Zufällige Zitate

  • Der moralische Einfluß nimmt da seinen Anfang, wo die Demütigung beginnt, ja er ist nichts anderes, als diese Demütigung selbst, die Brechung und Beugung des Mutes zur Demut herab.
    Max Stirner

  • Nichts ist dem Geist erreichbarer als das Unendliche.
    Novalis

  • Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden. Es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Der Hass ist so gut erlaubt als die Liebe, und ich hege ihm im vollsten Maße gegen die, welche verachten.
    Georg Büchner

  • meine Briefe pflegten nicht so schnell auf einander zu folgen und auch nicht so lang zu sein. Die wenige Zeit, die ich hatte, ist Ursache von dem einen wie von dem andern. Ich habe diesen Brief nur deshalb länger gemacht, weil ich nicht Muße hatte ihn kürzer zu machen.
    Blaise Pascal

  • Um nun aber das Verfahren des Descartes im einzelnen zu beschreiben, so macht er sich zum Grundsatz, vorläufig an allem zu zweifeln, ja, um recht sicherzugehen und ganz gewiß zu sein, sich von jedem Vorurteil befreit zu haben, vorläufig alles für falsch zu halten, was er bis dahin als wahr angenommen.
    Friedrich Wilhelm Joseph Schelling

  • Die Entschälung des Gegenstandes aus seiner Hülle, die Zertrümmerung der Aura, ist die Signatur einer Wahrnehmung, deren »Sinn für das Gleichartige in der Welt« so gewachsen ist, dass sie es mittels der Reproduktion auch dem Einmaligen abgewinnt.
    Walter Benjamin

  • Wer meint, die Welt aus Bewußtsein aufbauen zu können, hat sich wohl nicht klar gemacht, was für eine Komplikation die Tatsache des Bewußtseins einschließt.
    Ernst Mach

  • Wenn ich in den Himmel kommen sollte, erhoffe ich Aufklärung über zwei Dinge: Quantenelektrodynamik und Turbulenz. Was den ersten Wunsch betrifft bin ich ziemlich zuversichtlich.
    Horace Lamb

  • Das Wort ist nur der Körper von unsern innern Empfindungen.
    Philipp Otto Runge

  • Der Kinder Herzen sind wie Wachs, und ein Stück Wachs läßt sich um die Finger wickeln, wenn es erwärmt wird.
    Peter Rosegger

  • Ist denn die Wahrheit ein Zwiebel, von dem man die Häute nur abschält? // Was ihr hinein nicht gelegt, ziehet ihr nimmer heraus.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Schlankheit gefällt wegen des bessern Anschlusses im Beischlaf und der Mannigfaltigkeit der Bewegung.
    Georg Christoph Lichtenberg

  • Tugend ist der einzige Adel.
    Benjamin Franklin

  • Dem Irrthum, Freund, entgehst du nicht; // Doch läßt dich Irrthum Wahrheit ahnen.
    Emanuel Geibel

  • Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
    Ferdinand von Schill

  • Wo die Wahrheit bekämpft werden muss, da hat sie schon gesiegt.
    Carl Gustav Jochmann

  • Denn auch eine Enttäuschung, wenn sie nur gründlich und endgültig ist, bedeutet einen Schritt vorwärts, und die mit der Resignation verbundenen Opfer würden reichlich aufgewogen werden durch den Gewinn an Schätzen neuer Erkenntnis.
    Max Planck

  • Die Wege, auf denen man Geld gewinnen kann, führen fast ausnahmslos abwärts. Wenn du etwas getan hast, wodurch du bloß Geld verdient hast, so bist du wahrlich faul oder noch schlimmer gewesen.
    Henry David Thoreau

  • Das Kleinliche und Schattenhafte überwinden, das uns hindert, frei und glücklich zu sein, hierin besteht das Ziel und der Sinn unseres Daseins.
    Anton Tschechow

  • Die Erfüllung eines Lieblingswunsches, sei der Wunsch selber, was er wolle, berührt uns wie eine Weihnachtsfreude.
    Theodor Fontane

  • Es giebt unter den Menschen viele solcher Charaktere, in denen sich zwei entgegengesetzte Eigenschaften vereinigen.
    – Johann Jakob Engel

  • Ein Esel mag sich in die Löwenhaut so tieff verbergen als er will, es kucken doch die langen Ohren hervor.
    weise-zitate" class="alinks-link" title="Zitate von Christian Weise" target="_self">Christian Weise

  • Das ist ja Gewalt! - Auch du, mein Sohn?!
    Gaius Julius Caesar

  • Niemand ist aus Bigotterie gut, denn dies verleitet ebenso leicht zur Härte. Aber das gute Herz wählt sich diesen Schleier, um ungesehen zu handeln.
    Sophie Mereau

  • Wenn die Leute mit mir über das Wetter reden, bin ich mir stets sicher, daß sie etwas ganz anderes meinen.
    Oscar Wilde

  • Die Spuren meines Grabes sollen von der Erdoberfläche verschwinden, so dass die Erinnerung an mich aus dem Menschengeist ausgelöscht wird.
    Donatien Alphonse François de Sade

  • Der Zufall führt unsere Federn.
    Marie de Sévigné

  • Es lohnt sich doch, ein wenig lieb zu sein // Und alles auf das Einfachste zu schrauben.
    Joachim Ringelnatz

  • Einen traurigen Mann erduld' ich, aber kein trauriges Kind.
    Jean Paul

  • Geiz // ist subjektive Armut.
    Peter Hille

  • Die Art und Weise, in der die menschliche Sinneswahrnehmung sich organisiert - das Medium, in dem sie erfolgt - ist nicht nur natürlich, sondern auch geschichtlich bedingt.
    Walter Benjamin

  • Ohne Verbrechen kein Staat: die sittliche Welt - und das ist der Staat - steckt voll Schelme, Betrüger, Lügner, Diebe usw.
    Max Stirner

  • Also war das Glück – wie auch sonst oft – dem Tüchtigen hold.
    Titus Livius

  • Ham se welche gesehen?
    Ernst Mach

  • Widerspruch und Schmeichelei machen beide ein schlechtes Gespräch.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Macht der Gewohnheit behauptet sich selbst in den leidenschaftlichsten Augenblicken.
    Stendhal

  • Jedes Werkzeug erhält nämlich dadurch seine Vollendung, dass es nicht mehreren, sondern nur einem Zwecke dient.
    Aristoteles

  • Der Mensch versteht an fremdem Sange nur das, was er selbst schon empfunden; im wortlosen Liede, in der Musik findet er genau soviel, als er selbst hinzulegen hat.
    Peter Rosegger

  • Das Schönste wäre ja, wenn ich jenes unbewusste Empfinden, was manchmal leicht und lieblich in mir summt, figürlich ausdrücken könnte.
    Paula Modersohn-Becker



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