Zufällige Zitate
Man hat doch nur zu dem Lust, was uns frei sein hilft, und man hasst nur als Last jeden, welcher uns an unserem freien Sein hindert.
– Franz von BaaderWahrheit ist unteilbar, kann sich also selbst nicht erkennen; wer sie erkennen will, muß Lüge sein.
– Franz KafkaZurück! du rettest den Freund nicht mehr, // So rette das eigene Leben!
– Friedrich SchillerDie beste Regierungsform für den Künstler ist überhaupt keine Regierung.
– Oscar WildeDich, liebste Freundin, anzusehen, genügt mir, um glücklich zu sein.
– Mönch von SalzburgDas dunkle Meer // und ein Wildentenruf // im verschwommenen Weiß.
– Matsuo BashōEiner der Vorzüge der guten Stadt Paris besteht darin, daß man hier geboren werden, leben und sterben kann, ohne daß sich jemand auch nur im mindesten darum kümmert.
– Honoré de BalzacNichts setzt dem Fortgang der Wissenschaft mehr Hindernis entgegen, als wenn man zu wissen glaubt, was man noch nicht weiß.
– Georg Christoph LichtenbergGaben müssen den Beschenkten so tief betreffen, daß er erschrickt.
– Walter BenjaminGegen die Männerkrankheit der Selbstverachtung hilft es am sichersten, von einem klugen Weibe geliebt zu werden.
– Friedrich NietzscheSehe zuerst mit deinem Geist, dann mit deinen Augen und zum Schluss mit deinem Körper.
– Yagyū MunenoriPlaton ist mein Freund und Aristoteles auch, meine liebste Freundin aber ist die Wahrheit
– Isaac NewtonWie steht es um das Empire?
– Georg V. von EnglandIm Handel hört alle Freundschaft auf, im Handel sind alle Menschen die bittersten Feinde.
– Georg WeerthAlle wahrhafte Verbindung intelligenter Wesen oder alle Societät hat ihre Legitimität nur in der wechselseitigen Befreiung der in den Bund Getretenen zu erweisen.
– Franz von BaaderWird nämlich das Unrecht von Einer Seite herausgeworfen, so schleicht es sich von der andern wieder herein; weil eben die Unrechtlichkeit tief im menschlichen Wesen liegt.
– Arthur SchopenhauerSpannung ist alles und Entladung. Und höchste Lebensweisheit, seine Spannung immer richtig zu entladen.
– Christian MorgensternAlle Stunden umfasse mit beiden Armen. So wirst du weniger vom Morgen abhängen, wenn auf das Heute du die Hand legst.
– Seneca d.J.Mein Führer, Sie sind der größte Feldherr aller Zeiten!
– Wilhelm KeitelDurch albernes Geheule wird nie was in der Welt gebessert.
– Wilhelm RaabeSind Gewissensbisse nicht ein Bedauern der Freiheit, dass sie dem Laster geopfert wurde?
– Sully PrudhommeDie Vergröberung macht Gegenstände nicht hassenswert, sondern nur lächerlich.
– Jean-Jacques RousseauDas ist ein Vorhaben von Verrückten nicht von Liebenden.
– TerenzDie Welt ist meine Vorstellung.
– Arthur SchopenhauerHabe ich meine Rolle gut gespielt? Nun so klatscht Beifall, und schickt uns alle freudig fort!
– AugustusSiehe zuerst, was du bist und was du hast und was du kannst und weißt, ehe du bedenkst, was du nicht bist, nicht hast, nicht weißt und nicht kannst.
– Johann Caspar LavaterNötig ist dies zu sagen und zu denken, daß nur das Seiende existiert. Denn seine Existenz ist möglich, die des Nichtseienden dagegen nicht.
– Parmenides von EleaWenn der Mensch keinen Genuss mehr in der Arbeit findet und bloss arbeitet, um so schnell wie möglich zum Genuss zu gelangen, so ist es nur ein Zufall, wenn er kein Verbrecher wird.
– Theodor MommsenZur Erforschung der Wahrheit bedarf es notwendig der Methode.
– René DescartesAusnahmen sind nicht immer Bestätigungen der alten Regel; sie können auch die Vorboten einer neuen Regel sein.
– Marie von Ebner-EschenbachSollst nicht uns lange klagen, // Was alles dir wehe thut. // Nur frisch, nur frisch gesungen! // Und alles ist wieder gut.
– Adelbert von ChamissoJede ungewöhnliche Geistes- und Charakterleistung beruht auf einer sublimierten Verwandlungskunst.
– Jakob WassermannDenn nicht Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, wie es in der Bibel heißt, sondern der Mensch schuf, wie ich im »Wesen des Christentums« zeigte, Gott nach seinem Bilde.
– Ludwig FeuerbachMit dem Hunger nach der Unendlichkeit wird der Mensch geboren; er spürt ihn früh, aber wenn er in die Jahre des Verstandes kommt, erstickt er ihn meistens leicht und schnell.
– Wilhelm RaabeEs gilt dabei nicht, die Eingeborenen zu Europäern zu machen! Das wäre aussichtslos und in der Absicht falsch. Das Ziel kann nur sein, eine bodenständige Kultur höheren Grades heraufzuführen.
– Wilhelm SolfTausend Dinge gehen vorwärts; neunhundertneunundneunzig zurück; das ist Fortschritt.
– Henri-Frédéric AmielUnwissenheit, die Basis von Philosophie.
– Torch