Zufällige Zitate
Nur allein der Mensch // Vermag das Unmögliche: // Er unterscheidet, // Wählet und richtet; // Er kann dem Augenblick // Dauer verleihen.
– Johann Wolfgang von GoetheSei bei mir, in Maßen zwar, doch verlasse mich nicht.
– EuripidesIch kann diese vergriechte Stadt nicht ertragen, Quiriten.
– JuvenalUm was der Mensch auch immer beten mag - er betet um ein Wunder. Jedes Gebet läuft schließlich darauf hinaus: »Großer Gott, gib, daß zwei mal zwei - nicht vier sei.«
– Iwan Sergejewitsch TurgenewDie Astronomie ist vielleicht diejenige Wissenschaft, worin das wenigste durch Zufall entdeckt worden ist, wo der menschliche Verstand in seiner ganzen Größe erscheint, und wo der Mensch am besten kennen lernen kann, wie klein er ist.
– Georg Christoph LichtenbergIch bin noch nicht selbstsüchtig genug, um dir nicht zu lauschen!
– Honoré de BalzacErtrage und entsage.
– EpiktetIch kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen, es muß anders werden, wenn es gut werden soll.
– Georg Christoph LichtenbergVon weitem sieht eine Ehe außerordentlich einfach aus: Zweie heiraten, bekommen Kinder.
– Hans FalladaRevolutionen pflegten sich stets durch Unhöflichkeit auszuzeichnen; wohl deshalb, weil die herrschenden Klassen sich nicht rechtzeitig die Mühe gaben, das Volk an gute Manieren zu gewöhnen.
– Leo TrotzkiDer Mensch sollte alle seine Werke zunächst einmal in seinem Herzen erwägen, bevor er sie ausführt.
– Hildegard von BingenWas bist du? Elend bin ich. Zwei Brettchen gegen die Schläfen geschraubt habe ich.
– Franz KafkaEinem einzigen Zeugen glaubt man nicht, selbst wenn es Cato wäre.
– HieronymusSchöne Freundin, so ist's mit uns / Weder Ihr ohne mich, noch ich ohne Euch.
– Marie de FranceAlles ist im Menschen, alles ist für den Menschen! Es besteht nur der Mensch; alles übrige ist das Werk seiner Hände und seines Gehirns! Der Mensch! Das ist groß! Das klingt... stolz! Der Mensch!
– Maxim GorkiZur inneren Freiheit werden zwei Stücke gefordert: seiner selbst in einem gegebenen Fall Meister und über sich selbst Herr zu sein, d.i. seine Affekte zu zähmen und seine Leidenschaften zu beherrschen.
– Immanuel KantDamit es Kunst giebt, damit es irgend ein ästhetisches Thun und Schauen giebt, dazu ist eine physiologische Vorbedingung unumgänglich: der Rausch.
– Friedrich NietzscheWillst du dich selber erkennen, so sieh wie die andern es treiben, // Willst du die andern verstehn, blick in dein eigenes Herz.
– Friedrich SchillerZu den Aufdringlichsten gehört ein Mensch, der sich rechtfertigt.
– Richard von SchaukalErst dann hört man auf, jung zu sein, wenn ein Verlangen nach dem andern Abschied nimmt oder totgemacht wird.
– Franziska zu ReventlowWer die Eitelkeit der Welt nicht sieht, ist selbst eitel.
– Blaise PascalIch habe als Gouverneur über zehn Jahre mit und unter den Eingeborenen der Samoa-Inseln gelebt und habe Jahre meines Lebens dem Studium der Eingeborenen gewidmet. Bei dem selbstverständlichen Wunsch unserer Regierung, für unser deutsches Vaterland Vorteile aus den Kolonien zu ziehen, habe ich nie vergessen, dass unsere Kolonien die Heimat sind von Menschen, denen wir unseren Schutz versprochen haben, für die wir sorgen müssen.
– Wilhelm SolfDie Frau wurde Sklavin, ehe der Sklave existierte.
– August BebelVerstellung ist der offnen Seele fremd.
– Friedrich SchillerWas zeigt Trunkenheit nicht an? Sie deckt Verborgenes auf.
– HorazDer Güte Gottes verdanken wir in unserem Lande drei kostbare Dinge: die Freiheit des Gewissens, die Freiheit der Rede und die Klugheit, keine davon in Anspruch zu nehmen.
– Mark TwainEin Dutzend direkter Tadel ist leichter zu ertragen als ein dahergeschenktes Kompliment.
– Mark TwainStöre meine Kreise nicht!
– Archimedes[...] das Geheimnis der Welt ist nicht hinter den Objekten, sondern hinter den Subjekten zu suchen.
– Jakob Johann von UexküllMein Gott, wie zerbrechlich ist alles auf dieser Welt!
– Marie de SévignéDer Not gehorchend, nicht dem eignen Trieb.
– Friedrich SchillerHelmstedt selbst liegt ganz freundlich, der Sand ist dort, wo ein geringes Wasser fließt, durch Gärten und sonst anmutige Umgebung gebändigt. Wer nicht gerade den Begriff einer lebhaften deutschen Akademie mitbringt, der wird angenehm überrascht sein, in einer solchen Lage eine ältere, beschränkte Studienanstalt zu finden, wo auf dem Fundament eines frühern Klosterwesens Lehrstühle späterer Art gegründet worden, wo gute Pfründen einen behaglichen Sitz darbieten, wo alträumliche Gebäude einem anständigen Haushalt, bedeutenden Bibliotheken, ansehnlichen Kabinetten hinreichenden Platz gewähren und eine stille Tätigkeit desto emsiger schriftstellerisch wirken kann, als eine geringe Versammlung von Studierenden nicht jene Hast der Überlieferung fordert, die uns auf besuchten Akademien nur übertäubt.
– Johann Wolfgang von GoetheMelodie ist das Feldgeschrei der Dilettanten, und gewiß eine Musik ohne Melodie ist gar keine.
– Robert SchumannAus dem Palast ins enge Haus (des Sarges), // So dumm läuft es am Ende doch hinaus.
– Johann Wolfgang von GoetheEin wenig Weisheit ist schon möglich; aber diese selige Sicherheit fand ich an allen Dingen: dass sie lieber noch auf den Füßen des Zufalls - tanzen.
– Friedrich NietzscheDie schnellen Herrscher sind's, die kurz regieren.
– Friedrich SchillerAus
– Max StirnerÜbrigens beruht die Möglichkeit der Beschleunigung überhaupt, durch ein fortwährendes Moment derselben, auf dem Gesetze der Trägheit.
– Immanuel KantDenn wahrhaftig steckt die Kunst in der Natur. Wer sie heraus kann reißen, der hat sie.
– Albrecht DürerZufriedenheit ist nur, so wie der Tag // Die Folge von der Sonne, so der Glanz, // Der Ausbruch deiner sonnenklaren Seele.
– Leopold Schefer