Zufällige Zitate

  • Ein guter Missionar hatte seinen Mantel zu tief in das Blut der Reben getaucht und schwankte sichtbarlich unter der Last.
    Adelbert von Chamisso

  • Alles, was ich weiß, ist, dass ich kein 'Marxist' bin.
    Karl Marx

  • Ich bin überzeugt, dass es leichter ist, eine absolute und despotische Regierung in einem Volk zu errichten, in dem die gesellschaftlichen Bedingungen gleich sind, als in einem anderen.
    Alexis de Tocqueville

  • Wir erschrecken über unsere eigenen Sünden, wenn wir sie an anderen erblicken.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Nicht ohne Absicht hat die sorgsame Natur in der Biene die Süße des Honigs mit der Schärfe des Stachels verbunden. Sehnen und Knochen hat der Leib, so sei der Geist auch nicht lauter Sanftmut.
    Baltasar Gracián y Morales

  • So ein bisschen Bildung ziert den ganzen Menschen.
    Heinrich Heine

  • Jesus Christus aber, unser Herr, und Gott, unser Vater, der uns seine Liebe zugewandt und uns in seiner Gnade ewigen Trost und sichere Hoffnung geschenkt hat, tröste euch und gebe euch Kraft zu jedem guten Werk und Wort.
    Paulus von Tarsus

  • Wie glücklich würde sich der Affe schätzen, // Könnt er nur auch ins Lotto setzen!
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Deutschland ist untergegangen in einem Bad von Stahl. Heraldische Drachen und Schlangen beten zum biblischen Baal.
    Klabund

  • Das Christentum hat, außer der größten Achtung, welche die Heiligkeit seiner Gesetze unwiderstehlich einflößt, noch etwas Liebenswürdiges in sich.
    Immanuel Kant

  • Es gibt allerhand nichtswürdige und eitele Spitzfindigkeiten, durch welche sich Leute zuweilen beliebt zu machen suchen.
    Michel de Montaigne

  • Ich bin ein Mensch und meine, dass mir nichts fremd ist, was Menschen betrifft.
    Seneca d.J.

  • Die Wahrheit ist keine Hure, die sich Denen an den Hals wirft, welche ihrer nicht begehren: vielmehr ist sie eine so spröde Schöne, daß selbst wer ihr Alles opfert noch nicht ihrer Gunst gewiß seyn darf.
    Arthur Schopenhauer

  • Meine Herren, wir sind in einer Periode der Mißverständnisse, namentlich auf dem Gebiete der Marine- und Militärverwaltung, und wir können uns des Eindrucks nicht erwehren, dass auf diesem Gebiete leicht uferlose, große Pläne plötzlich auftauchen und selbst bis zum parlamentarischen Ausdruck gelangen.
    Eugen Richter

  • Ich hab' hier bloß ein Amt und keine Meinung.
    Friedrich Schiller

  • Armut ist keine Schande an sich, sondern wo sie ein Zeichen von Leichtfertigkeit, Mangel an Selbstbeherrschung, Gedankenlosigkeit oder Verschwendung ist.
    Plutarch

  • Worte sind Beute des Sturms.
    Friedrich von Matthisson

  • In mir fühle ich es wie ein leises Gewebe, ein Vibrieren, ein Flügelschlagen, ein zitterndes Ausruhen, ein Atemanhalten: wenn ich einst malen kann, werde ich auch das malen.
    Paula Modersohn-Becker

  • Wenn wir von den Dichtern verlangen wollen, dass sie so idealisch sein sollen wie ihre Helden, wird es noch Dichter geben?
    Heinrich von Kleist

  • Die Gegenwart ist schwanger mit dem Kommenden; die Zukunft ließ sich in der Vergangenheit lesen; das Ferne wird im Nahen ausgedrückt.
    Gottfried Wilhelm Leibniz

