Zufällige Zitate
Wer sich des Fragens schämt, der schämt sich des Lernens.
– Christoph LehmannNur rastlos betätigt sich der Mann.
– Johann Wolfgang von GoetheEs ist schwierig zu beurteilen, ob ein aufrichtiges und ehrliches Benehmen das Ergebnis der Anständigkeit oder der Berechnung ist.
– François de La RochefoucauldWir wollen von niemandem mehr, weder von Washington, noch von Moskau, von keinem europäischen Nachbarn, auch nicht von Tel Aviv, ständig an unsere Vergangenheit erinnert werden.
– Franz-Josef StraußAlles in allem.
– PlautusEs ist nicht das Bewußtsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewusstsein bestimmt.
– Karl MarxIch halte Kunst nicht für ein Spielwerk, sondern für das ernste hohepriesterliche Geschäft, zugleich aber auch für die lebenslängliche holde Gefährtin des Glücklichen, dem sie sich offenbarte.
– Zacharias WernerSehr kluge und verständige Menschen tun oft im gemeinen Leben Schritte, bei denen wir den Kopf schütteln müssen.
– Adolph Freiherr KniggeDer Umgang mit Kindern hat für einen verständigen Mann unendlich viel Interesse. Hier sieht er das Buch der Natur in unverfälschter Ausgabe aufgeschlagen.
– Adolph Freiherr KniggeIhr glücklichen Augen, // Was je ihr gesehn, // Es sei wie es wolle, // Es war doch so schön!
– Johann Wolfgang von GoetheAdam und Eva haben's Lieben erdacht, ich und mein Schätzle haben's auch so gemacht.
– Clemens BrentanoNie, auch nicht wenn er starb, lieb ich den Feind.
– SophoklesHa es ist was göttliches um die Kunst, denn die Kunst, mein Herr, ist eigentlich nicht sowohl die Kunst von der man so viel spricht, sondern sie entsteht vielmehr erst aus dem Allen, was man die Kunst heißt!
– E. T. A. HoffmannIch möchte die Kritik ein Schaffen aus Geschaffenem nennen.
– Oscar WildeIch weiss überall von keinem Seyn, und auch nicht von meinem eigenen. Es ist kein Seyn - Ich selbst weiss überhaupt nicht, und ich bin nicht.
– Johann Gottlieb FichteDeutschland erfüllte seine Pflicht, indem es für den Frieden und die Nicht-Militarisierung Afrikas eintrat
– Wilhelm SolfWer nicht ist mit mir, der ist wider mich.
– Friedrich SchillerEs ist Nacht, // und mein Herz kommt zu dir, // hält's nicht aus, // hält's nicht aus mehr bei mir.
– Christian MorgensternBeim Abschiednehmen kommt ein Augenblick, in dem man die Trauer so stark vorausfühlt, dass der geliebte Mensch schon nicht mehr bei einem ist.
– Gustave FlaubertAllmächtiger Gott, und Ihr Zeugen meines Todes, ich habe als Philosoph gelebt und sterbe als Christ.
– Giacomo CasanovaDie Form will so gut verdaut sein als der Stoff; ja, sie verdaut sich viel schwerer.
– Johann Wolfgang von GoetheDas Gemüt hat mehr Mängel als der Verstand.
– François de La RochefoucauldDas Genie entzieht sich den Konventionen und sieht die Dinge selbst an.
– Sully PrudhommeDurch Schaden wird man klug // Sagen die klugen Leute. // Schaden litt ich genug, // Doch bin ich ein Tor noch heute.
– Friedrich RückertMeistens belehrt uns erst der Verlust über den Wert der Dinge.
– Arthur SchopenhauerWelche Religion ich bekenne? Keine von allen, // Die du mir nennst! „Und warum keine”? Aus Religion.
– Friedrich SchillerEinigkeit und Recht und Freiheit
– Friedrich EbertDer Begriff »Fortschritt« allein setzt bereits die Horizontale voraus. Er bedeutet ein Weiterkommen und kein Höherkommen.
– Joseph RothVerrat ist eine Frage des Datums.
– Charles-Maurice de Talleyrand-PérigordEs ist nicht draußen, da sucht es der Tor, // Es ist in dir, du bringst es ewig hervor.
– Friedrich SchillerWenn man den verseuchten Geist eines Landes wirkungsvoll bekämpfen will, muß man dessen allgemeines Schicksal teilen.
– Carl von OssietzkyMein ganzer Reichtum ist mein Lied.
– Georg HerweghWas nicht angenommen ist, kann nicht geheilt werden; was aber Gott geeint ist, kann auch gerettet werden.
– Gregor von NazianzDie glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.
– Marie von Ebner-EschenbachDer allzu starre Sinn zerbricht am ehsten, und der stärkste Stahl, wenn man ihn überhart im Feuer glühte, zersplittert und zerspringt zuallererst.
– SophoklesIch glaube an die Palme als das allein der Menschheit würdige Symbol.
– Karl GutzkowDenn Armut ist ein großer Glanz aus Innen ...
– Rainer Maria RilkeUnd ergreift auf einmal uns das Heimweh ganz, // Dann gehen wir wie die Gefährten auch eine andere Straße, // Den Weg, der uns führen kann zurück ins eigene Land.
– Otfrid von WeißenburgEin scharfer Verstand ohne ein weiches Herz ist kalt und läßt ein Leben in ständigem Winter erstarren, dem die Wärme des Frühlings und die Hitze des Sommers fehlt.
– Martin Luther King