Zufällige Zitate
Amor ist ein mächtiger Fürst // Und hat mich so gebeugt, daß ich bekenne, // Es gibt kein Weh, das seiner Strafe glich, // Doch gibts nicht größre Lust, als ihm zu dienen.
– William ShakespeareDas sind die Weisen, die durch Irrtum zur Wahrheit reisen. Die bei dem Irrtum verharren, das sind die Narren.
– Friedrich RückertDie Schöpfung ist niemals vollendet.
– Immanuel KantStrengstes maass ist zugleich höchste freiheit.
– Stefan GeorgeO eines Pulses Dauer nur Allwissenheit!
– Friedrich SchillerOhne Enthusiasmus, der die Seele mit einer gesunden Wärme erfüllt, wird nie etwas Großes zu Stande gebracht werden.
– Adolph Freiherr KniggeNur in seinem Suchen findet der Geist des Menschen das Geheimnis, welches er sucht.
– Friedrich SchlegelGlück ist wie Sonne. Ein wenig Schatten muß sein, wenn's dem Menschen wohl werden soll.
– Otto LudwigDie strategische Aufgabe der Vierten Internationalen besteht nicht in der Reformierung, sondern im Sturz des Kapitalismus.
– Leo Trotzki»Glaube« heißt Nicht-wissen-wollen, was wahr ist.
– Friedrich NietzscheDas Vollendete, das Perfekte, ist der Tod, und das Leben kann nicht sterben.
– Miguel de UnamunoFrühe Hingabe und späte Keuschheit - kein Talent für Termine.
– Emil GöttDer Grundsatz, nach dem ich entscheide ist: Die Schuld ist immer zweifellos
– Franz KafkaSiegen wird der, dessen Armee in allen Rängen vom gleichen Geist beseelt ist.
– SunziSehen wir uns nicht mehr auf dieser Welt, // So sehen wir uns doch in Bitterfeld!
– Ludwig BechsteinÜbrigens beruht die Möglichkeit der Beschleunigung überhaupt, durch ein fortwährendes Moment derselben, auf dem Gesetze der Trägheit.
– Immanuel KantDaz gantze eyland muß ein paradeys werden…
– Johann Moritz (Nassau-Siegen)Große Selbstsicherheit gewinne man durch hohe Ämter.
– Titus LiviusWer sich in Schulden steckt, gibt anderen ein Recht über seine Freiheit.
– Benjamin FranklinWen Gott lieb hat, den lässt er fallen in dieses Land
– Ludwig GanghoferDie erste Tugend eines Bildes ist es, ein Fest für das Auge zu sein.
– Eugène DelacroixAlle bisherigen Bewegungen waren Bewegungen von Minoritäten oder im Interesse von Minoritäten. Die proletarische Bewegung ist die selbständige Bewegung der ungeheuren Mehrzahl im Interesse der ungeheuren Mehrzahl.
– Karl MarxMein liebstes Weibchen, du must dich beÿ meiner Rückunft schon mehr auf mich freuen, als auf das gelde. […] – 2:ts hat Lichnowsky mich [...] früh verlassen, und ich folglich | in dem theuern orte Potsdam | selbst zehren müssen; […] den 1:t Juny werde ich in Prag schlafen, und den 4:t – den 4:t? – beÿ meinem liebsten weiberl; –
– Wolfgang Amadeus MozartMach' dir keine Sorgen über deine Schwierigkeiten mit der Mathematik. Ich kann dir versichern, dass meine noch größer sind.
– Albert EinsteinWer sich behaglich mitzuteilen weiß, // den wird des Volkes Laune nicht erbittern.
– Johann Wolfgang von GoetheEs gibt Leute, die können alles glauben, was sie wollen; das sind glückliche Geschöpfe.
– Georg Christoph LichtenbergDas Ziel meiner innigsten Sehnsucht, deren Qual mein ganzes Inneres erfüllte, war Italien, dessen Bild und Gleichnis mir viele Jahre vergebens vorschwebte, bis ich endlich durch kühnen Entschluß die wirkliche Gegenwart zu fassen mich erdreistete.
– Johann Wolfgang von GoetheWorte sind Beute des Sturms.
– Friedrich von MatthissonKommunismus ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung des ganzen Landes
– LeninIch bestreite, dass die Frauen etwas von Gefühlen verstehen. Sie nehmen sie stets nur persönlich und relativ wahr. Sie sind die härtesten und grausamsten aller Lebewesen.
– Gustave FlaubertIch hab's gewagt mit Sinnen // und trag des noch kein Reu // Mag ich nicht dran gewinnen, // Dennoch muß man spüren Treu.
– Ulrich von HuttenEin Punkt nur ist es, kaum ein Schmerz, // nur ein Gefühl empfunden eben; // und dennoch spricht es stets darein // und dennoch stört es dich zu leben.
– Theodor StormMan muss sich besiegen lassen und Menschlichkeit haben.
– MolièreIch möchte nicht todt und begraben seyn // Als Kaiser zu Aachen im Dome; // Weit lieber lebt' ich als kleinster Poet // Zu Stukkert am Neckarstrome.
– Heinrich HeineNicht das Sterben, das Überleben ist hart.
– Peter RoseggerDie Zeit geht nicht, sie stehet still, / Wir ziehen durch sie hin; / Sie ist ein Karavanserai, / Wir sind die Pilger drin.
– Gottfried KellerIch bin diesmal auch in Karlsruhe gewesen, und es ist schade, daß Du diese Stadt, die wie ein Stern gebaut ist, nicht gesehen hast. Sie ist klar und lichtvoll wie eine Regel, und wenn man hineintritt, so ist es, als ob ein geordneter Verstand uns anspräche.
– Heinrich von Kleist