Zufällige Zitate
Die Philosophie ist das Mikroskop des Gedankens.
– Victor HugoJe mehr ihm das Leben entglitt, desto mehr wurde er Dichter.
– Wilhelm RaabeAnwälte sind der Untergang Amerikas, und aller zivilisierter Nationen.
– Tom ClancyJeder liebt sich selber nur am meisten.
– Gotthold Ephraim LessingEs wird das Jetzt gezeigt, dieses Jetzt. Jetzt; es hat schon aufgehört zu sein, indem es gezeigt wird; das Jetzt, das ist, ist ein anderes als das gezeigte, und wir sehen, daß das Jetzt eben dieses ist, indem es ist, schon nicht mehr zu sein. Das Jetzt, wie es uns gezeigt wird, ist es ein gewesenes, und dies ist seine Wahrheit; es hat nicht die Wahrheit des Seins.
– Georg Wilhelm Friedrich HegelSüße Träume wecken meine Begierde.
– Mönch von SalzburgMan verkauft uns meistens Gesetze für Gerechtigkeit und oft sind sie gerade das Gegenteil.
– Johann Gottfried SeumeDie Maske des Erwachsenen heißt 'Erfahrung'.
– Walter BenjaminDas Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, // Und neues Leben blüht aus den Ruinen.
– Friedrich SchillerDenn wer liebt, der ist voller Sehnsucht und findet nie ruhigen Schlaf, sondern zählt und berechnet die ganze Nacht hindurch die Tage, die da kommen und gehen.
– Chrétien de TroyesFängst du an zu componiren, so mache Alles im Kopf! Erst wenn du ein Stück ganz fertig hast, probire es am Instrumente!
– Robert SchumannAlle Straßen münden in schwarze Verwesung.
– Georg TraklDie Zivilisation ist eine ganz dünne Kruste über einem Vulkan.
– Ernst CassirerDie Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.
– Albert EinsteinWeibergedanken eilen immer ihren Handlungen voraus.
– William ShakespeareNichts von dem, was eine falsche Idee Positives enthält, wird durch die Gegenwart des Wahren, sofern es wahr ist, aufgehoben.
– Baruch de SpinozaSo wie das Vermögen, zum Allgemeinen (der Regel) das Besondere auszufinden, Urteilskraft, so ist dasjenige: zum Besonderen das Allgemeine auszudenken, der Witz (ingenium).
– Immanuel KantDie Erfahrung ist eine teure Schule, aber Narren wollen anderswo nicht lernen.
– Benjamin FranklinNichts bereitet einem Autor so großes Vergnügen, wie die eigenen Werke respektvoll zitiert zu finden von anderen gebildeten Autoren.
– Benjamin Franklines kommt immer nur drauf an, daß, wie und wo man auch marschirt, man allerorten die Musik des Lebens hört. Die meisten hören nur die Dissonanzen.
– Theodor FontaneDie Wahrheit ist keine offen zutage liegende billige Sache, die man mit der linken Hand ergreifen könnte.
– Synesios von KyreneDenn eben wo Begriffe fehlen, // Da stellt ein Wort zur rechten Zeit sich ein.
– Johann Wolfgang von GoetheWir lieben immer mehr das Halbe als das Ganze, den versprechenden Morgen als den Mittag in höchster Sonnenhöhe.
– Johann Gottfried HerderWenn wir von den Dichtern verlangen wollen, dass sie so idealisch sein sollen wie ihre Helden, wird es noch Dichter geben?
– Heinrich von KleistWas ist unser Leben als eine Reihe von Präludien zu jenem unbekannten Lied, dessen erste feierliche Note der Tod anschlägt?
– Alphonse de LamartineIn dieser Woche habe ich dreimal die Matthäuspassion gehört, jedesmal mit demselben Gefühl der unermesslichen Verwunderung. Wer das Christentum völlig verlernt hat, der hört es hier wirklich wie ein Evangelium; es ist dies die Musik der Verneinung des Willens, ohne Erinnerung an die Askesis.
– Friedrich NietzscheDas Wandern ist des Müllers Lust, // Das Wandern! // Das muß ein schlechter Müller sein, // Dem niemals fiel das Wandern ein, // Das Wandern.
– Wilhelm MüllerDas Studium und allgemein das Streben nach Wahrheit und Schönheit ist ein Gebiet, auf dem wir das ganze Leben lang Kinder bleiben dürfen.
– Albert EinsteinDas Christentum ist eine gewaltige Macht. Dass zum Beispiel protestantische Missionare aus Asien unbekehrt wieder nach Hause kommen – das ist eine große Leistung.
– Kurt TucholskyFühre dein Geschäft, oder es wird dich führen.
– Benjamin FranklinGeduld mit der Streitsucht der Einfältigen! Es ist nicht leicht zu begreifen, dass man nicht begreift.
– Marie von Ebner-EschenbachDer freie Mensch handelt niemals arglistig, sondern stets aufrichtig.
– Baruch de SpinozaOft gränzt die Lust, unwissend, an dem Leide.
– Friedrich von HagedornZum Abschiednehmen just das rechte Wetter, // Grau wie der Himmel steht vor mir die Welt.
– Joseph Victor von ScheffelWeil wir die Untrennbarkeit der Demokratie und des Sozialismus begriffen haben, nennen wir uns Sozialdemokraten.
– Wilhelm LiebknechtJe mehr Vergnügen du an deiner Arbeit hast, desto besser wird sie bezahlt.
– Mark TwainPfingsten, das liebliche Fest, war gekommen...
– Johann Wolfgang von Goethe