Zufällige Zitate
Ein sehr tiefgründiger, doch etwas phantasiereicher Erforscher der Bewegungsgesetze der Menschheit.
– Karl MarxScherze nie mit Leuten, wenn du siehst, dass sie gerade ernst und nachdenklich sind.
– Philip Stanhope Earl of ChesterfieldDie Umgebung, in der der Mensch sich den größten Teil des Tages aufhält, bestimmt seinen Charakter.
– Antiphon von RhamnusDas Schicksal mischt die Karten, und wir spielen.
– Arthur SchopenhauerIch kann diese vergriechte Stadt nicht ertragen, Quiriten.
– JuvenalWenn Kenntnisse und Lebensklugheit sich in einer Person vereint finden, frage ich nicht nach dem Geschlecht: Ich bewundere.
– Jean de La BruyèreWir machen die Calender/ aber Gott machet das Wetter.
– Julius Wilhelm ZincgrefReiz ist Schönheit in Bewegung.
– Gotthold Ephraim LessingDenn, ich wiederhole es, alle Tugend, die irgendwie eines Lohnes wegen geübt wird, beruht auf klugen, methodischen, weitsehenden Egoismus.
– Arthur SchopenhauerHelmstedt selbst liegt ganz freundlich, der Sand ist dort, wo ein geringes Wasser fließt, durch Gärten und sonst anmutige Umgebung gebändigt. Wer nicht gerade den Begriff einer lebhaften deutschen Akademie mitbringt, der wird angenehm überrascht sein, in einer solchen Lage eine ältere, beschränkte Studienanstalt zu finden, wo auf dem Fundament eines frühern Klosterwesens Lehrstühle späterer Art gegründet worden, wo gute Pfründen einen behaglichen Sitz darbieten, wo alträumliche Gebäude einem anständigen Haushalt, bedeutenden Bibliotheken, ansehnlichen Kabinetten hinreichenden Platz gewähren und eine stille Tätigkeit desto emsiger schriftstellerisch wirken kann, als eine geringe Versammlung von Studierenden nicht jene Hast der Überlieferung fordert, die uns auf besuchten Akademien nur übertäubt.
– Johann Wolfgang von GoetheDer Einfall ersetzt nicht die Arbeit. Und die Arbeit ihrerseits kann den Einfall nicht ersetzen oder erzwingen, so wenig wie die Leidenschaft es tut. Beide – vor allem: beide
– Max WeberVergiß nie, daß Kredit auch Geld ist.
– Benjamin FranklinO Zeiten! O Sitten!
– CiceroWas liegt alles in den wenigen Worten: Sein eigener Herr sein!
– Wilhelm RaabeDie schreckliche Kulturbrutalität der Verpflanzung der schwarzen Menschen nach Europa ist eine furchtbare Tat, die der Franzose an anderen tut. Sie wirkt in noch schlimmerer Weise auf Frankreich zurück. Auf das Blut, auf die Rasse wirkt das unglaublich stark zurück. Das wird wesentlich die französische Dekadenz fördern. Das französische Volk wird als Rasse wieder zurückgebracht.
– Rudolf SteinerWie der Blitz einschlägt, hat sich das Räthsel gelöst; ich selbst wäre nicht im Stande, den leitenden Faden zwischen dem, was ich vorher wusste, dem, womit ich die letzten Veruche gemacht hatte, - und dem, wodurch es gelang, nachzuweisen. Sonderbar genug erscheint die Lösung des Räthsels jetzt leichter als manches andere, was mich wohl nicht so viele Tage aufgehalten hat als dieses Jahre, und gewiss wird niemand, wenn ich diese Materie einst vortrage, von der langen Klemme, worin es mich gesetzt hat, eine Ahnung bekommen.
– Carl Friedrich GaußIch soll Überlieferungen überliefern, aber nicht alles und jedes glauben.
– HerodotErkenne den rechten Zeitpunkt!
– Pittakos von MytileneDer Körper kann ohne den Geist nicht bestehen, aber der Geist bedarf nicht des Körpers.
– Erasmus von RotterdamNimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande
– Augustinus von HippoDer Wein gibt Witz und stärkt den Magen.
– Christoph Martin WielandDas Gesicht selber sagt nichts, ob es gleich hübsch ist, und redet nicht zum Herzen.
– Immanuel KantWien, 16. April 1896. Hier unterbrach ich damals die zusammenhängende Darstellung, denn es folgten mehrere Wochen einer beispiellosen Produktion, in denen ich die Einfälle nicht mehr ruhig ins Reine schreiben konnte. Ich schrieb gehend, stehend, liegend, auf der Gasse, bei Tisch, bei Nacht, wenn es mich aus dem Schlaf aufjagte.
– Theodor HerzlMenschliches Glück stammt nicht so sehr aus großen Glücksfällen, die sich selten ereignen, als vielmehr aus kleinen glücklichen Umständen, die jeden Tag vorkommen.
– Benjamin FranklinMan darf nur alt werden, um milder zu sein; ich sehe keinen Fehler begehen, den ich nicht auch begangen hätte." Eigentlich: "Man erblickt nur, was man schon weiß und versteht
– Johann Wolfgang von GoetheWo ein Begeisterter steht, ist der Gipfel der Welt, [...]
– Joseph von EichendorffMan verscheuchet mit Rauch die Fliegen, // Mit Verdrießlichkeit wohl den Mann.
– Adelbert von ChamissoWerden, wachsen, blühen, welken, vergehen! Das in das ewige Gesetz der Natur und der Geschichte.
– Johannes ScherrJeder, der Israel anerkennt, wird im Zornesfeuer der islamischen Nation verbrennen.
– Mahmūd Ahmadī-NežādMöchte Walhalla förderlich sein der Erstarkung und der Vermehrung deutschen Sinnes! Möchten alle Deutschen, welchen Stammes sie auch seien, immer fühlen, dass sie ein gemeinsames Vaterland haben, ein Vaterland auf das sie stolz sein können, und jeder trage bei, soviel er vermag, zu dessen Verherrlichung.
– Ludwig I. von BayernBei Männern, welche Liebe fühlen, fehlt auch ein gutes Herze nicht.
– Emanuel SchikanederDas Gesicht ist ein Abbild der Seele.
– CiceroEs gilt, eine Wahrheit zu finden, die Wahrheit für mich ist, die Idee zu entdecken, für die ich leben und sterben will.
– Søren KierkegaardSeit ich lebe und handle, hat mir das Schicksal fortwährend die Lösung fremder Dramen übertragen, als könnte ohne mich keiner sterben, keiner in Verzweiflung geraten. Ich war eine unerlässliche Figur des fünften Aktes; ohne es zu wollen spielte ich die erbärmliche Rolle des Henkers oder Verräters.
– Michail Jurjewitsch LermontowIch glaube aufrichtig, wie Sie, dass Bankanstalten gefährlicher sind als stehende Armeen; und dass das Prinzip, unter dem Namen Finanzierung, Geld auf Kosten der Nachwelt auszugeben, großmaßstäblicher Betrug an der Zukunft ist.
– Thomas JeffersonZwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig: Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen.
– Albert EinsteinReisen sind das beste Mittel zur Selbstbildung.
– Karl Julius Weber