Zufällige Zitate

  • Denn wenn jemand meint, er sei etwas, obwohl er doch nichts ist, der betrügt sich selbst.
    Paulus von Tarsus

  • Lucae versichert uns immer, in 20 Jahren würde Berlin eine der schönsten Städte Europas sein. Ich glaub es nicht, [...] hier und dort wird irgend ein Pringsheim eine Kakel-Architektur in die Mitte langweiliger Häuser hineinstellen. Es fehlt der Sinn und ebenso an einer mit wirklicher Autorität ausgerüsteten Leitung. Wenn Schinkel jemals fehlte, so fehlt er jetzt.
    Theodor Fontane

  • Ich fühle mich in der ganzen Welt zu Hause, wo es Wolken und Vögel und Menschentränen gibt.
    Rosa Luxemburg

  • Mächtig zürnt der Himmel im Gewitter.
    Nikolaus Lenau

  • Viele Namen gibt es für die Geschäfte, an denen zu verdienen ist. Und der Galgen sind auch viele, stehen aber die meisten leer.
    Paul Busson

  • Vieles, was bei Tisch geschmacklos ist, ist im Bett eine Würze. Und umgekehrt. Die meisten Verbindungen sind darum so unglücklich, weil diese Trennung von Tisch und Bett nicht vorgenommen wird.
    Karl Kraus

  • Ich glaube nicht länger, dass Menschen in Gute und Schlechte eingeteilt werden können, als ob sie zwei verschiedene Rassen oder Schöpfungen wären.
    Oscar Wilde

  • Die Bevölkerung hier ist ein unglaublicher Pöbel, sehr viele Juden und sehr viel Mischvolk. Ein Volk, welches sich nur unter der Knute wohlfühlt. Die Tausenden von Gefangenen werden unserer Landwirtschaft recht gut tun. In Deutschland sind sie sicher gut zu gebrauchen.
    Claus Schenk Graf von Stauffenberg

  • Walle, Regen, walle nieder, // Wecke mir die Träume wieder, // Die ich in der Kindheit träumte, // Wenn das Naß im Sande schäumte;
    Klaus Groth

  • Es ist klar, dass jeder, der einen Menschen, seinen Bruder, wegen dessen abweichender Meinung verfolgt, eine erbärmliche Kreatur ist.
    Voltaire

  • Die Leugner des Zufalls. - Kein Sieger glaubt an den Zufall.
    Friedrich Nietzsche

  • Ein jeder Tag bricht dir was ab // Von deiner Schönheit bis ins Grab.
    Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen

  • Dante: oder die Hyäne, die in Gräbern dichtet.
    Friedrich Nietzsche

  • Langsam erteilter Rat ist bei weitem der beste, denn wo schnell er gegeben, folgt die Reu' auf dem Fuß.
    Lukian von Samosata

  • Für seine Handlungen sich allein verantwortlich fühlen und allein ihre Folgen, auch die schwersten, tragen, das macht die Persönlichkeit aus.
    Ricarda Huch

  • Im Osten war der Staat alles, die Zivilgesellschaft war in ihren Anfängen und gallertenhaft; im Westen bestand zwischen Staat und Zivilgesellschaft ein richtiges Verhältnis, und beim Wanken des Staates gewahrte man sogleich eine robuste Struktur der Zivilgesellschaft. Der Staat war nur ein vorgeschobener Schützengraben, hinter welchem sich eine robuste Kette von Festungen und Kasematten befand...
    Antonio Gramsci

  • Das Recht muß nie der Politik, wohl aber die Politik jederzeit dem Recht angepaßt werden.
    Immanuel Kant

  • Das Erfundene kann vervollkommnet, das Geschaffene nur nachgeahmt werden.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • «Spotten Sie nicht über Kriminalromane!» sagte Madge streng, «sie sind heutzutage das einzige Mittel, vernünftige Ideen zu popularisieren. (...)»
    Friedrich Glauser

  • Wer nach seiner Ueberzeugung handelt, und sey sie noch so mangelhaft, kann nie ganz zugrunde gehen, wogegen nichts seelentötender wirkt, als gegen das innere Rechtsgefühl das äußere Recht in Anspruch nehmen.
    Annette von Droste-Hülshoff

  • Wie garstig kamen mir die Deutschen vor, nachdem ich die Italiener kennen gelernt hatte, die Deutschen mit all ihrer kleinlichen Redlichkeit und ihrem Egoismus.
    Nikolai Wassiljewitsch Gogol

  • Der Mensch ist denselben Gesetzen unterworfen wie die Natur. Macht und Freiheit sind identisch.
    Karl Marx

  • Lebenspendende Sonne, du kannst wohl nichts Größeres erblicken als die Stadt Rom.
    Horaz

  • Ein jeder leidet unter dem, was er getan; das Verbrechen kommt wieder auf seinen Urheber zurück.
    Seneca d.J.

  • Zittre, du großes Österreich, // Vor deinen kleinen Beamten!
    Eduard von Bauernfeld

  • Die Guillotine wird uns retten und die Leidenschaft der Weiber.
    Georg Weerth

  • Die Tat ist vergangen, die Denkmäler bleiben.
    Ovid

  • Nicht jede Besserung ist Tugend, // Oft ist sie nur das Werk der Zeit.
    Christian Fürchtegott Gellert

  • Mir fehlt der Arm, wenn mir die Waffe fehlt.
    Friedrich Schiller

  • Der Mystizismus ist die Scholastik des Herzens, die Dialektik des Gefühls.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Ricardo bietet uns die höchste geistige Leistung, unerreichbar für schwächere Geister, eine hypothetische Welt außerhalb der Wirklichkeit anzunehmen als ob sie die Welt der Wirklichkeit wäre, und dann beständig in ihr zu leben.
    John Maynard Keynes

  • Wer schweigt, scheint zuzustimmen.
    Bonifatius VIII.

  • In der Politik muß man Mißstände beheben, niemals sie rächen.
    Napoléon III.

  • Man muss vergessen, dass Mühe für die Eltern Mühe ist.
    Sophokles

  • Er sah nichts als die blaue Blume, und betrachtete sie lange mit unnennbarer Zärtlichkeit.
    Novalis

  • Das Schicksal ist erfinderischer als der Mensch.
    Karl Emil Franzos

  • Dagegen wenn wir mit all unserer Schwachheit und Mühseligkeit nur gerade fortarbeiten, so finden wir gar oft, dass wir mit unserem Schlendern und Lavieren es weiter bringen, als andere mit ihrem Segeln und Rudern – und – das ist doch ein wahres Gefühl seiner selbst, wenn man anderen gleich oder gar vorläuft.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Klugheit ist stärker als die Gewalt, und die Milde mächtiger als der Mord.
    Karl May

  • Die Kirche hat deutsche Kaiser auf Grund ihrer Laster in Bann getan: als ob ein Mönch oder Priester über das mitreden dürfte, was ein Friedrich der Zweite von sich fordern darf. Ein Don Juan wird in die Hölle geschickt: das ist sehr naiv. Hat man bemerkt, dass im Himmel alle interessanten Menschen fehlen?
    Friedrich Nietzsche

  • Wir haben lieber Leute als Beamte, auf die wir spucken, als eine Beamtenkaste, die auf uns spuckt.
    Max Weber



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