Zufällige Zitate

  • So ist der Wucher hassenswert, weil er aus dem Geld selbst den Erwerb zieht und nicht aus dem, wofür das Geld da ist. Denn das Geld ist um des Tausches willen erfunden worden, durch den Zins vermehrt es sich dagegen durch sich selbst. […] Diese Art des Gelderwerbs ist also am meisten gegen die Natur.
    Aristoteles

  • Gott mag den allerdurchlauchtigsten und gesalbten Schafsköpfen gnädig sein; auf der Erde werden sie hoffentlich keine Gnade mehr finden.
    Georg Büchner

  • Man kann die Philosophie nicht mit »Ich« anfangen.
    Lenin

  • Bedenkt, dass Fanatiker gefährlicher sind als Schurken. Einen Besessenen kann man niemals zur Vernunft bringen, einen Schurken wohl.
    Voltaire

  • Die Natur sollte sich damit begnügen, das Alter elend zu machen, ohne es auch noch lächerlich zu machen.
    Michel de Montaigne

  • Indes des Lebens dünner Zwirn verschleißt, // Der Erbe lauert, und die Gicht uns beißt.
    George Gordon Byron

  • Es ist besser, Unrecht zu leiden als Unrecht zu tun.
    Sokrates

  • Geld stinkt nicht! / Pecunia non olet
    Vespasian

  • Denn ich habe Mannheim all mein Leben lieb gehabt.
    Liselotte von der Pfalz

  • Ein Tag ohne Bier ist wie ein Tag ohne Wein.
    Thomas Kapielski

  • Mein Leben beginnt jeden Morgen neu und endet jeden Abend; Pläne und Absichten darüber hinaus habe ich keine [...].
    Edith Stein

  • Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein. Aber noch trauriger ist es, keine zu sein.
    Peter Altenberg

  • Alles Wissen besteht in einer sicheren und klaren Erkenntnis.
    René Descartes

  • Die Gesetzbücher treffen so viele Vorkehrungen gegen die Gewalt, und unsere Erziehung ist dermaßen in der Absicht geleitet, unsere Tendenzen zur Gewaltsamkeit abzuschwächen, dass wir instinktiv zu dem Gedanken geführt werden, dass jede Handlung der Gewalt die Kundgebung eines Rückschritts zur Barbarei sei.
    Georges Sorel

  • Wer stark und wer kaum mehr liebt, ist gleich schwer zu befriedigen.
    François de La Rochefoucauld

  • Der Freiheit Kampf, einmal begonnen, // Vom Vater blutend auf den Sohn vererbt, // Wird immer, wenn auch schwer, gewonnen.
    George Gordon Byron

  • Mancher wird ein freier Diogenes, nicht wenn er in dem Fasse, sondern wenn dieses in ihm wohnt.
    Jean Paul

  • Das Kind, der Knabe, der Mensch überhaupt soll kein anderes Streben haben, als auf jeder Stufe ganz das zu sein, was diese Stufe fordert; [...] denn nur die genügende Entwickelung des Menschen in und auf jeder vorhergehenden früheren bewirkt, erzeugt eine genügende vollendete Entwickelung jeder folgenden spätern Stufe.
    Friedrich Fröbel

  • Es ist gar nichts… es ist gar nichts…
    Franz Ferdinand von Österreich

  • Geschichte ist nur das, was in der Entwicklung des Geistes eine wesentliche Epoche ausmacht.
    Georg Wilhelm Friedrich Hegel

  • Die Juden sind heute mehr eine Volksgemeinschaft als eine Religionsgemeinschaft
    Albert Einstein

  • Herr, in deine Hände befehle ich meinen Geist.
    Lamoral von Egmond

  • Wer Eitelkeit zum Mittagsbrot hat, bekommt Verachtung zum Abendbrot.
    Benjamin Franklin

  • Was Hände bauten, können Hände stürzen.
    Friedrich Schiller

  • Des Lebens ungemischte Freude // ward keinem Irdischen zuteil.
    Friedrich Schiller

  • Sein Geist ist's, der mich ruft.
    Friedrich Schiller

  • Ärgert dich dein Auge, so reiß es aus, ärgert dich deine Hand, so hau sie ab, ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab, und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch.
    Heinrich Heine

  • Der Aufschub ist ein Dieb der Zeit.
    Edward Young

  • ...menschliche Begier hat keine Grenze, // Als die mit fester Hand der Wille steckt.
    Robert Hamerling

  • Wir können aus Vorsatz weder lieben noch hassen, wohl aber mit Vorsatz.
    Friedrich Heinrich Jacobi

  • Ungelogene Begeisterung ist die tiefste Lebens-Poesie, die unmittelbarste, reellste Glückseligkeit, die es giebt.
    Bogumil Goltz

  • Die Kälte hat ewig ein Sprachrohr und die Empfindung ein Hörrohr. Die Ankunft einer ungeliebten fürstlichen Leiche oder dergleichen Braut hört man an den Polarzirkeln; hingegen wenn wir Niedere unsre Gräber oder unsre Arme mit Geliebten füllen: so fallen bloß einige ungehörte Tränen, trostlose oder selige.
    Jean Paul

  • Copien. — Nicht selten begegnet man Copien bedeutender Menschen; und den Meisten gefallen, wie bei Gemälden, so auch hier, die Copien besser als die Originale.
    Friedrich Nietzsche

  • Wir denken wie wir denken hauptsächlich, weil andere so denken.
    Samuel Butler d.J.

  • Zermalmt das Infame, Schimpfliche!
    Voltaire

  • Alles, was in sich selbst widersprechen ist, ist innerlich unmöglich.
    Immanuel Kant

  • So scherzte er (Goethe) einmal, als von den Engländern und ihrer undeutlichen, sylbenverschluckenden Aussprache die Rede war: sie schienen so hungrig und schwer zu sättigen, daß sie zu den Speisen auch noch Sylben verschlingen müßten, wie die Vögel noch Sand und Steinchen, um der Verdauung nachzuhelfen.
    Friedrich Wilhelm Riemer

  • So blühn wenige Zeit wir in der Blüte der Jugend // Fröhlich und kannten da Böses und Gutes noch nicht. // Aber es stehen die Parzen uns schwarz zur Seite, die eine // Sendet das Alter uns bald, bald uns die andre den Tod.
    Mimnermos

  • Ich glaube nicht, dass es irgendetwas auf der ganzen Welt gibt, was man in Berlin nicht lernen könnte - außer der deutschen Sprache!
    Mark Twain

  • Ein Freudenruf schallt durch die Welt, und die Lichter strahlen wie ein Diamantgürtel um den Erdball.
    Peter Rosegger



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