Zufällige Zitate

  • So regen wir die Ruder, stemmen uns gegen den Strom - und treiben doch stetig zurück, dem Vergangenen zu.
    – F. Scott Fitzgerald

  • Drum prüfe, wer sich ewig bindet, // Ob sich das Herz zum Herzen findet! // Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang.
    – Friedrich Schiller

  • Wer nie sein Brod mit Thränen as, // Wer nie die kummervollen Nächte // Auf seinem Bette weinend sas, // Der kennt euch nicht, ihr himmlischen Mächte.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Der Roman ist eine subjektive Epopee, in welcher der Verfasser sich die Erlaubnis ausbittet, die Welt nach seiner Weise zu behandeln. Es fragt sich also nur, ob er eine Weise habe, das andere wird sich schon finden.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Demokratie ist gewiß ein preisenswertes Gut, Rechtsstaat ist aber wie das tägliche Brot, wie Wasser zum Trinken und wie Luft zum Atmen, und das Beste an der Demokratie gerade dieses, daß nur sie geeignet ist, den Rechtsstaat zu sichern.
    – Gustav Radbruch

  • Es ist eine Wollust, einen großen Mann zu sehn.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Wenn denn die Fesseln, welche uns an ihre Eitelkeit der Kreatur geknüpft halten, in dem Augenblicke, welche zu der Verwandlung unsers Wesen bestimmt worden, abgefallen sein, wo wird der unsterbliche Geist, von der Abhängigkeit der endlichen Dinge befreiet, in der Gemeinschaft mit dem unendlichen Wesen, den Genuß der wahren Glückseligkeit finden.
    – Immanuel Kant

  • Süße Rache ist von keiner Seite zu verachten.
    – Apuleius

  • Kirchner fand (schreibt Kirchner! in sein Tagebuch, 1925) das Gefühl, was über einer Stadt liegt, sich darstellt in der Art von Kraftlinien, in der Art wie sich die Menschen im Gedränge komponieren, ja in den Bahnen, wie sie liefen, fand er die Mittel, jeweils das Erlebte zu fassen. Es gibt Bilder und Grafiken von ihm, wo ein reines Liniengerüst mit fast schematischen Figuren doch aufs Lebendigste Strassenleben darstelt.
    – Ernst Ludwig Kirchner

  • Von drauß’ vom Walde komm ich her; // Ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr! // Nun sprecht, wie ich’s hierinnen find’! // Sind’s gute Kind’, sind’s böse Kind’?
    – Theodor Storm

  • Beethovens Musik bewegt die Hebel der Furcht, des Schauers, des Entsetzens, des Schmerzes und erweckt eben jene unendliche Sehnsucht, welche das Wesen der Romantik ist.
    – E. T. A. Hoffmann

  • Wer tollkühn anfängt, der bereut zu spät.
    – Abū l-Qāsem-e Ferdousī

  • Der du so tief gegrübelt Tag und Nacht // Und über Welt und Leben nachgedacht, // Sieh nur einmal, wie's dieses Schicksalsrad // Bisher mit allen andern hat gemacht!
    – Omar Khayyam

  • Ich wünschte, ich hätte die Zeit für wenigstens einen weiteren Teller Chili.
    – Kit Carson

  • Jeder Arzt hat seine Lieblingskrankheit.
    – Henry Fielding

  • Der größte Staatsmann ist derjenige, welcher der humanste ist.
    – Anselm Feuerbach

  • Geküsster Mund verliert nicht sein Glück, vielmehr erneuert er sich wie es der Mond tut.
    – Giovanni Boccaccio

  • Wohltätig ist des Feuers Macht, // Wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht.
    – Friedrich Schiller

  • Man vergisst, dass die Wissenschaften einen inneren Zweck haben, und verliert das eigentlich literarische Interesse, das Streben nach Erkenntnis, als Erkenntnis, aus dem Auge. Die Mathematik kann nichts von ihrer Würde einbüßen, wenn sie als bloßes Objekt der Spekulation, als unanwendbar zur Auflösung praktischer Aufgaben betrachtet wird.
    – Alexander von Humboldt