  • Der Kommunismus ist für uns nicht ein Zustand, der hergestellt werden soll, ein Ideal, wonach die Wirklichkeit sich zu richten haben [wird]. Wir nennen Kommunismus die wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt.
    Karl Marx

  • Aus Mangel an Gesprächsstoff begeht man die gemeinsten Taktlosigkeiten und Indiskretionen.
    Peter Altenberg

  • In der Welt, wie sie nun einmal ist, ist es nicht genug, zu fühlen und zu lieben, man muss vor Allem denken und handeln, und jede Kraft, die für die grosse Arbeit des Lebens verloren ist, wird eine Sünde gegen das Gesetz des Fortschritts.
    Malwida von Meysenbug

  • Nein, eine Grenze hat Tyrannenmacht, // Wenn der Gedrückte nirgends Recht kann finden, // Wenn unerträglich wird die Last – greift er // Hinauf getrosten Muthes in den Himmel, // Und hohlt herunter seine ewgen Rechte, // Die droben hangen unveräuserlich // Und unzerbrechlich wie die Sterne selbst – […]
    Friedrich Schiller

  • Wir rennen unbekümmert in den Abgrund, nachdem wir irgendetwas vor uns hingestellt haben, das uns hindern soll, ihn zu sehen.
    Blaise Pascal

  • Vieles kann der Mensch entbehren, nur den Menschen nicht.
    Ludwig Börne

  • Von der Tragödie begehrt das Volk eigentlich nicht mehr, als recht gerührt zu werden, um sich einmal ausweinen zu können.
    Friedrich Nietzsche

  • Die meisten Meinungen kommen zustande, indem man vergißt, wo man sie gehört oder gelesen hat.
    Moritz Heimann

  • Raum, ihr Herrn, dem Flügelschlag // Einer freien Seele!
    Georg Herwegh

  • Wertpapiere der Geldinstitute sind stets von Übel, entwerten sie sich nicht selbst, so entwerten sie ihren Besitzer. Nichts leistet der allgemeinen Charakterverderbnis größeren Vorschub als die Anstalten, durch fremde Arbeit reich zu werden.
    Peter Rosegger

  • Armut, Keuschheit und Gehorsam, – drei Gelübde, deren jedes, einzeln betrachtet, der Natur das unausstehlichste scheint, so unerträglich sind sie alle.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit, das Geheimnis der Freiheit aber ist der Mut.
    Thukydides

  • Weh denen, die des Morgens früh auf sind, des Saufens sich zu fleißigen, und sitzen bis in die Nacht, dass sie der Wein erhitzt, und haben Harfen, Psalter, Pauken, Pfeifen und Wein in ihrem Wohlleben und sehen nicht auf das Werk des Herrn und schauen nicht auf das Geschäft seiner Hände!
    Jesaja

  • im Zusammensetzen selbst liegt die Energie der Rede; nichts mehr.
    Johann Gottfried Herder

  • Darf Liebe nehmen?
    Paula Modersohn-Becker

  • Wir sind gegen keine Fehler an anderen intoleranter, als welche die Karikatur unserer eigenen sind.
    Franz Grillparzer

  • Ein guter Mensch in seinem dunklen Drange // Ist sich des rechten Weges wohl bewusst.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Denker früherer Zeiten entdeckten, dass je weiter sie vom Mittelpunkt entfernt waren, desto zahlreicher die Verschiedenheit und Unterschiedlichkeiten auftraten, und je mehr sie sich diesem Punkt näherten, desto näher waren sie der Einheit.
    Swami Vivekananda

  • Natürlich, wenn ein Gott sich erst sechs Tage plagt, // Und selbst am Ende bravo sagt, // Da muss es was Gescheites werden.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Die Demut gibt jedem, auch dem einsam Verzweifelnden, das stärkste Verhältnis zum Mitmenschen und zwar sofort, allerdings nur bei völliger und dauernder Demut.
    Franz Kafka



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