Zufällige Zitate

  • Zumindest zieht sie vielleicht den Schluß, daß die Sünde - die der Mensch statt des Guten wählte - vom Allwissenden und Allmächtigen so wohltätig gelenkt wurde, daß sie, während unser dunkler Feind uns durch sie zu zerstören suchte, in Wirklichkeit ein höchst wirksames Instrument bei der Erziehung des Verstandes und der Seele wurde.
    Nathaniel Hawthorne

  • Die Erinnerungen an vergangenes Glück sind die Narben der Seele.
    Xavier de Maistre

  • Wenn man übrigens ihre Religion näher untersucht, findet man darin eine Art Keim unserer Dogmen. […] Ich hörte von einem Buch ihrer Gelehrten reden, mit dem Titel »Der Triumph der Polygamie«, in welchem ein Gebot der Polygamie für die Christen nachgewiesen wird.
    Charles de Montesquieu

  • Wir sind doch thörichte Menschen! Wie oft durchkreuzt die Furcht vor dem Lächerlichwerden unsere innigsten, zartesten Gefühle! Man schämt sich der Thräne und - spottet; man schämt sich des fröhlichen Lachens und - schneidet ein langweiliges Gesicht.
    Wilhelm Raabe

  • Ich achte dennoch eure Tugend nicht, // Verwerfe kühn eu'r heiliges Gericht!
    Louise Aston

  • Der Dichter soll nicht ewig Wein // Nicht ewig Amorn necken! // Die Barden müssen Männer seyn // Und Weise seyn, nicht Gecken!
    Matthias Claudius

  • Von allem Bösen abzustehn, // Das Gute zu vermehren stets, // Zu läutern seinen eignen Geist: // Das ist der Buddhas Lehrgebot.
    Siddhartha Gautama

  • Alles zerfällt im Augenblicke, wenn man nicht ein Dasein erschaffen hat, das über dem Sarge noch fortdauert. Um wen bei seinem Alter Söhne, Enkel und Urenkel stehen, der wird oft tausend Jahre alt.
    Adalbert Stifter

  • Was glänzt, ist für den Augenblick geboren; // Das Echte bleibt der Nachwelt unverloren.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Die künftige Zeit wird Kriege um Völkerscheiden erleben, aber es werden heilige Kriege sein.
    Friedrich Ludwig Jahn

  • Wen die Götter lieben, wird jung.
    Oscar Wilde

  • Die ganze Welt ist eine Bühne und alle Frauen und Männer bloße Spieler.
    William Shakespeare

  • Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit
    Ludwig Hevesi

  • Den Guten nenne ich glücklich. Wer aber Unrecht tut, den nenne ich unglücklich.
    Platon

  • Ach! so ist der Menschen Geschlecht; - wir sehnen und hoffen, // Und das ersehnte Glück wird uns errungen zur Last.
    Theodor Körner

  • Es gibt Widerwärtigkeiten, die unerträglich sind.
    Marie de Sévigné

  • Das Gesetz hat zum Schneckengang verdorben, was Adlerflug geworden wäre.
    Friedrich Schiller

  • Alle Pädagogen sind sich darin einig: man muß vor allem tüchtig Mathematik treiben, weil ihre Kenntnis fürs praktische Leben den größten direkten Nutzen gewährt.
    Felix Klein

  • Wenn man es genau betrachtet, so wird jede, auch nur die geringste Fähigkeit uns angeboren.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • ich kan in einem Tag tausend Adeln unnd zu Rittern machen: Aber so mächtig bin ich nicht/ daß ich in tausend Jahren einen Gelerhrten machen könte.
    Julius Wilhelm Zincgref

  • Der Grundsatz, nach dem ich entscheide ist: Die Schuld ist immer zweifellos
    Franz Kafka

  • Für das Volk sind Schwäche und Mäßigung eins; es schlägt die Nachzügler tot.
    Georg Büchner

  • Das ganze Unglück des Menschen liegt darin, daß er gezwungen war, zur Menschheit zu werden, oder daß er es zu spät wurde, als er schon unumstößlich in Völker, Rassen, Glauben, Stände und Klassen diferenziert war, in Reiche und Arme, Gebildete und Ungebildete, Herrschende und Unterworfene.
    Karel Čapek

  • Freude wird jedes Mal dein Abendbrot sein, wenn du den Tag nützlich zugebracht hast.
    Thomas von Kempen

  • Wenn man manchen großen Taten und Gedanken bis zu ihrer Quelle nachspüren könnte, so würde man finden, dass sie öfters gar nicht in der Welt sein würden, wenn die Bouteille verkorkt geblieben wäre, aus der sie geholt wurden. Man glaubt nicht, wie viel aus jener Öffnung hervorkommt. Manche Köpfe tragen keine Früchte, wenn sie nicht wie Hyazinthenzwiebeln über Bouteillenhälsen stehen. Der Feige holt da seinen Mut, der Schüchterne Vertrauen auf eigne Kraft und der Elende Trost hervor.
    Georg Christoph Lichtenberg

  • Ich suche die preußische Ehre darin, daß Preußen vor allem sich von jeder schmachvollen Verbindung mit der Demokratie entfernt halte.
    Otto von Bismarck

  • Der Mann hat freien Mut, // Der gerne tut, was er tut.
    Thomasîn von Zerclaere

  • Kritiker zu sein ist ein dummer Beruf, wenn man nichts ist, was darüber hinausgeht.
    Alfred Kerr

  • Der Boden des Vaterlandes sei allen teuer.
    Cicero

  • Soll ein Buch seinen Zweck erreichen, so muß es eine Seele haben, nämlich die Seele des Verfassers. Ist es bei zugeknöpftem Rock geschrieben, so mag ich es nicht lesen.
    Karl May

  • Ich wundere mich manchmal, wie ich das alles überleben konnte. Ich glaube wirklich, daß ich, dank meinem langen Umgang mit Katzen, inzwischen neun Leben habe wie sie.
    Eleanor Marx

  • Handle, so gut du kannst und so schlecht du mußt, und bleibe dir dabei der Fehlergrenzen deines Handelns bewußt!
    Robert Musil

  • Denken ist das Ungesündeste in der Welt.
    Oscar Wilde

  • Ich glaube, dass die Menschheit nur ein Ziel hat: das Leid.
    Gustave Flaubert

  • Wir und die Toten reiten schnell.
    Gottfried August Bürger

  • Unsere größte Angst als einen Zwischenfall ohne Bedeutung ansehen, nicht nur im Leben des Weltalls, sondern in dem unserer eigenen Seele, das ist der Anfang der Weisheit. Sie mitten in der Angst so ansehen ist die vollkommene Weisheit. In dem Augenblick, in dem wir leiden, scheint der menschliche Schmerz unendlich zu sein. Doch weder ist der menschliche Schmerz unendlich, noch ist unser Schmerz mehr wert als eben ein Schmerz, den wir ertragen müssen.
    Fernando Pessoa

  • Die Lüge wird zur Weltordnung gemacht.
    Franz Kafka

  • Da rast der See und will sein Opfer haben.
    Friedrich Schiller

  • Ehrgeiz ist unmäßige Begierde nach Ehre.
    Baruch de Spinoza

  • Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, // Es müsse sich dabei doch auch was denken lassen.
    Johann Wolfgang von Goethe



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