  • Die Thräne des liebenden Mädgens, [...] steht wie der Thau auf der Rose; aber die auf den Wangen einer Frau, ist für den Mann ein Tropfen Gift, den er um alles in der Welt nicht verschlucken möchte.
    – Justus Möser

  • Es ist nicht weise, das zu verteidigen, was man ohnehin aufgeben muss.
    – Niccolò Machiavelli

  • Tadeln können zwar die Toren, aber klüger handeln nicht.
    – August Friedrich Ernst Langbein

  • Alle Seelen und Formen von dem, was einst war und künftig sein wird, schweift in dem endlosen Raum ihres Aufenthaltes wolkenartig hin und her, und umgeben die Mütter, und der Magier muss also in ihr Reich gehen, wenn er durch die Macht seiner Kunst über die Form eines Wesens Gewalt haben und ein früheres Geschöpf zu einem Scheinleben hervorrufen will.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Es ist nicht genug zu wissen – man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen – man muss auch tun.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Lampenfieber ist eine Begleiterscheinung der Eitelkeit, eine zitternde Frage an das Schicksal: wie werde ich gefallen?, mit dem ganzen Nachdruck auf der Silbe «ich».
    – Bertha von Suttner

  • Von der Stirne heiß // Rinnen muß der Schweiß, // Soll das Werk den Meister loben, // Doch der Segen kommt von oben.
    – Friedrich Schiller

  • Das Gebot: du sollst (und wenn es auch in der frömmsten Absicht wäre) nicht lügen, zum Grundsatz in der Philosophie als eine Weisheitslehre innigst aufgenommen, würde allein den ewigen Frieden in ihr nicht nur bewirken, sondern auch in alle Zukunft sichern können.
    – Immanuel Kant

  • Dem Töpfer sah einst im Basar ich zu, // Wie er den Lehm zerstampfte ohne Ruh. // Da hört ich, wie der Lehm ihn leise bat: // Nur sachte, Bruder, einst war ich wie du.
    – Omar Khayyam

  • Der Winter hat das Spiel verloren, // Wir treiben ihn aus zu Türen und Toren.
    – Anastasius Grün

  • Die Sprache ist die Quelle aller Missverständnisse.
    – Antoine de Saint-Exupéry

  • Aber vermag der Maler wohl auszudrücken: Ich liebe?
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Einst durfte man nicht wagen, frei zu denken; jetzt darf man es, aber man kann es nicht mehr. Man will nur noch denken, was man wollen soll, und eben das empfindet man als seine Freiheit.
    – Oswald Spengler

  • Das Beste, was wir von der Geschichte haben, ist der Enthusiasmus, den sie erregt.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Nach meiner innigsten Ueberzeugung kommt kein anderer Dichter ihm an Tiefe der Empfindung und an Zartheit derselben, an Natur und Wahrheit und zugleich an hohem Kunstverdienste auch nur von weitem bei. Die Natur hat ihn reicher ausgestattet als irgendeinen, der nach Shakspeare aufgestanden ist. Und außer diesem, was er von der Natur erhalten, hat er sich durch rastloses Nachforschen und Studium mehr gegeben als irgendein anderer.
    – Friedrich Schiller

  • ...menschliche Begier hat keine Grenze, // Als die mit fester Hand der Wille steckt.
    – Robert Hamerling

  • Gott und die Menschheit haben ihre Sache auf Nichts gestellt, auf nichts als auf Sich. Stelle Ich denn meine Sache gleichfalls auf Mich, der Ich so gut wie Gott das Nichts von allem Andern, der Ich mein Alles, der Ich der Einzige bin.
    – Max Stirner

  • Achten muss sich jeder und, dass er sich liebt, dafür sorgen seine Instinkte; aber, wenn er sich anbetet, so wird dies sein Fluch.
    – Karl Emil Franzos

  • Wenn Du für Deine Leier fichst, // So thu' es ernst und feierlichst.
    – Julius Stinde

  • Bei an Weib Glück hab’n, das kann jeder Bua, aber mit an Weib glücklich sein, da g’hört viel dazua.
    – Peter Rosegger

  • Wenn es Gott nicht gäbe, so müsste man ihn erfinden.
    – Voltaire



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