Zufällige Zitate

  • Sokrates pflegte zu den Göttern nur schlechthin um das Gute zu beten, als wüssten sie am besten, was gut ist.
    Xenophon

  • Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen - der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt.
    Johann Heinrich Pestalozzi

  • Jedes Übel in der Liebe ist leicht, wenn du es ertragen willst.
    Properz

  • Ich habe dich so lieb! // Ich würde dir ohne Bedenken // Eine Kachel aus meinem Ofen // Schenken!
    Joachim Ringelnatz

  • Daß die Verse den poetischen Sinn steigerten oder wohl gar hervorlockten.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Es gibt bei beiden Geschlechtern solche Raub- und Wechseltiere, die nur dann glücklich sind, wenn sie erst ein fremdes Glück zerstört haben.
    Gottfried Keller

  • Hält uns daher ein Componist vor seiner Musik ein Programm entgegen, so sag' ich: »vor allem lass mich hören, dass du schöne Musik gemacht, hinterher soll mir auch dein Programm angenehm sein«.
    Robert Schumann

  • Herr, wenn der heilige Antonius in der Wüste // ein so anmutiges Gesicht, // mit diesem lächelnden halb geöffneten Mündchen gesehen hätte, // wäre er entweder auf der Stelle tot umgefallen // oder hätte mit all seinen Organen durcheinander // bestimmt auf das Paradies gepfiffen!
    Giorgio Baffo

  • Eine Frau, die versucht zu predigen, ist wie ein Hund, der versucht, auf den Hinterbeinen zu laufen. Es klappt nicht gut, aber man ist überrascht, dass es überhaupt funktioniert.
    Samuel Johnson

  • Ein Fremdwort bleibt immer ein Blendling ohne Zeugungskraft;
    Friedrich Ludwig Jahn

  • Es wird mir schwer, die Ehre der Christen zu finden, aber ihre Schande sehe ich.
    Johann Gottfried Seume

  • Schläft ein Lied in allen Dingen, // Die da träumen fort und fort, // Und die Welt hebt an zu singen, // Triffst du nur das Zauberwort.
    Joseph von Eichendorff

  • Im Grunde meines Herzens bin ich ja ein Gegenstromschwimmer.
    Falco

  • Ich weis wol, daß derjenige auf Ewigkeit hofft, der hier zu kurz gekommen ist.
    Friedrich Schiller

  • Tief empfind' ich, was dem Leben // Erst den wahren Reiz verleiht, // Was die Menschenseele adelt: // Ordnung ist's und Reinlichkeit!
    Ernst Eckstein

  • Ein wenig Weisheit ist schon möglich; aber diese selige Sicherheit fand ich an allen Dingen: dass sie lieber noch auf den Füßen des Zufalls - tanzen.
    Friedrich Nietzsche

  • Bei Männern, welche Liebe fühlen, fehlt auch ein gutes Herze nicht.
    Emanuel Schikaneder

  • Ehrenvolle, tätige Gefahr ist besser als der ruhige Schlaf eines Sklaven.
    Johann Gottfried Seume

  • Für das Gesetz soll ein Volk kämpfen wie für seine Mauer.
    Heraklit

  • Spät kommt die Strafe auf leisen Sohlen.
    Tibull

  • Wann schöne Weiber bitten, so heist es schaffen doch; // Da bitten schöne Weiber, in dem sie schweigen noch.
    Friedrich von Logau

  • Trink mir nur mit den Augen zu, // mein Blick tut dir Bescheid; // und bleibt ein Kuß für mich im Glas, // den Wein ich gerne meid'.
    Ben Jonson

  • Er sprach mit jener stillen, impertinenten Zurückhaltung, die noch unerträglicher ist als die vollauteste Aufschneiderei.
    Heinrich Heine

  • O Herz, wenn du die heut'ge Lust// auf morgen übertragen,// Wer will der Wert des Daseins// dir zu verbürgen wagen.
    Hafes

  • Die Waffe der Kritik kann allerdings die Kritik der Waffen nicht ersetzen, die materielle Gewalt muss gestürzt werden durch materielle Gewalt, allein auch die Theorie wird zur materiellen Gewalt, sobald sie die Massen ergreift.
    Karl Marx

  • Ein wahrhaftiger Frieden ist nicht durch das Fehlen von Spannungen, sondern durch die Vorherrschaft der Gerechtigkeit ausgezeichnet.
    Martin Luther King

  • Nicht größre Schmähung einer Frau man spend't, // Als wenn man sie alt oder hässlich nennt.
    Ludovico Ariosto

  • Denken wir bei heiterem Himmel an den Sturm und im Sturm an den Steuermann!
    Gregor von Nazianz

  • Gegen die Männerkrankheit der Selbstverachtung hilft es am sichersten, von einem klugen Weibe geliebt zu werden.
    Friedrich Nietzsche

  • So wird denn diese sozusagen atomistische Individualisirung der Empfindungen möglicherweise ein unentbehrliches Hilfsmittel bleiben, den Eindruck des Begreifens unserem Empfindungs- bzw. Vorstellungsleben gegenüber zu erzeugen; allein ist es doch davor zu warnen, nun auch die Welt aufzufassen als eine Art Kaleidoskop, welches sich aus solchen Empfindungsmosaikstückchen zusammenstellt.
    Richard Avenarius

  • Der Wunder höchstes ist, dass uns die wahren, echten Wunder so alltäglich werden können, werden sollen.
    Gotthold Ephraim Lessing

  • Zwang tötet alle edle, freiwillige Hingebung.
    Adolph Freiherr Knigge

  • Alles in allem.
    Plautus

  • Wenn ein Mann erzählt, er sei durch harte Arbeit reich geworden, dann frage ihn, durch wessen Arbeit.
    Don Marquis

  • Es ist im Allgemeinen eine riskante Sache, Jungen zu befehlen, etwas nicht zu tun, es eröffnet ihnen das Abenteuer, etwas gegen die Befehle zu tun.
    Robert Baden-Powell

  • Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren // Sind Schlüssel aller Kreaturen, // Wenn die so singen, oder küssen // Mehr als die Tiefgelehrten wissen // Wenn sich die Welt ins freie Leben, // Und in die Welt wird zurückbegeben, // Wenn dann sich wieder Licht und Schatten // Zu echter Klarheit wieder gatten // Und man in Märchen und Gedichten // Erkennt die wahren Weltgeschichten, // Dann fliegt vor Einem geheimen Wort // Das ganze verkehrte Wesen fort.
    Novalis

  • Künstler ist nur einer, der aus der Lösung ein Rätsel machen kann.
    Karl Kraus

  • Investition in Wissen bringt die höchsten Zinsen.
    Benjamin Franklin

  • Ausdauer ist eine Tochter der Kraft, Hartnäckigkeit eine Tochter der Schwäche, nämlich - der Verstandesschwäche.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Himmlischer, als jene blitzenden Sterne, dünken uns die unendlichen Augen, die die Nacht in uns geöffnet.
    Novalis



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