Zufällige Zitate

  • Hat eine bedeutende Ruine etwas Ehrwürdiges, ahnen, sehen wir in ihr den Konflikt eines würdigen Menschenwerks mit der stillmächtigen, aber auch alles nicht achtenden Zeit.
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Denn die Arbeit ist die einzige Waffe des gesitteten Menschen in seinem «Kampfe ums Dasein».
    – Silvio Gesell

  • Sei bei mir, in Maßen zwar, doch verlasse mich nicht.
    – Euripides

  • Die Liebe überwindet den Tod, aber es kommt vor, daß eine kleine üble Gewohnheit die Liebe überwindet.
    – Marie von Ebner-Eschenbach

  • Arbeiten sind angenehm, wenn sie getan sind.
    – Cicero

  • Was ich neu tat, war 1. nachzuweisen, dass die Existenz der Klassen bloß an bestimmte historische Entwicklungsphasen der Produktion gebunden ist; 2. dass der Klassenkampf notwendig zur Diktatur des Proletariats führt; 3. dass diese Diktatur selbst nur den Übergang zur Aufhebung aller Klassen und zur klassenlosen Gesellschaft bildet.
    – Karl Marx

  • Sag' ihnen, mein Handwerk ist (Wieder)vergeltung - Rache ist mein Gewerbe.
    – Friedrich Schiller

  • Ein andrer Bürger zieht vor, mit dem Tod zu spielen und Gesundheit in kleinen Teilchen zu kaufen, den Tod durch Bestechung mit Zuckerpillen fernzuhalten. Bald ist er im Grab und der ganze Zucker wird wieder aus ihm herausgespielt. Dieser Bürger verließ sich auf die Homöopathie und suchte einen homöopathischen Arzt, einen Freund des Todes, auf.
    – Mark Twain

  • Das Schicksal mischt die Karten, und wir spielen.
    – Arthur Schopenhauer

  • Mut auf dem Schlachtfelde ist bei uns Gemeingut, aber Sie werden nicht selten finden, dass es ganz achtbaren Leuten an Zivilcourage fehlt. [...]
    – Otto von Bismarck

  • [...] bloße Erfahrung ist keine Wissenschaft.
    – Edmund Husserl

  • Wenn man übrigens ihre Religion näher untersucht, findet man darin eine Art Keim unserer Dogmen. […] Ich hörte von einem Buch ihrer Gelehrten reden, mit dem Titel »Der Triumph der Polygamie«, in welchem ein Gebot der Polygamie für die Christen nachgewiesen wird.
    – Charles de Montesquieu

  • Ich glaube nicht, dass es irgendetwas auf der ganzen Welt gibt, was man in Berlin nicht lernen könnte - außer der deutschen Sprache!
    – Mark Twain

  • Es braucht kaum hervorgehoben zu werden, daß diese neue Auffassung des Zeitbegriffs an die Abstraktionsfähigkeit und an die Einbildungskraft des Physikers die allerhöchsten Anforderungen stellt. Sie übertrifft an Kühnheit wohl alles, was bisher in der spekulativen Naturforschung, ja in der philosophischen Erkenntnistheorie geleistet wurde; die nichteuklidische Geometrie ist Kinderspiel dagegen. [...] Mit der durch dies Prinzip im Bereiche der physikalischen Weltanschauung hervorgerufenden Umwälzung ist an Ausdehnung und Tiefe wohl nur noch die durch die Einführung des Copernikanischen Weltsystems bedingte zu vergleichen.
    – Max Planck

  • Urteilskraft ist nicht bei jeder Gelegenheit erforderlich, Takt aber immer.
    – Philip Stanhope Earl of Chesterfield

  • Schreit, man muss schreien!
    – Voltaire

  • So lange der Österreicher Bier und Würstel hat, revoltiert er nicht.
    – Ludwig van Beethoven

  • Mir graust. // Das Frauenzimmer ist abgesaust.
    – Joachim Ringelnatz

  • Das Erste, was ein aufrichtiges Gemüth aus der Betrachtung alter Fabel und Sage lernen kann, ist, daß hinter ihnen kein eitler Grund, keine Erdichtung, sondern wahrhafte Dichtung liegt; [...] objective Begeisterung
    – Jacob Grimm

