Zufällige Zitate
Das Volk steht auf, der Sturm bricht los.
– Theodor KörnerWas seid ihr und was sind wir!
– Donatien Alphonse François de SadeGewähre Erholung; der Acker, der sich erholt, gibt reichlich, // Was er dir schuldet, zurück.
– Ovid»Nur durch beständigen Schwung wirst Du zum schönen Gefäß.«
– Moritz von EgidyDas Ziel des Rechts ist der Friede, das Mittel dazu der Kampf.
– Rudolf von JheringDer Mensch hat immer eine Heimat und wäre es nur der Ort, wo er gestern war und heute nicht mehr ist. Entfernung macht Heimat, Verlust Besitz.
– Alexander von VillersSie hatte geweint, und wenn weiche Personen dadurch meist an Anmut verlieren, so gewinnen diejenigen dadurch unendlich, die wir gewöhnlich als stark und gefaßt kennen.
– Johann Wolfgang von GoetheEntsteht nicht ein Kunstwerk nur in dem Moment, wann ich deutlich einen Zusammenhang mit dem Universum vernehme?
– Philipp Otto Runge»Du Taugenichts! da sonnst Du Dich schon wieder und dehnst und reckst Dir die Knochen müde, und läßt mich alle Arbeit allein thun. Ich kann Dich hier nicht länger füttern. Der Frühling ist vor der Thüre, geh auch einmal hinaus in die Welt und erwirb Dir selber Dein Brodt.«
– Joseph von EichendorffEs ist unmöglich, witzig zu sein ohne ein bißchen Bosheit; Die Malice eines guten Witzes ist der Widerhaken, den ihn haften macht.
– Richard Brinsley SheridanNur die Liebe zur Ehre altert nicht, und das, woran sich das tatenlose Alter am meisten freut, ist nicht, wie man behauptet, das Geld, sondern die Ehre.
– ThukydidesWenn der Brunnen ausgetrocknet ist, erkennen wir den Wert des Wassers.
– Benjamin FranklinDas Talent gleicht dem Schützen, der ein Ziel trifft, welches die Uebrigen nicht erreichen können; das Genie dem, der eines trifft, bis zu welchem sie nicht ein Mal zu sehn vermögen...
– Arthur SchopenhauerWachstum ist der einzige Beweis für Leben.
– John Henry NewmanSelbst gebildete Frauen vertragen nicht immer andauernd gleichmäßiges Glück und fühlen einen unbegreiflichen Antrieb zu Teufeleien und Narrheiten, durch die Abwechslung ins Leben kommt.
– Bogumil GoltzEs lieben die Musen den Wechsel.
– VergilDie Liebe der Eltern flackert nicht umher wie die Liebe junger Herzen, sie sitzt tief und bleibt beständig, und wenn sie auch einmal in den Winkel gestampft wird, so bricht sie immer wieder hervor.
– Gustav FreytagFreilich thut, um dergestalt das Lesen als Kunst zu üben, Eins vor Allem noth, was heutzutage gerade am Besten verlernt worden ist – und darum hat es noch Zeit bis zur »Lesbarkeit« meiner Schriften –, zu dem man beinahe Kuh und jedenfalls nicht »moderner Mensch« sein muss: das Wiederkäuen...
– Friedrich NietzscheSklaverei, auf Basis der kapitalistischen Produktionsweise, ist ungerecht
– Karl MarxEin sicheres Zeichen von einem guten Buch ist, wenn es einem immer besser gefällt je älter man wird.
– Georg Christoph LichtenbergWas dem Herzen widerstrebt, läßt der Kopf nicht ein.
– Arthur SchopenhauerDie Stunden sind für den Menschen da und nicht der Mensch für die Stunden.
– François RabelaisDer geträumte Märchengarten liegt plötzlich wieder vor uns, so schön, so beglückend, wie wir ihn einst geplant, in jener Zeit, da wir das felsenfeste Bewußtsein hatten, zu ganz Besonderem berufen zu sein; aber statt der damaligen Zuversicht, statt des Glaubens an uns und unsere Bestimmung, erfüllt uns heute nur bitteres Weh [...]. Mit Nichtigkeiten und Eitelkeiten sind die Jahre verstrichen, wir haben sie vergeudet in der Jagd nach dem Unwesentlichen und vertrauert in den Sümpfen der Entmutigung – und darüber ist das Höchste und Beste in uns gestorben, das Kostbarste ist verloren gegangen.
– Elisabeth von HeykingIn dunklen Zeiten wurden die Völker am besten durch die Religion geleitet, wie in stockfinstrer Nacht ein Blinder unser bester Wegweiser ist; er kennt Wege und Stege besser als ein Sehender. – Es ist aber töricht, sobald es Tag ist, noch immer die alten Blinden als Wegweiser zu gebrauchen.
– Heinrich HeineWas bringt uns dazu, eine Seele anzunehmen? Warum nennen wir ein Thier beseelt, die Pflanze nicht?
– Henrich SteffensFür müde Füße ist jeder Weg zu lang.
– Georg BüchnerNicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Meinungen und die Urteile über die Dinge.
– EpiktetMan nennt mich einen Narren. Wird Gott, wenn er mich einst zu sich ruft, mich ebenso nennen?
– Ludwig II. von BayernDie Mehrheit hat nie das Recht auf ihrer Seite. Nie, sag' ich! Das ist auch so eine von den gesellschaftlichen Lügen, gegen die ein freier, denkender Mann sich empören muß.
– Henrik IbsenEin einziges Glied, das in einer großen Kette bricht, vernichtet das Ganze.
– Johann Wolfgang von GoetheIch habe bei Tag und Nacht über den Büchern gesessen, ganze Bibliotheken durchgelesen, auch Philosophie und fremde Sprachen getrieben, und die Bücher sind leider mein Gott gewesen.
– Ludwig HarmsMan kann in Mohammed den größten Feind sehen, den die menschliche Vernunft je hatte.
– Denis DiderotVergiß die treuen Toten nicht und schmücke // Auch unsre Urne mit dem Eichenkranz!
– Theodor KörnerFrieden, Handel und aufrichtige Freundschaft mit allen Nationen, verstrickende Bündnisse mit keiner.
– Thomas JeffersonDer ist ein großer Schweinehund, // dem je der Sinn für Heine schwund.
– Erich MühsamO eines Pulses Dauer nur // Allwissenheit -
– Friedrich SchillerUnsere Empfindung ist sicherlich nicht der Maßstab für die Schönheit des unübersehbaren Plans der Natur.
– Georg Christoph LichtenbergDie Tradition aller toten Geschlechter lastet wie ein Alp auf dem Gehirne der Lebenden. Und wenn sie eben damit beschäftigt scheinen, sich und die Dinge umzuwälzen, noch nicht Dagewesenes zu schaffen, gerade in solchen Epochen revolutionärer Krise beschwören sie ängstlich die Geister der Vergangenheit zu ihrem Dienste herauf, entlehnen ihnen Namen, Schlachtparole, Kostüm, um in dieser altehrwürdigen Verkleidung und mit dieser erborgten Sprache die neuen Weltgeschichtsszene aufzuführen.
– Karl MarxDie Blume verblüht, // Die Frucht muß treiben.
– Friedrich SchillerDer Mensch ist also beides zugleich: eine
– Max Scheler