Zufällige Zitate
Alle andern Dinge müssen; der Mensch ist das Wesen, welches will.
– Friedrich SchillerMan wills oft nicht wissen, aber wahr ist's, daß Mancher, der durch Irrthum die Gemüter in Gährung bringt, sich mehr Verdienst erwirbt, als Mancher, der immer die Wahrheit sagt.
– Carl Nicolaus KählerAls Betrogener fängt man an, als Spitzbube hört man auf.
– Antoinette DeshoulièresUnsere größte Angst als einen Zwischenfall ohne Bedeutung ansehen, nicht nur im Leben des Weltalls, sondern in dem unserer eigenen Seele, das ist der Anfang der Weisheit. Sie mitten in der Angst so ansehen ist die vollkommene Weisheit. In dem Augenblick, in dem wir leiden, scheint der menschliche Schmerz unendlich zu sein. Doch weder ist der menschliche Schmerz unendlich, noch ist unser Schmerz mehr wert als eben ein Schmerz, den wir ertragen müssen.
– Fernando PessoaDie schöne und reine Weiblichkeit sollte nur durch die schönste und reinste Männlichkeit angezogen werden.
– Wilhelm von HumboldtDas Relief nimmt einen Platz ein zwischen einem Gemälde auf einer flachen Oberfläche und einer vollen Skulptur.
– Thomas EakinsDrei Menschen können ein Geheimnis bewahren, wenn zwei von ihnen tot sind.
– Benjamin FranklinMehr als jede andere Tugend betont der Buddhismus Uneigennützigkeit, die in Liebe und heilender Hinwendung Ausdruck findet.
– Tendzin GyatshoMachd doch eiern Drägg (
– Friedrich August III.»Wie ein Hund!« sagte er, es war, als sollte die Scham ihn überleben.
– Franz KafkaDas dunkle Meer // und ein Wildentenruf // im verschwommenen Weiß.
– Matsuo BashōSie alle ziehen ihres Weges fort // An ihr Geschäft - und meines ist der Mord!
– Friedrich SchillerSehen wir uns nicht mehr auf dieser Welt, // So sehen wir uns doch in Bitterfeld!
– Ludwig BechsteinDas einzige also, was den arbeitenden Mann fleißig machen kann, ist ein mäßiger Arbeitslohn. Ein zu geringer macht ihn je nach seinem Temperament kleinmütig oder verzweifelt, ein zu großer frech und faul.
– Bernard MandevilleDie bange Nacht ist nun herum, // Wir reiten still, wir reiten stumm, // Und reiten in's Verderben. // Wie weht so scharf der Morgenwind! // Frau Wirthin, noch ein Glas geschwind // Vorm Sterben, vorm Sterben.
– Georg HerweghSchade, schade, zu spät!
– Ludwig van BeethovenWäre die Schweiz flach wie ein Pfannkuchen, wäre sie größer als Preußen.
– Johann Wolfgang von GoetheDer heimliche Prosaiker hingegen sucht zum Gedanken den Reim; der Pfuscher zum Reim den Gedanken.
– Arthur SchopenhauerAus einem Schaden zwei zu machen, wäre ein böses Spiel.
– Chrétien de TroyesFügt ihnen (Gottes Geschöpfen) keinen Leid zu, weder mit eurer Zunge,noch mit euren Händen, noch in irgendeiner anderen Weise.
– Mirza Ghulam AhmadEs wird das Jetzt gezeigt, dieses Jetzt. Jetzt; es hat schon aufgehört zu sein, indem es gezeigt wird; das Jetzt, das ist, ist ein anderes als das gezeigte, und wir sehen, daß das Jetzt eben dieses ist, indem es ist, schon nicht mehr zu sein. Das Jetzt, wie es uns gezeigt wird, ist es ein gewesenes, und dies ist seine Wahrheit; es hat nicht die Wahrheit des Seins.
– Georg Wilhelm Friedrich HegelDas Gesicht selber sagt nichts, ob es gleich hübsch ist, und redet nicht zum Herzen.
– Immanuel KantFelsen sollten nicht Felsen und Wüsten nicht Wüsten bleiben, // Drum stieg Amor herab, sieh, und es lebte die Welt.
– Johann Wolfgang von GoetheO Schlangenherz, von Blumen überdeckt! Wohnt' in so schöner Höhl' ein Drache je?
– William ShakespeareDer Traum ist der beste Beweis dafür, daß wir nicht so fest in unsere Haut eingeschlossen sind, als es scheint.
– Friedrich HebbelWenn Licht und Finsternis ihr im ganzen verschiedene Stimmungen geben, so werden schwarze und weiße Bilder, die zu gleicher Zeit ins Auge fallen, diejenigen Zustände nebeneinander bewirken, welche durch Licht und Finsternis in einer Folge hervorgebracht wurden.
– Johann Wolfgang von GoetheDen Argwohn kannst du leicht betrügen; // Sprich wahr, so wird er sich selbst belügen.
– Wilhelm MüllerDer Tod, das muss ein Wiener sein.
– Georg KreislerKommunismus ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung des ganzen Landes
– LeninAch, alles trägt man leicht, ist man nur jung und gesund!
– Annette von Droste-HülshoffDas Wesen der sozialistischen Gesellschaft besteht darin, daß die große arbeitende Masse aufhört, eine regierte Masse zu sein, vielmehr das ganze politische und wirtschaftliche Leben selbst lebt und in bewußter freier Selbstbestimmung lenkt.
– Rosa LuxemburgNichts Besseres kann der Künstler sich wünschen als grobe Freunde und höfliche Feinde.
– Marie von Ebner-EschenbachDer müde Leib findet ein Schlafkissen überall, doch wenn der Geist müde ist, wo soll er ruhen?
– Georg BüchnerIn Ordnung leben heißt hungern und geschunden werden. // Wer sind denn die, welche diese Ordnung gemacht haben, und die wachen, diese Ordnung zu erhalten?
– Georg BüchnerWenn in unserer Zeit etwas helfen soll, so ist es Gewalt. Wir wissen, was wir von unseren Fürsten zu erwarten haben.
– Georg BüchnerDie sogenannte Treue ist oft nichts als Phantasielosigkeit.
– Arnold MendelssohnEin Volk, das ein wahres volksthümliches Bücherwesen besitzt, ist Herr von einem unermeßlichen Schatze.
– Friedrich Ludwig JahnImmer der Erste zu sein und voranzustreben vor andern.
– HomerWer weiß, ob dem heute so verrufenen Dilettantismus nicht eine wichtige Aufgabe bevorsteht.
– Houston Stewart ChamberlainIn gärend Drachengift hast du // Die Milch der frommen Denkart mir verwandelt.
– Friedrich Schiller