Zufällige Zitate
Insofern sich die Sätze der Mathematik auf die Wirklichkeit beziehen, sind sie nicht sicher, und insofern sie sicher sind, beziehen sie sich nicht auf die Wirklichkeit.
– Albert EinsteinDie Welt wird letztlich nur denen folgen, die sie verachten - und ihr dienen.
– Samuel Butler d.J.In diesem Leben haben wir nichts als Tatsachen nötig, mein Herr: nichts als Tatsachen.
– Charles DickensDas beste Mittel, jeden Tag gut zu beginnen, ist: beim Erwachen daran zu denken, ob man nicht wenigstens einem Menschen eine Freude machen könne.
– Friedrich NietzscheDie Regierung, welche durch eine Revolution vernichtet wird, ist fast stets besser als ihre unmittelbare Vorgängerin. Die Erfahrung lehrt, dass der gefährlichste Augenblick für eine schlechte Regierung gewöhnlich derjenige ist, in dem sie sich zu reformieren beginnt.
– Alexis de TocquevilleSklaverei, auf Basis der kapitalistischen Produktionsweise, ist ungerecht; ebenso der Betrug auf die Qualität der Ware
– Karl MarxWeißt du es, Anna, weißt du es schon? Man kann dich auch von hinten lesen und du, du Herrlichste von allen, du bist von hinten wie von vorne "a-n-n-a".
– Kurt SchwittersO, hättest du vom Menschen besser stets gedacht, du hättest besser auch gehandelt!
– Friedrich SchillerDie Harmonie, die sich unter den Wahrheiten befindet, ist wie die Übereinstimmung in einem Gemälde.
– Immanuel KantGebrannte Kinder fürchten das Feuer oder vernarren sich darein.
– Marie von Ebner-EschenbachWer liebt lernt wissen, das Wissen lehrt Lieben.
– Bettina von ArnimEs gibt keinen Erfolg ohne Frauen.
– Kurt TucholskyWenn in der ganzen Ideologie die Menschen und ihre Verhältnisse wie in einer Camera obscura auf den Kopf gestellt erscheinen, so geht dies Phänomen ebensosehr aus ihrem historischen Lebensprozeß hervor, wie die Umdrehung der Gegenstände auf der Netzhaut aus ihrem unmittelbar physischen.
– Karl MarxVor dem Essen stören die Gedanken des Magens die Gedanken der Seele.
– Jeremias GotthelfDie Ehrfurcht vor dem "universalen und alles durchdringenden Geist der Wahrheit [...] hat mich in die Politik geführt; und ich kann ohne Zögern und doch in aller Demut sagen, dass ein Mensch, der behauptet, Religion habe nichts mit Politik zu tun, nicht weiß, was Religion bedeutet.
– Mahatma GandhiUnser Fühlen artet in Denken aus, und das ist unser Ende.
– Peter RoseggerWas man nicht aufgibt, hat man nie verloren.
– Friedrich SchillerDie beste Regierungsform für den Künstler ist überhaupt keine Regierung.
– Oscar WildeMan sagt von den Blättern eines Baumes, daß deren kaum zwei vollkommen gleich befunden werden, und so möchten sich auch unter tausend Menschen kaum zwei finden, die in ihrer Gesinnungs- und Denkungsweise vollkommen harmoniren.
– Johann Wolfgang von GoetheEine der schauerlichsten Folgen der Arbeitslosigkeit ist wohl die, dass Arbeit als Gnade vergeben wird. Es ist wie im Kriege: wer die Butter hat, wird frech.
– Kurt TucholskyIch werde müde, alle Unaufrichtigkeiten und Widersprechungen auszukramen, die in dieser Schwierigkeit begriffen sind, welche die Leibnizianer uns in der Sache von dem Stoße unelastischer Körper haben machen wollen.
– Immanuel KantStöre meine Kreise nicht!
– ArchimedesDie Liebe überwindet den Tod, aber es kommt vor, daß eine kleine üble Gewohnheit die Liebe überwindet.
– Marie von Ebner-EschenbachIch glaube, dass ab und zu ein kleiner Aufstand sein Gutes hat, er ist in der Politik genauso nötig wie ein Gewitter in der Natur.
– Thomas JeffersonDer Wille Gottes, Zufluchtsort der Unwissenheit
– Baruch de SpinozaWir wandeln alle in Geheimnissen.
– Johann Peter EckermannBehüet' dich Gott, es wär' zu schön gewesen, // Behüet dich Gott! es hat nicht sollen sein!
– Joseph Victor von ScheffelAch, wie trüb ist mein Sinn, wenn ich in der Fremde bin!
– Max von SchenkendorfEs gibt keine praktische Psychologie, als besonderen Teil der Philosophie über die menschliche Natur.
– Immanuel KantDer Mensch ist bestimmt zum Leid, er muß sich abmühen, wenn er die tiefere Erleuchtung erfahren will, oder er muß auf spirituelle Offenbarung verzichten und sich im Seichten zufriedengeben.
– Thomas De Quincey[Die] Natur des Geldes [...] will die Vermehrung genau so, wie die Natur des Tieres die Fortpflanzung anstrebt [...] wirft man das Geld wie ein Sämann zum Fenster hinaus, [...] kommt [es] vermehrt bei der Tür wieder herein. Es aber im stillen für Zwecke und Menschen verschenken, die ihm nichts nützen, das läßt sich nur mit einem Meuchelmord am Geld vergleichen.
– Robert MusilDa ergiebt sich, daß Moral-Predigen leicht, Moral-Begründen schwer ist.
– Arthur SchopenhauerEs gibt ein untrügliches Maß für die Zuneigung: die Zeit, die man ihr widmet.
– Sully PrudhommeEs [das Volk] haßt die Genießenden, wie ein Eunuch die Männer.
– Georg BüchnerDiejenigen, die sich selbst Muslime nennen, aber versuchen, den Islam mit Gewalt zu verbreiten, sind sich seiner ihm innewohnende Schönheiten gar nicht bewusst.
– Mirza Ghulam AhmadIch habe diese Erinnerungen nicht für die Jugend geschrieben; denn diese muss in der Unwissenheit erhalten werden, damit sie nicht zu Fall komme.
– Giacomo CasanovaSeit ich fühle, habe ich Goethe gehaßt, seit ich denke, weiß ich warum.
– Ludwig BörneWas ist's denn, wenn ich auf eine Leiche trete, um aus dem Grab zu klettern?
– Georg BüchnerEin Mädchen vor'm Spiegel ist die Frucht, die sich selber ißt.
– Friedrich Hebbel