch, was wir sind, und seien wir es gut.
    Franz von Sales

  • Aus dem Paradies, das Cantor uns geschaffen, soll uns niemand vertreiben können.
    David Hilbert

  • Was ist denn Glauben? Die Erzählung einer Begebenheit für wahr halten, was kann mir das helfen? Ich muß mir ihre Wirkungen, ihre Folgen zueignen können. Dieser zueignende Glaube muss ein eigener, dem natürlichen Menschen ungewöhnlicher Zustand des Gemüts sein. […] So nahte meine Seele dem Menschgewordenen und am Kreuz Gestorbenen, und in dem Augenblick wusste ich, was Glauben war.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Luft! Luft! Mir erstickt das Herz!
    Richard Wagner

  • Wir werden, so weit die praktische Vernunft uns zu führen das Recht hat, Handlungen nicht darum für verbindlich halten, weil sie Gebote Gottes sind, sondern sie darum als göttliche Gebote ansehen, weil wir dazu innerlich verbindlich sind.
    Immanuel Kant

  • Wer für hohe Ideen lebt, muß vergessen, an sich selbst zu denken.
    Anselm Feuerbach

  • Freiem Leben, freiem Lieben, // Bin ich immer treu geblieben!
    Louise Aston

  • Man lacht nicht, daß ihr alt, glaubt mir, man lacht allein // Daß ihr, die ihr doch alt, durchaus nicht alt wollt sein.
    Andreas Gryphius

  • Sehnsucht ist die Nabelschnur des höheren Lebens.
    Søren Kierkegaard

  • Die gothischen Denkmäler sind die einzig merkwürdigen in Deutschland.
    Madame de Staël

  • Früh übt sich, was ein Meister werden will.
    Friedrich Schiller

  • Ein kluger Mann lebt weder geistig noch finanziell über seine Verhältnisse.
    Philip Stanhope Earl of Chesterfield

  • Es ist doch eigentlich der Hauptinhalt im Leben: Sehnsucht und wieder Sehnsucht.
    Franziska zu Reventlow

  • Merz will Befreiung von jeder Fessel, um künstlerisch formen zu können. Freiheit ist nicht Zügellosigkeit, sondern das Resultat strenger künstlerischer Zucht. Merz bedeutet auch Toleranz in bezug auf irgendwelche Beschränkung aus Künstlerischen Gründen. Es muss jedem Künstler gestattet sein, ein Bild etwa nur aus Löschblättern zusammenzusetzen, wenn er nur bilden kann.
    Kurt Schwitters

  • Aber so ein Gott Jehova, der animi causa und de gaieté de coeur diese Welt der Noth und des Jammers hervorbringt und dann noch gar sich selber Beifall klatscht, mit ????? ???? ????, - Das ist nicht zu ertragen.
    Arthur Schopenhauer

  • Ueber den Tadel sind viele erhaben; wenige über das Lob.
    Carl Gustav Jochmann

  • Erfahrung ist eine teure Schule, aber Narren wollen anderswo nicht lernen.
    Benjamin Franklin

  • Alles Poetische sollte rhythmisch behandelt werden! Das ist meine Überzeugung, [...]
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Welcher tausend und abermal tausend Nuancen ist der musikalische Ausdruck fähig! Und das ist ja eben das wunderbare Geheimniß der Tonkunst, daß sie da, wo die arme Rede versiegt, erst eine unerschöpfliche Quelle der Ausdrucksmittel öffnet!
    E. T. A. Hoffmann

  • Heutzutage machen drei Pointen und eine Lüge einen Schriftsteller.
    Georg Christoph Lichtenberg

  • Alles, was man über Gott zu wissen braucht oder wissen kann, ist im Leben und im Charakter seines Sohnes offenbart
    Ellen G. White



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