Zufällige Zitate
Wie jeder Mensch Philosoph ist, so ist jeder Mensch Wissenschaftler usw.
– Antonio GramsciWo Liebe, Freundschaft, Weisheit und Natur in frommer Eintracht wohnen, ist der Himmel.
– Friedrich von MatthissonDie Natur will unwiderstehlich, dass das Recht zuletzt die Obergewalt behalte.
– Immanuel KantWas hülf mir Kron' und Land und Gold und Ehre? // Die könnten mich nicht freun! // 's ist leider Krieg - und ich begehre // Nicht schuld daran zu seyn!
– Matthias ClaudiusGenieße was du hast als ob du heute // noch sterben solltest, aber spar' es auch // als ob du ewig lebtest. Der allein ist weise, // der beydes eingedenk im Sparen zu // genießen, im Genuß zu sparen weiß.
– Lukian von SamosataDie meisten Meinungen kommen zustande, indem man vergißt, wo man sie gehört oder gelesen hat.
– Moritz HeimannBei Arabern und Kurden sind wir beliebt. Streitende Araber gehen zuweilen statt zum türkischen Richter zu einem Juden, der richten soll.
– Theodor HerzlBürgerliches Benehmen verliert sich manchmal im Heer, aber niemals am Hof.
– François de La RochefoucauldAber es ist das Zeichen dieser Zeit, dass die alte Heroennatur um Ehre betteln geht, und das lebendige Menschenherz, wie eine Waise, um einen Tropfen Liebe sich kümmert.
– Friedrich HölderlinDie blaue Kornblum wohnt versteckt, // So hab ich meinen Schatz entdeckt. // Sie kann nicht meinen Händen wehren, // Wiegt sie wie's Sommerfeld die Ähren. // Die Ähren sind jetzt körnerschwer, // Als läg schon Brot mannshoch umher, // […] Mein Schatz die Ähren streicheln tut. // »Nach Leben riechen sie so gut.«
– Max DauthendeyEin andrer Bürger zieht vor, mit dem Tod zu spielen und Gesundheit in kleinen Teilchen zu kaufen, den Tod durch Bestechung mit Zuckerpillen fernzuhalten. Bald ist er im Grab und der ganze Zucker wird wieder aus ihm herausgespielt. Dieser Bürger verließ sich auf die Homöopathie und suchte einen homöopathischen Arzt, einen Freund des Todes, auf.
– Mark Twain[D]ie schönsten Träume von Freyheit werden ja im Kerker geträumt.
– Friedrich SchillerDas Wort Gottes ist eine Lampe, deren Licht der Satz ist: Ihr seid die Früchte eines Baumes und die Blätter eines Zweiges.
– Baha'ullahNärrisch, dass jeder in seinem Falle // Seine besondere Meinung preist! // Wenn Islam »Gott ergeben« heißt, // In Islam leben und sterben wir alle.
– Johann Wolfgang von GoetheDie Sanftmut macht uns empfänglich für den göttlichen Geist.
– Erasmus von RotterdamEin ungestörtes Glück verlangen, // Heißt Mondeslicht mit Netzen fangen, // Den Sonnenstrahl mit Ketten fesseln // Und Rosen fordern von den Nesseln.
– Otto von LeixnerHöre fleißig auf alle Volkslieder; sie sind eine Fundgrube der schönsten Melodieen, und öffnen dir den Blick in den Charakter der verschiedenen Nationen.
– Robert SchumannWir sind die Generation ohne Bindung und ohne Tiefe. Unsere Tiefe ist der Abgrund.
– Wolfgang BorchertEs existiert etwas schlechterdings notwendig. Dieses ist einig in seinem Wesen, einfach in seiner Substanz, ein Geist nach seiner Natur, ewig in seiner Dauer, unveränderlich in seiner Beschaffenheit, allgenugsam in Ansehung alles Möglichen und Wirklichen. Es ist ein Gott.
– Immanuel KantEine Majorität hat viele Herzen, aber ein Herz hat sie nicht - ein König hat ein Herz für sich, was Leiden mitempfindet.
– Otto von BismarckDie Eheherrn sollten künftig die Trauringe statt auf dem Finger in der Nase tragen, zum Zeichen, dass sie doch an der Nase geführt werden.
– Christian Dietrich GrabbeAber es wird kommen am Ende eine Zeit, in der die Menschen zu einer großen Klugheit und Geschicklichkeit in allen Dingen gelangen werden und erbauen werden allerlei Maschinen, die alle menschlichen Arbeiten verrichten werden wie lebende, vernünftige Menschen und Tiere; dadurch aber werden viele Menschenhände arbeitslos, und die Magen der armen, arbeitslosen Menschen werden voll Hungers werden.
– Jakob LorberNatürlich, wenn ein Gott sich erst sechs Tage plagt, // Und selbst am Ende bravo sagt, // Da muss es was Gescheites werden.
– Johann Wolfgang von GoetheNiemand ist weniger unabhängig als ein freier Bürger.
– Alexis de TocquevilleDer Sündenfall – Weißt du den Grund, warum in den Apfel gebissen hat Adam? / Um der Theologie einen Gefallen zu tun.
– Ludwig FeuerbachKann man auch nur den Gedanken wagen, glücklich zu sein, wenn alles in Elend darnieder liegt?
– Heinrich von KleistDer Haß ist die letzte Offenbarung abgefallener Geister, die Logik der Auflösung. Sie ist aber auch die Auflösung der Logik.
– Theodor HaeckerEr kann die Dinte nicht halten, und wenn es ihm ankommt, jemand zu besudeln, so besudelt er sich gemeiniglich am meisten.
– Georg Christoph LichtenbergAm Rhein, am Rhein, da wachsen unsre Reben.
– Matthias ClaudiusDie Empörung ist der Zorn der Gerechtigkeit.
– Sully PrudhommeHabt ihr Mut, oh meine Brüder? Seid ihr herzhaft?
– Friedrich NietzscheWenn die Leute mit mir über das Wetter reden, bin ich mir stets sicher, daß sie etwas ganz anderes meinen.
– Oscar WildeIndividuell kann ich am besten allein sein.
– Thomas DürrSeid umschlungen, Millionen! // Diesen Kuss der ganzen Welt.
– Friedrich SchillerDie naturwissenschaftliche Frage ist die logische Hypothese, welche von einem bekannten Gesetz durch Analogie und Induction weiterschreitet; die Antwort darauf giebt das Experiment, welches in der Frage selbst vorgeschrieben liegt.
– Rudolf VirchowWer viel liest und viel reist, sieht vieles und erfährt vieles.
– Miguel de CervantesAus aller Ordnung entsteht zuletzt Pedanterie; um diese los zu werden, zerstört man jene, und es geht eine Zeit hin, bis man gewahr wird, daß man wieder Ordnung machen müsse.
– Johann Wolfgang von Goethe