Zufällige Zitate
Hält uns daher ein Componist vor seiner Musik ein Programm entgegen, so sag' ich: »vor allem lass mich hören, dass du schöne Musik gemacht, hinterher soll mir auch dein Programm angenehm sein«.
– Robert SchumannDie unbändigen und stürmischen Genüsse des Lebens sind durch keinen Hauch von Sterblichkeit getrübt.
– Charles LambMach deine Rechnung mit dem Himmel, Vogt.
– Friedrich SchillerIgnoramus et ignorabimus.
– Emil Du Bois-ReymondDie von einer Generation gesammelten Erfahrungen sind im allgemeinen für die folgende nutzlos, darum hat es keinen Zweck, geschichtliche Ereignisse als Beweise anzuführen.
– Gustave Le BonIch bin überzeugt, dass die natürliche Auswahl das wichtigste, wenn auch nicht das ausschliessliche Mittel zur Abänderung der Lebensformen gewesen ist.
– Charles DarwinDie Wahrheit liegt in der Tat zwischen zwei Extremen, aber nicht in der Mitte.
– Moritz HeimannLaß dich vom Verstande leiten, aber verletze nicht die heilige Schranke des Gefühls.
– Otto LudwigEine nur schwache Flamme verlöscht der Sturm, hat sie schon um sich gegriffen, facht er sie nur stärker an.
– Sophie MereauWie fällt doch ein Geheimnis den Weibern schwer.
– William ShakespeareDu siehst die leuchtende Sternschnuppe nur dann, wenn sie vergeht!
– Friedrich HebbelDie Krise des europäischen Daseins hat nur zwei Auswege: Den Untergang Europas in der Entfremdung gegen seinen eigenen rationalen Lebenssinn, den Verfall in Geistfeindlichkeit und Barbarei, oder die Wiedergeburt Europas aus dem Geiste der Philosophie.
– Edmund HusserlIch bin von je der Ordnung Freund gewesen.
– Johann Wolfgang von GoetheBis zu einem gewissen Grade selbstlos sollte man schon aus Selbstsucht sein.
– Marie von Ebner-EschenbachNach Kraft ringen. Das klingt alles so dramatisch. Man tut eben, was man kann und legt sich dann schlafen. Und auf diese Weise geschieht es, dass man eines Tages etwas geleistet hat.
– Paula Modersohn-BeckerFrüher haben wir unsere Helden kanonisiert, heute werden sie vulgarisiert.
– Oscar WildeViele verschiedene Wege führen zum Ziel. Unwissende jedoch versteifen sich auf einen Standpunkt.
– Swami VivekanandaDafür gab es keine Sühne; aber wenn Vergebung unmöglich war, war doch Vergessen möglich.
– Oscar WildeDas Glück ist eigentlich der Schlüssel aller unserer Gedanken.
– Carl HiltyDie ganz Schlauen sehen in fünf Ecken und sind geradeaus blind.
– Benjamin FranklinIch komme vom Christkindelsmarkt, überall Haufen zerlumpter, frierender Kinder, die mit aufgerissenen Augen und traurigen Gesichtern vor den Herrlichkeiten aus Wasser und Mehl, Dreck und Goldpapier standen. Der Gedanke, daß für die meisten Menschen auch die armseligsten Genüsse und Freuden unerreichbare Kostbarkeiten sind, macht mich sehr bitter.
– Georg BüchnerTrinkt, lebt wie die Griechen, esst, fresst euch voll, schlachtet das Mastvieh!
– PlautusDie Wege, auf denen man Geld gewinnen kann, führen fast ausnahmslos abwärts. Wenn du etwas getan hast, wodurch du bloß Geld verdient hast, so bist du wahrlich faul oder noch schlimmer gewesen.
– Henry David ThoreauWas der Mensch nicht aus sich selbst erkennt, das erkennt er gar nicht.
– Ludwig FeuerbachGott ist immer mit den stärkeren Bataillonen.
– Friedrich II. (Preußen)Gott ist sein Sein selbst. Das kann von keinem anderen Wesen ausgesagt werden.
– Thomas von AquinMarkt und Straßen stehn verlassen, // Still erleuchtet jedes Haus, // Sinnend geh’ ich durch die Gassen, // Alles sieht so festlich aus.
– Joseph von EichendorffIch bin zwar hier geboren, aber trotzdem bin und fühle ich mich als Türke. Sonst könnte ich auch nicht für die türkische Nationalmannschaft spielen.
– Hamit AltintopGroß ist die Macht der Gewohnheit.
– Publilius SyrusDie Axt im Haus erspart den Zimmermann.
– Friedrich SchillerErst zweifeln, dann untersuchen, dann entdecken.
– Henry Thomas BuckleDas Relief nimmt einen Platz ein zwischen einem Gemälde auf einer flachen Oberfläche und einer vollen Skulptur.
– Thomas EakinsWie muntre Jünglinge mit neuem Mut sich freuen, // Wenn auf die Fersen nun der Fuß des holden Maien // Dem lahmen Winter tritt: die Lust steht Euch bevor, // Wann Euch in meinem Haus ein frischer Mädchenflor // Von jeder Seit umgibt.
– William ShakespeareDas Halbwissen ist siegreicher, als das Ganzwissen: es kennt die Dinge einfacher, als sie sind, und macht daher seine Meinung fasslicher und überzeugender.
– Friedrich NietzscheWen viele fürchten, der muss viele fürchten.
– Publilius SyrusWer meint, die Welt aus Bewußtsein aufbauen zu können, hat sich wohl nicht klar gemacht, was für eine Komplikation die Tatsache des Bewußtseins einschließt.
– Ernst MachVon der Stirne heiß // Rinnen muß der Schweiß, // Soll das Werk den Meister loben; // Doch der Segen kommt von oben.
– Friedrich SchillerDie Menschen werden alt, aber sie werden niemals gut.
– Oscar WildeWenn in unserer Zeit etwas helfen soll, so ist es Gewalt. Wir wissen, was wir von unseren Fürsten zu erwarten haben.
– Georg Büchner