Zufällige Zitate
Ich habe vergessen dir zu sagen, du sollst deine Zähne nicht mit dem Tischtuch putzen.
– Pietro AretinoIn Deutschland wählte der Patriotismus die aggressive Form. Die Liebe zum Heimischen kleidete sich in den Haß gegen Fremdes.
– Walther RathenauDer Gebildete wird, wohin er auch kommt, geschätzt und auf den Ehrenplatz gesetzt, der Ungebildete aber wird, wohin er kommt, nur Bettelgaben aufheben und Not erleben.
– SaadiJemand mußte Josef K. verleumdet haben, denn ohne daß er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet.
– Franz KafkaDu zählst im Elend keinen Freund.
– EuripidesFortuna ist blind.
– CiceroWer etwas Eigenes haben will, verliert das Gemeinsame.
– Thomas von KempenAm unbarmherzigsten im Urteil über fremde Kunstleistungen sind die Frauen mittelmäßiger Künstler.
– Marie von Ebner-EschenbachZur Logik verhält sich die Grammatik wie das Kleid zum Leibe.
– Arthur SchopenhauerO Haupt voll Blut und Wunden // Voll Schmerz und voller Hohn, // O Haupt, zum Spott gebunden // Mit einer Dornenkron.
– Paul GerhardtWenn sich die Giraffen recken, // Hochlaub sucht die spitze Zunge, // Das ihnen so schmeckt, wie junge // Frühkartoffeln mit Butter mir schmecken.
– Joachim RingelnatzBerlin ist eben keine Stadt, sondern ein trauriger Notbehelf, Berlin ist ein Conglomerat von Kalamitäten.
– Frank WedekindJedes Geschöpf ist mit einem anderen verbunden, und jedes Wesen wird durch ein anderes gehalten.
– Hildegard von BingenNicht Strenge legte Gott in's weiche Herz // Des Weibes.
– Friedrich SchillerDie wahre Medizin des Geistes ist die Philosophie.
– CiceroWas der Mensch nicht aus sich selbst erkennt, das erkennt er gar nicht.
– Ludwig FeuerbachSchmuck des Weibes, wenig zu reden; aber auch Einfachheit im Schmuck steht ihr wohl an.
– DemokritSo viele Menschen sind, so viele Kräfte, so viele Eigenschaften hat die Menschheit.
– Ludwig FeuerbachDenn Schwärmerey steckt wie der Schnuppen an. // Man fühlt, ich weis nicht was, und eh man wehren kann, // Ist unser Kopf des Herzens nicht mehr mächtig.
– Christoph Martin WielandAuf der Welt ist kein Bestand, // Wir müssen Alle sterben, das ist uns wohlbekannt. // Heissassa! Hopssassa!
– Georg BüchnerDenn wir sehen, dass nichts von nichts entstehen kann.
– LukrezLebt wohl und erinnert euch an meine Lehren.
– EpikurIst aber der Frühling gekommen, so schmilzt zwar der Schnee, doch die Ehe bleibt. Allein man muß sein Sinnen auf alle Jahreszeiten richten.
– Jean-Jacques RousseauHimmel und Hölle setzen zwei verschiedene Arten von Menschen voraus: gute und böse; aber der größte Teil der Menschen schwankt zwischen Laster und Tugend.
– David HumeDer Eine fragt: was kommt danach? // Der Andre fragt nur: ist es recht? // Und also unterscheidet sich // Der Freie von dem Knecht.
– Theodor StormEs lebe, wer sich tapfer hält!
– Johann Wolfgang von GoetheEin Mensch lebt, um den Massen nützlich zu sein. Und der Wert eines Menschen wird bestimmt durch den Nutzen, den er seinen Mitmenschen bringt. Geboren werden, leben, essen, trinken und schließlich sterben - das kann auch ein Insekt.
– Giuseppe GaribaldiMusik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.
– Victor HugoIch glaube, dass die Beobachtungsgabe vieler sehr junger Kinder wegen ihrer Nähe und Genauigkeit etwas sehr Wunderbares ist. Wahrhaftig denke ich, dass man von den meisten Erwachsenen, die in dieser Hinsicht bemerkenswert sind, weniger sagen kann, dass sie diese Fähigkeit erworben, als vielmehr, dass sie sie nicht verloren haben.
– Charles DickensSelbstsucht bedeutet nicht, so zu leben, wie man es wünscht, sondern dasselbe von anderen zu verlangen.
– Oscar WildeGott ist der Gott der Freude.
– Franz von SalesWie du säest, so wirst du ernten.
– CiceroDas Volk, das im Finstern wandelt, hat ein großes Licht gesehen.
– JesajaWir leben auf der Welt, dass wir Gott und dem Nächsten dienen.
– Sophie MereauÄsthetik ist nicht Kunstlehre.
– Konrad FiedlerIch [...] hab mich nie mit Kleinigkeiten abgegeben
– Friedrich SchillerIhr sagt: // »Der Umgang mit Kindern ermüdet uns.« // Ihr habt recht. // Ihr sagt: // »Denn wir müssen zu ihrer Begriffswelt hinuntersteigen. // Hinuntersteigen, uns herabneigen, beugen, kleiner machen.« // Ihr irrt euch. // Nicht das ermüdet uns. Sondern – daß wir zu ihren Gefühlen emporklimmen müssen. Emporklimmen, uns ausstrecken, auf die Zehenspitzen stellen, hinlangen. // Um nicht zu verletzen.
– Janusz KorczakGleich muß die Pastete auf den Heerd, und dem Major - ja ja dem Major will ich weisen, wo Meister Zimmermann das Loch gemacht hat.
– Friedrich Schiller