Zufällige Zitate

  • Menschliches Glück stammt nicht so sehr aus großen Glücksfällen, die sich selten ereignen, als vielmehr aus kleinen glücklichen Umständen, die jeden Tag vorkommen.
    – Benjamin Franklin

  • Handeln ist leicht, denken schwer; nach dem Gedanken handeln unbequem.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Zeit entlarvt den Bösen.
    – Euripides

  • Ich hab’ gethan, was ich nicht lassen konnte.
    – Friedrich Schiller

  • Aus Feuer ist der Geist geschaffen, // Drum schenk mir süßes Feuer ein.
    – Ernst Moritz Arndt

  • Sie werden also sagen: Wenn der Gerechte so gesinnt ist, wird er gegeißelt, gefoltert, in Ketten gelegt, an beiden Augen geblendet werden, und schließlich wird man nach allen Martern ihn ans Kreuz schlagen, damit er zur Einsicht kommt, dass es nicht das Richtige ist in dieser Welt, gerecht zu sein, sondern es nur zu scheinen.
    – Platon

  • Der du so tief gegrübelt Tag und Nacht // Und über Welt und Leben nachgedacht, // Sieh nur einmal, wie's dieses Schicksalsrad // Bisher mit allen andern hat gemacht!
    – Omar Khayyam

  • Der ist ein Narr, der dem verfällt: // wolln dienen Gott sowie der Welt; // denn wo zwei Herren hat ein Knecht, // kann dieser keinem dienen recht.
    – Sebastian Brant

  • — bei uns wird selten eine Mariage geschlossen, wo nicht wenigstens ein halb Dutzend der Gäste — oder der Aufwärter — das Paradis des Bräutigams geometrisch ermessen kann.
    – Friedrich Schiller

  • Hinter dem, was wir für die Regierung halten, thront im Verborgenen eine Regierung ohne jede Bindung an und ohne jede Verantwortung für das Volk. Die Vernichtung dieser unsichtbaren Regierung und Zerschlagung der unheiligen Allianz von korrupter Wirtschaft und korrupter Politik ist die entscheidende politische Herausforderung dieser Zeit.
    – Theodore Roosevelt

  • Es ist nicht das Wissen allein, was uns glücklich macht - es ist die Qualität des Wissens - die subjektive Beschaffenheit des Wissens. Vollkommnes Wissen ist Überzeugung und sie ist es, die uns glücklich macht und befriedigt.
    – Novalis

  • Enthaltsamkeit rächt sich immer. Bei dem einen erzeugt sie Wimmerln, beim anderen Sexualgesetze.
    – Karl Kraus

  • Freiheit! Ein schönes Wort wer’s recht verstände." – Egmont, IV. Aufzug – Der Culenburgische Palast
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Man muss für immer Schluss machen mit dem Popen- und Quäkergeschwätz über den heiligen Wert des menschlichen Lebens.
    – Leo Trotzki

  • Da wir dem Leben keine Schönheit abzuringen vermögen, sollten wir zumindest versuchen, unserem Unvermögen Schönheit abzuringen.
    – Fernando Pessoa

  • Das Weib will Propheten, weil es auch im Denken sich hingeben, das heißt glauben will.
    – Karl Joël

  • Wenn man den verseuchten Geist eines Landes wirkungsvoll bekämpfen will, muß man dessen allgemeines Schicksal teilen.
    – Carl von Ossietzky

  • Sapere Aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
    – Immanuel Kant

  • D'rum ist der Oesterreicher froh und frank, // Trägt seinen Fehl, trägt offen seine Freuden, // Beneidet nicht, läßt lieber sich beneiden! // Und was er thut, ist frohen Muths gethan. // 'S ist möglich, daß in Sachsen und beim Rhein // Es Leute gibt, die mehr in Büchern lasen; // Allein, was Noth thut und was Gott gefällt, // Der klare Blick, der offne, richt'ge Sinn, // Da tritt der Oesterreicher hin vor Jeden, // Denkt sich sein Theil, und läßt die Andern reden!
    – Franz Grillparzer

  • Entsteht nicht ein Kunstwerk nur in dem Moment, wann ich deutlich einen Zusammenhang mit dem Universum vernehme?
    – Philipp Otto Runge

  • Ruhm, und du, geflügelt Gold! // Ich entsag euch beyden. // Wenn ihr selbst mich suchen wollt, // Will ich euch nicht meiden.
    – Johann Peter Uz

  • Wer auf dem Scheiterhaufen noch frohlockt, triumphiert nicht über den Schmerz, sondern darüber, keinen Schmerz zu fühlen, wo er ihn erwartete. Ein Gleichnis.
    – Friedrich Nietzsche

  • Denn ein gebrechlich Wesen ist das Weib.
    – Friedrich Schiller

  • Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen; // Der Staat muß untergehn, früh oder spät, // Wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.
    – Friedrich Schiller

  • Hast du etwas, so teile mir's mit, und ich zahle, was recht ist; // Bist du etwas, o dann tauschen die Seelen wir aus.
    – Friedrich Schiller

  • Der Einfältige ist immer lächerlich; das gehört zu seinem Charakter.
    – Jean de La Bruyère

  • Dem Geiste, der nach langem Mühen die Welt los geworden ist, dem weltlosen Geiste, bleibt nach dem Verluste der Welt und des Weltlichen nichts übrig, als - der Geist und das Geistige.
    – Max Stirner

  • Der Mensch soll nicht tugendhaft, nur natürlich sein, so wird die Tugend von selbst kommen.
    – Gottfried Keller

  • Die Provinzen Galliens und Spaniens, ebenso Germanien habe ich hefriedet, ein Gebiet, das der Ozean von Gades bis zur Mündung der Elbe umschließt.
    – Augustus

  • Wir werden, so weit die praktische Vernunft uns zu führen das Recht hat, Handlungen nicht darum für verbindlich halten, weil sie Gebote Gottes sind, sondern sie darum als göttliche Gebote ansehen, weil wir dazu innerlich verbindlich sind.
    – Immanuel Kant

  • Für das Lebendige ist kein Ersatz.
    – Novalis

  • Die Wunde brennt. - die bleichen Lippen beben. - // Ich fühl's an meines Herzens matterm Schlage, // Hier steh ich an den Marken meiner Tage. - // Gott, wie du willst, dir hab' ich mich ergeben. -
    – Theodor Körner

  • Die gothischen Denkmäler sind die einzig merkwürdigen in Deutschland.
    – Madame de Staël

  • Wie? Die Menschheit verdummt zugunsten des maschinellen Fortschrittes, und wir sollten uns diesen nicht einmal zunutze machen? Sollten mit der Dummheit Zwiesprache halten, wenn wir ihr in einem Automobil entfliehen können?
    – Karl Kraus

  • Pierre Curie stand am Beginn eines neuen Lebensabschnittes, der ihm zugleich mit mächtigeren Hilfsmitteln die natürliche Fortsetzung einer großen wissenschaftlichen Laufbahn gebracht hätte.
    – Marie Curie

  • Jubilate heißt jeder Tag, // auf dem der Arbeit Segen lag.
    – Otto Julius Bierbaum

  • Liebe Gerda, ich danke dir für jeden Tag, den wir zusammen waren.
    – Ferruccio Busoni

  • Jede Hoffnung ist eigentlich eine gute Tat.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Wir empfinden mehr Schmerz über einen Verrat, der uns um das Ergebnis unseres Talents bringt, als über einen unmittelbar drohenden Tod.
    – Honoré de Balzac



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