Zufällige Zitate
Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man.
– Franz KafkaDas Volk, das im Finstern wandelt, hat ein großes Licht gesehen.
– JesajaDas Ziel des Rechts ist der Friede, das Mittel dazu der Kampf.
– Rudolf von JheringDummes Zeug kann man viel reden, // Kann es auch schreiben, // Wird weder Leib noch Seele töten, // Es wird alles beim alten bleiben. // Dummes aber, vors Auge gestellt, // Hat ein magisches Recht; // Weil es die Sinne gefesselt hält, // Bleibt der Geist ein Knecht.
– Johann Wolfgang von GoetheIch betrachte es aber als durchaus möglich, dass die Physik nicht auf dem Feldbegriff begründet werden kann, d.h. auf kontinuierlichen Gebilden. Dann bleibt von meinem ganzen Luftschloss inklusive Gravitationstheorie nichts bestehen.
– Albert EinsteinDer Mensch ist das Werk der Natur, er existiert in der Natur, er ist ihren Gesetzen unterworfen, er kann sich nicht von ihnen freimachen, er kann nicht einmal durch das Denken von ihr loskommen; vergeblich strebt sein Geist über die Grenzen der sichtbaren Welt hinaus, immer ist er gezwungen, zu ihr zurückzukehren.
– Paul-Henri Thiry D'HolbachDie Ehe ist ein Hafen im Sturm, öfter aber ein Sturm im Hafen.
– Jean Antoine Petit-SennDie Geometrie besitzt zwei große Schätze: einer ist der Satz von Pythagoras, der andere die Teilung einer Strecke nach dem äußeren und mittleren Verhältnis. Den ersten dürfen wir mit einem Scheffel Gold vergleichen; den zweiten nennen wir ein kostbares Juwel.
– Johannes KeplerAlles geschieht in der Welt der Poesie wegen, die Geschichte ist der allgemeinste Ausdruck dafür, das Schicksal führt das große Schauspiel auf.
– Achim von ArnimIch bin der Bottich // du drin der Hering. // Und das Salz zwischen uns // ist die Liebe // die uns haltbar macht // und zerfrißt.
– Jochen LaabsVor Tische las man's anders.
– Friedrich SchillerIch bin allein auf weiter Flur;
– Ludwig UhlandEs zeugt nicht von Klugheit, dass man den Übeln entgegengeht; es sei denn, um sie zu überwinden.
– Baltasar Gracián y MoralesDas Buch, das in der Welt am ersten verboten zu werden verdiente, wäre ein Katalogus von verbotenen Büchern.
– Georg Christoph LichtenbergStöre meine Kreise nicht!
– ArchimedesBürge, doch den Schaden rechne dir selbst zu!
– AusoniusEhrwürdig ist die Wahrheit; nicht was ihr entgegensteht.
– Arthur SchopenhauerDie Steine wachsen, die Pflanzen wachsen und leben, die Tiere wachsen, leben und empfinden.
– Carl von LinnéDie Natur passt sich ebenso gut unserer Schwäche wie unserer Stärke an.
– Henry David ThoreauDie wahre Freiheit ist nichts anderes als Gerechtigkeit.
– Johann Gottfried SeumeMoralität ohne Sinn für Paradoxie ist gemein.
– Friedrich SchlegelFast alle Menschen sind von Natur »Heldenverehrer«; gegen diesen gesunden Instinkt läßt sich nichts Stichhaltiges einwenden.
– Houston Stewart ChamberlainDer zweite Grund für die Abschaffung der Todesstrafe liegt darin, daß diese nie das Verbrechen verhindert hat, denn man begeht es sogar angesichts des Schafottes.
– Donatien Alphonse François de SadeDie Dankbarkeit gegenüber den Vätern geht auf das Kind über.
– ClaudianDie Welle beugt sich jedem Winde gern.
– Johann Wolfgang von GoetheDie Traurigkeit ist das Los der tiefen Seelen und der starken Intelligenzen.
– Alexandre VinetRegellosigkeit ist zugleich Unvernunft.
– Immanuel KantEs ist des Lernens kein Ende.
– Robert SchumannDieses verdammte Bognor." - ''
– Georg V. von EnglandDie Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme // Die Moscheen unsere Kasernen, die Gläubigen unsere Soldaten // Diese göttliche Armee ist bereit // […] // Gott ist groß, Gott ist groß.
– Ziya GökalpWas ist es nun, das zwei Liebende so unendlich aneinander zieht? Es ist nur das: Wir fühlen immer tiefer in uns die Notwendigkeit, das Du mit dem Ich zu verbinden.
– Philipp Otto RungeJeglichen Schwärmer schlagt mir ans Kreuz im dreißigsten Jahre, // Kennt er nur einmal die Welt, wird der Betrogne der Schelm.
– Johann Wolfgang von GoetheEs ist nur gut, dass der Krieg so schrecklich ist – wir würden sonst vielleicht Gefallen daran finden.
– Robert Edward LeeDenn wahrhaftig steckt die Kunst in der Natur. Wer sie heraus kann reißen, der hat sie.
– Albrecht DürerEin bißchen mehr Friede und weniger Streit
Ein bißchen mehr Güte und weniger Neid,
Ein bißchen mehr Liebe und weniger Haß,
Ein bißchen mehr Wahrheit – das wär‘ doch was!
Statt soviel Unrast ein bißchen mehr Ruh‘,
Statt immer nur „Ich“ – ein bißchen mehr „Du“,
Statt Angst und Hemmung ein bißchen mehr Mut, Und Kraft zum Handeln – das wäre gut.
Kein Trübsal und Dunkel, ein bißchen mehr Licht,
Kein quälend Verlangen, ein froher Verzicht,
Und viel mehr Blumen, solange es geht,
Nicht erst auf Gräbern – denn da blüh’n sie zu spät.
– Peter RoseggerBillige Gnade heißt Gnade als Schleuderware, verschleuderte Vergebung, verschleuderter Trost, verschleudertes Sakrament; Gnade als unerschöpfliche Vorratskammer der Kirche, aus der mit leichtfertigen Händen bedenkenlos und grenzenlos ausgeschüttet wird; Gnade ohne Preis, ohne Kosten.
– Dietrich BonhoefferJe mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrössert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden.
– Ludwig FeuerbachEin neuer geistiger Stil ist nur nach einer Revolution möglich, die abgeänderte soziale Tatsachen schafft und andere menschliche Typen hervorbrachte.
– Carl Einstein