Zufällige Zitate

  • Ein richtiger Steuermann fährt mit zerrissenem Segel, und wenn er die Takelage verloren hat, zwingt er dennoch den entmasteten Rumpf des Schiffes an den Kurs.
    Seneca d.J.

  • Und nichts ist schlimmer als ein Buch anzufangen und es dann nicht mehr zu Ende lesen zu können.
    Kurt Tucholsky

  • Das Lächeln wird nicht gelehrt, es trägt in sich einen gemeinverständlichen Sinn.
    Sully Prudhomme

  • Ein Mensch, der um anderer willen, ohne dass es seine eigene Leidenschaft, sein eigenes Bedürfnis ist, sich um Geld oder Ehre oder sonst etwas abarbeitet, ist immer ein Tor.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Erschaffen kommt nur einer unendlichen Macht zu.
    Thomas von Aquin

  • Alle Revolutionen haben bisher nur eines bewiesen, nämlich, dass sich vieles ändern lässt, bloß nicht die Menschen.
    Karl Marx

  • Die schlechtesten Früchte sind es nicht, woran die Wespen nagen.
    Gottfried August Bürger

  • Wo keine Wirkung ist, braucht man keine Ursache zu suchen.
    Jean-Jacques Rousseau

  • Der Rest ist Schweigen.
    William Shakespeare

  • Demokratie und Sozialismus haben nichts Gemeinsames mit Ausnahme eines einzigen Wortes: Gleichheit. Der Unterschied ist beträchtlich: Während Demokratie Gleichheit in Freiheit sucht, sucht Sozialismus Gleichheit in Einschränkung und Unterwürfigkeit.
    Alexis de Tocqueville

  • Er verrenkte, wie er selbst einmal von einem Dramatiker geschrieben hat, seine Halswirbel, um affektierter sein zu können. Er gestikulierte mit Händen und Füßen. Er verstellte seine Stimme und schrie sich heiser. Er schnitt Grimassen und schlug Capriolen und erzielte mit alledem, was er erzielen wollte: er fiel auf.
    Siegfried Jacobsohn

  • Mir fehlt der Arm, wenn mir die Waffe fehlt.
    Friedrich Schiller

  • Mit der Freude an seinem Schaffen vereinte er die anspruchsloseste Bescheidenheit. Streng gegen sich selbst, war er liebevoll gegen Andere, anerkennend und voll Wohlwollen. Nur der Lüge und hohlen Phrase, oder der Unduldsamkeit gegenüber konnte er schroff werden.
    Walter Robert-Tornow

  • Das will ich, so befehl ich's, als Grund genügt (mein) Wille.
    Juvenal

  • Die Diktatur des Proletariats wird diesen großartigen Apparat der industriellen und intellektuellen Produktion, diese Antriebskraft der Zivilisation vor dem drohenden Zusammenbruch retten.
    Antonio Gramsci

  • Wenn ich einem Ertrinkenden das Holzbrett entrissen habe, mit dem er sich über Wasser gehalten hat, dann muss ich es ihm zurückgeben, und wenn ich dabei selbst ertrinke.
    Henry David Thoreau

  • Mutter Germania gebar in legitimer Ehe mit dem Geist der Zeit drei Söhne, den Konfektionsreisenden, den Oberlehrer und den Radfahrer.
    Erich Mühsam

  • Wir müssen uns selbst erziehen, wenn wir nicht verprinzen, veradeln, verwuchern sollen, verpastoren, verjuristen, verarzten, veramtmännern, verbauern.
    Karl Julius Weber

  • Im Stumpfsinn wird Ernsthaftigkeit mündig.
    Oscar Wilde

  • Was ist Demokratie — eine Aristokratie von Lumpengesindel.
    George Gordon Byron

  • Platon ist mein Freund und Aristoteles auch, meine liebste Freundin aber ist die Wahrheit
    Isaac Newton

  • Tadeln können zwar die Toren, aber klüger handeln nicht.
    August Friedrich Ernst Langbein

  • Das weibliche Geschlecht hegt ein eignes, inneres, unwandelbares Interesse, von dem sie nichts in der Welt abtrünnig macht, im äußern geselligen Verhältnis hingegen lassen sie sich gern und leicht durch den Mann bestimmen, der sie eben beschäftigt, und so durch Abweisen wie durch Empfänglichkeit, durch Beharren und Nachgiebigkeit führen sie eigentlich das Regiment, dem sich in der gesitteten Welt kein Mann zu entziehen wagt.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Sage mir, was Du isst, und ich sage Dir, was Du bist.
    Jean Anthelme Brillat-Savarin

  • Das Publikum ist wunderbar nachsichtig. Es verzeiht alles außer Genie.
    Oscar Wilde

  • Wir blicken so gern in die Zukunft, weil wir das Ungefähre, was sich in ihr hin und her bewegt, durch stille Wünsche so gern zu unsern Gunsten heranleiten möchten.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Man muß etwas Neues machen, um etwas Neues zu sehen.
    Georg Christoph Lichtenberg

  • Unser Fühlen artet in Denken aus, und das ist unser Ende.
    Peter Rosegger

  • Ein gutes Gedächtnis offenbart noch kein Genie, so wie ein Wörterbuch keine Literatur ist.
    John Henry Newman

  • Du kannst jemanden nicht wegen seiner Hautfarbe wählen.
    Martin Luther King III.

  • Der Skandal fängt an, wenn die Polizei ihm ein Ende macht.
    Karl Kraus

  • Siehe, kein Wesen ist so eitel und unbeständig wie der Mensch.
    Homer

  • Man verscheuchet mit Rauch die Fliegen, // Mit Verdrießlichkeit wohl den Mann.
    Adelbert von Chamisso

  • Es gibt ein anderes, besseres Leben!
    August von Kotzebue

  • Man hebt einen Stand am besten dadurch, daß man sich eine gute Konkurrenz schafft.
    Kurt Tucholsky

  • Wie wird verlorene Freiheit wiedergewonnen? Durch einen aus der Tiefe des Volkes kommenden Stoß und Sturm der sittlichen Kräfte.
    Conrad Ferdinand Meyer

  • Denn nur aufs Ziel zu sehn, verdirbt die Lust am Reisen.
    Friedrich Rückert

  • Nur, was schön, ist lieb; was nicht schön, mangelt der Liebe.
    Friedrich Jacobs

  • Uns ist ganz kannibalisch wohl, // Als wie fünfhundert Säuen!
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Natur macht keine Sprünge.
    Gottfried Wilhelm Leibniz



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