Zufällige Zitate
Die echteste Philosophie des Weibes wird immer Religion bleiben.
– Karl JoëlIhr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegeben, um sie zu heiligen.
– Paulus von TarsusIch singe gerne, trinke gerne, // Und liebe wohl, geliebt zu seyn.
– Adelbert von ChamissoLobenswerte Eigenschaften nennen wir Tugenden.
– AristotelesIch hab's gewagt mit Sinnen // und trag des noch kein Reu // Mag ich nicht dran gewinnen, // Dennoch muß man spüren Treu.
– Ulrich von HuttenDas erste und letzte, was vom Genie gefordert wird, ist Wahrheitsliebe.
– Johann Wolfgang von GoetheWas ich des Tags mit der Leier verdien', das geht des Nachts wieder alles dahin!
– Jeremias GotthelfWas wäre das Leben ohne Liebesverhältnisse? Verstumpft, öde, langweilig.
– Theodor FontaneMuß ein Mann nicht über eine gewisse Herzenstiefe verfügen, wenn er sich schweigend und im Dunkel aufopfert.
– Honoré de BalzacOb der Koran von Ewigkeit sei? // Darnach frag ich nicht! // Ob der Koran geschaffen sei? // Das weiß ich nicht! // Daß er das Buch der Bücher sei // Glaub ich aus Mosleminen-Pflicht. // Daß aber der Wein von Ewigkeit sei // Daran zweifl ich nicht; // Oder daß er vor den Engeln geschaffen sei // Ist vielleicht auch kein Gedicht. // Der Trinkende, wie es auch immer sei // Blickt Gott frischer ins Angesicht.
– Johann Wolfgang von GoetheUnd auf den Schützen springt der Pfeil zurück.
– Friedrich SchillerDie Taufe ist der Anbeginn des geistlichen Lebens und das Tor zu den Sakramenten.
– Thomas von AquinDie Welt ist ein Berg, und alles, was man je von ihr zurückbekommt, ist der Widerhall der eigenen Stimme.
– Dschalal ad-Din al-RumiSchamhafte Demut ist der Reize Krone!
– Friedrich SchillerWir liegen alle in der Gosse, aber einige von uns betrachten die Sterne.
– Oscar WildeWenn dem Deutschen so recht wohl ums Herz ist, dann singt er nicht. Dann spielt er Skat.
– Kurt TucholskyWas dem Auge dar sich stellet, // Sicher glauben wir's zu schaun; // Was dem Ohr sich zugesellet, // Gibt uns nicht ein gleich Vertraun; // Darum deine lieben Worte // Haben oft mir wohlgetan; // Doch ein Blick am rechten Orte, // Übrig lässt er keinen Wahn.
– Johann Wolfgang von GoetheDie Sorge, sie schleicht sich durchs Schlüsselloch ein.
– Johann Wolfgang von GoetheDer Krieg ist die höchste Steigerung menschlicher Leistung, er ist die natürliche, letzte Entwicklungsstufe in der Geschichte der Menschheit.
– Hans von SeecktErgebung und Duldsamkeit ist nicht immer der moralische Weg, wenn er auch oft der bequemere ist.
– Martin Luther KingWenn in der bösen Welt der Krieg die Menschen voneinanderreißt, bringt er sie doch auch wieder zueinander.
– Wilhelm RaabeWie einer ist, so ist sein Gott, // Darum ward Gott so oft zu Spott.
– Johann Wolfgang von GoetheAmors Pfeil hat Widerspitzen, // wen er traf, der lass ihn sitzen // und erduld ein wenig Schmerz!
– Gottfried August BürgerNichts mehr bedarf eine Nation als einen Überfluss an edlen Männern, die sich dem Allgemeinen widmen.
– Leopold von RankeDas Schicksal setzt den Hobel an und hobelt alles gleich.
– Ferdinand RaimundDie Sache halte fest, die Worte folgen.
– Cato der ÄltereDenken wir bei heiterem Himmel an den Sturm und im Sturm an den Steuermann!
– Gregor von NazianzÜber drei Dinge wird in unseren Tagen zuviel geschrieben und geredet: Über Kunst, Gesundheit und Erziehung. Folge davon, daß wir unkünstlerisch, kränkelnd und ungezogen geworden sind.
– Peter RoseggerDer Sozialismus wird uns noch viel Mühe machen. Den Regierungen ist oft der Vorwurf gemacht worden, es sowohl an Energie wie an Wohlwollen haben fehlen zu lassen. Ich nenne es nicht Nachsicht, wenn ein Mensch so feige ist, dem Druck einer Demonstration nachzugeben. Zuweilen besteht das rechte Wohlwollen darin, Blut zu vergießen. Das Blut einer aufrührerischen Minorität, und zwar zur Verteidigung der ruheliebenden und dem Gesetz gehorchenden Majorität. Das erste Erfordernis einer Regierung ist Energie. Sie darf nicht der Zeit sich anbequemen, nicht die Zukunft für eine nur zeitweilig bequeme Einrichtung aufopfern. Eine Regierung muss konsequent sein. Die Festigkeit, ja sogar die Härte einer herrschenden Macht ist eine Bürgschaft des Friedens, sowohl nach außen wie nach innen. Eine Regierung, die immer bereit ist, einer Majorität nachzugeben, sei die letztere nun eine lokale oder bloß eine zeitweilige, eine parlamentarische oder aufrührerische, und welche ihr Ansehen nur durch Zugeständnisse aufrecht erhält, von denen jedes den Weg zu einem neuen Zugeständnis anbahnt, eine solche Regierung befindet sich in einer traurigen Klemme.
– Otto von BismarckGlück achtet nicht auf die Zeit.
– Alexander Sergejewitsch GribojedowDas Zeichen der Vollkommenheit in den niederen Wesen ist: Dass sie etwas sich selbst Ähnliches zu schaffen vermögen.
– Thomas von AquinWenn denn die Fesseln, welche uns an ihre Eitelkeit der Kreatur geknüpft halten, in dem Augenblicke, welche zu der Verwandlung unsers Wesen bestimmt worden, abgefallen sein, wo wird der unsterbliche Geist, von der Abhängigkeit der endlichen Dinge befreiet, in der Gemeinschaft mit dem unendlichen Wesen, den Genuß der wahren Glückseligkeit finden.
– Immanuel KantDie Nachtigall ward eingefangen, // Sang nimmer zwischen Käfigstangen.
– Joachim RingelnatzBesonders scharfer Prüfung bedarf die Frage, ob die Einführung der Wehrpflicht in der Tat eine Forderung der Demokratie und der Kultur war.
– Ludwig QuiddeZur inneren Freiheit werden zwei Stücke gefordert: seiner selbst in einem gegebenen Fall Meister und über sich selbst Herr zu sein, d.i. seine Affekte zu zähmen und seine Leidenschaften zu beherrschen.
– Immanuel Kant