Zufällige Zitate

  • Wenn Jemand eine Reise thut, // So kann er was verzählen; // Drum nahm ich meinen Stock und Hut, // Und thät das Reisen wählen.
    Matthias Claudius

  • Der Blödsinn und der Eigennutz haben die Privilegien erschaffen.
    Johann Gottfried Seume

  • Wirkliche Autoren sind diejenigen, die in einer wirklichen Kunstform etwas geleistet haben, sei es im Epos oder in der Tragödie, sei es in der Komödie oder auch auf dem Gebiet der Geschichte oder der Philosophie, es sind diejenigen, die die Menschen belehrt oder erfreut haben. Die anderen von denen wir gesprochen haben, sind unter den Schriftstellern, was die Hornissen unter den Vögeln sind.
    Voltaire

  • Was können die Götter besseres geben als eine glückliche Stunde?
    Catull

  • Die Masse der Menschen führt ein Leben in stummer Verzweiflung.
    Henry David Thoreau

  • Süß ist der Name Vaterland, // Wo Einigkeit mit festem Band // Die Bürgerherzen kettet;
    Johann Martin Miller

  • Von der Stirne heiß // Rinnen muß der Schweiß, // Soll das Werk den Meister loben, // Doch der Segen kommt von oben.
    Friedrich Schiller

  • Gegenseitiges Mißverstehen ist die geeignete Grundlage für eine Ehe.
    Oscar Wilde

  • Es ist ganz wahr, was die Philosophie sagt, daß das Leben rückwärts verstanden werden muß. Aber darüber vergißt man den andern Satz, daß vorwärts gelebt werden muß.
    Søren Kierkegaard

  • Niemals ist das Bündnis mit einem Mächtigen verlässlich.
    Phaedrus

  • Mit Schmerz erkauft, ist Wollust teures Gift.
    Horaz

  • Die Bruderschaft der Menschen ist nicht bloß der Traum eines Dichters; sie ist eine höchst deprimierende und erniedrigende Realität.
    Oscar Wilde

  • Verstand ist erhaben, Witz ist schön.
    Immanuel Kant

  • Die Welt ist dumm, gemein und schlecht // Und geht Gewalt allzeit vor Recht, // Ist einer redlich treu und klug, // Ihn meistern Arglist und Betrug.
    Hugo von Hofmannsthal

  • Anmuthig werden selbst alltägliche Sentenzen // Im Silbenwasserfall melodischer Kadenzen.
    Friedrich Rückert

  • Die wahre Politik kann also keinen Schritt tun, ohne vorher der Moral gehuldigt zu haben, und ob zwar Politik für sich selbst eine schwere Kunst ist, so ist doch die Vereinigung derselben mit der Moral gar keine Kunst; denn diese haut den Knoten entzwei, den jene nicht aufzulösen vermag, sobald beide einander widerstreiten.
    Immanuel Kant

  • Das Problem [...] ist die öffentliche Wahrnehmung, was man als Grüne tun darf und was nicht. Ökobrot backen ist okay, in der Wirtschaft tätig zu sein nicht.
    Andrea Fischer

  • Der Böse läuft vor seinem eigenen Schatten.
    Annette von Droste-Hülshoff

  • Wer noch nicht bis zur klaren Einsicht gekommen ist, dass es eine Grösse noch ganz ausserhalb seiner eigenen Sphäre geben könne, für die ihm der Sinn durchaus fehle; wer nicht wenigstens dunkle Vermuthungen hat, nach welcher Weltgegend des menschlichen Geistes hin diese Grösse ungefähr gelegen seyn möge: der ist in seiner eignen Sphäre entweder ohne Genie, oder noch nicht bis zum Klassischen gebildet.
    Friedrich Schlegel

  • Ich unterhalte mich mit mir selbst von Politik, von Liebe, von Geschmack oder Philosophie, und überlasse meinen Geist seiner ganzen Leichtfertigkeit. Mag er doch die erste Idee verfolgen, die sich zeigt, sie sey weise oder thöricht. [...] Meine Gedanken sind meine Dirnen.
    Denis Diderot

  • Wer sich verachtet, kann nicht allein sein.
    Honoré de Balzac

  • Ich misstraue allen Systematikern und gehe ihnen aus dem Weg. Der Wille zum System ist ein Mangel an Rechtschaffenheit.
    Friedrich Nietzsche

  • Die Treulosigkeit ist sozusagen eine Lüge der ganzen Person.
    Jean de La Bruyère

  • Gleichwohl geht der Prozess der Emanzipation des Weibes nur unter ekstatischen Zuckungen vor sich. Liebe - Tragik.
    Richard Wagner

  • Der Name und seine Bedeutung sind allein schon jeden Preis wert, den du willst.
    Plautus

  • Es ist schwer, unter einem solchen Kanzler Kaiser zu sein.
    Wilhelm I.

  • oder um mit Vijñânabhik?u zu reden: »Wenn jemand das Wesen des Selbstes, ohne es ganz vollständig zu kennen, lehrte, so würde er hinsichtlich dieses oder jenes Teiles wegen des eigenen Irrtums wiederum seinen Schüler in Irrtum versetzen, dieser wieder einen anderen und so fort; auf diese Weise würde eine Tradition entstehen, die einer Reihe von sich gegenseitig führenden Blinden vergleichbar wäre(andha-para?parâ).«
    Richard von Garbe

  • Das Leben so kurz, das Handwerk so lang zu lernen.
    Geoffrey Chaucer

  • Von der vorübergleitenden Realität nehmen wir sozusagen Momentbilder auf ( ... ), Wahrnehmung, intellektuelle Auffassung, Sprache, sie alle pflegen so zu verfahren.
    Henri Bergson

  • Wenn ich dir etwas gebe, bettelst du umso mehr. Der Erste, der seine Hand auftut, ist schuld an deiner Gemeinheit, weil er dich zum Faulenzer machte.
    Plutarch

  • Wen die Götter lieben, wird jung.
    Oscar Wilde

  • Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles in dem Namen des Herrn Jesu, und danket Gott und dem Vater durch ihn.
    Paulus von Tarsus

  • Fremdsein ist eine gewaltiges Handwerk, das Fleiß und Fertigkeit erfordert.
    Franz Werfel

  • Das Leben ist sich wandeln, sich wandeln ist reifen, reifen ist ohne Ende schöpferisch an sich arbeiten.
    Henri Bergson

  • Ein Denkmal habe ich mir gesetzt, dauernder als Erz.
    Horaz

  • Dein Bestes Glück, o Menschenkind, // Berede dich mitnichten, // Dass es erfüllte Wünsche sind, // Es sind erfüllte Pflichten!
    Karl Gerok

  • Sehnsucht ist besser als Erfüllung.
    Hans Fallada

  • Fast alle Menschen sind von Natur »Heldenverehrer«; gegen diesen gesunden Instinkt läßt sich nichts Stichhaltiges einwenden.
    Houston Stewart Chamberlain

  • Wer Geld hat, segelt mit günstigem Winde.
    Petron

  • So geh' es Tag für Tag: doch eben // Aus Tagen, Freund, besteht das Leben. // Gar Viele sind, die das vergessen: // Man muß es nicht nach Jahren messen.
    Eduard von Bauernfeld



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