Zufällige Zitate
Die Gewohnheit ist das enorme Schwungrad der Gesellschaft und ihr wertvollster konservativer Agent.
– William JamesDas Unglück ist unser größter Lehrmeister.
– Honoré de BalzacIch weiß einen, einen höchsten Freund Gottes, der ist alle seine Tage ein Ackermann gewesen, mehr als vierzig Jahre und ist es noch. Und er fragte einst unsern Herrn, ob er wollte, dass er sich dessen begebe und in die Kirche sitzen ginge. Da sprach er: nein, er solle das nicht tun; er solle sein Brot mit seinem Schweiße gewinnen, seinem [Christi] edlen teuren Blut zu Ehren.
– Johannes TaulerNichts ist gefährlicher als die Zerstreuung.
– Franz GrillparzerWenn Sie wüssten, mein Guter, was es heißt, einen Sohn zu verheiraten!
– Marie de SévignéEs gibt wenige Frauen, welche fähig sind, den Mann um des Genius willen zu lieben. Es ist die Person und der Erfolg, was sie begehren.
– Anselm FeuerbachEinem einzigen Zeugen glaubt man nicht, selbst wenn es Cato wäre.
– HieronymusMeine Pflicht sollte sein, vor dir die Ideale, die ich kenne, auszubreiten und es dir zu ermöglichen, für deine Wesensnatur das Beste herauszufinden.
– Swami VivekanandaLicht war seine letzte Forderung, eine halbe Stunde vor dem Ende befahl er: Die Fensterladen auf, damit mehr Licht eindringe.
– Friedrich von MüllerSelbst das ärmste Herz hat noch irgendein Kleinod, an dem es hängt.
– Karl Emil FranzosMach keine schlechten Gewinne, sie sind so schlimm wie Verluste.
– HesiodEs hört doch jeder nur, was er versteht.
– Johann Wolfgang von GoetheErrötend folgt er ihren Spuren.
– Friedrich SchillerUnd wenn ich dich lieb habe, was geht's dich an?
– Johann Wolfgang von GoetheDer Sklav seiner Bedürfnisse ist die Beute aller die ihn umgehen; er schleppt eine Kette, an der man ihn leiten kann, wohin man will.
– Georg ForsterDie Wahrheit liegt in der Tat zwischen zwei Extremen, aber nicht in der Mitte.
– Moritz HeimannSehr heftig Verliebte sind für gewöhnlich verschwiegen.
– Charles de MontesquieuEs gibt nichts Ärmeres als eine Wahrheit, ausgedrückt wie sie gedacht ward.
– Walter BenjaminDer Humor ist keine Gabe des Geistes, er ist eine Gabe des Herzens.
– Ludwig BörneLass dich die Macht der Gewohnheit auf falsche Wege nicht drängen. / Trau nicht dem irrenden Blick und dem töneversammelnden Ohre. / Auch nicht der Zunge: allein der Verstand sei Prüfer und Richter.
– Parmenides von EleaWer gern versucht, was er nicht sollte, // Der findet oft, was er nicht wollte.
– Thomasîn von ZerclaereIhr hättet Mitleid zeigen müssen // mit ihm, den Gott gezeichnet hat, // ihn nach den Leiden fragen müssen!
– Wolfram von EschenbachDas reine Sein und das reine Nichts ist also dasselbe.
– Georg Wilhelm Friedrich HegelEr war von je ein Bösewicht! // Ihn traf des Himmels Strafgericht!
– Johann Friedrich KindMusiker sind nicht eitel - sie bestehen aus Eitelkeit; die Eitelkeit ist ein lebensnotwendiger Bestandteil ihres Wesens.
– Kurt TucholskySehr geringe Unterschiede begründen manchmal sehr große Verschiedenheiten.
– Marie von Ebner-EschenbachAlles Große besteht aus Kleinem. Wer vom Kleinen nicht Besitz nimmt, kann das Große nie erwerben.
– Wilhelm HeinseEin Mensch, der um anderer willen, ohne dass es seine eigene Leidenschaft, sein eigenes Bedürfnis ist, sich um Geld oder Ehre oder sonst etwas abarbeitet, ist immer ein Tor.
– Johann Wolfgang von Goethe»Es gibt für die Seele eine Befriedigung höherer Art,« sagte er eines Tages, »dazu habe ich das Materielle eigentlich gar nicht nöthig. Ob ich die Mathematik auf ein Paar Dreckklumpen anwende, die wir Planeten nennen, oder auf rein arithmetische Probleme, es bleibt sich gleich, die letztern haben nur noch einen höhern Reiz für mich.
– Carl Friedrich GaußLeben und Lebenserfahrung sind die immer frisch fließenden Quellen des Verständnisses der gesellschaftlich-geschichtlichen Welt; das Verständnis dringt vom Leben aus in immer neue Tiefen.
– Wilhelm DiltheyEs ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt der für mich die Diät beurtheilt, u. s. w. so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen. Ich habe nicht nöthig zu denken, wenn ich nur bezahlen kann; andere werden das verdrießliche Geschäft schon für mich übernehmen.
– Immanuel KantNichts ist fürchterlicher, als alle Tage von morgens bis abends etwas tun zu müssen, was einem widerstrebt. Und je menschlicher der Arbeiter fühlt, desto mehr muss ihm seine Arbeit verhasst sein, weil er den Zwang, die Zwecklosigkeit für sich selbst fühlt, die in ihr liegen.
– Friedrich EngelsWenn im Herzen keine Bosheit ist, so sind immer Heiterkeit und Leichtigkeit in Miene und Manieren.
– Philip Stanhope Earl of ChesterfieldMich dünkt, die Alte spricht im Fieber.
– Johann Wolfgang von GoetheDer Mensch soll immer annehmen, er stände kurz vor seinem Tode, er könne in seiner Sündhaftigkeit plötzlich sterben.
– Moses MaimonidesWenn ein Mensch im Ruf der Redlichkeit und Menschlichkeit steht, so kommt es vor, dass man ihn ausnutzen möchte; man kommt ihm mit Vorschlägen, die man keinem anderen machen würde. Man zählt auf seine Großmut.
– Charles de MontesquieuNie ist das, was man tut, entscheidend, sondern immer erst das, was man danach tut!
– Robert MusilDer Zufall führt unsere Federn.
– Marie de Sévigné