  • Was seid ihr und was sind wir!
    – Donatien Alphonse François de Sade

  • Wollten die Weiber immer wahrhaft Weiber seyn, sie wären immer mit wahren Männern glücklich.
    – Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau

  • Es gibt keine praktische Psychologie, als besonderen Teil der Philosophie über die menschliche Natur.
    – Immanuel Kant

  • Wenn du Geld zu nutzen verstehst, ist es deine Dienerin; wenn du es aber nicht zu nutzen verstehst, deine Herrin.
    – Publilius Syrus

  • Wir erwarten die versprochene Invasion. Und die Fische warten auch.
    – Winston Churchill

  • Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah!
    – Johann Wolfgang von Goethe

  • Alle Wirklichkeit ist subjektive Erscheinung - dies muss die grosse grundlegende Erkenntnis auch der Biologie bilden. Ganz umsonst wird man die gesamte Welt durchstöbern nach Ursachen, die unabhängig vom Subjekt sind, immer wird man auf Gegenstände stossen, die ihren Aufbau dem Subjekt verdanken.
    – Jakob Johann von Uexküll

  • Was der Trug gewann, der ungerechte, kann nicht dauernd sein.
    – Sophokles

  • Da ich nie das gewollt, was ich gesollt, // Ward meinen Wünschen Achtung nie gezollt; // Da alles, was Er will, das Rechte ist, // Ist Unrecht alles das, was ich gewollt.
    – Omar Khayyam

  • In seinen privaten Handlungen war er gerecht. Er behandelte Freunde und Fremde, reich und arm, die Starken und die Schwachen mit Gleichheit und wurde von dem einfachen Volk für die Freundlichkeit, mit der er sie empfing und ihre Beschwerden anhörte, geliebt.
    – Washington Irving

  • Konservative Revolution nennen wir die Wiederinachtsetzung all jener elementaren Gesetze und Werte, ohne welche der Mensch den Zusammenhang mit der Natur und mit Gott verliert und keine wahre Ordnung aufbauen kann.
    – Edgar Julius Jung

  • Ein Register ohne Buch hat mir manchmal genützt, ein Buch ohne Register nie".
    – Thomas Carlyle

  • Nicht ihre Menschenliebe, sondern die Ohnmacht ihrer Menschenliebe hindert die Christen von heute, uns - zu verbrennen.
    – Friedrich Nietzsche

  • Es ist noch nicht aller Tage Abend
    – Titus Livius

  • Das Gemeinschaftsgefühl erkaltet leicht, wenn man zu regelmäßig beisammen ist.
    – Michel de Montaigne

  • Heute wissen viele nicht mehr genau, was die Kirche ist, und regieren den Laden frei aus dem Bauch heraus.
    – Theo Lehmann

  • Willst du nicht vergessen sein, wenn du tot und verwest bist, so schreibe Dinge, die sich zu lesen lohnen, oder tu' Dinge, über die es sich zu schreiben lohnt.
    – Benjamin Franklin

  • Wie eine Metapher sich selbst umbringt, ist immer traurig mitanzusehen.
    – Oscar Wilde

  • O ein Gott ist der Mensch, wenn er träumt, ein Bettler, wenn er nachdenkt, und wenn die Begeisterung hin ist, steht er da, wie ein mißratener Sohn, den der Vater aus dem Hause stieß, und betrachtet die ärmlichen Pfennige, die ihm das Mitleid auf den Weg gab.
    – Friedrich Hölderlin

  • Eine vernünftige Staatsverfassung muss das Recht des Einzelnen auf eine gesundheitsmäßige Existenz unzweifelhaft feststellen.
    – Rudolf Virchow

  • Es ist nicht die Wohltätigkeit des Metzgers, des Brauers oder des Bäckers, die uns unser Abendessen erwarten lässt, sondern dass sie nach ihrem eigenen Vorteil trachten.
    – Adam Smith



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