Zufällige Zitate
Über den Pforten der antiken Welt stand: »Erkenne dich selbst!«. Über den Pforten unserer neuen Welt sollte stehen: »Sei du selbst!«.
– Oscar WildeDas Wesen des Mannes ist die Männlichkeit, das des Weibes die Weiblichkeit. Sei der Mann auch noch so geistig und hyperphysisch - er bleibt doch immer Mann; ebenso das Weib. Die Persönlichkeit ist daher nichts ohne Geschlechtsunterschied.
– Ludwig FeuerbachDie zentrale Tatsache der Bibel ist die Überlegenheit der geistigen Kraft über die physische.
– Mary Baker EddyWähle, um sanft, schnell, gewiß und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfalle eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden (?????? ?????) für sich erregen kann, als sie heilen soll! Diesen homöopathischen Heilweg lehrte bisher niemand, niemand führte ihn aus.
– Samuel HahnemannEigentlich ist jeder Tag wie eine große Schlacht mit vielen Lichtblicken.
– Franziska zu ReventlowDem Reinen ist alles rein.
– Johann Wolfgang von GoetheDie Mathematik kann nichts von ihrer Würde einbüßen, wenn sie als bloßes Objekt der Spekulation, als unanwendbar zur Auflösung praktischer Aufgaben betrachtet wird.
– Alexander von HumboldtDieses Europa hat ein gemeinsames Schicksal und eine gemeinsame Zukunft. Was liegt näher, als dass es zu einer gemeinsamen Politik kommen muss?
– Franz-Josef StraußIch könnte jetzt nicht zeichnen und bin nie ein größerer Maler gewesen als in diesen Augenblicken.
– Johann Wolfgang von GoetheAlle politischen Gebilde sind Gewaltgebilde.
– Max WeberDie Menge schätzt nur den Widerschein des Verdienstes.
– Johann Wolfgang von GoetheDas Hauptziel des Lehrens ist nicht, Bedeutungen zu erklären, sondern an die Tür des Geistes zu klopfen.
– Rabindranath TagoreEs wächst der Mensch mit seinen größern Zwecken.
– Friedrich SchillerEs ist gar nichts… es ist gar nichts…
– Franz Ferdinand von ÖsterreichDie Natur will unwiderstehlich, dass das Recht zuletzt die Obergewalt behalte.
– Immanuel KantDie effektorische Welt oder Wirkungswelt ist das, was wir für gewöhnlich die objektive Welt nennen, und die rezeptorische Welt oder Merkwelt bezeichnen wir für gewöhnlich als subjektive Welt.
– Jakob Johann von UexküllAuch darin hat es herrlich der Tyrann: Frei darf er tun und sagen, was er will.
– SophoklesWir denken wie wir denken hauptsächlich, weil andere so denken.
– Samuel Butler d.J.Die moderne Staatsgewalt ist nur ein Ausschuss, der die gemeinschaftlichen Geschäfte der ganzen Bourgeoisklasse verwaltet.
– Karl MarxPolitik ist die Kunst des Möglichen.
– Otto von BismarckDie beiden gegnerischen Parteien, die socialistische und die nationale - oder wie die Namen in den verschiedenen Ländern Europa's lauten mögen - sind einander würdig: Neid und Faulheit sind die bewegenden Mächte in ihnen beiden.
– Friedrich NietzscheEin gutes Gedicht ist das eindringendste Mittel der Belebung des Gemüts.
– Immanuel KantDas ist ein Vorhaben von Verrückten nicht von Liebenden.
– Terenz[...] ein Weib ist allmächtig. Wehe dir, wenn sie mit ihren schwachen Händen in die Räder deines Schicksals greift: zitternd wirst du zum Stillstand kommen!
– Georg WeerthIch verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die je ein Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Korruptionen, sie hat den Willen zur letzten auch nur möglichen Korruption gehabt.
– Friedrich NietzscheJeder ist der Richtige. Natürlich muß er von Adel sein und eine Stellung haben und gut aussehen.
– Theodor FontaneIch bin nicht nur überzeugt, daß das, was ich sage, falsch ist, sondern auch das, was man dagegen sagen wird. Trotzdem muß man anfangen, davon zu reden; die Wahrheit liegt bei einem solchen Gegenstand nicht in der Mitte, sondern rundherum wie ein Sack, der mit jeder neuen Meinung, die man hineinstopft, seine Form ändert, aber immer fester wird.
– Robert MusilEs ist noch nie eine reiche Frau wegen § 218 vor dem Kadi gestanden.
– Gustav RadbruchIn der Improvisation liegt die Stärke. Alle entscheidenden Schläge werden mit der linken Hand geführt werden.
– Walter BenjaminDie Emanzipation des Weibes ist das Recht des Kindes.
– Hedwig DohmJeder Staat wird auf Gewalt gegründet.
– Leo TrotzkiDie Erinnerung an alte Liebe erwacht gar schnell, wenn man sich in der Nähe des Wesens befindet, das sie einst in uns entzündete, die Begierden werden unwiderstehlich, wenn die Illusion nicht durch die Abwesenheit aller Reize gestört wird.
– Giacomo CasanovaIst doch der Glaube nur das Gefühl der Eintracht mit dir selbst.
– Franz GrillparzerWenn die Küsse deines Majors heißer brennen als die Tränen deines Vaters — stirb!
– Friedrich SchillerDie Autorität ist also die erste soziale Idee des menschlichen Geschlechtes gewesen. Die zweite hat darin bestanden, unmittelbar an der Abschaffung der Autorität zu arbeiten.
– Pierre Joseph ProudhonDaher, Frau Innenminister, wäre es möglich, einmal neue Wege zu gehen und zu überlegen, ob man nicht vielleicht mit der Hercules-Maschine abschieben könnte, denn dann könnten sie da drinnen schreien, so laut sie wollen.
– Dagmar Belakowitsch-JeneweinEin wohlgefülltes Haus, ein wohlgepflügtes Feld und eine kleine Frau voll guten Willens, das sind große Reichtümer.
– Benjamin FranklinNichts theilen wir so gern an Andere mit, als das Siegel der Verschwiegenheit - samt dem, was darunter ist.
– Friedrich NietzscheWas aber machte der Mann, der aus Deutschland stammte, zuallererst? Er machte sich wichtig.
– Kurt Tucholsky